Ajur Sohn des Nedek

CharBild
Ajur, Sohn des Nedek,
Haus Kular
Status PC
Spieler Effi
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Lieutenant j.g.
Posten TAK
Stationierung USS Hephaistos
Biographische Informationen
Geburtstag 16.05.2389
Geburtsort Qo’nos, Al’tak’nor
Familienstand ledig
Familie Vater: Nedek, Sohn des Pakor,
Haus Kular
Mutter: Ha’tha, Tochter des Mu’Tok
Bruder: M’Kor, Sohn des Nedek
Schwester: Manda, Tochter des Nedek
Religion keine
Physische Beschreibung
Spezies Klingone
Geschlecht männlich
Größe 189 cm
Größe 96 kg
Hautfarbe Wiener Milchkaffee
Haarfarbe Leicht gelockten
schwarzen Haaren
bis zum Schulterblatt,
meist zu einem
Pferdeschwanz gebunden
Augenfarbe Blau
Politische informationen
Buergerschaft Klingonisches Imperium

Beschreibung

Aussehen und Körperbau

Ajur ist ein 189cm großer, männlicher Klingone mit langen, leicht gelockten schwarzen Haaren und blauen Augen. Die Haare, die bis zum Schulterblatt reichen, trägt er meist zu einem Pferdeschwanz gebunden. Den Bart trägt er klassisch klingonisch-gestutzt. Die charakteristischen Stirnwülste der Klingonen sind bei ihm als senkrechter Stirnkamm mit kleinen Seitenpfeilern und als engstehender Halbkreis ausgeprägt. Das Gesicht ist eher oval-schmal und langgezogen. Die Nase ist gerade, eher klein und schmal. Das Kinn des Klingonen ist kantig. Seine Haut hat die Farbe eines Wiener Milchkaffees.
Gegenüber dem typischen klingonischen Krieger wirkt Ajur eher ein wenig schmal, wenn auch nicht untrainiert. Er wiegt etwa 96 Kilogramm.

Stimme

Ajur spricht in einer Bariton-Tonlage. Er neigt dazu, in einer ruhigen Tonlage zu sprechen, oft eher leise als laut. Ajur betont die Worte deutlich, formt aber eher kurze Einzelsätze.

Geruch

Wie die meisten Klingonen besitzt Ajur einen für Menschen auffälligen Körpergeruch. Ajur riecht eher wie ein dicker, erdiger Waldboden kurz nach einem Gewitter, begleitet von einem Hauch Bergamotte.


Lebenslauf

Qo’nos

Sohn des Nedek

Ajur ist der erstgeborene Sohn des Nedek und dessen Frau Ha’tha aus dem Hause Kular. Sein Vater diente in der Qo’nos Heimatflotte der Navy des Klingonischen Imperiums. Seine Mutter war Teil des Büros des Imperialen Geheimdienstes.
Ajur wurde zuerst als Erbe der Linie erzogen, doch nachdem sein zwei Jahre jüngerer Bruder M’Kor älter wurde, richtete sich die Aufmerksamkeit seiner Eltern auf diesen. Ajur war nie der wilde Krieger, den sein Vater sich wünschte: Er war zu ruhig, nicht wild und aggressiv. Ein Junge, der lieber las als raufte, der zu oft nachdachte. M’Kor hingegen war wild und unbeugsam, ein brutaler Krieger, der sich furchtlos jeder Bedrohung stellte.

Das Verhältnis Ajurs zu seinem Bruder M’Kor ist angespannt. M’Kor betrachtet seinen älteren Bruder als Schwächling und als Schande und ist doch eifersüchtig, auf das Verständnis, das ihre gemeinsame Mutter für Ajur zeigt. Zu Manda, seiner 5 Jahre jüngeren Schwester, hat Ajur kaum eine Bindung, verließ er doch den Familiensitz kaum dass seine Schwester ein Jahr alt war. Sie haben sich in ihrem Leben nur sehr selten gesehen.

Kloster des Khar’tschok

Mit 6 kam Ajur in ein altes Kloster, wo er Geschichte und Kriegskunde studierte. Das Kloster stammt noch aus Zeiten der Religiosität, wurde nach der Tötung der Götter zu einem Ort des Lernens umgewidmet – mit anderen Worten: ein Ort, an den die Häuser unliebsame Kinder abschoben.
Ajurs Vater bestand auf eine Ausbildung in den klassischen klingonischen Kampfkünsten, jedoch zählte er sicher nicht zu den herausragenden Schülern.

Sternenflotte

Aufnahme in die Akademie

2404 legte Ajur überraschend die Prüfung zur Aufnahme in der Sternenflottenakademie ab. Während seine Mutter dem stillschweigend zu stimmte, wollte sein Vater das verhindern. Doch nachdem Ajur Tarq’ro – den Hausgardisten, der auf ihn aufgepasst hat, als er ein Kind war – in einem Duell stellte, erhielt er das Recht, seinen eigenen Weg zu gehen.
So nahm der junge Klingone 2405 sein Studium an der Akademie auf.

2407 – EINTRAG DES TAKTISCHEN PRÜFERS, STERNENFLOTTENAKADEMIE
>>Kadett Ajur bestand die Prüfung des taktischen Raumkampfs unter Ausbildungsprogramm Glize-3-17b erst im dritten Anlauf und somit buchstäblich mit der letzten Chance. Während ich anderen Kadetten mit solchen Leistungen nahe lege, das Schwerpunktfach zu wechseln, halte ich den Fall von Kadett Ajur jedoch für bemerkenswert:
Im ersten Durchlauf scheiterte Kadett Ajur nur knapp, aufgrund unakzeptabel hoher Beschädigungen an dem Simulationsschiff. Die sonstige Analyse ergaben ein ansonsten sehr gutes Ergebnis: 13 der 15 Föderationsschiffe waren intakt, 22 gegnerische Schiffe wurden ausgeschaltet.
Der zweite Durchlauf war in vieler Hinsicht beispielhaft: Die Beschädigungen des Simulationsschiff waren im Rahmen der Toleranz, 14 von 15 Schiffe wurden gerettet, 20 gegnerische Schiffe ausgeschaltet, 2 zerstört. Zu aller Überraschung stellte Kadett Ajur jedoch einen Antrag auf Nichtwertung des Simulationslaufs, trotz Belehrung, dass die Simulation nur ingesamt dreimal durchlaufen werden könnte und die Wertung für ein Bestehen ausreiche. Dieses Gebahren weckte mein besonderes Interesse und ich beobachtete den Kadetten während seines dritten Durchlaufs. Wieder erlitt das Trainingsschiff für das Können des Kadetten unnötig hohe Beschädigungen, jedoch noch unterhalb der Toleranzschwelle. Ich habe eine spätere Analyse der Beschädigungen durchgeführt und festgestellt, dass größtenteils nur tertiäre und ein paar sekundäre Systeme betroffen waren. Von den 15 verbündeten Schiffen wurde nur eines zerstört, jedoch vor Zerstörung evakuiert. Die 22 gegnerischen Schiffe wurden allesamt neutralisiert jedoch nicht zerstört. Insgesamt waren die Verluste an (virtuellem) Leben in dieser Situation die geringsten, die ich je in dieser Simulation gesehen habe. Kadett Ajur zeigt eine Achtung vor dem Leben, die man bei einem Klingonen nicht vermuten würde. Ich empfehle jedem zukünftigen Captain dies einerseits zu respektieren und zu fördern, aber auch ein Auge darauf zu haben, dass Mr. Ajur nicht die Prioritäten aus den Augen verliert<<
— Lt. sg. Haltan, Taktischer Ausbilder, Sternenflottenakademie

Taktische Analyse Spezial-Kommando (TASK)

Bereits im letzten Jahr der Akademie wurde er in TASK rekrutiert, eine spezielle Arbeitsgruppe des Flottenkommandos, die sich mit der taktischen Analyse und Entwicklung neuer taktischer Manöver beschäftigt.

Projekt ATAK

Nach dem Abschluss der Sternenflottenakademie bleibt Ajur im TASK und wird nach Ganymed versetzt. Dort wird er bald Teil des klassifizierten Projekts ATAK – Autonome Taktische Analyse-Komponente. Dabei geht es um die Entwicklung eines Zusatzmoduls mit hochspezialisiertem Computerkern, der einen Schiffscomputer bei taktischen Analysen entlasten und das Fähigkeitenspektrum deutlich erweitern soll. Insbesondere soll das System in Echtzeit taktische Situationen analysieren und Manöver vorschlagen, die dann – nach Freigabe – autonom durchgeführt werden können. Zudem soll das System ein optimiertes THN – ein Taktisch-Holographisches Notfallprogramm – bereit stellen, um in Kampfsituationen das Entkommen einer Sternenflotten-Einheit auch bei verletztem oder getöteten taktischen Offizier zu gewährleisten.
Ajur arbeitet aktiv an diesem Projekt mit und entwickelt verschiedene Algorithmen und Heuristiken für die Integration in das Modul. Während dieser Zeit fliegt er mehrfach bei klassifizierten Missionen auf einem Erprobungsschiff mit. 2414 wird er zum Lt. jg. befördert.

Versetzung auf die USS Hephaistos

2415 wird er als taktischer Offizier auf die USS Hephaistos versetzt.
KLASSIFIZIERT: Neben dem Schiffsdienst soll er vor Allem den Einbau eines ATAK Moduls (Version 1.0.65) überwachen und dieses Modul als Sekundärsystem laufen lassen, um die Vorhersagen des Systems unter realen Bedingungen zu prüfen und zu verbessern.

== Tabellarischer Lebenslauf mit Studien und Dienstlaufbahn ==

  • 16.05.2389 Geburt auf Qo’nos
  • 2395 Ajur beginnt seine Studien im Kloster des Khar’tschok
  • 2404 Ajur legt die Aufnahmeprüfung für die Sternenflottenakademie ab und besteht diese knapp.
  • 2405 Ajur erwirbt gegenüber seinem Vater das Recht seinen eigenen Weg zu gehen und beginnt sein Studium an der Sternenflottenakademie.
  • 2408 Bereits während seines Studiums wird Ajur Teil von TASK (Taktische Analyse Spezial-Kommando).
  • 2408 Abschluss der Sternenflottenakademie.
  • 2409 Ernennung zum Ensign nach Abschluss der Kadettenfahrt.
  • 2410 Ajur wird, als Teil von TASK, nach Ganymed versetzt.
  • 2410 KLASSIFIZIERT (Lvl. 4+) – Ajur wird Teil des Projekts ATAK (Autonome Taktische Analyse-Komponente). Seine Aufgabe besteht vor Allem in der Entwicklung von taktischen Modellen für den Raumkampf sowie in der Analyse von taktischen Situationen. Seine Arbeit fließen zudem in die Programmierung des THN (Taktisch-Holographisches Notfallprogramm) ein.
  • 2412 KLASSIFIZIERT (Lvl. 4+) – Ajur wird für 6 Monate in das ATAK-Team auf der NX-77773 Sun Tzu versetzt. Langzeittest der ATAK Version 0.75 Alpha
  • 2413 KLASSIFIZIERT (Lvl. 4+) – Erneuter Flug auf der NX-77773 Sun Tzu, diesmal als stellvertretender TAK. Kurzzeit-Mission zum Test der ATAK Version 0.88
  • 2414 KLASSIFIZIERT (Lvl. 4+) – Test der ATAK Version 1.0.0 während eines taktischen Manövers auf der NX-77773 Sun Tzu.
  • 2414 Beförderung zum Lt. jg.
  • 2415 Versetzung auf die USS Hephaistos

 


Besondere Fähigkeiten

Klingone
Ajur ist ein gebürtiger Klingone und beherrscht als solcher die klingonische Sprache und Kultur. Er hat als Kind und jugendlicher klingonische Geschichte und Kriegsgeschichte studiert. Auch hat er sich mit der klingonischen Philosophie, alten religiösen Texten und strategischen Texten auseinander gesetzt, ebenso wie mit der Dichtkunst und der klingonischen Oper. Hätte es so etwas wie Schachmeisterschaften auf Qo’nos gegeben, hätte er wohl gar nicht so schlecht abgeschnitten.
Dank seinem Vater hat er eine grundlegende klingonische Waffenausbildung erhalten, inklusive des Kampfs mit dem Bathlet.
Als Klingone besitzt er gegenüber den Menschen eine erhöhte Stärke und Widerstandsfähigkeit. Er ist allerdings, im Gegensatz zu vielen Klingonen die in der Sternenflotte als Marine oder in der Security dienen, nicht besonders trainiert.

Sternenflotte
Ajur belegte ab dem 2. Jahr die Schwerpunktfächer Operationen und Geheimdienst, nachdem er sich im ersten Jahr bereits im Bereich Taktik auszeichnete. Tatsächlich zeigte Ajur vor Allem eine Begabung für Flottenstrategie – auch weil er Berichte über historische Schlachten kannte und anwendete. Als Spezialisierung im Taktiklehrgang belegte er Taktische Analyse.
Als Nebenfächer belegte er unter anderem Philosophie, Subraumgeometrie und Fraktale Differenzialrechnung.

Flugausbildung
Ajur hat eine Shuttle-Lizenz bis Stufe 4 und einen Flugschein für Starfleet Runabout. Außerdem kann er klingonische Shuttles fliegen.

Hobbies
Recht untypisch für einen Klingonen liest Ajur gerne – insbesondere Tragödien, aber auch philosophische Werke. Er spielt zudem, seit er 6 ist, die klingonische Geige – behält dies aber für sich. Tatsächlich wissen aber nur wenige davon, da er nur im Privaten übt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Klingonen meidet er aggressiven Kampfsport. Er übt sich jedoch in Judo (Blaugurt, 2. Kyu nikyu) und Tai Chi. In seiner Freizeit meditiert er und probiert verschiedene Entspannungstechniken aus, um seinem klingonischen Naturell entgegen zu wirken.
Auf der Akademie hat er neben 3D-Schach auch das irdische Spiel Go kennengelernt, was ihn in seiner schlichten Komplexität fasziniert. Tatsächlich besitzt er ein historisches chinesisches Go-Brett, das er – neben seiner Geige – wie einen Augapfel hütet.

Zusammenfassung der Fähigkeiten

  • Administration
  • Astrogation: Warpantriebe
  • Astrophysik
  • Bewaffneter Nahkampf (Klingonisch)
  • Computer: Operation
  • Computer: Programmierung
  • Elektronik: Kommunikation
  • Elektronik: Sensoren
  • Elektronik: Computer
  • Elektronik: Hologramme
  • Elektronik Operation: Sensoren
  • Elektronik Operation: Transporter
  • Elektronik Operation: Kommunikation
  • Elektronik Operation: Photonentorpedos
  • Elektronik Operation: Quantentorpedos
  • Elektronik Operation: Schiffsphaser
  • Elektronik Operation: Klingonische Disruptoren
  • Elektronik Operation: Sicherheitssysteme
  • Erste Hilfe
  • Flugtraining: Shuttle (Föderation), Klasse I – IV
  • Flugtraining: Shuttle (Klingonisch)
  • Flugtraining: Runabout
  • Flugtraining: Raumschiffe
  • Fraktale Differenzialrechnung
  • Geschichte: Föderation
  • Geschichte: Klingonisches Reich
  • Geschichte: Große Schlachten des Klingonischen Reichs
  • Kryptoanalyse
  • Mathematik
  • Meditation
  • Musizieren: Klingonische Geige
  • Nachrichtendienstliche Analysen
  • Null-G Operationen
  • Philosophie
  • Physik
  • Protokolle des Klingonischen Reiches
  • Raumanzüge: Operationen
  • Recht: Föderation
  • Signaltechnologie Abhören/Stören
  • Sprachen: Föderationsstandard
  • Sprachen: Klingonisch (Muttersprache)
  • Sprachen: Cardassianisch
  • Sternenflottenprotokolle
  • Strategie: Raumkampf
  • Subraumgeometrie
  • Taktik: Kleine Einheiten
  • Taktik: Raumkampf
  • Taktische Analyse
  • Tai Chi
  • Überlebenstraining
  • Unbewaffneter Kampf
    – Judo
    – Klingonische Kampfkunst
  • Verhöre und Befragungen
  • Waffen: Phaser
  • Waffen: Disruptor
  • Xenobiologie: Allgemein
  • Xenologie: Allgemein
  • Zieltraining: Photonentorpedos
  • Zieltraining: Quantentorpedos
  • Zieltraining: Schiffsphaser

Psychologisches Profil

Ajur war schon immer ruhig und nachdenklich – für einen Klingonen. Sein Interesse gilt eher der Philosophie als dem Krieg. Er versucht die Dinge mit Ruhe und Bedachtheit anzugehen, bemüht sich um konzentrierte Langsamkeit und tut manche Dinge mit fast schon rituell anmutender Disziplin.
Er ist kein Pazifist – sieht Gewalt aber nicht als erstes, sondern eher als letztes, aber dann auch notwendiges, Mittel. Wenn er gezwungen ist, Gewalt anzuwenden, versucht er dies so rasch und effizient wie möglich zu erledigen und dabei die Schäden zu minimieren. Vielleicht ist es eher so, dass er keine Freude am Töten hat, den Ruf des Kampfes in seinem Blut nicht schätzt, sondern eine Auseinandersetzung mehr mit der kühlen Präzision eines Strategen bewertet.
Tatsächlich litt er unter den Erwartungen seiner Eltern und Verwandten. Und er ist sich nur zu bewusst, dass er für seinen Vater eine Enttäuschung ist. Im Klingonischen Imperium wäre nie ein richtiger Platz für ihn gewesen – und so war die Sternenflotte ein Ausweg für ihn. Denn wo das Imperium nach Krieg und Blut ruft, predigt die Sternenflotte den Frieden. Das ist auch der Grund, warum Ajur sich während des Kriegs für die Flotte entschieden hat – er hofft, dass er dazu beitragen kann, dass der Krieg schnell endet. Idealerweise mit so wenig Toten wie möglich.

>> Ensign Ajur, Sohn des Nedek, verfügt – für seinen Klingonen – über ein ruhiges Gemüt und eine erstaunliche Selbstbeherrschung. Tatsächlich scheint er ausgeglichener zu sein, als viele andere Klingonen, die ihren Dienst in der Sternenflotte versehen. Jedoch sollte man niemals vergessen, dass die klingonische Spezies aus biologischen Gründen über einen hohen Adrenalinspiegel verfügt und daher als aggressiver als viele andere Spezies gelten müssen. Diese Aggressivität ist in Ensign Ajur durchaus vorhanden. Tatsächlich könnte die Unterdrückung dieser Gefühle einen eventuellen Ausbruch nur umso schlimmer machen. Ich empfehle regelmäßige Konfrontationen und Programme zum Abbau der Aggressivität. <<
— Dr. Sarah Voigt, USB Ganymed

Ajur ist zurückhaltend und bleibt seinen Kollegen über professionell-distanziert. Dies ist in gewisser Weise auch Selbstschutz, um sowohl mit den Vorurteilen fertig zu werden als auch um keine zu starken emotionalen Bindungen zuzulassen, die sein inneres Gleichgewicht gefährden könnten. Seine Klingonen haben ihm beigebracht, dass es nur Feinde, Kampfgefährten oder Opfer gibt – eine Sichtweise, die er auf die Sternenflotte nur schwer übertragen kann. Bei aller Zurückhaltung ist er jedoch kein Einzelgänger – er weiß um den Wert der Gemeinschaft, schließlich sucht auch ein Klingone nach Kampfgefährten und Verbündeten. Ein einzelner Krieger ist so gut wie tot.
Ajur sieht sich, im Bezug auf sein Ehrverständnis, auch als Klingone und sucht stets sein Gesicht zu wahren – was im Zusammenspiel mit seinem Wunsch Gewalt zu vermeiden nicht immer einfach ist.


Medizinisches Profil

Lt. jg. Ajur, Sohn des Nedek, ist im Rahmen der für seine Spezies typischen Physiologie kerngesund. Er verfügt über die körperliche Eignung, seinen Dienst an Bord eines Raumschiffs der Sternenflotte zu versehen.
Der Körper von Lt. jg. Ajur weist Spuren von Verletzungen aus Kindheit und Adoleszenz auf (siehe Anhang). Diese stammen von typisch klingonischen Trainingsstunden während seiner Zeit im klingonischen Imperium. Alle Verletzungen sind gut verheilt und beeinträchtigen ihn nicht.
 — Versetzungsvermerk Lt. Cmdr. Dr. Joselyn Habicht, USB Ganymed


Klassifizierte Sektion

TASK
2414 – KLASSIFIZIERT (Sicherheitsstufe 4+) – BELOBIGUNG
>>Hiermit spreche ich eine Belobigung für Ensign Ajur, Sohn des Nedek aus. Seine Fähigkeiten zur taktischen Analyse und sein Verständnis für Strategie und Raumkampf sind hervorragend und durch den von ihm gezeigten Einsatz über das Erwartete hinaus hat er maßgeblich zur vorzeitigen Fertigstellung des ATAK-Prototypen beigetragen.<<
— Captain John J.J. Barca, Leitender Offizier des ATAK Programms, TASK, USB Ganymed

Antritt des Dienste auf der USS Hephaistos
2415 – KLASSIFIZIERT (Sicherheitsstufe 5+, Sonderfreigabe CO, XO, 2O, CSO, CNS):

>>Die Dienstakte von Lt. jg. Ajur ist bislang tadellos und als Offizier der Sternenflotte genießt er besonderes Vertrauen. Jedoch sollte in der aktuellen Situation des Kriegs mit dem Klingonischen Reich nicht außer Acht gelassen werden, dass Lt. jg. Ajur aus kulturellen Gründen in einen Loyalitätskonflikt geraten könnte. Da Lt. jg. Ajur nicht nur Dienst auf einem Schiff der Sternenflotte versieht sondern zudem im Besitz sensibler Informationen ist, sollte Lt. jg. Ajur diskret beobachtet und regelmäßig überprüft werden. Um es noch einmal zu betonen – es besteht kein Anfangsverdacht in irgendeiner Weise gegen Lt. jg. Ajur.<<
— Cmdr. Geoffrey J. Greyhawk, Sternenflottengeheimdienst