Fabien LaGroille

Fabièn LaGroille
Status PC
Spieler Johannes (Nessy)
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Lieutenant
Posten OPS
Stationierung USS Humboldt (MIA)
Physische Beschreibung
Spezies Mensch
Geschlecht männlich
Größe 194 cm
Gewicht 110 kg
Hautfarbe weiß
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe grün
Biographische Informationen
Geburtsort Lyon / Erde
Geburtstag 27.7.2374
Familienstand ledig
Familie Mutter+Vater in Lyon
Religion Atheist
Politische informationen
Buergerschaft Föderationsbürger

Steckbrief

  • Aussehen: beleibt, aber noch nicht dick. Gelockte schwarze Haare, etwa schulterlang. Sorgfältig gepflegter Schnauzbart.
  • Relativ kräftig, nicht besonders geschickt
  • umfangreiche „aufgesammelte“ Kenntnisse der Raumschiffe der Föderation und einiger weiterer Spezies. Es handelt sich vorrangig um Anwendungswissen/Praxiserfahrung.
  • Fabièn kann ausgezeichnet kochen und ist absolut trinkfest.
  • Sehr offen und direkt, dabei aber freundliche und konstruktive Umgangsweise. Kumpelhafter Umgang mit nahezu jedermann außer Vorgesetzten.
  • Im Konfliktfall stellt er seine eigenen moralischen Prinzipien über Befehle und Direktiven. Er meidet solche Konflikte wenn möglich.
  • Gegenüber Frauen beherrscht er nur den freundschaftlichen Umgang. Eine ernsthafte Beziehung hat er nie geführt.
  • Aus seiner Zeit auf der Yadera (2405-2411) kennen ihn viele ehemalige Kunden und Geschäftspartner unter dem Namen Paul Dumont. Dies hat Potenzial, noch Probleme zu verursachen.

Lebenslauf

Kindheit

Fabièn kam am 27.7.2374 in einem Vorort von Lyon zur Welt. Er durchlebte eine sehr behütete Kindheit. Seine Eltern führten ein Restaurant, das sich einiger Beliebtheit erfreute. So lernte er schon früh ausgiebige Mahlzeiten und einen guten Wein schätzen. Daher ist er auch schon seit seiner Kindheit wohlbeleibt. Entsprechende Hänseleien in der Schule pflegten scheinbar wirkungslos an ihm abzuprallen; tatsächlich hatte er aber ziemliche Probleme damit, die sich erst in seiner Studienzeit legten. Inzwischen hat er ein dickes Fell bekommen, und es ist fast unmöglich, ihn zu beleidigen.

Fabièn war schon immer fasziniert von der Raumfahrt und von anderen Welten. Nach seiner Schulausbildung begann er ein Studium der allgemeinen Historik. Jedoch zeigte sich bald, dass ihm die notwendigen geistigen Fähigkeiten abgingen. Nach zwei Semestern warf er das Studium hin und beschloß, Pilot zu werden.

Wie sich zeigte, war dies eher sein Fachgebiet. Die Theorieprüfungen bestand er zwar nur mit Hängen und Würgen, in der Praxis war er aber unter den Besten seines Jahrgangs.

Starfleet

Fabièn begann seinen Dienst in der Sternenflotte als Experimentalpilot in den Utopia-Flottenwerften. Er testete neue Prototypen und langsam stellte sich auch ein gewisser Sinn ein für die Technik mit der er arbeitete. Allerdings überlässt er noch heute Reparaturen und ähnliches lieber den Experten.

2398, drei Jahre nach seinem Abschluss, ereignete sich in der Nähe der Werft ein Unglücksfall. Die USS Raven, eine Intrepid-Klasse, havarierte und die Besatzung schwebte in Lebensgefahr. Fabièn war zufällig in der Nähe, und sein sofortiges und entschlossenes Eingreifen rettete der Crew das Leben. Daraufhin wurde er Pilot auf der Raven.

Etwa ein Jahr darauf wechselte er auf die USS Dirac, einen Forschungskreuzer. 2401 wurde er (wieder) zum Lt.(jg) befördert und gleichzeitig zum 2O ernannt.

Als die USS Dirac zu einer mehrjährigen Forschungsmission in den Beta-Quadranten berufen wurde, bat er um seine Versetzung auf ein anderes Schiff. Die Bitte wurde ihm gewährt, und er wurde als 2O/FLG auf die USS Marie Curie versetzt.

Auf der Curie diente Fabièn etwa zweieinhalb Jahre. Unter anderem war er am Erstkontakt mit dem arachnoiden Volk der Sichir beteiligt, die zuerst irrtümlich für gewöhnliche Spinnen gehalten wurden. Später arbeitete er an der Entwicklung eines verbesserten Warpkerns mit zwei Dilithiumkammern mit, jedoch schaffte das Team es nicht, einen funktionsfähigen Prototyp zu konstruieren. Die Forschungen wurden am Isaac-Newton-Institut weitergeführt, bis das Projekt aus Kostengründen eingestellt wurde.

Ende 2404 kam es auf der Marie Curie zu einer bordinternen Krise. Die KASDA Adm. Seeberg kam an Bord und stellte durch ihr Verhalten die Autorität des COs in Frage, wodurch sich Paranoia und Unsicherheit unter der Mannschaft ausbreiteten. Durch seine frühere Degradierung vorbelastet, hielt Fabièn dem Druck nicht stand und verließ „sicherheitshalber“ die Curie.

Fabièn bewarb sich erneut auf der Utopia-Planitia-Werft und trat seine alte Stelle als Testpilot wieder an. Nach all dem, was er inzwischen erlebt hatte, befriedigte der Job ihn aber nicht mehr, so dass er nur zweieinhalb Monate nach Dienstantritt wieder das Handtuch warf und endgültig aus der Sternenflotte austrat.

Selbstständiger Kurier und Händler

Er kaufte sich ein wenige Jahre altes Frachtshuttle und begann, als selbstständiger Frachtpilot zu arbeiten. Als gleichberechtigter Partner ging der Ingenieur Austin ‚Ace‘ Schumacher mit an Bord. ‚Ace‘ nahm konstant Verbesserungen am Antriebssystem ihres Frachters, der ‚Falkenschwinge‘, vor. Somit konnten sie kürzeste Lieferzeiten garantieren und bekamen lukrative Aufträge, nicht selten von fragwürdiger Kundschaft.

Ende 2405 wurden sie auf einem solchen Lieferflug von der USS Predator aufgebracht, die eine Inspektion der Fracht verlangte. Die darauf folgende Verfolgungsjagd endete mit der Vernichtung der ‚Falkenschwinge‘. LaGroille und Schumacher wurden von der Predator gerettet. Da man ihnen nach der Explosion der Fracht nichts mehr nachweisen konnte, wurden sie auf der Föderationsstation USB Yadera abgesetzt. Völlig mittellos, saßen sie auf der Station fest. Sie meldeten sich unter falschen Namen an, um Verfolgung durch den Besitzer der zerstörten Fracht zu entgehen. („Paul Dumond“ bzw. „Ian Sutland“).

In der Folgezeit hielten sie sich mit verschiedenen Aufträgen über Wasser, bis ihre Mittel es erlaubten, einen kleinen Laden auf der Yadera zu mieten. Dort kauften und verkauften sie seltene Gebrauchs-und andere Gegenstände aller Art, stets hart an der Grenze zum Hehlergeschäft.

Letzteres ging Fabièn permanent gegen den Strich und führte immer wieder zu Streit mit Ace, der diese Dinge etwas lockerer sah. Dennoch rauften sie sich für geraume Zeit immer wieder zusammen. Erst 2411, nach sechs Jahren auf der Yadera, kam es zum endgültigen Bruch zwischen den Partnern. Das bescheidene Vermögen, dass er nun besaß, erlaubte es Fabièn zur Erde zurückzukehren.

Zurück auf der Erde

Fabièn suchte sich eine kleine Wohnung nahe Lyon und nahm wieder Kontakt zu seinen Eltern auf. Ebenso führte er nun wieder seinen richtigen Namen. Fabièn fühlte, dass er seine Lebensziele wieder besser in den Griff bekommen musste. Er verbrachte einige Zeit damit zu reisen, sich mit verschiedenen Kulturen der Erde zu befassen und über seine eigenen Wünsche und Ziele nachzudenken. In diese Zeit fiel auch eine schwerwiegende Erkrankung seines Vaters, die ihm vor Augen führte dass die eigene Zeit irgendwann ihr Ende finden musste.

Diese Erwägungen führten schließlich dazu, dass er sich 2413 um Wiederaufnahme in die Sternenflotte bewarb. Nachdem er akzeptiert wurde, verbrachte er ein halbes Jahr auf der Akademie im Wiedereingliederungsprogramm.

Nach Abschluss desselben wurde er Operationsoffizer (OPS) auf der USS Humboldt, einem kleinen Forschungskreuzer. Durch seine Erfahrungen als Zivilist konnte Fabièn diesen Posten in herausragender Weise erfüllen, wobei er jedoch jede Gelegenheit nutzte um sich als Pilot zu betätigen.

Mit Beginn des Krieges 2415 wurde die USS Humboldt umgewidmet und als unauffällige Aufklärungseinheit eingesetzt. Bei einem dieser Einsätze wurde sie von den Klingonen aufgebracht und konnte schwer beschädigt entkommen. Fabièn jedoch, der im Moment des Kampfes auf Außenmission unterwegs war, geriet dabei in klingonische Kriegsgefangenschaft.

Daten

2374: geboren in Lyon, Frankreich
2395: Abschluss der Akademie, Dienst als Testpilot auf der Utopia-Planitia-Werft
2398: Beförderung zum Lt. (jg), Versetzung auf die USS Raven unter Commander Jarin
2399: Degradierung zum Ensign, kurz darauf Wechsel auf die USS Dirac
2401: Beförderung zum Lt. (jg) unter Cpt. Trewers, kurz darauf Versetzung auf die USS Marie Curie
2404: Beförderung zum Lt. und zum ersten Offizier der Marie Curie unter Cmdr. Moore
2404: Quittierung des Dienstes auf der Marie Curie, Rückkehr auf die Utopia-Planitia-Werft
2404: Quittierung des Dienstes als Testpilot, seither selbstständiger Frachtpilot
2405: Schiffbruch, gestrandet auf der USB Yadera; dort als Händler tätig
2411: Rückkehr auf die Erde
2413: Antrag auf Wiederaufnahme in Starfleet
2414: Dienstantritt als OPS auf USS Humboldt
2415: in klingonische Kriegsgefangenschaft geraten

Psychologisches Profil

Fabièn ist sehr offen und direkt. Er nimmt nur selten ein Blatt vor den Mund, wodurch er sich ab und zu den Unmut seiner Mitmenschen zuzieht. Was er sagt hat jedoch Hand und Fuß.

Er versucht sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen, sondern sich selbst eine Meinung zu bilden. Wenn er jedoch erstmal eine solche hat, steht sie für gewöhnlich felsenfest. Wenn er Befehle erhält, die in krassem Widerspruch zu seiner Ethik stehen (zum Beispiel ein bemanntes Schiff anzugreifen, obwohl es Alternativen gäbe), so wird er die Ausführung verweigern. Solchen Konflikten wird er aber tunlichst aus dem Weg zu gehen. Einen 2O oder EO-Posten würde er ohne langes Nachdenken ablehnen.

Er hat sich ausführlich mit den Idealen und Werten von Föderation und Sternenflotte befasst. Einige davon vertritt er mit dem Herzen, andere versteht er eher als Richtlinie.

Überheblichkeit und Arroganz sind Fabièn fremd. Er vermeidet Streit und versucht zu vermitteln, wenn es welchen gibt. Selbst mit dem letzten Crewman ist er noch gut Freund, und er ist sich niemals zu fein, selbst mit anzupacken.

Er hat keine Probleme, neue Freunde zu finden, allerdings erschwert seine vertrauliche Art seinen Untergebenen ab und zu den Umgang mit ihm. Probleme hat er allerdings im Umgang mit Frauen; er hatte noch nie eine feste Beziehung und ist geradezu krankhaft verklemmt, sobald ihm eine Frau in eindeutiger Absicht näherkommt.

Stärken / Schwächen

To be done

Stärken:

Schwächen:

Vorlieben:

Abneigungen:

Spezialgebiete / Fähigkeiten

Aus seiner Zeit als Testpilot hat Fabièn bereits Erfahrung in der Steuerung von Raumschiffen aller Größenklassen. Kleinere Reparaturen kriegt er hin, tieferes technisches Verständnis sollte man von ihm aber nicht erwarten. Als Händler ist er mit viel außerirdischer Technik in Berührung geraten und hat oberflächliches Verständis für diese.

Ebenso hat diese Zeit ihn das Organisieren und Improvisieren gelehrt, sowie etliche noch aktive Geschäftskontakte (als Paul Dumont!) verschafft.

Er versteht ein wenig von Soziologie und geschichtlichen Entwicklungen; er beschäftigt sich hobbymäßig mit der Geschichte verschiedener außerirdischer Spezies.

Fabièn kann ausgezeichnet kochen und ist absolut trinkfest.

Studien auf der Sternenflottenakademie to be done:

Hauptfächer:

Nebenfächer:

Besonderheiten der eigenen Spezies: Keine

Hobbies

Kochen, (to be done)

Medizinisches Profil

„Fabièn hatte zwei Knochenbrüche, die komplikationslos verheilt sind. Die üblichen Kinderkrankheiten hat er hinter sich. Er sollte auf seine Leber achten; sie zeigt deutliche Spuren von Alkohol. Evtl. ist eine psychologische Therapie gegen die Trunksucht anzuraten.“ – Dr. Allan Merrit, CM USS Dirac

Fußnoten

2399 / USS Raven / Degradierung Lt(jg) -> Ensign:

„Die USS Raven war auf einer Aufklärungsmission in der neutralen Zone unterwegs, als sie von einem Warbird aufgebracht wurde. Die Romulaner wollten zunächst verhandeln; der Commander vermutete aber eine Hinterlist der Romulaner (zu Recht, wie sich später zeigte) und gab den Feuerbefehl. Lt. LaGroille weigerte sich und wurde unter Arrest gestellt. Es kam zu einem Feuergefecht, dem die USS Raven knapp entkam. Lt. LaGroille bekannte sich schuldig und wurde zu folgender Strafe verurteilt: Degradierung zum Ensign.“ (Akte zum SF-Verfahren 2399-AI-22778-L, Blatt 9: Zusammenfassung; Akte auf Antrag zugänglich)