[USS-Hephaistos] Politik

<NRPG>
So ihr lieben,
hier ein weiteres RPG von mir.
Nein, noch immer nichts zu Shays und Ajurs Westernabenteuer – dafür aber etwas mit Relevanz zur Mission. Ich habe einmal ein Schlaglicht darauf geworfen, dass die Kikonen mitnichten eine einheitliche Fraktion sind. Und so werden die Questen hoffentlich auch ein wenig spannender 🙂

Grüße
Effi
</NRPG>

<RPG>

>> Der Ausdruck Politik wurde, mit Umwegen über das Lateinische (politica, politicus), nach altgriechisch Πολιτικά politiká gebildet. 
Dieses Wort bezeichnete […] alle diejenigen Tätigkeiten, Gegenstände und Fragestellungen, die das Gemeinwesen – und das hieß zu dieser Zeit: die Polis – betrafen.
Entsprechend ist die wörtliche Übersetzung von politiká anzugeben als „Dinge, die die Stadt betreffen“ bzw. die „politischen Dinge“.  <<



# Zeit: 07.0710
# Ort: USS Hephaistos (im Orbit von Thyene / Thassos IV), Besprechungsraum

> "Was ist mit dieser 'Spionin' die sich unserem CSO offenbart hat?" wollte Ajur wissen nachdem Jetsun ihre Ausführungen beendet hatte.
> "Das könnte alles mögliche sein." brummte John. "Spione tendieren normalerweise nicht dazu sich zu  erkennen zu geben. Das bedeutet die Frau will etwas von uns. 
> Ich würde vorschlagen wir warten ab ob sie erneut Kontakt sucht." meinte der CSO. Heute fühlte er sich wesentlich besser. Ajur sah jedoch nicht ganz so zufrieden aus. 
> Ihm waren bereits duzende taktische Optionen zu diesem Thema durch den Kopf gegangen doch ohne nähere Daten zu den Kikonen und ihrem Planeten würde 
> es noch unzählig mehr Möglichkeiten geben.

"Ich schlage auf jeden Fall besondere Umsicht vor. Zudem sollten wir mit größter Vorsicht vorgehen uns uns jeweils genau versichern, worum es geht" merkte der klingonische TAK an.
"Wenn gleich wir in unserer Situation schnell an eine Einflußnahme von Außen denken, könnte es auch sein, dass man versucht, uns in innenpolitische Angelegenheit der kikonischen Gesellschaft zu verwickeln. Oder es könnte ein Test sein, um zu prüfen, ob wir integer sind oder uns aus Gewinnstreben – in welcher Form auch immer – dazu verleiten lassen würden, gegen die vorherrschende Regierung zu agieren."
So würde er es auf jeden Fall an Stelle der Kikonen planen, um zu prüfen, wie vertrauenswürdig die potentiellen neuen Partner wirklich sind.

"Danke, Leftenant" beendete Shay Ajurs Ausführungen an dieser Stelle.
"Sollte irgend jemand angesprochen werden, ist dies an mich weiter zu leiten. Keine Entscheidungen, die nicht besprochen wurden."

***

<NRPG> Der folgende Abschnitt enthält auch Informationen zu der Questreihe und den Hindernissen, die sich uns dort entgegen stellen könnten. Ich wünsche viel Spaß 🙂 </NRPG>

# Zeit: 07.0800
# Ort: Kleine Audienzkammer der Prinkipax Crobyzes Parathma Itira Reza atto Crobyzes, Region Crobyzes

Eine leichte Brise wehte durch die zum Meer hin offenen Arkaden des auf einer Klipe gelegenen Palastes in den kleinen Audienzraum, in dem Prinkipax Crobyzes Parathma Itira Reza atto Crobyze gerade ihr Frühstück einnahm. Die schlanke Endzwanzigerin mit dem wie gemeiselt wirkendem Gesicht und den langen, zu einem breiten Zopf geflochtenen langen Haaren, lag auf ihrer Kline – neben sich eine Silberplatte mit allerlei Früchten, Brot, Butter, süßen Aufstrichen, Käse und Meeresfisch. Gerade griff die Fürstin des zweiten großen Kontinents Tyhene jedoch nicht selbst zu, sondern sah zu ihrer sechs jährigen Tochter Kynthia, die sich damit abmühte, ihr Brot zu bestreichen, ohne dass dieses unter dem Druck zerknautschte oder alles herunter lief. 
"Nicht so viel Druck, mein Schatz…" erklang da die sanfte Stimme ihres Ehemanns und Vaters ihrer beiden Kinder, Diomed. "Lass mich dir helfen…" Er legte den Zeichenblock beiseite, mit dem er gerade irgendeinen nackten jungen Mann abbildete, welcher in einiger Entfernung posierte. 
"Nein!" antwortete die Sechsjährige verbissen. "Ich kann das selbst!" 
Itira fühlte in diesem Stolz auf ihre Tochter. Wenn das so weiter ging, würde aus der Prinzessin eine selbstbewusste, willensstarke Frau werden. Vielleicht würde sie irgendwann die Ambitionen ihrer Tochter etwas dämpfen müssen – aber das lag in der Familie. Itira erinnerte sich noch gut daran, wie ihre eigene Mutter sie zurecht gestutzt hatte, als sie 15 gewesen war. So etwas stärkte den Charakter und machte um wichtige Erfahrungen reicher.

Kadmos, ihr zweijähriger Sohn, spielte derweil im Garten, behütet von einem Kindsknaben und von einer Ehrengardistin bewacht. Der Junge war ein rechter Wirbelwind und konnte keine zwei Minuten still sitzen – oder still sein. Vermutlich würde er einst einen guten Unterhalter abgeben, aber so eine profane Berufung stand bei seiner hohen Herkunft natürlich außer Frage. Es würde an ihrem Mann liegen, dem Knaben bei Zeiten alles notwendige beizubringen, dass aus ihm ein guter Ehemann für eine Frau aus noblem Hause wurde.
Tatsächlich hatte sie sich mit Diomed gut arrangiert. Es war eine große Ehre gewesen, den Bruder der Atrexa heiraten zu können – gleichsam war es ihr aber auch wie eine Kette vorgekommen, die man ihr anlegte. Zudem war Diomed nicht unbedingt sehr klug oder auch nur interessiert – Rat holte sie sich bei anderen. Immerhin, er war hübsch, gebildet und künstlerisch begabt. Vermutlich genau das, was man von einem Prinzen erwartete. Und so war er meist nur irgendwo.. da. Dass er sich als liebevoller, fürsorglicher Vater entpuppte war eine angenehme Überraschung. Denn das wiederum verschaffte ihr mehr Freiraum zum Regieren.

Das Erscheinen einer Wache am offiziellen Eingang zu der Kammer schreckte sie aus ihren Gedanken. Die in eine Art Chiffon-Robe gekleidete Prinkipax richtete sich auf. Ganz automatisch glitt ihre Hand prüfend zu dem Oricalk-Band an ihrem Hals, das einen großen, roten Edelstein hielt, welcher auf ihrem oberen Brustbein auflag. Leicht korrigerte sie den Sitz.
"Kynthia, lass uns bitte alleine. Staatsgeschäfte."

"Die Sechsjährige sah mit wachen Augen auf, nahm die Schultern zurück. "Ich könnte doch von dir lernen, Mutter."
Itira lächelte, doch ihr Tonfall war bestimmt. "Ein anderes Mal, meine Tochter. Geh jetzt."
Kynthia schob die Unterlippe nach vorne, biss leicht darauf – erhob sich dann aber. "Ja, meine Prinkipax" sagte sie. Man konnte noch deutlich hören, dass es ihr nicht gefiel und sie viel lieber geblieben wäre, aber sie kannte diesen Tonfall ihrer Mutter. Also deutete sie auf die Platte und sagte in Richtung des Personals "Ich will das noch essen", um anschließend mit aller Würde, die ihr als Sechsjährige zur Verfügung stand, hinaus zu schreiten – gefolgt von Dienern, die ihr eilig das Essen nachtrugen.

Die Fürstin seufzte kaum hörbar und sah dann zu ihrem Gatten, der wie selbstverständlich seinen Zeichenblock genommen hatte und sich mit einem kleinen Abstand auf die oberste Stufe des Podestes, auf dem die Klinen standen – zu ihren Füßen – setzte. Schon hatte er wieder den Zeichenstift in der Hand und setzte seine Skizze des muskulösen Modells fort, ganz das Bild eines braven und gebildeten Ehemannes.
Itira nickte der Wache zu, was dafür sorgte, dass gleich darauf eine athletische Frau mit federndem Schritt den Raum betrat. Sie hatte die braunen Haare wie eine Dienerin geschnitten, bewegte sich nun aber selbst bewusster. Der Stoff ihres Gewandes bedeckte sie von Brustbein bis zur Mitte des Oberschenkels, dazu trug sie Riemensandalen aus Leder, die ihr bis unter die Knie reichten. Um den Hals trug sie ebenfalls ein Band aus Oricalk, welches Rangabzeichen hielt – ein Band, das diese Frau nicht ganz so häufig trug.
Sie näherte sich dem Podest bis auf wenige Meter und fiel dann auf ein Knie, wartete darauf, dass ihre Fürstin ihr Aufmerksamkeit schenkte. Diese wiederum hatte das virtuelle Interface ihres Armreifes aufgerufen und eine Schaltfläche betätigt. Gleich darauf formten sich Schilde aus milchig-blauem Licht um die Kammer, welche ein Eindringen wie auch Abhören von außen verhindern würden.

"Du darfst dich erheben, Electra." wies Itira die andere huldvoll an. Auch Electra war nicht der richtige Name dieser Frau, doch es war der Name, den sie hier trug. 
"Was hast du mir zu berichten?"

"Ich konnte mir die Delegation der Sternenflotte, die im Palast zu Myzen empfangen wurde, betrachten und mir ein Bild machen" begann die Angesprochene.
"Wie die Berichte bereits andeuteten, mischen sich die Männer deutlich mehr in Politik, Wissenschaft, Militär und andere Bereiche ein. Ja, es scheint sogar so zu sein, dass einige der Männer Frauen vorgesetzt sind. Dies führte zu einigen ersten Irritationen, als die Gäste die Etikette brachen, doch Prinkipax Myzen war nachsichtig."

Itira nickte. Das hatte sie befürchtet. Nun war sie nicht so naiv zu glauben, dass andere Völker und Spezies nicht andere Systeme hatten, die für diese funktionierten – wenn die Sternenflotte aber schon bei einem derartigen Empfang diese Tatsache so offensichtlich machte, würde sie bei längerem Kontakt sicherlich Kikone zu Dummheiten ermutigen, die den Traditionen widersprachen. Und so etwas konnte letztendlich die Gesellschaft destabilisieren.
"Lysikia war schon immer … gutherzig" bemerkte die Fürstin. Um nicht zu sagen 'weich'.

"Weiterhin habe ich einen ihrer Männer mit den eingeübten klingonischen Sätzen angesprochen. Er hat sie erkannt und wohl auch verstanden. Es besteht also der Verdacht, dass die Sternenflotte wirklich starken Kontakt mit diesen Barbaren pflegt oder zumindest pflegte."

"Irgend etwas über den Krieg?"

"Dieser kam nicht zur Sprache. Wohl aber erscheinen mir diese Sternenflotten-Gesandten militaristischer, als sie uns glauben machen wollen. Ich sprach diesen Mann darauf an, dass ja hundert Bewaffnete lauern könnten. Er hat dies nicht nur nicht verneint, sondern ich konnte an seinem Ausdruck und seiner sich verschließenden Haltung erkennen, dass ich einen Nerv getroffen habe" führte die Kikonin ihren Bericht fort.

Dies sorgte dafür, dass sich die Stirn der Fürstin umwölkte. Sie blickte kurz zu ihrem Mann, dich dieser war gerade damit beschäftigt, den Bauchmuskeln des Modells mehr Tiefe zu verleihen und reagierte nicht. Vermutlich war er wieder in seine ganz eigene Welt versunken und hörte nicht einmal zu.
"Wie geht es nun mit der Delegation weiter?" wollte sie dann wissen.

"Unglücklicherweise hat ein Prix eine Frau der Delegation erwählt und ein Ei gelegt" Electra versuchte vorsichtig, dies möglichst neutral zu formulieren. "Wie mir berichtet wurde, wurde daraufhin die Ballade von Meleotase und Yin Shi gespielt."

"Also eine heilige Queste? So will Lysikia dies also spielen und der Atrexa die Möglichkeit geben, das Bündnis als einzige Alternative zu akzeptieren, trotz der Widerstände ihrer Berater?" Itira war aufgesprungen, ging erregt erst zwei Schritte nach links, dann nach rechts. Das war kein ungeschickter Schachzug – niemand würde sich gegen die Tradition stellen, wenn sie erst einmal angewendet worden war. Aber gleichzeitig war diese Quest auch das Mittel, um das Bündnis zu diskreditieren. Wenn die Delegation der Föderation sich als unehrenhaft und unwürdig erwies, würden weitere Bündnisbestrebungen einen schweren Stand haben. Es schien also, als würde die Fürstin Myzenes die Angelegenheit auf eine Karte setzen. Vielleicht baute sie darauf, dass durch die Kurzfristigkeit niemand intervenierte. Vermutlich würde sie die Örtlichkeiten der Quests auch so wählen, dass sie die Kontrolle über diese hatte. Allerdings – es gab nur eine begrenzte Zahl von traditionell zugelassenen Questen, die als würdig galten – und viele führten zwangsläufig an unwirtliche Orte, die eben nicht gänzlich zu kontrollieren waren.
Vielleicht glaubte Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen auch tatsächlich an eine Fügung der Schicksals und einen Wink der Götter? Manchmal war sie, trotz ihrer Position, so naiv. Oder 'volksnah', wie Lysikia es selbst nannte.

"So scheint es. Die Föderation soll den salzigen Sand der Quelle-des-Glücks-Insel, die Lava des Kerbas-Vulkans und das Moos der Ermenike besorgen. Jeweils bis zu fünf Gesandte und dazu die gleiche Anzahl an Kikonen."

"Soso…" Itira setzte sich wieder. "Die Insel liegt vollständig in Lysikias Hand" sinnierte die Fürstin. Dort würde wenig schief gehen – es gab zwar ein ausgedehntes Waldgebiet mit wilden Tieren, darunter auch einigen agressiven Jagdinsekten, aber wenn diese Gesandten der Sternenflotte sich nicht vollkommen dämlich anstellten, würden sie dort vermutlich gut zurecht kommen. So wie es aussah, sollte dies wohl die Lektion der Jagd werden – und die Lehre, dass man sich einander beschützen musste. 
Doch wie sie es sich gedacht hatte, war die Zahl der in Frage kommenden Prüfungen begrenzt und so boten die anderen beiden Aufgaben vielleicht mehr Ansatzpunkte. Tatsächlich lag der traditionelle Ort, um das Moos der Ermenike zu bergen sogar in ihrem Fürstentum. Vermutlich hatte sich Lysikia dabei gedacht, dies als Prüfung der Verständigung und Gastfreundschaft zu werten. Immerhin mussten die Sternenflotten-Gesandten den traditionellen Pfad pilgern und um Obdach und Erlaubnis fragen. Hier zu intervenieren wäre leicht – aber vermutlich war das auch genau die Falle, die Lysikia aufgestellt hat. Wenn die Sippe der Crobyzes hier zu offen eingriffen, konnte Lysikia diese als Traditionsbrecher diskreditieren, die das Wort der Geschichte wie der Priester nicht ehrten. Die Atrexa würde dann kaum eine Wahl haben, als einen Tadel auszusprechen und das würde wiederum Lysikia stärken. Nein, hier konnte Itira nur dezent eingreifen.
Vermutlich würde es am Besten sein, die örtliche Kyvernítix anzuweisen, die Gesandten einerseits mit einem langwährenden, rauschenden Fest zu ehren, im Zuge dessen sie sich lächerlich machen konnten – und gleichsam das Protokoll ganz traditionell und bis in die letzte Nuance auszudehnen, in der Hoffnung, dass die Fremden die Geduld verloren.

Der Schlüssel war wohl aber tatsächlich der Kerbas-Vulkan. Die Prüfung des Muts, der Stärke und des Zusammenhaltes. Der dem Hauptkontinente vorgelagerte Feuerschlot war in der Tat groß, unwirtlich und nur schwer berechenbar. Je nachdem, was dort geschah, konnte man die Ereignisse dort sowohl im Sinne der Traditionen alsauch der Moderne als Argumente gegen diese Sternenflotte verwenden. Wenn jemand aus der kikonischen Delegation zu Schaden käme oder der Vulkan ohne scheinbaren Grund Feuer spucken würde…
"Electra, ich will, dass versucht wird, Agenten in die Gruppe zum Kerbas-Vulkan einzuschleiusen. Vielleicht sogar jemanden, der bereit ist, für das Wohl des Planeten und des ganzen Volkes zu sterben. Wenn das nicht geht, bestich jemanden. Wir haben doch noch Kontakt zum Zeugmeister Lysikias, oder?"

"Ja, meine Prinkipax. Ich werde dies veranlassen."

"Gut. Diese Questen dürfen in ihrer Gesamtheit nicht erfolgreich sein. Nach Allem, was mir berichtet wurde, sind wir ohne diese… Föderation besser dran. Halte mich auf dem Laufenden."

"Jawohl, Prinkipax"

"Du darfst dich entfernen. Schutz und Tradition!"

"Tradition und Schutz!"
 
***

# Zeit: 07.0710
# Ort: USS Hephaistos (im Orbit von Thyene / Thassos IV), Besprechungsraum

> "Was sie angeht, Ensign Jetsun Pema, sie werden ebenfalls bei einem Team sein. Bei derartigen Unternehmungen ist es gut einen Arzt dabei zu haben. 
> Mr. Della Scala, ihre archäologische Vorbildung könnte ebenfalls nützlich sein." führte Shay weiter aus und Ettore hob den Kopf um den CO anzusehen. 
> "Ich würde es vorziehen an Bord zu bleiben. Mit meiner Prothese wäre ich mehr Hindernis als Hilfe, fürchte ich." entgegnete der Italiener und wieder gab 
> es einen längeren Blickwechsel. Shay war sich unschlüssig. Er wollte nicht auf Ettores Gespür verzichten, allerdings verstand er den Einwand auch. 
> Andererseits – "Nein. Es geht bei dieser Quest um Freundschaft und Verständigung. Ich will das die Kikonen sehen das wir trotz aller Unterschiede oder 
> Handicaps zusammenarbeiten können. Ich denke im Team das den Sand sammeln soll wären sie am besten aufgehoben Counselor. 
> Was mich zum nächsten Punkt bringt. Lt. Ajur – Ich denke diese Quest könnte ein guter Anlass sein um zu zeigen das wir auch mit Klingonen trotz des Krieges 'befreundet' sein können." 
> wandte sich Shay nun an den Klingonen und wartete auf die Gegenargumente. Er sah kurz zu Sam die dieser Besprechung ebenfalls beiwohnte und lächelte ihr aufmunternd zu. 
> Sie sah immer noch noch nicht gut aus aber sollte Ajur tatsächlich mit auf den Planeten würde sie für die Zeit die Brücke inne haben müssen. 
> Auch wenn Sam und Jetsun ihm versichert hatten das dies kein Problem wäre machte der Schotte sich Sorgen um Sam. Die Trennung von Permin war …. 
> er zwang sich seine Gedanken wieder zurück zum hier und jetzt zu lenken. Es gab noch genug zu tun. 

"Sir" räusperte sich Ajur an dieser Stelle "…ich möchte mit allem gebotenen Respekt anmerken, dass ich dies strategisch für keine besonders kluge Idee halte"
Die Mimik des Klingonen blieb vergleichsweise ausdruckslos, als er das aussprach.
"Jahrhunderte alte Abneigung und Feindschaft überwindet man nicht eben, nur weil man den 'Feind' zum Essen einlädt – oder zu einer Queste. Mehr noch, falls diese Art von Queste eine hohe kuturelle oder religiöse Bedeutung hat, könnten die Kikonen dies als Beleidigung ansehen. Ich wäre nur sehr ungern der Grund für eine Verschlechterung der Beziehung oder gar dem Abbruch der Verhandlungen" legte er seine Meinung dar.
"Aber selbstverständlich werde ich Ihrem Befehl folge leisten, sollte er bestätigt werden, Sir."

Er hatte ganz und gar nichts dagegen, auf diese Außenmission zu gehen und an dieser Queste teilzunehmen. Es klang spannend – und vermutlich könnte taktische Übersicht wirklich hilfreich sein. Aber es ging nicht darum, was er wollte, sondern darum, was klug war. Und wenn die klingonische Geschichte auch nur annähernd ein Maßstab dafür war, wie tief Groll und Feindseligkeit sitzen und wie lange sie zurück reichen konnte, dann würde eine einzelne Zurschaustellung von 'Schaut mal, wir sind alles gute Freunde' eher dafür sorgen, dass die Kikonen sich zurück zogen und die Föderation als gefährlich wankelmütig einstuften. Oder gar als verlängerten Arm des Imperiums. Eine Unterstützung aus dem Orbit würde diese Gefahr minimieren – aber Captain Ruthven schien, typisch menschlich, der Meinung zu sein, dass er die Karten auf den Tisch legen sollte. Vielleicht war das am Ende auch gar nicht verkehrt, um es nicht so aussehen zu lassen, dass man sich die Freundschaft der Kikonen mit der Vorspiegelung falscher Tatsachen erkaufte. Aber ob ein eher flappsiges 'Ach übrigens, dort ist unser Freund, der Klingone' – Vorgehen der richtige Weg war, bezweifelte Ajur eher.

***

# Zeit: 07.0630
# Ort: Kleine Ratskammer der Atrexa im königlichen Palast, Alledies, Thyene (Thassos IV)

Die Herrscherin der Kikonen saß an ihrem Tisch aus hellem Palopes-Holz und blickte in die Videoprojektion, die vor ihr in der Luft flimmerte. 
Trotz ihres schon etwas fortgeschritteneren Alters – das einst honigblonde Haar war deutlich von silbernen Strähnen durchzogen – sprach ihr kaum verhüllter Körper noch immer von Anmut und Kraft. Im Gegensatz zu vielen anderen Frauen trug sie als Halsschmuck nur eine weite, silberne Kette – denn als Atrexa hatte sie selbst einen Schutzkragen (aus dem sich der übliche Halsreif entwickelt hatte) nicht nötig. Und auch den sonst üblichen Armreif trug sie nicht, stattdessen waren ihre Finger mit Ringen geschmückt, die mit Miktrotechnik angefüllt waren. Die Brüste der Königin waren bloß,nur die Arme waren mit dünnem. durchsichtigen Stoff bedeckt, welcher an reich verzierten Oberarmreifen und je zwei Fingerringen befestigt war.
Eine Dienerin – die Atrexa glaubte, dass ihr Name AEris oder so ähnlich war – brachte ihr ein Heißgetränk, während Diomeda zuhörte.
 
["… Durch diese Ereignisse hat Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen eine Quest ausgerufen, ganz nach dem Vorbild der Ballade von Meleotase und Yin Shi "] erstattete ihr gerade Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre, die Frau am anderen Ende der Verbindung, einen Bericht.

"Danke, Yevirax" Die Atrexa gestattete sich sogar ein Lächeln. Immerhin konnte die Generalin nichts für die Eigenmächtigkeit der Fürstin. 
Lysikias Reaktion war aus der Situation geboren und nicht ungescickt, aber auch ein wenig anmaßend. Sie konnte nur hoffen – sowohl für Thyene alsauch für die Prinkipax Myzen – dass sich dieses Vetrauen nicht als falsch heraus stellte. Andererseits hatte sie selbst ja bewusst die progressivere Prinkipax Myzen und nicht die traditionellere Prinkipax Crobyzes mit diesem Empfang betraut. Letztendlich sah auch die Atrexa Vorteile in einem Bündnis mit der Föderation – aber auch sie konnte sich nicht so einfach über die Vorbehalte ihrer Berater und Untertanen, über Geschichte und Tradition hinweg setzen. Ohne Zweifel würde Lysikia den Gesandten der Föderation weiterhin auf den Zahn fühlen. Es würde sie nicht wundern, wenn diese einzelne Teile der Gesandtschaft zum Frühstück oder einer Jagd einladen würde. Traditionell gute Gelegenheiten, um das Wesen einer Person besser zu erfassen.

Die Atrexa blickte zur Seite, wo ihr Gemahl saß und ebenfalls zuhörte. Zwar war der Atres in der Öffentlichkeit ganz zurückhaltend ihre familiäre Stütze – in diesem privateren Rahmen schätzte sie aber durchaus seinen Verstand und seinen Weitblick. Niemand hatte ihr je verboten, sich Rat bei ihrem Ehemann zu holen.
"Tereus, würdest du später bitte noch einmal das Gespräch mit Prinipas Cheiromach suchen, um zu erfahren, was dieser über die Männer der Sternenflotte zu berichten hat?"
"Natürlich, meine Atrexa" bestätigte ihr Gemahl, nannte in virtueller Anwesenheit der Generalin ihren Titel und nicht ihren Namen.

Diomeda nickte nachdenklich und sah dann wieder zu der Yevirax.
"Gibt es neue Berichte über die Klingonen?" wollte sie wissen. Immerhin war Adaia vornehmlich eine Führungsperson in der Systemverteidigung.

["Wir sind uns nicht ganz sicher, Atrexa"] zögerte diese, für einen Moment. ["Die Überwachsungssonden haben kurz nach Ankunft der Gesandten einige Subraumaktivitäten registriert. Wir vermuten, dass die Klingonen die Ankunft der Gäste registriert haben und versuchen, diese von außerhalb unserer Grenzen zu überwachen"]

"Das war zu erwarten – auch wenn es mich wundert, dass sie so schnell waren."

["Vielleicht gibt es doch eine tiefergehendere Verbindung als wir vermuteten?"] mutmaßte die Generalin. Die Gesandtschaft hatte keinen schlechten Eindruck auf sie gemacht, aber das bedeutete nicht, dass sie vertrauensselig wurde.
"Versuchen Sie, dies herauszufinden, Yevirax."

["Ich habe einen Termin mit einer von Ihnen zum Kampftraining, Atrexa"]

"Sehr gut. Das war alles."

["Schutz und Friede!"]

"Friede und Schutz!"

***

<NRPG> Noch eine Szene mit Relevanz für unsere Quest-Reihe</NRPG>

# Zeit: 07.0745
# Ort: Königlicher Palast, Alledies, Thyene (Thassos IV) – Dienstbotenquartiere

Eris sah sich sorgfältig um. Doch um diese Zeit herrschte in den Dienstbotenquartieren des Palastes Totenstille. All jene, die normalerweise hier wohnten, taten ihre Arbeit – an anderen Orten des Palastes.
Die dünne Kikonin mit den kurzen, blauen Haaren und dem dunklen Gesicht gehörte einer Familie der Unterschicht an, die schon seit Generationen als Eigenhörige der Sippe Crobyzes dienten. Eris hatte das Glück, im Palast arbeiten zu können – andere aus ihrer Familie hatten es nicht so gut.
Als Zeichen ihres Standes trug sie Kleidung, die sie von Hals bis zu den Knöcheln bedeckte. Wenn sie alleine war, wurde auch erwartet, dass sie die Haare bedeckte. Ein Körperschild trug sie nicht, ebensowenig wie eine Waffe – dies stand ihr nicht zu. Stattdessen war sie auf den Schutz anderer angewiesen. Wie alle aus ihrer Familie.

Deswegen war sie Teil des 'Widerstandes'. Oder eher 'der Bewegung'. Ein Zusammenschluss von Frauen, die die althergebrachte Unterdrückung bekämpfen und mehr Rechte – mehr Macht – für das Volk wollten. Obgleich diese Bewegung nicht jung war, hatten sie bisher nicht viel erreicht. Sie mussten vorsichtig sein. Sehr vorsichtig.

Aus einem unter ihren Sachen verstecktem Kästchen nahm sie einen eher schlicht aussehenden Armreif aus Holzf. Doch im Inneren befand sich ein Oricalk-Reif mit Mikroelektronik. Und diese betätigte sie nun.
"Golden. Nephus. Mond. Lyra. Basan" nannte sie eine Code-Sequenz um sich zu identifizieren.
["Basan, Meleotase, Antilus, Bronze"] erklang die Antwort. ["Wir hören."]

"Die Atrexa hat gerade Bericht erhalten." In ihrer Stimme fehlte der Respekt, dem die Kikonen ihrem Oberhaupt normalerweise entgegen brachten. "Es scheint so, als wäre diese Föderation tatsächlich frei von Geschlechter- und Ständetrennung. Sie kennen Ränge, aber das Muster ihrer Verteilung scheint …anderen Faktoren als Herkunft oder … Spezies zu folgen. Sie wollen etwas, scheinen sehr aufgeschlossen zu sein."

["Also glaubst Du, dass wir Kontakt aufnehmen sollten?"]

"Ich denke, die Bewegung könnte davon profitieren… auch wenn wir vorsichtig sein sollten. Wir müssen das bessere Angebot haben" sinnierte sie.
"Ich weiß, wo dies Gesandtschaften als nächstes hingehen werden… allerdings werden wir vorsichtig sein müssen, denn Prinkipax Myzen wird Begleitung mitschicken."

["Wir hören…"]

***

<NRPG>Und auch das dürfte für die Questen wichtig sein </NRPG>

>> Die Dichtkunst ist die höchste aller Künste, denn sie beschäftigt sich mit dem Verstand und den Ideen der Kikonen, und das zu allen Zeiten. Als ultimativer Ausdruck der Bildung wie auch des Intellekts subsumiert die Dichtkunst sowohl Trivium wie Quadrivium und vereint sie mit der Metaphysik und den Studien der Theologie und Ethik. Wer sich der Dichtkunst befließigt, befleißigt sich also zusammengefasst mit dem Sein an sich.<<
— Aus: "Die Macht der Worte", Homa Vigillis Plato atto Kos 

# Zeit: 07.1511
# Ort: Palast Mystras, Region Kos, Thyene (Thassos IV) –  Treffpunkt des Forum der verstorbenen Dichter

Crobyzes Diomed atto Alledies betrat den Salon des Palastes, wo bereits ein halbes Dutzend angesehene Männer bei Büchern, Früchten, Brot und Wein zusammen saßen. Er hatte erst vor wenigen Minuten die Zeit gefunden, hierher zu beamen. Seine Leibwächterinnen warteten – wie die aller anderen – draußen. Wen interessierte aich schon eine Lesung, in der Männer sich austauschten?

Der Gemahl der Prinkipax Crobyzes blickte in die Runde und grüßte, ging dann aber erst einmal zu dem Beistelltisch mit der Karaffe aus geschliffenem Kristall, um sich Wein in einen Kelch zu schenken. Erst dann näherte er sich der Versammlung.

"Sei uns gegrüßt, Diomed" hieß in der Älteste der Versammlung, Bessapara Leptos Poison atto Bessi, Willkommen. Der Kikone mit dem fehlenden Rechten Bein und der vernarbten Gesichtshälfte war ein auf ganz Thyene berühmter und angesehener Dichter, der die kikonische Seele mit seinen Werken zu Tränen rührte. Und daneben so etwas wie der Erste unter Gleichen dieser Männergesellschaft.

"Ich grüße dich, Ältester Poison – und ich grüße meine Brüder der Dichtkunst" erwiderte der Ankömmling die Begrüßung.
"Ah, Tereus – wie geht es meiner ehrenwerten Schwester?" fragte er dann seinen Schwager, während er sich auf einer Kline nieder ließ.

Atres Attrades Alledies Tereus atto Thyene war wie immer etwas distanziert. Deine Schwester, meine ehrenwerte Gemahlin, die unsere allseits verehrte Atrexa ist,… " er betonte dies leicht. "..erfreut sich bester Gesundheit."
Diomed nickte. "Das freut mich ehrlich zu hören." Dann sah er sich um. "Cheiromach kann heute nicht anwesend sein?"

"Wenn, dann wird der Prinipas wohl aufgehalten – wie ja auch du erst später eintreffen konntest" stellte der Königsgemahl fest.

"Zweifelsfrei auf Grund der Ereignisse rund um unsere fremdweltlichen Besucher" warf Kyvernitis Attrades Gerades Iljios atto Lesphos vorsichtig ein. Offiziell galten die Titel in diesem Raum zwar nichts und sie waren alle einander gleichgestellte Brüder, doch niemand war so törricht, wirklich das Decorum zu vergessen.

Tereus nickte, zustimmend. "Die Atrexa hat heute Morgen einen Bericht erhalten – wie zweifellos deine Gemahlin ebenfalls?" merkte er mit einem Seitenblick zu Diomed an, welcher ebenfalls zustimmte.

"Ist es war, dass ein Prix eine Persönlichkeit der Fremden erwählt hat?" wollte ein anderer wissen.

"Dem scheint wohl so zu sein, Es kam unerwartet." beantwortete Diomed diese Frage.

"Dennoch zeigt die Reaktion, dass es Cheiromach in den letzten Wochen gelungen ist, seine Gemahlin davon zu überzeugen, auf solche Zeichen zu achten und entsprechend zu handeln. Ich begreife dies als Chance, um die Verbindung zur Föderation zu etablieren und zu sichern."

"Es ist aber auch eine Gefahr" warf Diomed ein. "Ich fürchte, dass die Fraktion meiner Gemahlin damit nicht glücklich sein wird. Sie plant, die Gäste verstärkt auf die Probe zu stellen, in der Hoffnung, dass sie scheitern."

"Wenn sich die Gäste als unwürdig erweisen, würde das Diomeda fast zwingen, ein Bündnis abzulehnen" sprach Tereus besorgt aus, was die Meisten hier bereits wussten.

"Nun, unsere Ehefrauen, Schwestern, Mütter, Töchter, Tanten und Basen betreiben ihre Politik, so wie sie es immer tun" ergriff nun Leptos Poison und erinnerte alle, weswegen sie hier waren. "Dies ist gut und Rechte, ihre Pflicht und Aufgabe. Doch so ist es auch an uns den Frieden zu sichern und das Wohl aller im Auge zu behalten." So war es schon seit Jahrhunderten. Natürlich nahmen die Männer keinen direkten Einfluss auf die Politik, natürlich war es nicht an ihnen zu regieren. Doch die Wahl des passenden Gedichtes zur rechten Zeit, eine thematische Ausstellung, die Beeinflussung der Stimmung durch ein Lied oder ein paar sanft geflüsterte Worte im Schlafgemach verfehlten ihre Wirkung nicht. Immerhin waren sie alle Söhne, Ehemänner, Väter und Geliebte von einflussreichen Frauen, die kaum jemandem wirklich trauen konnten – außer den Männern an ihrer Seite.
"Lasst uns also überlegen, was wir tun können."

Das war wirklich eine schwierige Frage. Denn weder würde Cheiromach seine Gemahlin direkt warnen können, noch war es angemessen, dass Tereus der Atrexa vom politischen Ränkespiel der Prinkipax Crobyzes berichtete. Zum einen war dieses Vorgehen angemessen und in gewisser Weise auch zu erwarten, zum Anderen würde eine solche 'Warnung' eine unangemessene Einmischung in die Politik darstellen und gegen die Prinzipien dieses Forums verstoßen.
Offiziell waren sie nur ein paar gebildete Männer, die sich austauschten – und so würde es auch bleiben. Tatsächlich war darum die persönliche Zusammenkunft auch das probate Mittel – würden sie alle häufig miteinander via Kommunikationsterminals sprechen, würde das Fragen aufwerfen und schnell den Verdacht nähren, sie würden sich doch in die Tagesgeschäfte einmischen. Doch ein Treffen in diesem Rahmen war traditionell üblich und absolut unverdächtig.
In der Vergangenheit, als solche Fälle Angelegenheit des Inneren betrafen, hatte man die beteilgten Parteien stets durch Kunst zu ermahnen gewusst. Doch mit den Gesandten der Föderation war dies schwieriger. Sicherlich kannten sie den Reichen Geschichtenschatz der Kikonen nicht und würden so viele Anspielungen, die der Kern solcher Arbeit waren, einfach nicht verstehen.

"In Angelegenheiten der Bildhauerei sind die Männer der Föderation – zumindest jene, die anwesend waren, hoffnungslos unterentwickelt" gab Diomed zu Bedenken. "Aber ich hörte, sie seien für Gesang und Tanz empfänglich."

"Vielleicht kann unser ehrenwerter Bruder Cheiromach vorschlagen, dass die Gruppen jeweils von einem Sänger begleitet werden, um bei Bedarf die alten Sagen und Geschichten vortragen zu können?" schlug Iljios vor.

"Nun, soweit ich verstanden habe, liegt eine der Questen doch sogar auf dem Gebiet deiner Gemahlin, Ilijos" ergänzte Diomed.

Dieser wirkte überrascht. Soweit hatte ihn die Information noch nicht erreicht.
"Wenn die Gäste nach Itira kommen, bin ich gerne bereit, diese Aufgabe selbst zu erfüllen" stimmte er dann zu.

"Ich werde mit Cheiromach darüber sprechen" ließ Poison alle wissen.
"Und sei doch bitte so gut, Bruder Tereus, unserer Atrexa vorzuschlagen, dass ich selbst ein Epos über diese Quest schreiben könnte. Vielleicht erhalte ich so Zugang zu den Fremden."

"Natürlich, Ältester. Ich werde der Atrexa beim Abendessen von diesem Einfall berichten."

"Gut. Für Schutz und Frieden."
"Friede und Schutz."

</RPG>

<GLOSSAR>
Prinkipax Crobyzes Parathma Itira Reza atto Crobyzes – die noch recht junge Herrscherin der Region Crobyzes und Fürstin des zweiten Kontinents gilt als klassische Schönheit von hartem Charakter. Gleichsam ist sie das Gesicht einer sehr konservativen und protektionistischen Fraktion innerhalb der Kikonen. 
Prinipas Crobyzes (Parathma) Diomed atto Alledies – der Ehemann der Fürstin Crobyzes, der in dessen Sippe und Familie eingeheiratet hat, ist der hüsche, jüngere Bruder der Atrexa. Er gilt als leichtlebiger Feingeist, dem man die Mühen der Gesellschaft zeitlebends erspart hat. Doch hat er weit mehr Verständnis der Politik als selbst seine Frau ahnt.
Crobyzes Parathma Kynthia Briseis atto Crobyzes – die sechsjährige Tochter des Fürstenpaares.
Crobyzes Parathma Kadmos atto Crobyzes – der zweijährige Sohn der Prinkipax Crobyzes.

Bessapara Leptos Poison atto Bessi – ein berühmter und angesehener Dichter der Kikonen, der die kikonische Seele mit seinen Werken zu Tränen rührt. Dem alternden Kikonen fehlt das rechte Bein und nach einem Unfall in der Jugend besitzt er eine vernarbte linke Gesichtshälfte 

Kyvernitis Attrades Gerades Iljios atto Lesphos – der Gemahl der Gouverneurin der Region Itira, wo der Sand geborgen werden soll.

Crobyzes – Eine der großen Regionen Thyenes. Die Region liegt auf dem zweiten großen Kontinent des Planeten und schmiegt sich dort fast den gesamten westlichen Küstenstreifen entlang.

Kyvernítix – In etwa "Gouverneurin".  Der Titel einer Herrschin über eine Region, die nicht direkt von einer der beiden Fürstin beherrscht werden und einem Fürstenhaus unterstellt sind.
Kyvernítis – Ehemann einer Gouverneurin

Kline – ein Liegemöbel mit erhöhtem Kopfteil.

Palopes – eine Baumart auf Thyene, die für ihr helles, glattes Zierholz bekannt ist. Möbel aus Palopes-Holz gelten als rein und edel.

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# Zeit: 07.0710
# Ort: USS Hephaistos (im Orbit von Thyene / Thassos IV), Besprechungsraum

Ajur sieht auf Grund der unklaren Situation um die 'Spionin' auf dem Empfang voraus, dass sich eine Fraktion der Kikonen bei den Außenteams melden könnte und rät zur Vorsicht. Zu leicht könne man in interne Angelegenheiten dieses Volkes verstrickt werden – was wiederum leicht gegen die Direktiven der Sternenflotte verstoßen könnte.

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# Zeit: 07.0800
# Ort: Kleine Audienzkammer der Prinkipax Crobyzes Parathma Itira Reza atto Crobyzes, Region Crobyzes

Prinkipax Crobyzes Parathma Itira Reza atto Crobyzes, die Fürstin des zweiten großen Kontinents, erhält den Bericht einer Spionin über den vergangenen Abend.
Sie durchschaut den Plan ihrer Mit-Fürstin und ist aufgebracht. Als Gesicht der konservativen Fraktion im kikonischen Adel möchte sie ein Bündnis mit der Föderation verhindern, da sie darin eine Gefahr für die kikonische Kultur, Lebensweise und politische Stabilität sieht. Daher überlegt sie, wie sie die Questen so erschweren kann, dass die Gesandten scheitern. Während sie glaubt, bei Team 'Sand' wenig mehr tun zu können, als auf die Unfähigkeit der Sternenflotte zu hoffen, will sie Team Moos mit Feierlichkeiten, Etikette und Traditionen aufhalten. Eine wirkliche Chance ergibt sich, ihrer Meinung nach, aber bei dem Vulkan. Denn sollte dort einem Kikonen etwas zustoßen, würde das die Föderation schnell entehren. Also plant sie, entsprechend jemanden einzuschleusen…

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# Zeit: 07.0710
# Ort: USS Hephaistos (im Orbit von Thyene / Thassos IV), Besprechungsraum

Ajur hat noch immer Zweifel, ob es wirklich geschickt ist, ihn auf die Außenmission zu schicken. Daher meldet er seine Bedenken an. Er wird sich aber nicht weigern, einem Befehl Folge zu leisten.

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# Zeit: 07.0630
# Ort: Kleine Ratskammer der Atrexa im königlichen Palast, Alledies, Thyene (Thassos IV)

Auch die Atrexa erhält Bericht von den Geschehnissen des letzten Abends.Sie billigt das Vorgehen der Fürstin, auch wenn diese sich damit ein wenig aus dem Fenster gelehnt hat.
Sie erfährt zudem, dass die Klingonen vermutlich außerhalb des Systems warten. Da dies erstaunlich schnell geht, soll Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre mehr oder minder unauffällig der Frage nachgehen, wie viel Kontakt die Föderation zu den Klingonen wirklich hat.

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# Zeit: 07.0745
# Ort: Königlicher Palast, Alledies, Thyene (Thassos IV) – Dienstbotenquartiere

Eris, eine Dienerin im Palast der Atrexa, erstattet Bericht an die 'Bewegung'. Man erhofft sich Unterstützung im Kampf für die Rechte der Bevölkerung und überlegt sich, die Föderation während der Questen unauffällig zu kontaktieren.

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# Zeit: 07.1511
# Ort: Palast Mystras, Region Kos, Thyene (Thassos IV) –  Treffpunkt des Forum der verstorbenen Dichter

Die Männer des Forums – darunter viele Persönlichkeiten mit Rang und Namen – tragen Informationen zusammen und überlegen, wie sie die Föderation bei den Questen unterstützen können.

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übermittelt von

Effi
Euch soll ja nicht langweilig werden 🙂


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