[USS-Hephaistos] Vor der Arbeit erst die Reinigung

Hallo ihr lieben, nach kurzer Diskussion heute im Discord ist die Idee zum folgenden RPG entstanden.
Vielen lieben Dank an Jo und effi für die Zuarbeit für die Bekleidung!
Liebe grüße, ela
# Zeit: MD 07.1200 # Ort: auf dem Planeten
Diesmal hatten nicht die Kikonen die Gäste der Föderation auf ihren Planeten gebeamt. Aus dem Palast der Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen waren am Vormittag Koordinaten an die USS Hephaistos übermittelt worden. Und so hatte sich das gesamte 12-köpfige Außenteam pünktlich im Transporterraum eingefunden um zu beamen.
Nach langem Zögern hatte Shay sich dafür entschieden, der Prinkipax vorab eine Information über die Begleitung durch Ajur zu schicken. Er hatte sich vorgestellt, wie sie auf dem Planeten erschienen: ein bunter Haufen Föderierte und mitten unter ihnen ein Klingone. Die potenziell entstehende Panik mochte er sich nicht vorstellen. Daher hatte er sich für eine Information entschieden. Anschließend hatte Funkstille geherrscht und Shay hatte schon die Befürchtung gehabt, dass seine Information doch keine so gute Idee gewesen sein könnte. Tatsächlich war jedoch nur wenige Minuten vor ihrem Start doch noch eine Antwort der Prinikpax erfolgt, in der sie ihnen mitteilte, dass Sie natürlich auch Ajur willkommen hieß und sie gespannt auf die von ihm zitierte Freundschaft der verschiedenen Völker war.
Als das Außenteam materialisierte, wartete bereits ein Empfangskomitee auf sie. Es war diesmal keine Ehrengarde aus furchterregenden Kikoninnen sondern eine gemischte Truppe aus Priesterinnen und Priestern. Sie hatten blütenweiße Hosen, die knapp über die Knie reichten. An den Armen und teilweise auch um die Knöchel trugen sie einfache Lederarmbänder mit mystischen Runen und Knoten geschlungen. Ansonsten waren die Oberkörper unbekleidet, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Die freiliegenden Körperpartien waren mit rituellen Symbolen und Mustern bemalt, die den Föderationsleuten natürlich fremd waren.
Hoheitsvoll schritten die Priester den Angekommenen entgegen. Die Leute von der Hephaistos gaben sich größte Mühe, nicht auf gewisse Körperpartien zu starren.
„Wir grüßen die Gesandten der Föderation und freuen uns mit Ihnen gemeinsam das Ritual der Reinigung und Läuterung durchzuführen bevor sie sich auf den Weg der heiligen Queste begeben.“
Bestürzt blickten sich die Mitglieder des Außenteams an. Eigentlich waren sie alle davon ausgegangen, dass sie nun direkt auf die Suche nach Sand, Moos oder Vulkanen gehen würden. Von einer Läuterung war nie die Rede gewesen. Es war auch keinem bekannt, was ein derartiges Ritual beinhalten konnte. Es konnte von einer einfachen Segnung bis hin zu einem rituellem Opfertod alles vorstellbares sein, von den noch unvorstellbareren Dingen gar nicht zu reden. Doch ehe einer der Gäste etwas sagen konnte, hatte sich das Empfangskomitee aufgelöst und neben jeden der Besucher hatte sich eine Priesterin oder ein Priester gesellt, welcher ’seinen‘ Besucher unter seine Fittiche nahm und hinein in einen nahegelegenen Tempel führte.
Nach wenigen Minuten waren alle drin und während Sureya, Jetsun, Claudia, Trish, Tine und Cat in den hinteren Teil des Tempels geführt wurden, blieben Shay, Ettore, John, Nik, Ajur und Daniel im vorderen Bereich. Die Priester schwiegen, und als Shay etwas fragen wollte, legte sein Gegenüber die Hände vor seinen und Shays Mund und schüttelte den Kopf. Er blickte den CO der Hephaistos fragend an, ob dieser verstanden hatte und erst dann nahm er die Hände von den Mündern. Innerlich zuckte Shay mit den Schultern. Sie waren nun hier in einem Tempel, sollten gereinigt und geläutert werden und durften nicht reden. Er konnte nur hoffen, dass dies hier keine Falle war. Sein Magen zog sich beunruhigt zusammen. Sein Schiff war quasi führerlos. Fast alle Offiziere befanden sich auf dem Planeten. Wenn die Kikonen jetzt beschlossen, ihnen hier etwas anzutun, würden Forbes und Sam das Schiff allein in Sicherheit bringen müssen. Er riss sich zusammen. Was sollte schon schlimmes passieren. Da bedeutete ihm sein Priester, dass er sich bitte entkleiden möge….
Zehn Minuten hatte sich am Rand des Raumes ein großer Stapel zusammengelegter Uniformen gebildet während die förderierten Männer nun nackt in den benachbarten Raum geleitet wurden. Auch die sie betreuenden Priester hatten inzwischen alle Hüllen fallen lassen. Und so stand nun eine größere Gruppe Unbekleideter etwas unschlüssig vor einem großen Becken, welches mit Wasser gefüllt war.
„Seien Sie eingeladen“ ertönte da hinter ihnen eine tiefe Stimme und alle drehten sich zu ihr herum. Ein älterer Kikone war – bekleidet – hinter ihnen erschienen und deutete mit beiden Händen auf das vor ihnen liegende Wasser. „Laben Sie Ihre Seelen im Wasser des Diafotismós, bevor Sie die Strapazen der heiligen Queste auf sich nehmen um für die Freundschaft die Lanze zu brechen.“ Er klatschte in die Hände und ein jeder der Priester schnappte sich seinen eigenen Gesandten und zog oder geleitete denjenigen in das Wasser, welches nicht nur wunderbar warm war, sondern sich wie eine Art zweite Haut um die Beteiligten schmiegte. Im Becken waren an verschiedenen Stellen Mulden zu finden, in die sich die Badenden legen konnten. Shay blickte seinen Begleiter fragend an und legte seine Hand auf den Mund, doch dieser schüttelte strahlend den Kopf. „Nein, nur während der „Entkleidung“ soll nicht gesprochen werden. Dabei legt der Questling nicht nur Kleidung, sondern auch Vorurteile, Hass und Bosheit ab. Erst danach kann das Bad im Wasser des Diafotismós seine Wirkung entfalten.“ Shay runzelte besorgt die Stirn. „Sollte der Questling nicht vorher wissen, wessen er sich noch entledigen muss, also außer der Kleidung?“ der noch junge Kikone ihm gegenüber schlug erschreckt die Hände vor das Gesicht „Oh nein, Sie haben Recht. Wenn Sie mit Vorurteilen, Hass oder Bosheit das Bad betreten wird es ein Unglück….“ er richtete seinen Blick auf die übrigen Gäste. Da jedoch offenbar keiner von Ihnen vom Blitz getroffen in den Fluten versank wurde er etwas ruhiger und wandte sich wieder Shay zu. „Offensichtlich meinen Sie es ehrlich mit uns und sie haben es geschafft auch ohne das heilige Wissen der Reinigung das Bad des Diafotismós zu überleben.“ Er lächelte den CO der Hephaistos breit an.
Shay schluckte und fragte sich, was der Junge vor ihm wohl erwartet hatte, was hätte geschehen können. Doch eine entsprechende Frage konnte er gar nicht stellen, denn da fing der Junge bereits an erneut zu reden. „Eigentlich darf ich noch gar nicht durch die Zeremonie des Diafotismós führen, ich bin noch nicht lang genug Priester des Monóklino, aber kurz bevor Sie hergekommen sind hat sich jemand für mich eingesetzt. Das ist eine riesengroße Ehre für mich. Ich frag mich ja, was mit den anderen passiert ist. Sie wurden vor zwei Tetatoras in den Palast gerufen. Aber unser Priesterführer hat uns genau instruiert. Wir sollen Sie durch die ganze Zeremonie geleiten und dabei diskret in Erfahrung bringen, wer unter Ihnen welche Position führt und zu welchem Adelsgeschlecht Sie gehören.“ Er hob eine Hand und reckte einen Finger in die Luft. „Dann sollen wir das weitergeben, damit die passende Bekleidung für einen jeden bereitgelegt werden kann. „ein zweiter Finger streckte sich in die Höhe. „Und schließlich…“ Shay verkniff sich ein Schmunzeln beim Blick in das eifrige Gesicht des viel zu jungen Kikonen, als plötzlich die Erkenntnis in seinen Augen aufglomm. „Oh nein! Das hätte ich doch gar nicht erzählen dürfen. Ich sollte doch ganz diskret vorgehen und mir gar nicht anmerken lassen, dass ich das wissen muss.“ Tränen stiegen in die Augen des jungen Kikonen. „Ich habe es alles ruiniert. Mein Vater sagte mir schon immer, als Mann müsse ich wissen, wann es Zeit ist zu schweigen, aber ich kann manchmal…“ Nun liefen die Tränen über das hübsche junge Gesicht und Shay legte seine Hand beruhigend auf die Schulter des jungen Mannes. Kurz runzelte er die Stirn, als ihm ein bläuliches Schimmern auffiel, konzentrierte sich aber erstmal auf den Kikonen. Für ihn war dieser Redeschwall eben sehr interessant und informativ gewesen. Dass die Kikonen ihre Rangordnung in Erfahrung bringen wollten war für ihn wichtig. Wozu das Adelsgeschlecht dabei dienen sollte war ihm jedoch nicht ganz klar.
„Immer mit der Ruhe.“ versuchte er auch mit seiner Stimme zu beruhigen. „Ich erzähle das nicht weiter.“ Meine Güte, der Junge vor ihm musste noch ein halbes Kind sein. Was hatte wohl die Kikonen dazu bewogen, die offensichtlich darauf vorbereiteten Priester von dieser Aufgabe abzuziehen? Shay konnte ja nicht ahnen, dass die Prinkipax nach seiner Nachricht Ajur betreffend im Hintergrund rotiert hatte um dafür Sorge zu tragen, dass bei ihrer Zusammenkunft im Tempel nach Möglichkeit kein Kikone anwesend war, der durch die Anwesenheit eines Klingonen die gesamte Queste in Gefahr bringen konnte.
„Nun verrate mir doch mal lieber, was du alles über uns wissen musst. Vielleicht können wir deine Aufgabe somit ein wenig abkürzen“ Shay lächelte aufmunternd. Er fand es sowieso besser, wenn eine offene Kommunikation stattfand. So ließe sich die Zahl der möglichen Stolpersteine vielleicht reduzieren.
Der kikonische Junge blickte Shay erleichtert an und die Tränen versiegten bereits. Er nickte und erneut hob er die Hand und ein erster Finger streckte sich eifrig in die Höhe. „Zuerst brauche ich die Rangfolge von Ihnen allen und zu welchem Adelsgeschlecht Sie gehören. Und achja, in welcher Rangfolge die Adelsgeschlechter sind natürlich.“ Sein zweiter Finger streckte sich in die Höhe und er sprach mit Eifer weiter „Die Rangfolge gebe ich dann weiter, damit Ihnen Ihre Kleidung bereitgelegt wird.“
Hier hakte Shay ein „Das sagtest du vorhin bereits.“ Er war versehentlich in das vertrauliche Du gerutscht, hatte jedoch nicht den Eindruck, dass dies den Jungen störte. Vermutlich hatte es eher dafür gesorgt, ihn zu beruhigen, daher behielt Shay das bei. „Wir haben doch bereits Kleidung, welche wir nach dem Bad wieder anlegen können.“
Der Junge schüttelte erschrocken den Kopf. „Oh nein! Sie können doch nicht nach der Läuterung und Erleuchtung wieder die alten Hüllen überstreifen. Dann wäre doch die gesamte Prozedur umsonst gewesen. Shay nickte innerlich seufzend. Sie würden also offensichtlich Kleidung durch ihre Gastgeber gestellt bekommen. „Gut verstanden. Was aber hat unsere Rangfolge mit unserer Kleidung zu tun?“
Kopfschüttelnd musterte der junge Kikone Shay. Dass er das nicht wusste! „Das ist doch ganz einfach! Männer tragen nicht rot, Frauen nicht gelb.“ Fing er an und Shay sah irritiert aus „Aber an meiner Uniform ist rot!“ was den Jungen zu einem Kichern veranlasste „Ja ich hatte erst schon befürchtet, ich bin einer Frau zugeteilt worden. Aber Sie wirken gar nicht so weiblich und mir wurde gesagt, dass bei Ihnen offensichtlich so manche Grundkenntnisse fehlen. Wir sollen darüber hinwegsehen. Jedoch dürfen wir keineswegs zusehen, wie Sie auf der Queste derartige Fehler begehen. Immerhin werden Sie dabei auch von den einfachen Kikonen beobachtet! Nein, Sie erhalten von uns das traditionelle Gewand für eine Quest. So kann nichts schief gehen.“ Shay nickte, erneut besorgt, so war also schon allein ihre Uniform ein erster Tritt ins Fettnäpfchen gewesen.
„Gut. Als erstes haben wir bei uns keine Rangfolge der Adelsgeschlechter, das kann außen vor bleiben. Anhand der Pins am Kragen unserer Uniform kann man unseren Rang erkennen. Ich selbst bin der Kommandierende Offizier des Schiffs und habe den Rang eines Captains,…“ er erklärte dem jungen Kikonen, welcher mit einem Mal sehr wissbegierig war die Grundzüge des Rangsystems in der Sternenflotte. Dem Knaben blieb fast der Mund offenstehen, als Shay nur bestätigend nickte, dass auch ein Mann einer Frau vorangestellt sein konnte und die Ränge geschlechterunspezifisch galten. Dafür blieb im Anschluss Shay der Mund offen stehen, als ihm erklärt wurde, in welcher Art sich Rang und Name im Kleidungsstil der Kikonen niederschlug. Wieder ein Fettnäpfchen mit Anlauf genommen! Sie waren quasi allesamt mit hochaufgeschlossener Uniform auf dem Empfang erschienen. Aus Sicht der Kikonen hatte die Hephaistos demnach die Niedrigsten der Niedrigen gesandt. Demnach würde es sich sicherlich positiv auswirken, wenn ein junger Aufpasser hier später weitergab, wie die Hackordnung an Bord der Hephaistos aussah, so dass ein jeder die ihm gebührende Kleidung erhalten würde. Mit sachtem Bedauern musste er feststellen, dass Trish somit wohl relativ verhüllt daherkommen würde. Für ihn hingegen hieße es, dass…. . Shay biss sich auf die Lippen. In ihm wuchs misstrauische Beunruhigung. Sie würden ihn doch wohl nicht halbnackt auf eine Quest schicken!
Nach einer reichlichen halben Stunde wurden die Questteilnehmer gebeten, dem Bade zu entsteigen. Shays Begleiter murmelte eine kurze Entschuldigung und bat Shay, sich seinen Kollegen anzuschließen, während er selbst seine erhalten Informationen weiter melden wollte. Daher wandte sich Shay zu seinen Leuten und ihm stockte kurz der Atem. Die Haut aller war überzogen von einem bläulichen Flimmern oder Glimmen. Er musterte auch seine eigene Hand beunruhigt und sah anschließend auf sich herab. Auch er war vollends eingehüllt in diesen bläulichen Schimmerton. Er fuhr mit den Fingern darüber.
„Mit dem Zeichen des Diafotismós sind Sie gekennzeichnet als geweihte Questlinge. Ein jeder, der Ihrer ansichtig wird, weiß um die Ernsthaftigkeit Ihrer Aufgabe und wird bemüht sein, Sie darin zu unterstützen.“ Der alte, weiterhin bekleidete, Priester hatte erneut den Raum betreten und offenbar Shays Reaktion bemerkt. „Das Zeichen wird nach Beendigung Ihrer Aufgaben und dem abschließenden Bad der Enarmónisi verblassen.“ Shay und die anderen sahen sich an. Für die Dauer der Quests waren sie dann wohl die Blue-Men-Group.
# Zeit: MD 07.1830 # Ort: auf dem Planeten
Unbehaglich standen die Männer der Hephaistos beisammen. Die Priester hatten sie allein gelassen mit der Ankündigung, die Frauen würden bald zu Ihnen stoßen. Shays junger Begleiter hatte sich noch überschwänglich von ihm verabschiedet und sich dabei tausend mal für die vielen Informationen bedankt. Er hatte ein Lob seines Ausbilders erhalten, da es ihm gelungen war, die meisten Informationen zusammenzutragen. Das hatte er Shay mit Stolz in den Augen berichtet. Er war glücklich, dass es ihm trotz seiner Geschwätzigkeit gelungen war, den Auftrag zur Zufriedenheit zu erfüllen.
Wie Shay bereits im Bad anfing zu befürchten, fiel die ihm zugeteilte Kleidung tatsächlich überaus spärlich aus. Er war nicht prüde und doch empfand er es als etwas unangenehm und unangemessen vor seinen eigenen Leuten derart gekleidet zu sein. Diese hatten wiederum etwas mehr Glück, da Daniel als Lt. und Ajur als Lt.(jg) noch keine hohen Ränge bekleideten.
Als die Frauen endlich eintrafen, suchten Shays Augen nach der Gestalt von Trish. Sie sah wunderschön aus. Ihr Gewand war relativ einfach, sowohl in Stoffqualität als auch Machart. Vor Allem aber hatte es mehr Stoff als er sich heimlich erhofft hatte: Sie trug eine weiße, wadenlange, kurzärmlige Tunika, die ihren Körper vom Schlüsselbein an abwärts bedeckte. Ein mit einer Ziernaht versehener Rundausschnitt ließ den Blick auf dass Schlüsselbein zu, mehr aber nicht. Dazu trug sie einen schmalen Gürtel, Riemchensandalen und einen einzelnen Armreif aus Oricalk. Weiter schmückten ihre Haare eine Spange aus Silber und Oricalk. In seinen Augen war sie wunderschön.
Als Shays Blick auf Claudia fiel, gefror ihm jedoch fast das Blut in den Adern. So wollte er seine Schwester eindeutig nicht sehen, egal wie gut sie auch aussah. Sie trug einen Streifenrock aus einzelnen, breiten Lederstreifen, die nur bis zur Mitte des Oberschenkels gingen. Ein breiter, mit Oricalk-Plättchen besetzter Gürtel schmückte ihre Hüfte. An diesem war auch eine Aufhängung für die Schwertscheide, mitsamt einer Klinge. Ihre Brüste wurden nur durch eine Art Brusttuch aus durchsichtigem Stoff bedeckt, welches mit Spangen an dem Oricalk-Halsreif befestigt wurde. Letzterer gehörte natürlich ebenso zum Outfit, wie die Riemensandalen und die schmückenden Zierreifen. Im Gegensatz zu den Kikoninnen trug sie allerdings weder einen breiten Oricalk-Armreif noch Schildgeneratoren. Dafür trug sie allerdings Schmuck, der um die Brustwarzen gelegt war. Ihre Haare waren kunstvoll frisiert und mit einer reich verzierten Haarnadel geschmückt. Darüber trug Claudia einen kurzen, schwarzen Mantel mit rotem Saum, der jedoch nichts von der vorderen Ansicht verdeckte.
Shay hätte klar sein müssen, dass Claudia als Commodore entsprechend daherkommen würde. Aber während er sich versucht hatte ein Bild von Trish zu machen, war er gar nicht auf die Idee gekommen, dass der kikonische Kleidungsstil natürlich auch für seine Schwester gelten musste. Ihr Blick ließ es ihm heiß und kalt werden. Und ihre Lippen formten ein lautloses „Sag nichts!“ welches er sofort verstand und im Anschluss schnell weg sah. Er ihm keimte leises Bedauern auf bei dem Gedanken, die PO Greene und die Commodore Ruthven könnten Rollen tauschen….
Eine Priesterin trat vor die Anwesenden Gäste der Hephaistos. „Nach der Läuterung und Erleuchtung wird es nun Zeit.“ Sie wandte sich um und blickte zum Eingang des Tempels, durch den eine Gruppe Kikonen wie in einer Prozession eintrat. Als sich die Neuankömmlinge in die Runde gemischt hatten traten Diener mit Speisen und Getränken hinzu. „Der Sonnenuntergang naht und es ist Zeit für eine letzte Stärkung, bevor der Auszug beginnt.“

# Zeit: MD 07.1200 # Ort: auf dem Planeten
Das Außenteam begibt sich auf Quest, wird jedoch wider Erwarten nicht sofort losgeschickt sondern zuerst ins Bad des Diafotismós gesteckt. Dort werden die Questlinge ausgefragt, da Ihnen entsprechend ihrer Positionen Kleidung gestellt werden soll. Shay empfindet die dabei erhaltenen Informationen als aufschlussreich und gibt seinem Begleiter bereitwillig Informationen zum Rangsystem bei Starfleet. Als gereinigte und geläuterte Questlinge erhalten sie das Zeichen des Diafotismós
# Zeit: MD 07.1830 # Ort: auf dem Planeten
Frauen und Männer des Außenteams werden zusammengeführt. Nicht jeder ist mit der kikonischen Kleiderordnung glücklich. Auch die kikonischen Begleiter gesellen sich dazu und zum Sonnenuntergang sollen die Quest beginnen

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