Lieutenant Junior Grade Siral

Siral
© Frank G.
Status PC
Spieler Frank G.
 
Dienstliche Informationen
Ranggrafik Lieutenant Junior Grade
Rang Lieutenant Junior Grade
Posten Chefsicherheitsoffizier
gefühlter Rang Lieutenant Commander
 
Physische Beschreibung
Spezies (Halb-)Vulkanier
Geschlecht männlich
Größe 1,92 m
Gewicht 89 kg
Hautfarbe hell, leicht sonnengebräunt
Haarfarbe dunkelbraun
Frisur kurz und glatt
Augenfarbe braun, fast schwarz
 
Biographische Informationen
Geburtsort Vulkan
Geburtsjahr 2370
Eltern Soras (Captain der Sternenflotte), T’Pak (Diplomatin der Föderation)
Geschwister T’Lea
Familienstand verlobt
Akademischer Grad
Fachgebiet
Akademieabschluss 2392
 
Politische Informationen
Bürgerschaft Föderationsbürger
Wohnsitz USS Eternity
Zugehörigkeit Sternenflotte
 
Vergangenheit
Frühere Bio: Siral

Lebenslauf

Siral wurde 2370 als Sohn von T’Pak und Soras auf Vulkan geboren. Dass sich T’Pak zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Empfängnis auf diplomatischer Mission auf Romulus befunden hatte und Soras mit seinem Schiff auf dem Weg zu DS9 war, wurde verschwiegen. Da T’Paks Missionen in der Regel geheim waren, wusste sowieso kaum jemand, wo und warum sich die Vulkanierin überhaupt aufhielt.

Nachdem Siral im Alter von 7 Jahren das Kahs-wan-Ritual abbrechen musste, gelang ihm ein Jahr später doch noch eine erfolgreiche Absolvierung. Doch auch beim zweiten Versuch hätten ihn seine ungewöhnlich starken Emotionen fast wieder aufgeben lassen.

Auch in den nächsten Jahren hatte Siral immer wieder mit seinen Gefühlen zu kämpfen, die sich oftmals nur schwer mit der Logik in Einklang bringen ließen. Das, was er tun wollte, stand oftmals im Widerspruch zu dem, was er tun sollte. Größtenteils auf Unverständnis unter seinesgleichen treffend, fühlte sich Siral immer mehr wie ein Fremder in seiner eigenen Heimat.

2386 rangen sich T’Pak und Soras schließlich dazu durch, ihrem Sohn die Wahrheit über seine Abstammung zu erzählen und dass sein leiblicher Vater in Wahrheit ein Romulaner ist. Damit erlosch auch noch der letzte Funke Logik in Siral und er ließ sich ganz von seinen Emotionen leiten. Seine Eltern wussten sich nicht mehr anders zu helfen und ließen das Fullara-Ritual an ihrem Sohn durchführen. Dadurch wurden Sirals Erinnerungen an seine Abstammung und die damit verbundenen Gefühle unterdrückt. Nur den engsten Mitgliedern der Familie war dieser Umstand bekannt.

Frei von Fragen und Unsicherheiten gelang es Siral in der Folgezeit immer besser, seine Gefühle zu kontrollieren – oder zumindest sie so weit zu ignorieren, dass sie ihn nicht signifikant behinderten.

2388 schaffte es Siral daher auch im ersten Versuch, das Tal’oth-Ritual erfolgreich durchzuführen und auf Anraten seines Vaters begab er sich anschließend auf die Erde, um mit dem Studium an der Sternenflottenakademie zu beginnen.

Ein Jahr später wurde Sirals (Halb-)Schwester T’Lea geboren.

Nach dem erfolgreichen Abschluss an der Akademie 2392 und der Beförderung zum Ensign wurde Sirals als sTAK auf die USS Demeter versetzt. Hier hielt es den Vulkanier jedoch nur ein Jahr lang, dann bewarb er sich beim Sicherheitsdienst der Sternenflotte, wurde angenommen und nahm von da an an mehreren Lehrgängen teil.

Kurz nach dem Ende der Lehrgänge im Jahr 2395 kehrte Siral zum 225. Jubiläum des Wiederaufbaus von P’Jem nach Vulkan zurück. Die Ruhe der Logik, die ihn in seiner Heimat empfing, wirkte überraschend beruhigend auf Siral und erst jetzt wurde ihm bewusste, wie schwer es ihm in letzter Zeit gefallen war, seine Emotionen erfolgreich zu unterdrücken. Umgeben von einer schier unendlichen Zahl gefühlsbetonter Wesen, war das nicht weiter aufgefallen, doch hier, auf Vulkan… Unter diesem Eindruck ließ sich Siral von der Sternenflotte beurlauben, um mit dem Kolinahr zu beginnen.

Im Verlauf dieses Rituals brach auch das Fullara und brachte Siral die Erinnerungen an seine wahre Herkunft wieder zurück. Zunächst machte sich dies in immer stärker werdenen Gefühlsausbrüchen und Wutanfällen bemerkbar, doch Siral war reifer geworden und so gelang es ihm im Laufe des Kolinahr, langsam wieder Ordnung in seine Gefühle zu bringen und seine Gedanken zu ordnen.
Schließlich lernte Siral seine romulanische Seite als einen Teil von sich zu akzeptieren und gemäß des UMUK-Prinzips als Stärke und nicht als Schwäche zu sehen. Er erkannte, sollte er das Kolinahr beenden, würde er auch einen von Teil von sich selbst verleugnen.

Siral brach daraufhin das Ritual ab und kehrte 2401 zur Sternenflotte zurück, ohne seinen Eltern zu erzählen, dass er das Wissen über seine Abstammung wiedererlangt hatte. Bevor er jedoch den Dienst beim Sicherheitsdienst wieder antreten konnte, erhielt der Vulkanier Besuch vom Geheimdienst der Sternenflotte. Da auch T’Pak auf ihren Missionen für den Geheimdienst tätig war, wusste man dort sehr genau über Siral Bescheid.
Den Besuchern gelang es, Siral davon zu überzeugen, in Zukunft Undercover für den Geheimdienst tätig zu werden. Dafür wurde der Vulkanier in den folgenden zwei Jahren ausgebildet.

2403 hielt der Geheimdienst die Ausbildung von Siral für abgeschlossen und veranlasste seine Versetzung zum Sicherheitspersonal der in der Nähe des romulanischen Gebietes befindlichen USB Infinity. Mit der Rückkehr in den aktiven Dienst der Sternenflotte wurde Siral auch zum Lieutenant Junior Grade befördert.

Drei Jahre später bekam Siral die Beförderung zum Lieutenant und den Posten des sCSO auf der Station.

Als die USS Demeter 2410 zu einer diplomatischen Mission ins Romulanische Sternenimperium aufbrach, kehrte Siral als CSO auf „sein“ altes Schiff zurück. Gleichzeitig wurde er zum Lt.Commander befördert.

 

Werdegang

2370 Geburt auf Vulkan
2378 Absolvierung des Kahs-wan-Ritual im zweiten Versuch
2386 Anwendung des Fullara-Ritual, um Sirals Wissen und Gefühle über seine wahre Abstammung zu unterdrücken
2388 Absolvierung des Tal’oth-Rituals
Beginn des Studiums an der Sternenflottenakademie
2389 Geburt von Sirals (Halb-)Schwester T’Lea
2392 Abschluss des Studiums an der Sternenflottenakademie
Beförderung zum Ensign
Versetzung als sTAK auf die USS Demeter
2393 Wechsel zum Sicherheitsdienst der Sternenflotte (mehrere Lehrgänge)
2395 Rückkehr nach Vulkan
Beurlaubung von der Sternenflotte
Beginn des Kolinahr
2401 Abbruch des Kolinahr
Rückkehr auf die Erde
Anwerbung und Ausbildung durch den Geheimdient der Sternenflotte
2403 Rückkehr in den offiziellen Dienst der Sternenflotte
Beförderung zum Lieutenant Junior Grade
Versetzung auf die USB Infinity (Sicherheitsdienst)
2406 Beförderung zum Lieutenant.
sCSO auf der USB Infinity
2410 Beförderung zum Lt.Commander
Versetzung als CSO auf die USS Demeter
Abbruch der Erinnerung
SD 220505 Erwachen auf der USS Eternity
SD 220830 Versetzung auf den Posten des Chefsicherheitsoffiziers auf der USS Eternity

 

Besondere Fähigkeiten

Sprachen

Neben Vulkanisch und Föderationsstandard spricht Siral auch recht gut Romulanisch (Selbststudium) und Andorianisch. Darüber hinaus ist er in der Lage, sich in diversen anderen Sprachen zumindest rudimentär zu verständigen (was in der Regel bedeutet, klar machen zu können, dass jemand verhaftet ist).
 

Hobbies

Siral ist der Auffassung, dass Körper und Geist eine Einheit bilden und daher keine der beiden Seiten zu kurz kommen darf. Das schlägt sich auch in seinen Hobbies nieder.

  • Regelmäßiges Lauf- und Klettertraining
  • Verschiedene Kampfsportarten
  • 3D Schach
  • Holo-Romane mit Sherlock Holmes (wobei es ihm vor allem darum geht, die Logik im Vorgehen des Detektivs zu analysieren)
  • Bücher zu den verschiedenen Philosophien des Krieges (z.Bsp. Sunzi)

 

Medizinische Akte

Sirals medizinische Daten weisen keine Besonderheiten auf. Da Romulaner und Vulkanier den gleichen Ursprung haben, ist seine wahre Abstammung nur bei einem mikrozelluraren Scan nachweisbar.
Sirals Akte diesbezüglich wurde vom Geheimdienst der Sternenflotte manipu… korrigiert.

 

Psychologisches Profil

Als Vulkanier ist Siral eher pazifistisch eingestellt, versucht Gewalt soweit wie möglich zu vermeiden und sucht nach einem möglichst effizienten Weg zur Lösung eines Konflikts. Seine romulanische Seite hat mit dererlei Fragen absolut keine Probleme und schlägt auch einfach mal zu, wenn sie es für angebracht hält.

Diese ist auch der Grund, warum man sich niemals von Sirals äußerer Ruhe und Gelassenheit täuschen lassen sollte – unter der Oberfläche brodeln und kochen die Emotionen und es gelingt dem Vulkanier nicht immer, sie im Zaum zu halten. (Wer im StarTrek-Film von 2009 gesehen hat, wie Spock den armen Kirk verhauen hat, als dieser ihm vorwarf, sein Mutter nie wirklich geliebt zu haben, der weiß, was ich meine.)

Nach dem (abgebrochnene) Kolinahr hat Siral jedoch gelernt, diese Teil von sich zu akzeptieren und sogar für sich zu nutzen. Dabei weicht er Fragen diesbezüglich jedoch aus.

 

Klassifizierte Sektion

Keine Einträge