Lieutenant Tammy la Zee

Tammy
© AkkiLi
Status PC
Spieler Frank G.
 
Dienstliche Informationen
Ranggrafik Lieutenant
Rang Lieutenant
Posten Kommunikationsoffizier
gefühlter Rang Zivilist
 
Physische Beschreibung
Spezies Luzianer
Geschlecht weiblich
Größe 1,52 m
Gewicht 48 kg
Hautfarbe natürlich helles Rosa, inzwischen sichtbare Sonnebräune
Haarfarbe haselnussbraun
Frisur Glatt, Hüftlang
Augenfarbe Braun
 
Biographische Informationen
Geburtsort Luzia XIII, südlicher Kontinent
Geburtsjahr 2250
Eltern Radoon la Zee und Tyama la Zee (†)
Geschwister Timira la Zee (w), Rator la Zee (m)
Familienstand ledig
Akademischer Grad Master of Arts (Luzia, beinhaltet Kunst, Linguistik und Geschichte)
Master of Speech and Language Processing (Erde, Linguistik)
Fachgebiet Sicherheit, Linguistik
Akademieabschluss 2403
 
Politische Informationen
Bürgerschaft Bürger von Luzia, Föderationsbürger
Wohnsitz USS Eternity
Zugehörigkeit Sternenflotte
 
Vergangenheit
Frühere Bio: Tammy la Zee

Donar
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Donar
 
Physische Beschreibung
Spezies Srday
Geschlecht männlich
Hautfarbe sonnengebräunt
Haarfarbe blond
Frisur gewellt, schulterlang
Augenfarbe blau
 
Biographische Informationen
Herkunft Lundraja IV
Geburtsjahr unbekannt
Familie unbekannt
Familienstand ledig

Lebenslauf

Tammy wurde 2250 als erstes Kind von Radoon und Tyama la Zee auf dem südlichen Kontinent von Luzia XIII geboren. Ihre Schwester Timira kam 2255, ihr Bruder Rator 2257 zur Welt. Die Familie gehörte zwar nicht zu den wohlhabendsten Bewohnern ihrer Stadt, aber von dem, was Radoon und Tyama verdienten, ließ es sich dennoch gut leben. Radoon arbeitete, wie schon sein Vater davor, bereits sein ganzes Leben als Polizist und übernahm einige Jahre vor Tammys Geburt den Posten des Polizeichefs ihres Heimatdistrikts. Tyama, Tammys Mutter, arbeitete dagegen als Datenanalytikerin für mehrere bekannte luzianische Forschungseinrichtungen. Dabei beschäftigte sie sich hauptsächlich mit archäologischen Funden auf fremden Planeten.
Somit stand Tammys Vater immer für die Ordnung und Disziplin in der Familie, während ihre Mutter den Wissensdurst und das Interesse für fremde Kulturen in Tammy weckte.

Die 40 Jahre ihrer Kindheit gingen viel zu schnell vorüber, um wirklich in Detail darauf eingehen zu können. In der Schule konnte sich Tammy als gute Schülerin behaupten, die vor allem in den Bereichen Sprache und Geschichte herausstechen konnte. Auch sportliche Fächer stellten für das junge Mädchen im Grunde kein Problem dar und sicherlich hätte sie hier wesentlich bessere Noten erreichen können. Doch dazu fehlte ihr – sehr zum Leidwesen ihres Vaters – der Ehrgeiz und vor allem die Disziplin.

Mit dem Beginn der Phase der Entscheidungen probierte Tammy drei Jahre lang viele verschiedene Dinge aus, um schließlich in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Sie studierte Linguistik, Geschichte und Kunst – alles Dinge, die ihr helfen sollten, andere Völker und Kulturen besser zu verstehen. Im Gegensatz zu ihren eher durchschnittlichen Leistungen in den vorherigen drei Jahren, konnte sie hierbei mit herausragenden Ergebnissen punkten. Tammy war mit Feuereifer dabei und als man ihr anbot, ihr Wissen und ihr Können nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch vor Ort anzuwenden, gab es für die junge Frau kein Halten mehr.
15 Jahre lang bereitete sich Tammy intensiv auf ihre Reise nach Lundraja IV vor, wo sie Kontakt zu der dort lebenden Bevölkerung aufnehmen und deren Kultur und Geschichte studieren sollte.
2327 war es schließlich soweit, für Tammy begann die große Reise – und niemand ahnte zu diesen Zeitpunkt, auf welche Weise sie ihre Familie einmal wiedersehen würde.

Auf Lundraja IV angekommen gelang es der Luzianerin Dank ihrer Vorbereitungen, ihrem Wissen und ihrer eigenen Herkunft recht schnell, sich in der fremden Welt einzuleben. Dass das Leben im Vergleich zur technologisch hochentwickelten Zivilisation auf Luzia eher als primitiv zu bezeichnen war, störte Tammy dabei nicht. Sie liebte die Natur und war sich auch nicht zu Schade dafür „mit anzupacken“. In dieser Zeit lernte sie viel über die Bewohner des Planeten, ihre Kultur und Religion und schließlich auch von denen, die Srday genannt werden. Tammys Neugier und ihr Forscherdrang wurden geweckt und sie versuchte die Geheimnisse um diese mysteriöse Spezies zu lüften. Viele Jahre bemühte sich Tammy erfolglos darum, Kontakt mit den Srday aufzunehmen – ohne zu wissen, dass sie schon längst von ihnen in ihren Träumen beobachtet wurde. Die junge Luzianerin wollte schon aufgeben, als ein Srday doch noch einen ihrer Träume betrat und sich ihr darin als Donar zu erkennen gab. Viele weitere Treffen folgten und mit der allmählich entwickelte sich eine Art Freundschaft zwischen der Luzianerin und dem Srday.

Als Donars Wirt einige Jahre später im Sterben lag, konnte Tammy den Srday überzeugen, sie als neue Wirtin zu erwählen. Diese Geisterbruderschaft war sowohl für Tammy, als auch für Donar eine völlig neue und teilweise auch unerwartete Erfahrung und es brauchte seine Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Der Srday brachte der Luzianerin die Traummeditation bei – auch wenn dies wiederum einige Jahre in Anspruch nahm. Doch danach war Tammy in der Lage, zusammen mit Donar die Traumwelt zu besuchen. Die Luzianerin nutzte diese Möglichkeit, um zu ihrer Familie in deren Träume zu reisen.
Kurz nachdem Tammy diese Fähigkeit erlangt hatte, verstarb ihre Mutter Tyama unerwartet bei einem Shuttleabsturz. Der Schock über dieses Ereignis saß tief, doch durch die Möglichkeit, im Schlaf bei ihrer Familie sein zu können, konnte der Schmerz schneller heilen.

2389 hielt es die – für luzianische Verhältnisse immer noch junge – Frau nicht mehr auf Lundraja IV aus. Sie hatte bis dahin 62 Jahre in der Kolonie gelebt, die letzten 28 davon in einer Geisterbruderschaft mit Donar. Ihre Forschungsarbeit hielt sie für beendet und ihre Interessen galten nun anderen Dingen. Es brauchte nicht viel Überzeugungsarbeit von Tammy, um auch den Srday von dem neuen Abenteuer zu überzeugen.

Am Abend vor ihrer Abreise fiel es Tammy schwer, Schlaf zu finden. Umso überraschter war sie, als sie sich am nächsten Morgen offenbar auf einem Schiff der Föderation und allerlei merkwürdig aussehenden Lebewesen wiederfand. Noch merkwürdiger fand es die junge Luzianerin jedoch, dass sich Donar ihr gegenüber deutlich zurückhaltender und ungewohnt verschlossen gab – fast so wie damals, als er und Tammy sich erst frisch verbunden hatten…

 

Werdegang

2250 Tammy wird auf auf Luzia XIII geboren.
2290 Tammy feiert ihren 40. Geburtstag und ist nun kein Kind mehr.
2293 Mit dem Beginn der Phase der Entscheidung probiert Tammy 3 Jahre lang verschiedene Interessen aus. Tammy möchte andere Völker und Kulturen kennenlernen und durchläuft diverse Studiengänge.
2312 Tammy beginnt sich auf ihre erste Reise als Repräsentantin Luzias vorzubereiten. Man hat entschieden, dass Kontakt mir den Bewohnern von Lundraja IV aufgenommen werden soll, um deren Kultur zu studieren.
2327 Tammy fliegt nach Lundraja IV und beginnt ein Leben in der Kolonie.
2361 Es kommt zu einer Geisterbruderschaft zwischen Tammy und dem Srday Donar auf Lundraja IV.
2389 Tammy und Donar beschießen, für neue Studien auf die Erde zu reisen.
Abbruch der Erinnerung
SD 220505 Erwachen auf der USS Eternity
SD 220830 Versetzung auf den Posten des Kommunikationsoffiziers auf der USS Eternity

 

Besondere Fähigkeiten

Sonstiges

Wie alle Luzianer liebt auch Tammy Wärme (die von den meisten anderen Spezies wohl eher als brennende Hitze empfunden werden würde). Das schlägt sich dadurch nieder, dass sie in Umgebungen, die Menschen als normal empfinden, selbst bei größter körperlicher Anstrengung nicht schwitzt. Im Gegenzug friert sie sehr schnell.

 

Sprachen

Luzianer haben zwar keine angeborene besondere Begabung für Sprachen, dank ihres langen Lebens- und Lernzyklusses und ihrer Fixierung auf die Erforschung anderer Kulturen lernen viele Luzianer jedoch mehr als eine Sprache. Tammy spricht neben ihrer Muttersprache noch fließend und akzentfrei Standard, Vulkanisch und Klingonisch und ist in der Lage sich auf Bajoranisch, Cardassianisch, Romulanisch und – zumindest rudimentär – auf Gorn zu verständigen.
Allerdings ist sich Tammy auf Grund des Gedächtnisverlusstes nicht bewusst, außer ihre Muttersprache und Standard – welches sie während ihres Studiums auf Luzia erlernt hatte – zu beherrschen und verwendet die anderen Sprachen daher eher intuitiv, wenn es die Situation erfordert – wobei Tammy dann selbst überrascht ist.

 

Telepathie

Von Natur aus besitzt Tammy keine telepathischen Fähigkeiten. Durch die Verschmelzung mit einem Srday ist sie jedoch weitestgehend immun gegen telepathische Angriffe oder Gedankenkontrollen. Ihre Gedanken zu lesen stellt somit selbst für sehr geübte Telepathen ein Problem dar.

Während Tammys Erinnerungen bis ins Jahr 2389 zurück reichen, wurden Donars Erinnerungen bis 2362 ausgelöscht. Der Srday kann sich also nur an das erste Jahr seit der Verbindung mit Tammy erinnern. Auf Grund seiner Andersartigkeit ist er sich zwar der seitdem vergangenen Zeit bewusst, kann diese jedoch nicht mit Erinnerungen füllen. Während Tammy träumt, blitzen zwar immer wieder Erinnerungen aus dieser verlorenen gegangenen Zeit auf, jedoch sind dies für beide nur Bilder ohne Zusammenhang oder Bedeutung.
Dementsprechend zurückhaltend und vorsichtig aggiert er im Umgang mit ihr auch noch und ist mehr als irritiert über die Dinge, welche die Luzianerin über ihn offenbar schon zu wissen scheint – und die er wohl irgendwann einmal preisgegeben haben muss.

Während Tammy schläft – was bei einem Luzianer durchaus auch mal 24 Stunden am Stück sein kann – ist der Srday in der Lage, sich in die Träume der Luzianerin zu begeben – quasi wie jemand, der das Holodeckprogramm eines anderen betritt.
Dadurch, dass Tammy und Donar zeitlich jedoch nicht mehr im Einklang sind – um es laienhaft auszudrücken – ist der Srday momentan jedoch weder in der Lage, in die Träume anderer zu reisen (es sei denn, er trifft auf jemanden, der die gleiche „Erinnerungslücke“ aufweist, wie Tammy) oder die Metaebene – Tel’aran’rhiod genannt – zu betreten.

 

Waffen / Kampf

Schusswaffen aller Art sind Tammy suspekt. In einem Kampf verlässt sich die Luzianerin lieber auf ihre anderen Fähigkeiten. Sie ist ausgesprochen flink und gewandt. Ohne sich dessen bewusst zu sein, beherrscht sie verschiedene – teilweise recht exotische – Kampfsportarten und setzt diese instinktiv ein.
Bevor Tammy offensive Gewalt einsetzt, versucht sie einen Kampf lieber durch Reden oder Gesten zu verhindern oder zu beenden.

 

Hobbies

  • Baden in heißen Quellen
  • Sich an der Schönheit der Natur erfreuen, auf Bäumen herumklettern, Akrobatik (bevorzugt Parkour)
  • Lesen (vor allem Berichte über fremde Kulturen und deren Geschichte)

 

Medizinische Akte

Wie alle Vertreter ihrer Spezies kann Tammy keine fleischliche Nahrung zu sich nehmen. Dazu gehören auch Produkte, die Eiweiß enthalten. Sie trägt jedoch stets einen Injektor bei sich, der ein spezielles Enzympräparat enthält, welches als „Gegenmittel“ beim versehentlichen Verzehr von Fleisch eingesetzt werden kann.
Alkohol hat auf die Luzianerin keine Auswirkungen, dafür wirken Fruchtsäfte berauschend.

Tammy ist nicht besonders kräftig, verfügt jedoch über eine gute Ausdauer und schnelle Reflexe. Darüber hinaus kann ihr eine ausgezeichnete körperliche Gesundheit bescheinigt werden.

Aus unbekanntem Grund fehlen der Luzianerin die Erinnerungen an die letzten 24 Jahre, so dass sie sich fühlt, als würde sie sich im Jahr 2389 befinden. Bemerkenswert ist, dass zwar die bewussten Erinnerungen fehlen, das in dieser Zeit erlernte jedoch – zumindest teilweise – noch intuitiv abrufbar zu sein scheint.

 

Psychologisches Profil

Die Neugier, die allen Luzianern im Blut liegt, ist bei Tammy besonders ausgeprägt. Zu dieser Neugier gesellt sich eine entwaffnete Offenheit und Lebensfreude, die von anderen fälschlicher Weise oft auch als Naivität wahrgenommen wird.
Tammy achtet sehr genau auf Details, die andere schonmal übersehen oder für unwichtig erachten. Ihr größtes Problem dabei ist jedoch, sich nicht von tatsächlich unwichtigen Dingen ablenken zu lassen. So kann es durchaus passieren, dass sie verträumt-interessiert einem Schmetterling hinterherschaut, der an ihr vorbeiflattert, anstatt dem Gespräch mit ihrem Gegenüber zu folgen.

Als Erforscherin fremder Kulturen ist es für Tammy nichts ungewöhnliches, sich an die Lebensweisen und Gebräuche Anderer anzupassen. Dennoch empfindet die freiheitsliebende Luzianerin das Leben an Bord eines Raumschiffes oftmals als sehr beklemmend. Den vielen für sie fremden Lebensformen begegnet Tammy zunächst vorsichtig zurückhaltend, jedoch mit ungebrochener Neugier.
Den allgemeinen Gepflogenheiten folgend wird die Luzianerin versuchen, „normale“ Kleidung zu tragen (was nicht so einfach ist, wenn man irgendwo Schwanz und Flügel durchstecken muss). Privat wird sie sich jedoch weiterhin freizügig kleiden.

Tammys Verbindung mit einem Srday ist für Außenstehende nur schwer zu deuten. Manchmal wirkt die Luzianerin verträumt und geistesabwesend, während sie mit Donar kommuniziert. Empathen können die Präsenz des Srday spüren und eine Art dunkle Aura wahrnehmen, die Tammy umgibt. Auf Grund der gestörten Zeitebene ist es Telepathen manchmal sogar möglich, das Aufblitzen einer zweiten Persönlichkeit zu erkennen. Doch auch Personen mit einer hohen Intuition, die keine Telepathie/Empathie beherrschen, können die Anwesenheit eines weiteren Bewußtseins zumindest erahnen.
Um in der fremden Umgebung nicht zu sehr aufzufallen, versucht Tammy weitestgehend gedanklich mit Donar zu kommunizieren. Vor allem in Situationen, in denen die Luzianerin aufgeregt ist, gelingt ihr dies jedoch nicht immer (sie spricht dann verbal mit dem Srday), was auf andere zumindest irritierend wirken kann.

Der Srday in Tammy ist nicht in der Lage, ihren Verstand zu unterdrücken oder ihren Körper zu übernehmen. Sowohl Donar als auch Tammy existieren weiterhin als getrennte Wesen mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Wissen. Dazu kommt, dass sich der Srday dem Verlauf der Zeit bewusst ist, er sich jedoch an die Dinge, die nach 2362 kamen, nicht mehr erinnern kann.

 

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