Specter

 
Specter
Status PC
Spieler Mo Bishop
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Lt. jg.
Posten stellv. FLG
Stationierung USS Galathea
Physische Beschreibung
Spezies Mensch/Borg
Borgname

1 of 3, primärer Nuntius
von Trimatrix 12.

Geschlecht männlich
Größe  1,78 cm
Gewicht  76 kg
Hautfarbe grau/hell
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe

türkisblau

Biographische Informationen
Geburtsort

Tel Aviv-Jaffa, Israel, Erde

Geburtstag

03.07.2382

Sexualität heterosexuell
Familienstand ledig
Familie
  • Netali Wolmark geb. Trachtenberg (Mutter)
  • LtCmdr. Yedidiah Wolmark (Vater)
  • Sofia Wolmark (Schwester)
Religion
Politische informationen
Buergerschaft Föderationsbürger
Mitglied

United Freedom Alliance (Vereinigung der befreiten Borg)

 

Abzeichen der UFA, was Specter auf der rechten Seite der Uniform trägt.

Beschreibung

Wie viele Ex Borg ist Specter äußerlich gezeichnet von seiner Zeit im Kollektiv. Seine gräuliche Haut, einige Narben an Hals Gesicht und Händen werden ihn sein restliches Leben lang begleiten.

Besonders die vier dreieckförmigen Metallstifte um das rechtes Auge, die rechte Braue und dem rechten Wangenknochen fallen sofort auf. Sie markieren die Stelle an der sein Borg-Augsensor installiert war. An diesen Stellen ist die Haut außerdem deutlich dunkler als am restlichen Körper.

Am Hals, einen Finger unterhalb des Kehlkopfs, sitzt ein metallischer Vocoder. Dieses Gerät ermöglicht Specters das Sprechen, er kann dabei jegliche Stimme, Farbe, Höhe und Klang einstellen.


Lebenslauf

Kindheit und Jugend

Thaddeus Wolmarks Kindheit verlief ereignislos. Der Sohn von Netali und Yedidiah Wolmark entwickelte sich größtenteils seiner Altersgruppe entsprechend. Das mediterrane Wetter von Tel Aviv trieb den jungen Heranwachsenden schnell auf die Straßen der Stadt hinaus. Ein beliebtes Ziel des Jungen: Das Lagezentrum der Flotte in Tel Aviv, wo Yedidiah Wolmark seinen Dienst ableistete. Der Israeli diente hier als Flotten OPS um näher an der Familie sein zu können. Thaddeus besuchte ihn oft während des Diensts, was zu einem kleinen, heimlichen Ritual zwischen Vater und Sohn wurde.

Aber es gab auch Pflichten für den jungen Mann. Als älterer Bruder seiner Schwester Sofia erwarteten die berufstätigen Eltern sehr bald Thaddeus‘ aktive Mithilfe bei der Betreuung des Geschwisterkinds. Gerade in der Kindheit war das Verhältnis der Beiden sehr eng während der Zusammenhang in der Pubertät stark litt und die Geschwister sich entfremdeten.

Ausbildung

Thaddeus schloss die Schule planmäßig und ohne weitere Zwischenfälle ab. Bedingt durch den Vater galt sein Interesse schon früh dem Leben und Arbeiten in der Flotte. Nach der Schule absolvierte er außerdem ein ein Jahr im sozialen Dienst der Flotte, in dem er auf dem Sanitätsschiff USS Pantera aushalf. Während des dortigen Jahres bekam er immer wieder die Möglichkeit an mehreren Shuttleflügen teilzunehmen. Dabei schaute er dem Piloten sehr genau über die Schulter. Er wollte das auch können!
Während seine Schwester Sofia begann Psychologie zu studieren, schrieb sich Thaddeus in die Akademie der Sternenflotte ein mit dem Wunsch Pilot zu werden.

An der Akademie

Seinen Eltern, besonders seinem Vater, war der Berufswunsch des Sohnes ein wichtiges Anliegen. Yedidiah Wolmark förderte ihn nach Kräften so das sich Thaddeus voll und ganz auf das Studium konzentrieren konnte. Dies zahlte sich aus, im ersten Semester konnte Thaddeus ganz vorne mithalten während sich seine Leistungen in den folgenden Jahren im vorderen Mittelfeld einpendelten. Besonders in allen praktischen Kursen die direkt mit der Fliegerei korrelierten fühlte sich Thaddeus wohl. Hier gehörte er immer zu den besten Studenten. Schnell rutschte er bei praktischen Übungen und Lehrgängen in größeren Teams automatisch in die Rolle des Piloten, ohne das er besonders darum bitte musste.

Die Studentenjahre vergingen im Handumdrehen. Obwohl Thaddeus durchaus eher praktisch veranlagt war stand er auch reine Theoriefächer durch und beendete seine Zeit an der Akademie mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Zu diesem Zeitpunkt kriselte die Beziehung zum Vater etwas als Thaddeus unfreiwillig in einen kleinen Skandal hineingezogen wurde. Lance, ein Kommilitone, verbreitete an der Akademie die Theorie das Thaddeus sein Studium hauptsächlich der wunderbaren Kraft von Vitamin B zu verdanken hatte. Lance konnte belegen das drei von Thaddeus Dozenten im direkten Umfeld von Yedidiah Wolmark ihren Dienst absolviert hatten. Thaddeus war wie vor den Kopf gestoßen. Er stellte seinen Vater zur Rede, der immer wieder beteuerte nichts damit zu tun zu haben. Der Sohn glaubte dem Vater nicht. Er war getroffen. Er wollte beweisen das er seinen sonst tadellosen Ruf nicht seinem Vater zu verdanken hatte. Erst viele Jahre später stellte sich heraus das die Vorwürfe haltlos waren.

Karriere bei der Sternenflotte

Wie zu erwarten verließ er die Akademie vier Jahre später mit einer Piloten Empfehlung. Nach drei Monaten kam sein erster Einsatzbefehl der ihn auf die USS Green Mirror führte. Unter dem Auge von Cpt. Jonkao Tinketh verdiente sich der junge Israeli die ersten Sporen. Anfangs als sFLG wurde er nach einem halben Jahr zum ersten Piloten befördert. 

Assimilierung durch die Borg

Das Unglück ereignete sich bei einer Tiefenraumerkundungsmission der Green Mirror im nahen Beta Quadranten. Weit hinter den Grenzen des Bekannten Raums stieß das Schiff urplötzlich auf ein unbekanntes Transwarpzentrum der Borg, das von zwei Kuben bewacht wurde. Obwohl Thaddeus alles tat um das Schiff außer Reichweite zu fliegen konnte er die Angreifer nicht abschütteln. Das Schiff wurde von Dronen geentert. Kollegen und Freunde kämpften tapfer und furchtlos, aber letztlich konnten sie der Übermacht der Borg nichts in den Weg setzen. Wer sich nicht assimilieren lies wurde getötet.

An Bord eines Borg Kubus wurde Thaddeus an die Maschinen der Borg angeschlossen und sein Körper mit Nanosonden geflutet. Specter selbst sieht dies als den Tod von Thaddeus Wolmark an.

Während sein Körper sich langsam in eine Drohne des Kollektivs verwandelte, beendete das Kollektiv den Angriff auf das zerstörte Schiff. Bis heute hat Specter keinen einzigen seiner ehemaligen Gefährten wiedergesehen. Mit einer Ausnahme.

Die Kuben verließen den Betaquadranten durch das Transwarpzentrum und kehrten der Milchstraße den Rücken. Specter bekam von alldem nichts mit, da er während dem Prozess im Koma lag. Das Kollektiv linkte seinen Geist ein und gab ihm den Namen: 1 of 3, primärer Nuntius von Trimatrix 12.

Wo genau die Specter die folgenden Jahre operierte ist nicht rekonstruierbar. Fest steht das er im großen Schwarmkrieg der Königinnen eingesetzt wurde, ein Krieg der Milliarden und Abermilliarden Leben forderte. Der gesamte Krieg dauerte etwa 30 Jahre, Verlauf und Ursache sind nicht zu ermitteln, die Forscher schätzen des es sich um Revierkämpfe zweier Borgköniginnen handelt die dem gleichen Urkollektiv entsprangen. Eine der Borgmonachrinnen hatte sich zu einer Kaiserin ausgerufen und die Oberherrschaft gefordert. Letztlich gewann Specters Königin.

Als Nuntius übernahm er wichtige Aufgaben seines Moduls, sowohl taktische Übernahmen und Kämpfe als auch die Ausführung und Überprüfung zahlreicher Arbeitsschritte anderer Drohnen. Belegt ist das er an unzähligen Überfällen und Angriffen in bekannten Systemen beteiligt war, sowohl im Gebiet der Klingonen, der Romulaner als auch der Föderation. In seiner Funktion als Nuntius war er, ähnlich einem Botschafter, der Überbringer des persönlichen Willens der Königin. Aber anders als Drohnen in ähnlicher Position (wie bsw. Locutus) durfte er nicht seinen eigenen Geist behalten sondern wurde vollständig mit dem Kollektiv verlinkt. Aus diesem Grund entfernten die Borgchirugen seine Stimmbänder und ersetzen sie mit einem Vocoder, auf den die Königin jederzeit zugreifen konnte. Der Vocoder besaß außerdem den Vorteil zu eines Multiübersetzungstools.

Befreiung vom Kollektiv

Als Drohne war für Specter die Zeit keine besonders wichtige Information, weshalb es ihm selbst sehr schwer fällt die Ereignisse in einen zeitlichen Zusammenhang zu bringen. Für ihn zählte nur die Liste der zu erledigenden Tasks und die ständige Verbindung zum Kollektiv. Am 24.08.2413, also mehr als sieben Jahre nach seiner Assimilierung sollte sich das Blatt für 1 of 3 wenden. In einem taktischen Mannöver am Rand des föderalen Gebiets geriet die Borgsonde, auf der Specter stationiert war, in das Visier eines kleinen Flottenverbandes der Föderation. Ein kleines Außenteam beamte unbemerkt an Bord und löste den Generalalarm aus. Die Drohnen begannen sofort mit dem Gegenangriff. Dem Außenteam fielen die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Drohnen mit Förderationshintergrund auf, weshalb man sich kurzerhand entschied mehr über deren Ursprung heraus zu finden. Als das Kollektiv dies bemerkte deaktivierte es die Drohnen und leitete die automatische Selbstzerstörung ein. Durch das beherzte Handeln der Offiziere gelang es der Crew die abgeschalteten Drohnen zu retten bevor die Sonde im All detonierte.

Specter erwachte auf der Krankenstation der USS Ainama. Mit vereinten Kräften der gesamten Belegschaft versuchte man die hilflosen Drohnen zu reaktivieren. Man blockierte ihre Interlinkknoten um zu verhindern das sie Kontakt mit dem Kollektiv aufnehmen konnten. Gerade die älteren Drohnen kamen mit der neuen Situation und der plötzlichen Individualität nicht klar. Die Sterblichkeit nahm stark zu. Auch folgten einige sehr plötzliche Gewaltausbrüche, weshalb man die Krankenstation abriegelte. Unter der Crew führte die Tatsache das nun alle medizinischen Kapazitäten für die Rettung des Erzfeindes bereit gestellt wurden zu erheblicher Verstimmung. Auch die höheren Offiziere begannen die Befehle, mal leiser – mal lauter, zu hinterfragen.

Die Kommandantin der Ainama Cdor. Claudia Ruthven befahl darauf hin die Drohnen zu verlegen. Specter selbst bekam davon wenig mit. Geschunden und voller Zweifel wurden die überlebenden Drohnen auf das Lazarettschiff USS Sentry verlegt.

In mehreren Operationen wurden Specter die nicht lebenswichtigen Borgimplantate entfernt. Sein Interlinkknoten, seine Okularimplantate, ein großer Teil der künstlichen Borg Gliedmaßen. Sein gesamter rechter Arm und große Teile der rechten Schulter mussten ersetzt werden. Hier berücksichtigten die Ärzte neben der Funktionalität auch die Ästhetik, einen Aspekt den die Borgchirurgen vollständig ignoriert hatten. Der gesamte Prozess kehrte Specters Innerstes nach Außen. Nicht nur die Schmerzen, die höllisch waren, auch seine Psyche spielte durch die Eingriffe völlig verrückt. Der ganze Prozess war absolut lebensgefährlich, nicht wenige der Drohnen überstanden die Prozedur nicht.

Die gesamte Rückwandlung inklusive Reha (physisch/psychisch) dauerte insgesamt zwei ganze Jahre.

Zwischen den Welten

Die Rekonstruierung funktionierte letztlich, auch wenn man Specter die Zeit an Bord des Kubus bis heute ansieht (Näheres unter „Aussehen“). Nach der Rekalibrierung seines Kortikalknotens und einer langen Reise zur Erde fand er viel über sein altes und neues Ich heraus.

Die erste Nachricht war eine gute. Das Flottenkommando teilte ihm mit das man ihn in den Rang Lt. (jg.) befördern wolle. Die Zeremonie geriet allerdings zur Farce. Neben Specter wurden noch drei weitere Ex Borg befördert und das Ganze medienwirksam vermarktet. Auch wenn er sich grundsätzlich über die Anerkennung freute, hatte Specter das Gefühl nur der unwissende Teil einer Kampagne gewesen zu sein um die Flotte in ein gutes Licht zu rücken. Leider bestätigte sich diese Annahme später.

Die Reise endete mit einem weiteren Rückschlag. Trotz Beförderung vertraute kein Mensch einem Angehörigen des Erzfeinds, selbst wenn Dieser nicht mehr aktiv war. Von allen Seiten erntete Specter schiefe Blicke und abfällige Kommentare und Anfeindungen, vereinzelt sogar Gewalt. Sogar seine Eltern zeigten wenig Verständnis für Specters schwierige Situation. Besonders Yedidiah Wolmark sah in Specter einen Feind, der ihm seinen Sohn genommen hatte. Auch für Ihn war Thaddeus Wolmark vor langer Zeit gestorben und dieses seltsame Wesen vor ihm hatte nichts mehr mit seinem Sohn zu tun.

.Specter zog sich vollständig zurück. Aus zwei Leben wurde kein Leben. Was hatte seine ganze Existenz noch für einen Sinn wenn er zwar ein individueller Mensch war, aber dafür vollkommen alleine und ohne Aussicht auf eine Perspektive? In der vollständigen Isolation verlor der Geschundene das Gefühl über Raum und Zeit. Tage wurden zu Wochen, wurden zu Monaten.

Eines Tages, Specter kann bis heute nicht sagen was es für ein Tag war, erhielt er einen Videoanruf. Die Person am anderen Ende stellte sich als Knight vor, ein klingonischer ExBorg der gemeinsam mit ihm von der Ainama gerettet worden war. Knight war nach seiner Genesung in Kontakt mit der United Freedom Alliance gekommen. Dieser Zusammenschluss von befreiten Borg hatte es sich zur Aufgabe gemacht ehemalige Borg Drohnen ihre Stimme in der Gesellschaft zurück zu bringen. Sie ging mit juristischen Mitteln gegen die Diskriminierung vor und versuchte das Selbstwertgefühl der Ex Drohnen mit Schulungs- und Fortbildungsmitteln weiter aufzubauen. Knight führte Specter in diesen Kreis ein, wo er mit offenen Armen empfangen wurde. Die Zeit im Kreis der Leidgenossen war sehr wichtig für Specter. Neben Knight fand er im Kreise der UFA viele neue Freunde und Bekannte. Außerdem begab er sich, so wie von den Ärzten der Sentry gewünscht, in psychologische Betreuung was ihm beim Verarbeiten der Erlebnisse half.

Neben den Sitzungen beim Psychiater fand Specter ein weiteres Hobby was ihm Lebensstabilität geben sollte: Das Kochen. Lange war Essen für ihn nur ein notwendiges Übel gewesen, ein erforderlicher Tagespunkt um den man nicht herum kam. Eines Tages entschied er sich, wider aller Lust und Laune, zu kochen. Er replizierte die Zutaten für ein willkürliches Gericht, was er im Netz gefunden hatte: Shakshuka, ein traditionelles israelisches Gericht aus Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Tomaten und Koriander. Dazu wurde Weißbrot gereicht. Specter stellte fest das ihm das Kochen viel mehr Spaß machte als er erwartet hatte! Das stille Zusammenführen und ständige Beobachten der sich verändernden Zutaten hatte etwas zutiefst befriedendes. Er liebte das Gefühl etwas erschaffen zu haben! Etwas Einzigartiges, denn nie war ein Gericht völlig gleich! Ein lohnenswerte Beschäftigung! Schnell wurde aus Specter ein eifriger Hobbykoch. Stundenlang recherchierte er nach Rezepten und Zutaten im Netz und probierte sich durch die gesamte Palette der Geschmacksorten. Dabei vermied er es Replikator Zutaten zu benutzen sondern setze auf frische Ware. Er stellte fest das er ein gewisses Talent hatte irdische Spezialitäten mit Rezepten von anderen Spezies zu kreuzen.

Er erwähnte dieses Hobby bei seiner nächsten Sitzung. Seine Psychologin Akachi Chidi freute sich über diesen Fortschritt und ermutigte Specter sich weitere Ziele für dieses Hobby zu stecken. Etwas, auf das er hinarbeiten konnte. Er dachte lange nach. Erst als Knight in Specters Interpretation einer Seltiner Waldpilz-Pastete biss und vor Freude die Augen verdrehte, viel es dem jungen ExBorg wie Schuppen von den Augen. Er wollte das Universum bereisen, neue Zutaten und Rezepte kennenlernen und am Schluss am anderen Ende der Galaxis ein Restaurant eröffnen! Das war sein Traum! Weit weg von seinem alten Leben!

Akachi Chidi gefiel die Idee. Sie beschloss dem jungen Mann zu helfen und unterschrieb die psychologische Eignung für den Flottendienst. Mit ihrer Unterschrift war Specters Rehaprogramm nach zwei Jahren endlich komplett abgeschlossen!

Das zuständige OPS ordnete ganze drei zusätzliche Untersuchungen an, um auch jede noch so kleine medizinisch/technische Möglichkeit einer Reaktivierung durch das Kollektiv ausschließen zu können. Das Prozedere erstreckte sich über mehr als ein halbes Jahr bis auch der OPS keine Bedenken mehr sah und den Eingliederungsbefehl für den aktiven Brückendienst im Bereich Navigation unterschrieb. Der OPS empfahl allerdings in seiner Akte nur Einheiten auszuwählen, deren primäres Ziel ein Wissenschaftliches ist.

Specters Freude war grenzenlos! Nicht nur bekam er tatsächlich die Chance zu zeigen was wirklich in ihm stecke. Er konnte Vorurteile abbauen und er sollte endlich wieder Sterne sehen! Schnell verbreitete sich die freudige Nachricht im UFA, man wünschte ihm alles Gute auf dem neuen Posten.

Er nahm den Namen Specter an und verließ die Erde für immer.
(Weitere Informationen zum Namen siehe: klassifizierte Sektion)

Tabellarischer Lebenslauf

Zeitpunkt  Ereignis

03.07.2382

Geburt in Tel Aviv-Jaffa, Israel, Erde

2387

Einschulung

2398

Ende Schulzeit/ Beginn des sozialen Dienst in der Flotte

2401

Beginn des Studiums an der Akademie

2405

Abschluss mit Berufung zum Offizier (Ensign)

2405

Erster Posten an Bord der USS Green Mirror als FLG

2406

Assimilierung durch die Borg

2413

Abkopplung vom Kollektiv an Bord der USS Ainama

2413

Rückwandlung zum Menschen beginnt.

2413

Beförderung zum Lt. (jg.)

2414

Beitritt in die United Freedom Alliance (UFA)

2415 Das Rehaprogramm wird abgeschlossen.

2416

Wiederaufnahme in die Flotte und Versetzung als sFLG auf die USS Galathea.


Psychologisches Profil

Die traumatische Erfahrung einer Umwandlung von einem vollkommen veränderten Körper zurück in sein altes Bewusstsein hat ein Trauma in Specters Kopf hinterlassen. Er wird noch sehr lange an mit Albträumen aller Art zu kämpfen haben. Immer wieder muss er den Prozess noch einmal durchleben, nicht selten gesellt sich die Königin des Borgkollektivs dazu und fügt ihm weitere Schmerzen zu.

Auch die Erfahrungen auf der Erde haben vieles zu Specters Persönlichkeitsbildung beigetragen. Er ist eine eher introvertierte Person, der Menschenansammlungen nach Möglichkeit aus dem Weg geht. Er verbringt viel Zeit im Kreis des UFA, wo er ganz unter Gleichgesinnten keinem Spott, Wut oder sonstigen Anfeindungen ausgesetzt ist.

Er handelt sehr überlegt, organisiert und effizient. 

Wer allerdings glaub in Specter eine labile Persönlichkeit wiederzufinden der irrt. Specter hat gelernt das er vom Leben nichts geschenkt bekommt und das er für sein Recht und deine Meinung eintreten muss um sich durchzusetzen. Dies macht er mit Nachdruck und nimmt auch vor Vorgesetzten kein Blatt vor dem Mund wenn er sich durch seine Biografie benachteiligt sieht.

Er hat es gelernt die Mitglieder der Crew nach ihren Taten zu beurteilen, nicht ihren Worten.

Specter drückt niemanden seine Meinung auf, oft zieht er es vor zu Schweigen und den Anderen das Sprechen zu überlassen. Dies hat auch damit zutun das er seinen Vocoder beim sprechen immer wieder an die neue Gesprächssituation anpasst. Im Dienst benutzt er meist einen recht neutralen Tonfall.

Wenn Specter wütend ist fallen ihm meistens die besten Ideen für Gerichte ein. Grundsätzlich trägt das Kochen sehr stark zu seiner Entspannung bei und füllt einen großen Teil seiner Freizeit aus. Wenn er nicht gerade selbst am Herd steht schlägt er Gerichte und Zutaten nach oder hegt und pflegt seinen eigenen kleinen Kräutergarten.

Stärken & Schwächen

Positiv:

  • ausgeglichen, effizient, lösungsorientiert, kreativ (nur beim kochen)

  • ist Gerechtigkeit sehr wichtig

  • sehr loyal

  • immer pünktlich

Negativ:

  • wirkt auf Fremde schnell langweilig

  • hat ein großes Problem mit Vertrauen

  • Brauch länger um Ironie und Sarkasmus zu erkennen.

  • Kann mit Unpünktlichkeit nicht umgehen

Vorlieben:

  • Kochen
  • Arbeit als Pilot
  • Kartografie
  • Die Farbe Grün
  • Lesen

Abneigungen: 

  • Vorurteile, Mobbing und Rassismus

  • Maulhelden & Karrieristen

  • Unpünktlichkeit

Lebenstraum:

  • Am anderen Ende des Universums ein Restaurant eröffnen! 

Personalakte & Disziplinarische Vermerke

  • Durch seine Geschichte erhält Specter einmal im Monat die Anweisung seinen Kortikalknoten und die weiteren verbliebenen Borg Module warten zu lassen. 

Ausbildung & Spezialgebiete

Zivile Vorbildung

  • Sozialer Dienst in der Flotte (mit 16 Jahren)

Studien auf der Sternenflottenakademie

Grundausbildung, Leitender Flugoffizier, Kommunikation

Hauptfächer

  • Flugleitung/Aeronautik
    • Navigation
    • Astrophysik
    • Flugtraining für Fortgeschrittene
    • Taktiken des Raumkampfes
    • Elektrotechnik
    • Mechanik: Sensoren und Sensorverbindungen
  • Kommunikation
    • Grundkurs: Kommunikation in der Flotte
    • Kinesik (sprachlose Verständigung)
    • Erweiterung: Krisenkommunikation
    • Grundkurs: Signale & Codes

Weiterführende Ausbildung

  • Flugleitung
    • Shuttle Control 
    • Lotsen Lehrgang 

Nebenfächer

  • Operations 
    • Erweiterung: Ressourcen Management
    • Management: Strategien I – V
  • Subraummechanik

Sprachen

  • Föderationsstandard
  • Hebräisch (Muttersprache)

  • Latein (kleines Latinum)
  • Vulkanisch (Grundkurs)

  • Vocoder (Borgimplantat siehe Medizinisches Profil)

Leben & Alltag

Specter taktet seine Tagesabläufe sehr genau durch.

Er steht immer exakt eine Stunde und 15 Minuten vor seinem Schichtbeginn auf. So hat er Zeit für die Morgenroutine (10 Minuten), Ankleiden (5 Minuten), Beantwortung privater Nachrichten und Newskonsum (15 Min), Weg zur Offiziersmesse (10 Min), Frühstück (meist Cerealien – 15 Min), Weg zum Arbeitsplatz (10 Min), Arbeitsvorbereitung (10 Min).

Diese genauen Abläufe helfen Specter sehr bei der Bewältigung des Alltags, er wird nervös und unruhig wenn Personen sich nicht an abgesprochene Zeiten halten.

Die Farbe grün triggert Specter. Seid der Entwicklung seines Kräutergartens hat die Farbe eine nachweislich beruhigende Wirkung auf ihn.

Specter ist nicht gut im Smalltalk. Er spricht nur rein dienstlich mit Menschen die er nicht kennt. Kommt es außerhalb des Dienstes zu einem Kontakt, muss dies mit einem seiner Interessen verbunden sein.

Er ist skeptisch im Umgang mit Menschen. Für Komplimente ist und Interesse seiner Person ist er nicht interessiert bez. kann damit nicht umgehen. Er versucht in diesen Fällen den Personen aus dem Weg zu gehen. Persönliche Gefühle zu jemand aufzubauen und sich somit auch verletzlich zu machen empfindet Specter als anstrengend.

Anders als zb die Drohne 7of9 kann Specter seid seiner letzten Operation auf biologisch herkömmlichem Weg regenerieren. Lediglich wenn er sein neuraler Infra Sequenzer oder sein Kortikalknoten aktiv waren muss er sich über Nacht mit einen mobilen Charger verbinden um die Implantate aufzuladen.


Hobbies

  • Die Pflege seines Kräutergartens

  • Zutaten Forschung

  • Lesen

Medizinisches Profil

Obwohl alle Links und Verbindungen zum Kollektiv vernichtet wurden, ist in seiner Akte vermerkt das er sich einmal im Monat von Chefarzt und Chefingenieur durchchecken lassen muss um mögliche Zugriffspunkte zu warten. Diese Regel ist die Grundvoraussetzung das er den Dienst Antritt und wird bei Zuwiderhandlung mit Ausschluss aus der Flotte quittiert.


Hier eine kleine Auflistung an noch aktiven Implantaten:

Vocoder/Vokaler Subprozessor
Durch seine Aufgaben als Nuntius wurden Specters Stimmbänder von den Borg entfernt. Mithilfe eines Vocoders kann er seine Stimme für den jeweiligen Einsatz mit fremden Spezies modulieren. Er kann Klang, Höhe und Färbung komplett individuell programmieren. Seine Standardstimme ist die eines männlichen Homo Sapiens, mit tiefem Klang und freundlicher Färbung. Dies hat ihm allerdings auch schon einige Schwierigkeiten Beschwert, wenn er seine Stimme nicht sofort dem Gesprächsinhalt anpasst.

neuraler Infra Sequenzer
Diese Implantat ist eins von Specters dunkelsten Stellen. In einer sogenannten Whitematrix ist das assimilierte Sprachwissen der Borg abgelegt. Allerdings greift Specter sehr selten darauf zurück, da der Zugriff auf das Wissen mit plötzlichen Flashbacks und gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Er benutzt den Sequenzer nur im Notfall.

Okularimplantat
Wie viele Borg besaß auch Specter einen visuellen Sensor, der sein rechtes Auge ersetzte. Im Zuge der Reha Ops konnten die technischen Geräte ersetzt und sein fehlendes türkisblaues Auge rekonstruiert werden. Zurück geblieben sind nur ein dunklere Stellen und vier dreieckförmige Metallstifte an der Stelle wo der Sensor vorher gesessen hat. Specters Wangenknöchel erlauben eine vollständige Entfernung aktuell nicht da viel Gewebe in diesem Bereich neu implantiert werden musste. Aber der ExBorg will den Umstand nachholen sobald die Wunde ganz ausgeheilt ist.

Kortikalknoten
Das Zentrum des Borgbewusstseins einer jeden Drohne, der auch die Emotionen steuert. Er ist deaktiviert und von Specters behandelndem Arzt dauerhaft passiv geschaltet. Den Zustand dieses Blackoffs muss regelmäßig vom leitenden Arzt überprüft werden da Specters Leben davon abhängt. Während seiner Behandlung wurde auch die Störungssicherung entfernt. So kann Specter wieder auf die gesamte Palette menschlicher Emotionen zurückgreifen.


Familie

Nicht relevant – Specter hat den Kontakt zu Eltern und Schwester komplett abgebrochen.


Klassifizierte Sektion

Woher der Name Specter kommt würde ich gerne im Spiel auflösen.