Delphintherapie

Hallo Zusammen, 
hier auf persönlichen Wund von Benallen Teil 1 damit er was zu lesen hat. Ne, Scherz bei Seite, es wurde auch echt lang und mir fehlten noch nen paar Stücke. Den Rest schaffe ich aber nicht so schnell. Vielleicht habe ich aber doch die eine oder andere Idee an der irgendwer Spaß hat. 
Liebe Grüße 
Sunny

< RPG>

# Zeit: SpD 02.1915

# Ort: Hephaistos – Transporterraum

#Ball: Nicht wirklich

Mosley hatte heute die undankbare Aufgabe ergattert diese Mss. Staranwältin in Empfang zu nehmen und zum Quartier von Mss. Larson zu eskortieren – beides Frauen in deren Nähe er nicht unbedingt sein wollte, da machte es auch keinen Unterschied, dass der Captain bereits zu Mss. Larson aufgebrochen war um mit ihr vorher noch ein paar Worte unter vier Augen zu wechseln. Anwälte machten ihn nervös, besonders wenn sie das Selbstbewustseinslevel: Endgegner inne hatten.

Wenn sie ihm das letzte Hemd aus dem Schrank klagte dann, würde er hinschmeißen und sich einen neuen Job suchen! Vielleicht Prixzüchter!

„Mss. Wells“, rief der junge Mann nun, ohne seinen Weg zu unterbrechen. Ein Kopf schob sich um eine Ecke und späte in den Korridor dahinter, „Ja“, sagte die junge Frau so lieb sie nur konnte.

„Wenn sie mich verfolgen, dann müssen sie leiser sein“, erklärte Mosley immer noch im Gehen. „Ich war doch leise wie ein Mäuschen“, erklärte Em als sie nun rennend zu dem Steward aufschloss.

„Sie sind gestolpert, bollernd auf dem Boden aufgeschlagen und habe geflucht wie ein Rohrspatz“, erklärte Mosley der noch immer Transoprterraum eins ansteuerte.

„Joa, aber sonst war ich leise wie ein Geheimagent… kennen Sie Kim Possible?“

Der junge Mann schüttelte vehement den Kopf und war sicher ganz sicher, dass er das auch nicht kennen wollte, das klang ja wie eine Tänzerin – eine dieser Tänzerin die sich kaum Kleidung leisten konnten.

„Warum folgen sie mir“, fragte der Steward nun doch interessiert nach.

„Ich wollte die Anwältin sprechen“, nervös strich Emily eine ihrer langen Haarsträhnen hinter das Ohr.

„Ich bin nicht überzeugt das, es eine gute Idee ist. Die Frau hat Haare auf den Zähnen“, erklärte Mosley weiter als sich die Tür zum Transporterraum öffnete.

„Hast du gehört, der Holodoc will die Sternenflotte verklagen und Shay auch.“ Ein Kopfschütteln des Transporteroffizieres, der in ein paar Minuten Feierabend hatte und dann zusammen mit der niedlichen Krankenschwester Grace etwas trinken gehen wollte. „Och ich sag es dir. Er verklagt alle wegen Diskriminierung, das habe ich doch beim Buschfunk gehört“, legte Grace nun nach.

Mosley räusperte sich. Die Offiziere zuckten zusammen, „Das ist wohl nicht der passende Ort um solche Gerüchte weiter zu verbreiten, oder?“

Schuldbewusste blickten Beide zu Boden.

„Sie können froh sein, dass die Anwältin noch nicht hier ist! Wenn sie das gehört hätte!“

Erneut blickten Beide stumm zu Boden und Mosley blickte verwirrt zu Emily, die jedoch nur kurz in eine Ecke deute. Als der Steward sich herumdrehte und in diese Ecke blickte, sah er Mata die vertieft in einem PADD las.

Er räusperte sich, auch um den Klos in seinem Hals, der immer weiter anzuschwellen schien, wieder zurück zu drängen.

„Mss. Nyx. Es ist mir eine Freud sie hier zu begrüßen! Captain Ruthven hat mich gebeten sie hier abzuholen und zur Besprechung zu begleiten“, die Unsicherheit des Mannes schwang in seiner Stimme mit.

Angst konnte man als Anwalt förmlich wittern, „Lassen wir diese Förmlichkeiten. Wir werden alle nicht jünger!“ Mit diesen Worten lief Mata los, auch wenn sie gar nicht wusste wohin es gehen sollte.

Mosley eroberte sich mit schnellen Schritten die Führung zurück, während Emily neben Mata herlief.

„Hier lebst du also aktuell Krax“, stellte die nicht mehr ganz so junge Frau fest.

„Wells! Emily! Wenn es unbedingt sein muss dann Lesi, aber NICHT Krax“; schimpfte die jüngere Trill.

„Du bist zu mir gekommen! Auf der Station und hier! Ich weiß also nicht warum du dich nun so anstellst! Krax!“

Emily biss die Zähne zusammen, sie war wütend, was ihr Gegenüber mit einem rechthaberischen Lächeln kommentierte. Ein Umstand der Emily noch wütender werden ließ.

„Hmmm… junger Mann“; wendete sich Mata nun an Mosley, „Also wie ist das nun mit dem zu Unrecht inhaftierten Hologramm? An der Diskriminierung von nicht fleischlichem Leben bin ich immer sehr interessiert. Ich würde mich gern mit ihm nach der Besprechung mit Ms. Larson unterhalten und ihm meine Dienste anbieten!“

Mosley und Emily liefen zeitgleich weiß an, als sich auch schon die Tür zum Quartier vor ihnen öffnete.

 

 

 

# Zeit: SpD 02.2030

# Ort: Hephaistos – Quartier OPS – Jenn

# Ball: Jenn/ Mac?

Die Drei betraten das Quartier, in dem bereites Shay und Jenn an dem großen Esstisch standen. Emily blickte sich ungläubig um, sie hatte nicht gewusst wo die Besprechung stattfinden würde. Das es sich hier offensichtlich um Jenns neues Quartier handelte war schon ein großes Stück Enttäuschung. „Schön hast du es hier, Jennifer!“ Die Anwesenden blickten zu der jungen Trill, denn mehr Empörung konnte in einer Stimme kaum mitschwingen.

Jenn lief auf die Trill zu und griff nach ihren Händen, „Ich bin so froh dich zu sehen“, mit diesen Worten schloss Jenn ihre Freundin in die Arme, was Mss. Staranwalt nur mit einer nach oben wanderten Augenbrauen kommentierte.

Leicht lehnte sie sich nach rechts, zu Mosley hinüber, „Haben die was mit einander?“

Schockiert über diese Frage schüttelte der Steward den Kopf und nutze die Chance auch zeitgleich um sich zu empfehlen und fluchtartig das Weite zu suchen.

„Das Quartier war doch wirklich viel zu eng“, erklärte Jenn um die Gefühlswelt ihrer Freundin besorgt, hatte sie für den Augenblick tatsächlich vergessen in welchen Berg aus Scheiße sie mit einem Kopfsprung gelandet war. Shay kommentierte diese Eigenschafft von Mss. Larson mit einem innerlichen Lächeln, er hatte sich nicht in ihr geirrt. Jenn gehörte zu den Guten, sie konnte es einfach ab und zu sehr gut tarnen.

„So! Genug mit diesem Schwachsinn!“, beendete Mata diese Szene aus einem schlechten Teenagerstreifen.

„Ich rechne noch immer in Stunden ab, also fangen wir an“, sie legte ihr PADD auf dem Tisch ab, als alle nach einem Stuhl griffen, legte Mata eine Hand auf die Lehne, nach der Sitzgelegenheit, die Em sich sichern wollte, „Was soll das werden?“

Emily funkelte Mata böse an, „Was denn?“

„Echt jetzt? Du bist so alt muss ich dir das erklären? Anwaltsgeheimnis! Privatsphäre!“

Emily blickte zu Jenn, „Aber sie ist meine Freundin!“

„Und du kannst rein gar nichts für sie tun, wenn du uns hier mit deinem kindischen Verhalten auf die Nerven gehst. Verschwinde Krax!“

Die nüchterne Stimme der Frau hatte Emily einen Stich ins Herz versetzt, mit traurigem Blick tollte sie sich aus dem Quartier.

„Das hätten sie freundlicher sagen können“, entgegnete Shay als die Tür sich geschlossen hatte.

„Hätte ich! Habe ich aber nicht“, stellte Mata mit einem Kopfschütteln fest, „Sie ist knapp 600 und benimmt sich wie 5, oder vielleicht 13. Und das ertragen Sie den ganzen Tag?“

„Sie ist genau richtig“; setzte Jenn biestig nach, „Ich fang auch nicht an, bevor sie nicht verraten haben, was sie Emily schulden!“

Mata seufzte, „Ich bin hier, damit ihr Hintern nicht im Knast landet. Die Anklagepunkte muss ich doch nicht noch mal aufzählen, oder?“

Jenn verschränkte die Arme vor der Brust, „Ich sollte meiner Anwältin doch vertrauen und das kann ich nicht, wenn ich keine Gegenleistung bekomme“, wahrscheinlich konnte Jenn ihr auch nicht dann vertrauen, aber am Ende des Tages, falls alles wieder gut werden würde, dann schuldete sie Emily etwas und sie musste wissen in welcher Größenordnung sich das alles abspielte.

Mate seufzte erneut, „Es ist eine lange Geschichte.“

„So einfach kommen sie da nicht raus“, ließ Jenn ihren Unmut an der Anwältin aus.

„Es ist ja nicht so als hätten wir Regierungen gestürzt, was stellen sie sich denn vor“, versuchte Mata sich erneut aus der Affäre zu stehlen.

„Dann können Sie es ja sagen!“

Die Trill resignierte, „Der vorherige Wirt, der Botschafter. Er hat mir finanziell ausgeholfen, als mein Mann gestorben ist und man zuerst fälschlicher Weise mich angeklagt hatte. Es war in den Medien, sie erinnern sich.“
Jenn nickte zufrieden, „Geht doch und so lang war die Story gar nicht!“

Shay hatte die Trill gemustert, so ganz überzeugt war er nicht, aber Jenn war für den Moment zufrieden, das sollte reichen, “ Sollen wir dann endlich?“

Mata nickte, „Also Mss. Larson, erzählen sie uns bitte genau was an diesem Tag passiert ist.“

 

 

 

# Zeit: SpD 02.2320

# Ort: Hephaistos – Messe

#Ball: Jetsun (Eigentlich sogar nen Doppelball)

Emily war noch immer beleidig, ihre Freunde hatten zwar die letzten Stunden damit zugebracht beruhigend auf die Trill einzuwirken, ABER Emily wollte sich nun aufregen! Jenn zog einfach in ein neues Quartier! In ein neues zu Hause und das gerade jetzt! Wusste sie denn nicht, dass man in solch schwierigen Situationen seine Freunde brauchte und wenn eine ungerechtfertigte Mordanklage nicht als schwierige Situation einzustufen war, dann wusste Em es auch nicht. In ihrem lilafarbenen Glitzershirt und mit der schwarzen Leggins bekleidet, war sie in die Messe geeilt. Essen beruhigte ihre Nerven –Immer! Auf dem Weg zum Replikator, stieß sie auf Sam, die offensichtlich auch noch mal zu später Stunde etwas essen wollte.

Wenn sie nun auch Stress hatte, dann war das Fass voll! Wen sollte sie denn hier noch alles unterstützen? Warum bekamen all ihre Freunde zur selben Zeit Probleme, oder waren schlecht drauf. Aktuell waren die acht Symbiontenfreunde viel viel pflegeleichter und das sollte etwas heißen.

Ein Blick in das Gesicht der Offizierin genügte und Em beschlich das Gefühl das Sam wirklich etwas auf dem Herzen hatte. Aber warum jetzt? Und hier?

Als Samantha der Trill das Tablette aus den Händen nahm und sie zur Seite schon wusste Emily das das hier nichts gut laufen würde. Der Tag konnte in die Tonne!

„Ich habe voll Hunger. Können wir die Katastrophe nicht später klären! Außer das Schiff explodiert, dann könnte ich fünf Minuten meiner Zeit opfern, aber nur dann!“ Sams Blick wirkte noch immer gequält. „Es ist etwas wirklich Tolles passiert. Ich habe endlich ein Quartier in das ich ziehen kann. Dann hast du dein Reich wieder für dich allein“, das mit der Beförderung war auch eine tolle Sache, aber sie wollte es nicht an die große Glocke hängen, bis ihre Vorgängerin morgen offiziell ihren neuen Posten antreten würde.

Emily seufzte, „Supi“, leider klang die Aussage nicht so wie Sam sich das vorgestellt hatte.

„Es war doch wirklich zu eng mit uns Drei und so hast du auch genügend Ruhe um dich auf dich und deine Freunde zu konzentrieren“, versuchte Sam ihrem Gegenüber die Vorteile aufzuzählen. Emily nahm das Tablett wieder zurück auch um sich an diesem metallisch blanken Gegenstand festzuhalten, „Ich gehe essen.“

„Du kannst mich und die Tiere immer besuchen“, versuchte Sam das alles doch irgendwie positiv dastehen zu lassen. Vorhin hatte sich das alles noch so gut angefühlt, in ihrem Kopf hatten die Worte doch auch viel besser geklungen. Sie hatte sich damals einfach in Ems Quartier gesetzt und es für sich beansprucht obwohl sie gar nicht tot war. Der Auszug, war doch richtig und vollkommen normal. Warum krabbelte nun wieder dieses Gefühl der Schuld ihren Hals empor, genau wie an dem Tag, als die für totgehaltene Besitzerin auf einmal vor ihr im Quartier gestanden hatte. Der Tag konnte in die Tonne, da war sich nun auch Sam sicher.

„Vergesse beim Auszug nur nicht deine Mörderpflanzen“, erklärte Em und befasste sich mit dem Essen und der Suche nach einem Sitzplatz.

Jetsun! Bei ihr war alles gut und diese Freundin würde es heute ganz bestimmt nicht darauf anlegen ihr die Laune zu vermiesen und vielleicht würde sie ja bei Emily wohnen wollen.

Mit einem Flopp war das Tablett auf dem Tisch gelandet und Em saß auch schon neben der Ärztin.

„Du siehst auch ganz schön müde aus“, stellte Emily fest, wicht gedanklich jedoch wieder von ihrem Plan ab die junge Frau in ihr Quartier zu locken. Es waren ihre imaginären Freunde denen auffiel, dass es Jetsun vielleicht nicht gut ging, wegen dem Abschied der Freundin.

Ein wenig betrübt senkte die Trill den Kopf, ganz kurz war ihr der Appetite auf den vierten Muffin vergangen, aber nur kurz.

„Ich hatte in letzte Zeit viel mit mir zu tun“, ein Muffin wurde mit einem vorsichtigen Lächeln über den Tisch geschoben.

Jetsun blickte auf die rosa Glasur des Minikuchens, „Das ist nicht schlimm und mehr als verständlich.“

Die Ärztin ergriff die Mini Backware und drehte sie zwischen den Fingern, dabei blickte sie auf das Gebäck.

„Willst du drüber reden“; fragte Emily als sie den Inhalt ihres Mundes trocken heruntergewürgt hatte.

<NRPG: Willst du die Beziehung und den Abschied noch mal Revue passieren lassen? Wenn nicht, können sie sich ja auch über was anderes unterhalten.>

Offensichtlich gab es viel zu erzählen, so das Emily während des Gesprächs zwei Mal das Tablett mit süßen Speisen füllen musste.

Plötzlich und ganz ohne Vorwarnung, wurde ein Stuhl laut über den Boden gezogen und eine unerwünschte Anwältin setzte sich, musterte Beide und stahl sich einen Muffin von Emily.

„Hey! Das geht nicht“, beschwerte Em sich lautstark.

„Offensichtlich schon“, erklärte die Anwältin wendete sich dann jedoch an Emilys Gegenüber.

„Mss. Pema, ich bin wegen Ihnen hier. Ich vertrete das holographische Notfallprogramm“, mit einem großen Biss war der halbe Muffin verschwunden.

Jetsuns Blick wanderte von Emily zu dieser Fremden. Immer noch jagte der Gedanke an das Hologramm der jungen Frau einen Schauer über den Rücken. Ein Räuspern Jetsuns brach die Stille.

„Ich würde gern morgen ihre Aussage dazu aufnehmen um die Sachlage und die Anschuldigungen zu sichern.“ Jetsun wusste nicht was sie davon halten sollte, aber sie hatte nichts zu verbergen. Bei der Geschichte hatte sie nichts beschönigt, oder ausgeschmückt – sie hatte die Wahrheit gesagt! Auch wenn der Gedanke das ein Programm einen Anwalt hatte mehr als befremdlich war.

„Ich frage zwar, aber nur weil ich eine nette Person bin. Rein rechtlich sind sie verpflichtet eine Aussage zu machen“, legte Mata nach und verputzte den Rest des Kuchens.

„Ich melde mich“; damit hatte Jetsun wenigstens ein wenig Zeit gewonnen und empfahl sich.

„Warum bist du so“, erklang die vorwurfsvolle Stille der Jüngeren.

„Weil die dich alle Ausnutzen!“

„Das stimmt nicht“, bekräftigte Emily.

Mata stahl den zweiten Muffin, „Der Holodoc hat gesagt ihr wärt Freunde!“

„Das sind wir“, bekräftigte Em und nahm Mata den Kuchen aus den Fingern.

„Ich gehe davon aus das Mss. Pema auch deine Freundin ist.“

Emily biss in ihrem zurückeroberten Kuchen, „Na klar!“

„Warum lässt sie es dann nicht gut sein und lässt deinen Freund inhaftieren?“

Emily blickte auf die Tür aus der Jetsun verschwunden war, im Moment waren all ihre Freunde echt schräg drauf.

„Sie verstehen symbiotische Lebewesen nicht und eigentlich finden sie es auch eklig.“
Emily würgte wieder den Kuchen herunter, „Nein, so sind die nicht. Wir sind eine große Familie und alle ganz unterschiedlich.“

„Und darum suchen alle das Weite sobald sie die Chance haben? Als sie keine Bliebe hatten war dein Quartier gut genug. Emily sie waren nicht wegen dir da. Sie wollten nicht auf dem Gang schlafen. Ich mein Mss. Larson hat dein Quartier verhökert da warst du wie lang verschwunden? Und die Andere? Hat auch ihre erste Chance zur Flucht vor dir genutzt.“
„Woher weißt du das?“
Mata zuckte mit den Schultern, „Ich verdiene mein Geld damit gut informiert zu sein.“

Den letzten Muffin stahl Mata direkt aus den Händen der Jüngeren und trat den Heimweg an.

 

 

# Zeit: SpD 03.0615

# Ort: Hephaistos – Büro Co

# Ball: Wer ihn will

Sam stolperte in das Büro des Captains. Man sollte vielleicht auf den Weg sehen und doch nicht seinen Blick nur auf das PADD gerichtet haben. Kopfschüttelnd legte Sam die digitalen Berichte auf dem Schreibtisch ab, schob sich einen Stuhl zurecht und strich sich mit der Hand das lange Haar hinters Ohr.

Shay musterte sein Gegenüber und replizierte einen Kaffee, den er über den Tisch zu Sam schob.

„Was für Katastrophen haben wir heute?“
Sam war versucht beschwichtigend zu verneinen, aber seitdem sie an der Starbase angedockt hatten, lief alles schief. Verhext!

„Willst du erst die dienstlichen, oder erste die privaten Zwischenfälle.“
Shay nippte an seinem Kaffee.

„Fang mit den privaten an? Jenn, oder Emily?“

Samantha war zu vorbildlich als das sie größeren Mist bauen würde, allerdings hing die Messlatte aktuell nicht besonders weit oben.

„Ich habe Emily gestern gesagt, dass sie ihr Quartier wider für sich hat.“

Shay ließ die Schultern hängen, „Und das fand sie nicht gut.“

Eigentlich hatte er diese Frage nicht stellen müssen, aber dennoch war er sich nicht sicher, warum Sam das zum Thema machte. Er hörte gern zu und war für seine Leute da, aber das war doch ein Problem das Sam sicher auch selbst Händeln konnte.

„Sie war… nennen wir was mal verstimmt und ist die Nacht über nicht nach Hause gekommen.“

Shay blickte auf, „Es geht uns nichts an, wenn sie mal bei wem anders unterkommt. Ich glaub sie hat ihr Quartier kaum benutzt bevor Trish eingezogen ist“, vielleicht gab es da ein Problem über das er mal den CNS informieren sollte –  die CING hat Angst davor allein in ihrem Quartier zu sein.

„Es wäre mir egal wenn sie beleidig wäre und bei Nik geschlafen hätte, oder bei Trish, oder sonst wem. Aber sie war nicht mal auf dem Schiff.“
Shay strich sich mit der Hand über den Kopf, „Sie hat Landurlaub sie kann auch auf der Station bleiben.“ Den Spruch das Emily auf sich selbst aufpassen konnte, brachte er nicht, denn unter den aktuellen Bedingungen war er sich da nicht so sicher.

„Kam sie zurück bis jetzt?“

Sam nahm vorsichtig die Tasse zwischen die Hände und blickte in den dunklen Inhalt, „Nein und eigentlich wollten wir um 1500 ins Trill Center.“
„Vor dem sie sich gestern erfolgreich gedrückt hat“; stellte Shay fest und stellte die Tasse zurück auf den Tisch.
„Wie kommst du drauf“, fragte Sam nach.

„Fabien habe ich beim Abendessen getroffen und er wurde nicht müde mir zu berichten wie viel Spaß er und Emily in dem Center hatten. Mal davon abgesehen, dass er ein schrecklich schlechter Lügner ist, kann ich mir nicht vollsten, dass es um Spaß bei dem Center geht. Wenn man sich erholen will, dann fliegt man das nicht ans Ende der Galaxis. Wie war dein Eindruck“, fragte Shay an seine XO gerichtet.

„Die Wachen wollten uns erst nicht reinlassen und selbst als wir drin waren kamen wir nur in den Empfangsbereich. Da wirkte nichts nach Spaß, eher wie eine Art Krankenhaus, oder Tempel.“

Shay räusperte sich, „Ich habe auch nicht viel zu dem Center in den Berichten der Station gefunden. Offiziell ist es ein Erholung und Genesungscentrum. Hoheitsgebiet der Trill- Regierung.“

Sam verzog das Gesicht, „Dann werde ich ja nachher richtig Spaß haben“, sie nahm sich vor mal ein ernstes Wörtchen mit dem Bruchpiloten zu sprechen und in dem Center die Augen aufzuhalten.

„Okay, dann weiter“, Shay replizierte sich die zweite Ladung Kaffee –  eine gute Entscheidung – wie sich herausstellte. „Jenns Anwältin hat Wind von dem Holodoc bekommen und will ihn nun groß gegen Diskriminierung verteildigen.“
Shay zuckte zusammen, der Tag war gelaufen, „Wunderbar, das habe ich gebraucht.“

„Ach das wird noch besser. Sie hat Jetsun vorgeladen eine Aussage zu machen. Da sie betont hat, dass es nicht freiwillig ist, gehe ich davon aus, das sie Pema gleich mit verklagen will.“ Shay seufzte, „Hat sie schon eine Klage eingereicht?“ Sam schüttelte den Kopf, „noch nicht. Ich habe es extra überprüft.“
Shay blickte auf den Kaffee, „Ich denke das wird sie auch nicht. Sie hat uns auf den Kicker und scheint einen persönlichen Feldzug zu führen.“

Sam leerte ihre Tasse, „Aber nach allem was ich gesehen habe, an Schriftverkehr, vertritt sie Jenn mehr als gut.“

Shay schob die leere Tasse von der linken in die rechte Hand, „Ja, das steht außer Frage. Ich habe selten so gute Anwaltsarbeit gesehen. Ich frage mich eher warum sie uns so dermaßen auf die Nerven gehen will.“
Sam war zu müde für solche Gedanken, „Vielleicht spielt sie einfach Schwanzmessen mit dir.“

Shay dachte angestrengt nach, „Irgendwas hat sie vor und ich glaube das wird uns nicht gefallen. Wenn wir hier wieder weg sind brauch ich ne Delphintherapie.“
Sams Gesicht wurde nun doch von einem schiefen Lächeln geziert, „Nach der Therapie mit dir braucht der Delphin eine Therapie und muss dann zu einem Vogel. Offensichtlich muss so etwas Elements übergreifend sein. Du lebst auf der Erde und musst ins Wasser und der Delphin der im Wasser lebt muss ich die Luft.“

Shay lächelte, „und du verbringst zu viel Zeit mit Emily.“

Noch einmal führte er seine Tasse an die Lippen, „Und sonst?“
Sam zückte ihr PADD, „Jenn hat in einem Wutanfall die Beleuchtung in ihrem Quartier geschrotet. Nik hat die COMM Station aus Versehen bei einer Verbesserung lahmgelegt, wahrscheinlich bis 1200. Die Replikatoren in den Messen, sind durch die Reparaturen am Buck für heute komplett abgeschaltet – einige Leute meinten wir verhungern. Angedockt an einer SB, verstehe ich nicht wie man auf so einen Gedanken kommen kann. Dann gibt es einen Ausfall der Datensicherungen im wissenschaftlichen Bereich…und….“
Sam hielt sich dran und Shay fühlte sich so als würde er in einem Stuhl unaufhörlich schrumpfen.

 

< /RPG>

 

 

< SUM>

# Zeit: SpD 02.1915

# Ort: Hephaistos – Transporterraum

#Ball: Nicht wirklich

Die Anwältin Ynx kommt auf den Schiff an, auf dem Weg zum Treffen mit Jenn und Shay, erfährt sie von dem inhaftierten Holodoc und möchte ihn nach der Besprechung unbedingt kennenlernen und ihm ihre Dienste als Anwältin anbieten.

 

 

# Zeit: SpD 02.2015

# Ort: Hephaistos – Quartier OPS – Jenn

# Ball: Jenn/ Mac?

Jenn besteht auf eine Aufklärung des Geheimnisses um Mata und Karx, als Beweise dass sie ihrer Anwältin vertrauen kann. Mata klärt die Schuld auf, was Jenn zufriedenstellt, Shay hegt Zweifel.

Zusammen besprechen die Drei die Ereignisse des Tages.

 

 

# Zeit: SpD 02.2220

# Ort: Hephaistos – Messe

#Ball: Jetsun

Sam teilt Emily mit das sie nun endlich ihr Quartier wieder für sich hat, allerdings nimmt die Trill das nicht wie geplant auf. Jetsun und Emily unterhalten sich lange, wobei Emily versucht Jetsun aufzumuntern. Leider ist die gute Stimmung verschwunden als Mata auftaucht und Jetsun mitteilt das sie den Holodoc vertritt und am nächsten Tag von der Ärztin eine Aussage erwartet. Bevor die Anwältin des Grauens verschwindet, versucht sie Emily zu beeinflussen.

 

 

# Zeit: SpD 03.0615

# Ort: Hephaistos – Büro Co

# Ball: Wer einen findet, der kann ihn behalten

Sam berichtet Shay über die aktuellen Katastrophen, der Captain stellt fest, er brauch dringend eine Delphintherapie. Außerdem vermutet er das die Anwältin auch Ziele verfolgt die er noch nicht deuten kann.

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< NRPG>

Name: Mata Ynx

Spezies: Trill – Vereinigt (8ter Wirt)

Beruf:

Anwältin (wie auch die letzten 4 Wirte)

Berühmte Staranwältin, die ihre Fälle für Berühmtheiten gern gewinnt, in dem es erst gar nicht zur Anklage kommt.

Liebt es in den Medien gut dazustehen.

Biegt sich auch gern mal die Gesetzte zu ihren Gunsten zurecht.

 

Aussehen:

Mitte/ Ende Vierzig

168 cm

Braune Haut – typischen Trill-flecken

Braune Augen

Schwarzes Haar

Figur – Kurvig

Elegant gekleidet

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