[USS-Hephaistos] Ein Geständnis

Hallo!
Wie ich schon angedeutet hatte: Hier noch ein kurzes Nachspiel. Mit einem Ball an Shay und an ein-zwei Weitere.

# Ort: Palast der Prinkipax Myzen # Zeit: MD 11.1515
Als Arsinoe kurz darauf (s. Post 706: „Ein Leben für ein Leben“) in das Besprechungszimmer ihrer Mutter wollte, stellte sie fest, dass diese sich offenbar eingeschlossen hatte. Es standen auch Posten vor den Türen, doch die Prinkipaxillis hatte natürlich immer Zutritt zu den Räumen ihrer Mutter. Jedenfalls war Arsinoe in der Lage, den Posten solches gegenüber zu vermitteln. Ihr Handabdruck (eigentlich eher ein DNA-Scan) reichte aus um die Tür zu öffnen und einzutreten. Was sie dann hörte, war… naja, zu erwarten gewesen.
„…unmöglich. Das kann doch einfach nicht wahr sein! Ihr Götter, was habe ich euch denn getan? Hat das etwas mit den Kontakten zur Föderation zu tun? Wenn das so weitergeht, dann… Arsinoe? Was machst Du denn hier?“
„Hallo Mutter. Du hast Sorgen?“ Arsinoe sprach absichtlich locker. Natürlich wusste sie, um was es ging.
Prinkipax Lysikia zischte gestresst, antwortete aber nicht. Sie stand neben dem großen Besprechungstisch, an dem sonst nur noch Gete Asphalea Ergasía atto Turena saß. Asphaela war die Leiterin des Amtes für Innere Sicherheit, daneben aber auch eine private Freundin und enge Vertraute der Prinkipax. Arsinoe kannte sie, schätzte ihre Integrität, mochte sie aber persönlich nicht so sehr, da sie ihr immer etwas zu radikal vorkam. „Mutter…“ begann sie erneut, doch Lysikia unterbrach sie. „Arsinoe, wenn es nicht wirklich wichtig ist, geh bitte wieder. Ich habe hier wirklich ein ernstes Problem, um das ich mich kümmern muss.“
„Ich weiß!“ erwiderte Arsinoe.
„Bitte, Kind, ich… Moment! Du weißt davon? Woher? Ich habe eine Nachrichtensperre diesbezüglich verhängt. Wovon also sprichst Du?“
„Die Rebellin. Aus der Festung. Geht es darum?“
Lysikias Augen verengten sich. „Setz Dich. Und erzähle mir dann, woher Du davon weißt. Sag mir alles. Ganz genau. Wohlmöglich haben wir hier eine undichte Stelle und Du könntest Schlüsselinformationen haben.“
Arsinoe nahm Platz. „Mutter, bitte hole Vater dazu. Sein Rat kann Dir sehr helfen.“
„Das ist eigentlich kein Thema für Männer.“ warf Asphaela ein.
„Vater ist fraulicher als viele meiner Generäle.“ gab Lysikia zu. „Ich hole ihn.“ Sie war angespannt, wurde aber langsam wieder ruhiger. Doch das änderte sich keine zwei Minuten später.
„DU HAST… WAS?“ schrie sie ihre Tochter an und es fehlte nicht viel und sie hätte Arsinoe direkt ins Gesicht geschlagen. „Willst Du mich umbringen? Soll ich Dich jetzt in die Festung werfen?“
„Nein, Mutter.“ Erwiderte Arsinoe, äußerlich ruhig. Aber nur äußerlich.
„WAS ZUM…“ Lysikia schluckte den Rest des Satzes herunter als sie die Hand ihres Mannes auf ihrem Oberarm spürte.
„Warum hast Du das bitte getan, Arsinoe? Ich will das zumindest verstehen.“ brachte sie leiser und beherrschter hervor.
„Es war eine Ehrenschuld. Ein Leben für ein Leben.“
„Du hattest eine Ehrenschuld gegenüber dieser Terroristin?“
„Ja, Mutter. Sie hat mir einmal direkt das Leben gerettet. Mir und allen anderen des Questes. Zumindest unserer Gruppe. Sie hat uns aus dem Feuer geführt. Alleine hätten wir das wohlmöglich nicht geschafft. Und dann hatte sie sich persönlich dafür eingesetzt, dass wir von unseren Leuten gefunden wurden. Sie selber hat uns zu dem Sammelpunkt geführt.“
„Hatte sie doch ein schlechtes Gewissen?“ sinnierte Asphaela. „Kaum vorstellbar.“
„Sie ist anders, als ich zunächst angenommen hatte, Mutter. Ich würde mir wünschen, dass Du einmal mit ihr sprechen würdest.“
„Die Möglichkeit hast Du mir jedenfalls genommen, Arsinoe.“ Lysikia seufzte tief. Und jetzt erzähle bitte, was Du getan hast. So genau als möglich.“
„Ja, Mutter.“ Und Arsinoe berichtete alles, bis auf die Tatsache, dass Isidora nicht rematerialisiert wurde sondern noch im Transporterpuffer gespeichert war. Das behielt sie noch zurück.
„Und nun? Was soll ich Eurer Ansicht nach tun?“ fragte Lysikia in die Runde.
„Du wirst Generalin Briseis ablösen. Sie hat die Flucht zu verantworten. Nicht Du.“ schlug Asphaela vor. „Das hattest Du sowieso schon länger vor. Wohlmöglich würde man Dir Manipulation vorwerfen. Dass Du die Flucht inszeniert hattest um Briseis loszuwerden. Aber damit kannst Du sicher umgehen.
„Nein. Das geht nicht. Das würde dennoch auf mich zurückfallen.“ widersprach Lysikia entschieden. „Wir sprechen hier nicht von einer beliebigen Rebellin, sondern von einer der Anführerinnen.“
„Was, wenn sie gar nicht geflohen ist? Was, wenn sie Selbstmord begangen hätte. Oder bei einem Fluchtversuch getötet wurde?“ Auch Cheiromach brachte nun Ideen vor.
„Hmm…“ machte Lysikia. Ihr Mann hatte immer die besten Ideen. Nur… „Aber wenn sie wieder bei den Rebellen auftaucht? Sollen wir die dann als Doppelgängerin abtun?“
„Das ist dann nur ein Trick der Rebellen. Die haben durch das Feuer sowieso viele Sympathien verloren.“ meinte ihr Mann.
„Oder Deine Tochter hat sie getötet. Aus Rache. Sie hat ihr vergiftete Pralinen gebracht.“ sagte Asphaela. Arsinoe war gar nicht wohl bei dieser Möglichkeit.
„Nein.“ sagte Lysikia. „Ihr Ruf würde befleckt sein. Einige würden sie dafür verachten, andere lieben. Aber es wird sicherlich nicht das sein, was Du Dir wünschst, nicht wahr?“
„Nein, Mutter. Aber es würde das sein, mit dem ich leben muss.“
Ein melodischer Gong erklang. Die Türanlage. Lysikia seuftze (wieder einmal), trat an ihren Arbeitstisch und aktivierte den Interkom. [Herrin, die Generalin Briseis ist hier und wünscht Euch zu sprechen]
„Führe sie in den kleinen Konferenzraum, ich werde gleich dazu kommen.“
[Sehr wohl, Herrin]
Lysikia wandte sich ihren Mann, an Arsinoe und Asphaela. „Danke für die Anregungen. Wartet bitte hier. Ich komme gleich zurück.“ Und verschwand nach Nebenan.
Zwei Räume weiter wartete eine ausgesprochen blasse Offizierin in vollem (oder eher ausgesprochen knappen) Ornat. Als die Prinkipax eintrat, verbeugte sie sich tief. „Briseis! Schau mich an und berichte. Was gibt es Neues?“
„Nichts, Herrin. Der Transporter wird noch untersucht, erste Anzeichen aber deuten darauf hin, dass er zwar empfangen, nicht aber materialisiert hat. Wer immer mit diesem Gerät transportiert wurde, ist… nun, nicht mehr existent.“
Lysikia sah auf. „Ist das gesichert?“
„Wie gesagt, die Untersuchung des Geräts muss noch endgültig bestätigt werden. Aber ja, es ist eine begründete Vermutung.“
„Gut.“ Lysikia atmete tief durch. „Generalin, ich muss sie leider von zweierlei in Kenntnis setzen. Die Gefangene ist nicht entkommen, sie ist tot. Sie wurde ein Opfer eines Mordanschlags. Diese Transporterflucht war eine Falle für die Gefangene. Es war ein persönlicher Racheakt. Das wurde mir soeben mitgeteilt. Leider muss ich Sie dafür von Ihren Pflichten entbinden. Sie können Sich ins Privatleben zurückziehen. Wie ich höre, ist die Verwalterin Ihres Landgutes in Atreya eine Versagerin und verschleudert das ihr zur Verfügung gestellte Geld mit beiden Händen. Sie haben also zu tun.“
Briseis hob eine Augenbraue. „Ein Racheakt? Kaum zu glauben. Und wer soll das getan haben? Ihre Tochter?“
Briseis gestattete sich ein Lächeln. „Herrin, ich war immer treu an Ihrer Seite. Ich stehe auch jetzt noch treu für Sie ein. Ich glaube, ich habe ein klein wenig Vertrauen verdient.“
Lysikia zauderte kurz, dann nickte sie. „Das gebe ich zu. Meine Tochter, ja. Sie wird dafür einstehen. Dazu ist sie, so sagte sie, bereit. Und ich bin es auch.“
„Mit Verlaub, Herrin, aber das denke ich nicht. Kein so junges Mädchen ist für so etwas bereit. Und Sie sollten ebenfalls nicht den Kopf dafür hinhalten müssen. Sagen wir lieber, ich habe diese Rebellin getötet. Ich traute den Gerichten nicht. Es hatte den Anschein, als ob Ihre Tochter vielleicht auf Gnade hoffte. Dieser Gefahr wollte ich sie nicht aussetzen, Herrin. Daher habe ich das getan. Ich denke, das ist bei weitem glaubwürdiger. Und außerdem haben Sie recht, Herrin. Meine Verwalterin ist wirklich eine Verschwenderin.“
Lysikia sah Briseis erstaunt an. „Das würden Sie so durchziehen? Man wird sie dafür belangen.“
„Bah! Atreya ist weit von hier. Außerdem glaube ich, dass mich die Mehrzahl der Kikkonen dafür eher belohnen möchte. Nein, Herrin, lassen Sie mich diese Verantwortung übernehmen. Ich habe das breitere Kreuz und kann so etwas deutlich leichter einstecken. Ihre Tochter hat noch das ganze Leben vor sich und sollte nicht mit solch einer Bürde belastet werden. Also, hiermit stelle ich mich meiner Verantwortung.“
Lysikia starrte die ältere Generalin an, dann schüttelte sie langsam den Kopf. „Nein. Wir werden das so nicht handhaben. Nicht direkt.“ Sie straffte sich. „Briseis, ich danke Ihnen für ihre großherzige Initiative. Und ich nehme sie dankbar an. Aber ich werde Sie nicht für diese Tat büßen lassen. Ich werde diese Angelegenheit vertuschen. Natürlich wird etwas durchsickern. Aber ich werde Sie nicht vor ein Gericht bringen lassen. Ich werde Sie von ihrem Posten entbinden, aber keinesfalls unehrenhaft. Sie werden sich nicht vor Gericht verantworten müssen, sondern werden ganz einfach in den Ruhestand versetzt werden. Und… im Namen meiner Tochter danke ich Ihnen von ganzem Herzen.“
Briseis lächelte ein wenig schief. Sie war schon doch irgendwie gerührt. Etwas, was ihr seit Jahren nicht mehr passiert war. Sie bedauerte ihr ‚Opfer‘ auch nicht. Jedoch nahm sie an, dass da noch deutlich mehr dahinter stecken würde. Entweder war die Prinkipax nicht hundertprozentig ehrlich ihr gegenüber, was sie ihr aber nicht vorwarf. Oder aber, die Prinkipax wurde selber belogen und hatte diese Lüge noch nicht durchschaut. Oder wollte sie nicht durchschauen, was sie am ehesten annahm. Wahrscheinlich hatte die junge Arsinoe noch etwas viel übleres verbockt, und die Prinkipax deckte sie nun. Auch das warf sie ihrer Herrin nicht vor. Dafür waren Mütter, dafür war die Familie da. Sie hoffte nur, dass die Prinkipax in ihrer Rolle als Mutter und Fürstin ihrer Tochter richtig gehörig den Kopf wusch. Es konnte doch nicht sein, dass der ganze Staat gefährdet wurde, nur weil die junge Tochter einen kapitalen Bock schoss. Nunja, sie hatte ihren Teil getan, damit das Staatsschiff nicht allzu sehr ins Schlingern kam. „Meine Herrin, es gibt nichts zu danken.“ Und sie verbeugte sich tief.
Lysikia wartete, bis die Offizierin abgetreten war, dann schüttelte sie kurz den Kopf, wie um ein lästiges Insekt zu vertreiben. Dann ging sie zurück in den Besprechungsraum.
Dort angekommen wartete sie, bis sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte. Dann tippte sie auf einen berührungsempfindlichen Sensor ihres Schmuckarmbandes, was bewirkte, dass sich das Störfeld um diesen Raum wieder aufbaute. Dann setzte sie sich an ihren Platz am Kopf der Tafel und schaute die anderen drei Anwesenden scharf an. „Gerneralin Briseis hat sich soeben bereit erklärt, ein Opfer für mich, für Dich, Arsinoe, und für unser Pinkipat zu bringen. Sie wird die Schuld für diesen Vorfall auf sich nehmen und wird von ihrem Posten als Leiterin der Festung zurücktreten. Sie wird die Truppe verlassen und sich ins Privatleben zurückziehen. Ich bin noch nicht fertig!“ fügte sie hinzu und unterbrach jeglichen Kommentar im Vorwege. „Ich werde diesen Vorfall komplett vertuschen lassen. Alle Beteiligten werden vergattert. Alle Wachen der Festung, die an dieser Angelegenheit beteiligt waren, werden entsprechend instruiert. Ich werde lügen und betrügen. Und es werden Bestechungsgelder fließen und Drohungen ausgesprochen. Dies ist eine sehr ernste Angelegenheit. Und ich hasse es, solches tun zu müssen! Aber ich werde es tun!“
„Mutter, ich…“ begann Arsinoie, doch der Blick Lysikias ließ sie verstummen.
„Arsinoe, noch einmal: Ich verstehe und akzeptiere, weshalb Du dieses getan hast. Eine Ehrenschuld ist eine sehr, sehr ernste und bedeutungsvolle Angelegenheit. Aber mit dieser Tat hast Du mich in eine äußerst gefährliche Situation gebracht. Warte! Dies sage ich Dir nur einmal: Tu so etwas nie wieder! Sollte es jemals wieder dazu kommen, dass Du Dich in einer derartigen Lage siehst, komm zu mir! Besprich Dich mit mir. Du siehst, ich habe absolut Verständnis für Dich und Deine Lage. Aber gemeinsam können wir solches viel, viel besser meistern. Und müssen dabei nicht so viele Leute in Gefahr bringen. Verstehst Du das?“
Arsinoe schluckte, kreidebleich. „Ja, Mutter!“ presste sie hervor. „Ich verspreche es. Bei meiner Ehre!“
„Gut!“ Lysikia nickte, sardonisch lächelnd. „Und nun berichte mir, was Du bislang noch verschwiegen hast.“
„Mutter..?“
„Muss ich Dich an Deinen soeben geleisteten Eid erinnern, Arsinoe?“
„Nein, Mutter.“ flüsterte Arsinoe.
„Also?“
Arsinoe atmete tief durch. Dann senkte sie den Kopf. „Isidora ist nicht fort. Sie ist bei mir. Ich habe sie versteckt. Sie befindet sich noch in einem mobilen Transporterpuffer in meinem Zimmer.“
Schweigen.
Asphaela war die Erste, die dieses Schweigen brach. „Das ist brillant! Darauf muss man erst einmal kommen. Kein Wunder, dass wir sie nie gefunden haben.“
Lysikia teilte diese Einschätzung nicht ganz. Dennoch lächelte sie leicht. Und ehrlich. „Gut. Dieser Teil Deines Planes scheint mir der beste überhaupt zu sein. Was hattest Du vor mit ihr? Wolltest Du sie zu gegebener Zeit laufen lassen?“
„Nein, Mutter. Oder doch, schon. Aber zuerst wollte ich Dich dazu bewegen, mit ihr zu sprechen. So vorbehaltlos als irgend möglich.“
„Aha.“ machte die Prinkipax. „Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Sie scheint Dich nachhaltig beeindruckt zu haben, diese Rebellin. Nun gut. Warum auch nicht. Dann sollten wir das auch so tun.“
„Danke, Mutter. Ich verspreche Dir…“
„Versprich nichts, was Du nicht auch halten kannst. Oder willst!“
„Wir sollten den Kommandanten der Föderation dazu bitten!“ brachte Cheiromach vor und hatte damit die absolute Aufmerksamkeit der Anwesenden.
„Was? Wieso denn das?“ fragte Lysikia leicht geschockt. Und Asphaela schüttelte den Kopf. „Das wäre Wahnsinn. Die Föderation in eine solche Krise einzuweihen wäre taktisch äußerst unklug.“
„Nein, wäre es nicht!“ widersprach der Prinkipas.“ Ganz im Gegenteil. Sieh, dieser Captain hat sich sehr um das Wohl und die Unversehrtheit dieser Rebellin gesorgt. Auch er sieht sich wohl in einer Art Ehrenschuld ihr gegenüber. Wenn er nun erkennt, dass wir ebenfalls eine solche Ehrenschuld begleichen, wird ihn das sehr für uns einnehmen. Gleichzeitig wird er auf diese Weise eine Art Verbündeter von uns. Nein, ich denke, das wäre eine ausgezeichnete Handlung.“
Arsinoe meldet sich zu Wort: „Ich wollte gerne Jetsun… also Jetsun Pema Wangchuck atto Bhutan, die Gesandte der Föderation auch dazu bitten. Sie hat eine ausgesprochen positive und mir sehr ähnliche Ansicht zu der ganzen Lage. Und ihr Wort hat gewiss Gewicht.“
Lysikia dachte kurz darüber nach. Dann sah sie Asphaela an. „Was denkst Du?“
„Der Prinkipas hat vielleicht Recht. So habe ich die Sache noch nicht betrachtet. Ich pflichte ihm, wenn auch vorsichtig, bei.“
„Gut. Dann kontaktiere ich den föderierten Kommandanten. Aber es wird ein informelles Treffen sein. Das muss unbedingt klar gestellt sein.“ Sie sah ihre Tochter an. „Arsinoe?“
„Mutter?“
„Entlasse die Rebellin aus dem Puffer. Gib ihr Zeit. Bade sie. Kleide sie angemessen. Gib ihr zu Essen und zu trinken und all das. Und erkläre ihr die Situation. Mach ihr aber klar, dass sie sich diesem Gespräch nicht entziehen kann. Ansonsten wir es ohne sie stattfinden, was es für sie deutlich schlechter machen würde. Und ich gebe mein Wort, dass sie nach dem Gespräch freigelassen wird.“
„Ihr Götter.. ich meine… danke Mutter!“ keuchte Arsinoe. „Ich kümmere mich darum.“
Lysikia nickte. „Und ich werde mich jetzt an die Föderation wenden.“
Zehn Minuten später ging eine Nachricht an Captain Shay Ruthven atto Federation ein, in der er höflich aber bestimmt eingeladen wurde, an einem informellen Treffen mit der Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen teilzunehmen. Ebenfalls explizit eingeladen wurde auch Jetsun Pema Wangchuck atto Bhutan. Es wurde nicht ausgeschlossen, weitere Teilnehmer mitzubringen, jedoch wurde darum gebeten, den Kreis der Teilnehmenden ausgesprochen klein zu halten. Maximal vier Teilnehmer.


# Ort: Palast der Prinkipax Myzen # Zeit: MD 11.1515
Arsinoe gesteht ihrer Mutter ihre Tat. Daraufhin wird beschlossen, das ganze so gut als möglich zu vertuschen. Die Leiterin der Festung bringt freiwillig ihr Bauernopfer und wird als Verantwortliche in den Ruhestand versetzt. Isidora soll freigelassen werden, jedoch soll sie zuvor nach an einem informellen Gespräch zwischen der Prinkipax, Generalin Gete Asphalea Ergasía atto Turena, der Leiterin des Amtes für Innere Sicherheit und Arsinoe selber teilnehmen. Die Föderation, darunter Captain Ruthven, Ensign Jetsun Pema und maximal zwei weitere Personen sollten ebenfalls teilnehmen.

Submitted by Isabelle a.k.a. Ens. Jetsun Pema, CM USS Hephaistos
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