[USS-Hephaistos] Rettung naht … vielleicht

Hier ein Copo von Sunny und mir. das sich um die Geretteten vom Klingonen Schiff kümmert bzw. die wieder zusammenführt. Der großteil davon ist von Sunny ich hab lediglich am Schluss noch etwas ergänzend gewirkt.
Falls sich das RPG etwas holprig liest, sorry aber es musste etwas angepasst werden da Friddi gestern einen Tick schneller war. Ich hoffe es gefällt dennoch. Ich geb dann das ganze weiter an Jo der auch noch was dazu schreiben wollte 🙂 
Und nun viel Spass beim lesen!

<RPG>
# Zeit: MD 08.0030
# Ort: Hol
Der Job war einfacher als gedacht, zumindest aus der Sicht von Emily und ihren persönlichen Freunden. Sie brachten mal hier mal da, eine Sprengladung an und machten sich aus dem Staub. Eine ganz einfache Gleichung die aktuell noch immer aufging. 
Reka machte aus technischer Sicht auch eine ganz passable Figur und die persönlichen Leibwachen taten nun mal das was eine persönliche Leibwache tat, sie sorgte dafür das die Techniker lang genug am Leben blieben um das Schiff in die Luft zu sprengen – wobei sprach man im All von in die Luft sprengen?  Jeder in der kleinen Truppe hatte seine Aufgabe und einige erfüllten diese mit stolzgeschwellter Brust, andere schienen nebenbei immer nach einem Regenbogen, einem Kobold (außer dem flauschigen der die Gruppe begleitete) mit dem Topf aus Gold oder einer Herde Einhörner Ausschau halten. Andere hingegen hielten nach dem Feind Ausschau und sorgen so dafür, dass keine putzige Technikerin nicht im Jenseits Einhörner züchten würde. 
Eventuell würde der mandarinische… ahm Marineische Teil der Truppe von Feindkontakt und enormen Schusswechsel berichten, vielleicht auch davon das sie ihre Stellung hatten aufgeben müssen und so in einem Teil des Schiffes ausweichen müssen, den ihr Plan nicht vorgesehen hatte, vielleicht blieb zu erwähnen, dass dieser Plan von einem Spion hinter feindlichen Linien und eine ambitionierten Pink Liebhaberin stammte. 
 
Sie befanden sich schon viel zu lange auf diesem Schiff, wenn es nach Charley gegangen wäre, eine reelle Chance nach einem Angriff hinter feindlichen Linien am Leben zu blieben hatten man nur in einem gewissen Zeitfenster und dieser war bereits verstrichen. Die Klingonen hatten sicherlich schon bemerkt, dass die Saboteure es auf ihre Schiff abgesehen hatten und das deine Flucht erst an zweiter Stelle stand, sie würden alles daran setzen die Störenfriede ausfindig zu machen und ihrem Treiben ein Ende zu setzen und dieses Ende würde für sie vier mehr als schmerzhaft werden, da war der weiße Wolf sich sicher. Die letzten Schuss würde er für sein Team aufbewahren! 
Und dabei dachte er an erster Stelle an Emily und Reka, die Beiden hatten solch ein Ende nicht verdient, sie wirkten ab und zu doch hilflos und deplatziert in einem Feuergefecht. Ein Kopfschütteln vertrieb diesen Gedanken. 
 
** Wenig später**
 
Irgendwie war es Charley und Shib das Meisterstück gelungen die Wachen (in der Überzahl) auszuschalten und zeitgleich dafür zu sorgen das Emily und Reka am Leben blieben. Auch wenn sie im Moment einen Vorteil hatten, so war ihnen gewiss das es nur ein Aufschub des unvermeidlichen war.
Sie alle huschten um eine Ecke und standen vor einem großen Schott, „Wollen wir da rein?“ Fragte Emily während sie ihren felligen Freund kraulte. Der kleine Kobold hatte sich als heldenhafter Begleiter entpuppt, denn er hatte immer wieder sich nährende Klingonen angefallen, seine Reißzähne tief in ihr Fleisch geschlagen, und? Was sollte man anderes sagen, als das zumindest in diesem Punkt die göttliche Obrigkeit auf der Seite der Föderation stand –  offensichtlich war irgendetwas ein seinem Speichel was die Klingonen  nicht sonderlich gut vertrugen. Kurz und knapp erklärt: war der kleine fellige Kobold den Marines eine größere Hilfe als die beiden Techniker, bei denen nicht mal jeder Schuss in die richtige Richtung ging. Bis jetzt gab es zum Glück noch einen Toten durch eigenen Treffer zu verzeichnen. 
Jeder aus dem Tema hatte seine Stärken, Nahkampf und Feindkontakt gehörte wohl eher nicht zu den Stärken der Techniker. 
Charley nickte knapp während er den Weg hinter ihnen noch einmal überprüfte. Wenigstens verstand die Trill schnell und machte was man ihr sagte, das war ja schon mal ein Anfang, wenn sie das überleben würden und er sie nur sechs Monate trainieren würde, dann würde aus ihr sicher ein guter Marine werden, etwas verrückt vielleicht, aber Zielerfüllend! Nur doof das sie das alle niemals lebendig von diesem Schiff schaffen würden. 
Mit einem Zischen öffnete sich das Schott und Reka erstarrte einen Moment, bevor er den Klingonen im Inneren mit seiner Waffe fixierte. Shib erblickte den Inquisitor nur den Bruchteil einer Sekunde später und stürmte kopflos in den Raum. Seine Faust traf ohne Vorwarnung den Kiefer des Klingonen. Ein weiterer Schlag ging in den Magen, was den Klingonen ins Wanken brachte und dank eines Trittes dafür sorgte, dass er hart auf den Boden aufschlug. 
Em zuckte mit den Schulter, das war nicht ihre Angelegenheit, wenn die Marines da noch irgendwelche Rechnungen zu klären hatten, dann sollten sie das tun, sie interessierte eher ein Kraftfeld hinten in der Ecke des Raumes, es schien so etwas wie ein Zelle zu sein, allerdings konnte man dort leider nicht hineinblicken. Der Weg der Trill wurde von Kampfgeräuschen und dem Unterliegen des Klingonen begleitet. 
Während ihre kampflustigen Kleiderschrankformat- Freunde immer noch das Gesicht des Klingonen zu Brei verarbeiteten, hatte Emily das Kraftfeld deaktiviert und den Blick auf den dritten Marine freigelegt. Er wirkte mitgenommen, war an einer Liege gefesselt und diverse Backenzahn lagen auf dem Boden herum. Er würde so nicht den Preis für Mr. Sex Man alive gewinnen, ABER er war definitiv am Leben. Und ob die Zahnfee ihn hier finden würde, war auch fraglich. 
„Leute?“ Erst jetzt ließen die Marines von ihrem Opfer ab, um der Trill einen Blick zu schenken, „Der gehört doch zu euch oder?“
Reka der noch immer etwas deplatziert mit der Waffe in der Hand vor dem Szenario stand war irgendwie froh, dass die Marines in ihrem Blutrausch unterbrochen wurden. Und das war seine persönliche Meinung als Klingone! Soviel Wut und Rachegefühle hätte er einem Menschen nicht zugetraut, bei den Andorinandern war es vielleicht etwas anderes, aber bei Menschen? Nein, da hatte er nicht mit so einem Rausch gerechnet.
Emily war bereits eifrig dabei die Fesseln ihres neuen Lieblingsmarines zu lösen, als seine Freunde auch schon auf ihn zuliefen und ihn stützend von der Liege hievten, nur um den leicht angedötschten Inquisitor auf selbiger zu fixieren. Etwas wackelig hielt der Gerettet sich nun an Ships Schulter fest, „Wirst du es hier raus schaffen“, fragte der Andoriander und konnte dabei nicht die Sorge in seinen Worten vertuschen. Em schüttelte innerlich den Kopf, am Ende würden sie alle nicht von diesem Schiff kommen, da waren ihre neuen Freunde sich einig und das war das erste mal das dies der Fall war. 
Reka trat an eine Konsole die aktuell noch Energie zu haben schien und machte sich eifrig an die Arbeit, der Monitor flackerte zwar immer wieder aber dennoch schien er arbeiten zu können. 
„Okay, wie hast du das angestellt. Wir haben genau gesehen wie du Platon gekillt hast“, bei seinen Worten fixierte der weiße Wolf den Inquisitor für einen Moment bevor er sich einen Überblick über dessen Spielzeug verschaffte. 
„Es war eine neue Art von Drogen, bewusstseinsverändernde Waffenversuche und offensichtlich erfolgreich“, ein Schwall von Blut spuckte der Klingone dem Marine abwertend ins Gesicht. 
„Ich werde dich lebendig heuten, für das was du ihm angetan hast, für das was du allen angetan hast“; die Worte des Wolfes glichen eher einem Knurren, als sie jäh verstummten. 
Ein Energieblitz hatte sich gelöst und dem Leben des klingonischen Foltermeisters ein abruptes und vielleicht angesichts seiner Taten zu schmerzloses Ende gesetzt. 
Emily zuckte mit den Schultern, „Er hatte ein Messer“, erklärte sie, „Und wir haben überhaupt keine Zeit für solche Spielen und…“.,(sie hasste es wenn ihre Freund darauf bestanden das sie etwas sagte), „Ihr seid doch besser als das.“
Charley blickte noch einmal abwertend auf die Leichte, zog eine Augenbraue nach oben und blickte sich weiter um. Vielleicht brauchte er auch nur drei Wochen um aus der Trill einen anständigen Soldaten zu machen. 
„Wir müssen hier weg“, erklärte er und blickte zu Reka der endlich von der Konsole aufgeschaut hatte. „Achtern befindet sich der Transporter mit dem wir die Kinder eigentlich evakuieren wollten“, erklärte dieser griff nach seiner Waffe und schob Emily vor sich her, dicht gefolgt von den Soldaten.
Charley löste sich kurz von den Freunden, so das Shib den Verletzen kurz allein stützen musste. „Du hast Recht, wir sind die Sternenflotte, wir sind besser als das“, erklärte er mit einem knappen Lächeln, eine Geste die er fast schon vergessen hatte. 
Emily legte die Stirn in Falten.
„Ein Messer…. Das war eine nette Ausrede damit alle ihr Gesicht wahren“, setzte Charley nach, „du hast dafür gesorgt das wir nicht das Falsche tun. 
Unauffällig versteckte Emily ihr neuestes Fundstück hinter dem Rücken, etwas was so schön glitzerte konnte sie ja nicht einfach zurück lassen und dann war ein Messer sicher unermesslich praktisch, „Ja, manchmal braucht man eine Lüge um Leute zu beschützen.“
Wenn keiner von dem schönen Messer wusste, dann war das ja ihres und wenn die anderen noch dachten sie wäre ein cooler Held, dann war das ja es das Sahnehäubchen auf dem Eisteller…. Wie gern sie jetzt ein Eis gehabt hätte. 
 
Schnell bewegte die kleine Gruppe sich über die Korridore, ein Alarm zeugte davon, dass die Mindesthaltbarkeit des Schiffes bereits erreicht oder überschritten war. Unter normalen Umständen kämpften Klingonen bis zum letzten Atemzug, aber dieses Schiff hatte eine andere Mission und die Klingonen die nicht bereits den Tod ins Auge geblickt hatten, die waren aktuell wohl damit beschäftigt die Forschungen zu sichern, oder das Schiff zu retten. 
„Wir müssen nur noch um die Ecke, dann stehen wir direkt vor dem Beta Hangar“, erklärte Reka und hielt noch in der Bewegung inne als sein Blick auf ein Photoneneindemmungsfeld fiel. Das Energetische Knistern zeugte davon, dass es nicht mehr sonderlich stabil zu sein schien. Charley hatte den Blick direkt ins All gerichtet, auf die hellen Sternen, die nun zu sehen waren, denn der Hangar hatte sich wohl bereits vor Minuten vom Schiff gelöst.
„Wohin“; fragte Shib und Em beschlich das Gefühl das es eigentlich vollkommen gleich war, denn das Schiff würde sich nach und nach in seine Bestandteile zerlegen.
„Da ist ein Forschungsraum, der sieht so aus als wäre er intakt“, besser als nichts und ein paar Minuten mehr mit Sauerstoff versorgt zu werden, war ja auch nicht gerade die alle schlechteste Tatsache.
Das Schott schloss sich hinter ihnen und ein weiterer Ruck der durchs Schiff ging, zeugte davon das wohl auch nicht mehr allzu viel vom Korridor übrig war. Wieder war es Reka der versuchte ein Terminal zum Laufen zu bekommen und Daten der Forschungen zu sichern. Natürlich war es ihre Aufgabe gewesen die Forschungen  zu sichern und das Schiff zu zerstören, aber wem sollten sie angesichts dieser Tatsache diese Daten zukommen lassen?

Die Soldaten setzten sich auf den Boden Platon wirkte blass und machte einen schlechten Eindruck, aber einen Schönheitspreis gewannen sie alle gerade nicht. 
Emily hingegen hatte schon wieder etwas ganz anderes gefunden, sie stand vor einer große Box und betrachteten den Inhalt. Die Box war fast so groß wie sie selbst und auf den Stangen im Inneren saßen Tiere. Niedliche Tiere! Sie hatte diese Tiere schon mal auf Bildern gesehen, sie wurden auf der Erde gehalten.
„Jungs, das sind doch Affen, oder?“

Emily deutete auf die befiederten Tiere und erntetet ein Lachen, „Nein Hühner“, stellte Charley fest und war zumindest einen Moment lang abgelenkt.
„Okay, ich denke es sind alle damit einverstanden, das es MEINE Hühner sind, okay?“

Reka der gerade das sinnlose Unterfangen beendet hatte die Daten zu sicher ließ das alles unkommentiert, während die Marines lachend nickten.
„Wenn uns noch genügend Zeit bleibt, dann könnten wir die essen“, erklärte Shib.
Em hörte ihm gar nicht weiter zu, „Ich nenn dich Flauschi…. Dich Fluffi,,, dich? Hmmm….?“
„Warum, sieht der Eine so anders aus?“

Platon lehnte sich etwas nach rechts, „Das ist ein Hahn… und Leute ich esse nix was einen Namen hat!“
Sonst war Emily ja immer sehr empfänglich fürs Essen, aber gerade verstand sie gar nicht was die Jungs essen wollten, ab und zu war es wohl gut das sie nicht so genau zuhörte. Sie hätte den Jungs nämlich was gehustet, wenn sie begriffen hätte, dass sie ihr neues Geschäftsmodel essen wollten. 

Wo das mit der Einhornzüchterin schon nicht geklappt hatte, da konnte sie dann ja auch Hühner züchten, in ein paar Jahren schon wären das die bevorzugten Haustiere der Sternenflotte.
Okay, nach den Geräuschen die sich um sie herum ausbreiteten, würden sie noch knapp fünf Minuten leben, aber in denen war sie dann Hühnermama.
„Es war ganz nett mit euch Jungs, eigentlich schade das wir das hier nicht überleben, sonst hättet ihr die Hühner mal streicheln können, Von euch hätte ich auch nur den halben Preis genommen“, erschöpft setze Em sich neben die Box und betrachtetet die Tierchen. 
„Wir retten zusammen die Kinder! Wir zerstören das Schiff in einer geheimen Mission für den Sternenflotten – Geheimdienst und du nimmst noch die Hälfte“, scherzte Charley.
„Ein Drittel! Das wäre maximal angemessen“, stellte Shib fest und lachte.

Eine letzte große Explosion vernichtete die Brücke der Hol, anders als es sonst üblich war verließ ein kleineres Schiff die Hol, entweder waren die Wissenschaftler nicht bereit dem Tod in die Augen zu blicken oder sie retteten ihre Forschung. 
Die Explosion breitete sich von der Brücke weiter aus, die Druckwelle zerstörte die letzten Energieleitungen die noch intakt waren.
 
 
Ort: USS Cassandra Transporterraum
Zeit:  MD 08.0100 
Das Sternenflottenschiff hatte gerade noch rechtzeitig den sich selbst zerstörenden klingonischen Kreuzer erreicht, viele Decks waren vernichtet, viele Eindämmungsfelder zusammengebrochen, die flüchtenden Klingonen bereits außer Reichweite. 
Die Überlebenden ausfindig zu machen war das kleinste Problem, sie durch diese Interferenzen auf das Schiff zu beamen schon eine ganz andere Hausnummer. Die Anspannung aller Beteiligten war fast greifbar und neben dem jungen Transporteroffizier, war es der Sicherheitstruppe des Sternenflottenschiffes der den Raum füllte. 
Sie hatten Lebenszeichen ausgemacht und diese versucht zu erfassen, was sich hier materialisieren würde, das war bei den vorherrschenden Störungen doch eher schwer auszumachen.
Die Backups griffen, die Biometrischenfelder wurden aktiviert, Energie umgeleitet und unter dem typischen Licht materialisierten sich drei Mariens, ein Klingone, eine kleinen Trill und eine Box voller Hühner und natürlich ein kleine flauschiger Kobold. 
„Sie sind auf der USS C….“, versuchte der Transporterchef zu erklären, während die Sicherheitsleute das Team  begutachtete, wurde aber Jäh von einer kleinen Trill unterbrochen, „Ja…. Ja…. Irgendeine Sternenflottenschiff. Sieht man sofort. Viel wichtiger! Ich erhebe persönlichen Anspruch auf die Hühner!“
Der Offizier blickte zu den Tieren, „okay…?!“
Emily nickte, das lief gut, der stechende Schmerz in ihrem Bauch war jedoch weniger erfreulich. 
„Charley, Shib! Ihr müsst meine Interessen vertreten und die Hühner sichern… so als Überlebende ist man ja quasi eine Familie, Soldatenehre und so! Und ihr müsst die Mama des Kobolds finden, sonst muss der sterben!“
Die Männer hatten sich blitzschnell erhoben um die Trill zu stützen, sie sah nicht gut aus. 
Es dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde bis Emily das Bewusstsein verlor und so auch nicht mehr mitbekam, wie sie als medizinischer Notfall auf die Krankenstation verbracht wurde und binnen Minuten die Ärzte mit einer Not – OP begannen.
 
# Zeit: MD 08.0200
# Ort: USS Cassandra, Deck 4 Krankenstation
 
"Doktor?" die Frage glich einem Befehl und der Blick der mexikanischen CO ließ keinen Zweifel das sie auf einen aussagekräftigen Bericht wartete. Der Mann den sie mit dem Titel Doktor bezeichnet hatte hieß Jesper Pennycod und war frisch von der Akademie. Zumindest war er das noch vor 3 Monaten gewesen. Inzwischen hatte er dermaßen viele Einsätze hinter sich das er sich bereits halb als Veteran seines Standes sah.
Er wandte den Blick zu dem Sichtfenster das den Außenbereich vom OP Raum trennte in dem eine junge Trill gerade vom MHN operiert wurde. Dann ging sein Blick weiter zu der Klingonin, die zwar nicht mehr in Handschellen aber von zwei Mann gut bewacht, in einer Ecke stand und erst dann zu Maria. Seiner CO. Seiner ungeduldigen CO die auf Antworten wartete. 
 
"Das MHN kümmert sich um die Trill. Offenbar wurde ihr auf sehr dilettantische Art ein Symbiont eingepflanzt. Ich bin kein Spezialist auf diesem Gebiet und habe daher dem MHN das Feld überlassen. Im Moment scheint sie stabil auch wenn es erstaunlich ist das sie so lange überlebt hat." begann er schließlich mit dem jüngsten Neuankömmling auf seiner Station. Die Klingonin schien kurz aufbegehren zu wollen besann sich dann jedoch eines besseren. 
"Lt. LaGroille hier drüben ist jedoch ein ganz anderer Fall. Man hat irgendwelche Experimente an ihm durchgeführt die zum einen dafür sorgten das er sein Augenlicht verlor und zum anderen auch noch andere Werte völlig verrückt spielen. Deshalb hatte ich darum gebeten die Gefangene zu mir bringen zu lassen. Der Lt. meinte das sie für die Experimente verantwortlich war." 
 
"War ich nicht!" brach es nun doch aus Khali heraus und sofort hoben ihre Wachen die Phaser. Maria drehte sich zu ihr um und musterte sie aus der knappen Entfernung und etwas in diesem Blick ließ die hochgewachsene Klingonin schlucken.
"Ich war nicht verantwortlich aber so abscheulich wie ich es fand habe ich getan was man mir befohlen hatte." korrigierte sie sich dann jedoch während sie Marias Blick stand hielt. "Ich würde gern helfen den Schaden wieder gut zu machen." 
 
Maria schwieg und dachte nach. Es gab viel zum nachdenken.
 
"Der andere Klingone, Reka, hat sich für sie verbürgt. Tun sie sich und ihm den Gefallen und meinen sie was sie sagen." kam es schließlich kühl von Maria ehe sie sich wieder zu Jesper drehte. 
 
"Den Kindern und der jungen Mutter geht es den Umständen entsprechend. Leichte Mangelernährung aber nichts ernsthaftes. Dem Marine, Platon, werde ich Zahnimplantate einsetzen müssen und er wird auch noch einige Tage hier bleiben müssen die anderen sind soweit okay." beendete Jesper seinen Bericht ohne das die Unterbrechung ihn gestört hätte.
 
"Und Permin?" fragte Maria nun was den Arzt kurz aus dem Konzept brachte. Der Kobold war jetzt nicht so weit oben auf seiner Liste gewesen.
 
"Sie kennen ihn?" fragte er perplex zurück und Maria ließ ein angedeutetes lächeln erkennen. "Wer DeCoster kennt der kennt auch Permin. Die zwei sind quasi unzertrennlich." meinte sie dann während sich ihre Stirn umwölkte. Sie wusste das es beiden nicht gut ging wenn sie getrennt waren.
 
"Nun, dem scheint es gut zu gehen auch wenn er unbedingt zu der Trill möchte, was ich während der OP nicht gestatten konnte. Ich musste ihn sedieren, er wird aber in ein paar Stunden wieder fit sein." erklärte er ruhig. 
 
"Gut, informieren sie mich wenn die Trill ansprechbar ist. Offenbar hat sie den Symbionten von Botschafter Karx und es ist sehr wichtig das ich mit ihm spreche. Und halten sie mich mit den anderen Fällen ebenfalls auf dem laufenden." befahl sie dann noch ehe sie die Krankenstation verließ ohne Khali noch eines Blickes zu würdigen. 
 
 
# kurz darauf in einem Besprechungsraum
 
Maria setze sich zu den anderen die um den Tisch herum saßen und musterte den ihr fremden Mann. Charley räusperte sich kurz doch noch bevor er etwas sagen konnte kam ihm Maria dazwischen. "Ihren Leuten geht es gut, Lt." und Charley nickte knapp ehe er sich sichtlich entspannte. "Was ist mit Raka?" fragte er dann jedoch und Maria benötigte einen Augenblick um den Namen zuordnen zu können. "Im Arrest bis wir seine Geheimmissionsgeschichte geprüft haben. Wir versuchen noch die Daten die er uns übergeben hat zu sichten. 
"Was ist mit der Ainama? Gibt es noch andere Überlebende?" wollte er dann als nächstes wissen und Maria atmete tief durch.
"Wir haben inzwischen aus mehrere Quellen, ihre eigene eingeschlossen, bestätigt das die USS Ainama zerstört wurde und die Klingonen Gefangene gemacht haben. Wir konnten in der Zwischenzeit einige Rettungskapsel bergen aber es gibt noch etliche Personen die weiterhin als MIA gelten. Commodore Ruthven und ihre EO Cmdr. DeCoster wurden von der Hephaistos gerettet und führen die ursprüngliche Mission fort." brachte sie Charley auf den aktuellen Stand der Dinge. 
 
Die Cassandra war Teil der Flotte von Commodore Ruthven gewesen und damals für den Geleitschutz der evakuierten Minenarbeiter eingeteilt worden. Maria verfluchte sich bis zu diesem Tag das sie nicht beharrlicher darauf bestanden hatte bei der Ainama bleiben zu dürfen. 
 
"Und die Hephaistos?" fragte Charley dann vorsichtig und riss Maria damit aus ihren Erinnerungen. Er wusste das sich die Ainama mit der Hephaistos hatte treffen wollen aber bevor es dazu kam hatten die Klingonen angegriffen. Dennoch war er erleichtert das es die Commodore und Sam geschafft hatten. Kurz fragte er sich was wohl aus der süßen Adjutantin der Commodore geworden war. Lydia war zwar nicht unbedingt sein Typ aber dennoch hübsch anzuschauen gewesen.
 
"Die Hephaistos befindet sich mitten in einer delikaten Mission und steht unter absoluter Funkstille. Mehr weiß ich hierzu leider auch nicht." gab Maria zurück. Es entsprach nicht ganz der Wahrheit. Sie wusste wo sich die Hephaistos so in etwas befand und es gab sicherlich irgendeine Art von Funkkontakt mit dem Flottenkommando aber eben nicht mit ihr. Ihre Befehle lauteten Streife zu fliegen und möglichst Klingonen finden. Zumindest bis sich etwas anderes ergab.
 
"Ich habe der OPS angewiesen ihnen ein Quartier zuzuweisen. Ich hoffe sie haben nichts dagegen es in den nächsten Tagen mit ihren beiden Kameraden teilen zu müssen. Die Nova ist nicht so groß das wir unsvieleeinzelquartiere leisten können und wird werden in nächster Zeit auch keine Raumstation anfliegen. Genießen sie die Nacht alleine, morgen wird WO Shib bei ihnen einziehen sobald Doktor Pennycod sein okay gibt. Ihr zweiter Freund wird etwas länger auf der Krankenstation bleiben müssen."  meinte sie dann und machte damit klar das für sie das Gespräch damit beendet war. Charley erhob sich, nahm das PADD entgegen und nickte knapp.
 
"Danke, Captain. Das ist mehr als ich in den letzten Stunden zu hoffen gewagt hatte." 
 
 
</RPG>
 
<SUM>
# Zeit: MD 08.0030
# Ort: Hol
Die kleine Truppe versucht dafür zu sorgen, dass die Hol zerstört wird, dabei findet sie den für tot gehaltenen Marine. 
 
Ort: USS Cassandra Transporterraum
Zeit: MD 08.0100 
Die letzten Überlebenden werden von der Hol gerettet und aus die USS Cassandra gebeamt und medizinisch versorgt.
 
# Zeit: MD 08.0200
# Ort: USS Cassandra, Deck 4 Krankenstation
Maria Chavez erkundigt sich zunächst nach den ganzen Verletzten und bringt dann anschließend Charley auf den aktuellen Stand der Dinge und gibt ihm ein Quartier.
</SUM>
 
 
Glossar USS Cassandra
Maria Chavez, Mexikanerin, CO
Robert Warringham, EO
Lt. Tov Th'qaroq, Andorianer, TAK
Marina, FLG
Dr. Jesper Pennycod, CM
 
 
submitted by 
 
Sunny & Mac

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