Oqesh


 

Oqesh (Yaidae Angehöriger)
Status S01
Autor Mo Bishop & Ratty T.
Dienstliche Daten
Erstkontakt 2411
Haltung zur UFP freundlich
Sternensystem Shaqau
Quadrant Alpha Quadrant
Planeten Klassifikation M-Klasse
Angehörige des Volks ca. 3,5 Mio
Biologische Daten
Typ Humanoid/Amphibisch
Emphatisch Nein
Telephatisch Nein
Größe 1,10m – 1,90m
Gewicht 45-80 kg
Haarfarbe weiß

Einführung

Die Oqesh sind ein unabhängiges Volk, was erst vor wenigen Jahren (2402) ihre ersten warpfähigen Raumschiffe entwickelte. Ihre Heimatwelt Shaqau befindet sich abgeschieden jenseits der südwestlichen Grenze des föderalen Raumes. Hinter dem Grenzland gehört Shaqau mit seinen zwei Monden, offiziell zu den unbekannten Region des intergalaktischen Raums. Ihre Anwesenheit ist schon länger bekannt, gemäß der Obersten Direktive wurden sie aber bisher nicht beachtet. Sie pflegen keinerlei diplomatischer Kontakte zu anderen Mächten des Alpha Quadranten. Der Erstkontakt erfolgte 2411 durch die USS Tokugawa unter der caitianischen Kommandantin Cmdr. S’Rasha.

Fünf Jahre später nahm ein unabhängiges Bündnis der Oqesh, die sich selbst ‘Yaidae’ nannten, erneut Kontakt zur Föderation auf. Sie baten deren diplomatischen Vermittler Gianni Zappopoulos um Hilfe. Durch eine körperlichen Unterschied (genaueres unter Physiologie & Biologie) wird die Gemeinschaft der Yaidae innerhalb des Oqesh-Volks geächtet. Die Bitte der Yaidae Führung an Zappopoulos: Hilfe bei der Unabhängigkeit. Die Yaidae wollen sich mit ihren Familien auf Vh’oga, dem größeren Mond des Heimatplaneten, unabhängig vom Hauptvolk niederlassen. Allerdings ist der Mond aktuell wenig an den Lebensraum der Oqesh angepasst. Die Bitte lautete konkret: Kann die Föderation uns helfen den Mond mithilfe der föderalen Terraforming Technologie für die Yaidae bewohnbar machen?

Aus ungeklärten Gründen verweigere Botschafter Gianni Zappopoulos jedoch seine Hilfe. Obwohl die Gewalttätigkeit gegen die Mitglieder der Yaidae-Kaste immer mehr zunahm, lehnte er den Hilfegesuch ab.

In ihrer Not wendeten sich die die Yaidae an andere Terraforming Anbieter. Schnell stießen sie auf das Volk der Tene’ Hito, die auf dem Gebiet als führend in diesem Teil des Quadranten gelten. Die Kralovna der Hito stimmte dem Auftrag zu und entsannte ein Team aus Wissenschaftlern um die Begebenheiten den Mondes Vh’oga genauer zu untersuchen.

Leider erhielten auch die herrschende Kaste der Oquesh, genannt ‘Asakos’, Nachricht von den neuen Entwicklungen. Das Neuigkeiten wurden als offene Kriegserklärung aufgenommen. Die Zweiarmigen wollen fliehen und sich selbstständig organisieren! Das gilt es zu unterdrücken! Nieder mit Ihnen! Die Gewalt eskalierte. Es häuften sich Attentate auf führende Yaidae. Viele Familien entschieden sich, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen und vorläufig auszuwandern. Leider hatten die viel stärkeren Asakos andere Pläne. Sie trieben die Yaidae in Siedlungen zusammen, kontrollierten die Geburtsstätten und verboten jede Art von Massenversammlung. Man wollte die Kontrolle behalten.

Zwischenstand Mission:
Am 27.Januar 2416 (MD 1) erreichte der Konflikt mit der brutalen Räumung der Siedlung Steamnoth einen traurigen Höhepunkt. Ohne Vorwarnung fielen die Räumungstrupps des Genicon-Clusters über die Yaidae Bewohner her. Mehr als 17  Yaidae verloren in dieser Nacht ihr Leben. Als Grund gibt Genicon lediglich an, dass viele Bewohner der Siedlung mit der Revolutionaktion (Mondbesiedlung) des Thixu-Clusters sympathisierten. Was mit dem Team der Tene’Hito auf Vh’oga passierte, ist bis heute ungeklärt.


Physiologie & Biologie

Die Oqesh haben humanoide Züge, obwohl sie keine Säugetiere sind, sondern amphibisch leben. Sie sind eine eierlegende Spezies. Cmdr. S’Rasha stellte beim Erstkontakt eine größere Ähnlichkeit zu den irdischen Affenvölkern fest, auch wenn viele ihrer Eigenschaften eher an Lurche oder andere Feuchttiere erinnern.

Die Anzahl der Arme ist ein zentraler Angelpunkt für den sozialen Stand innerhalb der Oqesh. Während die die Asakos über vier Arme und zwei Beine verfügen, haben die sozial unterlegenen Yaidae nur zwei Arme, ähnlich wie irdische Homo sapiens. Jede Haupthand verfügt über sieben Finger, aus deren Kuppe kleine Stachel herausragen. Die Subhände (der Asakos) haben meist weniger Finger. Diese Stachel erinnert entfernt an die Krallen von irdischen Katzen – mit dem Unterschied das die Stachel für die Oqesh eher ein Multifunktionstool sind. (Anmerkung: Als Hauptarm wird immer der oberste Arm bezeichnet).

Sie können aufrecht laufen, bewegen sich aber üblicherweise auf ihren vier bis sechs Gliedmaßen. Ihre durchschnittliche Körpergröße reicht von 1,10 m (unter den Yaidae üblich) bis 1,90 m. (unter den Asakos üblich).

Ihr Körper ist vollständig haarlos. Auf dem Kopf tragen die Oqesh einen Knochenkamm, der die in eine runde Wulst auf der Stirn mündet.

Ihr Blut hat eine dunkelbraune Farbe, ähnlich wie getrockneter Harz.

Fähigkeiten

Den Oqesh fehlt der Geruchsinn. Sie gleichen diese fehlenden Sinn allerdings mit einem sehr ausgeprägten Tast- und Geschmacksinn wieder aus. Neben dieser Eigenschaften sind sie in der Lage ihre Haut, ähnlich einem Chamäleon an die Umgebung anzupassen.

Die Haut der Oqesh ist sehr dünn und von vielen Blutgefäßen in Makromebranen durchzogen. Diese Besonderheit macht es möglich, dass sie Flüssigkeiten mit ihrer Haut aufnehmen können.

Wie bereits vermutet werden kann, sind die Oqesh exzellente Kletterer. Dieser Umstand ergibt sich durch ihren natürlichen Lebensraum, der aus großen Dickicht und Dschungelarealen besteht.

Die Oqesh sind in der Lage ihre Augen unabhängig voneinander zu bewegen, weshalb ihr Gesichtsfeld beinah 360° umfasst.

Eine typische Oqesh Lebensspanne umfasst den Zeitraum von 40 – 60 Jahren.

Durch die amphibische Prägung ist die Gehirnstruktur der Oqesh immun gegen Telephatie.

Mit hochtechnologischen Nahrungsmitteln (auch Replikatornahrung) kommen die Mägen dieser Spezies nicht klar. Ihre Hauptnahrungsmittel sind Pilze. Besonders beliebt ist ein Pilz namens Othumoth (Weitere Informationen nicht vorhanden). Die Oqesh sind Herbivoren (Pflanzenfresser).

Durch die lange Prewarphase des Volkes, hat das Volk der Oqesh ein sehr unterentwickeltes Immunsystem, da es keine Einflüsse von außerhalb gab. Cmdr. S’Rasha vermutete, dass die gesamte Spezies sehr stark an ihre Heimat und deren Begebenheiten gebunden ist. Mit intergalaktischen Viren und Pandemien wird dieses Volk erhebliche Probleme bekommen, wenn sie ihr System verlassen, mutmaßt sie.


Geschichte & Gesellschaft

Die Familien der Oqesh sind in Clustern organisiert. Diese Cluster definieren sich durch den Schlüpfort und den Zeitraum der Geburt. Diese Gruppe setzt sich  aus aus 3-4 Müttern, die die Geburten überwachen, und ihrem Nachwuchs zusammen. Ein solches Cluster umfasst in der Regel zwischen 12 – 30 Oqesh. Die Mitglieder dieser Cluster stehen sich sehr nahe. Dabei spielt die biologische Verwandtschaft keine Rolle. Oqesh die zur gleichen Stunden am gleichen Ort geboren sind, werden ihr Leben lang miteinander verbunden sein.

Die Regierungsform der Oqesh ist durch das Klassensystem sehr kompliziert. Anfangs noch sehr lokal organisiert, gab es immer wieder große Kämpfe. Cluster gegen Cluster. Oft ging es um territoriale Macht und Kontrolle der lokalen Wirtschaft. Dabei entstanden immer wieder Clusterbündnisse, die aber oft nur einen Ziel hatten und nach dem Erreichen wieder aufgelöst wurden.

Erst um 2204 herum, begann man sich in einem größeren Maßstab zu organisieren. Bündnisse wurden auf Dauer geschlossen, die Bildung von sogenannten Highclustern hatte begonnen. Dabei entwickelte sich eine erstaunliche Vielzahl an politischen Strömungen. Leider endete die Ära der großen Findung mit der Phase, die die Oqesh selbst “Ankunft der Geister” nennen. Die Highcluster begannen erbittert gegeneinander zu kämpfen. Über 500.000 Oqesh verloren in diesem Konflikt ihr Leben. Am Ende des Krieges festigten sich sechs mächtige Highcluster, die von nun an die ständige Macht über das Volk und den Planeten Shaqau ausübten. Die Namen dieser Highcluster lauteten:

Bribit
Ocax
Siradon
Qoxsum
Sor’garoth
Genicon (aktuell federführend)

Weitere bekannte Cluster:
Thixu (reines Yaidae-Cluster)

Da das gesamte Volk unter dem Krieg der Cluster gelitten hatte, entschieden sich die Anführer der Highcluster die Fehden ruhen zu lassen. Anfangs widerwillig, aber letztlich doch konsequent beendeten die Cluster ihre offenen Konflikte. Man gründete einen ständigen Zirkel, in den jeder der sechs Highcluster einen Delegierten entsenden konnte. Unter dem Morelia-Zirkel (Morelia = etwa Gedächtnis) betrat die Gesellschaft der Oqesh eine neue Blütezeit. Unstimmigkeiten der Cluster wurden im Zirkel geklärt, ohne weitere militärische Konflikte.


Sprache & Begriffe

Die Sprache der Oqesh setzt sich guturalen Lauten zusammen, die entfernt an irdische Frösche erinnert. Die dabei entstehenden Geräusche sind in der Regel sehr tief. Dies gilt für beide Geschlechter.

Shaqau – Planet der Oqesh

Vh’oga – Mond des Planeten Shaqau, den die Tene’Hito für die Yaidae bewohnbar machen sollen.

Yaidae – Eine Kaste der Oqesh, deren Mitglieder über zwei Arme verfügen und deshalb verachtet werden.

Asakos – Eine Kaste der Oqesh, deren Mitglieder über mehrere Arme verfügt. Meistens vier.

Cluster – Ein familiärer Verbund oder Clan, der manchmal auch einer politischen Partei nicht unähnlich ist. Wenn einem Cluster mehr als 500.000 Oqesh angehören, wird er offiziell als Highcluster angesehen.

Morelia-Zirkel – Der oberste Regierungsrat der Oqesh, der sich aus Mitgliedern der sechs mächtigsten Highclustern zusammensetzt.

Genicon-Cluster – ein mächtiges Cluster, der zur Zeit die größte Macht innehat.

Thixu-Cluster – ein Highcluster, was sich ausschließlich aus Mitgliedern der Yaidae-Kaste zusammensetzt.

Steamnoth – Eine Siedlung, in der ausschließlich Yaidae leben. Sie wird durch ein Räumkommando des Geniconclusters zerstört und die Bewohner zwangsumgesiedelt. Widerstand wurde schwer bestraft.

Jazaacu- Dschungel – Benannt nach den Jazaacu Bäumen ist dieser Wald sehr dicht verwachsen. Er knüpft direkt an die Siedlung Steamnoth an. Hier haben die Rebellen ihr Hauptquartier errichtet.

wichtige Persönlichkeiten

Mmorokú – junger Yaidae, der dem 14-köpfigen Führungsgremium des Thixu-Cluster angehört. Er ist einer der Köpfe der Revolution.

Akuiwaa – alte Yaidae und Mitanführerin des Thixu-Cluster (Nummer drei in der Rangfolge). Gilt als Architektin der Rebellion. Sie hat den Kontakt zu den Tene’Hito aufgebaut und überwacht.

Gyeteng – Yaidae und Teil der Rebellion. Leibarzt von Akuiwaa.

Sáedu – Anführer des Geniconclusters.

Begriffe

Ujaq – Zweiarm

Reshax – umgangssprachlich für Chef (Kein Positionsname)

Uguash – General/in

Siníh – Stellvertreter (militärisch)

Wird fortgesetzt..


Flora & Fauna

Detailierte Informationen sind vom FKOM angefordert. Derzeit nicht vorhanden. (Fühlt euch frei!)


Technik

Detailierte Informationen sind vom FKOM angefordert. Derzeit nicht vorhanden. (Fühlt euch frei!)


Legenden und Hintergrundinfos

Legende vom sechsarmigen Oz’gixon (genauere Informationen folgen)


Copyrights & Credits

Urheber der Spezies: Mo Bishop und Ratty T.
Copyright der Bilder: Antoine Verney-Carron

Wichtig für die Verwendung im RPG:
Die Oqesh gehören zur Kategorie S01, sind also klassifiziert und NICHT zum Spiel als PC vorgesehen. Als Teil der laufenden Mission dürfen sie jedoch jederzeit als NPC Charakter eingeführt werden. Dies ist aber (vorerst) auf den Zeitraum der Mission begrenzt.