Iatrix Makyneias Chalkias Katilia Dimona atto Provati

 

Katilia
Status PC
Spieler Jetsun Pema
Dienstliche Informationen
Ranggrafik Lt. (jg.)
Rang Iatrix (Stabsärztin / Lt. jg.)
Posten CM
Stationierung USS Odyssey
Biographische Informationen
Geburtsjahr 2381 (35 J.)
Geburtsort Provati
Familienstand ledig
Mutter Adrastea (68)
Vater Acheron (66)
Geschwister S: Laminia (40)
S: Pira (38)
B: Fedon (36)
S: Zografia (32)
B: Kossivi (28)
S: Sania (26)
Physische Beschreibung
Spezies Kikonin
Geschlecht weiblich
Größe 167 cm
Gewicht 61 kg
Haarfarbe goldblond
Augenfarbe dunkelgrün
Hautfarbe bronze
Verhalten selbstbewusst
Kurzinfo Stabsärztin des kikonischen Botschaftsstabs, tmp. CM
Politische Informationen
Bürgerschaft Thassos
 Religion Alatheia

Beschreibung

Katilia ist eine 167cm große, hellblonde Kikonin von Thyene (Thassos IV).

Die Kikonen stammen wie viele humanoide Spezies von den Urhumanoiden ab und ihr äußeres Erscheinungsbild ist menschenähnlich. Sie besitzen zwei Arme und Beine, vier Finger und einen Daumen an jeder Hand, zwei mandelförmige Augen, zwei Ohren mit leicht spitzen Ohrmuscheln und eine schmale Nase mit kleinen Knochenwülsten an der Nasenwurzel. Die Körperbehaarung ist bis auf das Haupthaar zurück entwickelt.

Zum Namen:

Die Kikonen verwenden sprechende Namen, wie sie auch in manchen Kulturen der Erde, vor Allem im arabischen und asiatischen Raum, lange Zeit Gang und Gäbe waren.

  • Iatrix = Stabsärztin
  • Makyneias = Sippenname
  • Chalkias = Familienname
  • Katilia = erster Vorname
  • Dimona = zweiter Vorname
  • atto Provati = Herkunftsregion (aus der Stadt Provati)

Lebenslauf

(Alle Zeiten und Begriffe sind auf UFP-Norm transferiert)

2388 Geburt

2384 – 2395 Schulausbildung

2395 – 2397 Ausbildung zum Offizier der Systemverteidigung. Abschluss als Ensign

2397 – 2403 Studium der Medizin an der Universität. Abschluss als Stabsärztin

2403 – 2408 Dienst im Militärkrankenhaus der SV. Beförderung zur Oberstabsärztin

2408 – 2413 Versetzung zur Orbitalstation über Thassos V. Ernennung zur Chefärztin

Katilia ist die vierte von insgesamt sieben Kindern der Familie Chalkias. Davon sind zwei Kinder Jungens und fünf Mädchen.

Katilia hatte eine sehr sorgenfreie Kindheit in ihrer Familie und hatte dabei auch viel Spaß, da sich die Familienmitglieder der Sippe häufig gegenseitig besuchten und so hatte das Mädchen auch nie gefremdelt, wenn sie einmal bei einer entfernten Großtante zu Besuch war. Das änderte sich, als sie älter wurde.

Katilia hat sich sehr früh als herausragend intelligent herausgestellt. Vor allem hatte sie ein immenses Verstehen für Naturwissenschaftliche Dinge. Doch was ihr fehlte, waren die körperlichen Fähigkeiten. Sie war nicht besonders stark und ihre Ungeschicklichkeit grenzt schon an Körperbehinderung. An Übungen, die andere Kinder auf Anhieb schafften scheiterte sie regelmäßig oder benötigte 15 bis 20 Versuche. Dies hat das Mädchen vor allem in ihrer frühen Kindheit immer wieder frustriert und so hat sie einen starken Willen herausgebildet.

Den Traditionen und vor allem dem Erbhof-Gesetz Thyenes folgend wird die älteste Tochter das Haus und das Gut der Familie erben. Durch dieses Gesetz soll verhindert werden, dass Güter, Höfe und Anwesen durch die Kinderzahl geteilt und somit immer kleiner werden. Um Sorgen und Nöte für die nachfolgenden Kinder aufzufangen, ist die Schul- und Folgeausbildung an allen staatlichen Schulen und Hochschulen kostenfrei.

Trotz ihrer körperlichen Nachteile entschloss sich Katilia die Grundausbildung der Streitkräfte zu absolvieren. Eigentlich wäre sie gnadenlos gescheitert, hätte sie nicht den speziellen Dienstzweig der Medizin eingeschlagen. Angehörigen der Teilstreitkraft Medizin wird deutlich weniger auf körperlichem Gebiet abverlangt. Dennoch war Katilia die schlechteste Rekrutin des ganzen Jahrgangs und schaffte den physischen Fitnesstest erst im dritten Anlauf (und mit zahllosen zugedrückten Augen).

Ganz anders dann war das Studium der Medizin an der Universität von Myzen. Hier glänzte Katilia durch ihre Lernfähigkeit und wäre mit einem Summa cum Laude durch das Studium geflutscht, hätte sie nicht immer und immer wieder irgendwelche Laborgeräte fallen lassen. Da sie aber in allen theoretischen Fachgebieten herausragende Ergebnisse erzielte, bekam sie, obwohl sie nicht die maximale Punktezahl erzielte, eine Belobigung.

Die ersten fünf Jahre nach der Universität diente Katilia im Militärkrankenhaus der Streitkräfte auf Thyene, zuletzt als Oberärztin. Hier machte sie viele praktische Erfahrungen vor allem auf dem Gebiet der Selbstheilung. Da Kikonen genetische Manipulationen grundsätzlich ablehnen, lassen sich nicht alle zerstörten Körperteile ersetzen. Vieles kann man mittels Geweberegeneration wieder in Ordnung bringen. Keine Kikonin braucht mehr Narbengewebe fürchten. Aber einiges lässt sich nur durch künstliche Biomasse oder Robotik reparieren. Katilias Spezialgebiet war die Integration von robotischen Körperteilen, künstlicher Muskulatur, künstlicher Haut und künstlicher Nervenzellen mit dem kikonischen Körpergewebe, so dass weder ihre Patienten noch Dritte ein solches künstliches Element wahrnehmen.

Als der Posten der Chefärztin auf der Orbitalstation über Thassos V frei wurde bewarb Katilia sich auf diese Position und wurde angenommen. Hier stellte sie fest, dass sie deutlich seltener dazu kam, selber zu operieren, dafür aber viel mehr Verwaltungsarbeit bekam. Das gefiel ihr nicht und so begann sie nichtmedizinische Militärpersonal als Assistentinnen mit diesen Verwaltungsaufgaben zu betrauen. Nur personelle Entscheidungen behielt sie sich vor. Ihre Hauptaufgabe sah sie darin, die ihr unterstellten Ärztinnen auszubilden und deren Wissen zu mehren. Das gelang ihr recht gut.

Als eine diplomatische Abordnung dazu auserkoren wurde, in die Föderation eine Botschaft einzurichten und zu betreiben wurde unter anderem auch eine Ärztin dafür gesucht. Katilia bewarb sich zwar nicht auf diese Position, wurde aber gebeten, diese zu übernehmen. Als gute Kikonin und Militärangehörige akzeptierte sie diese offiziell freiwillige Aufgabe und gehörte somit zum militärischen Stab der Botschafterin. Inzwischen ist Katilia allerdings neugierig zu lernen, wie in der Föderation mit Medizin und Heilung umgegangen wird.

 


Psychologisches Profil

Iatrix Katilia ist eine ehrgeizige junge Frau, die immer schaffen will, was sie sich vornimmt. Sie ist hochintelligent und besitzt ein nahezu unerschöpfliches Wissen auf medizinischem und biotechnischem Gebiet. Darüber hinaus ist sie äußerst lernfähig.

Iatrix Katilia ist nicht sehr beliebt und junge Assistenzärztinnen nehmen häufig lieber eine weniger gut dotierte Stelle an, als unter ihr zu dienen.

Sie neigt dazu, ihre Untergebenen zu überfordern und manche ihr unterstellte Leute auch fachfremd einzusetzen. Darüber hinaus ist sie nachtragend, vergisst nicht, verzeiht aber durchaus, wenn sie das Gefühl hat, dass der gemachte Fehler ehrlich bereut wird.

Iatrix Katilia leidet unter ihrer Ungeschicklichkeit. Da sie sehr ehrgeizig ist, nutzt sie ihre freie Zeit gern um sich selber immer wieder herauszufordern. Sie besitzt eine enorme Sammlung einfacher Klemmbausteine und versucht sich daran ebenso wie an Holoprogrammen mit körperlichen Herausforderungen wie Kletter- oder Hochseilparcours. Hierbei achtet sie immer auf die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle.

Inzwischen ist Katilia so weit, dass sie, wenn sie sich hoch konzentriert, keine Nachteile mehr bei ihrer Fingerfertigkeit hat. Medizinische Tätigkeiten wie Operationen oder feine motorische Handgriffe gelingen ihr fehlerfrei. Nur in Schreckmomenten oder physischem Stress wie beim Sport oder in Kampfsituationen funktioniert ihre Auge-Hand-koordination nur mangelhaft.

Kultur, Glaube, Aberglaube:

  • Die Kultur der Kikonen kennt eine starke Aufgabenteilung zwischen den Geschlechtern. Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft liegt streng in der Hand der Frauen. Die Männer sind hingegen für Kunst & Kultur zuständig, kümmern sich um Haushaltsführung und Kindererziehung.
  • Berührungen finden bei Kikonen nur zwischen eng vertrauten Personen statt und gelten als Vertrauensbeweis. Dies stammt vermutlich von der empathischen Veranlagung der Spezies.
  • In der kikonischen Kultur kann man den Rang einer Person an der Kleidung ablesen. Dies betrifft nicht nur Farbe und Qualität der Materialien, sondern auch Schnitt und Stoffmenge – je höher ein Bewohner Thyenes im Rang steht, desto weniger trägt diese Person am Leibe.
  • Die Kikonen haben ein Götterbild, das blassen, rothaarigen Personen ähnelt.

Spezialgebiete

– Universität:

  • Medizin

Schwerpunktfach:

  • Chirurgie

Unterfächer:

  • Augenheilkunde
  • Biochemie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Kikongenetik
  • Innere Medizin und Allgemeinmedizin
  • Neurochirurgie
  • Physiologie
  • Radiologie
  • Strahlentherapie

Nebenfächer:

  • Bionik
  • Robotik

Grundkurse:

  • Konfliktlösung
  • Aggressionsvermeidung
  • soziale Integration

Hobbies

  • Basteln (Klemmbausteine)
  • Holo-Sport (Parcours / Klettern)
  • Schwimmen

Medizinisches Profil

Iatrix Katilia ist Rechtshänderin. Sie hat alle benötigten Impfungen und Immunisierungen für ihren Dienst erhalten. Als Kind hatte sie häufig einfache Verletzungen, die jedoch unproblematisch waren und schnell wieder verheilten. Gegenwärtig erfreut sie sich bester Gesundheit.

Besonderheiten der eigenen Spezies:

Kikonen besitzen eine empathische Veranlagung, die bei Berührung funktioniert. Wie andere Kikonen auch ist Katilia daher Kontakt-Empathin, die bei Berührung die Gefühle anderer spüren kann. Dies ist noch nicht allgemein bekannt und steht auch nicht in der Akte!

Die Schwerkraft auf Thyene ist höher als die der Erde, bei ansonsten ähnlichen Aufbau. Dies sorgt dafür, dass Katilia eine dichtere Knochenstruktur und höhere Muskelkraft als Menschen vergleichbarer Statur aufweist.

Thyene besitzt eine höhere Sauerstoff-Konzentration als die Erde (und Standardatmosphäre auf Föderationsschiffen). Kikonen sind daher resistenter gegenüber höheren Sauerstoffkonzentrationen in der Atemluft. Die Atmosphäre an Bord eines Raumschiffes der Föderation ist für Katilia atembar, jedoch wird sie durch die niedrigere Sauerstoffkonzentration bis zur Gewöhnung schneller müde und auch häufiger unter Kopfschmerzen und ähnlichen Symptomen leiden – ähnlich einer Höhenkrankheit bei Menschen.


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