Sharom Ventra

 

Sharom Ventra
Status PC
Spieler Sören K.
Dienstliche Informationen
Ranggrafik Lt.
Rang Lt.
Posten CWI
Stationierung USS Odyssey
Biographische Informationen
Geburtsjahr 2379
Geburtsort Dira, Andoria
Familienstand ledig
Mutter Taltu, Zivilschiff-Designerin
Vater Mykos, Musiker
Geschwister Joald (m), Noodi (w), Chesra (w), Farloo (m)
Physische Beschreibung
Spezies Andorianer
Geschlecht männlich
Größe 1,93 m (ohne Fühler)
Gewicht 87 kg
Haarfarbe weiß-blond, wilde Locken
Augenfarbe blau
Hautfarbe blau
Politische Informationen
Bürgerschaft UFP
 Religion

Lebenslauf

Sharom wurde 2379 auf Andoria geboren. Als Sohn einer Zivilschiff-Designerin und eines Musikers wurde ihm vor allen Dingen eines in die Wiege und sein blaues Blut gelegt, ein für alles Kreative offener Geist. Der Familienclan, Traditionalisten von unbeutendem Rang in der andorianischen Gesellschaft prägten ihn stark. Der Prahma-Clan ist eher für seine Künstler, als für seine Krieger bekannt.

Obgleich Sharom auch auf eine künstlerisch ausgerichtete Schule ging, richteten sich seine Energien in der Jugend vor allen Dingen auf die reichlichen sportlichen und militärischen Angebote auf Andoria. Auf Wunsch seines Vaters versuchte er sich an verschiedenen Instrumenten, die er jedoch mangels Disziplin nie gut spielen lernte. Nach Beendigung der Schule wollte sich Sharom für keinen Berufsweg entscheiden. Diese Unentschlossenheit und die gleichzeitige Verbissenheit mit der er die Militärakademie Andorias absolvierte, ohne jedoch Pläne zu haben, sich beruflich in diese Richtung bewegen zu wollen machten seinem Clan große Sorgen. Sharoms Ziellosigkeit gipfelte in dem ehrlosen, heimlichen Verlassen Andorias und zwei Jahre andauerndes Herumstromern im Alpha-Quadranten. Er arbeitete in Bars und Cafés, genoss das Essen und die Musik der vielen Welten und versuchte seine aufkommenden Schuldgefühle dem Clan und der Familie so gut es ging zu verdrängen.

Als er eines Tages in der Bordkantine eines Sternenflottenschiffes aushalf und von einem Offizier hörte, dass die Aufnahmeverfahren für die Akademie kurz bevorstünden, sah er dies als Chance mit seinem Clan ins Reine zu kommen. Eine Stellung als Sicherheitsoffizier in der Sternenflotte würde den Ansprüchen seiner Heimat mehr als genügen und ihn vor keine größeren Herausforderungen stellen.

Akademie der Sternenflotte
Obgleich er die Aufnahmeprüfung ohne größere Schwierigkeiten bestand, waren seine Leistungen in allen Lernfächern mangelhaft. Er glich dies durch seine Improvisationsgabe aus und schaffte dadurch knapp das erste Jahr.

Zu Beginn des zweiten Jahres lernte er auf einer Akademiefeier die ehrgeizige Französin Nathalie LaFermance kennen. In ihrem letzten Jahr auf der Akademie und kurz davor als viel versprechender medizinischer Nachwuchs eine aussichtsreiche Karriere in der Sternenflotte zu beginnen, half sie ihm bei den wissenschaftlichen Fächern. Um sie zu beeindrucken gab Sharom sein Vorhaben Sicherheitsoffizier zu werden auf und begeisterte sich nun für die Naturwissenschaften und die Medizin.
Neben Sharom interessierte sich noch ein anderer Student für Nathalie. Bob Simmons, im gleichen Jahrgang wie Sharom wurde nicht nur in der Buhlerei um Nathalie ein erbitterter Rivale. Sie trugen ihren Kampf auf sämtlichen Gebieten aus, auf der Akademie, bei Sportwettkämpfen und bei erbitterten Debatten im Kreise gemeinsamer Freunde aus. Ihre Rivalität wurde von beiden beinahe genossen und es stellte sich eine Hassliebe zwischen den beiden Konkurrenten ein. Wenige Wochen vor Nathalies Abschluss wähnte er sich endlich am Ziel. Sie hatten eine kurze Liebesbeziehung.

Zwei Tage vor Nathalies Abreise wurde Sharom kurzfristig für ein zweimonatiges Survival-Training eingeteilt. übertrieb er kurz vor dem Abflug mit Absicht sein tägliches Nahkampftraining und verletzte sich schwer an der Schulter, um die beiden Tage noch auf der Akademie zu bleiben.

Doch als er sich mit schmerzender Schulter der Krankenstation näherte, sah er dort Bob und Nathalie eng umschlungen. Die beiden, sprachlos durch sein plötzliches Auftauchen, sahen ihn stumm umkehren. Trotz der Verletzung trat er das Training an und absolvierte es erfolgreich. Den Rest der Akademie-Zeit brachte er stoisch hinter sich. Zu Nathalie nahm er erst Jahre später wieder Kontakt auf. Auf der Abschlussprüfung lernte er Savella Linden kennen, mit der er später auf der USS Gallantry diente und sich mit ihr anfreundete.
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Sternenflottenlaufbahn
Sharom nahm an mehreren Missionen der USS Gallantry teil. Zunächst war er CWI unter Cpt.Hubbard, später unter Cpt.McQueen bis er dann zum Ersten Offizier befördert wurde. Als CWI kam er überdurchschnittlich oft mit Subraum-Phänomen in Kontakt, eine Tatsache, welche ihn einerseits zu einem Experten auf dem Gebiet machten, andererseits auch dazu führte, dass er alles, was mit dem Subraum zu tun hat, verabscheut.

Er freundete sich mit dem damaligen FLG der Gallantry, Marc T.Osborne an, der ihn dazu brachte Eishockey zu spielen. Später kam eine Freundschaft zu der CWI des Schiffes dazu: Savella Linden, welche er noch aus der Kadetten-Abschlussmission kannte, war später zur Mannschaft gestoßen.

Während der Missionen auf Myphari und Hesperia war er EO an dem Bruch sowohl der Ersten als auch der Temporalen Direktive beteiligt, die Anklage wurde jedoch fallen gelassen, Ventra kam mit einer Strafversetzung davon.
Er diente dann als taktischer Offizier einer kleinen Planetenforschungsstation am Rande des Föderationsraumes, wo er vor allen Dingen bei Laborarbeiten half und sich in taktischen Gebieten weiterbildete, wirklichen Gebrauch an einem TAK hatte die Station nicht.
Als TAK auf der USS Avalon diente er lediglich kurze Zeit, bevor er wegen seiner Subraum-Kenntnisse zum Sonderforschungsbereich “Subraumblasen” des Daystrom-Instituts bestellt wurde. Wegen der dann zu zahlreichen Kontakte zu Subraumanomalien und einer Häufung nie geklärter Zwischenfälle wurde er von dem Institut abgezogen und nach New Espen versetzt, vorerst ohne Erlaubnis den Planeten zu verlassen. Nach dem Verschwinden der USS Gallantry schloss er sich der geheimen Rettungsmission mit der alten Crew um Cpt. McQueen an, welche mit der USS Spirit of St.Louis den Verbleib der Gallantry ergründen wollte.

Als bisher einzig bekannter Überlebender der Mission ist Ventra zum Schweigen darüber verpflichtet und nach seiner Rückkehr in den Föderationsraum sofort in das weit entfernte Sternensystem Tizas strafversetzt worden, um dort mit einem kleinen Team zwei Planeten zu terraformen.
Nach Abschluss acht Jahre dauernden Mission wurde er auf die Odyssey versetzt.

 

Sternflottenlaufbahn:

2399-2403 Sternenflotten Akademie
2403-2405 CWI USS Gallantry
2404 Beförderung zum Lt. jg.
2405 Beförderung zum Lt. sg.
2405-2406 EO USS Gallantry, Beförderung zum Lt.Cmdr.
2408 Strafversetzung, TAK auf einer Forschungsstation USC Brahms
2410 Versetzung als TAK auf die USS Avalon
2411 Versetzung als WIS zum Daystrominstitut, SFB Subraumblasen
2412 Versetzung als CWI nach New Espen
2412-2414 WI USS Spirit of St. Louis
2414 -2422 Degradierung zum Lt. sg. Tizas, WI, Terraforming
2422- CWI, USS Odyssey


Psychologisches Profil

Für Ventra sind Schwierigkeiten nichts Negatives, sondern interessante Herausforderungen.
Er besitzt ein gehaltvolles Pflichtgefühl, sowie ein starkes Fairness-Empfinden, des Weiteren trägt er eine gute Portion andorianischen Stolzes in sich, der sich auch in Schuldgefühlen seiner Familie gegenüber ausdrückt.
Diese hat nach der Strafversetzung den Kontakt zu ihm weitestgehend eingestellt.

Seine immer schon vorhandene Neugier und Begeisterungsfähigkeit ist ungebrochen, er behält sie nun aber mehr für sich. Im Übrigen teilt er die aggressive Impulsivität seines Volkes.

Vom Herzen her ist er immer Wissenschaftler geblieben, daran änderten auch die Zeiten als TAK nichts.

Zu Nathalie hat er mittlerweile wieder Kontakt aufgenommen, sie schreiben sich in langen Abständen, es geht meist um wissenschaftliche Themen.


Stärken & Schwächen

Stärken

  • Sprachen: Andorianisch und Standard, sowie einige wenige Kenntnisse des Französischen.
  • Umfangreiche naturwissenschaftliche Kenntnisse, v.a. über Xenobiologie und Subraumwissenschaften
  • Hohe Kreativität / Improvisationstalent in all seinen Aktivitäten.
  • Ist ein für andorianische Maßstäbe passabler Nahkämpfer

Schwächen

  • Er ist ein wirklich miserabler Pilot, auch hat er nicht die geringste Lust dies zu ändern.
  • Dingen, die ihn nicht interessieren, kann er nur wenig Motiviation entgegenbringen.
  • Er hat eine Vorliebe für unkonventionelle, mitunter drastische Problemlösungen.
  • Auch durch die lange Arbeit mit seinem ehemaligen CO McQueen hat er eine Abneigung gegen Paragraphenreiter und zu regelversessene Personen entwickelt.

Hobbies

  • Lesen wissenschaftlicher Publikationen
  • Jagen sofern eine Möglichkeit besteht
  • Nahkampf (nicht oft, nur um in Form zu bleiben)
  • immer mal wieder etwas Eishockey

Vorlieben

  • seine Vorliebe für Musicals hat nachgelassen, er hört nun lieber Blues

Abneigungen

  • Subraumanomalien
  • sein Magen reagiert empfindlich auf Schwerelosigkeit

Als geselliger Mensch und durch die Zeit vor der Akademie beeinflusst, genießt er das Nachtleben. Er lässt es seit einiger Zeit aber etwas ruhiger angehen. Er isst sehr gerne Fleisch und ist neugierig auf unbekannte Speisen und Getränke.


Medizinisches Profil

Die Antennen geben Sharom ein empfindliches Organ zur Geruchs- und Schallwahrnehmung seiner Umgebung. Ventra verträgt Schwerelosigkeit nicht gut. Seine schlecht verheilte Schulterverletzung bereitet ihm im zunehmenden Alter ab und zu Probleme, ansonsten ist er in guter Form.


Klassifzierte Sektion

Ventra wurde damals über das FKOM gegen den Willen Cpt.McQueens zum EO befördert, um die Bedingungen einer temporalen Schleife zu erfüllen und gleichzeitig einen Wissenschaftsoffizier im Kommandostab des Schiffes zu haben.
Die beiden Offiziere verstießen bei dieser Mission gegen die Temporale Direktive und die Erste Direktive. Die Anklage endete in einer Strafversetzung. Über die Mission der USS Spirit of St. Louis darf Ventra nicht sprechen, auch wurde nach seiner Rückkehr zum Lt. (sg.) degradiert und wieder strafversetzt.