Syah Nuuh-Chiwaak

 

Syah Nuuh-Chiwaak
Status PC
Spieler Anke B.
Dienstliche Informationen
Ranggrafik Lt.jg
Rang Lt. jg.
Posten CNS
Stationierung USS Odyssey
Biographische Informationen
Geburtsjahr 2375
Geburtsort Linooet
Familienstand ledig
Mutter verstorben/Schamanin
Vater verstorben / Bauer
Geschwister 7, sechs verstorben und Litaih, auch vestorben in 2012
Physische Beschreibung
Spezies Linooet
Geschlecht weiblich
Größe 1,51m
Gewicht 45kg
Haarfarbe dunkelbraun, traditionell sehr lang und meist offen getragen
Augenfarbe leuchtendes Grün
Augenfarbe 1. Symbiont (Nea): strahlendes Blau
Augenfarbe 2. Symbiont (Ilu): helles Lila
Hautfarbe samtiges mittelbraun mit dunkleren Pigmentierungen (s.medz. Akte)
Spitzname
Politische Informationen
Bürgerschaft Linooet
 Religion Linooet Volksglaube

Lebenslauf

Syah wurde im Jahre 2375 als Tochter einer Schamanin und eines angesehenen Bauers geboren. Sie war das fünfte Kind aus dieser Verbindung und das zweite Mädchen. Die ersten fünf Jahre ihres Lebens verbrachte sie behütet im Schoß ihrer Grossfamilie; traditionell wurde sie in dieser Zeit von ihren Grosseltern erzogen.
Früh merkten diese, dass Syah eine besondere Begabung im Umgang mit ihresgleichen und mit Tieren hatte. Ersteres scheint eine vornehmliche Eigenschaft ihres ersten Qualawsymbionten (Nea) zu sein, die sich wunderbar mit ihren anderen Fähigkeiten ergänzt. Mit grosser Hingabe widmeten sich die Grosseltern der Förderung dieser Talente, so dass sie bereits mit sieben Jahren neben ihrer schulischen Ausbildung bei ihrer Mutter in die Lehre ging.
Immer wieder hörte sie dieser bei den rituellen Heilungsgesängen zu, beobachtete die sakralen Waschungen und Zeremonien und lernte alles über Kräuter, Mineralien, Steine und deren Wirkung auf Körper und Geist. Sie war wissbegierig und lernwillig, so dass ihre Mutter ihr mit 15 Jahren bereits nichts mehr beibringen konnte.
Durch die ruhige Art zuhören zu können und durch ihr unvoreingenommenes und offenes Wesen, entwickelte sie sich zu einer Art Ratgeberin ihres Stammes.

Die erste extreme Wende ihres Lebens erfuhr Syah bei ihrer Vereinigung mit ihrem zweiten Qualawsymbionten im Alter von 20 Jahren. Dieser Symbiont (Ilu) wirbelte mit seiner quirligen, manchmal aufbrausenden und unruhigen, aber auch sehr mutigen Art ihre Gefühlswelt kräftig durcheinander. Es dauerte eine ganze Weile bis sich Syah und Nea an Ilu gewöhnt hatten und dessen spontane Art zu geniessen lernten. Noch heute gibt es häufig Streit zwischen den “drei Geistern”, meist dann, wenn sich Ilu mal wieder so richtig daneben benommen hat.

Kurz nach ihrer zweiten Vereinigung begann Syah ein Psychologiestudium an der Landeshochschule, welches sie ohne Probleme im Jahre 2400 mit Auszeichnung beendete. Danach kehrte sie wieder zu ihrem Stamm zurück, um als Schamanin in die Fussstapfen ihrer Mutter zu treten. Sie vereinte traditionelles und modernes Wissen gekonnt miteinander, so dass es ihr als eine der ersten gelang, eine Brücke zwischen alt und neu zu schlagen.

23.04.2401 Gurrtakal oder auch “schwarzer Tag” wird dieses Datum auf Linooet genannt und für Syah und ihre Schwester Litaih war es wirklich der bisher schwärzeste Tag ihres Lebens. An diesem Tag wurde bei dem so grausamen Angriff der unbekannten Spezies ihr gesamter Stamm getötet. Nur durch einen glücklichen Zufall blieben die beiden Schwestern verschont. Grausam sind die Erinnerungen für die beiden Schwestern, denn sie sahen die Vernichtung mit eigenen Augen. Bei dem Versuch ihre Eltern aus der brennenden Hütte zu retten, erlitt Syah starke Verbrennungen an ihrer rechten Schulter und am Hals.(siehe auch medizinische Akte)

Die Chiwaak waren einer der wenigen Stämme auf Linooet, die der heimtückischen Vernichtung komplett zum Opfer gefallen waren und so beschlossen die Landesparlamente, Litaih, die ältere der beiden Schwestern als Botschafterin zur Föderation zu schicken. Litaih bat inständig darum, ihre Schwester Syah mitnehmen zu dürfen. Nach etlichen Diskussionen und anschliessenden Gesprächen mit dem FKOM der Sternenflotte, wurde es auch Syah von den linooetischen Parlamenten genehmigt, den Heimatplaneten zu verlassen.
So wurde sie ihren Fähigkeiten entsprechend auf die USS-Damokles versetzt, wo sie einige Zeit als CNS ihren Dienst verrichtete. Von dort wechselte sie als 2O auf die USS Galantry, um als EO wieder auf die Damokles zurück zu kehren.

Ihre Schwester Litaih hatte große Probleme, sich als Botschafterin auf der USB Ganymed einzuleben.

Beiden Schwestern fiel es vor allem schwer, sich daran zu gewöhnen, nicht mehr in der Natur zu leben. Technik war und ist für beide ein Buch mit sieben Siegeln, vor allem die Replikatoren und der Beamvorgang sind ihnen nicht geheuer. So ziehen sie nicht replizierte Lebensmitteln anderen vor.

Litaih konnte sich, im Gegensatz zu Syah, nicht anpassen und verließ im Jahr 2407 die Föderation wieder. Sie bat Syah mit ihr zurück zu gehen, da ihr gesamter Stamm damals ums Leben kam und sie sich nicht vorstellen konnte, nun ganz alleine auf Linooet zu leben.

Syah folgte der Bitte ihrer Schwester und ging mit zurück auf ihren Heimatplanet.

Dort lebten die Geschwister zurück gezogen auf dem ehemaligen Land der Chiwaak ein ruhiges Leben, bis zu dem Tag, an dem Litaih schwer erkrankte. Syah kümmerte sich aufopfernd um ihre Schwester und dennoch konnte sie ihr nicht helfen. Litaih starb im Jahre 2012. Syah verließ daraufhin das Land der Chiwaak, um bei einem benachbarten Stamm Unterschlupf zu finden.

Aufgrund der unterschiedlichen Traditionen blieb Syah dort leider Außenseiterin und so kam es ihr sehr gelegen, dass die Föderation, die sich im Krieg mit den Klingonen befand, sie im Jahre 2416 wieder anheuerte und sie dorthin zurück kehren konnte. Man bot ihr einen Posten als CNS auf der USS-Odyssey an, den sie gerne angenommen hat.

Tabel. Lebenslauf

Besondere Fähigkeiten:

Psychologiestudium

besondere Kenntnisse in Kräuter und Mineralienkunde

Ausbildung
2380-2395: normale schulische Laufbahn

2382 – 2390: zusätzliche Ausbildung zur Schamanin durch ihre Mutter

2395 – 2400: Studium der Psychologie auf Linooet (Landeshochschule)

2400 – 2401: Rückkehr zum Stamm der Chiwaak, Schamanin

2402 : Versetzung als CNS auf die USS-Damokles

2403 : Versetzung auf die USS – Galantry als 2O/CNS

2405 : Versetzung auf die USS – Damokles als EO

2407: Rückkehr auf ihren Heimatplanet Linooet

2416: Aufgrund des Ersuchens der Föderation Rückkehr als CNS auf die USS-Odyssey

Hobbies

Syah ist sehr sportlich und zäh und schwimmt, wie fast alle Linooet, für ihr Leben gerne. Leider ist sie seit ihres Brandunfalles mit dem rechten Arm nicht mehr ganz so geschmeidig in ihren Bewegungen, was ihrer Freude für diesen Sport jedoch keinen Abbruch tut.

Desweiteren beherrscht sie seit früher Kindheit die Kunst der Perlenstickerei. Ihre mit Perlen aufwändig bestickten, lederne Zivilkleidung ist eine kunstvolle Handarbeit.

An liebsten beschäftigt sich Syah jedoch mit ihren Kräutern, der Kräuterkunde und Heilsteinen. Sie zieht einen Großteil ihrer Kräuter selber und hat schon in ihren Anfängen bei der Sternenflotte ihr Quartier und auch ihr Büro und die Behandlungsräume in Kräutergärten verwandelt und sich so den Unmut und den Spott ihrer Kollegen zugezogen.

Religion

Syah lebt die Religion aller Linooet mit Leib und Seele. Sie hat grösste Achtung vor allem, was ihr Heimatplanet beherbergt, seien es Tiere, Pflanzen oder gar Erde und Steine. In den linooetischen Traditionen ist alles vom Schöpfer Erschaffene beseelt, egal, ob es belebt oder unbelebt ist. Alle Dinge stehen daher miteinander in Verbindung und gelten als heilig.(weitere Ausführungen siehe Speziesbeschreibung)

Als Zeichen des gegenseitigen Respektes begrüßen sich die Linooet traditionell mit einer angedeuteten Verbeugung, bei der die rechte Hand aufs eigene Herz gelegt wird.

Totemtier: Wie alle Linooet hat auch Syah eine besondere Beziehung zu einem Totemtier, welches sich ihr vor langer Zeit in einem Intiationstraum offenbarte. Die Botschaft ihres Gottes “Shakatai” war eindeutig und so trägt Syah seit diesem Tag die kleine, glänzende Feder eines winzigen, kolibriähnlichen Vogels an einem Lederband um ihren Hals, verborgen unter ihrer Sternenflottenuniform.


Psychologisches Profil

Paranormale Fähigkeiten besitzen die Linooet nicht, allerdings können Telepathen aufgrund der Symbionten keinen geistigen Kontakt aufnehmen. (weitere Details siehe Speziesbeschreibung)

Profile

1. Syah (Wirt)

Syah ist eine sehr schüchterne junge Frau, die immer Halt in ihrer Familie gesucht und bisher auch immer gefunden hat. Sie verbringt ihre Zeit gerne mit Sport und geht hier häufig bis an ihre physischen Grenzen und manchmal auch darüber hinaus. In diesen entrückten Zuständen fühlt sie sich ihrem Gott “Shakatai” besonders nahe. Sie schliesst nicht schnell Freundschaften, hat man sie aber erst zur Freundin, so kann man sich hundertprozentig auf sie verlassen. Sie hat, im Gegensatz zu ihren beiden Symbionten, Probleme mit dem gewaltsamen Tod ihres gesamten Stammes und ihren Verletzungen zurechtzukommen und so zieht sie sich häufiger in sich selbst zurück und überlässt ihren Körper ihren beiden Symbionten. Diese wissen um ihren Schmerz und versuchen ihr zu helfen, indem sie sie immer wieder, manchmal sogar “gewaltsam”, an die Oberfläche zerren.

2. Nea (1. Symbiont)

Nea ist ganz anders als Syah. Sie ist offen und sehr kontaktfreudig. Sie kommt mit Fremden schnell ins Gespräch und man hat immer das Gefühl, bei ihr gut aufgehoben zu sein. Sie vermittelt ihrem Gegenüber uneingeschränktes Interesse, so dass man schnell Vertrauen zu ihr fasst. Sie ist eine gute und geduldige Zuhörerin und versteht es, die Leute zu animieren, von sich selber zu erzählen. Dabei kann die sich gut in andere hinein versetzen. Sie ist diejenige, die zumeist im Dienst aktiv ist. Sie ist absolut Team orientiert und weiß ihre Kollegen zu motivieren. Ihre Schwäche ist ihr Verhältnis zum zweiten Qualawsymbionten (Ilu). Sie hält ihn für ungehobelt und frech. Leider ist Ilu der stärkere der beiden, so dass es schon mal passieren kann, dass er den Wirtskörper übernimmt, wenn Nea gerade an der Oberfläche ist. In solchen Situationen greift meistens Syah ein und weist Ilu in seine Schranken.

3. Ilu (2. Symbiont)

Aufsässig, frech, vorlaut und spontan, so kann man den zweiten Symbionten beschreiben. Ilu nimmt meist kein Blatt vor den Mund und verschreckt zuweilen mit seiner direkten Art seine Mitmenschen. Er ist für jeden Blödsinn und Streich zu haben und läuft meistens gutgelaunt durch die Gegend. Das macht ihn aber auch so interessant für seine Mitmenschen und vor allem wichtig für Syah und Nea. Denn er hat die Begabung schlechte Laune in gute zu verwandeln und findet in jeder noch so ausweglosen Situation ein Fünkchen Hoffnung. Er ist ein absoluter Optimist. Allerdings liegt er auch häufig im Streit mit Syah und Nea, meist wegen seiner frechen und respektlosen Art. Dies hat auch durchaus schon mal zu Einträgen in Syahs Personalakte geführt.

besondere Anmerkung:

Die beiden “Geist”namen der Symbionten (Nea und Ilu) kennt nur Syah selber und wird sie nie in der Öffentlichkeit aussprechen, selbst wenn sie mal über diese Symbiose reden sollte.


Vorlieben und Abneigungen

Positiv

  • Achtsamkeit und Respekt für alles Erschaffene
  • Einfühlsamkeit, gute Zuhörerin (der erste Symbiont Nala)
  • Ausdauernd und zielstrebig

Negativ

  • Unbeholfenheit in technischen Dingen
  • Ungehobeltes und respektloses Benehmen ihres zweiten Symbionten Ilu, welches im krassen Gegensatz zu ihrer allgemeinen Grundeinstellung steht.
  • zuweilen Schübe von Traurigkeit des Wirtes Syah, bei denen sie sich gerne zurück zieht und bei ihren Mitmenschen den Eindruck von Arroganz und Unnahbarkeit hinterlässt.

Vorlieben

  • Frisch zubereitete Speisen
  • Ausgedehnte Aufenthalte auf dem Holodeck in der Natur (Trotz ihrer Abneigungen Dinge zu replizieren. Ohne diese Aufenthalte könnte sie das Leben auf einem Raumschiff nicht führen. )
  • Meditationen
  • Kräuter und Steine
  • die Tradition der spirituellen Zeremonien ihres Stammes aufrecht erhalten.
  • Meditationen
  • ihr Äffchen, ein Linuri, welches sie von ihrem Heimatplanet mit gebracht hat. Dieses ist ihr als einziges Vertrautes geblieben.

Sie hat es nach ihrer Schwester Liti genannt. Dies war der Kosenamen ihrer Schwester.

Das kleine Äffchen ist stubenrein und bewohnt mit Syah ihr Quartier und begleitet die kleine Linooet bei ihren ausgedehnten Aufenthalten auf dem Holodeck.

Abneigungen

  • Replizierte Speisen
  • Beamen
  • Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit(Alles ist wichtig und hat Respekt verdient. Dies führt immer wieder zu inneren Konflikten zwischen den Symbionten und dem Wirt.)
  • Alkohol

Medizinisches Profil

Besonderheiten der eigenen Spezies:

Syah lebt mit einer wurmähnlichen, wirbellosen Spezies in doppelter Symbiose. Diese Symbiose äussert sich wie folgt:

Aussenstehende würden Syah als multiple Persönlichkeit beschreiben, deren Charakteristika, Gesichtsausdruck, Sprachmelodie und zuweilen auch Augenfarbe sich stetig verändert. Diese Veränderungen, der Wechsel zur anderen Persönlichkeit findet immer kontrolliert statt, denn der Wirtskörper, Syah selber, ist und bleibt “Gastgeber” und “Hausherr” seines Geistes und Körpers. Im Gegensatz zu wirklich multiplen Persönlichkeiten verfügen Syah und die beiden Symbionten über die gleichen Erinnerungen und sind sich immer genau darüber bewusst, wer gerade die Geschicke von Geist und Körper leitet. Desweiteren sind Syah und die Symbionten in der Lage, miteinander zu kommunizieren.

Die Qualaw:

Zu Beginn der Symbiose ca. 5 cm lange, sehr dünne, wurmähnliche Spezies, die durch die Nasenöffnung in den Wirtskörper eindringt. Von dort wandert der Symbiont bis zum Gehirn, um mit bestimmten Hirnregionen zu verschmelzen und wie feine Nervenbahnen das komplette Gehirn zu durchziehen. Dieses Netz ist innerhalb von wenigen Tagen aufgebaut und macht erst mit der Vollendung die Kontrolle des Geistes und Körpers für die Qualaw möglich. Wenige Tage nach der Symbiose zeigen sich die ersten Pigmentierungen auf der Haut, die genau das Netzmuster wiedergeben, mit welchem die Qualaw das Hirn durchzogen haben. Die Lebensspanne der Qualaw wird von der Lebensspanne der Linooet bestimmt. Stirbt das Hirn des Wirtskörpers, so stirbt auch zwangsläufig der, bzw. die Qualaw.

Durch diese vollkommene Verschmelzung von Wirt und Symbiont kann der Symbiont beim Bioscan nicht als solcher identifiziert werden. Beamen ist auch normal möglich.

Die Hautpigmentierungen:

Beginnend auf der Nase laufen linienförmig geschwungene, dunklere Pigmentierungen über die Stirn, die sich dort in eine Art Netz verzweigen. Sie ziehen am Ohr vorbei, über den Hals, den Oberseiten der Arme entlang bis hin zu den Fingerspitzen. Traditionell werden diese dunklen Flecken offen getragen, so dass die meist weiche, lederne Kleidung der Linooet an diesen Stellen grosszügige Aussparungen aufweist.

Körperliche Einschränkungen:

Syah erlitt bei dem Versuch ihre Eltern aus den Flammen zu retten schwere Verbrennungen im rechten Schulterbereich und am Hals. Die Vernarbungen an der Schulter und im Achselbereich verunstalten ihre wunderschönen Pigmentierungen und schränken sie in diesem Bereich bewegungstechnisch ein wenig ein. Die Narben am Hals sind auch in Uniform immer zu sehen und zuweilen legt Syah ihre Hand darüber, um sie zu verdecken, was ihr einen nachdenklichen Ausdruck verleiht. Diese Bewegung nimmt sie nicht mehr bewusst wahr, so sehr ist sie ihr in Fleisch und Blut über gegangen.


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