Tam Sula

 

Tam Sula
Status PC
Spieler Bernd S.
Dienstliche Informationen
Ranggrafik Ens.
Rang Ensign
Posten stlv. CWI
Stationierung USS Odyssey
Biographische Informationen
Geburtsjahr 2386
Geburtsort Rixx, Betazed
Familienstand ledig
Eltern Luana Sula (Mutter)
Geschwister keine bekannt
Physische Beschreibung
Spezies Betazoid
Geschlecht männlich
Größe 1,78m
Gewicht 85kg
Haarfarbe braun
Augenfarbe schwarz
Hautfarbe kaukasisch
Verhalten zugänglich freundlich
Kurzinfo außerhalb seiner Spezialgebiete recht fauler Biologe und Kulturanthropologe, begeistert sich sehr für ihn fremde Kulturen
Politische Informationen
Bürgerschaft UFP
 Religion Agnostiker (4 Gods of Betazed)

Lebenslauf

Tam wurde als Sohn von Luana und Rego Sula in der Stadt Rixx auf Betazed geboren. Seine Mutter hatte sich einen Ruf als Reiseschriftstellerin erarbeitet und während ihre Erkenntnisse noch heute in Schiffsdatenbanken als Überblick über Systeme, Orte und Kulturen zu finden sind, hatten (und haben) die meisten Leser doch deutlich mehr Interesse an ihren autobiografischen „Reiseerzählungen“. Während er sich an seinen Vater nicht mal erinnert, hat die Tätigkeit seiner Mutter seine Kindheit und Jugend geprägt. Er war ständig an anderen Orten, seine Schulbildung bestand aus Grundlagen von seiner Mutter kombiniert mit jedem Wissen, das gerade vor Ort interessant war und allen Schulen, die er während der Reisen besuchen konnte. Der junge Betazoide hatte oft Freizeit auf fremden Planeten und Kulturen, während seine Mutter Informationen für ihre Berichte sammelte und die Zeit nutzte er, um die Welten selbst kennen zu lernen. Er war jung, neugierig und die meisten Kulturen unterstützten gerne den Wissensdurst von Kindern, so dass Tam sich Schneeballschlachten auf Andor lieferte und mit vulkanischen Kindern und ihren Großkatzen Sterne über Vulkan beobachten konnte.

Als sich in seiner Jugend seine telepathischen Fähigkeiten zu bilden begannen, entdeckte er Schwimmen und später Tauchen als Hobby, dass ihn ab da immer begleiten würde. Im Wasser waren weniger Gedanken, unter Wasser konnte er das Gefühlschaos, das auf ihn herein prasselte, besser ausschalten. Wäre er auf Betazed groß geworden, hätte er zusammen mit anderen seine
Fähigkeiten besser kontrollieren und entwickeln können, so hatte er seine Mutter, ihren Diener und sich. Seine Fähigkeiten entwickelten sich nie so weit, dass er die Gedanken anderer Spezies lesen konnte, aber er nahm ihre Gefühlsregungen auf, wenn er sich darauf konzentrieren konnte. Wichtiger war, die Gedanken draußen zu halten, wenn er sie nicht gebrauchen konnte und zumindest umgeben von Dutzenden träumenden Kindern und Jugendlichen schlafen zu können. Mit nicht kulturschaffenden Lebensformen war es deutlich einfacher. „Gemeine Tiere“ waren deutlich komplexer als die meisten „entwickelten“ Spezies annahmen, aber sie waren trotzdem deutlich einfacher in der Nähe zu ertragen. Und ihre Arbeit untereinander faszinierte ihn so sehr, dass er später Biologe werden sollte.

Es dauerte nicht lange, bis er seinen eigenen Weg ging, aber trotzdem folgte er den Fußstapfen seiner Mutter. Wo sie besondere Orte, Personen und Ereignisse suchte, ging es ihn um die Kulturen an sich. Um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Völker der Föderation und darüber hinaus. Um Rituale, Tänze, Musik und Mode. Um die Tier-, aber auch Pflanzenwelt an allen Orten, an die es sie zog. Er war weiter begeisterter Taucher, auch wenn er es nicht mehr machte, um andere Gedanken auszusperren. Es war immer noch eine willkommene Ausrede, seine Umgebung abzuschalten, aber die Erforschung der Unterwasserfauna war tatsächlich ein Gebiet, in dem sich wie zu Hause fühlte. Mit der Zeit stellte er fest, dass er obwohl ihn Schiffe der Sternenflotte immer wieder von einem Ort zum anderen brachten, sie ein viel besserer Ort waren, andere Spezies kennen zu lernen. Vor allem den Umgang der einzelnen Spezies untereinander und wie Kulturen interagierten.

Das während die Kultur der Menschen dominierend in der Sternenflotte wurde, die anderen Kulturen ihre Eigenheiten behielten und in die Arbeit in die Sternenflotte einbrachten. Um so etwas aus der Nähe zu betrachten, musste er dauerhaft auf ein Schiff. Oder an einen Ort, wo die Spezies das erste Mal aufeinander trafen, um es genauer studieren zu können.
Einmal den Entschluss gefasst führte ihn sein nächster Weg auf die Erde und er begann damit, sich ein Zimmer in der Nähe des Akademiecampus in San Francisco zu nehmen und einzelne Kurse als interessierter Besucher mitzumachen. Er achtete zuerst mehr auf die Studenten und ihr Untereinander als auf den Stoff, bis ein vulkanischer Professor ihn darauf hinwies, dass es für seine Studien deutlich logischer wäre, wenn er das „volle Erlebnis“ haben würde. Sein erster Einstellungstest für die Akademie scheiterte, zu selbstverständlich dachte er, schon alles Nötige zu wissen, war er doch schon deutlich älter als die meisten Kadetten. Aber anstatt es als Erfahrung abzutun und sich der Kultur der Menschen zuzuwenden, lernte er neu. Statt mit den Walen der Erde zu schwimmen, studierte er Akademiematerial über Tiere auf Welten, die er noch nicht kannte. Wiederholte und scheiterte wieder. Um beim dritten Mal gerade so die Aufnahmekriterien zu erfüllen. Als Ausgleich zum Lernen wandte er sich der Webkunst zu und definierte Mode als wichtigen Bestandteil jeder kulturschaffenden Bevölkerung auch hier waren die gegenseitigen Einflüsse und unterschiedlichen Bedingungen faszinierend.

Kadett Tam Sula versuchte die Akademie als einziges großes Forschungsobjekt zu sehen, konnte in einigen Kursen aufgrund seiner Reisen brillieren und musste bei anderen viele Dinge nachholen, die für andere selbstverständlich waren. Es zeigte sich, dass seine Mutter ihm eine gute Allgemeinbildung mitgegeben hatte, aber vor allem von ihrem Standpunkt aus. Ein Jahr musste er wiederholen, aber er schaffte es zu bleiben. Und er schaffte es zu bestehen. Während er sonst das Leben um sich herum laufen lies und beobachtete, war die Zeit an der Akademie eine der stressigsten in seinem Leben. Trotzdem genoss er den Moment des Abschlusses so sehr, das er überlegt hatte, noch mal ein Jahr anzuhängen und noch mal den Abschluss zu machen. Während seiner Biologievorlesungen gab es ein Seminar, in dem man sich früh „unliebsame“ Lebensformen annahm, die in der Vorgeschichte der Erde als „Schädlinge“ annahm. Aus dieser Zeit hat Tam sein irdisches Frettchen „Neal“, weil er lieber praktisch forschen als nur mit Hologrammen arbeiten wollte. Während er noch eine Weile an der Akademie zu bleiben gedachte, hatte die Sternenflotte andere Pläne und während er als Zivilist Glück brauchte, um ein Schiff in eine Richtung zu finden, mit der er eine neue Kultur oder neue Tiere erleben würde, erlebte er auf einem Schiff der Sternenflotte zwar verschiedenste Kulturen und lernte neue Orte kennen, blieb aber nie so lange an neuen Orten, wie er sich vielleicht gewünscht hätte und war deutlich weniger frei in seiner Wahl. Aber er war auch nicht der Betazoid, der vor einer Herausforderung zurückschreckte und einfach wieder das Handtuch warf.

Zeit auf der USS Richelieu

Als die USS Richelieu mit ihm an Bord Acamar besuchte, war Tam schon eine Weile an Bord, aber hier nahm er während des Aufenthalts seinen ganzen Urlaub – um währenddessen trotzdem die ganze Zeit Berichte an seine Abteilung zu liefern und bei fast allen Besprechungen anwesend zu sein. Der Betazoid hatte schon immer gerne getaucht, auf Acamar verbrachte er am Ende mehr Zeit im Wasser als in einem Bett, „Neal“ verbrachte die Zeit anfangs in der Obhut von anderen an Bord, sehr bald hatte das Frettchen seinen eigenen Taucheranzug. Fast wäre die Richelieu ohne ihn wieder abgeflogen, aber er schaffte es gerade noch rechtzeitig an Bord, bei der Nacharbeit zum Planetenbesuch war er wieder voll eingebunden. Gerne hätte er auch bei anderen Planeten Urlaub gehabt, aber auch in der strukturierten Arbeit in einer Abteilung ging er auf und betrachtete einige Bodenmissionen als andere Art von Urlaub. Schnell zeigte sich, dass Tam der Ehrgeiz fehlte, hoch aufzusteigen und obwohl er als Anthropologe und Biologe gute Arbeit leistete, blieb er außerhalb seiner Spezialgebiete eher unterdurchschnittlich. Vor allem, weil er für
einige Arbeiten länger brauchte als seine Kollegen. Als Maskottchen und weil er die gute Laune und damit die Effizienz der anderen steigerte, durfte er das Frettchen auch im Dienst häufig dabei haben. Vor allem nachdem rauskam, das Neil eine beeindruckende Fähigkeit darin hatte, in Zwischenbereiche und Wartungsschächte auf Erkundung zu gehen, wenn man ihn zu lange alleine ließ.

Schnell stellte sich heraus, dass der Betazoide vor allem neben seiner Dienstzeit aufblühte und hier eigene Studien in interkulturellem Austausch durchführte und nach zwei Jahren hatte er von allen Spezies, die er an Bord noch nicht kannte, ein für ihn ausreichendes Profil. Wenn möglich, fand man den begeisterten Taucher in einer Holosuite, die für seine Zeiten darin Unterwasserbereiche waren, zurückgehalten vom Energiefeld des Eingangs. Genau so häufig nahm er Studien von Meeresfauna und -flora als Begründung, um sie sich in ihrem „natürlichen“ Element anzusehen. Während die Richelieu auf Nereus- Standard umgerüstet wurde, hätte er Forschungsurlaub nehmen können, bat aber um Versetzung. So ist der „ewige Ensign“ (Eine Bezeichnung, die ihm ein beurteilender Vorgesetzter gab und mit der keine Probleme hat) auf ein Schiff versetzt worden, dass ihm neue Forschungsexemplare verspricht.

 

stlv. CWI Zertifikat

Orden und Auszeichnungen

Keine Eintragungen


Psychologisches Profil

Auch wenn der Betazoide gegenüber anderen kulturschaffenden Lebewesen häufig aufgeschlossen
und interessiert ist, hat er Phasen, in denen er alleine bleibt oder die Gesellschaft von Tieren vorzieht. In seinen Spezialgebieten sehr engagiert, wirkt sich fehlende Motivation negativ auf seine allgemeine Arbeitsleistung aus, die dort nur als „ausreichend“ bezeichnet werden kann auch wenn er in Krisenzeiten deutlich bessere Ergebnisse liefern kann. Im Gegenzug nutzt er seine Freizeit häufig, um Forschungsprojekte voran zu treiben. Allgemein ist Tam Sula freundlich zu seiner Umgebung und hat viele Kontakte in und außerhalb der Föderation. Dauerhafte Beziehungen führt er hingegen nicht. Dass er aus einem Matriarchat kommt und vor allem von seiner Mutter aufgezogen wurde, hatte Einfluss auf ihn, er ist aber fern von Unterwürfigkeit. Seine engste Beziehung hat er wohl zu seinem Haustier.


Vorlieben und Abneigungen

Mag

  • Tauchen
  • Tee
  • Seide
  • Neue Kulturen kennen lernen

mag nicht

  • Kaffee
  • Personen, die Tiere nicht mögen
  • Arbeit außerhalb seiner Interessensgebiete
  • Personen, die ihm zu nah kommen
  • Personen, die ohne sein Einverständnis an seine Gedanken wollen

Hobbies

Tam Sula gehört zu den Personen, die Hobby und Beruf verbinden. Er ist ein begeisterter Taucher, Tierkundler und Kulturanthropologe, sein Quartier ist ein kleiner Privatzoo. In und außerhalb seiner Dienstzeit lernt er gerne neue Spezies und ihre Kulturen kennen und versucht in ihnen aufzugehen. Weben ist ein offensichtliches Hobby, das er sich auf der Erde angeeignet hat und seit dem mit vielen Einflüssen verbindet. Privat wird man ihn häufig in Eigenkreationen finden, recht altmodisch verschickt er manchmal Kreationen durch die Föderation oder kriegt Inspirationen von seinen zahlreichen Bekannten.


Telepathisches Profil

Wie bei den meisten Betazoiden haben sich seine telepathischen Fähigkeiten während seiner Pubertät offenbart, im Gegensatz zu den meisten seiner Spezies konnte er diese nicht auf Betazed ausbilden und war auf seine Mutter angewiesen. Und in vielen Kulturen, die nicht darin geschult waren, so dass die erste Zeit tausend Eindrücke gleichzeitig auf ihn einprasselten. Unter der Anleitung seiner Mutter lernte er, diese Eindrücke draußen zu halten und war irgendwann gut genug, auch seine Mutter selbst auszusperren, wenn sie zu neugierig wurde. Im Gegenzug hat er nie gelernt, Gedankenleser zu sein. Er kann Gefühle wahrnehmen, wenn er sich darauf konzentriert und die Personen dazu nah genug sind. Mit Personen, mit denen er eine enge Verbundenheit fühlt – seiner Mutter – kann er telepathische Gespräche führen, aber auch das ging eher von ihren Fähigkeiten aus. Viel Zeit hat er darauf verbracht, die Gefühle von Tieren in seiner Umgebung zu spüren und ihnen zu signalisieren, das er ungefährlich ist. Mittlerweile ist er recht gut darin geworden, Gefühle auf geringe Entfernung nach außen zu projizieren, was ihm eine Nähe zu Tieren erlaubt, die anderen verwehrt bleibt.


Haustier

Neben zahllosen Weichtieren, Fischen und Amphibien ist Frettchen „Neal“ das offensichtlichste Haustier von Tam und das einzige, das frei herumlaufen darf. Während Modifikationen an Kulturschaffenden untersagt sind, wurde die Lebensdauer deutlich über zehn Jahre verlängert. Er hat mit seiner Transportbox seine eigene kleine Rettungskapsel, besitzt seinen eigenen kleinen Taucheranzug und vor allem einen eigenen Kopf. Schon auf der Richelieu hat sich das Tier in den Wartungsschächten aufgehalten und das Schiff auf seine eigene Weise erkundet. Das Tam sein Haustier fühlen kann half, ihn wieder zu finden, aber er hatte bald die Erlaubnis, das Tier auch im Dienst in seiner Nähe zu haben. Seide und Frettchenkrallen vertragen sich nicht allzu gut, aber Neal achtet darauf, die Kleidung seines „Besitzers“ nicht zu beschädigen.


Quartierbeschreibung

Was einem zuerst am Quartier des Betazoiden auffallen wird, ist das blaue Licht, das von mehreren Aquarien und Terrarien ausgeht, die sich im ganzen Quartier verteilen. An vielen sind Hinweise in mehreren Sprachen angebracht, ein mit „giftig“ versehenes extra gesichertes Terrarium beherbergt Frösche von der Erde. Eine andere Sonderstellung nimmt ein weißer Koffer ein, der zusammen mit einem Decke und Wände umspannenden Röhren- und Plattformsystem das Zuhause von Tams Frettchen „Neal“ ist und hinter dem sich eine Art Rettungskapsel mit Luftversorgung und Peilsender verbirgt und in der sich das Frettchen bei jedem roten Alarm aufhält. Der Sieht man von den vielen Tieren in seinem Quartier ab, ist ein Webstuhl direkt neben seinem Schreibtisch eine weitere Auffälligkeit, der wie eine Kombination verschiedener Modelle seiner Art wirkt und fast immer ein Stücke Seide darauf hat. Auch der Kleiderschrank des Betatzoiden enthält neben Uniformen und einer Taucherausrüstung (samt extra gesicherter Harpune) eine große Auswahl an Kleidung über viele Kulturen hinweg und beinhalten viele Mischformen. Seide ist auch hier vorherrschend. Ein „Fenster“ zeigt ständig wechselnde Ausblicke auf unterschiedliche Kulturen, häufig werden auch Ozeane simuliert, ein Holoemitter kann Bilder von Freunden, Familie und Lieblingsorten in den Raum projizieren. Alles in allem ist das Quartier des Ensign so zugestellt, das es schwer für mehr als zwei Leute wird, sich gleichzeitig darin aufzuhalten, aber das ist seinem eigentlichen Bewohner nur recht.

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