{"id":4208,"date":"2021-01-19T10:56:49","date_gmt":"2021-01-19T09:56:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/?page_id=4208"},"modified":"2023-01-16T15:33:32","modified_gmt":"2023-01-16T14:33:32","slug":"alpha-k-11-78-281","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/stellarkatographie\/oktens-wiege\/sterne-planeten\/alpha-k-11-78-281\/","title":{"rendered":"Alpha-K-11.78.281 &#8211; Lawapa-System"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"DefangedMsoNormal\">Das Sternensystem<\/h2>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Das System dreht sich um einen Klasse K2Vm-Stern (orangenes Licht mit etwa 0,9 Intensit\u00e4t der Sol-Sonne und deutlichen Metalllinien) und besitzt 12 (eigentlich 13, s.u.) Planeten von denen jedoch 7 Gasriesen sind. Die Scans zeigen keine Planeten in der habitablen Zone, was jedoch eine T\u00e4uschung ist: Versteckt in einem dichten Nebel aus sensorst\u00f6renden Partikeln befindet sich ein unentdeckter Klasse M Planet \u2013 <strong>Lawapa<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Lawapa befindet sich an III. Stelle des Sonnensystems. Die ersten beiden, sonnennahen, Planeten sind eine hei\u00dfe Lavawelt (I) und eine Metallkugel mit feststehender Planetenachse und einer dichten Stickstoffatmosph\u00e4re (II).<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Dann folgt ein Partikelnebel der metallische wie organische Verbindungen aufweist.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Au\u00dferhalb des Nebels finden sich eine seismisch sehr aktive W\u00fcsten- und Vulkanwelt (IV). Den \u00dcbergang zu den Gasriesen markiert ein k\u00fchler, lebloser Carbon-Planet (V) mit einer Kohlenmonoxid-Atmosph\u00e4re.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Der letzte feste Planet des Systems ist eine kleine, dunkle Kugel aus Methaneis am \u00e4u\u00dferen Rand des Systems (XIII), die gerade so den Namen Planet verdient.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Auf dem ersten Blick erscheint einzig eine Super-Puff-Welt (VI) mit 4,2-facher Erdenmasse von Interesse, da diese metallischen Einschl\u00fcsse in der ansonsten eher gelat\u00f6sen Planetenmasse aufweist, was ungew\u00f6hnlich aber nicht unm\u00f6glich ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Weitere Erkenntnisse<\/h3>\n<h4>Der Nebel<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Nebelscheibe, die den 3. Planeten des Systems verbirgt ist vermutlich k\u00fcnstlich erzeugt worden und damit Ergebnis eines &#8217;stellarformings&#8216;. Da sich das System in einem recht aktiven Nebel befindet, in dem es immer wieder zu Super Novae Ereignissen kommt, k\u00f6nnte der Nebel als Strahlungsschutz errichtet worden sein.<\/li>\n<li>Da es so aussieht, als w\u00e4ren die Bewohner des Planeten eine Spezies der Pr\u00e4-WARP \u00c4ra gewesen, ist es wahrscheinlich, dass der Nebel schon sehr fr\u00fch in der Entwicklungsgeschichte der Spezies da war und deren Evolution und kulturelle Entwicklung erst m\u00f6glich machte. Dies w\u00fcrde allerdings bedeuten, dass der Nebel von einer anderen Spezies erzeugt worden ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"DefangedMsoNormal\">Lawapa &#8211; der Planet im Nebel<\/h2>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Bei dem noch unentdeckten Planeten handelt es sich um einen Klasse M Planeten, der von einem Nebel umgeben ist. Im Kern des Nebels gibt es eine Zone in welcher der Nebel nicht vorzudringen vermag. Dort befindet sich der Planet mit seinen 4 Monden. Die Schwerkraft ist mit durchschnittlich 0,95 G etwas geringer als die Sternenflotten-Norm.<\/p>\n<h3 class=\"DefangedMsoNormal\">Oberfl\u00e4che<\/h3>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Nur etwa 50% der Oberfl\u00e4che sind von Wasser bedeckt, jedoch befindet sich sehr viel Wasser in der Atmosph\u00e4re. Diese ist recht aufgeheizt und wolkig, daher kann er Planet als \u201aDschungelwelt\u2018 klassifiziert werden. Auf dem gr\u00f6\u00dften Teil des Planeten herrscht ein Klima, das in etwa den Subtropen der Erde entspricht. Die k\u00fchleren Pole sind von Wasser bedeckt und weisen nur eine geringe Eiskonzentration an den Planetenachsen auf.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Der Planet ist tektonisch nicht nur stabil, sondern wei\u00dft keine irdische Plattentektonik auf \u2013 vermutlich besitzt er keinen Magmakern. Es existieren keine (nennenswerten) Gebirge oder gr\u00f6\u00dfere Schluchten. Auch das (in mehreren Binnenmeeren und Seen vorhandene) Wasser wird kaum von den Gezeiten der deutlich entfernten Monde beeinflusst.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Der fehlende Magmafluss resultiert in einem kaum vorhandenen Magnetfeld und damit einer nur schwach ausgepr\u00e4gten Ozonschicht. Der interstellare Nebel, der den Planeten umh\u00fcllt, hat hier die Funktion der sch\u00fctzenden Ionosph\u00e4re eingenommen, f\u00e4rbt den Himmel allerdings durch Lichtbrechung unterschiedlich r\u00f6tlich ein.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Ein Tag auf dem Planeten dauert umgerechnet 16 Erdstunden an, dabei ist der Nachtzyklus (auf Grund fehlender Neigung) immer mit (knapp) 8 Stunden bemessen.<\/p>\n<h3 class=\"DefangedMsoNormal\">Atmosph\u00e4re<\/h3>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Der Sauerstoffgehalt ist etwas h\u00f6her als der der Erde, ist aber noch nicht toxisch und f\u00fcr humanoide Lebensformen bedenkenlos zu atmen. Allerdings scheint ein leicht fauliger Geruch \u00fcber allem zu liegen, was jedoch ein Nebenprodukt der Photosynthese der vorherrschenden Flora ist.<\/p>\n<h3 class=\"DefangedMsoNormal\">Flora &amp; Fauna<\/h3>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Die Pflanzenwelt des Planten ist sehr unterschiedlich, auff\u00e4llig ist jedoch, das sowohl die Blumen, als auch B\u00e4ume durch pr\u00e4chtige Bl\u00fcten Best\u00e4uber-Insekten anlocken. Es gibt keine klassischen Jahreszeiten (nur Regenzyklen), so dass die Pflanzen immer wieder aufs Neue zu bl\u00fchen beginnen. Die Wurzeln der einzelnen Baumarten haben \u00fcber die Jahrhunderte ein dichtes Netzwerk aufgebaut, durch das ein N\u00e4hrstoffaustausch einer Baumart \u00fcber viele Hektar m\u00f6glich ist und das Wasser aus der feuchten Atmosph\u00e4re filtert.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Auf dem Planeten existieren keine S\u00e4ugetiere, keine V\u00f6gel und keine Reptilien. Aus Funden von Knochen kann man davon ausgehen, dass es vor Jahrmillionen diese Tiere gab, aber sie der Evolution nicht standhalten konnten. Lediglich einige Amphibien und (Proto-) Fische sind in den Wasserfl\u00e4chen des Planeten zu finden.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Die vorherrschende Fauna bildet sich aus Insekten und spinnenartigen Tieren, welche dank geringer Fressfeinde und der Umweltbedingungen eine noch weitaus gr\u00f6\u00dfere Bandbreite als auf der Erde entwickeln konnten.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Es wimmelt auf dem Planeten von den unterschiedlichsten Insekten, scheinbar sind die Umgebungsbedingungen gerade f\u00fcr diese Gattung von Vorteil. Durch den h\u00f6heren Sauerstoffgehalt und die hohe Luftfeuchte sind sie zudem im Schnitt gr\u00f6\u00dfer auf der Erde \u2013 hundsgro\u00dfe Fluginsekten und kalbsgro\u00dfe Skorpione sind keine Seltenheit.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/stellarkatographie\/oktens-wiege\/xenobiologie\/lawapakalawa\/\">Spinnenkatzen und Katzenspinnen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"DefangedMsoNormal\">Die Bewohner \u2013 Lawap<\/h2>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Sind alle samt vor knapp 500 Jahren ausgestorben. Die unterirdischen Ruinen ihrer Kultur weisen auf einen sehr kurzen Zeitraum hin, in der ihre gesamte Spezies vernichtet wurde.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Zwar wiesen die Lawap humanoide Z\u00fcge auf und besa\u00dfen einen \u00e4hnlichen K\u00f6rperbau wie Menschen \u2013 sie stehen aufrecht, haben zwei Beine, jedoch vier Arme \u2013 haben auch Merkmale, die mehr den Insekten gleichen. Ihre Augen \u00e4hnlich denen einer Fliege und Schneidwerkzeuge im Gesicht die an die Schneidwerkzeuge von Ameisen von der Erde erinnern.<\/p>\n<p class=\"DefangedMsoNormal\">Diese Spezies war extrem Lichtempfindlich und lebte zu 90 Prozent unter der Oberfl\u00e4che. Hier gelang es ihnen eine fortschrittliche Technologie (Pr\u00e4-Warp, jedoch schon im Besitz von Fusionsenergie und Replikator- sowie Transportertechnologie, mit einem hohen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Quantenmechanik) zu entwickeln. \u00dcberreste dieser Kultur deuten darauf hin, dass sie kurz davon waren, ihre K\u00f6rper auf technischem Weg auf andere Welten zu projizieren \u2013 es scheint so als w\u00e4re das ihre Vorstellung von der Erforschung anderer Planeten gewesen. Es kam jedoch nie dazu.<\/p>\n<ul>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Die Lawap waren eine drei-geschlechtliche Spezies: Nur zu dritt war es m\u00f6glich Nachwuchs zu zeugen. Eine famili\u00e4re Verbindung wurde stets von mehreren Individuen eingegangen, eine K\u00f6nigin fand sich mit Best\u00e4ubern und Ammen zusammen und gr\u00fcndete einen famili\u00e4ren Stamm.\n<ul>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Auch wenn die K\u00f6nigin das Oberhaupt der Familie symbolisierte, so lebte der Stamm in einer gleichberechtigten Hierarchie.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Die Familie und das soziale f\u00fcreinander war das h\u00f6chste Gut dieser Rasse. Verbrechen gab es nur selten, dank einer extrem sozialen Verkn\u00fcpfungen der einzelnen Familien.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Eine Siedlung beinhaltet oft bis zu 100 Familien die wiederum knapp 100 Mitglieder z\u00e4hlten.\n<ul>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Auch zu ihren Hoch-Zeiten, schienen diese Wesen sich nicht unendlich zu vermehren. Auch wenn der Planet gro\u00df ist und passende Lebensr\u00e4ume geboten hat, konnte sich diese Spezies niemals \u00fcber einen gewissen Teil des Planeten hinaus ausbreiten.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Dies hing offensichtlich mit einer bestimmten Beschaffenheit des Bodens zusammen, den diese Wesen f\u00fcr ihre Gelegeh\u00f6hlen ben\u00f6tigten.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Noch heute existieren die riesigen unterirdischen Labyrinthe, mit Stadt\u00e4hnlichen Z\u00fcgen, jedoch wurden die unterirdischen Bauwerke spindeldomartig angelegt und oft durch riesige Netze als Transportwege (Stra\u00dfen) verbunden.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Die einzelnen Behausungen hatten stets eine wabenartige Struktur und griffen in einander \u00fcber, es gab keine Privatsph\u00e4re in dieser Kultur.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Das Zentrum jeder Stadt bildete die mittig angelegte Gelegeh\u00f6hle, welche durch diesen Standort den besten Schutz f\u00fcr den Nachwuchs bot.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Die Bauwerke wurden oft durch das Wurzelgeflecht der W\u00e4lder gest\u00fctzt und die W\u00e4nde von einer Pflanze \u00fcberwuchert, die sich am ehesten als eine Mischung aus Pilz und Moos beschreiben l\u00e4sst.<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Es schien ein Statussymbol zu sein diese Pflanze in der eigenen Wohnung zu z\u00fcchten. Oft waren alle W\u00e4nde von dieser Nahrungsquelle bedeckt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"DefangedMsoNormal\">Von der Technik der Bewohner ist nach der langen Zeit kaum noch etwas erhalten geblieben, einige Hologramme die Datenfragmete herunterspulen sind die einzigen Stimmen die noch immer die Tunnel mit Klang f\u00fcllen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Weitere Erkenntnisse<\/h3>\n<h4>Sprache &amp; Schrift<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Lawap besa\u00dfen eine Schrift, die einer Art Keilschrift \u00e4hnelte und Laute abbildete<\/li>\n<li>Die Sprache der Lawap kannte anscheinend auf Grund biologischer Gegebenheiten nicht viele T\u00f6ne, sondern eher Variationen in L\u00e4nge und Tonh\u00f6he.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Schicksal<\/h4>\n<ul>\n<li>Es steht zu vermuten, dass die Bewohner alle binnen k\u00fcrzester Zeit in einem singul\u00e4ren Ereignis ums Leben kamen.<\/li>\n<li>In einem der Tr\u00e4ume der Crew erschien ein Bildnis, dass die Metapher von aufgefressen werden bem\u00fchte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Sternensystem Das System dreht sich um einen Klasse K2Vm-Stern (orangenes Licht mit etwa 0,9 Intensit\u00e4t der Sol-Sonne und deutlichen Metalllinien) und besitzt 12 (eigentlich 13, s.u.) 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