{"id":4221,"date":"2021-01-19T17:11:45","date_gmt":"2021-01-19T16:11:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/?page_id=4221"},"modified":"2023-01-16T15:30:23","modified_gmt":"2023-01-16T14:30:23","slug":"lawapakalawa","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/stellarkatographie\/oktens-wiege\/xenobiologie\/lawapakalawa\/","title":{"rendered":"Lawapakalawa"},"content":{"rendered":"\n<table style=\"border-collapse: collapse; margin-left: 10px; margin-bottom: 5px; width: 40%; float: right; position: relative; top: 10px; background-color: white;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 87.3551%;\" colspan=\"2\">\n<h1><strong>Lawapakalawa<\/strong><\/h1>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 87.3551%;\" colspan=\"2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4234 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/katzenspinne-300x151.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/katzenspinne-300x151.png 300w, https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/katzenspinne-768x387.png 768w, https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/katzenspinne-750x375.png 750w, https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/katzenspinne.png 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Andere Namen:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Spinnenkatze, Katzenspinne<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Wissenschaftl. Name:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">konkurrierend<\/p>\n<ul>\n<li>Feline Araneae<\/li>\n<li>Feliniella Minkowsk<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Quadrant:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Alpha<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Herkunft:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">3. Planet (Lawapa); Alpha-K-11.78.281 System; Oktens Wiege<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Lebensraum:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Die Lawapakalawa lebt in den W\u00e4ldern des Planeten Lawapa. Aufgrund des hohen Sauerstoffgehaltes haben die Lawapakalawa etwa die Gr\u00f6\u00dfe einer bei uns herk\u00f6mmlichen Hauskatze.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Entdeckt:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">2416, USS Galathea<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Entdecker:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Dr.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/die-crew\/spielercharaktere\/srivani-mukherjee\/\">Srivani Mukherjee<\/a>, USS Galathea et. al.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #a7a7a7; text-align: center; vertical-align: top; width: 87.3551%;\" colspan=\"2\"><strong>Taxionomie\u00a0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>\u00dcberstamm:\u00a0\u00a0<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">H\u00e4utungstiere (Ecdysozoa)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Stamm:\u00a0\u00a0<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Gliederf\u00fc\u00dfer (Arthropoda)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Unterstamm:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Kieferklauentr\u00e4ger (Chelicerata)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Klasse:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Spinnentiere (Arachnida)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Ordnung:\u00a0<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Webspinnen (Araneae)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Unterordnung:\u00a0\u00a0<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Echte Webspinnen (Araneomorphae)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10%;\"><strong>Familie:\u00a0\u00a0<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Springspinnen (Salticidae)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #ababab; text-align: center; width: 87.3551%;\" colspan=\"2\"><strong>Merkmale<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Gr\u00f6\u00dfe:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">\n<ul>\n<li>Kitten: 15 Zentimeter<\/li>\n<li>Ausgewachsen: 80 Zentimeter von Kopf bis Hinterleib, 100 Zentimeter bei ausgestreckten Beinen von Beinspitze zu Beinspitze<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Gewicht:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Ausgewachsene weibliche Lawapakalawa wiegen 5-6 kg, m\u00e4nnliche Tiere etwa 3-5 kg. Kitten wiegen einige Hundertgramm.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Fell:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Alle Fellfarben die bei irdischen Hauskatzen gesehen wurden, sind auch bei den Lawapakalawa m\u00f6glich..<br \/>\nDas katzenartige Fell \u00fcberzieht den gesamten K\u00f6rper.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>K\u00f6rperbau:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Die Lawapakalawa haben einen spinnenartigen K\u00f6rperbau.<\/p>\n<p>Es konnten zwei Subspezies mit \u00e4u\u00dferlich erkennbaren Merkmalen gefunden werden:<br \/>\nDie Katzenspinne, welche einen katzenartigen Kopf mit Katzenaugen besitzt und die Spinnenkatze, welche ebenfalls einen Katzenartigen Kopf, jedoch Augen wie die Springspinne besitzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Lebens-erwartung:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Die Katzenspinne lebt etwa 50 Jahre, w\u00e4hrend die Spinnenkatze eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 20 Jahren hat.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #a7a7a7; text-align: center; width: 87.3551%;\" colspan=\"2\"><strong>Verhalten<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Nahrung:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Sie leben carnivor und jagen ihre Beute mit schnellen Beinen und Spr\u00fcngen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Fortpflanzung:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Die m\u00e4nnlichen Tiere f\u00fchren aufwendige Balzt\u00e4nze aus komplexen Figuren und Tanzschritten wie Seitw\u00e4rtslaufen, Zick-Zack-Bewegungen oder Trommeln mit den Laufbeinen auf. Macht das M\u00e4nnchen hier einen Fehler, wird es vom weiblichen Tier gefressen. War der Tanz von Erfolg gekr\u00f6nt \u00fcberreicht das m\u00e4nnliche Tier ein Spermapaket an das Weibchen.<br \/>\nAlle Katzenspinnen legen Eier. Diese werden in einen Kokon gewickelt und von dem Muttertier stets mit sich getragen.<br \/>\nDie geschl\u00fcpften Jungtiere haben meist schon die Form der ausgewachsenen Tiere, bleiben aber bis nach der ersten H\u00e4utung im Gespinst der Eih\u00fcllen und wachsen mit der H\u00e4utung.<br \/>\nWeibliche Lawapakalawa sind in der Lage mehrere Jahre in Folge Eier zu legen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Verteidigung:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Die Lawapakalawa strecken das hinterste Beinpaar in die H\u00f6he um gr\u00f6\u00dfer zu erscheinen und Fauchen den Angreifer an. Ergreift der Feind nach diesen Signalen nicht die Flucht, versucht die Lawapakalawa davon zu springen oder laufen, sollte dies nicht m\u00f6glich sein, gehen sie in die Offensive.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10%;\"><strong>Nat. Feinde:<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 77.3551%;\">Auf dem Heimatplaneten der Lawapakalawa gibt es eine gro\u00dfe Art welche den irdischen Skorpionen \u00e4hnelt, sie sind Fressfeinde der Lawapakalawa. Ob es noch weitere Feinde gibt, muss noch erforscht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><strong>Kurzfassung<\/strong><\/h2>\n<p>Die felinen Araneae lassen sich in zwei Unterarten teilen:<br \/>\nDie Katzenspinne, welche einen katzenartigen Kopf mit Katzenaugen besitzt und die Spinnenkatze, welche ebenfalls einen Katzenartigen Kopf, jedoch Augen wie die Springspinne besitzt.<\/p>\n<p>Beide Arten verf\u00fcgen \u00fcber ein Nerengift in den Eckz\u00e4hnen des Mauls. Dar\u00fcber hinaus haben diese Arten ein Prosoma (Vorderleib) mit vier Beinpaaren und ein Opisthosoma (Hinterleib) mit Spinndr\u00fcsen sowie den Geschlechtsorganen und Lungens\u00e4cken.<\/p>\n<p>Die felinen Araneae verf\u00fcgen dank Katzenohren und Katzennase \u00fcber einen gut ausgepr\u00e4gten Geh\u00f6r- und Geruchssinn. Ferner verf\u00fcgen sie \u00fcber an ihre jeweilige Spezies angepasste Augen. Die Katzenzunge verleiht ihnen au\u00dferdem einen guten Geschmackssinn.<\/p>\n<p>Das Exoskelett (Au\u00dfenskelett) ist von einem katzenartigen Fell gesch\u00fctzt. An den Gliederf\u00fc\u00dfen und am Kopf befinden sich Tasthaare. An den Beinen haben sie zudem besondere Haarb\u00fcschel, welche ihre Sprungf\u00e4higkeit verbessern und den felinen Araneae das Laufen auf glatten Oberfl\u00e4chen erm\u00f6glichen.<br \/>\nSie ern\u00e4hren sich carnivor (i. e. fleischfressend) und jagen ihre Beute. Spinnf\u00e4den werden daher prim\u00e4r zum Schutz verwendet.<\/p>\n<p>Beide Arten H\u00e4uten sich bis zu zehn Mal. Die Weibchen beider Spezies sind mehrj\u00e4hrig in der Lage Eier zu legen. Vor der Befruchtung gibt es einen komplexen Balztanz. Misslingt dieser, wird das M\u00e4nnchen vom Weibchen gefressen. Andernfalls kann das M\u00e4nnchen das Weibchen mittels Spermapaket befruchten. In diesem Fall \u00fcberlebt das M\u00e4nnchen und kann weitere Weibchen befruchten.<br \/>\nDie Lawapakalawa sind Gesellschaftstiere, welche in losen Gemeinschaften leben. Sie jagen allein und auch zur H\u00e4utung ziehen sie sich in einen, mit Spinnennetz gesicherten, Unterschlupf zur\u00fcck. Gelegentlich sieht man sie jedoch mit anderen Lawapakalawa kuscheln oder spielen.<\/p>\n<p>Aufgrund des hohen Sauerstoffgehaltes auf Lawapa haben die Lawapakalawa etwa die Gr\u00f6\u00dfe einer bei uns herk\u00f6mmlichen Hauskatze.<\/p>\n<h2><strong>Wissenschaftliche Beschreibung<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>K\u00f6rperbau<\/strong><\/h3>\n<p>Webspinnen haben, wie alle Spinnentiere, acht Beine. Kopf und Brust sind bei dieser Spezies getrennt, was f\u00fcr, bei uns heimischen, Araneae untypisch ist. Hinter dem felinen Kopfteil befindet sich das sogenannte Prosoma. Darauf folgt der ungegliederte und meist deutlich gr\u00f6\u00dfere Hinterleib, das Opisthosoma.<\/p>\n<p>Aufgrund des katzenartigen Kopfes, fehlen bei den felinen Araneae auch die Kieferklauen (Cheliceren). Die Kieferklauen sind bei diesen Arten durch Rei\u00dff\u00e4nge (wie man sie bei den Katzenartigen \u00fcblicherweise vorfindet) ersetzt. Folglich sitzen die Giftdr\u00fcsen in ebendiesen.<br \/>\nDurch den Biss der Katzenspinne und der Spinnenkatze gelangt das Nervengift in den K\u00f6rper des Beutetieres. Die f\u00fcr Webspinnen typischen Vordertaster (Pedipalpen) fehlen bei der Lawapakalawa ebenfalls.<\/p>\n<p>Es folgen dann am Prosoma vier Paar Laufbeine. Die Beine bestehen aus je sechs oder sieben Gliedern und sind zusammen mit den Trichobothrien (Becherhaaren) ein wichtiges Sinnesorgan. Die Beinpaare enden mit zwei kammartig gezahnten Klauen (Tarsalklauen) und einer Mittelklaue am Tarsus. Diese dienen dazu den Spinnfaden zu bearbeiten. Die felinen Araneae weisen an den Enden zweier Beinpaare Scopulahaare auf. Diese speziellen Haare erm\u00f6glichen es den Spinnentieren durch Adh\u00e4sionskr\u00e4fte selbst auf glattem Untergrund (z. B. Glasw\u00e4nden oder Fenster) einen sicheren Halt zu behalten. Dadurch ist es Springspinnen und Artverwandten derselben m\u00f6glich aus den unterschiedlichsten Positionen heraus auf ihre Beute zu springen.<\/p>\n<p>Der Hinterleib ist durch einen d\u00fcnnen Stiel (Petiolus, gebildet aus dem ersten Hinterleibssegment) mit dem Prosoma verbunden. Er tr\u00e4gt keine Beine. An der Bauchseite des Opisthosomas liegt die Geschlechts\u00f6ffnung, und seitlich von dieser befinden sich die beiden Stigmen (Spalt\u00f6ffnungen) der sogenannten Lungens\u00e4ckchen. Den After umgeben am Ende des Hinterleibs sechs Spinnwarzen. Diese sind birnenf\u00f6rmige Schl\u00e4uche und dienen der Produktion von Spinnenseide. Mithilfe des Borstenkamms (auch bekannt als Calamistrum) wird die Fangwolle gek\u00e4mmt und zu soliden F\u00e4den verarbeitet.<\/p>\n<p>Der K\u00f6rper ist vollst\u00e4ndig mit einem Fell \u00e4hnlich der Katzen auf der Erde \u00fcberzogen. Darunter befindet sich eine Haut, welche Eigenschaften von Chitin aufweist.<\/p>\n<p>Wie alle Gliederf\u00fc\u00dfer haben auch diese Spinnentiere ein Strickleiternervensystem. Atypisch sind hier die katzenartigen Augen, die Ohren und Nase sowie das Fell Ebenfalls irregul\u00e4r im Vergleich zu sonstigen Spinnentieren sind die fehlenden Vordertaster und Kieferklauen sowie die Bildung einer \u201eZunge\u201c.<\/p>\n<h3><strong>Sinnesorgane<\/strong><\/h3>\n<p>Die katzenartigen Augen sind im Verh\u00e4ltnis zum Kopf relativ gro\u00df. Die Pupillen der Katzenaugen sind in ihrer \u00d6ffnungsgr\u00f6\u00dfe stark ver\u00e4nderbar. Bei hellem Licht sind die Pupillen senkrecht schlitzf\u00f6rmig. Bei Dunkelheit hingegen sind sie extrem weit ge\u00f6ffnet. Die felinen Araneae besitzen multifokale Linsen. Dadurch haben sie eine deutlich erh\u00f6hte Sehsch\u00e4rfe.<\/p>\n<p>Die Katzenspinnen verf\u00fcgen \u00fcber eine reflektierende Schicht (Tapetum lucidum genannt) hinter der Netzhaut im Auge. Diese spiegelt jene Lichtanteile, welche durch die Netzhaut dringen zur\u00fcck, sodass sie noch ein zweites Mal auf die Netzhaut treffen. Diese Schicht bewirkt neben einer verbesserten D\u00e4mmerungssicht auch eine Reflexion des auffallenden Lichts auf die Augen in der Dunkelheit. Die Katzenspinnen sehen daher auch bei wenig vorhandenem Licht (D\u00e4mmerung, Nacht) verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut. Farben werden von Katzenspinnen nur eingeschr\u00e4nkt wahrgenommen. Da die Katzenspinne ihre Augen kaum nach links oder rechts bewegen kann, muss sie, um in eine andere Richtung sehen zu k\u00f6nnen, ihren Kopf bewegen. Durch die nach vorne gerichteten Augen ergibt sich eine starke \u00dcberschneidung der Sehachsen. Dies erm\u00f6glicht ein besseres r\u00e4umliches Sehverm\u00f6gen. Der Sichtwinkel der Katzenspinne betr\u00e4gt 200 bis 220\u00b0.<br \/>\nEinige Unterarten der Katzenspinne scheinen mehrere Augen zu besitzen. Diese funktionieren analog zu jenen der irdischen Springspinnen. Unterarten mit Spinnenaugen scheinen jedoch seltener zu sein als jene mit Katzenaugen. Zur Unterscheidung werden feline Araneae mit Spinnenaugen Spinnenkatze genannt. Jene mit Katzenaugen hingegen bezeichnet man als Katzenspinne.<\/p>\n<p>Die Ohren der Katzenspinne stehen aufrecht, sind spitz bis rundlich und k\u00f6nnen in verschiedene Richtungen gedreht werden. Der Frequenzbereich des Geh\u00f6rs einer Katzenspinne reicht bis etwa 65.000 Hz. Die Ohren einer Katzenspinne lassen sich unabh\u00e4ngig voneinander \u00fcber einen gro\u00dfen Winkelbereich drehen. Dadurch ist es ihr m\u00f6glich nahe Beutetiere akustisch zu lokalisieren und selbst in Dunkelheit durch einen gezielten Sprung zu fangen. Die Ohrmuscheln sind mit Ohrhaaren besetzt, um das Eindringen von Fremdk\u00f6rpern zu verhindern.<\/p>\n<p>An den Ohren l\u00e4sst sich auch die Stimmung der Katzenspinne ablesen: Angelegte Ohren bedeuten Verteidigungsbereitschaft; aufrecht nach vorne gewendet bedeutet, dass sie sich f\u00fcr ihre Umgebung interessiert.<\/p>\n<p>Die Zunge ist rau, da sie mit Papillen besetzt ist. Die zentralen Papillen sind mit Dornen besetzt, die zum K\u00f6rper zeigen. Diese Dornen dienen zum K\u00e4mmen des Felles oder zum Abschaben des Fleisches von Knochen. Die vorderen Papillen dienen der eigentlichen Geschmackswahrnehmung.<\/p>\n<p>Die Tasthaare (zool. Vibrissen) kennzeichnen die Katzenspinne als vorwiegend nachtaktives Tier. Sie verf\u00fcgen \u00fcber Tasthaare insbesondere an der Schnauze, jedoch auch \u00fcber den Augen und an den vier Beinpaaren. Die Vibrissen werden durch Luftbewegungen in Vibrationen versetzt, die \u00fcber Sinneszellen an den Tasthaarwurzeln in ein r\u00e4umliches Bild der Umgebung umgesetzt werden \u2013 Katzenspinnen \u201esehen\u201c dadurch zumindest grobe r\u00e4umliche Strukturen ihrer direkten Umgebung auch in v\u00f6lliger Dunkelheit. Die Vibrissen sind bereits bei Neugeborenen vollst\u00e4ndig ausgebildet, was die Wichtigkeit des Tastsinnes deutlich macht.<\/p>\n<p>Ober- und Unterkiefer sind mit einem Scharniergelenk verbunden. Das Gebiss umfasst 30 Z\u00e4hne. Ein Diastema (eine L\u00fccke in der Zahnreihe) l\u00e4sst die Eckz\u00e4hne (Canini) beim Schlie\u00dfen des Maules aneinander vorbeigleiten. Die langen, dolchartigen Eck- oder Fangz\u00e4hne dienen zum Packen, Festhalten und T\u00f6ten der Beute. Auch das Nerengift wird durch die Rei\u00dfz\u00e4hne in die Beute injiziert. Dar\u00fcber hinaus kann diese Spinnenart Fleischst\u00fccke aus der Beute herausrei\u00dfen und direkt schlucken. Die Rei\u00dfz\u00e4hne werden durch den vergr\u00f6\u00dferten letzten Vorbackenzahn (Pr\u00e4molar) und den ersten Backenzahn (Molar) gebildet. Sie weisen zackige Spitzen auf, die beim Bei\u00dfen scherenartig aneinander vorbeigleiten.<\/p>\n<p>Die Katzenspinne verf\u00fcgt \u00fcber Haarb\u00fcschel an den Beinen und besitzt im Gegensatz zu ihren Felinen verwandten keine Krallen.<\/p>\n<h3><strong>Lebensweise<\/strong><\/h3>\n<p>Lawapakalawa lauern am Boden, an Hausw\u00e4nden oder B\u00e4umen auf ihre Beute und springen sie an. Sie verf\u00fcgen auch \u00fcber Spinndr\u00fcsen, und im Gegensatz zu den irdischen Springspinnen nutzen sie ihre Seide nicht nur zum Bau von Ei-Kokons, sondern weben auch Spinnennetze. Einige Arten sichern sich bei ihren Spr\u00fcngen mit einem Faden aus Spinnenseide, sodass sie nach einem Sprung problemlos wieder zum Ausgangspunkt zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei der Auswahl ihrer Beute nutzen die Katzenspinnen all ihre Sinne. Beobachtungen zufolge haben Katzenspinnen bestimmte Geruchsvorlieben bei ihrer Beute sowie ihrem Jagdgebiet.<\/p>\n<p>Die Lawapakalawa sind Gesellschaftstiere, welche in losen Gemeinschaften leben. Sie jagen allein und auch zur H\u00e4utung ziehen sie sich in einen, mit Spinnennetz gesicherten, Unterschlupf zur\u00fcck. Gelegentlich sieht man sie jedoch mit anderen Lawapakalawa kuscheln oder spielen.<br \/>\nDie Katzenspinne scheint auch in einigen Gebieten ihrer Heimat domestiziert zu sein. die Spinnenkatze ist hingegen ein reines Wildtier.<\/p>\n<h3><strong>Fortpflanzung<\/strong><\/h3>\n<p>Die Lawapakalawa geh\u00f6ren, zu den Springspinnen &#8211; einer Unterart der Webspinnen &#8211; und als solche ist das Verhalten des m\u00e4nnlichen Tieres wichtig f\u00fcr eine erfolgreiche Befruchtung:<br \/>\nDie Balzt\u00e4nze sind komplexe Figuren aus Tanzschritten wie Seitw\u00e4rtslaufen, Zick-Zack-Bewegungen oder Trommeln mit den Laufbeinen.<br \/>\nWenn das M\u00e4nnchen nicht das artspezifische Ritual einh\u00e4lt, kann es vom Weibchen nicht als Geschlechtspartner erkannt werden und wird h\u00e4ufig Opfer desselben (Kannibalismus). Alle Katzenspinnen legen Eier. Diese werden in einen Kokon gewickelt und von dem Muttertier stets mit sich getragen. W\u00e4hrend der Entwicklung im Ei, besitzen die Embryonen einen Hinterleib aus 10 bis 12 Segmenten. Im weiteren Entwicklungsverlauf bilden sich die meisten dieser Segmente zur\u00fcck und es entsteht der bekannte Hinterleib. Die ausschl\u00fcpfenden Jungen erfahren keine Metamorphose; sie haben also meist schon die Form der ausgewachsenen Tiere, bleiben aber bis nach der ersten H\u00e4utung im Gespinst der Eih\u00fcllen.<\/p>\n<p>Junge Katzenspinnen und auch Spinnenkatzen erzeugen im Herbst lange F\u00e4den, mittels welcher sie sich hoch in die Luft erheben. Dadurch lassen sie sich mithilfe des Windes an neue Orte tragen.<\/p>\n<p>Auch geschlechtsreife Tiere h\u00e4uten sich in bestimmten Zeitr\u00e4umen je nach Nahrungsangebot. Die Weibchen sind mehrj\u00e4hrig fortpflanzungsf\u00e4hig. Katzenspinnen und Spinnenkatzen k\u00f6nnen monatelang ohne Nahrung \u00fcberleben. Ihre Regenerationsf\u00e4higkeit ist enorm. Verlorene Gliedma\u00dfen k\u00f6nnen bei fr\u00fchen H\u00e4utungen ersetzt werden.<\/p>\n<h3><strong>H\u00e4utung<\/strong><\/h3>\n<p>Wie bei allen Gliederf\u00fc\u00dfern ist das K\u00f6rperwachstum durch das feste Exoskelett (Au\u00dfenskelett) nur in sehr beschr\u00e4nktem Ma\u00dfe m\u00f6glich. Bei Webspinnen kann sich das weichh\u00e4utige Abdomen ausdehnen. Extremit\u00e4ten und Prosoma jedoch sind von einem sch\u00fctzenden Panzer umgeben, der ihr Wachstum einschr\u00e4nkt. Daher h\u00e4uten sie sich und streifen den zu klein gewordenen Carapax zugunsten eines neuen Panzers ab. Die Anzahl der bis zur Reife ben\u00f6tigten H\u00e4utungen liegt bei zehn H\u00e4utungen. Die Spinnenkatzen h\u00e4uten sich auch noch nach der Geschlechtsreife. In den fr\u00fchen Nymphenstadien ist die Zeit zwischen den H\u00e4utungen sehr kurz. Die Frequenz der H\u00e4utungen nimmt mit zunehmendem Alter ab und ist vom Nahrungsangebot abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Die H\u00e4utung k\u00fcndigt sich durch den R\u00fcckzug der felinen Araneae in ihren Schlupfwinkel und Nahrungsverweigerung an. Der Verlauf der H\u00e4utung ist analog zu den irdischen Vogelspinnen.<\/p>\n<p>Zum Schluss h\u00e4ngt eine frische Spinne schlaff an der alten Haut. Daraufhin beginnt sie mit einer Gymnastik, um w\u00e4hrend der Aush\u00e4rtung die Gelenke beweglich zu halten. Der H\u00e4utungsvorgang kann mehreren Stunden dauern. Nach der Gymnastik folgt h\u00e4ufig eine K\u00f6rperreinigung, bei der die Laufbeine durch das Maul gezogen und aneinander gerieben werden.<\/p>\n<h3><strong>Ern\u00e4hrung<\/strong><\/h3>\n<p>Die Katzenspinne und die Spinnenkatze haben gemein, dass sie carnivor leben und Beute jagen. Mit dem Katzenmaul k\u00f6nnen sie ihre Opfer rei\u00dfen und reicht ein Biss nicht um die Beute zu t\u00f6ten, kommt das Nerengift in den Eckz\u00e4hnen zum Einsatz. Spinnennetze weben sie meist zum Schutz vor Feinden, bleibt darin dann auch etwas h\u00e4ngen, fressen sie das darin gefangene Opfer ebenfalls.<br \/>\nDie Lawapakalawa sind immun gegen ihr eigenes Gift.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Disclaimer: Dies ist ein rein fiktionales Werk<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lawapakalawa Andere Namen: Spinnenkatze, Katzenspinne Wissenschaftl. Name: konkurrierend Feline Araneae Feliniella Minkowsk Quadrant: Alpha Herkunft: 3. Planet (Lawapa); Alpha-K-11.78.281 System; Oktens Wiege Lebensraum: Die Lawapakalawa lebt in den W\u00e4ldern des Planeten Lawapa. Aufgrund des hohen Sauerstoffgehaltes haben die Lawapakalawa etwa die Gr\u00f6\u00dfe einer bei uns herk\u00f6mmlichen Hauskatze. Entdeckt: 2416, USS Galathea Entdecker: Dr.\u00a0Srivani Mukherjee, USS [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":1126,"parent":4201,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4221","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-09-14 10:16:19","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4221"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4221\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6303,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4221\/revisions\/6303"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4201"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-galathea\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}