Hallo zusammen,
die Antwort auf zwei Bälle an mich.
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# Zeit: MD93.1800
# Ort: Messe der Nemesis (während der Party)
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„Es ist halt…“ fuhr Fabièn fort, „irgendwie kommen in letzter Zeit plötzlich alle an, und wollen mich entweder trösten oder mir mit meinen Beziehungsproblemen helfen. Das will ich aber gar nicht. Was ich… was wir für eine Beziehung haben, oder nicht haben … das ist doch Privatsache zwischen Jetsun und mir. Und wenn ich ihr nicht gut genug bin – was kann ein anderer da schon helfen. Die sollen mich doch einfach alle in Ruhe lassen.“
„Ah, darum geht es also…“ verstand Nazira. Die „Müllerin“ in ihr verstand es sogar noch etwas besser, auch sie hatte Zeit ihres Lebens keine Lust auf Menschen gehabt. Vor Jori, jedenfalls. Sie stellte ihren Teller erstmal wieder ab, während sie sich eine Antwort zurechtlegte.
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„Sie sind daran gewöhnt, Ihre Gefühle für sich zu behalten, und es ist Ihnen unangenehm, dass sich nun mehrere andere Personen, wenn auch wohlmeinend, einmischen, richtig?“ fasste die CNS zusammen, was er ihr bisher gesagt hatte und konzentrierte sich dabei bewusst auf Fabi, und nicht auf das Mischmasch an Einmischungen.
Der OPS nickte bedröppelt. „Mehr als unangenehm. Es geht doch nun wirklich niemand was an!“ bekräftigte er.
Die kleine Trill nickte zustimmend. „Ja, die Eigenheit sozial lebender Wesen, sich in die Angelegenheiten anderer Wesen einzumischen, die sie als Freunde betrachten, kann hier und da zu Herausforderungen führen“, sagte sie mit einem kleinen Lächeln. „Einerseits zeigt es Zuneigung, andererseits kann es aber auch schnell, besonders, wenn es um romantische Beziehungen geht, in Sensationslust abdriften. Vor allem, wenn die Fakten nicht bekannt sind.“ Sie sah ihn abwartend an.
„Genau!“ Ereiferte sich Fabièn. „Ich meine, jeder hat eine andere Meinung dazu, alle glauben, was zu wissen, und keiner hat wirklich eine Ahnung. Warum halten die sich nicht einfach da raus?!“
Nazira nickte zustimmend. „Niemand weiß genau, was zwischen Ihnen und Jetsun vorgefallen ist oder auch nicht, und wie es zwischen Ihnen aussieht, außer Ihnen beiden. Und es macht sie wütend, dass die Leute Ihnen nicht nur ungefragt ihre Meinung ins Ohr drücken und somit offenbaren, dass sie eventuell völlig falsch liegen, sondern auch, wenn ich es richtig mitbekommen habe, Ihnen sogar direkt oder indirekt anbieten, vermeintlich in Ihrem Sinne zu agieren.“ Sie sagte dies nicht als Frage, sondern als Feststellung, gleichzeitig abwartend, wie er auf dieses Statement reagieren würde. Wenn sie seine Mimik und Körpersprache richtig las, war er nicht nur wütend, sondern auch verzweifelt, emotional erschöpft und fühlte sich recht hilflos.
„Ja!“ rief er aus. „Ich meine, was glauben die eigentlich alle, wer sie sind, sich da einzumischen! Das geht sie doch einfach nichts an…“
Die kleine Trill setzte eine nachdenkliche Miene auf und legte den Kopf leicht schief. „Können Sie vielleicht auch etwas Positives für sich an diesen ganzen Einmischungen sehen?“ fragte sie ihn vorsichtig und langsam, ihm einen beruhigenden, sanften Blick schenkend.
Fabi schnaubte, überlegte dann aber doch, bezog mit ein was sie eben gesagt hatte und antwortete dann zögerlich „Die Einmischer halten sich für meine Freunde…?“
Nazira lächelte. „Guter Punkt. Sie haben Freunde. Das ist schön“ beantwortete sie seine Antwort, ohne zu werten. Sie wartete etwas, trank den letzten Schluck aus ihrem Glas, und fragte dann vorsichtig und leise, ihm jede Möglichkeit gebend, ‚nein‘ zu sagen „Möchten Sie einen Rat von mir?“
Der OPS dachte kurz darüber nach. Eigentlich hatte er gar nicht über all das reden wollen. Irgendwie hatte sie es trotzdem geschafft, dass er es tat. Nun – immerhin sprach er hier gerade mit der Counselor. Er zuckte lapidar mit den Schultern. „Warum nicht. Jeder andere hat mir seinen ja auch schon gegeben. Immerhin haben Sie gefragt.“ Er grinste etwas schief.
Sie erwiderte das Grinsen, wurde dann jedoch wieder ernst und sagte langsam und ruhig „Freunde bekommen meist das Gefühl, etwas tun zu müssen, wenn der betroffene Freund nichts tut oder tun kann und es für sie so aussieht, als würde er dringend Hilfe brauchen. Was glauben Sie, Fabién, was könnte Ihnen helfen, die vorhandene Situation so aufzulösen, dass es Ihnen wieder besser geht und dieser Drang Ihrer Freunde, etwas für Sie zu tun, somit nachlässt?“
Fabi überlegte eine Weile, versuchte nun tatsächlich, ihre Frage zu beantworten. Nach einer ganzen Weile sagte er, unsicher und mit gerunzelter Stirn „Mit… Jetsun reden?“
Nazira nickte, lächelte und sagte dann sanft „Eine hervorragende Idee, Mr. LaGroille.“ Nun nahm sie wirklich ihren leeren Teller um sich noch einen weiteren Nachschlag zu organisieren, nickte ihm noch einmal freundlich zu, und ließ den OPS dann mit seinen Gedanken alleine.
(NRPG: Johannes, ich hoffe, ich hab Fabi halbwegs passend reagieren lassen…wenn nicht, sorry.)
#Ort: USS Nemesis, Bereitschaftsraum der CO
#Zeit: 94.0637
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„Aye.“ bestätigte der TAK der Hephaistos. „Ihr TAK war so freundlich, mir die aktuellen taktischen Lageberichte zu überspielen, so dass ich mir einen Eindruck über die aktuelle Lage verschaffen konnte. Das ist hilfreich.“ Dann zögerte er kurz. „Allerdings wäre es von noch größerer Hilfe, wenn wir auch die Geheimdienstdaten erhalten könnten. Vermutlich wurden diese nur im Paket vergessen.“ fügte er nüchtern an. Vermutlich gab es Bedenken, ihm – einem Klingonen – solche Daten zuzusenden, aber das wollte er nicht andeuten.
Sureya war kurz verblüfft, schmunzelte dann aber. „Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass wir über solche Daten verfügen?“ wollte sie wissen.
„Captain – ich bitte Sie. Ihr Schiff ist ein Prototyp, das hinter die feindlichen Linien entsandt wird, um ein anderes Schiff mit Prototypen an Bord zu suchen und zu bergen. Wenn Sie keine Geheimdienstdaten an Bord haben, hat es vermutlich kein Schiff der Flotte.“
Er kannte Sureyas Art und war bereit, die Frage als Spielerei abzutun – und nicht als Beleidigung seiner Intelligenz zu werten.
„Sollten Sie natürlich auf das offizielle Protokoll bestehen, kann ich natürlich auch Captain Ruthven Bescheid geben und ihn bitten, eine offizielle Anfrage zu stellen. Ich hatte aber gehofft, den Datentransfer beschleunigen zu können – immerhin ist dies nicht gerade der sicherste Ort im All. Und falls die Klingonen uns hier finden, werden wir alle Vorteile brauchen, derer wir habhaft werden können.“
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Sureya musste kurz lachen, als er die Lage beider Prototypen in seiner üblichen trockenen Art zusammenfasste. Sie hatte ihre kleinen, von hintergründigem Humor durchsetzten Wortgeplänkel durchaus hier und da vermisst und das hatte schon fast danach geklungen. Doch sie wurde gleich wieder ernst und tippte sich nachdenklich mit einem schlanken Zeigefinger gegen das Kinn. „Hmm, in der Tat, im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, wie es so schön heißt. Ich kann das Protokoll jedoch bei allem Vertrauen, dass ich Ihnen persönlich entgegenbringe, nicht vollständig missachten.“
Mit diesem Satz gab sie ihm deutlich zu verstehen, dass es nicht an ihm und seiner klingonischen Herkunft lag, dass er diese Daten bisher nicht erhalten hatte. Auch, wenn er nichts in der Richtung gesagt oder auch nur angedeutet hatte – sie kannte ihn gut genug und erinnerte sich noch sehr gut an die Misstrauensbekundungen ihm gegenüber, die sie zu ihrer Zeit auf der Hephaistos von einigen Besatzungsmitgliedern mitbekommen hatte, um nicht zu wissen, dass ihm dieser Gedanke zumindest am Rande gekommen sein dürfte.
Nach einer etwas längeren Pause, in der sie verschiedene Vorgehensweisen für sich betrachtet, bewertet und wieder verworfen hatte, kam sie zu einem Entschluss. „Ich werde prüfen, ob das Ihnen übermittelte Datenpaket unvollständig war, Mr. Ajur. Falls dem so ist, kann ich derart sensible Daten jedoch nicht an ihrem Captain vorbei schleusen. Das ist Ihnen sicherlich klar. Stellen Sie in – sagen wir, einer Stunde, eine Anfrage bei Captain Ruthven, um Zugriff auf eventuelle neue, klassifizierte Datenpakete von uns zu erhalten.“ Sie nickte resolut und lächelte leicht. Auf diesem Weg würde die offizielle Anfrage keine Zeit rauben, und dennoch wäre die Befehlskette eingehalten worden. Und die Ägypterin war sich sehr sicher, dass Shay seinem TAK die Daten nicht vorenthalten würde. Würde er dem Klingonen nicht vertrauen, wäre dieser nicht mehr auf dem Schiff.
„Und Ajur – ich würde mich freuen, wenn wir, solange unsere beiden Schiffe noch gemeinsam unterwegs sind, mal wieder zusammen essen könnten. Gerne im Elsium, ich weiß, dass Ihre Zeit knapp bemessen ist.“ Fast hätte sie gezwinkert, aber sie unterdrückte den Impuls, wohlwissend, dass er dies vermutlich nicht schätzen würde. Die Bitte war jedoch aufrichtig, und das konnte der TAK hören. Sureya wollte die Gelegenheit einfach nicht verstreichen lassen, mit so vielen ihrer früheren Crewkameraden wie möglich ein wenig Zeit zu verbringen, und Ajur stand, was das anging, recht weit oben auf ihrer Liste…
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# Zeit: MD93.1800
# Ort: Messe der Nemesis (während der Party)
Obwohl er erst nicht wollte, redet Fabién nun doch mit Nazira. Sie empfiehlt ihm, sich mit Jetsun zu unterhalten.
#Ort: USS Nemesis, Bereitschaftsraum der CO
#Zeit: 94.0637
Ajur bittet Sureya um die Geheimdienstdaten zum Krieg, um sich bestmöglich auf weitere klingonische Angriffe vorbereiten zu können. Sie entscheidet sich, diese Daten ohne offizielle Anforderung an Captain Ruthven schicken, wo Ajur diese dann abfragen kann, um zumindest die Befehlskette einzuhalten.
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Submitted by
Lt. Nazira Tapai Cpt. Sureya Bateh
CNS USS Hephaistos CO USS Nemesis
Aka Debora Jarosch