{"id":5029,"date":"2019-10-19T21:14:20","date_gmt":"2019-10-19T21:14:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20181223-frohe-weihnachten-492\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:52","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:52","slug":"20181223-frohe-weihnachten-492","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20181223-frohe-weihnachten-492\/","title":{"rendered":"Frohe Weihnachten!"},"content":{"rendered":"<p>Frohe Weihnachten!<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Frohe Weihnachten!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>das_huegelchen@yahoo.de<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>23.12.2018, 22:51<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>So,  ich hoffe ich habe alle Postings in einer halbwegs logischen Reihenfolge zusammengef\u00fcgt. Dazu musste ich teilweise einzelne Teile herausl\u00f6sen und ich hoffe ich habe keine Abschnitt von irgendjemanden vergessen. Falls doch entschuldige ich mich jetzt schon mal daf\u00fcr und bitte darum sich dann zu melden.   Ansonsten nehmt euch was zu knabbern und trinken beim lesen &#8211; es ist verdammt lang <b class=\"moz-txt-star\">*g*<\/b>   Frohe Weihnachten euch allen !  Gru\u00df  Mac   &lt;RPG&gt;  # Zeit: 4 Wochen vor Weihnachten # Ort: USS Hephaistos \/ diverse Quartiere   Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere. Nunja nicht ganz. Es war nichts passiert. So rein gar nichts. Kein Angriff, keine Katastrophe. Kein Leck im Warpkern, kein schiefgegangenes Experiment, keine n\u00f6rgelnden Crewmitglieder oder gar Kollegen. Der Tag war daher im Grunde schon etwas Besonderes, weil eben gerade einmal nichts Besonderes geschehen war. Dementsprechend gut gelaunt schlenderte Cat zu ihrem Quartier.  \u00dcberlegungen ob man heute lieber in der Messe essen wollte oder doch im Quartier wurden auf sp\u00e4ter verschoben. Erstmal eine Dusche und sich etwas bequemeres anziehen. Der Rest w\u00fcrde sich schon noch finden. Die Hand streifte den T\u00fcrsummer der den rechtm\u00e4\u00dfigen Zutritt gew\u00e4hrte und die T\u00fcr glitt mit einem sanften zischen zur Seite. Das Licht im Quartier ging an und Caterina machte genau einen Schritt in das Quartier hinein als urpl\u00f6tzlich infernalischer Krach aus den Lautsprechern ert\u00f6nte.   [Last Christmas, I gave you my heart But the very next day you gave it away This year, to save me from tears I&#8217;ll give it to someone special Last Christmas, I gave you my heart &#8230;   Cat zuckte sichtlich zusammen und hielt sich die Ohren zu.   &#8222;COMPUTER! MUSIK STOP!&#8220; schrie sie in den Raum und tats\u00e4chlich zeigte dies Wirkung. Zumindest lange genug, um die H\u00e4nde wieder von den Ohren zu nehmen und das Quartier soweit zu betreten, dass sich die T\u00fcr hinter ihr wieder schloss.   Kaum war das geschehen erschien pl\u00f6tzlich eine kleine Gestalt, die nur aus einer roten Zipfelm\u00fctze und einem wei\u00dfen Bart zu bestehen schien. (<a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fsalutedintorni.it%2Fwp-content%2Fuploads%2F2015%2F12%2Fna-678x381.jpg&amp;data=02%7C01%7C%7C92701347e2434a3a762708d6562a800e%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636791137865859071&amp;sdata=WvR2WfDlcUmlF%2F%2FRyEuwbc6MsAfbiCHgOOoiWKJaOpI%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fsalutedintorni.it%2Fwp-content%2Fuploads%2F2015%2F12%2Fna-678&#215;381.jpg&amp;data=02%7C01%7C%7C92701347e2434a3a762708d6562a800e%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636791137865859071&amp;sdata=WvR2WfDlcUmlF%2F%2FRyEuwbc6MsAfbiCHgOOoiWKJaOpI%3D&amp;reserved=0<\/a> <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fsalutedintorni.it%2Fwp-content%2Fuploads%2F2015%2F12%2Fna-678x381.jpg&amp;data=02%7C01%7C%7C92701347e2434a3a762708d6562a800e%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636791137865859071&amp;sdata=WvR2WfDlcUmlF%2F%2FRyEuwbc6MsAfbiCHgOOoiWKJaOpI%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fsalutedintorni.it%2Fwp-content%2Fuploads%2F2015%2F12%2Fna-678&#215;381.jpg&amp;data=02%7C01%7C%7C92701347e2434a3a762708d6562a800e%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636791137865859071&amp;sdata=WvR2WfDlcUmlF%2F%2FRyEuwbc6MsAfbiCHgOOoiWKJaOpI%3D&amp;reserved=0<\/a>)   Caterina be\u00e4ugte die Gestalt skeptisch.   &#8222;Keine Sorge, ich bin nur ein Hologramm.&#8220; begann das unbekannte Wesen auch sogleich.   &#8222;Computer Hologramm entfernen.&#8220; befahl Caterina sofort.   [Befehl nicht ausf\u00fchrbar. Sie besitzen nicht die n\u00f6tigen Berechtigungen.  Bitte setzen sie sich mit ihrem Systemadministrator in Verbindung.] antwortete der Computer was das Wesen zum Kichern veranlasste.   &#8222;Das funktioniert nicht. Mein Programm wird erst beendet, wenn ich meine Aufgabe erf\u00fcllt habe.&#8220; kicherte das Wesen weiter.   &#8222;Verstehe und was ist diese Aufgabe?&#8220; fragte Caterina nun nicht ganz ohne Neugier. Irgendjemand musste sich verdammt ins Zeug gelegt haben f\u00fcr diesen Streich oder was immer das sein sollte.   &#8222;Gut das du fragst. Ich bin der Weihnachtswichtel und muss dir sagen wen du dieses Jahr zu Weihnachten beschenken sollst.&#8220; erkl\u00e4rte das Wesen.   Caterina st\u00f6hnte auf. &#8222;Ist das auch schon wieder? Ist euch mal in den Sinn gekommen das es Leute gibt die sich gar nicht beteiligen wollen?&#8220;   &#8222;Joa schon, aber ich mach\u2018s trotzdem. Es sei denn du willst das ich dir bis Weihnachten auf die Nerven gehe. Wenn ich dir n\u00e4mlich nicht sage wen du beschenken sollst dann bleibt mein Programm aktiv.&#8220; erkl\u00e4rte das kleine Wesen.   &#8222;Oh gro\u00dfartig. Und wen soll ich dann bitte beschenken?&#8220; fragte Caterina leicht genervt.   &#8222;Nee, nee, nee &#8211; du musst schon richtig fragen.&#8220; erkl\u00e4rte der Wichtel bockig.  Augen wurden gerollt und ernsthaft \u00fcberlegt einfach zu gehen.   &#8222;Fein. W\u00fcrdest du mir bitte sagen wen ich beschenken soll?&#8220; wurde ein neuer Versuch gestartet.   &#8222;Nein, so auch nicht. Du musst sagen &#8218;Bitte lieber Wichtel sag mir wen ich beschenken darf.'&#8220;   Catarina entgleisten die Gesichtsz\u00fcge leicht. Das war ja wohl die H\u00f6he!  Andererseits die Aussicht darauf das Wesen von nun an jeden Abend hier zu haben &#8230; Nein da schluckte man doch besser seinen Stolz.   Caterina atmete tief durch und schloss die Augen.   &#8222;Bitte lieber Wichtel sag mir wen ich beschenken so &#8230; darf.&#8220;   &#8222;Sehr sch\u00f6n. Der Name deines Wichtelpartners steht auf dem Zettel da auf dem Tisch. Bis zum n\u00e4chsten Mal!&#8220; verk\u00fcndete das Wesen und war zu den leisen Kl\u00e4ngen von Last Christmas wieder verschwunden.   Brummelnd trat Caterina an den besagten Tisch und griff nach dem braunen Pergamentpapier.   &#8222;Dein Wichtelpartner ist K&#8217;erral.&#8220; war dort in sch\u00f6nen Lettern zu lesen.   &#8222;Auch das noch und dabei war der Tag doch bis ebenso gut gewesen.&#8220; murmelte Caterina vor sich hin. Sie trat an eine der Wandschrankt\u00fcren auf Kopfh\u00f6he und bet\u00e4tigte den Druckpunkt. Die T\u00fcr sprang ihr entgegen. Sie kramte eine Flasche Whisky und ein Glas aus dem Schrank. Einen kurzen, aber daf\u00fcr tieferen Seufzer sp\u00e4ter ber\u00fchrte der Flaschenhals den Glasrand. Nachdem sie sich einen guten Schluck eingeschenkt hatte lie\u00df sie sich wieder auf das Sofa fallen. Das Glas an die Flasche ansto\u00dfend nahm sie einen kr\u00e4ftigen Schluck aus der Flasche und stellte das Glas auf dem Tisch neben sich ab. Wichteln \u2013 Hmpf. Bei ihr hatte sich dieses Jahr kein wenig Weihnachtsstimmung eingefunden. Als h\u00e4tte sie \u00fcberhaupt Zeit gehabt dar\u00fcber nachzudenken. Ihre Schwester? An der Frontlinie und t\u00e4glich in kleinere bis mittelgro\u00dfe Scharm\u00fctzel verwickelt. Ihr Gro\u00dfvater? Antwortete noch seltener auf ihre Nachrichten, da er als FKOM-TAK nun drei Mal so viel zu tun hatte, wie zuvor. Cousin Afonso? Missing in Action. Vermutlich das erste Opfer der klingonischen Aggression. Ein weiterer Schluck rann ihre Kehle hinab. Nein. Catarina war wirklich nicht nach Weihnachten zumute.   Sie k\u00f6nnte es auch einfach sein lassen. Sie k\u00f6nnte ja einfach das Wichteln nicht ausf\u00fchren. Sie hat dem Wichtel gesagt, dass sie K\u2019erral beschenken w\u00fcrde. Aber z\u00e4hlten Versprechen an Hologramme \u00fcberhaupt? War es moralisch vertretbar das Hologramm anzul\u00fcgen, nur um ihre Ruhe zu bekommen? Was, wenn es eine Absicherung gab? Wenn der Urheber davon erfahren w\u00fcrde, dass Catarina ihren Wichtelpartner nicht beschenkt, w\u00fcrde dieser dann Catarina den Wichtel auf den Hals hetzen, bis sie K\u2019erral schlussendlich doch beschenken w\u00fcrde? Was w\u00fcrde aus K\u2019erral werden? W\u00fcrde sich der Caitianer schlecht f\u00fchlen, wenn alle anderen um ihn herum beschenkt w\u00fcrden? Alle um ihn herum? Moment! Das w\u00fcrde hei\u00dfen, dass auch sie beschenkt werden w\u00fcrde. Uhh, ein Geschenk! Sie versp\u00fcrte einen kurzen Moment der Freude, den ein Schluck Whisky sofort wieder mit einem kleinen Husten erstickte.   \u201eVerdammt\u201c, murmelt Cat. Sie wischte sich mit dem Daumen ein paar Tropfen vom Mundwinkel. Die Zungenspitze, die die Tropfen aufnahm, brannte. Die Pilotin seufzte. Sie kannte K\u2019erral gar nicht wirklich. Catarina seufzte erneut und griff sich ein PADD samt Stylus.   Sie rief sich eine leere Fl\u00e4che auf und begann mit einer leeren Fl\u00e4che. Ungef\u00e4hr mittig schrieb sie Wichtelgeschenk und zog einen Kreis um das geschriebene. Ein anderer Kreis mittig links, wurde mit einem dicken roten Strich mit dem Ausgangspunkt verbunden. Darin stand in geschwungener Schrift K\u2019erral. Sonnenartig verteilten sich weitere Begriffe, die Catarina mit dem Sicherheitsoffizier verband und verschiedenfarbig notierte.   {Caitianer} -&gt; Cait -&gt; Ferasa -&gt; {Heimat} -&gt; Geburtsort? -&gt; Klima? -&gt; Familie?.   Omnivor, eher Carnivor \u2013 er jagte zumindest gern (auch das f\u00fchrte zu einem neuen Arm) -&gt; Essensgutschein? -&gt; Abendessen kochen?.  Cat verwarf den Arm und die dazugeh\u00f6rigen Gedanken.   Sicherheitsoffizier -&gt; Antike Waffen? -&gt; Caitianische Kampfk\u00fcnste? -&gt;   Von den Kampfk\u00fcnsten aus gingen neue Gedanken weg. -&gt; *Bewaffneter Kampf (wurde verbunden mit Antiken Waffen) -&gt; *Schwerter? -&gt; \u00b0unbewaffneter Kampf -&gt; \u00b0menschliche Verteidigungstechniken? -&gt; \u00b0klingonische Kampftechniken -&gt; \u00b0Vulkanischer Nackengriff?   Catarina graute den Arm mit dem Stylus aus. Es ging um Weihnachten. Dem angeblichen Fest der Liebe. Nicht, dass sie jemals in einer Beziehung gewesen war, als Weihnachten war. Nein. Sex hatte sie zwar gehabt, aber Liebe. Ein weiterer Schluck Whisky folgte. Weihnachten und Kampftechniken passte jedenfalls nicht f\u00fcr sie zusammen. Im Notfall k\u00f6nnte sie noch immer auf ein \u00e4lteres Trainingsprogramm ihres Gro\u00dfvaters zur\u00fcckgreifen und jenes Verschenken, f\u00fcrs erste aber \u00fcberlegte sie sich etwas anderes.   {kuschelig} fand seinen Weg auf das PADD. {Fell} -&gt; farbig -&gt; Weich -&gt; Warm -&gt; {Pflegeintensiv} -&gt; Shampoo\/Sp\u00fclung? -&gt; F\u00f6hnen? -&gt; {K\u00e4mmen} -&gt; {Kamm} -&gt; Traditionelle Fellpflege -&gt; moderne Fellpflege.   Z\u00fcchter\/Pflanzen \u2013 das hatte sie mal in der Offiziersmesse aufgeschnappt. -&gt; B\u00e4ume? -&gt; Blumen? -&gt; Samen zur Aufzucht eines Olivenbaums?    Auch den letzten Arm verwarf Catarina. Es erschienen nur die Arme {Kuschelig} und {Heimat} vielversprechend zu sein. F\u00fcr beide musste Catarina anfangen sich einiges Wissen \u00fcber Caitianer anzulesen. Sie wechselte die Applikation auf dem PADD und rief sich vom Computerkern die passenden Daten zu Caitianischer Fellpflege und alles zu K\u2019errals Herkunftsort, klimatischen Bedingungen und soweit es bekannt die seiner Familie.   Einen Schluck sp\u00e4ter konnte Catarina bereits anfangen zu lesen, da der Computer die Daten zum Lesen auf dem PADD freigegeben hatte.    Sie tippte mit dem Stylus gegen ein Schlagwort und \u00f6ffnete dadurch ein neues Fenster. \u201eWow, das ist ja cool\u201c, murmelte sie. Sie stellte die Flasche auf den Tisch zur\u00fcck und nahm ihren linken Daumennagel in den Mund. So, wie sie es immer machte, wenn sie gespannt las.  #   Brummelnd trat Daniel an den besagten Tisch und griff nach dem braunen Pergamentpapier.  &#8222;Dein Wichtelpartner ist Emily Lesi Wells.&#8220; war dort in sch\u00f6nen Lettern zu lesen.  &#8222;Auch das noch und dabei war der Tag doch bis eben so gut gewesen.&#8220; murmelte Daniel vor sich hin. Es h\u00e4tte aber schlimmer kommen k\u00f6nnen, wenigstens konnte er die Trill gut leiden und so kam das Geschenk dann doch auch von Herzen. Er dachte kurz nach und lies einige Ideen vor seinem inneren Auge vorbeiziehen, bis ihm die finale Idee kam, ein Geschenk, das f\u00fcr eine Ingenieurin sicher ganz gut war. Er h\u00e4tte es einfach replizieren k\u00f6nnen, aber das w\u00e4re dann doch zu einfach gewesen. Also setzte sich Daniel zuerst, noch vor der Dusche und dem Essen, an seinen Tisch und machte auf einem Padd einige Konzeptionszeichnungen und schon eine Liste, wo er die Einzelteile f\u00fcr das Geschenk herbekommen w\u00fcrde. Er w\u00fcrde dann das ganze von Hand verpacken und unter dem Weihnachtsbaum platzieren.  F\u00fcr den n\u00e4chsten Arbeitsschritt ben\u00f6tigte er einige Einzelteile, darunter nat\u00fcrlich auch eine Plasmabatterie, die er aus dem Vorratslager zu holen dachte. Laut der Inventarliste m\u00fcssten sich die wichtigsten Materialien im Frachtraum 2, Versorgungsdepot finden lassen. Dort ging er dann hin.  Im Depot angekommen, ging er durch die einzelnen G\u00e4nge hindurch und suchte nach den richtigen Kisten. Alles war feins\u00e4uberlich sortiert und nummeriert, aber man musste eben die richtige Schachtel finden. &#8222;Kann ich Ihnen irgendwie helfen, Lieutenant?&#8220;, h\u00f6rte Daniel die in diesem Moment bescheuertste Stimme von hinten. &#8222;Miss Wells, guten Abend.&#8220; sagte er freundlich. &#8222;Ich suche noch nach einer Plasmabatterie.&#8220; &#8222;Warum bringen Sie ihr kaputes Ger\u00e4t nicht einfach zu uns in den Maschinenraum? Meine Jungs bekommen das sicher gut hin.&#8220;, fragte sie freundlich. &#8222;Ach, so kaputt ist es gar nicht. Die Batterie ist nur leer und ich wollte sie selbst ersetzen. Ist nichts wichtiges und geh\u00f6rt auch gar nicht zur Sternenflottenausr\u00fcstung.&#8220; Er machte eine wegwerfende Geste. &#8222;Ich wollte nur selbst schauen, dass ich das..Spielzeug&#8230;&#8220;, f\u00fcgte er leise hinzu, &#8222;selbst reparieren kann.&#8220; &#8222;Das ist aber nett von Ihnen.&#8220; Emily streckte sich und holte eine kleine Kiste herunter, in der fein s\u00e4uberlich eingestapelt mehrere Plasmabatterien lagen. Sie waren alle ungef\u00e4hr 10cm lang. &#8222;Hier, bitte bedienen Sie sich.&#8220; Daniel nahm zwei St\u00fcck davon heraus und steckte sie in seine Brusttasche. &#8222;Vielen Dank, das war sehr freundlich. Ich w\u00fcnsche Ihnen noch einen sch\u00f6nen Abend.&#8220; Damit drehte sich der CWI hastiger als normalerweise um. Emily sch\u00fcttelte nur den Kopf.  Ein paar Stunden sp\u00e4ter, als schon die Nachtschicht angebrochen war und es nach Mitternacht war, schlich sich der Halbbetazoid wieder in das Materiallager, um noch ein paar mehr Teile zu organisieren, um dann damit in sein Quartier zu verschwinden. Er machte dann sein Licht an und stellte die Einzelteile auf den Tisch. Dann begann er zu arbeiten. Er arbeitete mehrere Stunden durch und als er schlie\u00dflich fertig war und die kleine Ger\u00e4tschaft ihren Dienst tat, war es schon 5 Uhr morgens. Zum Gl\u00fcck hatte er heute die Sp\u00e4tschicht, so dass er sich nochmal in sein Bett legen konnte.   #   &#8222;Dein Wichtelpartner ist Catarina de Almeida Rocha.&#8220; war dort in sch\u00f6nen Lettern zu lesen. &#8222;Auch das noch und dabei war der Tag doch bis eben so gut gewesen.&#8220; murmelte Thomas vor sich hin.\u201cThomas beschloss seiner guten Laune wieder auf die Spr\u00fcnge zu helfen und ging, wie geplant, unter die Dusche. Keine Schalldusche. Wasser. Abwechselnd hei\u00df und kalt prasselte es auf seinen K\u00f6rper. Seine Borggliedma\u00dfen brauchten das nicht. Daf\u00fcr tat es den biologischen Teilen seines K\u00f6rpers umso mehr gut.Schnell wanderten seine Gedanken zur FLG. Ein Geschenk zu finden war gar nicht so einfach, schlie\u00dflich kannte er sie viel zu wenig. Privat hatten sie keinen Kontakt gehabt und dienstlich hatten sie auch kaum Schnittpunkte. Eigentlich wusste er nur wie sie aussah und das sie Portugiesin war. Ende der Fahnenstange. Er musste also in den Dienstakten mehr herausfinden. Seinen ersten schnellen Gedanken hatte er schnell wieder verworfen. Sie zum Essen ein zu laden und zu bekochen war, nicht nur, etwas zu simpel. Er wusste ja auch nicht was sie mochte und was nicht. Das fing mit der Vorspeise an. Caldo Verde mit Couve Galega und Chourico? Oder Gazpacho? Sopa de marisco? Das Hauptmen\u00fc. Fisch, Fleisch oder Meeresfr\u00fcchte? Welches Gem\u00fcse? Genau die gleichen Fragen stellten sich dann f\u00fcr den Nachtisch. Mochte sie Pastel de Nata? Queijadas de Sintra?&#8217;Verdammt! Zu viele offene Fragen!&#8216;, dachte er und trocknete sich ab. Immerhin kam ihm dann noch der Gedanke sie zum Essen, mit Speiseplan nach Wunsch, ein zu laden. Die Einladung konnte er selber erstellen. Zeichnen und malen konnte er recht ordentlich. Aber damit war es nicht getan. Ihm musste noch mehr einfallen.Nackt wie er war trat er aus der Dusche in einen Wohnraum, wo er Papier und seine Buntstifte hervor holte. Auf Ganymed hatte er, erfolgreich, mehrmals nach Zeugenaussagen Gesichter gezeichnet. Direkt und noch vor Ort erstellte er ein Phantombild. Zu diesem Zeitpunkt waren die Erinnerungen noch frisch im Ged\u00e4chtnis. Sp\u00e4ter gingen kleinere wichtigere Details gerne verloren.Als er zufrieden mit seinem Werk war legte er es auf den Tisch und tauschte es gegen ein Pad ein, wo er die Personalakte studierte. Besonders viel gab diese aber auch nicht her. Aber genug um Ideen zu liefern! Fu\u00dfball. Noch immer war dieser Sport auf der Erde sehr beliebt. Aber eben nur auf der Erde. Hier drau\u00dfen, weit weg von der Erde, war nichts zu holen, au\u00dfer einer Replik. Wenn hier an Bord jemand etwas Originales zum Thema Fu\u00dfball hatte dann wohl die FLG selber.Dann fielen die Puzzleteile ineinander! Brettspiele, Themen-Filmabende des 20. und 21. Jahrhundert und Scharfsch\u00fctze! Damit konnte er etwas anfangen!Nun ging Thomas daran seine zweite Idee zu verwirklichen. Er ging, noch immer nackig, durch den Wohnraum, zum Replikator, welcher nach nicht ein mal einer Minute das Gew\u00fcnschte hergestellt hatte. Doch das Monopoly, Erstausgabe 1935, entsprach nicht seinen W\u00fcnschen. Es sah funkelnagelneu aus. Das war es nicht. Er dr\u00fcckte eine Taste und das Spiel verschwand. Flink programmierte er einige Parameter und der Replikator summte. Kritisch be\u00e4ugte er das Spiel erneut. Nun hatte die Schachtel einen Antiken Touch und wies leichte Gebrauchsspuren auf. Die W\u00fcrfel, Spielfiguren und H\u00e4uschen hatten leichte Kratzer. Die Spielanleitung wirkte abgegriffen und war etwas vergilbt. Zufrieden stellte er das Monopoly zur Einladung auf den Wohnzimmertisch.Um seine weiteren Geschenke her zu stallen brauchte Thomas einen besseren und gr\u00f6\u00dferen Replikator. Dieser befand sich auf einem Maschinendeck, In seinem Schlafzimmer stieg der CSO zuerst in die Schaftstiefel, um sich dann eine lange wallende Robe \u00fcber zu werfen. Dazu trug er hell braune lange Handschuhe, welche farblich zur Robe passten. Der kurze Blick in den Spiegel diente nicht der Eitelkeit. Er pr\u00fcfte ob nicht, trotz des blickdichten Stoffes, irgendwo ein LED durchleuchtete. Zufrieden verlie\u00df er das Quartier. Mit fast schon beschwingten Schritten ging er zu Turbolift, welcher nach kurzer Fahrt anhielt. Eine junge PO3 stieg ein und l\u00e4chelte ihn freundlich nickend zu, um sich dann um zu drehen.Nach einer weiteren kurzen Fahrt verlie\u00df die PO3 den Lift und l\u00e4chelte verschmitzt \u00fcber die Schulter. Schnippisch fragte sie: &#8222;Was tr\u00e4gt man eigentlich unter einer Robe?&#8220;&#8220;Nichts.&#8220;Die sich schlie\u00dfende T\u00fcr des Lifts verhinderte dass Thomas das verbl\u00fcfft entgleisende Gesicht noch sehen konnte. Sicherlich war die PO nett, h\u00fcbsch und vielleicht ein gutes Betthupferl, aber seit sich Thomas von den Zwillingen auf der Akademie verabschiedet hatte suchte er nach einer ernsten festen Beziehung, um eine Familie zu gr\u00fcnden. Auf Ganymed hatte er kein Gl\u00fcck gehabt. Hier an Bord, mit viel weniger Leuten an Bord, waren die Chancen fast schon verschwindend gering.Der gro\u00dfe Replikator auf dem Maschinendeck konnte herstellen was Thomas brauchte. Am St\u00fcck konnte das Ger\u00e4t die Geschenke nicht produzieren, aber immerhin alle Komponenten. Diese brauchte er nun nur noch zusammen setzenZur\u00fcck in seinem Quartier entledigte er sich der Robe und der Stiefel und begann die Teile zu montieren.Zuerst entstand ein antikes TV-Ger\u00e4t. Ein Holzgeh\u00e4use, mit silberner Teleskopantenne oben darauf, seitliche Lautsprecher und Schalter und Druckkn\u00f6pfe an der Vorderseite. Eine Bildschirmr\u00f6hre hatte der Replikator nicht herstellen k\u00f6nnen. Stattdessen hatte Thomas ein entsprechend modifiziertes \u00fcbergro\u00dfes Pad hergestellt. Sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfte und programmierte der CSO das TV-Ger\u00e4t. Wollte die FLG Filme oder Serien schauen musste sie sich zu dem Ger\u00e4t bem\u00fchen und mittels der Schalter und Kn\u00f6pfe heraus suchen.Das letzte der Geschenke war auch am kompliziertesten. Der Replikator hatte mehrfach eine Autorisation verlangt, bevor er die Bauteile ausspuckte. Immerhin handelte es sich um eine funktionierende Waffe! Ein Barrett M82A1 Schafsch\u00fctzengewehr, mit optischem Zielfernrohr. Zumindest sah es Original aus. War es aber nicht. Unter dem Offensichtlichen verbarg sich modernste Technik! Die Kontrollen verbargen sich an der Unterseite des Magazins. Das getarnte Phasergewehr hatte dank getunter Technologie gro\u00dfe Reichweite und m\u00e4chtig Power! Damit kannte Thomas sich ja bestens aus.Als auch das Gewehr fertig und doppelt und dreifach gepr\u00fcft war, zerlegte er es in drei Teile, da es sonst den eh schon gro\u00dfen Geschenkkarton sprengen w\u00fcrde.Zwar hatte er nun 4 Geschenke statt einem, in einer riesigen bunten Box verstaut, aber war sich sicher dass zumindest eins den Geschmack der FLG treffen w\u00fcrde. # Brummelnd trat K&#8217;erral an den besagten Tisch und griff nach dem braunen Pergamentpapier.&#8220;Dein Wichtelpartner ist Thomas.&#8220; war dort in sch\u00f6nen Lettern zu lesen.&#8220;Auch das noch und dabei war der Tag doch bis eben so gut gewesen.&#8220; murmelte K&#8217;erral vor sich hin.Weiterhin grummelnd ging K&#8217;erral zur Konsole und rief sich die Personalakte von Thomas auf. Er stellte fest, dass er die neuen Crewmitglieder auf dem Schiff noch nicht wirklich kennen gelernt hat. Seufzend blickte er wieder auf den Monitor nachdem er kurz mit den Gedanken wo anders war. So ganz wurde er aus diesem Menschen auch schlau. W\u00e4hrend er weiter \u00fcber Thomas nachdachte, schwirrte leise aber stetig eine Melodie in seinem Kopf. Er versuchte st\u00e4ndig das Lied loszuwerden, aber umso mehr er versuchte es abzusch\u00fctteln, desto lauter wurde es in seinem Kopf.\/\/Last Christmas, I gave you my heart &#8230; But the very next day you gave it away &#8230; This year, to save me from tears &#8230; I&#8217;ll give it to someone special &#8230; Last Christmas, I gave you my heart &#8230;\/\/ wurde es immer lauter und eindringlicher in seinen Gedanken. Bis er schlie\u00dflichlich anfing zu summen. Zu diesem Moment war es um ihn geschehen und er nun endg\u00fcltig in die weihnachtszeit gerutscht. Ein seltsamer Brauch der Menschen, doch war es eine sch\u00f6ne Zeit.Summend und gelegendlich leise singend tigerte K&#8217;erral in seinem Quartier auf und ab. Er \u00fcberlegte, wie er noch weiter an Informationen von Thomas kommen k\u00f6nnte. Viel war in seiner Personalakte nicht zu finden, mit dem er weiter kommen k\u00f6nnte.Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit des summens und der damit tausensten Wiederholung dieses verfluchten Liedes blieb er abrubt stehen. &#8222;Es ist nicht einfach und ich brauche etwas Zeit, aber die habe ich ja noch &#8230;&#8220; murmelte er zu sich und begab sich sofort in Richtung der Lagerr\u00e4ume. Schnell hatte er die n\u00f6tigen Teile zusammen.Er ging mit vollen Taschen in sein B\u00fcro und legte alles sorgf\u00e4ltig auf den Tisch. Doch als erstes nahm er eine kleine Abdeckung, magnetisierte sie und kratze etwas darauf. Weniger Sekunden sp\u00e4ter hing das Schild an seiner verschlossenen B\u00fcrot\u00fcr auf der nun zu lesen war. &#8222;Nicht st\u00f6ren! Wichtelwerkstatt!&#8220;Es vergingen viele Stunden, doch schlie\u00dflich hatte er es fertig. Es war ein kleines K\u00e4stchen, welches sogar in den festlichen Farben Wei\u00df, Rot und Gr\u00fcn angemalt war. Darauf war ein kleiner roter Knopf mit der Aufschrift &#8222;Dr\u00fcck mich!&#8220; zu sehen.K&#8217;erral kicherte immer wieder und freute sich. &#8222;Mal sehen ob es ihm gefallen wird &#8230;&#8220; # Mit dem Zettel in der Hand setzte Jetsun sich tief durchatmend an ihren Arbeitstisch. Sie sah noch einmal auf den Zettel, dann seufzte sie noch einmal.Hier schien etwas Seltsames am Werk zu sein. Und sie fragte sich ernsthaft, ob das ein Streich war oder etwas anderes. Nur was konnte das sonst sein? Sie sch\u00fcrzte die Lippen und dachte nach.Dass diese kleine Figur, dieses\u2026 typisch europ\u00e4ische Wichtelm\u00e4nnchen\u2026 ein Hologramm war, das war klar. Nur wie konnte es hier im Raum so einfach erscheinen? Ihres Wissens gab es in diesem Raum keine Holoemitter. Jedenfalls keine frei zug\u00e4nglichen. F\u00fcr das MHN waren da schon einige dieser Emitter installiert. Jetsun sah automatisch nach oben an die Zimmerdecke. Konnten die Emitter wohlm\u00f6glich kompromittiert worden sein? Gehackt? Oder hatte sich jemand Zutritt zu diesem Raum verschafft und einen zus\u00e4tzlichen Projektor installiert?&#8220;Computer\u2026&#8220; begann sie, z\u00f6gerte dann aber noch. Erstmal doch lieber etwas anderes ergr\u00fcnden!&#8220;Computer, wer hat diesen Raum seit meinem letzten Verlassen betreten?&#8220;[Dieser Raum wurde seit dem von Ihnen genannten Zeitpunkt nicht mehr betreten!]&#8220;Computer, zeige mir die Energielogs der letzten 15 Minuten f\u00fcr diesen Raum. Dazu bitte Informationen \u00fcber die einzelnen Energiesignaturen dieses Zeitraumes!&#8220;[Ausgabe erfolgt auf den Schirm] kam die prompte Antwort.Das war gut. Jetsun mochte die Arbeit am Bildschirm deutlich lieber als eine rein akustische Konversation. Dummerweise war alles, was sie zu sehen bekam leicht erh\u00f6hter Energielevel seit ihrem Betreten des Raumes. Das konnte alles und nichts bedeuten.&#8220;Computer, waren die Holoemitter dieses Raumes in den letzten 15 Minuten aktiv gewesen?&#8220;[Antwort nicht m\u00f6glich. Sie besitzen nicht die erforderliche Berechtigung!]War ja klar. Ebenso klar war, dass hier jemand wirklich hohe Zugriffsberechtigungen gehabt haben musste. Das konnten nur drei Personen gewesen sein. Der CO, der XO oder der CSO. Aber weshalb sollte einer von denen ein derart infantiles Programm installiert haben? Weihnachtswichtel? Um Geschenke machen zu lassen\u2026Geschenke\u2026 Weihnachten\u2026Langsam erschloss sich Jetsun das Szenario. Das musste mit dem Brauchtum der F\u00fchrungsriege zusammenh\u00e4ngen. Der CO war Europ\u00e4er. Die XO\u2026 nicht. Hmm\u2026 Aber der CNS, der hier sicher etwas zu sagen hatte, wiederum ja.Also war das h\u00f6chstwahrscheinlich ein Weihnachtsbrauch. Das konnte man ja herausfinden.&#8220;Computer, erkl\u00e4re mir das Brauchtum Weihnachtswichteln!&#8220;[Die Legende des Brauches in Nordeuropa besagt, dass Wichtel in der Weihnachtszeit heimlich kleine Geschenke an die Menschen verteilt haben. Um diese Legende weiterzuf\u00fchren, wird jeder Teilnehmer beim Weihnachtswichteln selbst zu einem Wichtel, und macht seinem Beschenkten eine s\u00fc\u00dfe Freude. Traditionsgem\u00e4\u00df ist das Wichtelgeschenk, schwedisch auch Julclub oder Julklapp genannt, eine am Julfest von einem unbekannten Geschenkboten in das Wohnzimmer geworfene Gabe oder Geschenk. Das Julfest wird in Schweden am 21. Dezember, der Wintersonnenwende gefeiert.Beim Weihnachtswichteln gibt es verschiedene Wichtelvarianten, hierbei unterscheiden sich vor allem die Wichtel-Regeln&#8230;]&#8220;Danke! genug!&#8220; unterbrach Jetsun die Ausf\u00fchrungen des Bibliothekscomputers.Wenn sie also davon ausgehen konnte, dass diese Idee durch die Schiffsf\u00fchrung initiiert wurde und dar\u00fcber hinaus auf einem zuf\u00e4lligen Auswahlsystem basierte, dann konnte sie ja kaum etwas dagegen sagen. Au\u00dferdem war eine solche Brauchtumspflege ja eine gute Sache. Auch wenn sie als Buddhistin mit einem Weihnachtsfest wenig anfangen konnte. Aber eine Feier zum Thema Frieden in der Galaxis oder so war schon sch\u00f6n.Nun gut. Also ein Geschenk. Jetsun sah noch einmal auf dieses Pergament oder aus was auch immer die Karte bestand. &gt;Dein Wichtelpartner ist Ettore Ludovico della Scala.&lt; Der Counsellor. Jetsun seufzte. Was um alles in der Welt sollte sollte sie einem Menschen schenken, den sie \u00fcberhaupt nicht kannte und der sie offensichtlich ja auch nicht wirklich sch\u00e4tzte?Gut, das zweite konnte sie ignorieren, da das Geschenk ja anonym verschenkt wurde.Dennoch!Jetsun z\u00f6gerte kurz, dann rief sie die pers\u00f6nlichen Daten \u00fcber den CNS auf, die ihr zug\u00e4nglich waren. Viel war das nicht. Verheiratet war er, hatte ein Kind. Jetsun biss sich auf die Lippe, als sie an Jigme und ihren kleinen Tenzin erinnert wurde. Oh, sie neidete dem Counsellor seine Familie nicht &#8211; keinesfalls. Nur sp\u00fcrte sie selber wieder ihren Verlust!Mit M\u00fche zwang sie sich zur\u00fcck zu ihrem Problem: Was wusste sie noch \u00fcber den Counsellor? Herzlich wenig. Sie rief sein Bild auf, studierte es. Dann weitere ver\u00f6ffentlichte Bilder, darunter auch Bilder der Trauungszeremonie und Familienbilder. Alles in allem schien er ein eher ruhiger Mensch zu sein und ein wenig konservativ. Jedenfalls schloss sie das daraus.Hmm.N\u00e4chstes Problem: Das WAS. Und vor allem, das WOHER. Sie hatte keine, \u00fcberhaupt keine Vorstellungen. Also beschloss sie einfach, sich inspirieren zu lassen. Und das ging hier auf dem Schiff nun wirklich nicht.Jetzt musste die Bhutanerin doch l\u00e4cheln. Es war reines Gl\u00fcck, dass die Hephaistos gerade an einer Station festgemacht hatte um neue Ressourcen zu fassen. Deshalb hatte sie auch vorgehabt, diesen Abend etwas auszugehen. Nun hatte sie ein neues Ziel: Das kleine Einkaufszentrum der Station aufzusuchen. Dort w\u00fcrde sich sicher etwas Entsprechendes finden lassen.Also erst einmal eine Dusche, dann ihre bequeme Kira. Und dann\u2026 mal schauen..! # \u201eWas war denn das?\u201c, rief Melody aus dem Kinderzimmer.Ettore ging zu Ihr hin\u00fcber. Sie war gerade dabei einen der Zwillinge zu Wickeln und dr\u00fcckte ihm wortlos eine zweite Windel in die Hand. Also begann er vorsichtig, das zweite Baby zu wickeln.\u201eDas war die Erinnerung, dass bald wieder Weihnachten und damit das Wichtelspiel ist\u201c, erkl\u00e4rte er.\u201eWas schon wieder soweit?\u201c, entfuhr es ihr \u00fcberrascht.Ettore l\u00e4chelte. \u201eNa ja, wenn f\u00fcr Dich bald wieder Wintersonnenwende ist, dann ist wohl auch bald wieder Weihnachten.\u201c\u201eAber eben war doch erst Samhain!\u201c Trotzig zog sie an dem Strampelanzug. Wohl etwas zu heftig, denn das Baby gab einen Laut des Unmuts zum Besten, was sie sofort ins hier und jetzt zur\u00fcckholte. \u201eJa, mein Schatz, das tut mir leid. Es ist alles gut\u201c, sagte sie bes\u00e4nftigend und hob das Baby auf den Arm und wiegte es hin und her. \u201eUnd wen hast Du diesmal abbekommen?\u201c\u201eDie EO\u201c, erkl\u00e4rte Ettore und hantierte umst\u00e4ndlich weiter mit den Windeln, T\u00fcchern und anderen Pflegeutensilien.\u201eDas ist interessant. Du kannst Ihr ein neues Outfit f\u00fcr Ihre Tanzkurse schenken.\u201c Melody sah seelenruhig zu, wie Ettore wie immer mehr als doppelt so lange brauchte, bis er das Baby fertig gewickelt hatte.\u201eIch glaube kaum, dass ich etwas finde, was ihren modischen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt. Au\u00dferdem macht sie auch Kampfsport und ich glaube ohnehin, dass ihr die Sache mit dem Tanzen unangenehm ist.\u201c Er hob vorsichtig den anderen Zwilling auf den Arm.\u201eWie kommst Du denn darauf?\u201c, fragte Mel, als sie r\u00fcber zur Couch gingen, jeder einen Zwilling sanft wiegend.\u201eAch, das ist so ein Gef\u00fchl. Ich glaube, Ihr ist es unangenehm, so ohne die \u00fcbliche F\u00fchrung tanzen zu m\u00fcssen. Sie kann es so gut, dass man es nicht von au\u00dfen sieht, aber irgendwie&#8230; ich wei\u00df nicht&#8230; Du kennst doch die Leute, wenn sie k\u00f6rperlich so trainiert sind, ist es ihnen irgendwie peinlich oder sie wissen nicht so recht, wie sie mit jemandem wie mir&#8230; also mit Einschr\u00e4nkungen meine ich&#8230; umgehen sollen.\u201c Ettore zog mehrere Grimassen, w\u00e4hrend er dar\u00fcber nachdachte.\u201eDas glaube ich nicht, aber vielleicht solltest Du sie drauf ansprechen\u201c, gab sie zu Bedenken.\u201eWas, auf gar keinen Fall! Sie ist viel zu wohlerzogen und au\u00dferdem die Professionalit\u00e4t in Person. Sie w\u00fcrde so etwas gar niemals sagen und wenn es so w\u00e4re mit einer stoischen Gelassenheit reagieren. Aber ich m\u00f6chte es nicht noch mit einem Geschenk vertiefen. Wenn Du verstehst, was ich meine?\u201c, antwortete er.\u201eJa, irgendwie schon. Aber was k\u00f6nnte Ihr denn sonst gefallen?\u201c, \u00fcberlegte die Irin.\u201eVielleicht irgendetwas, wo sie sich mal nur f\u00fcr sich besch\u00e4ftigen kann\u201c, \u00fcberlegte Ettore, \u201eJemand, der immer f\u00fcr alle da und pr\u00e4sent ist, braucht vielleicht mal einen R\u00fcckzugsort. Also abgesehen vom Holodeck meine ich&#8230;\u201c\u201eDas k\u00f6nnte vielleicht etwas sein\u201c, stimmte Melody zu. # Emily stand einen ausgedehnten Moment lang mit dem Pergament in den zierlichen H\u00e4nden da und haderte mit ihrem Schicksal.  Warum hatte sie ausgerechnet diesen Namen ziehen m\u00fcssen? Von allen Namen auf dem ganzen Schiff hatte sie ausgerechnet diese Namen gezogen, warum?  Angenervt lie\u00df sie sich nach hinten fallen und landete auf dem weichen Sofa, den Blick starr an die Decke gerichtet. Der Typ hatte doch sicher schon alles\u2026. Was konnte man einem Mann schenken der bereits alles hatte, das war so unsinnig, so\u2026 \u00fcberfl\u00fcssig. Sonst hatte Emily in Sachen Gl\u00fccksspiel viel mehr Gl\u00fcck. Vielleicht war Gl\u00fcck in diesem Zusammenhangt ein Begriff der nur in der Phantasie der kleinen Trill passte, denn oft sorgte sie einfach selbst daf\u00fcr dass dieses omin\u00f6se Gl\u00fcck auf ihrer Seite war, wenn es um Gl\u00fccksspiele ging. Etwas anderes als ein Gl\u00fccksspiel war diese Wichtelaktion nicht, ganz und gar nicht.  Wenn man ein passendes Geschenk fand, dann war einem die Zuneigung oder zumindest ein gewisses Ma\u00df an wohlgesonnener Zugewandheit, der Gewinn dieses seltsamen mit Lametta verzierten Gl\u00fcckspiels, wenn man allerdings mit der Wahl seine Pr\u00e4sents ins sprichw\u00f6rtliche Klo griff, dann hatte man verloren und wenn dann noch irgendwann und irgendwie herauskam, wer in derselben Wichtelpartnerschaft gemeinsam gefangen war, dann war das n\u00e4chste Jahr gelaufen.  Aus ihrer knappen Erfahrung mit menschlichen Br\u00e4uchen hatte Em leider schon herausfinden k\u00f6nnen, dass es nicht ausgeschlossen war, dass ein Wichtel herausfand wer ihn beschenken sollte. Es ging hier also nicht um eine nette Geste\u2026 einen menschlichen Brauch\u2026 es ging darum nicht daf\u00fcr verantwortlich zu sein, dass irgendwer am Ende vollkommen entt\u00e4uscht war und man selbst daf\u00fcr die Schuld trug.  St\u00f6hnend setzte Emily sich mit einem PADD auf ihre Sofa und begann sich mit menschlichen Hobbys zu befassen, denn von ihrem Wichtelpartner hatte sie nicht besonders viele Informationen, was er denn genau in seiner Freizeit tat, da half dann vielleicht einfach eine Recherche \u00fcber seine Kultur. # <b class=\"moz-txt-star\">*Smack*<\/b>Mit einem befriedigend satten Ger\u00e4usch landete Sureyas Faust im Gesicht des Nausikaners, der daraufhin mit einem ged\u00e4mpften Grunzen nach hinten auswich. Wie immer, wenn sie nachdenken musste oder sich unwohl f\u00fchlte, oder w\u00fctend, oder traurig, oder, oder&#8230;. besch\u00e4ftigte die agile kleine \u00c4gypterin ihren K\u00f6rper mit dessen Lieblingsbesch\u00e4ftigung, damit ihr Geist in Ruhe arbeiten konnte. K\u00e4mpfen half einfach bei fast allem, hatte sie im Laufe der Zeit festgestellt. Naja, fast &#8211; au\u00dfer bei Beziehungen. Also hatte sie letzteres erfolgreich abgeschafft. Dass sie sich doch manchmal verdammt einsam f\u00fchlte, ignorierte sie dabei gekonnt. Daniel Claton&#8230; sie sollte also den CWI beschenken. Wer hatte sich das nun wieder ausgedacht? W\u00e4hrend ihr Stiefel den Magen eines weiteren Angreifers, diesmal ein Andorianer, stark verformte, \u00fcberlegte sie zwei Dinge: Was wusste sie \u00fcber den Halbbetazoiden, das ihr dabei helfen w\u00fcrde, ein Geschenk f\u00fcr ihn auszuw\u00e4hlen? Und: wie konnte sie herausfinden, wer f\u00fcr dieses Weihnachtswichteln verantwortlich war, um ihm oder ihr f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr das Handwerk zu legen?!Nun hatte sie noch nicht allzu viel mit Mr. Claton zu tun gehabt bis auf ein paar S\u00e4tze als sie sich kennenlernten, nat\u00fcrlich einigen beruflichen Kontakten und dem nicht gerade repr\u00e4sentativen Zwischenfall auf der Bef\u00f6rderungsfeier des Captains, als er was falsches getrunken hatte und sie ihn in die Krankenstation begleitet hatte. Wie sollte  man da das passende Geschenk ausw\u00e4hlen? Sureya hasste es, ihre Crew (noch) nicht richtig zu kennen. Nach 10 Jahren mit der selben Crew auf der Yucatan war das alles Neuland f\u00fcr sie. Also verlegte sie sich auf seine Personalakte. Was hatte sie dort \u00fcber ihn gelesen? <b class=\"moz-txt-star\">*Sssninnggg*<\/b>Sie hatte inzwischen ein herumliegendes Bath&#8217;let aufgehoben und einen weiteren Gegner &#8211; nat\u00fcrlich ein Klingone &#8211; damit nahezu zerteilt, inclusive der Dschungelvegetation um diesen herum. Stirnrunzelnd befahl sie dem Computer, die Schwierigkeitsstufe zu erh\u00f6hen. Das war viel zu einfach gewesen. Dann fuhr sie herum, um das umliegende Blattwerk auf Bewegungen zu pr\u00fcfen, stets bereit wie eine zum Sprung gespannte Feder. Dabei dachte sie weiter nach. Er war nur ein Jahr j\u00fcnger als sie, was ihn schon einmal von einem Gro\u00dfteil der restlichen Crew abhob. Nicht, dass sie beide alt w\u00e4ren, ohhh nein. Noch lange nicht. Nur eben nicht mehr ganz so jung. Sie verzog das Gesicht kurz, immer noch aufmerksam, langsam weitergehend. Er mochte Arch\u00e4ologie, und Lesen, und Mathematik. War eher ein ruhiger Zeitgenosse, aber sehr freundlich, ein echter Forscher. Das genaue Gegenteil von ihr. Dennoch mochte sie ihn, vielleicht gerade weil er so anders war, als sie. Da! Dar war doch eine Bewegung gewesen. Mit einem pr\u00e4zisen Sprung, gestrecktes Bein voran, kickte sie einen Gegner, der sich hatte anschleichen wollen, aus dem Geb\u00fcsch und st\u00fcrzte sich auf ihn. In Gedanken ging sie ihre mageren Besitzt\u00fcmer durch, da sie sich relativ sicher war, dass nichts, was der Replikator ausspucken konnte, geeignet sein w\u00fcrde. Sie wollte kein nichtssagendes Geschenk machen, das w\u00e4re beleidigend, sowohl f\u00fcr den Beschenkten, als auch f\u00fcr sie als Schenkenden. Wenn sie etwas tat, dann richtig, und das galt auch f\u00fcr Geschenke. Ungl\u00fccklicherweise besa\u00df sie nichts mehr, seit sie ihr Schiff &#8211; und mit ihm all ihre Habseligkeiten und physischen Erinnerungen  &#8211; verloren hatte. Dieser Gedanke machte sie wieder w\u00fctend, und so attackierte sie den Romulaner, den sie aus dem Geb\u00fcsch gekickt hatte, so heftig, dass selbst die Holodeckfigur irritiert drein schaute, bevor sie zu Boden ging. Doch halt &#8211; da fiel ihr etwas ein! Sie hatte auf DS9 w\u00e4hrend all der Zeit, die sie dort zur Rekonvaleszenz verbracht hatte, aus purer Langeweile einige Kuriosit\u00e4tenl\u00e4den besucht und auch das eine oder andere St\u00fcck gekauft, einfach nur so. Das kam ihr jetzt zugute. Sie erinnerte sich an ein rylarianisches Puzzle, das sie von einem H\u00e4ndler erworben hatte. Es handelte sich um drei ineinander liegende W\u00fcrfel aus seidenglatt poliertem und lackiertem Mudraholz, die jeder f\u00fcr sich beweglich waren und doch durch die Bewegungen der anderen zwei Ebenen beeinflusst wurden. Jede Ebene bestand aus vielen, wiederum einzeln beweglichen Sektionen, die sortiert und geordnet werden mussten. Sie waren filigran gearbeitet und eher wie eine Gitterstruktur als wie eine solide Masse. Machte man es richtig, entstand auf jeder der drei Ebenen der Teil eines Bildes, die zusammen eine ganze Szene ergaben. Richtig spektakul\u00e4r wurde es jedoch erst, wenn man das fertig geordnete Puzzle vor eine Lichtquelle hielt und dann die Schatten an der Wand eine Szene aus der rylarianischen Sagenwelt zeigten &#8211; ein Schattenspiel. Der H\u00e4ndler hatte ihr alles erkl\u00e4rt, aber sie hatte es nur ein paar Mal halbherzig versucht. Sie hatte einfach keine Zeit und noch weniger Geduld f\u00fcr derlei Zeitvertreib, obwohl das Endergebnis wundersch\u00f6n sein sollte. Je l\u00e4nger sie dar\u00fcber nachdachte, umso eher gefiel ihr der Gedanke, Daniel dieses St\u00fcck feinster Handwerkskunst zu schenken. Sein Forschergeist sowie seine Begeisterung f\u00fcr andere Kulturen d\u00fcrften daf\u00fcr sorgen, dass ihm diese Gabe zusagen w\u00fcrde. Zufrieden mit ihrer Wahl rief die \u00c4gypterin resolut &#8222;Computer, Programm beenden!&#8220; und schritt dann im Stechschritt aus dem Holodeck in Richtung ihres Quartieres.  # An&#8217;dih rieb sich nachdenklich das Kinn. Der Wichtelbesuch war \u00fcberraschend und er fragte sich wer an Bord wohl daf\u00fcr verantwortlich war.Der Name den er auf dem Pergament las half nicht unbedingt dabei diese Frage zu beantworten sondern warf nur noch mehr Fragen auf. Was zum Henker schenkte man jemanden den man nicht kannte? Nun er w\u00fcrde diese Frage auf sp\u00e4ter verschieben &#8211; im Moment brauchte er etwas zu essen und eine M\u00fctze Schlaf. # Shay starrte auf den Zettel und las den Namen.&#8220;Shite&#8220; brummelte und warf den Zettel auf den Tisch.&#8220;Sir?&#8220; kam es fragen von Mosley der wie immer seine stoische Mine nicht ablegte. Gleichzeitig lete er eine gewise Betonung in das Wort so das Shay sofort wusste das er nicht eerfreut von diesem Schimpfwort war das Shay ausgesprochen hatte.Der CO winkte ab.&#8220;Wichtelpartner.&#8220; murrte er und stapfte Richtung Bad.&#8220;Ah daher di eMusik. Soll ich das Lied neu starten?&#8220; fragte Mosley.&#8220;Blo\u00df nicht!&#8220; rief Shay noch ehe er schlie\u00dflich unter im Bad und damit auch unter der Dusche verschwand. # einige Tage sp\u00e4ter \/ Br\u00fccke&#8220;Kann ich ihnen helfen, Sir?&#8220; fragte Ajur und Shay f\u00fchlte sich ertappt.&#8220;Nein, alles in Ordnung Leftenant. Machen sie weiter so.&#8220; erkl\u00e4rte der Schotte und setze sich wieder auf seinen Stuhl. &#8222;Alles okay?&#8220; fragte Sureya leise? Auch ihr war aufgefallen das der Schotte ungew\u00f6hnlich oft um den neuen TAK herumschlich.Shay warf noch einmal einen kurzen Blick zum Klingonen um sicher zu gehen das dieser nichts von dem Gespr\u00e4ch mit bekam. &#8222;Ich muss ihn bewichteln und habe keine Ahnung was ich ihm schenken soll.&#8220; fl\u00fcsterte er dann und konnte sehen wie sich Sureya ein grinsen verkniff. &#8222;Verstehe. Vielleicht sollten sie das etwas unauff\u00e4lliger tun.&#8220; riet sie und Shay brummte leise als ein kurzer Piepton erklang.&#8220;Oh meine Yoga \u00dcbung. Sie haben die Br\u00fccke ich bin im Bereitschaftsraum.&#8220; meinte er und verschwand von der Br\u00fccke.  # Ort: USS Hephaistos, Bar # Zeit: Zwei Stunden, 28 Minuten und 43 Sekunden nach dem Wichteltrauma  &#8222;&#8230; und ich musste feststellen, dass ich noch so gut wie nichts \u00fcber Dr. Skubalon wei\u00df&#8220; analysierte der Klingone scheinbar ins Nichts, w\u00e4hrend er vor seinem &#8211; alkoholfreien &#8211; Drink an der Bar stand. &#8222;Doch die Schriften des Kahless lehren uns, dass es zwar mutig aber auch t\u00f6rricht ist, in eine Schlacht zu ziehen, ohne das Schlachtfeld vorher erkundet zu haben.&#8220;  &#8222;Vielleicht sollten Sie die Sache weniger als Kriegszug sehen, als&#8230;&#8220; begann Nick, der schon seit Ajur die Bar vor 13 Minuten betreten hatte, ahnte, dass dies ein schwieriger Fall werden w\u00fcrde.  &#8222;Nun, ich wurde erpresst und gezwungen, einer mir unbekannten Person ein Pr\u00e4sent auszusuchen, das dieser auch noch gefallen soll. Das ist ziemlich genau wie damals in der Schlacht von HaRok&#8217;Su, als Ulthar, Sohn des Ark auf die Garde des Haus Jel&#8217;bahat traf.&#8220;  Der Barkeeper blinzelte. &#8222;Von einem Haus Jel&#8217;bahat habe ich noch nie geh\u00f6rt&#8220; Ajur nickte. &#8222;Ja, seit damals hat das niemand mehr&#8220;  Nicolas nickte verst\u00e4ndnisvoll. &#8222;Verstehe. Also, was die Auswahl des Geschenks betrifft&#8230;&#8220; Ajur sah den risikofreudigen Barkeeper an, der mitten im Satz verstummte. Ganz so risikofreudig war Nick heute doch nicht.  Ein fast w\u00f6lfisches Grinsen legte sich da auf Ajurs Lippen: &#8222;Sie, als Betreiber dieses Etablishements sind doch sicher gut informiert&#8230;.&#8220; begann er suggestiv zu fragen. &#8222;Was k\u00f6nnen Sie mir \u00fcber die Vorlieben des guten Doktors erz\u00e4hlen?&#8220;  #  #Ort: USS Hephaistos, Bar #Zeit: F\u00fcnf Stunden, 07 Minuten und 33 Sekunden nach dem Wichteltrauma Ajur, Sohn des Nedek, sa\u00df wieder einmal im Schneidersitz auf seiner Meditationsmatte. Der R\u00fccken war gerade aufgerichtet, die Augen des Klingonen waren geschlossen. Leise summte er eine Melodie vor sich hin, w\u00e4hrend seine Nasenl\u00f6cher den Rauch der R\u00e4ucherst\u00e4bchen aufsaugten. Sandelholz mit einem Hauch klingonischer Sakto-Bl\u00fcte. Beruhigend und anregend f\u00fcr den Geist. Ge\u00fcbt schob der Klingone die Gedanken an den Alltag zur Seite und fokussierte sich auf das Problem, das sich ihm gestellt hatte: die Auswahl eines passenden Geschenks. Meditativ kreiste sein Empfinden um die &#8218;Rostiger Falke&#8216;. War es richtig, ein Geschenk auszusuchen, das in Verbindung mit diesem Schiff stand? Ein wichtiges Ersatzteil vielleicht? Oder etwas f\u00fcr die Innenausstattung? Andererseits &#8211; Ajur hatte nicht wirklich Informationen dar\u00fcber, was der Doktor f\u00fcr das Schiff ben\u00f6tigte oder wie die weiteren Pl\u00e4ne aussah. Mehr noch &#8211; ein falsch gew\u00e4hltes Geschenk mochte Dr. Skubalon vielleicht sogar t\u00f6dlich kr\u00e4nken. Immerhin k\u00f6nnte ein solches Geschenk andeuten, dass er nicht in der Lage w\u00e4re, solche Teile selbst zu besorgen. Unter Klingonen hatte so etwas schon zu Blutfehden gef\u00fchrt, die drei Generationen andauerten! Also vielleicht doch keine gute Idee&#8230;  ##  # Zeit: 4 Wochen vor Weihnachten # Ort: USB 163 Suriname \/ &#8218;Einkausmeile&#8216; Insgesamt war diese sogenannte Einkaufsmeile eine ziemliche Entt\u00e4uschung. Sie war \u00fcberf\u00fcllt, so dass die junge Frau mehr als nur einmal angerempelt wurde und das Publikum war eher unaufmerksam. Nach zwanzig Minuten hatte Jetsun so derma\u00dfen die Lust am Bummeln verloren, dass sie das Untergeschoss ansteuerte wo sie die Restaurants und Caf\u00e9s vermutete. Doch sie hatte sich get\u00e4uscht. Hier gab es nichts zu essen. Stattdessen fand sie hier die eher verschrobenen L\u00e4den vor. Entt\u00e4uscht und ziemlich genervt st\u00f6hnte Jetsun auf und fragte sich, was um Buddhas Willen sie in ihrem vorigen Leben blo\u00df angestellt hatte, dass sie so derma\u00dfen gestraft wurde. Naja, wenigstens war es hier alles andere als voll. Hier gab es keine Kaufh\u00e4user, Boutiquen oder Juweliere. Stattdessen fand sie ein etwas seltsames Spielzeuggesch\u00e4ft, einen Drogeriemarkt und ein Antiquariat.Hmm\u2026Eigentlich f\u00fchlte Jetsun sich ziemlich ausgelaugt. Doch das Antiquariat machte einen interessanten Eindruck auf sie und so beschloss sie, es sich n\u00e4her anzuschauen.Das Schaufenster war ziemlich \u00fcberfrachtet mit den unterschiedlichsten Artikeln, jedoch waren die immerhin thematisch geordnet, was es wiederum einfacher machte, der Reiz\u00fcberflutung etwas Herr zu werden. Es gab\u2026 so ziemlich alles. Nur auf Anhieb konnte Jetsun nichts finden, was sie ernsthaft gereizt h\u00e4tte. Kurz warf sie einen Blick den Gang hinunter, doch viel kam da nicht mehr. Dieses Untergeschoss war offenbar der kleinste Teil der Einkaufsmeile, weshalb sich auch nur wenige Besucher hierher verirrten.Nun, sie war schon einmal hier. Da konnte sie auch gut hier ein wenig st\u00f6bern. Also trat sie ein.# Zeit: 4 Wochen vor Weihnachten# Ort: USB 163 Suriname \/ Antiquariat &#8222;&#8220;Eine simple mechanische Glocke erklang, als Jetsun die T\u00fcr \u00f6ffnete. Unwillk\u00fcrlich musste sie l\u00e4cheln. Allein schon dieses eine, kleine Detail lie\u00df ihre Laune wieder steigen. Ebenso der Verk\u00e4ufer, ein \u00e4lterer Mensch, wie es schien, der aufblickte, ihr freundlich zunickte, sie aber nicht gleich bedr\u00e4ngte. Anscheinend wusste er, dass seine Kunden gern einfach nur etwas st\u00f6bern wollten.Die F\u00fclle des Schaufensters wurde im Verkaufsraum fortgesetzt. Hier gab es wohl mehr Ware als es Platz gab und so ging bestimmt etliches an kleinen Sch\u00e4tzen unter.Jetsun lie\u00df sich Zeit, ging durch Gang und Gang und bestaunte, was es alles zu finden gab. Von alten M\u00fcnzen bis zu Zigarettenetuis aus Metall, von Besteck und Geschirr bis hin zu Automobil- Schiffs- und Flugzeugmodellen. Es gab alte Kleidung, Waffen, Gebrauchsgegenst\u00e4nde, Spielzeug und Zierrat. Eigentlich gab es tats\u00e4chlich nichts, was Jetsun hier vermissen w\u00fcrde. Es war fast wie in einem Museum und irgendwie war das alles irgendwie interessant und entspannend gleicherma\u00dfen. So als ob die Zeit angehalten worden war. So ganz anders als das hektische Gewimmel in den oberen Stockwerken.&#8220;Haben Sie schon etwas gefunden, Miss?&#8220; h\u00f6rte sie pl\u00f6tzlich die sonore Stimme des Antiquars hinter sich. Jetsun hatte nicht bemerkt, dass er aufgestanden und zu ihr gekommen war.Sie stellte eine kleine Spieluhr zur\u00fcck. &#8222;Nein, leider noch nicht.&#8220; erwiderte sie.&#8220;Nach was suchen Sie denn, wenn ich fragen darf?&#8220;Jetsun seufzte wieder. &#8222;Nach einem Geschenk. Aber ich wei\u00df nicht, was das passende w\u00e4re.&#8220;&#8220;Da Sie hier suchen und nicht in einem Kaufhaus oder einem Juweliergesch\u00e4ft, nehme ich einmal an, dass es sich um eine sehr individuelle Person handelt, die Sie gern beschenken m\u00f6chten.&#8220;&#8220;Ja. Das kann man so sagen.&#8220;&#8220;Eine individuelle Person, die Sie aber nicht so gut kennen. Sie aber dennoch beschenken wollen. Ich nehme an\u2026 Julklapp?&#8220;Jetsun schaute den Mann an. &#8222;Sind Sie auch Psychologe?&#8220;&#8220;Nein.&#8220; Der Antiquar lachte kurz auf. &#8222;Ich habe nur jahrzehntelange Berufserfahrung.Hmm\u2026 lassen Sie uns einmal gemeinsam nachdenken. Wenn Sie nicht von der Station hier kommen &#8211; und das nehme ich nicht an &#8211; dann sind sie mit einem Sternenschiff gekommen. Sie sind noch recht jung. Aber ihr Beschenkter ist schon etwas \u00e4lter. Gut. Ein eher ruhiger Typ?&#8220;Jetsun nickte. &#8222;Viel mehr kann ich Ihnen nicht sagen.&#8220;&#8220;Gut. Ein etwas \u00e4lterer, eher ruhiger Mensch. Normalerweise w\u00fcrde ich Ihnen zu einem F\u00fcllfederhalter oder etwas in der Art raten. Aber in Zeiten von PADDs und Sprachmemos macht das wenig Sinn. H\u00f6chstens als Dekoration f\u00fcr einen Arbeitstisch. Aber da gibt es sch\u00f6nere Dinge. Schauen Sie, was sagen Sie hierzu?&#8220;Jetsun schaute in die angedeutete Richtung und sog die Luft ein.&#8220;Wundersch\u00f6n. Aber\u2026 was wird so etwas kosten?&#8220;Der Antiquar l\u00e4chelt. &#8222;Weniger als sie vermuten\u2026&#8220;  #Ort: USS Hephaistos, Br\u00fccke #Zeit: 78 Stunden, 41 Minuten und 06 Sekunden nach dem Wichteltrauma Es war ruhig auf der Br\u00fccke, w\u00e4hrend die Hephaistos scheinbar lautlos im schwarzen Meer des Alls hing. Die Beleuchtung war im Nachtmodus und warf so ihr blasses, bl\u00e4uliches Licht auf die wenigen Crewmitglieder, die hier Dienst taten. An der taktischenConsole f\u00fchrte Lt. Ajur einige Berechnungen aus, w\u00e4hrend Lt. Claton dieVermessung eines kleinen Nebels \u00fcberwachte, der auf dem Weg der Hephaistos gelegen hatte. Die Sternenflotte w\u00fcnschte aktuelle Vermessungsdaten und so folgte die Hephaistos diesem Wunsch, zumal der Aufwand minimal war.  Der Klingone tippte auf der Konsole herum und sah binnen weniger Minuten bereits zum dritten Mal zum CWI, ehe er erneut die Daten auf der Anzeige der Konsole pr\u00fcfte, die sich nicht nennenswert ver\u00e4ndert hatten. Berechnungen brauchten  einfach Zeit &#8211; und davon gab es in dieser ruhigen Nacht wahrlich genug. Als Ajur zum vierten Mal zu Daniel schaute, hob dieser den Kopf. &#8222;Sie sehen so aus, als w\u00fcrden sie mich etwas fragen wollen, Lt. Ajur&#8220; sagte er dann, als die auf ihn gerichteten Gedanken selbst f\u00fcr seinen halbbetazoidischen Geist kaum noch zu ignorieren waren.  &#8222;Nein, Sir&#8230; Ja, Sir&#8230; es&#8230;&#8220; begann Ajur, es fiel ihm sichtlich schwer, dieses Thema anzusprechen. &#8222;Keine Scheu, Lieutnant. Ich bei\u00dfe schon nicht&#8220; l\u00e4chelte Daniel. &#8222;Mir Verlaub, Sir, solches Verhalten w\u00e4re bei unserem Bekanntheitsgrad auch deutlich unangemessen&#8220; stimmte Ajur dem CWI zu. Daniel blinzelte, dann fuhr der Klingone aber auch schon fort und enthob ersteren so auch von der Notwendigkeit einer Antwort: &#8222;Ich bin \u00fcber ein Detail der menschlichen Kultur gestolpert, die mir R\u00e4tsel aufgibt. Und auch wenn ich wei\u00df, dass sie ausschlie\u00dflich v\u00e4terlicherseits ein Mensch sind, habe ich mich doch gefragt, ob sie es mir nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnten. Gerade weil eine tiefe emotionale Komponente mit dem Ph\u00e4nomen verkn\u00fcpft scheint. Sir.&#8220;  Nun war der CWI doch etwas \u00fcberrumpelt. Das hatte er nun nicht unbedingt erwartet.  &#8222;Um was geht es denn?&#8220;  &#8222;Um etwas, was sich &#8218;Actionfiguren&#8216; nennt, Sir.&#8220;  &#8222;oh&#8230; \u00e4hm&#8230;&#8220; Der Angesprochene fuhr sich einmal durch die dunkelblonden Haare und dachte nach. &#8222;Also, wissen Sie, Lieutenant, das ist so&#8230;.&#8220;   === \/&amp;#92; ===  # Zeit: Zeit vor Weihnachten Seit Wochen hatte Emily ihren Geheimauftrag in die Tat umgesetzt und sie hoffte sehr, dass ihr Wichtel es auch zu w\u00fcrdigen wusste.  Wenn nicht\u2026 also dann\u2026 dann wusste sie auch nicht.  Zweimal in den letzten Tagen hatte Em sogar ihr Mittagessen ausfallen lassen m\u00fcssen um Ionenleitungen zu verbinden um Kautschuk zu pr\u00fcfen und um Lichtinstallationen an irgendwelchen Bauteilen zu befestigen. Es war schon anstrengende gewesen alle Bauteile zu replizieren und oft hatte sie irgendwelche Daten \u00fcberarbeiten m\u00fcssen, aus historischen Aufzeichnungen extrahieren m\u00fcssen und schlie\u00dflich hatte ein wenig Phantasie doch schlussendlich zum Ziel gef\u00fchrt. Ihr Quartier hatte in der Zeit eher einer Werkstatt geglichen, aber sie konnte ihre Mission ja nicht irgendwo auf dem Schiff durchf\u00fchren. Ihr Wichtel hatte sicher \u00fcberall seine Ohren und Augen. Die Sache mit dem Motor war ein wenig kniffelig gewesen, denn auf fossile Brennstoffe konnte sie hier auf dem Schiff nur schlecht zur\u00fcckgreifen, also l\u00f6ste sie das Antriebsproblem mit einer Energiequelle die keine sch\u00e4dlichen Schadstoffe aussto\u00dfe, man muss ja bei allen Weihnachtsferien auch an die Gesundheit der Besatzung denken.  Das ganze Gewerke hatte endlich seinen Abschluss gefunden als es noch gute drei Stunden bis zur Weihnachtsfeier waren.  Den ganzen Tag \u00fcber hatte Emily ihre Nahrungszufuhr auf ein Minimum zur\u00fcckgeschraubt und gebetet, dass es nicht doch noch zu einem Zwischenfall kommen w\u00fcrde der ihre Anwesenheit unabdinglich machen w\u00fcrde, denn dann h\u00e4tte sie es nicht mehr geschafft ihr Baby fertig zu stellen. Der Blick der Ingenieurin haftete f\u00fcr einen kurzen Moment lang an den verchromten Teilen und sie erwog doch einfach irgendetwas zu replizieren und das Objekt der Begierde f\u00fcr sich selbst zu behalten. Auch wenn der Gedanken verlockend gewesen war, mahnte sie sich zur Kontenance und trat mit dem Fu\u00df ein paar Lappen zu Seite. Nicht nur allein gebaut, sondern allein auf Hochglanz poliert, wenn das keine Anerkennung fand, dann sammelte sie das Teil zu Silvester wieder ein. \u201eDie Frage ist nun nur\u2026 wie bekomme ich dich unter die Kiefer\u2026. Oder wie hie\u00df noch mal der nadelige tote Baum, der abgeschlachtet und geopfert wurde um die Geschenke unter ihm zu frappieren?\u201c # # Zeit: 1 Woche vor Weihnachten# Ort: USS Hephaistos \/ das ElysionSeit einigen Tagen war hier im Elysion eine gro\u00dfe holographische Projektion einer Konifere, einer sogenannten Edeltanne aufgestellt. Einfach nur die Tanne noch ohne jeden Schmuck. Der Baum schien aus dem Boden herauszuwachsen und wiegte sich ein ganz klein wenig im imagin\u00e4ren Wind.Neben oder vor der Tanne, je nachdem wo man stand, war eine auf alt getrimmte Truhe aufgestellt. Darin befand sich nichts weiter als eine mobile Transportereinheit. Hier sollte man sein Geschenk hineinlegen, von wo aus es dann an einen sicheren Ort transportiert werden w\u00fcrde. Am Heiligen Abend dann w\u00fcrden alle bis dahin abgelegten Geschenke unter dem dann geschm\u00fcckten Baum verteilt werden. Nun gut. Jetsun b\u00fcckte sich, \u00f6ffnete die Truhe und legte ihr P\u00e4ckchen hinein. Dann schloss sie den Deckel der Truhe wieder. Ein leichtes Sirren erklang. Das war alles.# kurz vor WeihnachtenAn&#8217;dih hatte sich inzwischen so oft mit der Personalakte seines Wichtel-Opfers befasst das er sie bereits auswendig konnte. Leider half ihm das immer noch nicht dabei ein passendes Geschenk zu finden. Vielleicht w\u00fcrde es ja helfen wenn er etwas in den Archiven w\u00fchlte und sich das Herkunftsland einmal ansah.Schnell war dem Computer ein entsprechender Befehl erteilt und eine Auswahl an Texten, Bilder und Videos erschien. Wahllos tippte er einfach einfach eines der Videos an und war schlie\u00dflich f\u00fcr die restlichen Minuten v\u00f6llig davon fasziniert. # Quartier Sureya Mit etwas repliziertem Geschenkpapier war das K\u00e4stchen, in dem das Puzzle steckte, schnell verpackt und als Sureya es auch noch geschafft hatte, Rakhisha die Schleife abzujagen, welche die Katze sich zum Spielen gekrallt hatte, marschierte sie mit federnden Schritten gut gelaunt zur Offiziersmesse, in der ein Weihnachtsbaum aufgebaut war. Sie selbst als Anh\u00e4ngerin der alten \u00e4gyptischen Traditionen konnte zwar nicht viel mit diesem Brauch anfangen, doch wenn er den meisten Anwesenden Freude bereitete, so war es f\u00fcr sie fein und sie machte nat\u00fcrlich mit, so wie all die Jahre auf der Yucatan. Sorgf\u00e4ltig platzierte sie das Paket &#8211; das Puzzle hatte eine Kantenl\u00e4nge von fast 40 cm &#8211; unter dem Baum und ging wieder.  # Ort: Quartier della Scala \/ Loona# Zeit: kurz vor Beginn der Weihnachtsfeier\u201eSchatz, kannst Du mir bitte mit dem Verpacken helfen?\u201c Ettore rief Richtung Schlafbereich, wo Melody gerade in ihr Kleid schl\u00fcpfte.Noch im Gehen zog sie ein wenig links und rechts, bis es perfekt sa\u00df.\u201eKomm, ich mach das.\u201cSie nahm ihrem Mann Geschenkpapier und Schleifenband aus der Hand und hatte den Karton mit wenigen ge\u00fcbten Handgriffen wundersch\u00f6n verpackt. \u201eDamit Du auch was getan hast, darfst Du jetzt hier Deinen Finger drauf halten.\u201c Sagte es und machte dann auf den nun durch Ettores Finger fixierten Knoten noch eine Schleife. \u201eDie Karte hast Du schon fertig?\u201c\u201eJa, die liegt da dr\u00fcben.\u201c er deutete auf den Tisch.\u201eDann m\u00fcssen wir ja nur noch auf den Babysitter warten\u201c, meinte Melody.\u201eNein, bitte mach doch noch Keiran eine Fliege um.\u201cMelody rollte mit den Augen. \u201eAlso gut, komm her Keiran.\u201c\u201eJetzt geht\u2019s los!\u201c rief dieser voller Begeisterung. # Shay war sich nicht sicher ob das Geschenk das er machte ankommen w\u00fcrde. Mit viel Pech hatte Barca ihn hereingelegt andererseits traute er John sowas wiederum nicht zu. So oder so hatte es ohnehin schon viel \u00dcberwindung gekostet sich bei Barca noch einmal zu melden und dann auch noch wegen diesem eher nichtigen Grund. Immerhin hatte er so einige Dinge \u00fcber seinen neuen TAK erfahren die nicht in der Akte standen. Dem CO der Hephaistos war ziemlich schnell klar gewesen das er hier mit Klingonen typischen Geschenken nicht weit kommen w\u00fcrde und so hatte er nach etwas anderem gesucht. Schlie\u00dflich wurde er tats(Message over 64 KB, truncated)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frohe Weihnachten! Betreff: Frohe Weihnachten! Von: das_huegelchen@yahoo.de Datum: 23.12.2018, 22:51 An: So, ich hoffe ich habe alle Postings in einer halbwegs logischen Reihenfolge zusammengef\u00fcgt. Dazu musste ich teilweise einzelne Teile herausl\u00f6sen und ich hoffe ich habe keine Abschnitt von irgendjemanden vergessen. Falls doch entschuldige ich mich jetzt schon mal daf\u00fcr und bitte darum sich dann&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20181223-frohe-weihnachten-492\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Frohe Weihnachten!&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5029","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5029"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5029\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5187,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5029\/revisions\/5187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}