{"id":5039,"date":"2019-10-19T21:14:23","date_gmt":"2019-10-19T21:14:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190107-uss-hephaistos-zehn-uhr-dreissig-502\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:52","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:52","slug":"20190107-uss-hephaistos-zehn-uhr-dreissig-502","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190107-uss-hephaistos-zehn-uhr-dreissig-502\/","title":{"rendered":"[USS Hephaistos] Zehn Uhr Drei\u00dfig"},"content":{"rendered":"<p>[USS Hephaistos] Zehn Uhr Drei\u00dfig<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>[USS Hephaistos] Zehn Uhr Drei\u00dfig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Christian Hellinger <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>07.01.2019, 22:31<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>USS-Hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Hallo zusammen,damit euch nicht langweilig wird, hier noch ein Co-Post von Mac, Debora undmir. Darin geht es nicht nur um die Loyalit\u00e4tsfrage, es gibt auch wiedereinen Blick \u00fcber das Schiff hinaus zu den Klingonen.Wir hoffen, ihr habt Spa\u00df beim Lesen &#8211; auch wenn wir diesmal keineexpliziten B\u00e4lle verteilt haben.Liebe Gr\u00fc\u00dfe,Effimit Mac und Debora&lt;RPG&gt;# Ort: USS Hephaistos, Krankenstation# Zeit: MD 8.1030Es war wieder ruhiger geworden, in der Krankenstation. Obgleich der CM totwar, hatte man Commodore Ruthven noch hier behalten &#8211; und sie hatten auchnur ein wenig Widerstand geleistet. Denn sie wusste sehr gut selbst, dassdie Gefangenschaft auf dem klingonischen Kreuzer nicht ohne Spuren an ihrvorbei gegangen war. Die Prellungen und blauen Flecken waren versorgtworden &#8211; von den gebrochenen Rippen und dem angeknacksten Schl\u00fcsselbeinw\u00fcrde sie aber noch eine Weile etwas haben. Leise und regelm\u00e4\u00dfig piepstendie Ger\u00e4te, als sich die Schwester des COs in Gedanken verlor.Unwillk\u00fcrlich reisten diese zur\u00fcck an Bord der Qu&#8217;Vat.Captain Kaybok war ein typischer klingonischer Krieger gewesen. Nichtunehrenhaft, aber leider von einem Fanatismus befallen, der andere Speziesals minderwertig erscheinen lie\u00df. Ein grobschl\u00e4chtiger Mann, der Frauengeringer sch\u00e4tzte als M\u00e4nner und der sicherlich ohne zu Z\u00f6gern dieAusl\u00f6schung aller Nicht-Klingonen im System beschlossen h\u00e4tte. W\u00e4re es nurnach ihm gegangen, h\u00e4tte sie keine 3 Stunden an Bord \u00fcberlebt.Es war sein erster Offizier, M&#8217;Kor, gewesen, der manche Dinge andersgesehen hatte. Es schien, als seien er und der Captain auf irgendeine Weiseverwandt gewesen &#8211; weswegen es ihm auch gelungen war, Kaybok von einigenPl\u00e4nen abzubringen. So gesehen hatte M&#8217;Kor ihr das Leben gerettet -allerdings hatte er damit auch einen Plan verfolgt. Es war schon seltsam -obwohl sie M&#8217;Kors Aufmerksamkeit (indirekt) einem Gro\u00dfteil der Verletzungenverdankte, hatte er sie nicht als &#8217;schwache Frau&#8216; behandelt, sondern sieebenso gnadenlos durch die Mangel gedreht, wie er es mit einem m\u00e4nnlichen(klingonischen) Gefangenen auch getan h\u00e4tten. Er hatte sie somit, ingewisser Weise, als gleichwertigen Gegner auf einem Schlachtfeld anerkannt.Was bedeutete das? Bedeutete es, dass die Verbundenheit mit der F\u00f6derationin den letzten Jahrzehnten die klingonische Kultur dahin gehend beeinflussthatte, dass sie andere Spezies mehr akzeptierten? Oder hie\u00df es, dass sichdie Klingonen nicht mehr jene Hybris leisteten, die in der Vergangenheitmehr als einmal ihr Verh\u00e4ngnis geworden war?Und auch dieses letzte Man\u00f6ver, als er sie ins All gebeamt hatte. Er h\u00e4ttesie auf der Br\u00fccke t\u00f6ten k\u00f6nnen, um ihren Shay zu erz\u00fcrnen und zuDummheiten zu verleiten &#8211; und sie hatte gesp\u00fcrt, dass er keineswegs davorzur\u00fcck schreckte, andere umzubringen. Er h\u00e4tte sie auch genauso gut so weitins All beamen k\u00f6nnen, dass die Rettungsbem\u00fchungen zu sp\u00e4t gekommen w\u00e4ren -oder sie an eine Stelle ins All bringen, wo sie durch die Strahlung soweitgebraten worden w\u00e4re, dass sie nun deutlich anders auss\u00e4he. All das warnicht geschehen. Stattdessen hatte er sie an eine relativ ungef\u00e4hrlicheStelle des Alls gebeamt, wo sie durch ein direktes Eingreifen derHephaistos rechtzeitig geborgen werden konnte. In gewisser, verquerer Weisesowohl ehrenhaft als auch durchtrieben. Ja, M&#8217;Kor war auf seine Weisedeutlich gef\u00e4hrlicher, als Kaybok es jemals gewesen war.Es war seltsam &#8211; der Gedanke an diesen Klingonen lie\u00df sie nicht los.Vermutlich, weil die Fraktion mit den roten Uniformflecken &#8211; wer auch immersie waren &#8211; in ihm einen gef\u00e4hrlichen Anf\u00fchrer h\u00e4tten. Ja, das musste essein. Sie w\u00fcrde sich noch einmal mit ihm auseinandersetzen m\u00fcssen. Und daseher fr\u00fcher als sp\u00e4ter!***# Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum des CO# Zeit: MD 8.1030Shay verbrannte sich an dem hei\u00dfen Tee prompt die Zunge, was seiner ohnehingrumpfigen Laune nicht unbedingt zutr\u00e4glich war. Er sah nicht unbedingt mitgro\u00dfer Vorfreude auf das kommende Gespr\u00e4ch. Im Grunde wusste er nichteinmal, was sie wirklich bereden sollten. Es war mehr einem unergr\u00fcndlichemGef\u00fchl aus Wut, \u00c4rger und einer Art von Entt\u00e4uschung? geschuldet. Spezielldas letzte Gef\u00fchl konnte er sich nicht wirklich erkl\u00e4ren. Er kannte Ajurerst wenige Tage, und ihre Interaktionen hatten sich auf das reinDienstliche beschr\u00e4nkt. Warum also diese Gef\u00fchl, hintergangen worden zusein?Gut, vielleicht mischte sich inzwischen auch eine geh\u00f6rige PortionMisstrauen darunter, aber dennoch &#8230;Der Summer ert\u00f6nte und er gab das Kommando die T\u00fcr zu \u00f6ffnen. Sureya betratden Raum und er deutete nur Richtung Replikator statt die \u00fcbliche Fragenach etwas zu trinken zu stellen.&#8220;Ich dachte mir ich komme etwas fr\u00fcher&#8220;, erkl\u00e4rte sie und war sich ziemlichsicher. das Ajur absolut p\u00fcnktlich erscheinen w\u00fcrde.&#8220;Aye&#8220; stimmte Shay zu, w\u00e4hrend Sureya sich vor den Replikator stellte unddar\u00fcber nachdachte, was sie ordern sollte.&#8220;Schwarzen Tee, hei\u00df, stark aufgebr\u00fcht, stark ges\u00fc\u00dft&#8220;, bestellte sie knappund nahm auch sogleich das dampfende Glas aus dem Replikator. Dann wolltesie sich auf die Couch im Bereitschaftsraum setzen, sah zun\u00e4chst jedochShay fragend mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Dieser nickte nur, undsie faltete sich dort elegant zusammen, vorsichtig auf ihren Tee pustend.&#8220;Was m\u00f6chten Sie gleich genau mit Ajur besprechen, Sir?&#8220; fragte sie leise,den Schotten dabei genau beobachtend.Shay nahm noch einen Schluck von seinem Tee, haupts\u00e4chlich um Zeit zugewinnen und \u00fcber die Frage nachzudenken. Schlie\u00dflich stellte er die Tasseab und seufzte.&#8220;Nun, das Offensichtliche, f\u00fcr den Anfang. Wer ist M&#8217;Kor, Sohn des Nedekund in welcher Verbindung steht er mit Lt. Ajur? Wenn sie beide S\u00f6hne desNedek sind &#8211; dann vermutlich Br\u00fcder und wenn, wie wird das Einfluss aufk\u00fcnftige Zusammentreffen mit diesem M&#8217;kor haben?&#8220; dachte Shay laut nach.&#8220;Seine Performance beziehungsweise die von ATAK w\u00e4hrend des Kampfes war\u00fcberragend, aber das war, bevor er wusste, wer auf der anderen Seite steht.Ich wei\u00df nicht, ob ich &#8218;Phase 2&#8216; jetzt mit diesem Wissen noch einmalbefehlen w\u00fcrde.&#8220; fuhr Shay fort und gab damit deutlich zu, dass er geradeein massives Vertrauensproblem hatte.&#8220;Das ATAK&#8220;, sagte Sureya unter ihrem Atem und schloss kurz die Augen alsh\u00e4tte sie etwas gesehen, das sie lieber nicht gesehen h\u00e4tte. &#8222;Ich kannnicht anders als zugeben, dass die Performance des ATAK &#8211; und somit auchvon Ajur &#8211; makellos war. Dennoch&#8230;. kann dieses Programm wirklich in jederSituation leisten, was n\u00f6tig ist? So flexibel reagieren, wie ein Mensch?&#8220;Sie sah aus, als w\u00e4re sie weit weg und w\u00fcrde in Erinnerung noch einmal denKampf durchgehen. &#8222;Ich stand auf der Br\u00fccke von Geos und konnte nurzusehen&#8230; ja, es gab nichts, was ich h\u00e4tte besser machen k\u00f6nnen,dennoch&#8230; wir sind darauf trainiert worden, in solchen Momenten zureagieren. Schnell, ohne lange nachzudenken. Das Adrenalin rauscht durchdie Adern und schaltet aus, was nicht gebraucht wird. Und doch konnten wirnur zusehen. Ich habe den anderen Mitgliedern meiner Br\u00fcckenbesatzungangesehen, dass es ihnen genauso ging. Und immer dachte ich nur: wenn dasATAK jetzt einen Fehler macht, sind wir dran &#8211; und k\u00f6nnen gar nichts daran\u00e4ndern. Dann wurden die Hephaistos und die Langley sp\u00e4ter in den Aktendurch einen Computerfehler eliminiert.&#8220;Sie blies auf ihren Tee und trank dann einen gro\u00dfen Schluck, als wolle sieauch die bitter Galle herunterschlucken, die sie in ihrer Erinnerung an denKampf geschmeckt hatte.Es war das erste mal das Shay ein wenig l\u00e4chelte. Er wusste was sie meinte,ihm war es teilweise nicht anders gegangen, und dennoch hatte er sichbereitwillig auf das ATAK System eingelassen. Vielleicht gerade auch wegendes &#8218;Killswitchs&#8216;, das ihm das Programm zur Verf\u00fcgung gestellt hatte. Erh\u00e4tte die M\u00f6glichkeit gehabt, die Kontrolle wieder zu \u00fcbernehmen, aber erwar sich seiner eigenen Schw\u00e4chen im Raumkampf auch bewusst genug, um zuahnen, dass er damit wohl mehr Schaden angerichtet h\u00e4tte. Und auch wenn eszum Teil feige war &#8211; aber lieber sollte in der Akte &#8218;Computerfehler&#8216; stehenals sein Name.&#8220;Man kann das Programm abschalten.&#8220; merkte er dennoch an auch wenn erwusste, das Sureya dies genauso wusste wie er. &#8222;Vielleicht kommen wirtats\u00e4chlich mal in eine Situation, in der dies n\u00f6tig sein wird. Plus dasATAK ist ein Programm &#8211; es ist nur so gut wie derjenige, der esprogrammiert.&#8220; fuhr er fort, ahnte aber, dass er Sureya damit nichtwirklich w\u00fcrde \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.Die kleine \u00c4gypterin sch\u00fcttelte kurz den Kopf, wie um sich von etwas zubefreien, und die kleinen Perlen an den Enden ihrer Rastaz\u00f6pfe klickten.&#8220;Ich wei\u00df&#8220;, sagte sie schlicht, und in diesen zwei Worten lag ihre ganzeSkepsis.<b class=\"moz-txt-star\">*Fidelf\u00fcp*<\/b> machte es an der T\u00fcr und sie sah auf. &#8222;Wo wir gerade von derPerson sprechen, die es programmiert&#8230;&#8220;, sagte sie, richtete sich geradeauf und stellte ihre Tasse beiseite, w\u00e4hrend sie den Captain aufforderndansah.&#8220;Herein&#8220;, sagte dieser nur knapp nach einem kurzen Blickwechsel.Kaum, dass der CO diese Aufforderung ausgesprochen hatte, \u00f6ffnete sich dieT\u00fcr mit jenem charakteristischen Zischen, dass alle an Bord im Schlafkannten. Herein trat Ajur, die rote Offiziersuniform geb\u00fcgelt und gest\u00e4rkt.Der Pin am Kragen war poliert, der D\u2019k tahg steckte gesichert wie immer inseiner H\u00fclle. Eigentlich war er so wie immer, und doch mochten einigeweniger wohlmeinende Geister ihm das Tragen des Messer als trotzigesStatement auslegen. Der Klingone nahm Haltung an und sah zu seinen direktenF\u00fchrungsoffizieren.&#8220;Lieutenant junior grade Ajur, Sohn des Nedek, meldet sich wie befohlen zurStelle, Sir. Ma&#8217;am&#8220;Automatisch begann der charakteristische Geruch des Klingonen sich im Raumauszubreiten und dieser kitzelte alsbald Sureyas Nase w\u00e4hrend Ajur daraufwartete, dass man ihm einen Platz anbot oder ihn ansprach.Wie \u00fcblich verzog Sureya das Gesicht, als er sie mit &#8218;Ma&#8217;am&#8216; ansprach.&#8220;Bitte auch f\u00fcr mich ein &#8218;Sir&#8216;, Lieutenant&#8220;, korrigierte sie dies kurz.&#8220;Setzen Sie sich&#8220;, bot sie ihm mit recht freundlicher Stimme einen Platzauf der Couch an. Vielleicht war weniger formell ja besser&#8230; sie atmeteeinmal bewusst tief ein. Sie mochte seinen Geruch.&#8220;Nat\u00fcrlich, Sir. Entschuldigen Sie bitte, Sir&#8220; best\u00e4tigte Ajur und begabsich zu der Couch, wo er sich &#8211; nach einem kurzen Seitenblick zu Shay, derebenfalls nickte, setzte.Der Klingone wartete, blickte die beiden Offiziere an, die wohl auch nichtdirekt wussten, wie sie einsetzen sollten. Unangenehme Stille breitete sichaus, die Ajur dann durchbrach &#8211; schlie\u00dflich musste irgend jemand daf\u00fcrsorgen, dass die H\u00f6herrangigeren ihr Gesicht wahren konnten.&#8220;Sollte es um die eigentlich unvorhergesehene Aktivierung der Phase II desATAK-Systems gehen&#8230; Es ist mir bewusst, dass dies eigentlich nichtvorgesehen war. Das System sollte in diesem Einsatz lediglich Daten sammelnund unterst\u00fctzen, nicht bereits selbst Man\u00f6ver durchf\u00fchren. Jedoch erschienes mir in der aktuellen Lage zielf\u00fchrend, den Einsatz zu erbitten, umm\u00f6glichst effizient den Schutz der USS Langley gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Ichwerde in meinem Bericht an Captain Barca die Verantwortung hierf\u00fcr\u00fcbernehmen&#8220; begann er.Die kleine Einf\u00fchrung von Ajur brachte Shay kurz aus dem Konzept. Er hattebrennendere Fragen als die rein dienstlichen. Dennoch fing er sich relativschnell wieder und widerstand dem Drang, mit seinem Tee erneut Zeit zuschinden. Stattdessen atmete er tief durch und nickte leicht. &#8222;Soweit meinbegrenztes Wissen \u00fcber das System und die taktischen Analysen es zulassenw\u00fcrde ich sagen, Captain Barca wird sehr zufrieden mit diesem ungeplantenFeldtest sein. Das System &#8211; und Sie &#8211; haben hervorragende Arbeitgeleistet&#8220;, erkl\u00e4rte Shay ruhig. Er beobachtete Ajur, der jedoch keinerleiRegung zeigte und beinahe w\u00fcnschte sich Shay, sein TAK w\u00fcrde sich ein wenigstereotypischer klingonisch verhalten. Allerdings schob er den Gedankensofort wieder beiseite und warf Sureya einen beinahe hilfesuchenden Blickzu. Er hasste solche Gespr\u00e4che. Genau wie Trauerfeiern war das etwas, indenen er kl\u00e4glich versagte, auch wenn die Erfahrung der letzten Jahre (undder Einfluss von Mosley) inzwischen etwas half.Sureya fing den Blick auf und interpretierte ihn korrekt. Auch sie konntesolche Gespr\u00e4che nicht leiden &#8211; dennoch st\u00fcrzte sie sich, wie es schonimmer ihre Art gewesen war, ohne zu z\u00f6gern in den Kampf, wenn es n\u00f6tig war-und wenn es nur der Kampf mit den inneren D\u00e4monen war. Sie hofftezumindest, dass es bei diesem bleiben w\u00fcrde.&#8220;Das, was ich von der Br\u00fccke des Geos aus sehen konnte, best\u00e4tigt in derTat, dass Sie bei der Programmierung des ATAK ganze Arbeit geleistet haben.Der Kampf &#8211; in Verbindung mit dem Ziel, die Langley zu retten und Verlusteauf unserer Seite zu minimieren &#8211; h\u00e4tte nicht effektiver sein k\u00f6nnen.&#8220; Siemachte eine kurze Pause und fuhr dann fort, festem Blickkontakt mit demKlingonen suchend aber bewusst darauf achtend, dabei nicht aggressiv zuklingen: &#8222;Wir haben jedoch noch einigen andere Fragen zum Hergang desKampfes und der verschiedenen Ereignisse w\u00e4hrenddessen.&#8220;Die kleine Frau legte die H\u00e4nde in den Schoss und wirkte ungew\u00f6hnlichsanft, als sie fortfuhr: &#8222;Bei der Kontaktaufnahme durch das klingonischeSchiff konnten wir sowohl beim Captain als auch beim ersten Offizier dasselbe Wappen erkennen, das auch sie tragen. Auch stellte letzterer sichsp\u00e4ter als M&#8217;Kor, Sohn des Nedek vor. In welcher Beziehung steht dieserKlingone zu Ihnen, Lieutenant?&#8220; Offen sah sie ihn an und hoffte, ihn sichgerade nicht zum Feind zu machen.Es war gut, dass Ajur sich bereits am Vortag hatte abreagieren k\u00f6nnen. Dennso atmete er nur einmal tief ein und aus &#8211; es wirkte meditativ &#8211; ehe erruhig, ja geradezu sachlich, antwortete.&#8220;Das Wappen, dass Sie wahrgenommen haben, ist das Zeichen des Hauses Kular,dem ich entstamme&#8220; kl\u00e4rte er auf. &#8222;Wie ich Ihnen bereits schon mitgeteilthabe, ist dieses Haus eng mit der 6. Flotte der klingonischen Navyverbunden, welche hier operieren soll und dies auch augenscheinlich tut.&#8220;Tats\u00e4chlich hatte er dies Sureya ja bereits nach dem Verh\u00f6r der Saboteurinmitgeteilt.&#8220;Captain Kaybok, Sohn des Atrass, war mir pers\u00f6nlich nicht bekannt, jedochgehe ich davon aus, dass es sich bei ihm um meinen Onkel gehandelt habenk\u00f6nnte&#8220; offenbarte er ohne mit der Wimper zu zucken. &#8222;Bei M&#8217;Kor handelt essich um meinen j\u00fcngeren Bruder, Sir.&#8220;Sureya nickte, augenscheinlich ohne jede Regung oder \u00dcberraschung. &#8222;Esfreut mich, dass Sie sich f\u00fcr die Sternenflotte entschieden haben,Lieutenant.&#8220; Sie hatte an dieser Stelle den untr\u00fcglichen Instinkt, dass ersich soeben meisterlich beherrscht hatte. Jeder andere Klingone, mit demsie fr\u00fcher die Gelegenheit gehabt hatte zu arbeiten, w\u00e4re bei ihrer Fragein Rage gegangen, Sternenflotte oder nicht. Jetzt weitere Fragen zu stellenund somit das Offensichtliche in Frage zu stellen oder erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftigzu machen, erschien ihr hier nicht nur fehl am Platze, sondern fatal f\u00fcrdiese noch kaum begonnene Beziehung zwischen Vorgesetzter und Untergebenem.Sie wollte keinen nicht wieder gut zu machenden Schaden an dieser Stelleanrichten. Und ebenso, wie Shay das ATAK jederzeit h\u00e4tte deaktivierenk\u00f6nnen, so war sie sich sicher, h\u00e4tte auch Ajur dies gekonnt. Er hatte esjedoch nicht getan. Das war ihr pers\u00f6nlich Beweis genug f\u00fcrs Erste, wenn esauch in keinem Protokoll als Begr\u00fcndung Bestand gehabt h\u00e4tte.Sie warf dem Captain einen dementsprechenden Blick zu.Shay beobachtete sowohl Ajur als auch Sureya. Auch ihm war bewusst, welchesMa\u00df an Selbstbeherrschung der Klingone an den Tag legte. Immerhin hatte ervor kurzem noch einen klingonischen CING gehabt, der das krasse Gegenteilzu Ajur gewesen war. Dennoch war er nicht gewillt so schnell locker zulassen, auch wenn er sich der Gratwanderung bewusst war.Gleichzeitig fragte er sich, wie er selbst in einer \u00e4hnlichen Situationhandeln w\u00fcrde. Seine Schwester lag auf der Krankenstation, und allein derGedanke daran erh\u00f6hte seinen Herzschlag. Aber er war auch der Captaindieses Schiffes und hatte f\u00fcr weitaus mehr Leben die Verantwortung als nurf\u00fcr das seiner Schwester.&#8220;Ihnen ist bewusst, dass wir sehr wahrscheinlich erneut auf ihren Brudertreffen werden&#8220;, stellte Shay mit fragendem Unterton fest. &#8222;Kann ich michdarauf verlassen, dass sie sich in solch einem Fall loyal gegen\u00fcber diesemSchiff und der Flotte verhalten werden, so wie sie es w\u00e4hrend dervergangenen Begegnung getan haben?&#8220; fragte er nun direkt heraus.Nun stie\u00df Ajur doch ein Knurren aus und der Blick des Klingonen heftetesich funkelnd auf den CO. Sureya spannte sich ebenfalls an, als siebemerkte, dass Ajurs Muskeln zuckten, doch wieder \u00fcberraschte sie der TAKmit seiner durch den Klosteraufenthalt geschulten Selbstbeherrschung &#8211; auchwenn der Zorn diesmal deutlicher an die Oberfl\u00e4che trat.&#8220;Mein Bruder und ich, wir tragen beide schwarz und rot&#8220; begann Ajur nacheiner Pause, in der er durchatmete.&#8220;Der Unterschied liegt hier&#8220; sagte er und zeigte auf den Kommunikator, derja zugleich das Symbol der Sternenflotte zeigte.&#8220;Sie stehen also nicht hinter den Aktionen ihres Bruders? Oder derKriegserkl\u00e4rung ihres Volkes gegen die F\u00f6deration?&#8220; fragte Shay, k\u00fchl.&#8220;Wird ihre Familie sie nicht als Verr\u00e4ter sehen?&#8220;Ajur atmete wieder tief durch, ballte kurz die H\u00e4nde zu F\u00e4usten und blecktedie Z\u00e4hne.&#8220;Sie sprechen das Dilemma an, dem sich schon Worf,  Sohn des Mogh, entgegensah, als er als erster Klingone zur Sternenflotte ging&#8220; brummte derKlingone. &#8222;Ich bin nicht mein Bruder. Und es w\u00e4re nett, wenn Sie aufh\u00f6renw\u00fcrden, mich mit solchen Fragen zu beleidigen, Sir&#8220; sagte er ernst. &#8222;Ichwurde, seit ich in der Sternenflotte bin, mehrfach durch die Sicherheit,Sternenflotten-Psychologen, den Geheimdienst und Personen, die angeblichnicht zu diesem geh\u00f6ren, \u00fcberpr\u00fcft. Wenn sie etwas gefunden h\u00e4tten, w\u00e4reich nicht hier. Wenn die Sternenflotte Zweifel hat, dann soll sie mich anirgend einen Winkel des F\u00f6rderationsraums versetzen, der sehrwahrscheinlich nichts mit dem Krieg zu tun haben wird. Wenn sie keineZweifel hat, m\u00f6chte ich mir diese Verd\u00e4chtigungen verbitten. Das isttats\u00e4chlich etwas, was ich Captain Barca sehr zu Gute halten muss &#8211; er hatmich stets nach meiner Person und meinen Leistungen beurteilt, nicht nachmeiner Herkunft oder Familie&#8230; Sir.&#8220;&#8220;Sind. Sie. loyal, Leftenant?&#8220; knurrte nun auch Shay, der es ganz genauwissen wollte.&#8220;Ich bin ein Sternenflottenoffizier und loyal zu den Ansichten und Wertender UFP, der die Sternenflotte angeh\u00f6rt. Als Offizier der Sternenflottefolge ich den Befehlen meines vorgesetzten Offiziers, so lange sie denDirektiven der Flotte nicht widersprechen. Ob sie, als Person, meinepers\u00f6nliche Loyalit\u00e4t verdienen, habe ich noch nicht entscheiden k\u00f6nnen,&#8230;Sir&#8220; entgegnete Ajur. Was hatten diese Menschen immer mit Loyalit\u00e4t?Glaubten sie, diese wuchs auf B\u00e4umen? Oder sei immer zwingend an Personengebunden? Man konnte f\u00f6rmlich sehen, wie es in ihm kochte. Die Kieferknirschten und wenn es nach Ajurs Blick ginge, w\u00e4re der Schotte geradetausend Tode gestorben. Vielleicht war die Tatsache, dass Ajur gerade nichtversuchte, Shays Kopf gegen ein Schott zu schlagen, der gr\u00f6\u00dfte Beweis f\u00fcrseine Loyalit\u00e4t zu den Prinzipien der Flotte.Shay hielt dem Blick des Klingonen stand. Im Starren war er ebenfalls ganzgut. Allerdings entspannte er sich merklich und lehnte sich sogar etwas inseinem Stuhl zur\u00fcck. &#8222;Danke, Leftenant, ich denke mit dieser Antwort kannich f\u00fcrs Erste leben.&#8220; erkl\u00e4rte er dann ruhig und warf Sureya noch einenkurzen Blick zu f\u00fcr den Fall das sie noch etwas beisteuern wollte.Die kleine Frau nickte knapp und sah Ajur ebenfalls direkt, wenn auch nichtunfreundlich an. &#8222;Vertrauen ist immer etwas, das beidseitig erworben werdenmuss und langsam w\u00e4chst. In Zeiten wie diesen ist es nicht immer m\u00f6glich,langsames Wachstum zuzulassen. Der erste Schritt ist geschafft&#8220;, sagte siekryptisch. Auch sie wirkte deutlich entspannter als gerade eben noch.Offenbar hatte er das Richtige gesagt.&#8220;Erfreulich, Sir&#8220; sagte Ajur, scharf und doch um Freundlichkeit bem\u00fcht.Sein Tonfall hatte \u00fcberhaupt nichts Erfreutes in sich. Noch immer funkeltesein Blick, und trotz allen Verst\u00e4ndnisses wirkte er verschlossener, als zuBeginn des Gespr\u00e4chs. Die beiden Offiziere, allen voran Shay, hatten trotzBitte eine Linie \u00fcberschritten, was der Klingone ihnen \u00fcbel nahm. Denneigentlich h\u00e4tte es niemals notwendig sein sollen, das &#8218;Richtige&#8216; zu sagen.&#8220;Haben Sie noch weitere Fragen an mich, Sir?&#8220; fragte er dann, nach einemweiteren Durchatmen.Sureya atmete ebenfalls tief durch. Gerne h\u00e4tte sie ihn nachtr\u00e4glich daraufhingewiesen, dass eine Befragung dieser Art vollkommen unabh\u00e4ngig von derRasse, zu der man geh\u00f6rt, \u00fcblich war &#8211; sondern nur mit pers\u00f6nlichenVerbindungen auf die andere Seite der Feindeslinie zu tun hatte. Doch ihrwar klar, dass sie es damit nur schlimmer machen w\u00fcrde &#8211; egal, wie sie esformulierte. Hier waren heute oberfl\u00e4chlich Loyalit\u00e4ten gekl\u00e4rt worden,doch unter dieser Oberfl\u00e4che hatte das Gespr\u00e4ch Gr\u00e4ben aufgerissen. Ihr warklar, dass weder sie noch Shay mit Ruhm bekleckert hatten. Jedoch h\u00e4ttensie es auch nicht vermeiden k\u00f6nnen&#8230; Klingonische Ehre war etwas sehrdiffiziles &#8211; aber das Protokoll gab klare Anweisungen.Daher sah sie dem gro\u00dfen Klingonen gerade in die Augen und sagte fest:&#8220;Nein, danke, Lieutenant Ajur. Nicht von meiner Seite&#8220;, und blickte nochein letztes Mal zum CO.Dieser sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Sie k\u00f6nnen gehen, Leftenant&#8220; sagte er. Ajurantwortete mit einem knappen, eher frostigen &#8222;Aye, Sir&#8220; und stand auf. Dannjedoch, als der Klingone sich bereits abwandte, schien Shay noch etwaseinzufallen. &#8222;Leftenant&#8230;&#8220; begann er. Der Tonfall war wenig offiziell,hatte einen eher pers\u00f6nlichen und leicht warmen Unterton. Vielleicht wardas der Grund, warum Ajur nicht auf dem Absatz herum fuhr, sondern sichlangsam zu seinem CO drehte.&#8220;Ich wollte Ihnen noch sagen, dass ich es gut hei\u00dfe, dass die klingonischenSchiffe nicht zerst\u00f6rt wurden. Es war nie das Wesen der F\u00f6deration, einfachzu t\u00f6ten &#8211; und wir sollten bei allen Aggressionen nicht vergessen, dass dasReich und die F\u00f6deration lange Zeit verb\u00fcndet waren. Ich hoffe, dass diesauch bald wieder so sein wird.&#8220;Damit schien er eine Saite in Ajur zum Klingen gebracht zu haben, denn diesichtbaren Zeichen der Wut gingen zur\u00fcck. Der Klingone nickte nur, doch indieser Antwort steckte viel mehr, als blo\u00dfe Worte h\u00e4tten ausdr\u00fccken k\u00f6nnen:Die Erkenntnis, dass sie noch immer auf der gleichen Seite standen. Und eingewisser, keimender Respekt, der \u00fcber das hinaus ging, was man seinemVorgesetzten schuldete.Doch als dies bei Shay ankam, hatte Ajur bereits den Raum verlassen.***#Ort: IKS Qu&#8217;Vat, Raum des Captains#Zeit: MD 8.1030M&#8217;Kor, Sohn des Nedek, r\u00e4umte die letzten Hinterlassenschaften seinesOnkels zusammen. Diese w\u00fcrden an seine Familie gehen. Sicherlich w\u00fcrdeKaybok noch im Tode dieses Fiasko zu verantworten haben. Die Sternenflotteso zu untersch\u00e4tzen hatte Kaybok sicherlich keinen Ruhm gebracht. Und auchmit den T\u00f6chtern des Kor w\u00fcrde man noch einmal \u00fcber das Versagen ihrerAgentinnen sprechen m\u00fcssen.M&#8217;Kor hatte die drei klingonischen Schiffe in einen nahe gelegenen Nebelbefohlen. Die Reparaturen waren in vollem Gange. Die schlimmsten Sch\u00e4denauf der Qu&#8217;Vat waren bereits beseitigt und bald w\u00fcrde der Kreuzer wiedereinsatzbereit sein. Die O&#8217;thor und vor Allem die Ukvat w\u00fcrden noch etwasl\u00e4ngeren brauchen &#8211; aber das akzeptierte M&#8217;Kor. Er hatte nicht vor, sichmit halb einsatzf\u00e4higen Schiffen erneut auf ein Gefecht einzulassen. DieMan\u00f6ver der Prometheus-Klassen waren ungew\u00f6hnlich gewesen. Sehrkoordiniert. Es schien, als h\u00e4tte das Schiff eine gute, eingespielte Crew.Und doch st\u00f6rte ihn etwas an der ganzen Geschichte. Die Angriffe auf dieSchwachstellen waren zu gezielt gewesen. Und doch hatte man sie nichtzerst\u00f6rt. Zumindest die Ukvat w\u00e4re leichte Beute gewesen. Doch sobesch\u00e4digt sie auch gewesen war &#8211; es war ihr immer noch m\u00f6glich gewesen zuentkommen. Dabei h\u00e4tte man den Energiekern \u00fcberladen m\u00fcssen, um das Schiffzu zerst\u00f6ren, da selbst die \u00fcbliche Selbstzerst\u00f6rungsmechanismen zerst\u00f6rtworden waren. Fast k\u00f6nnte man meinen, dass derjenige, der den Angriffbefohlen hatte, die Schiffe nicht hatte zerst\u00f6ren wollen, aber auch gewussthatte, dass Gefangenschaft die gr\u00f6\u00dfte Unehre f\u00fcr einen klingonischenKrieger bedeutete. Aber warum nahm die F\u00f6deration solche R\u00fccksicht?Er stellte den Waffenst\u00e4nder f\u00fcr sein Bat&#8217;leth  auf und gr\u00fcbelte nocheinmal \u00fcber die vergangene Situation nach. Irgendwo in seinem Hinterkopfwar dieses Gef\u00fchl, dass er etwas \u00fcbersehen hatte. Dass es ein Detail gab,dass er zwar wahrgenommen aber nicht bewusst verarbeitet hatte. Vielleichtetwas, als man die Br\u00fccke des Schiffs gesehen hatte?M&#8217;Kor wischte den Gedanken beiseite. Er w\u00fcrde schon noch darauf kommen. Undimmerhin wusste man, was die Sternenflotte in diesem Sektor vorhatte. Esw\u00fcrde also noch gen\u00fcgend Gelegenheiten geben, dieses R\u00e4tsel zu ergr\u00fcnden.Das brachte seine Gedanken weiter zur\u00fcck. Zur\u00fcck zu dieser Menschenfrau,die das Schiff gef\u00fchrt hatte, dass die drei Schiffe der 6. Flotte einigeStunden vor der Niederlage aufgerieben hatten. M&#8217;Kor musste zugeben, dasser bisher noch keinen Menschen getroffen hatte, der so stolz, unbeugsam undhart gewesen war, wie diese Commodore. Sie hatte ihm Respekt abgen\u00f6tigt undso hatte er sie ordentlich behandelt, wie es sich f\u00fcr einen gefangenenKrieger geh\u00f6rte. Insgeheim hoffte er, dass die Crew der Prometheus-Klasseschnell genug gehandelt und sie gerettet hatte. Denn dann w\u00fcrde dieM\u00f6glichkeit bestehen, ihr dereinst im Kampf noch einmal zu begegnen.***#Ort: IKS Qu&#8217;Vat, &#8218;G\u00e4stequartiere&#8217;#Zeit: MD 8.1030Lydia Antoniou lag auf dem ungew\u00f6hnlich breiten Bett des klingonischenQuartiers, hatte einen Arm um eines der Kissen geschlungen und starrte andie Decke. Die Griechin mit der bronzefarbenen Haut und den langen,blau-schwarzen Haaren trug luftige, halb-durchsichtige Kleidung, dieimmerhin die Hitze, die hier herrschte, ertr\u00e4glich machte. Ein Outfit, dassso gar nicht den Richtlinien der Sternenflotte entsprach. Aber dieSternenflotte hatte sie wohl hinter sich gelassen, als sie sich daf\u00fcrentschieden hatte, lieber zu reden als zu sterben. Bis vor wenigen Stundenwar sie noch Ensign Antoniou gewesen, Adjutantin von Commodore Ruthven -und ob dieser Position eher zuf\u00e4llig in Dinge eingeweiht, die sieeigentlich nie h\u00e4tte sehen sollen.Und nun &#8211; nun war sie eine Verr\u00e4terin. Aber war es wirklich so verwerflich,wenn sie &#8211; gerade 20 und unter den Besten ihres Abschlussjahrgangs &#8211; lebenwollte? Ihr halbes bisheriges Leben hatte sie gelernt, ge\u00fcbt, studiert. Daswar ihre erste richtige Mission gewesen. Wie konnte man da von ihrerwarten, dass sie in irgendeiner klingonischen Zelle starb? Tr\u00e4nen standenihr in den Augen und sie fragte sich, ob das Leben, dass sie sich erkaufthatte, nun so viel besser war? Vermutlich w\u00fcrde sie als Geliebteirgendeines klingonischen Kriegers enden &#8211; Quartier und Kleidung sprachenB\u00e4nde.Sie schluckte und ballte die H\u00e4nde zu F\u00e4usten. Nein, so durfte sie nichtdenken. Die Sternenflotte hatte sie im Stich gelassen. Sie hatte getan wasnotwendig war, um zu \u00fcberleben. Und sie w\u00fcrde das auch weiterhin tun. Undwenn das bedeutete, mit einem Klingonen das Bett zu teilen &#8211; auch das warbesser, als irgendwo in einer lichtlosen Zelle unendliche Schmerzen zuerleiden und zu verrotten. Sie w\u00fcrde leben!!!&lt;\/RPG&gt;&lt;SUM&gt;# Ort: USS Hephaistos, Krankenstation# Zeit: MD 8.1030Commodore Claudia Ruthven denkt \u00fcber die Geschehnisse w\u00e4hrend ihrerGefangenschaft nach. Und dar\u00fcber, wie sie M&#8217;Kor, Sohn des Nedek,einsch\u00e4tzen soll.***# Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum des CO# Zeit: MD 8.1030Shay und Sureya f\u00fchren das angek\u00fcndigte Gespr\u00e4ch mit Ajur. W\u00e4hrend dasThema ATAK eher nur gestreift wird, geht es vor Allem um die Einordnung derbeteiligten Klingonen und ihre Beziehung zu Ajur. Auch die Frage nach derLoyalit\u00e4t wird gestellt. Immerhin kommt es nicht zu Handgreiflichkeiten.***#Ort: IKS Qu&#8217;Vat, Raum des Captains#Zeit: MD 8.1030Die drei klingonischen Schiffe liegen in einem Nebel und werden repariert.Captain M&#8217;Kor r\u00e4umt sein neues Quartier ein und denkt an die letztenStunden zur\u00fcck.***#Ort: IKS Qu&#8217;Vat, &#8218;G\u00e4stequartiere&#8217;#Zeit: MD 8.1030Ensign Lydia Antoniou, vormals Adjutantin Commodore Ruthvens, liegt ineinem G\u00e4stequartier der Klingonen und hadert mit ihrem Schicksal. Sie istsich bewusst dar\u00fcber, dass sie den Klingonen Informationen gegeben hat unddies als Verrat zu werten ist &#8211; andererseits wollte sie auch nicht sterben.Sie beschlie\u00dft alles zu tun, was notwendig ist, um zu \u00fcberleben.&lt;\/SUM&gt;\u00fcbermittelt vonMacalsCpt. Shay RuthvenCO USS Hephaistos&amp;DeboraalsCmdr Sureya BatehEO USS Hephaistos&amp;EffialsLt. (jg) Ajur, Sohn des NedekKlingone im ZwiespaltUSS Hephaistos[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[USS Hephaistos] Zehn Uhr Drei\u00dfig Betreff: [USS Hephaistos] Zehn Uhr Drei\u00dfig Von: Christian Hellinger Datum: 07.01.2019, 22:31 An: USS-Hephaistos@yahoogroups.de Hallo zusammen,damit euch nicht langweilig wird, hier noch ein Co-Post von Mac, Debora undmir. Darin geht es nicht nur um die Loyalit\u00e4tsfrage, es gibt auch wiedereinen Blick \u00fcber das Schiff hinaus zu den Klingonen.Wir hoffen, ihr&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190107-uss-hephaistos-zehn-uhr-dreissig-502\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;[USS Hephaistos] Zehn Uhr Drei\u00dfig&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5039","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5039","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5039"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5039\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5197,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5039\/revisions\/5197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}