{"id":5043,"date":"2019-10-19T21:14:24","date_gmt":"2019-10-19T21:14:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190124-aus-der-not-geboren-506\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:52","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:52","slug":"20190124-aus-der-not-geboren-506","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190124-aus-der-not-geboren-506\/","title":{"rendered":"aus der Not geboren"},"content":{"rendered":"<p>aus der Not geboren<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>aus der Not geboren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Jetsun.Pema@gmx.org<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>24.01.2019, 15:32<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Hallo,  ein CoPo von Mac und mir. So kann ich mich doch am besten weiter in das Spiel eindenken. Danke, Mac! &lt;3   &lt;RPG&gt;   # Ort: USS Hephaistos, Gang vor Deck II.9 &#8211; Prim\u00e4re Krankenstation # Zeit: MD 7.1910   &lt;QUOTE: Von Verrat und Explosionen&gt; Die eigenen Schmerzen vergessend, eilte die Attach\u00e9e zu der menschlichen Blondine, die noch einmal einen halben Kopf kleiner als Jetsun selbst war. Noch bevor die Bhutanerin sie erreicht hatte, bracht sie bereits in die Knie. Der Kittel der Sanit\u00e4terin war zerfetzt, \u00fcberall war Blut. Brandblasen bedeckten die helle Haut der Frau, deren Stimme irgendwie br\u00fcchig und fremd klang. &#8222;Do&#8230; Doktor&#8230; Skubalon war&#8230; noch&#8230; drin&#8220; sagte sie noch m\u00fchsam und mit aller Kraft,die sie aufbringen konnte, ehe sie zur Seite kippte und das Bewusstsein verlor. &lt;\/QUOTE&gt;   Jetsun machte einen schnellen Satz und fing die junge Frau auf, ehe sie auf den Boden schlagen konnte. Dabei sp\u00fcrte sie ihr eigenes Zittern. Die Erinnerungen an ihren eigenen &#8218;Unfall&#8216; legten sich \u00fcber die aktuellen Ereignisse. Sie f\u00fchlte wie sich ihr Herzschlag beschleunigte und sie schlo\u00df die Augen. Versuchte die Erinnerungen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Wieder musste sie feststellen, dass die Ausbildung der Sternenflotte unglaublich gut war. H\u00e4tte sie diese nicht durchlaufen, dann w\u00fcrde sie jetzt sicher nicht in der Lage sein, einigerma\u00dfen folgerichtig zu reagieren, sondern w\u00fcrde, wie damals in der Nacht des Unfalls wie ein H\u00e4ufchen Elend dasitzen, die Arme um die Knie geschlungen, und einfach nur weinen. So aber&#8230;   &#8222;Ma&#8217;am?&#8220; sprach jemand sie an und holte Jetsun damit wieder zur\u00fcck in das Hier und jetzt. Sie konnte das, Sie war auf der Akademie dazu ausgebildet worden. Sie durfte sich nicht ablenken lassen! Kurz r\u00e4usperte sie sich und sah dann zu dem jungen Bolianer auf.   &#8222;Geben sie mir ein Medkit, schnell. Und dann holen sie sich Hilfe und sehen sie nach ob sie da drin noch jemand finden.&#8220; befahl sie und war froh das ihre Stimme nicht zitterte.    Inzwischen hatte die automatische L\u00f6schvorrichtung das Feuer auf der Krankenstation gel\u00f6scht und immer mehr Leute kamen um zu helfen. Gleichzeitig erinnerte sich Jetsun an das temporale Echo das sie erst vor kurzem erlebt hatte. Das Dejavu war eindeutig gegeben. Damals dachte sie das Feuer w\u00e4re eine Erinnerung aus ihrer Vergangenheit, aber offenbar war es tats\u00e4chlich ein kurzer Blick in ihre unmittelbare Zukunft gewesen. Jetzt fehlten nur noch die Leute, die Betten hinein schoben. Seufzend sch\u00fcttelte sie die Gedanken wieder ab. Jetzt gab es wichtigeres zu tun als \u00fcber solche &#8218;Zuf\u00e4lle&#8216; nachzudenken.   &#8222;Bringen sie mir eine Gravtrage und helfen sie mir sie drauf zu legen&#8220; gab Jetsun dann weiter Befehle an die Leute um sie herum &#8211; und war f\u00fcr einen kurzen Moment erstaunt, dass diese ohne zu murren gehorchten. Doch sie war Offizierin, eine Vorgesetzte. Und um ersten Mal in ihrem Leben verhielt sie sich auch so. Jedenfalls in einem echten Einsatz. Und das f\u00fchlte sich gut an!   Der Bolianer und zwei andere Crewman machten sich daran, mit Lampen die zerst\u00f6rte Krankenstation zu betreten. Ihnen bot sich ein Anblick totaler Zerst\u00f6rung. Es war gut, dass die Station mehr im Innern des Schiffes lag und so die Au\u00dfenh\u00fclle nicht zerst\u00f6rt worden war, andererseits machte der Grad der Verw\u00fcstung die Suche nach weiteren \u00dcberlebenden nicht gerade einfacher.   &#8222;Ma&#8217;am. Die Br\u00fccke m\u00f6chte einen Statusbericht. Was soll ich ihnen sagen?&#8220; fragte nun die junge Petty Officer Ilali ak Metano. Die gelben Augen der jungen Frau wirkten so fremdartig auf Jetsun das sie f\u00fcr einen Moment schwieg. Sie hatte zuvor noch nie eine Renao gesehen. Dann nickte sie der roth\u00e4utigen Frau zu. &#8222;Ich \u00fcbernehme das!&#8220; sagte sie. &#8222;Suchen Sie bitte mit nach weiteren Verletzten.&#8220; Dann tippte sie an ihren Kommunikator. &#8222;Ensign Jetsun Pema f\u00fcr die Br\u00fccke!&#8220; sagte sie.   [Br\u00fccke hier!] klang die Stimme aus dem Kommunikator. So klar und deutlich, wie es normalerweise auch sein sollte. Ganz anders als letztens noch.   &#8222;Sir, die Krankenstation&#8230; die prim\u00e4re Krankenstation ist&#8230; verw\u00fcstet. Hier hat es eine schwere Explosion gegeben. Ursache unbekannt. Dr. Skubalon wird vermisst. Ensign Grace ist schwer verwundet, aber stabil. Sie wird gegenw\u00e4rtig versorgt. Die Petty Officers Ak Metano und An Harka sind soweit unversehrt. Ich habe hier das Kommando \u00fcbernommen. Wir versuchen weitere \u00dcberlebende zu finden und zu bergen. Haben Sie weitere Befehle f\u00fcr mich?&#8220;   [Verstehe!] erklang die ausgesprochen beherrschte Antwort. [Nein, keine weiteren Befehle. Organisieren Sie weiter die Rettung \u00dcberlebender und die Bergung der Opfer. Danach erstatten Sie mir Bericht. Sie behalten dort erst einmal das Kommando bis die Situation wieder \u00fcberschaubar ist. Dann sehen wir weiter. Br\u00fccke Ende!]   Jetsun nickt unwillk\u00fcrlich, obwohl nat\u00fcrlich niemand auf der Br\u00fccke das wahrnehmen konnte. Aber die Verbindung war eh schon unterbrochen. Ein leises St\u00f6hnen riss Jetsun zur\u00fcck in die augenblickliche Situation. Grace ben\u00f6tigte dringend weitere Hilfe. Und die konnte sie ihr geben &#8211; aber nicht hier. Jetsun \u00f6ffnete das Medkit und nahm einen Hochdruck-Injektor heraus. Sie f\u00fcgte eine Kartusche Sedativ ein, dem eine geh\u00f6rige Menge an Mitteln gegen Wundinfektion beigemengt war. Sozusagen das prim\u00e4re Erstversorgungsmittel. Einen kurzen Augenblick nachdem sie der jungen Ensign das Mittel verabreicht hatte, merkte sie schon, wie deren K\u00f6rper sichtlich entkrampfte.   Sie sah auf. Bislang waren keine weiteren Verletzten gemeldet worden. Gut! Die Krankenstation war auch sehr leer gewesen. Nur der  Doktor war wohl dort gewesen. Leider. Jetsun hatte ihn nur kurz auf der Feier gesehen. Nicht einmal ihre Boarding-Untersuchung hatte sie bislang gemacht &#8211; was aber bei jungen Ensings auch nicht notwendig war, da sie ja allesamt direkt von der Akademie kamen.   Gut. Wenn es keine weiteren Verletzten gab, dann konnte sie sich direkt um Ensign Grace k\u00fcmmern. &#8222;Computer! Die n\u00e4chste freie Kabine melden und f\u00fcr mich \u00f6ffnen!&#8220; befahl sie.   [Die n\u00e4chste freie Kabine ist Raum C-311. Die T\u00fcr wurde entsperrt.]   &#8222;Gut. Automatische Weiterleitung alle Rufe an die Krankenstation an mich weiterleiten. Parallel auch an den Interkom von Raum C-311.&#8220;   [Weiterleitung ist ausgef\u00fchrt!]   Soweit &#8211; so gut. Jetsun reckte sich. Dann tippte sie wieder an ihren Kommunikator. &#8222;PO ak Metano!&#8220;   [Ja, Ma&#8217;am?]   &#8222;Wie sieht es aus? Haben Sie noch weitere Verletzte finden k\u00f6nnen?&#8220;   [Nein, Ma&#8217;am. Aber Dr. Skubalon. Er ist tot!]   &#8222;Ich verstehe. Kommen Sie bitte zur\u00fcck. Sie \u00fcbernehmen die weitere Versorgung von Ensign Grace.&#8220;   [Aye, Ma&#8217;am!] Ilali klang deutlich erleichtert. Jetsun konnte sie gut verstehen. Kranke und Verletzte zu versorgen war eine deutlich angenehmere Aufgabe als in Tr\u00fcmmern Toten zu bergen. Ein weiteres kurzes Gespr\u00e4ch veranlasste die Materialbeschaffung, einen kompletten AutoMed in Raum C-311 zu liefern. Ein solcher AutoMed war eine Mischung aus Liege und Bett mit allen technischen Einrichtungen um Kranke und Verletzte ad\u00e4quat zu versorgen. Im Grunde bestand die Krankenstation aus acht oder mehr solchen Automeds. Plus nat\u00fcrlich eine Chirurgie und weiteren Spezialger\u00e4ten. Aber mit einem Automed konnte man Ensign Grace auf jeden Fall erstklassig versorgen.   Ein kurzer, f\u00fcr Jetsun bislang unbekannter Alarm ging pl\u00f6tzlich durch das Schiff.    &#8222;Auch das noch.&#8220; murmelte PO Metano die gerade aus der T\u00fcr der Krankenstation kam und auf Jtsun zusteuerte.   &#8222;Was war das?&#8220; fragte die Bhutanerin auch prompt w\u00e4hrend ein leichter Ruck durch das Schiff ging. &#8222;Die Schotts schlie\u00dfen weil die Hephaistos geteilt wird.&#8220; erkl\u00e4rte die PO nun und Jetsun nickte verstehend. Sie hatte die Spezifikationen des Schiffs gelesen, aber keinen besonderen Anlass gesehen, sich die Details der Teilung genauer einzupr\u00e4gen &#8211; bis ihr etwas einfiel, das daf\u00fcr sorgte das alles Blut aus ihrem Gesicht wich.   &#8222;Oh und die sekund\u00e4re Krankenstation ist &#8230;.&#8220; &#8211; &#8222;Auf dem Olymp-Teil und nicht bei uns.&#8220; beendete Metano den Satz den Jetsun begonnen hatte. Das stellte sie eindeutig vor neue Herausforderungen. Ohne auf die sekund\u00e4re Krankenstation zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen w\u00fcrde sie wohl f\u00fcrs erste in Raum C-311 ein Notlarzarett einrichten m\u00fcssen.    &#8222;Wie sieht es in der Krankenstation aus? Gibt es darin noch irgendwas das wir retten k\u00f6nnen? Hoverbetten, Medikamente? Decken?&#8220; fragte Jetsun, sich bewusst, dass, sollte die Hephaistos sich gerade in Kampfhandlungen befinden, sie wom\u00f6glich ganz schnell sehr viel mehr Arbeit bekommen w\u00fcrde als nur Ens. Grace zu versorgen.    &#8222;Hrm, darauf habe ich nicht geachtet, aber ich kann nochmal nachsehen &#8211; allerdings gibt es nicht weit von hier auf dem Hangardeck einen Sanit\u00e4tsraum. Der sollte mit all dem ausgestattet sein&#8220; dachte die Renao laut nach.    &#8222;Gut!&#8220; meinte Jetsun und stellte fest, dass sie langsam aber sicher an ihre Grenzen stie\u00df. Weniger wegen der Aufgabe, als vielmehr wegen des ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Personals. Sie war hier. Dazu noch die POs Metano und An Harka. Und das war&#8217;s. Ansonsten gab es nur noch Freiwillige, die halfen, die verw\u00fcstete Krankenstation nach \u00dcberlebenden abzusuchen. Metano sollte Ensign Grace in Raum C-311 versorgen. An Harka suchte nach Verletzten und \u00fcbernahm die Sofortma\u00dfnahmen. Sie selber koordinierte alles. Wer sollte dann jetzt die San-Station auf dem Hangardeck vorbereiten? Blieb nur eine weitere Delegation. Leicht genervt tippte Jetsun erneut ihren Kommunikator an. &#8222;Computer! verbinde mich mit dem zust\u00e4ndigen Truppf\u00fchrer der Sanit\u00e4tsstation auf dem Hangardeck!&#8220;   [Verbindung steht]   &#8222;Krankenstation. Ensign Jetsun Pema. Mit wem spreche ich?&#8220;   [Warrant Officer \u00c1lvaro Di Montero, Ma&#8217;am]   &#8222;Wie ist ihr Status?&#8220; fragte Jetsun knapp.   [Die Sanstation ist voll ausger\u00fcstet und sofort einsatzbereit.]   &#8222;Hervorragend. Bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie Verletzte aufnehmen und behandeln m\u00fcssen. Wir haben hier einen Notfall.&#8220;   [Verstanden, Ma&#8217;am. Wir sind hier bereit!]   Das war mal eine gute Nachricht. Jetsun atmete leicht aus. Dann folgte sie Metano in Raum C-311 um&#8230; was immer anfiel zu organisieren.       # Ort: USS Hephaistos, Gang Deck 9 &#8211; Raum C-311 # Zeit: MD 7.1925   Kaum hatte sich Jetsun halbwegs in dem Quartier, das sie zur Not-Krankenstation umfunktioniert hatte, eingerichtet, \u00f6ffnete sich die T\u00fcr und ein wei\u00dfer Hund betrat den Raum. Jetsun runzelte die Stirn. Was um Himmels willen tat dieses Tier denn hier? Doch dicht hinter dem Hund trat eine hochgewachsene Frau im Range einer Cmdr. ein. Die Uniform der Eldaril sah mitgenommen aus, sie hatte lange und ausgiebig in den Tr\u00fcmmern der Krankenstation nach \u00dcberlebenden gesucht und tats\u00e4chlich noch jemanden gefunden. Akeela Sink hing halb bewusstlos im festen Griff der Eldaril und lie\u00df sich in den Raum ziehen. Jetsun sprang sofort auf.   &#8222;Ich brauche noch ein Bett hier.&#8220; erkl\u00e4rte Isarielth\u2019riara Lisyhra in einem Tonfall, der keine Widerrede duldete.   Jetsun verbiss sich einen Kommentar. Zum Spa\u00df hatte die Commander Akeela bestimmt nicht hierher gebracht. &#8222;Wir haben da hinten noch eins frei. Warten sie ich helfe ihnen.&#8220; erkl\u00e4rte sie und ging zur anderen Seite von Akeela. Zusammen legten die beiden die Acamarianerin auf das letzte freie Bett und Jetsun lie\u00df sofort den Tricorder \u00fcber ihre neuste Patientin wandern. Die Verletzungen waren nicht allzu arg. Kaum Verbrennungen, einige Absch\u00fcrfungen, beide Trommelfelle gerissen. Hmm. Die massive Druckwelle und der folgende Aufprall durch die Explosion hatten bei der Frau eine starke Gehirnersch\u00fctterung und leichte innere Blutungen bewirkt. Sie brauchte vor allem Ruhe.   Die Eldaril nutzte die Gelegenheit und sah sich in dem Raum ein wenig um. Schlie\u00dflich nickte sie leicht w\u00e4hrend sich ihr Wolf eine Ecke suchte, in der er sich zusammenrollte und so tat als w\u00fcrde er schlafen.    &#8222;Haben sie das alles in die Wege geleitet Ensign?&#8220; fragte Isarielth\u2019riara dann und Jetsun nickte abwesend. &#8222;Ja, es erschien mir im Moment die beste L\u00f6sung.&#8220; Wieder nickte die Eldaril. &#8222;Ja, im Moment scheinen wir uns in einem Gefecht zu befinden, wir sollten damit rechnen bald mehr Verwundete zu bekommen.&#8220;   Jetsun runzelte die Stirn. Sie &#8217;schienen&#8216; sich in einem Gefecht zu befinden? Und dann war die rangh\u00f6chste, leitende taktische Offizierin auf der Krankenstation? Was lief denn hier schief? Unwillk\u00fcrlich sch\u00fcttelte sie den Kopf. Die Hephaistos hatte eine Crew von 175 Personen. Da sollte es wenigstens ein paar Sanit\u00e4ter geben. Wenn die leitende TAK in der Krankenstation aushelfen musste, stimmte da so einiges nicht an Bord.   Und noch etwas stimmte nicht. Jetsun sah auf. &#8222;Commander, ihr Tier&#8230; k\u00f6nnten Sie den Hund bitte aus der Krankenstation entfernen.&#8220; sagte sie und versuchte dabei keine Unsicherheit in ihrer Stimme erscheinen zu lassen.   Die Antwort war deutlich. &#8222;Nein!&#8220; Ohne von ihrem Patienten aufzusehen f\u00fcgte Isarielth\u2019riara hinzu: &#8222;Und es ist kein Hund. Silathir ist ein Wolf. Das sollte selbst Ihnen aufgefallen sein.&#8220;   &#8222;Commander,&#8220; widersprach Jetsun, &#8222;die Vorschriften sind da&#8230;&#8220;   &#8222;Ich sagte &#8218;Nein!&#8216;. Welchen Teil von &#8218;Nein&#8216; haben Sie nicht verstanden, Ensign?&#8220;   Jetsun starrte die Eldaril an. &#8222;Commander, bei allem Respekt, aber mir wurde das Kommando \u00fcber die Krankenstation \u00fcbertragen. \u00dcbernehmen Sie das jetzt?&#8220; Das war durchaus m\u00f6glich. Aber es w\u00e4re ein deutlicher Schlag ins Gesicht.   Isarielth\u2019riara sah nun ebenfalls auf. Anders als bei Jetsun zeigte ihr Gesicht aber keinerlei Emotionen. &#8222;Nein, Ensign, Sie machen das prima. Aber Silathir bleibt hier. Und k\u00f6nnen wir dieses Thema jetzt bitte abschlie\u00dfen?&#8220;   &#8222;Wir werden das Thema abschlie\u00dfen, wenn ich es als abgeschlossen betrachte!&#8220; Jetsuns Augen blitzten. Dann fiel ihr ein, dass sie h\u00f6flich bleiben sollte und f\u00fcgte schnell noch hinzu: &#8222;&#8230; Commander!&#8220;  &#8222;Sie haben mein Kommando hier best\u00e4tigt. Also f\u00fcgen Sie sich entweder meinen Anweisungen oder \u00fcbernehmen selber das Kommando. Eine andere Option gibt es nicht.&#8220;   Die Eldaril sah Jetsun einige Augenblicke lang an, sagte aber nichts. Ihr Gesichtsausdruck verriet allerdings jetzt durchaus einen gewissen Unmut. Sie sollte auf der Br\u00fccke sein und nicht hier. Sie wusste, dass sie dies ihrer Ausbildung zu verdanken hatte, allerdings hatte sie sich nicht ohne Grund auf den Posten des TAK versetzen lassen.   &#8222;Commander,&#8220; versuchte Jetsun zu erkl\u00e4ren, &#8222;ich habe nichts gegen ihr Tier. Wenn ihr&#8230; Wolf verletzt sein sollte, werde ich ihn gern behandeln. Da er es aber nicht ist, bitte&#8230; nein, fordere ich Sie auf, die Hygienevorschriften an Bord einzuhalten!&#8220;   Isarielth\u2019riara sah Jetsun noch einmal an, dann wandte sie ihren Blick dem wei\u00dfen Wolf zu, der diesen Zwist scheinbar nicht interessiert hatte. Ohne ein gesprochenes Kommado erhob sich das sch\u00f6ne Tier und trat zur T\u00fcr, die sich widerspruchslos \u00f6ffnete und dann hinter ihm wieder schloss.   Jetsun atmete tief durch. &#8222;Danke, Commander!&#8220; sagte sie.   Ohne darauf einzugehen konstatierte Isarielth\u2019riara  stattdessen: &#8222;Sollte Silathir einmal verletzt werden, werde ich mich selber um ihn k\u00fcmmern.&#8220;   &#8218;&#8230;und ihn ganz bestimmt nicht meinen zweifelhaften K\u00fcsten \u00fcberlassen&#8216; setzte Jetsun den Satz in Gedanken fort, sprach ihn aber nicht aus. Stattdessen nickte sie nur. &#8222;Nat\u00fcrlich, Commander!&#8220;   Danach herrschte eisiges Schweigen.   Ungef\u00e4hr 10 Minuten sp\u00e4ter hatte sich die Vorhersage der Eldaril tats\u00e4chlich bewahrheitet. Zwar hatte es keine direkten Treffer gegeben, aber die Angriffe der Klingonen hatten genug Schaden angerichtet um die kleine Behelfskrankenstation mit mehr oder weniger stark Verletzten zu f\u00fcllen. Erneut \u00f6ffnete sich die T\u00fcr und ein Crewman mit einer Platzwunde an der Stirn und einem abgeknickten F\u00fchler taumelte in den Raum, so dass Jetsun sofort zu ihm sprintete um zu helfen.   W\u00e4hrend Jetsun und Isarielth\u2019riara sich konzentriert um die Verwundeten k\u00fcmmerten, warf die Eldaril immer wieder einen Blick auf die Alarmleuchte. Dennoch dauerte es etliche Sekunden ehe sie begriff, dass das rote Licht nicht erneut aufleuchtete sondern aus blieb. Sofort ging ihre Hand zum Kommunikator.    &#8222;Cmdr. Lisyhra an Br\u00fccke.&#8220; verlangte sie. Es dauerte etwas bis die Verbindung stand.   [Geos Br\u00fccke hier] meldete sich Sureya dann doch.    &#8222;Die Krankenstation ist v\u00f6llig verw\u00fcstet und wir kommen mit dem Versorgen der Verwundeten nicht hinter her. W\u00e4re es m\u00f6glich zumindest die mit schweren Verletzungen inklusive mich zur sekund\u00e4ren Krankenstation zu beamen? Wir brauchen dringend eine vollausgestattete Station.&#8220; erkl\u00e4rte die Eldaril.   Sureya verzog auf der Br\u00fccke das Gesicht, was die Eldaril nat\u00fcrlich nicht sehen konnte. &#8222;Ich kann es nicht versprechen Commander aber ich werde sehen was ich tun kann.&#8220;    &#8222;Danke Commander.&#8220; verabschiedete sich die Eldaril und atmete nun merklich durch. Das w\u00fcrde ihnen hier den Druck etwas nehmen, sowie die angespannte Arbeitssituation mit der Ensign beruhigen. Und vielleicht w\u00fcrde sie selbst dann auch endlich einmal erfahren was \u00fcberhaupt in den letzten Minuten geschehen war.    # Ort: Br\u00fccke Geos # Zeit: gleich darauf  Sureya wandte sich an Temba, der die COMM Konsole bediente. &#8222;Kontaktieren sie die Olymp und geben sie weiter, dass wir die sekund\u00e4re Krankenstation ben\u00f6tigen und Verwundete dorthin beamen m\u00fcssen.    &#8222;Yes, Ma .. Sir.&#8220; verbesserte sich der Afrikaner schnell und leitete alles Weitere in die Wege. Es w\u00fcrde eine Weile dauern, bis man die Leute w\u00fcrde r\u00fcber beamen k\u00f6nnen und die sekund\u00e4re Krankenstation w\u00fcrde sich darauf vorbereiten m\u00fcssen. Au\u00dferdem musste man die drei Schiffsteile wieder zusammensetzen und der Langley helfen.  Aber das war kein Problem mit dem sich Temba befassen musste, daf\u00fcr gab es die ganzen anderen Offiziere. Er war nur daf\u00fcr da die Nachrichten weiter zu leiten.  #Ort: Br\u00fccke Olymp #Zeit: 7.1939  Auf der Olymp nahm Shay diese Nachrichten mit gemischten Gef\u00fchlen auf. Einerseits war er froh, dass sie seine Schwester noch rechtzeitig an Bord gebeamt hatten, andererseits war der Verlust zweier \u00c4rzte und der Krankenstation ein herber Schlag. Die Klingonen hatten sich zur\u00fcckgezogen, die Spannung war ein wenig von ihm abgefallen und jetzt galt die Konsequenzen des Gefechts in Angriff zu nehmen.  &#8222;Beamen sie die schwer Verletzten von der Geos auf unsere Krankenstation sobald wir in Reichweite sind. Wenn wir daf\u00fcr genug Energie haben aktivieren sie au\u00dferdem noch das medizinische Holonetzwerk zur Unterst\u00fctzung der Behandlungen.&#8220; befahl der Schotte Richtung OPS nachdem er kurz \u00fcber das neue Problem nachgedacht hatte. Der Befehl wurde best\u00e4tigt und alles weitere in die Wege geleitet.    # Zeit: MD 08.0800 # Ort: Messe  Shay und Sureya hatten sich einen ruhigen Ort in einer eher abgelegenen Ecke der Messe gesucht. Es war Shays Idee gewesen das Gespr\u00e4ch beim &#8218;Fr\u00fchst\u00fcck&#8216; zu halten und eben dieses Fr\u00fchst\u00fcck in der Messe einzunehmen. Er hatte das Gef\u00fchl, dass es im Moment wichtig war, dass er sich als CO nicht zu sehr abkapselte, sondern sich bei seiner Crew blicken lie\u00df.  Gerade schaufelte er sich eine Gabel voll R\u00fchrei mit Speck in den Mund und kaute gen\u00fcsslich. als Sureya das dringendste Thema ansprach.  &#8222;Der Posten des CM sollte nicht zu lange unbesetzt bleiben. Wir k\u00f6nnen zwar mit dem Holo-Doc vorlieb nehmen. Aber das Holoprogramm wird das erste sein, das wir abschalten, sobald wir die Energie f\u00fcr etwas Anderes ben\u00f6tigen.&#8220; erkl\u00e4rte sie dann und Shay nickte nachdenklich. Zwar hatte man der Hephaistos jede Menge neuer Technik eingebaut, aber leider nicht an das Energie-Problem gedacht. Solange kein Notfall bestand hatten sie zwar 3 Warpkerne zur Verf\u00fcgung, doch wenn er zu einer erneuten Trennung kommen w\u00fcrde, musste man Abstriche machen. Das hatte auch der Einsatz des ATAK Systems gezeigt. Das erste was das Ding abgeschaltet hatte, waren alle &#8218;unn\u00f6tigen&#8216; Energiefresser &#8211; wozu eben auch das Hologitter (mit Ausnahme dem auf der Br\u00fccke, um die Karte zu projizieren) geh\u00f6rte, welches das Schiff durchzog.  &#8222;Was haben wir an Auswahl?&#8220; fragte der Schotte dann nachdem er einen Schluck Kaffee getrunken und den Mund geleert hatte.  &#8222;Wir haben etliche Kandidaten die den Posten von ihrer Ausbildung her \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. Ganz oben stehen Cmdr. Lisyhra oder Lt. Thomas.&#8220; erkl\u00e4rte die \u00c4gypterin und beobachtete Shay der nachdenklich ein W\u00fcrstchen mit der Gabel aufspie\u00dfte.   &#8222;Die TAK oder der CSO &#8211; beides auch keine Posten die ich unbesetzt lassen w\u00fcrde.&#8220; murrte er dann und das W\u00fcrstchen verschwand in seinem Mund. &#8222;Schon gar nicht jetzt.&#8220;  &#8222;Nun im Zweifel w\u00e4re ich f\u00fcr die TAK &#8211; da h\u00e4tten wir in Lt. Ajur zumindest Ersatz&#8220; meinte Sureya und Shay verzog das Gesicht als habe er gerade in etwas Saueres gebissen. &#8222;Nein, wenn uns das Scharm\u00fctzel etwas gezeigt hat, dann dass es im Zweifel besser ist, auf jeder Br\u00fccke einen guten TAK zu haben. Wenn uns das FKOM 2 TAKs zuteilt, dann nutzen wir das zu unserem Vorteil.&#8220;  Wobei sich Shay nicht ganz sicher war, ob von der Eldaril nicht irgendwann eine Beschwerde kommen w\u00fcrde. Immerhin hatte man sie quasi auf die Reservebank geschickt, als die &#8218;Action&#8216; losging. Auch wenn es  zum damaligen Zeitpunkt daf\u00fcr gute Gr\u00fcnde gab, war sich Shay nicht sicher, ob er in einer \u00e4hnlichen Situation erneut so entscheiden w\u00fcrde.  &#8222;Was ist mit Ensign Pema?&#8220; fragte er dann. &#8222;Sie hat sich bei dem ganzen Chaos ziemlich gut geschlagen nach allem was ich so gelesen habe&#8220; wandte Shay nun ein und diesmal war es Sureya die ein wenig das Gesicht verzog. &#8222;Sie hatte Medizin nur als Nebenfach und sich dann auf Diplomatie spezialisiert. Und ich bin nicht sicher wie der Botschafter reagiert, wenn wir ihm seine Attach\u00e9 wegnehmen&#8220; warf Sureya ein und Shay nickte leicht. Das waren nat\u00fcrlich gute Argumente.  &#8222;Wir k\u00f6nnten sie als Interims-CM einsetzen &#8211; falls sie einwilligt &#8211; und Leftenant Thomas als auch Cmdr. Lisyhra bitten, ihr unter die Arme zu greifen, so&#8230; ausbildungstechnisch. Learning by doing sozusagen.&#8220; meinte Shay nun doch Sureya schien noch nicht ganz \u00fcberzeugt. &#8222;Learning bei doing bei einem CM?&#8220; fragte sie nach und Shay seufzte. &#8222;Auch ein CM muss wissen wann er etwas _nicht_ kann und andere daf\u00fcr besser geeignet sind. Au\u00dferdem muss die Ensign erstmal wollen &#8211; sprich wir m\u00fcssen sie fragen ob sie sich den Posten \u00fcberhaupt zutraut.&#8220; fuhr der Schotte mit seiner Argumentation fort und nutzte ein St\u00fcck Brot um die Reste auf seinem Teller aufzufischen und zu essen. &#8222;Personaldinge fallen in ihr Ressort, Commander. Wenn sie denken, dass es eine dumme Idee ist, dann lassen wir es. Ich w\u00fcrde der Ensign nur gern eine Chance geben auch Erfahrung in einem anderen Bereich zu sammeln.  Die \u00c4gypterin sah ihren Captain l\u00e4ngere Zeit an. Ihre Augen verengten sich wie die einer Katze und sie lehnte sich seitlich auf den Stuhl. &#8222;Ich bin mit dem Vorgehen nicht gl\u00fccklich&#8220; sagte sie, leiser. &#8222;Ich h\u00e4tte lieber einen erfahreneren Arzt auf dem Posten, daraus mache ich keinen Hehl. Andererseits verstehe ich die Gr\u00fcnde &#8211; und auch die Gr\u00fcnde, die Sie nicht aussprechen, Sir.&#8220; Ihr L\u00e4cheln war schmal. Dann setzte sie sich, ansatzlos, wieder gerade hin und streckte sich. &#8222;Versuchen wir es. Wenn es schief geht, haben wir ja noch Optionen.&#8220;  Shay musterte Sureya eingehend. Es war nicht so, dass ihm Kritik fremd war oder dass er der Typ war, Kritik nicht zu beachten. Ihm war durchaus bewusst, dass sein Misstrauen gegen\u00fcber Lt. Ajur und dem ATAK System bislang v\u00f6llig unbegr\u00fcndet war. Es gab nichts au\u00dfer dieses seltsame Gef\u00fchl in seiner Magengegend. Es war nicht einmal so, dass er diesem Gef\u00fchl besonders traute. F\u00fcr gew\u00f6hnlich hatten ihm seine Gef\u00fchle mehr Schaden als Nutzen gebracht und doch konnte er dieses Gef\u00fchl nicht absch\u00fctteln.  &#8222;Gut, dann fragen wir die Ensign am besten gleich ob sie m\u00f6chte.&#8220; erwiderte Shay dann jedoch, ohne auf Sureyas Worte einzugehen und hob die Hand um Jetsun, die gerade die Messe betreten hatte, an den Tisch zu winken.  Die Ensign schien einen Moment perplex zu sein und sah sich auch unauff\u00e4llig um, ob der Captain nicht vielleicht jemand anders meinte, aber offenbar meinte er tats\u00e4chlich sie.  Langsam mit dem Tablett in der Hand kam sie n\u00e4her. Eigentlich hatte sie einfach nur in ihr Quartier gewollt um etwas Schlaf nachholen, aber das Knurren ihres Magens war derart deutlich, dass sie sich entschlossen hatte erst etwas zu essen.  &#8222;Captain, Commander.&#8220; nickte sie den beiden zur Begr\u00fc\u00dfung zu. &#8222;Setzen sie sich Ensign.&#8220; bot Shay an und schob sein Tablett mit dem leeren Teller etwas zur Seite so das Jetsun genug Platz hatte.  &#8222;Danke.&#8220; antwortete Jetsun und war sich nicht sicher ob sie tats\u00e4chlich ausgerechnet hier mit den zwei F\u00fchrungsoffizieren fr\u00fchst\u00fccken wollte.  Shay und Sureya sahen sich kurz an, wobei Sureya allein mit ihrem Blick deutlich machte, dass Shay das Folgende nun zu erledigen hatte. Sie hatte ihre Bedenken ge\u00e4u\u00dfert. Wenn er die Ensign zur CM machen wollte, dann sollte er das auch tun.  Der Schotte schnalzte mit der Zunge und wandte sich dann Jetsun zu. &#8222;Ich glaube ich habe mich schon einmal f\u00fcr ihr voraussehendes Verhalten w\u00e4hrend der Explosion auf der Krankenstation bedankt, Ensign, allerdings m\u00f6chte ich das hier nochmal wiederholen. Das war  wirklich gute Arbeit.&#8220; begann Shay schlie\u00dflich und Jetsun wurde tats\u00e4chlich ein wenig rot.  &#8222;Danke, Sir, aber ich habe nur getan wof\u00fcr ich auf der Akademie ausgebildet wurde.&#8220; gab sie zur\u00fcck und versuchte sich hinter ihrer Tasse Tee zu verstecken.   &#8222;Das mag sein, allerdings war dies diesmal real. Keine Holodeck\u00fcbung auf der Akademie. Nicht jeder Ensign h\u00e4tte so reagiert wie sie.&#8220; bekr\u00e4ftigte Shay und fuhr dann fort: &#8222;Daher w\u00fcrde ich Sie gerne fragen ob Sie vielleicht bereit w\u00e4ren, in n\u00e4chster Zeit als Interims-CM zu fungieren. Nat\u00fcrlich muss ich noch mit Botschafter Jared dar\u00fcber reden, aber zun\u00e4chst w\u00fcsste ich gerne ob sie \u00fcberhaupt dazu bereit w\u00e4ren.&#8220;   Jetsun sah zuerst Shay und dann Sureya \u00fcberrascht an. Das hatte sie eindeutig nicht erwartet.  Da sie nicht antwortete sprang nun Sureya Shay ein wenig bei. &#8222;Uns ist bewusst das sie Medizin nur als Nebenfach hatten, daher w\u00fcrden wir ihnen Cmdr. Lisyhra und Lt. Thomas gerne als Unterst\u00fctzung anbieten. Beide haben eine entsprechende Vorbildung und w\u00fcrden sie daher etwas unter ihre Fittiche nehmen. Sofern sie das Angebot annehmen, nat\u00fcrlich.&#8220; erkl\u00e4rte die \u00c4gypterin nun und musterte Jetsun genau.  Unwillk\u00fcrlich verh\u00e4rteten sich Jetsuns Gesichtsz\u00fcge, als sie daran dachte, wie sie mit Commander Lisyhra zusammengesto\u00dfen war. Die Eladaril hatte diesen kleinen Zwischenfall mit keiner Silbe mehr erw\u00e4hnt, und niemand hatte sie deswegen angesprochen. Dass die XO die leitende TAK jetzt als ihre Unterst\u00fctzung anbot, sprach daf\u00fcr, dass dieser Zwischenfall tats\u00e4chlich unerw\u00e4hnt geblieben war. Die Frage war, ob das gut oder schlecht war.  Ihr Gesichtsausdruck und ihr Z\u00f6gern waren offenbar nicht unbemerkt geblieben. Der Captain richtete sich etwas auf. &#8222;Ensign, wenn Sie Bedenken haben, diesen Posten zu \u00fcbernehmen, dann \u00e4u\u00dfern Sie ihn gern. Nichts zu sagen ist in dieser Situation nicht hilfreich.&#8220;  Opps. Das war jetzt bl\u00f6d! &#8222;Nein, Captain, ich habe&#8230; ich habe nat\u00fcrlich Bedenken. Ich erkenne aber auch die Situation. Als Atach\u00e9 f\u00fcr Botschafter Jared bin ich an Bord in keiner Weise irgendwie von Nutzen. Und wir ben\u00f6tigen dringend einen neuen CM, das verstehe ich. Mit Dr. Skubalon und Ensign Voltaire haben wir f\u00e4hige Mediziner verloren, die uns sehr fehlen werden. Aber wir haben auch gutes Personal auf der Krankenstation. Ensign Grace wird bald wieder auf den Beinen sein. Und die POs Metano und An Harka sind erstklassig in ihren Bereichen. Nat\u00fcrlich reicht das nicht f\u00fcr ein Schiff mit fast 180 Besatzungsmitgliedern, aber&#8230; ich will gern meinen Beitrag leisten. Also, Captain, Commander, ich nehme das Angebot an.&#8220; Sie seufzte. &#8222;Wenn Sie es f\u00fcr sinnvoll erachten, stellen Sie mir auch gern Commander Lisyhra und Lieutenant Thomas zur Seite. Aber ich bitte dann darum, dass die Vorgesetztenverh\u00e4ltnisse eindeutig geregelt sind. Unklarheiten k\u00f6nnen wir uns gerade in Gefahrensituationen keinesfalls leisten. Ich selbst halte das aber im Augenblick nicht f\u00fcr erforderlich.&#8220;  &#8222;Hatte es solche&#8230; Unklarheiten gegeben, Ensin?&#8220; fragte die EO nach.  &#8222;Nein, Commander. Nicht aus meiner Sicht.&#8220;  Sureya nickte. Nicht aus ihrer Sicht also. Das w\u00fcrde sie noch einmal \u00fcberpr\u00fcfen.  Captain Ruthven straffte sich. &#8222;Gut, Ensing. Dann ist das so beschlossen. Sie treten Ihren Dienst auf der Krankenstation mit sofortiger Wirkung an. Vorbehaltlich nat\u00fcrlich der Zustimmung von Botschafter Jared.&#8220; Er grinste ein wenig. &#8222;Und guten Appetit. Lassen Sie Ihren Tee nicht kalt werden.&#8220;  &lt;\/RPG&gt;   &lt;SUM&gt;  # Ort: USS Hephaistos, Gang vor Deck II.9 &#8211; Prim\u00e4re Krankenstation # Zeit: MD 7.1910  Nachdem Jetsun Pema das Kommando \u00fcber die schwer besch\u00e4digte Krankenstation \u00fcbernommen hat, koordiniert sie die Bergungs- und Aufr\u00e4umarbeiten. Eine Notfallstation wird in Raum C-311 eingerichtet. Ihr Kommando wird durch die Br\u00fccke best\u00e4tigt.  ***  # Ort: USS Hephaistos, Gang Deck 9 &#8211; Raum C-311 # Zeit: MD 7.1925  Commander Lisyhra erscheint mit ihrem Wolf und der verletzten Akeela Sink auf der Notfallstation. Sie und Jetsun geraten \u00fcber Isarielth\u2019riaras Wolf aneinander, arbeiten aber ansonsten gut zusammen.  ***  # Ort: Br\u00fccke Geos # Zeit: gleich darauf  Ensign Temba bekommt den Befehl, daf\u00fcr SDorge zu tragen dass die schwerverletzten von Station C-311 auf die sekund\u00e4re Krankenstation auf der Geos gebeamt werden.  ***  #Ort: Br\u00fccke Olymp #Zeit: 7.1939  Der CO l\u00e4sst im Rotationsverfahren die Verletzten von der KS auf Geos zur KS auf Olymp beamen.  ***  # Zeit: MD 08.0800 # Ort: Messe  CO und EO besprechen, wie die Verluste an medizinischem Personal kompensiert werden k\u00f6nnen. Verschiedene Modelle werden diskutiert, dann entscheidet der CO, Jetsun Pema zur Interims-CM zu ernennen. Commander Lisyhra und Lieutenant Thomas werden ihr gegebenenfalls zur Seite gestellt.  &lt;\/SUM&gt;  submitted by   Ens. Jetsun Pema und    Mac [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aus der Not geboren Betreff: aus der Not geboren Von: Jetsun.Pema@gmx.org Datum: 24.01.2019, 15:32 An: Hallo, ein CoPo von Mac und mir. So kann ich mich doch am besten weiter in das Spiel eindenken. Danke, Mac! &lt;3 &lt;RPG&gt; # Ort: USS Hephaistos, Gang vor Deck II.9 &#8211; Prim\u00e4re Krankenstation # Zeit: MD 7.1910 &lt;QUOTE: Von&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190124-aus-der-not-geboren-506\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;aus der Not geboren&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5043","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5043"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5043\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5201,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5043\/revisions\/5201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}