{"id":5044,"date":"2019-10-19T21:14:24","date_gmt":"2019-10-19T21:14:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190125-der-anfang-vom-ende-507\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:52","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:52","slug":"20190125-der-anfang-vom-ende-507","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190125-der-anfang-vom-ende-507\/","title":{"rendered":"Der Anfang vom Ende"},"content":{"rendered":"<p>Der Anfang vom Ende<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Der Anfang vom Ende<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Sunny82_anna@yahoo.com<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>25.01.2019, 18:26<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p> Hallo Zusammen,   ich w\u00fcnsch ein sch\u00f6nes Wochenende.   Lieben Gru\u00df Miriam      &lt; RPG &gt;  Zeit: MD 8.0230  Ort Wissenschaftslabor      Ruhig lag das fremdartige Wesen auf dem Boden des Eindemmungsfeldes in der Wissenschaftsabteilung. Es schien zu schlafen, das sich sein Brustkorb jedoch nie wirklich bewegte, konnte man mit Vermutungen auch vollkommen falsch liegen, dass hatte die Wissenschaftler in den letzten Wochen schon bemerkt.   Immer wieder zuckte die lange Rute und die lederne Haut legte sich bei sanften Bewegungen unmerklich in Falten. Das Wesen d\u00f6ste und konnte trotzdem die Umgebung im Blick halten. An den leicht schwefeligen Geruch der von dem Wesen ausging hatten die Wissenschaftler sich bereite gew\u00f6hnt, wenn man in solch einem Fall \u00fcberhaupt von so etwas wie gew\u00f6hnen sprechen konnte.   Das Wesen hatte in der Zeit auf dem Schiff der fremdartigen Wesen ihre Gegenwart\u2026 oder besser die ihm zu teil werdender Pfleg genossen.   Es war komfortabel hier auf dem Schiff, man wurde versorgt. Es gab gen\u00fcgend zu Essen, Trinken eine nette H\u00f6hle und auch diese Wesen k\u00fcmmerte sich um einen.  Ein zufriedenes Schnaufen war aus der hintersten Ecke des Eindemmungsfeldes zu vernehmen, gefolgt von einem scharren. Etwas Hartes kratzte \u00fcber einen metallischen Untergrund und erzeugte ein f\u00fcr menschliche Ohren nur schwer zu ertragendes Ger\u00e4usch.    Diese Wesen die das Schiff betrieben, hatten offensichtlich Tag und Nachtrhythmen, die zwar k\u00fcrze als die Schafintervalle des Wesens waren, aber sie Schliefen und was noch wichtiger war, sie waren in ihren Nachtphasen, wenn sie denn dann arbeiten mussten unaufmerksamer, so dass man ihnen viel einfacher Streiche spielen konnte und diese waren dann auch viel lustiger.   Fast alle vertretenden Wesen auf diesem Schiff besa\u00dfen Humor und waren somit als zumindest leicht intelligent einzustufen.   Ein Pluspunkt f\u00fcr diese Humanoiden!  Diese Reise durch den Transwarp, wie diese Wesen es genannt hatte, war vielleicht mehr gewesen als die Crew verstanden hatte, denn neben den Echos, hatten auch ein paar alte Bekannte den Weg auf das Schiff gefunden.   Wahrscheinlich fast unbemerkt von diesen noch jungen V\u00f6lkern. Die kleine dunkle Gestallt hinter dem k\u00fchlen Eindemmungsfeld hatte sich \u00fcber diesen kurzen Kontakt fast gefreut, denn auch diese Wesen waren fast so alt wie die Zeit selbst und lebten zwischen der Zeit.    Es erzeugte ein angenehmes Gef\u00fchl auf verwandte Wesen zu treffen, die \u00e4hnlich wie man selbst seit Anbeginn der Zeit durch die Dunkelheit des Alls streiften \u2013 auf der Suche nach Wissen, neuen Lebensformen und der F\u00e4higkeit zur Phantasie.   Ob die Sternenflotte diese Wesen bemerkt hatte vermochte die gruselige Schlafm\u00fctze nicht zu sagen und es befand auch nicht dass es an ihm war diese jungen Rassen aufzukl\u00e4ren.  Sie hatten noch viel zu lernen, aber er w\u00fcrde nicht ihr Lehrmeister sein, daf\u00fcr war das Wesen einfach viel zu schl\u00e4frig.  Geduld war auch eine Tugend mit der es nicht gerade auftrumpfen konnte.      Lange hatte das Wesen gedacht, es w\u00e4re allein in den Tiefen des Alls gestrandet\u2026.allein von den jungen V\u00f6lkern umgeben, doch dieser Flug des blechernen Vogels der primitiven V\u00f6lker hatte ihm etwas anderes bewiesen.   Ob sie wussten was sie getan hatten? Was sie vollbracht hatten?     Ein wenig wurde der schwarze Kopf schief gelegt und die Decke begutachtet.      Soweit waren sie noch nicht\u2026 aber vielleicht hatten sie die Chance eines Tages diese Stufe der Entwicklung zu erlangen.      Ein wenig wehm\u00fctig dachte das Wesen an den kleinen menschlichen Jungen der sein Freund gewesen war, der aber nun auf einem Planeten lebte zur\u00fcck. Das Gl\u00fchen seiner Augen f\u00e4rbte die Finsternis der Eindemmungkammer in ein tr\u00fcbes golden.  Es war nicht direkt Langeweil welches von dem Wesen Besitz ergriff, eher ein Gef\u00fchl der Wehmut, als es unzufrieden mit den kr\u00e4ftigen Krallen am metallischen Boden kratzte und somit kleine Funken entstehen lie\u00df.  \u201eSie f\u00fchren Krieg\u201c, hallte eine leise Stimme durch die Dunkelheit der Kammer.  Der glockenklare Klang dieser Stimme sorgte daf\u00fcr, dass die spitzen Ohren des Wesens sich bewegten und versuchten die Ortung des Ursprungs aufzunehmen.   \u201eSie vernichten sich gegenseitig\u2026. Wie es schon so viele V\u00f6lker vor ihnen getan haben\u201c, diese Worte sorgten f\u00fcr ein Zischen des Wesens und wei\u00dfe Rei\u00dfz\u00e4hne blitzten auf.  \u201eIch setzte gro\u00dfe Hoffnung in sie\u2026. Sie haben Ideale\u201c, antwortete es mit rotgl\u00fchenden Augen in die Finsternis hinein.   \u201eIdeale sind fast immer die ersten Opfer eines Krieges\u201c, erklang wieder diese glockenhelle Stimme aus dem Nichts.   \u201eUnd das ist der Anfang vom Ende\u201c, nachdenklich legte das Wesen den Kopf etwas schief, wie oft hatte es selbst gesehen wie V\u00f6lker sich ausl\u00f6schten, aus Angst und\u2026. Was die anderen Gr\u00fcnde waren hatte es selbst nie so richtig verstanden.      Ein Zischen erf\u00fcllte den Raum, \u201eSie haben ein B\u00fcndnis\u2026.viele V\u00f6lker sind eins\u2026 als Sternenflotte\u201c; das Wesen hatte in den letzten Wochen beobachtet und gelernt und Gefallen an diesen jungen V\u00f6lkern gefunden.    \u201eAuch das Volk gegen die deine Sternenflotte k\u00e4mpft geh\u00f6rte fr\u00fcher zu ihnen\u2026 es liegt in der Natur dieser jungen V\u00f6lker sich an einem bestimmten Punkt gegenseitig auszul\u00f6schen\u201c, die glockenhelle Stimme schien die gesamte Eindemmungskammer zu erf\u00fcllen, so dr\u00f6hnend war ihr klang.      Ein Wissenschaftsoffizier der vor der Eindemmungskammer seiner Arbeit nachkam, vernahm nun lediglich ein leises Rauschen und doch kam er nicht umher seine Neugierde zu z\u00fcgeln und richtete einen Trikorder auf das Wesen.    Dieses nahm jedoch weiter keine Notiz von dem Mann und seinem Tun, \u201eSie haben Phantasie\u2026. Viele der Wesen die ich studiert habe\u2026. Sie hatten Phantasie\u201c, mit dem schwarzen Schwanz deutete es, auf das PADD mit den M\u00e4rchen, \u201eSie haben Potential\u201c, verteidigte das Wesen unbeirrbar.   Der Mann vor dem Eindemmungsfeld hatte eine gewisse Ahnung\u2026. Er ahnte dass irgendetwas passierte, hier genau vor seiner Nase und doch wusste er nicht was es war.   Wenn er es nicht besser gewusst h\u00e4tte\u2026 ja\u2026 dann h\u00e4tte er angenommen ihr Gast w\u00fcrde sich angeregt unterhalten. Er selbst konnte jedoch nicht mehr als ein Rauschen wahrnehmen. Ein Rauschen \u00e4hnlich den altert\u00fcmlichen Radios, wenn sie ihr Signal verloren.   Er schickte eine Nachricht an den Chef &#8211; Wissenschaftler Claton und hoffte, dass dieser zu solch nachtschlafender Zeit auch schnellstens hier einfliegen w\u00fcrde.      \u201eEs gibt nicht mehr viele Wesen deiner Art\u2026 aber du kannst mit uns kommen\u2026 wir schlafen nicht mehr zwischen der Zeit\u2026 wir beobachten die jungen V\u00f6lker und lernen\u2026 wir studieren\u201c, der glockenhelle Ton des Nichts nahm stetig ab und ein immer heller werdender Punkt bildete sich vor der Kreatur die scheinbar der menschlichen H\u00f6lle entsprungen war.  Wie ein Gl\u00fchw\u00fcrmchen wirbelte das Licht durch das Eindemmungsfeld.  \u201eDann bist du nicht mehr allein\u201c, surrte es nun hell und dumpf im selben Moment.  Das Wesen blickte zu dem Wissenschaftler der sichtlich nerv\u00f6s wirkte, besonders als das Wesen das Eindemmungsfeld durchschritt als w\u00e4re es nicht existent.  Man ging davon aus, das diese Barriere dieses Monster nicht zur\u00fcckhalten w\u00fcrde, aber er wollte nicht in der N\u00e4he sein, wenn das Wesen den Speiseplan erweiterte.   Das Gl\u00fchw\u00fcrmchen flog nun ebenfalls durch die Barriere umkreiste den Menschen und flog schlussendlich durch ihn hindurch als w\u00e4re er lediglich ein Hologramm.      Verdutzt Blick der Wissenschaftler auf die beiden Wesen? Wobei er sich nicht mal sicher war, ob die leuchtende Sumse \u2013 Biene ein intelligentes empfindungsf\u00e4higes Wesen war. Vielleicht war es eine primitive Lebensform die durch die Biofilter der Transporter an Board gekommen war.  Wenn er nur mehr Zeit gehabt h\u00e4tte das Ding zu studieren, um Werte zu sichern.   \u201eSag meiner Freundin Kr\u2019tala, dass ich auf eine Reise gehe\u2026. Aber sie mir das Buch ein anderes mal zu Ende vorlesen kann\u2026. Vielleicht aber erst in einem anderen Leben. Eure Lebensspanne ist so kurz\u2026 ich kann nicht sagen wie schnell ich zur\u00fcck sein werde.\u201c  Die Stirn des Menschen legte sich in Falten, er wusste zwar dass die fuchs\u00e4hnliche Wissenschaftlerin diesem Wesen immer vorgelesen hatte, aber von welchem anderen Leben sprach das Wesen bitte?  Diese Frage konnte er nicht einmal formulieren, soviel Zeit blieb ihm nicht bevor das Wesen an die Decke Sprang und von oben auf ihn herabblickte, bevor es in einem schwarzen Wirbel verschwand.   Es wirkte fast als w\u00fcrde ein schwarzes Loch das Wesen verzehren.   (In Wissenschaftslabor eins wurde eine geringe Masse an Antimaterie lokalisiert)  Das hatte der Wissenschaftler mit eigenen Augen festgestellt.  Mit starren Blick und vor Panik geweiteten Augen starrte der Mann auf das schwarze Loch was sich direkt vor ihm manifestierte.  Seine Brust hob und senkte sich schneller und schneller.  Er war unf\u00e4hig sich zu bewegen.  Ein Licht schien sich mit dem schwarzen Loch zu verbinden und f\u00fcr einen Moment schien es als k\u00f6nnte er durch das Schwarz\u2026. durch die Str\u00f6me der Antimaterie auf unendliche Galaxien blicken.   Mit einem Mal schwoll das Schwarz an und l\u00f6ste sich in einem hellen Blitz auf.  Auch das kleine glimmende Wesen war verschwunden.   Der menschliche Wissenschaftler war allein.     &lt; \/ RPG&gt;        &lt; SUM&gt;  Zeit: MD 8.0230  Ort Wissenschaftslabor      Das fremdartige Wesen, welches in den letzten Wochen und Monaten Gast auf dem Schiff war wurde von einem alten Bekannten abgeholt und hat das Schiff nach erfolgreichen Studien verlassen.   &lt;\/ SUM&gt;     LT. Emily Wells [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anfang vom Ende Betreff: Der Anfang vom Ende Von: Sunny82_anna@yahoo.com Datum: 25.01.2019, 18:26 An: Hallo Zusammen, ich w\u00fcnsch ein sch\u00f6nes Wochenende. Lieben Gru\u00df Miriam &lt; RPG &gt; Zeit: MD 8.0230 Ort Wissenschaftslabor Ruhig lag das fremdartige Wesen auf dem Boden des Eindemmungsfeldes in der Wissenschaftsabteilung. 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