{"id":5052,"date":"2019-10-19T21:14:26","date_gmt":"2019-10-19T21:14:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190210-einmal-spaghetti-mit-taktischen-erwaegungen_-bitte-516\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:52","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:52","slug":"20190210-einmal-spaghetti-mit-taktischen-erwaegungen_-bitte-516","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190210-einmal-spaghetti-mit-taktischen-erwaegungen_-bitte-516\/","title":{"rendered":"Einmal Spaghetti mit taktischen Erw\u00e4gungen, bitte."},"content":{"rendered":"<p>Einmal Spaghetti mit taktischen Erw\u00e4gungen, bitte.<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Einmal Spaghetti mit taktischen Erw\u00e4gungen, bitte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Christian Hellinger <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>10.02.2019, 22:12<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>USS-Hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;NRPG&gt;Hallo ihr Lieben,und hier folgt das n\u00e4chste RPG &#8211; diesmal ein CoPo von Debora und mir. Wirgreifen ein paar Szenen zwischen Sureya und Ajur auf.LGEffi,mit Debora im Sinn&lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;# Ort: USS Hephaistos, vor dem neuen Quartier von Lt. Ajur# Zeit: MD 2.1911<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Daher entspannte Sie ihre Mimik bewusst und antwortete in lockerem<\/p><\/blockquote>\n<p>Tonfall:<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>\u201eNun, ganz wie Sie w\u00fcnschen, Lieutenant. Es war lediglich ein Angebot, undh\u00e4tten Sie mich ausreden lassen, h\u00e4tten Sie durchaus erfahren, dass diesnicht das einzige Programm gewesen w\u00e4re. Es gibt ebenfalls<\/p><\/blockquote>\n<p>unterschiedliche<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Kurse f\u00fcr k\u00f6rperliche Ert\u00fcchtigung im Freizeitprogramm des Schiffes, wie<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>zweifellos noch mitbekommen werden. Es bleibt selbstverst\u00e4ndlich Ihnen\u00fcberlassen, auf welche Art und Weise Sie sowohl Ihre Freizeit verbringen,als auch Ihre neuen Kollegen kennen lernen, und f\u00fcr beides h\u00e4tte hier dieOption bestanden. Holodeck-Programme sind sehr individuell und h\u00e4ufig sehrprivat. Als \u201aschlechte Angewohnheit\u2018 w\u00fcrde ich deren Inhalte nur au\u00dferhalbdes Holodecks bezeichnen.\u201cNur der letzte Satz war leicht nuanciert, so dass Ajur, wenn er wollte,heraush\u00f6ren konnte, dass sie sich von dieser Formulierung angegriffengef\u00fchlt hatte, auch, wenn er es _vielleicht_ ganz anders gemeint hatte.\u201eWenn Sie keine weiteren Fragen mehr haben, \u00fcberlasse ich Sie nun ersteinmal Ihrem neuen Quartier. Sie k\u00f6nnen mich jederzeit bei Bedarfkontaktieren.\u201c Sie nickte und trat einen Schritt zur Seite, um sich zuentfernen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Er wartete, bis sie zwei Schritte gegangen war, ehe sie noch einmal denBariton seiner Stimme vernehmen konnte.&#8220;Wir glauben t\u00e4glich, wir w\u00fcrden mit der Wirklichkeit ringen. Dochschlimmer sind die Erwartungen, denen wir uns ausgesetzt sehen.&#8220;Er entschuldigte sich nicht. Er war ein Klingone und auch wenn er anderswar als viele Mitglieder seiner Spezies, so fiel ihm Manches doch schwer.Aber vielleicht w\u00fcrde diese Erkl\u00e4rung helfen.&#8220;Danke, Commander&#8220; sagte er dann.Sureya blieb noch einmal kurz stehen, als sie seine Stimme h\u00f6rte, unddrehte sich halb um, um ihn noch einmal anzusehen. Ein leichtes Aufblitzenlag ihn ihren Augen, das f\u00fcr ihn nicht ganz identifizierbar war, da er sienoch nicht kannte, als sie freundlich sagte: &#8222;Nichts zu danken,Lieutenant.&#8220;<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Sureya drehte sich elegant erneut um die eigene Achse und schritt wieder<\/p><\/blockquote>\n<p>forsch zum<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Lift zur\u00fcck in der sicheren Annahme, dass Ajur ihr folgen w\u00fcrde. &#8222;Und nun<\/p><\/blockquote>\n<p>bringe ich sie auf die Br\u00fccke und zu Captain Ruthven&#8220;&#8220;Nat\u00fcrlich&#8220; antwortete der Klingone, der nur einen kurzen Blick in seinQuartier geworfen hatte &#8211; insbesondere um zu sehen, ob sein Gep\u00e4ck schoneingetroffen war. Viel hatte er nicht &#8211; einen Raumsack, eine flache Kisteund den Geigenkasten.Diese zur\u00fcck lassend folgte er der EO gen Br\u00fccke.&#8212;-[Nur Soap]#Ort: USS Hephaistos, Elysion#Zeit: 8.15<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Die beiden Sicherheitsleute setzten sich nun in Bewegung und brachten diedrei Crewman, die inzwischen sehr kleinlaut waren und sich nichtwidersetzten, aus der Bar hinaus.Sureya seufzte einmal tief und nickte dem Klingonen freundlich zu, als<\/p><\/blockquote>\n<p>w\u00e4re<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>nichts gewesen. \u201eEigentlich wollte ich nur einen kleinen Snack zu mirnehmen. Nick, hast Du noch was f\u00fcr mich da?\u201d rief sie dem perplexenBarkeeper zu, der gleich hinter die Theke wuselte, um f\u00fcr sie<\/p><\/blockquote>\n<p>nachzusehen..<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Dann sah sie noch einmal Ajur an. \u201cist Ihre Pause bereits zu Ende,Lieutenant, oder leisten Sie mir Gesellschaft? Ich w\u00fcrde mich \u00fcber eineetwas anspruchsvollere Unterhaltung als das eben\u201c, sie deutete mit demDaumen in Richtung T\u00fcr, \u201esehr freuen.\u201cDamit steuerte sie auf einen der freien Barhocker zu und sah<\/p><\/blockquote>\n<p>erwartungsvoll<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>zu ihm hoch.Mit einem kleinen Ger\u00e4usch der Freude st\u00fcrzte sie sich auf einen<\/p><\/blockquote>\n<p>dampfenden<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Teller, den Nick gerade vor ihr absetzte. Ajur konnte nicht umhin, in<\/p><\/blockquote>\n<p>diesem<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Moment eine gewisse \u00c4hnlichkeit mit einer gewissen CING zu sehen.Nach dem erste Bissen sagte sie: \u201eVon einer zwanglosen Unterhaltung beimEssen abgesehen, wollte ich ohnehin noch Ihre Expertise bez\u00fcglich unseresneuen Systems einholen, durch den ersten Test ist es hier n\u00e4mlich zu einernicht bedachten Situation gekommen, die ich f\u00fcr den n\u00e4chsten Einsatz gernegel\u00f6st h\u00e4tte. Wann h\u00e4tten Sie Zeit?\u201cIhre S\u00e4tze hatte sie so allgemein gehalten, dass es quasi\u00f6ffentlichkeitstauglich war. Kauend sah sie zu ihm auf und schien ihre<\/p><\/blockquote>\n<p>gute<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Laune wiedergefunden zu haben. Dem Klingonen schoss der Gedanke durch denKopf, dass diese kleine Frau offenbar so unstet wie Quecksilber war, wasihre Stimmung angeht.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8222;Ich hatte die Fr\u00fchschicht&#8220; antwortete der TAK und lie\u00df sich neben ihr aufeinem der Barhocker nieder &#8211; vorsichtig, um sicher zu gehen, ihn nicht zubesch\u00e4digen.&#8220;Ich kann Ihnen also beim Essen Gesellschaft leisten&#8220; antwortete erscheinbar neutral &#8211; nur wer die klingonische Kultur kannte, wie Sureya,wusste, dass Klingonen sich nicht mit jedem an einem Tisch &#8211; oder eineTheke &#8211; setzten. Das erforderte ein gewisses Ma\u00df an Vertrauen &#8211; oderFeindschaft, je nachdem.Ajur sah zu Nick. &#8222;Ich habe auf der Erde ein Gericht kennen gelernt -l\u00e4ngliche Nudeln, fast wie W\u00fcrmer, an einer Fleischso\u00dfe mit einer rotenFrucht. Ich glaube, mir gegen\u00fcber nannte man sie Tomate. Dazu Zwiebeln?&#8230;und ein R\u00fcbengem\u00fcse&#8220; beschrieb er. &#8222;Man bestand darauf, ein hartesMilcherzeugnis dar\u00fcber zu reiben. Aber es schmeckte erstaunlich gut -k\u00f6nnen Sie zuf\u00e4llig so etwas herstellen?&#8220;Nick sah den Klingonen leicht erstaunt an, aber dann hellte sich seinGesicht auf. &#8222;Spaghetti mit Bolognese-So\u00dfe und Parmesan. Kommt sofort!&#8220;sagte er fr\u00f6hlich und auch ein wenig neugierig. Zwei Minuten sp\u00e4ter standauch vor Ajur ein dampfender Teller und Nick zog sich nach einem Blick vonSureya diskret zur\u00fcck und r\u00e4umte den Tisch der abgef\u00fchrten Saufkumpanen ab.Sureya deutete mit ihrer Gabel auf Ajurs Teller. &#8222;Eine gute Wahl. Das esseich auch sehr gerne.&#8220; Auf ihrem eigenen Teller lag, soweit Ajur daserkennen konnte, ein St\u00fcck Fisch mit einer braunen Kruste drumherum und einBerg an dampfendem Gem\u00fcse mit einer hellen So\u00dfe.Sie kaute und schluckte, trank etwas und sah ihn dann kurz an, w\u00e4hrend siesich die Gabel erneut f\u00fcllte. &#8222;Wie ist ihre erste Woche an Bord verlaufen?Ich meine, es ist hoffentlich nicht immer so?&#8220; sie deutete dabei auf denTisch, den Nick gerade abwischte.Ajur dankte Nick mit einem Nicken, als er das Nudelgericht entgegen nahmund sah dann zu Sureya.&#8220;Ich klage nicht. Die Kriegserkl\u00e4rung des Klingonischen Reichs und diek\u00fcrzlichen Erlebnisse setzen manche Crewmitglieder sicherlich mehr unterStress als andere. Menschen sind eine Spezies, die bei Unsicherheit undAngst zu Aggressionen neigen. Hier \u00e4hneln sich unsere Spezies nichtunwesentlich&#8220; antwortete er. &#8222;Ich \u00fcbe regelm\u00e4\u00dfig, um mich daran zuerinnern, keine L\u00f6sungsmuster zu verwenden, die auf einem klingonischenSchiff \u00fcblich w\u00e4ren.&#8220;Der Klingone schaute kurz unschl\u00fcssig auf das Besteck und versuchte dannein wenig unge\u00fcbt, die Nudeln einzudrehen, wie er es mal gesehen hatte.Sureya nickte nachdenklich. &#8222;Ihr Verst\u00e4ndnis und Ihre R\u00fccksichtnahme aufandere Crewmitglieder in Stresssituationen sind beispielhaft. Ich nehme an,Sie haben sich Ventile gesucht, um derlei Reaktionen abzubauen. So macheich das jedenfalls. Ich nehme an, auf Ganymed war das etwas anders?&#8220; Siesteckte sich die n\u00e4chste Gabel voll in den Mund und kaute gen\u00fcsslich. DieEO wirkte ganz entspannt.&#8220;Nun, als Arbeitsgruppe haben wir bereits l\u00e4nger zusammen gearbeitet und esgab wenig Fluktuationen. Somit kannte man sich besser und l\u00e4nger &#8211; das hat\u00fcber Schwierigkeiten hinweg geholfen&#8220; sagte er neutral, ohne Details zunennen. &#8222;Zudem hat Captain Barca eine sehr bestimmte Art, um solcheSchwierigkeiten aus der Welt zu schaffen.&#8220;Sie sah neugierig auf. &#8222;Interessant, darf ich erfahren, wie er dasgehandhabt hat? Ich bin immer auf der Suche nach Inspiration&#8220;, meinte sieund grinste dabei mit blitzenden Z\u00e4hnen.&#8220;Nun.. Captain Barca hat ein Talent daf\u00fcr, die Wichtigkeit einer Aufgabeund der Zusammenarbeit hervor zu heben und pers\u00f6nliche Streitigkeiten alskontraproduktiv darzustellen&#8220; Er zeigte ebenfalls kurz die Z\u00e4hne. &#8222;Ichh\u00f6rte ein Mitglied des Teams einmal sagen, dass man sich bei diesen Redenschnell wie ein &#8218;gescholtener Schuljunge&#8216; vor komme. Und wenn das nichthalf, fand der Captain so viel Arbeit, dass man gar keine Zeit zu streitenhatte.&#8220;Er versuchte, die Nudeln in den Mund zu f\u00fchren, jedoch entwischten ihmeinige.Sureya ignorierte seinen Kampf mit den Nudeln vollkommen und meinte: Hmm,die Leute mit Arbeit zuh\u00e4ufen, motivierende Reden halten und im schlimmstenFalle schelten wie eine strenge Erzieherin. Ich versuche das eigentlich,\u00e4hnlich zu handhaben. Nur die motivierenden Reden, die \u00fcberlasse ich meisteher dem Captain&#8220;, sagte sie und lachte kurz.&#8220;Also verteilt der Captain das Zuckerbrot und Sie die Peitsche, Sir?&#8220;fragte er so trocken, dass man sich einen Moment fragen konnte, ob das alsScherz oder ernst gemeint war. Erst nach einigen langen Sekunden verzog erdie b\u00e4rtigen Mundwinkel zu einem z\u00e4hnezeigenden, fast w\u00f6lfisch zunennenden, Grinsen.Die \u00c4gypterin musste so abrupt lachen, dass sie sich verschluckte undschnell etwas trinken musste woraufhin das Lachen in leichtes Husten\u00fcberging. &#8222;Nun&#8220;, sagte sie gedehnt, als sie wieder atmen konnte, &#8222;wir habendas nicht direkt so abgesprochen&#8230; aber&#8220;, und hier erwiderte sie seinGrinsen auf eine sehr k\u00e4tzische Art und klang fast genauso trocken, wie er,&#8220;es ergibt sich des \u00f6fteren so &#8211; muss wohl an den pers\u00f6nlichen Eigenheitenliegen.&#8220;&#8220;Auf Qo&#8217;nos gibt es kein Zuckerbrot&#8220; sagte Ajur schlicht. Wieder k\u00e4mpfte ermit den Nudeln, unterst\u00fctze die Aufnahme mit dem L\u00f6ffel.&#8220;Wer immer sich das ausgedacht hat, wusste seine G\u00e4ste Geduld und Geschickzu lehren&#8220; kommentierte er den Kampf gegen die Pasta brummend. Doch er warKlingone &#8211; kein R\u00fcckzug, keine Schw\u00e4che. Sieg (in diesem Fall bedeutetedieser einen leeren Teller) oder Tod!Die Konzentriertheit, mit der der Klingone die Nudeln attackierte,am\u00fcsierte sie und sie h\u00e4tte ihm gerne eine bessere Technik gezeigt, wollteihn aber auch nicht beleidigen. Au\u00dferdem &#8211; sie sah auf ihren eigenen, nunleeren Teller &#8211; hatte sie immer noch Hunger. Aus dem kleinen Snack w\u00fcrdewohl eine ausgewachsene Mahlzeit werden. &#8222;Nick!&#8220; rief sie den Barkeeperherbei.&#8220;Ja, Sureya, was gibt*s?&#8220;&#8220;Das kann ja wohl nur ne Vorspeise gewesen sein, was Du mir hier gebrachthast. Ich hab immer noch Hunger. Die Spaghetti Bolognese sehen sehr leckeraus. Gibst Du mir auch was davon?&#8220;Nick schaute kurz verbl\u00fcfft drein &#8211; soooo klein war die Portion Fisch mitGem\u00fcse nun auch nicht gewesen &#8211; brachte aber kurz darauf das Bestellte.Sureya schnappte sich eine Gabel von dem Besteckst\u00e4nder auf der Theke undmachte sich mit neuem Feuereifer \u00fcber das dampfende Gericht her. &#8222;Sie habenRecht&#8220;, meinte sie nahezu ernst und begann, ein paar der Nudeln mit derGabel am erh\u00f6hten Tellerrand zusammenzurollen, indem sie diese beim Rollenleicht gegen den Widerstand presste. &#8222;Aber der Geschmack ist dieAnstrengung wert, meinen Sie nicht auch?&#8220; Sie steckte sich die Gabel mitden darum herum gerollten Nudeln in den Mund und kaute gen\u00fcsslich. &#8222;Hmmm.&#8220;Er blickte kurz zu ihr hin\u00fcber und h\u00f6rte h\u00f6flich auf zu essen, als siesprach. Fast unwillk\u00fcrlich glitt der Blick dabei auf ihre Gabeltechnik.&#8220;Viele Dinge sind der Anstrengung wert&#8220; sagte er. &#8222;Ich habe in derSternenflotte viel Neues und Ungewohntes entdeckt und denke doch, dass ichmich weiter entwickelt habe&#8220;Tats\u00e4chlich blieb er bei Gabel und L\u00f6ffel &#8211; um sich keine Bl\u00f6\u00dfe zu geben -adaptierte aber die Rolltechnik und wurde so schnell besser. Zumindest wasden Verzehr der Nudeln anging.Sie l\u00e4chelte ihn an und sagte zwischen zwei Bissen: &#8222;Qo&#8217;nos wollte ichfr\u00fcher immer mal besuchen. Ich hatte im Laufe der Zeit einige klingonischeOffiziere als Kollegen kennen lernen d\u00fcrfen und ihre Erz\u00e4hlungen haben michsehr neugierig gemacht. Au\u00dferdem h\u00e4tte ich mir gerne angesehen, was es war,das man mir an der Akademie damals immer angedichtet hatte&#8230; aber das wirdwohl vorerst nicht mehr m\u00f6glich sein.&#8220; Ihr Blick wanderte bedauernd kurz indie Ferne und die n\u00e4chste Gabel n\u00e4herte sich ihrem Mund.&#8220;W\u00e4re es vermessen zu fragen, was man Ihnen in der Akademie angedichtethat?&#8220; fragte er ruhig, nun ebenfalls abwechselnd zu ihr essend. Sie hattedas Thema angeschnitten, also wollte sie es wom\u00f6glich fortf\u00fchrten.&#8220;Ach&#8220;, sie grinste schief und sah ihn verschmitzt an, &#8222;man hatte mir denSpitznamen &#8218;Aushilfsklingone&#8216; gegeben. Nicht sonderlich einfallsreich, ichwei\u00df.&#8220;Ajur runzelt die Stirn. &#8222;Ich versuche noch den Sinn dahinter zu verstehen.Sicherlich, die Zahl der Klingonen in der Sternenflotte war nie sehr hoch.Und ich kann mir vorstellen, dass einige Captains Mitglieder meines Volkesauf einigen Posten gerne gesehen haben&#8230;&#8220; sinnierte er. &#8222;Aber warum mandie St\u00e4rken einer Person verneinen sollte, um sie als etwas anzusehen, wassie nicht ist, ist eine Eigenart, die sich mir nie ganz erschlossen hat&#8220;brummte der Klingone.&#8220;Andererseits ist es wohl auch nicht sinnvoll, Personen zu ignorieren, dienicht in das vorgefertigte Bild passen.&#8220;Er schaute auf. &#8222;Das erinnert mich an das Verhalten von Lt. Wells voreinigen Tagen. Sie zeigte bei unserer ersten Begegnungen auch einigeVerhaltensweisen, die irritierend den klingonischen \u00e4hnelten. Da sieallerdings der Trill-Spezies entstammt, war die Auswahl einer angemessenenReaktion unerwartet komplex.&#8220;Die EO hob die Augenbrauen ob seiner ernsthaften Analyse dieser altenAnekdote und auch aufgrund seiner Beschreibung der Begegnung mit Lt. Wells.&#8220;Nun, was den Spitznamen angeht, haben Sie sicherlich recht. Es liegt nunmal leider in der Natur vieler Menschen, das, was von der Norm oder demGew\u00fcnschten abweicht, entweder zu hassen oder gutm\u00fctig zu verspotten,manchmal auch in Abstufungen. ich denke, ich hatte diesen Spitznamenlediglich meinen Vorlieben f\u00fcr verschiedenste Kampfarten &#8211; inklusiveklingonischer &#8211; und starker alkoholischer Getr\u00e4nke, die den meisten anderennicht bekommen w\u00e4ren, sowie meinem recht ausgepr\u00e4gten Ehr- undGerechtigkeitsempfinden und  meinem recht explosiven Temperament in derKombination mit meiner geringen K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe zu verdanken. Aber das istlange her und man lernt immer weiter dazu, und ich nehme es den anderenKadetten von damals schon l\u00e4ngst nicht mehr \u00fcbel.&#8220; Sie holte kurz Luft.&#8220;Was Lt. Wells angeht &#8211; auch mir ringt sie gelegentlich die Notwendigkeitzu komplexen angemessenen Reaktionen ab, da auch ich sie noch nicht allzulange kenne. Trotzdem ist ihr Verst\u00e4ndnis ihres Fachgebietes sehrumfangreich und extrem wertvoll f\u00fcr jedes Schiff der Sternenflotte.&#8220; Siesah ihn neugierig an. &#8222;Darf ich fragen, was f\u00fcr Verhaltensweisen das warenund wie sie ausgel\u00f6st wurden?&#8220;&#8220;Es&#8230; ging um die Abstimmung zum Einbau des Moduls&#8220; sagte er. &#8222;Lt. Wells..schnupperte, knurrte und zeigte Z\u00e4hne. Ich war eine Zeit lang nicht sicher,ob ich mich beleidigt, herausgefordert.. oder als Ziel ungew\u00f6hnlichenInteresses verstehen sollte&#8220; antwortete er.&#8220;Aber.. ich denke, wir konnten das kl\u00e4ren&#8220; So irgendwie. Vielleicht.&#8220;Interessant!&#8220; Sureya klang ehrlich verbl\u00fcfft, das hatte sie nun noch nichtbei Lt. Wells erlebt. &#8222;Wie haben Sie es gekl\u00e4rt? Haben Sie ihr etwas zuEssen angeboten?&#8220;&#8220;Taktischer R\u00fcckzug, Neuformation und Mandelkuchen&#8220; best\u00e4tigte er trocken.&#8220;Dann haben Sie&#8217;s gekl\u00e4rt, f\u00fcrs Erste&#8220;, gab sie genauso trocken zur\u00fcck. Inihren Augen blitzte der Schalk.&#8220;Ja. Alles Andere w\u00e4re&#8230; unangemessen gewesen&#8220; best\u00e4tigte er, n\u00e4herte sichdem Ende seines Essens.&#8220;Sie wollten noch etwas besprechen, Sir?&#8220; wechselte er das Thema.Auch bei ihr war nicht mehr viel auf dem Teller und sie nickte. &#8222;Ja, stimmt- doch das w\u00e4re hier&#8220;, sie umfasste mit einer Geste das Elysion, &#8222;nichtangemessen. So sehr ich unsere Unterhaltung auch genossen habe, muss ichleider feststellen, dass sich mein offenes Zeitfenster auch gerade wiederverfl\u00fcchtigt hat. Bitte kommen Sie doch, wenn Sie es einrichten k\u00f6nnen,morgen um die Mittagszeit einmal zu mir ins B\u00fcro, dann k\u00f6nnen wir in Ruhereden. Einverstanden?&#8220; Sie sah ihn erwartungsvoll an.&#8220;Nat\u00fcrlich Sir. Ich werde es mir einrichten &#8211; vorbehaltlich Notf\u00e4llen undRaumschlachten.&#8220;Er sagte das ernst, als w\u00fcrde er so etwas nicht ausschlie\u00dfen.Sureya nickte und unterdr\u00fcckte ihr erneut einsetzendes Grinsen. &#8222;So machenwir&#8217;s. Vielen Dank f\u00fcr die Gesellschaft! Nick, mach&#8217;s gut&#8220;, sagte siesalopp zu dem Barkeeper, &#8222;und danke f\u00fcr&#8217;s Essen!&#8220; Damit sprang sie vonihrem Barhocker und ging in ihrem \u00fcblichen forschen Schritt zum Ausgang.Nick nahm die leeren Teller von der Theke und sch\u00fcttelte leicht den Kopf.Was hatte er hier eben beobachtet?&#8220;Darf&#8217;s noch was sein, Lieutenant?&#8220; fragte er den Klingonen.&#8220;Wasser mit etwas Kohlens\u00e4ure bitte, gek\u00fchlt&#8220; bestellte er. Dann schob ernoch ein Lob hinterher: &#8222;Das Essen war gut&#8220;Sein Blick folgte der EO nicht. Nicht, dass ihm noch jemand Interesseunterstellte. Sie war wirklich eine &#8230; interessante Person. Und hatteh\u00fcbsche Z\u00e4hne.&#8212;#Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum der EO#Zeit: MD 9.1330<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Ajur konnte w\u00e4hrend dieses Blickkontaktes \u2013 blau in gr\u00fcn \u2013 eine Vielzahl<\/p><\/blockquote>\n<p>von<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Gedanken durch ihren Kopf und \u00fcber ihre ausdrucksstarke Mimik huschen<\/p><\/blockquote>\n<p>sehen.<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Dann schien sie eine Entscheidung getroffen zu haben, nickte leicht undbet\u00e4tigte eine Taste auf der Konsole. \u201eNat\u00fcrlich, Lieutenant, ich<\/p><\/blockquote>\n<p>verstehe.<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>Ich erteile die Freigabe. Bitte aktualisieren Sie das ATAK so rasch wiem\u00f6glich, wir wissen nicht, wann wir es wieder ben\u00f6tigen werden. Bitteinformieren Sie mich, wenn Sie Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen. Ich bitte Sie desWeiteren, mich zu informieren, falls noch weitere \u00dcberraschungen dieser<\/p><\/blockquote>\n<p>Art<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>auf uns zu kommen. Es ist immer unangenehm, wenn die FOs des Schiffes<\/p><\/blockquote>\n<p>nicht<\/p>\n<blockquote type=\"cite\"><p>wissen, womit sie zu rechnen haben.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich, Sir. Wenn ich etwas wei\u00df, werde ich Sie informieren. DieZusendung des Update-Pakets habe ich jedoch nicht erwartet&#8220; gab er zu.Dann schien ihm noch etwas einzufallen.&#8220;Aber da Sie es gerade ansprechen &#8211; ich werde Analyse- und Performance-Daten sowie Auswertungsberichte zur\u00fccksenden m\u00fcssen. Diese werden ebenfallsverschl\u00fcsselt sein. Mit einem speziellen Zertifikat, so dass auch dieseTransmission f\u00fcr COMM nicht einsehbar sein wird. M\u00f6chten Sie, dass ich dieAussendung vorher anmelde?&#8220; wollte er von der EO wissen.Die \u00c4gypterin schien kurz zu \u00fcberlegen und nickte dann bekr\u00e4ftigen. &#8222;Bittetun sie das. Es erspart uns eine R\u00fcckfrageschleife von Seiten der COMM.&#8220;&#8220;Nat\u00fcrlich. Was halten Sie f\u00fcr einen angemessenen Zeitraum zwischenAnmeldung und Absendung? Oder soll ich auf Freigabe warten?&#8220; wollte er vonihr wissen. An dieser Stelle war er genau.&#8220;Das Protokoll sieht Freigabe f\u00fcr verschl\u00fcsselte Daten vor&#8220;, sagte Sureyasofort, &#8222;wir sollten dies einhalten. Aber senden Sie, sofern Sie es f\u00fcrn\u00f6tig erachten, eine entsprechende Prio-Meldung mit dem Datenpaket, dannkann die Freigabe bei Bedarf vorgezogen werden und es geht schnell.&#8220; Die EOschnipste dabei kurz mit den Fingern, als Anzeichen derBearbeitungsgeschwindigkeit.&#8220;Nat\u00fcrlich&#8220; best\u00e4tigte er. &#8222;Dann w\u00e4re da noch&#8230; &#8220; Ajur suchte nach einerFormulierung. &#8222;Die Ingenieuere haben bei der Erstellung des ATAK an Vielesgedacht. Aber nur sehr bedingt an eine Tarnvorrichtung. Die Schnittstelleist vorhanden, funktioniert derzeit aber anscheinend nicht richtig. Ichhabe mit der Fehleranalyse begonnen, ben\u00f6tige an dieser Stelle jedochUnterst\u00fctzung f\u00fcr effizientes Arbeiten&#8220; erkl\u00e4rte er. &#8222;Das Logischte w\u00e4re,nach Ende der Reparaturen, Lt. Wells und einen Softwarespezialistenhinzuzuziehen.&#8220; Nat\u00fcrlich hatte er bereits einen Plan.&#8220;Auf Grund der klassifizierten Natur der Systeme stellt sich in diesem Falljedoch die Frage nach der Ressourcenfreigabe und der F\u00fchrung dieserArbeitsgruppe. Lt. Wells und ich sind im Rang gleich, Sie ist die CING, ichbin nicht mit den Spezifikationen der Tarnvorrichtung vertraut &#8211; Lt. Wellshat aber die Freigabe f\u00fcr das ATAK nicht.&#8220;Da Sureya Lt. Ajur nicht so einsch\u00e4tzte, dass er mit dieser Herausforderungzu ihr gekommen w\u00e4re, ohne bereits zumindest ein paar Ideen zu haben, sagtesie: &#8222;Nun, die Freigabe f\u00fcr das ATAK haben bisher ausschlie\u00dflich Sie,zumindest, wenn es \u00fcber das Ein- und Ausschalten hinaus geht&#8230; dieFreigabe f\u00fcr die Tarnvorrichtung ist&#8230; etwas abenteuerlich. Welche L\u00f6sungschwebt Ihnen vor?&#8220; und lehnte sich dabei gr\u00fcbelnd in ihrem Stuhl zur\u00fcck.&#8220;Da es um die Integration des Systems in die bestehenden Systeme geht,sollten Lt. Wells und ich hier zusammen arbeiten. Da meine Position doppeltbesetzt ist, Lt. Wells andere Aufgaben hat und die meiste Arbeit vermutlicham ATAK-Modul selbst vorzunehmen ist, halte ich es f\u00fcr sinnvoll, wenn ichdie Leitung dieser Arbeitsgruppe erhalte. Um jedoch Schwierigkeitenvorzubeugen, halte ich es weiterhin f\u00fcr sinnvoll, Sie als Instanz zurPriorisierung und im Falle von Eskalation hinzuzuziehen. Quasi in Formeiner Supervisor-Rolle&#8220; offenbarte er sein L\u00f6sungsmuster. &#8222;Andere L\u00f6sungenw\u00e4ren denkbar, w\u00fcrden aber meines Erachtens nach mindestens eine weiterePerson involvieren und damit Zeit von dieser ben\u00f6tigen. Ich w\u00fcrde Lt. Wellszudem die Entscheidung dar\u00fcber \u00fcberlassen, welchen Programmierer sieeinteilen m\u00f6chte und inwiefern der TO involviert werden muss. Jedoch m\u00fcssteich darauf bestehen, dass nur ein Programmierer benannt wird und dieseAufgabe nicht wechselt.&#8220;Die EO \u00fcberlegte kurz. &#8222;Klingt nach einer machbaren Konstellation. Derzeithaben unsere CING, Lt. Wells, und der TO, Ensign Forbes, die tiefstenEinblicke in die Funktionsweisen der Tarnvorrichtung, da sie auchma\u00dfgeblich an der Erstellung beteiligt waren. Cmdr. Lisyhra d\u00fcrfte \u00fcber dieben\u00f6tigten Specs verf\u00fcgen, hatte aber aufgrund der K\u00fcrze ihrer bisherigenDienstzeit und den Ereignissen seit dem kaum Zeit gehabt haben, sich n\u00e4herdamit auseinandergesetzt zu haben. Beim Captain und mir liegen, \u00e4hnlich wiebeim ATAK, lediglich die Kommandooptionen.&#8220;Sie schob ihren Stuhl zur\u00fcck und begann, durch ihr B\u00fcro zu wandern, w\u00e4hrendsie weiter nachdachte. &#8222;Ich werde f\u00fcr morgen fr\u00fch 08.00 ein Meeting imMaschinenraum zwischen Ihnen, mir und Lt. Wells einberaumen. Dann k\u00f6nnenwir die Details zusammen besprechen. Einverstanden?&#8220; Sie hielt kurz inneund wartete auf die Reaktion des TAK.&#8220;Nat\u00fcrlich&#8220; antwortete er knapp. &#8222;Vermutlich ist ein Termin heute ob derReparaturen bereits zu knapp&#8220; lie\u00df er anklingen. Immerhin w\u00fcrde dortdrau\u00dfen niemand warten, bis sie bereit waren. Allerdings gab es ja auchnoch mehr zu tun, als eine Tarnvorrichtung zu integrieren.Sie nickte. &#8222;Exakt&#8220;, sagte sie nur und tippte im Stehen gleich denentsprechenden Termin f\u00fcr alle Beteiligten ins Terminal. Dann nahm sie ihreWanderung wieder auf. &#8222;Was gerade gut zum Thema passt, weshalb ich siegestern bereits ansprach, Lieutenant.&#8220;Sie blieb stehen und lehnt sich an ihren Schreibtisch.&#8220;Der erste Test desATAK in einem echten Konflikt war sehr beeindruckend, wenn auch ungewohnt.Counselor DellaScala hat mich im Nachgang jedoch auf ein Detail aufmerksamgemacht, das nach M\u00f6glichkeit vor der n\u00e4chsten, durch das ATAKeingel\u00e4uteten, Trennung ber\u00fccksichtigt werden sollte. Es geht um Hades&#8220;,sie machte eine kurze Pause, damit Ajur ihr folgen konnte und gestikuliertebreit, um die Trennung der Schiffssektionen anzudeuten.&#8220;Sie wissen, dass im Hades der gr\u00f6\u00dfte Teil der zivilen Crew untergebrachtist bei einer Trennung des Schiffes. Dementsprechend m\u00fcssen die meistenKampfstationen dort auch von Zivilisten besetzt werden, die einentsprechendes Notfallprogramm einstudiert haben. Da unsere Zivilistenjedoch auch im Kampf wichtige Aufgaben im Schiff erf\u00fcllen ben\u00f6tigen sieZeit, um ihre jeweiligen Bereiche zu verlassen und sich an dieNotfallpositionen zu begeben.&#8220;Die kleine agile Frau dr\u00fcckte sich mit Schwung von der Schreibtischkanteab, so dass ihre Z\u00f6pfe wild hinterher schwangen. Wieder im Kreis laufend,gestikulierte sie weiter. &#8222;Das ATAK hingegen ist so schnell und effizient,dass die Trennung und die eigentlichen Kampfhandlungen zu diesem Zeitpunktbereits abgeschlossen waren und bereits die Wiedervereinigung des Schiffsinitiiert war, als auf Hades alle an Ort und Stelle waren.&#8220;Sie sah kurz zu ihm. &#8222;Der Counselor kam zu mir, da die Crew der Hades vondiesem Procedere sehr irritiert war. Wie er mir berichtete kam wohl dasGef\u00fchl auf, dass die Aktion &#8211; salopp gesagt &#8211; umsonst war. Die wichtigenAufgaben der Leute blieben liegen und sie wurden in Aufregung versetzt f\u00fcr- aus ihrer Sicht &#8211; gar nichts. W\u00e4re es m\u00f6glich, das ATAK so anzupassen,dass diese Umst\u00e4nde ber\u00fccksichtigend,  eine Abtrennung von Hades nur beiprognostizierter zeitlich l\u00e4ngerer Notwendigkeit vorgenommen wird? Oderhaben Sie hierzu weiterf\u00fchrende Gedanken?&#8220;Sie hielt inne und lehnte sich erneut an den Schreibtisch, w\u00e4hrend sie aufseine Antwort wartete.Ajur runzelte die Stirn, ob dieser Ansage. Seine Mine verfinsterte sich.&#8220;Sir&#8230;&#8220; grollte er. &#8222;Darf ich offen sprechen?&#8220;&#8220;Bitte&#8220; forderte ihn Sureya auf, die sich fragte, was nun kam.&#8220;Auf einem klingonischen Schiff gibt es, so lehrt man uns, nur drei Artenvon Personen: Krieger, Gefangene oder jene mit Pech&#8220; zitierte er trocken&#8220;Nun ist die Hephaistos kein klingonisches Schiff &#8211; dennoch ist an diesemSprichwort etwas Wahres dran. Die Hephaistos ist noch immer ein Schiff derFlotte und jeder Zivilist an Bord muss sich den milit\u00e4rischen Gegebenheitenunterordnen&#8220; Diesmal zitierte er aus den Statuten der Schiffsf\u00fchrung derSternenflotte.&#8220;Was w\u00e4ren die Alternativen? Die andere Partei vor dem n\u00e4chsten\u00dcberraschungsangriff um Geduld bitten, bis die Zivilisten soweit sind? Ichvertraue nicht auf Verst\u00e4ndnis.&#8220; sagte er trocken. &#8222;Oder auf eine Trennungzu verzichten und damit die Crew gr\u00f6\u00dferer Gefahr aussetzen, als unbedingtn\u00f6tig?&#8220; Er verzog das Gesicht.&#8220;Die beste Strategie bestand in der Durchf\u00fchrung der Trennung. Also wurdesie durchgef\u00fchrt. Zu diesem Zeitpunkt bestand bereits violetter Alarm&#8220; lie\u00dfer die Situation Revue passieren. &#8222;Insgesamt dauerten die Kampfhandlungenin Trennung 13 Minuten und 48 Sekunden &#8211; ich habe zuf\u00e4llig die Protokollegepr\u00fcft. Wenn dies f\u00fcr die Zivilisten nicht gen\u00fcgt, ihre Positioneneinzunehmen, sollte man eventuell an dieser Stelle nachschulen. Das w\u00e4rezumindest meine Empfehlung, Sir.&#8220;Er blieb vom Tonfall her h\u00f6flich, aber man konnte ihm die Fassungslosigkeitfast ansehen. &#8218;Retten Sie das Schiff, aber warten sie, bis es allen passt&#8217;konnte nun nicht die Maxime des Handelns sein.Sureya machte eine unwirsche Bewegung mit der Hand. &#8222;Das ist nicht derPunkt, Lieutenant. Die Priorit\u00e4ten in einer Nofallsituation sindselbstverst\u00e4ndlich unumst\u00f6\u00dflich. Das hat niemand in Frage gestellt. EineNachschulung der Zivilisten, um sie auf die m\u00f6glichen ge\u00e4ndertenSituationen durch den Einsatz des ATAK vorzubereiten, stand ohnehin nochauf meiner Agenda und ist bereits in Vorbereitung, seit mich der Counselordarauf angesprochen hat. Mir ging es lediglich darum, ob es m\u00f6glich ist,die Strategieoptionen dahingehend anzupassen, nur den Olymp abzutrennen,sofern die taktischen Umst\u00e4nde dies erlauben. Dem Counselor mag es hierbeihaupts\u00e4chlich um die Irritation der Leute gegangen sein &#8211; mir geht es eherum Effizienz. Denn wie ich bereits erw\u00e4hnte, f\u00fchren auch unsere Zivilistenauf dem Schiff wichtige Aufgaben aus, die auch w\u00e4hrend einer Kampfhandlung- je nach T\u00e4tigkeit &#8211; weiter ausgef\u00fchrt werden sollten, oder auch geradedann wichtig sind. Drei Br\u00fccken zu bemannen, legt den Rest desSchiffsbetriebes auf Halt, da die Besatzungsgr\u00f6\u00dfe limitiert ist. Solltehier keine weitere Optimierung, bezogen auf unseren speziellen Schiffstypund seine Besonderheiten, m\u00f6glich sein, dann teilen Sie mir dies bitte mit.Die Nachschulungen finden so oder so statt.&#8220; Sie sah ihn fragend an in derHoffnung, dass sie nun besser herauskristallisiert hatte, worum es ihrging.Immer noch hatte er die Stirn gerunzelt.&#8220;Die Trennung wurde von mir best\u00e4tigt, als das System sie vorschlug.Nat\u00fcrlich h\u00e4tte ich nicht trennen k\u00f6nnen &#8211; aber ich w\u00fcrde in der gleichenSituation erneut so entscheiden, Zivilisten hin oder her&#8220; antwortete er&#8220;Desweiteren w\u00e4re es nat\u00fcrlich m\u00f6glich, schiffsspezifische Regels\u00e4tzeeinzubringen &#8211; ich m\u00f6chte aber dringend davon abraten, die taktischenOptionen des Schiffs zu limitieren, zumal die Steuerung in Phase II ohnehinsehr autonom erfolgt&#8220;Die EO nickte. &#8222;Ich verstehe, Lieutenant. Alles, worum ich Sie bitte ist,die Optionen hier noch einmal zu pr\u00fcfen, aus Effizienz-Gesichtspunkten. Siesind der Experte f\u00fcr das ATAK und ich vertraue ihrem taktischen Urteil.Wenn Sie mir sagen, dass es keine Optimierungsm\u00f6glichkeiten in Bezug aufdie Effektivit\u00e4t bei Eins\u00e4tzen auf der Hephaistos gibt, dann ist das so, eswird als Ma\u00dfnahme bei den geplanten Trainings f\u00fcr die Besatzung der Hadesbleiben und ich werde dies so vermerken. &#8220; Sie nickte erneut und erhob sichvon der Schreibtischkante. &#8222;Von meiner Seite aus w\u00e4re das alles &#8211; weiterePunkte zum ATAK werden wir gewiss morgen im Meeting mit unserer CINGbeleuchten. Gibt es von Ihrer Seite noch offene Punkte?&#8220;&#8220;Ich verstehe, Sir. Ich werde dies pr\u00fcfen. Wir sollten aber auchber\u00fccksichtigen, dass das letzte Gefecht einen Sonderfall darstellte, dersich in dieser Form hoffentlich nicht wiederholt. Zudem&#8230;&#8220; er r\u00e4uspertesich &#8222;.. ist der weitere Einsatz der Phase II in den Parametern dieserMission auch nicht vorgesehen.&#8220;&#8220;Das wei\u00df ich&#8220;, sagte Sureya grimmig. &#8222;Manchmal sind die realenGegebenheiten mit der Theorie unvereinbar. Hoffen wir, dass Phase II indieser Mission nicht erneut ben\u00f6tigt wird und arbeiten wir in derZwischenzeit an der Optimierung und der Schnittstelle zur Tarnvorrichtung.&#8220;Ihr erneutes Nicken und eine dazu geh\u00f6rende Geste signalisierte dem TAK,dass die Unterredung von ihrer Seite aus beendet war.&#8220;Ja Sir&#8220; best\u00e4tigte der Klingone &#8211; und \u00fcberlie\u00df die EO wieder ihrer Arbeit.Morgen 8 Uhr also &#8211; nun, man w\u00fcrde sehen, wie man zurecht kam. Vielleichtsollte er die Trill vorwarnen? Wenn er sie fand&#8230;&lt;\/RPG&gt;&lt;SUM&gt;# Ort: USS Hephaistos, vor dem neuen Quartier von Lt. Ajur# Zeit: MD 2.1911Eine kurze Erwiderung des TAK stimmt die EO wieder vers\u00f6hnlicher.***#Ort: USS Hephaistos, Elysion#Zeit: 8.15Nachdem sich die Lange im Elysion entspannt hat, unterhalten sich Sureyaund Ajur beim Essen. Dabei lernt man sich etwas kennen.***#Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum der EO#Zeit: MD 9.1330Im Bereitschaftsraum der EO sprechen Sureya und Ajur nicht nur \u00fcber dasVorgehen bez\u00fcglich verschl\u00fcsselter Nachrichten, sondern vereinbaren auchein Vorgehen bez\u00fcglich der Integration der Tarnvorrichtung in das ATAKSystem. Weiterhin spricht die EO die Sorgen der Zivilisten an, die durchden CNS an sie heran getragen wurden. Der Klingone zeigt hier allerdingswenig Mitleid &#8211; immerhin nehmen Angreifer auch nicht auf das Wohlbefindender Zivilisten R\u00fccksicht.[Ball f\u00fcr Sunny]&lt;\/SUM&gt;Submitted byDeboraakaCmdr. Sureya BatehEO USS HephaistosundEffiakaLt. (jg) Ajur, Sohn des NedekSpaghetti-Bezwinger, USS Hephaistos[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal Spaghetti mit taktischen Erw\u00e4gungen, bitte. Betreff: Einmal Spaghetti mit taktischen Erw\u00e4gungen, bitte. Von: Christian Hellinger Datum: 10.02.2019, 22:12 An: USS-Hephaistos@yahoogroups.de &lt;NRPG&gt;Hallo ihr Lieben,und hier folgt das n\u00e4chste RPG &#8211; diesmal ein CoPo von Debora und mir. 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