{"id":5058,"date":"2019-10-19T21:14:27","date_gmt":"2019-10-19T21:14:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190217-trojanische-pferde-521\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:53","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:53","slug":"20190217-trojanische-pferde-521","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190217-trojanische-pferde-521\/","title":{"rendered":"Trojanische Pferde"},"content":{"rendered":"<p>Trojanische Pferde<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Trojanische Pferde<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>v2vc <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>17.02.2019, 12:31<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>USS-Hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Moin,<\/p>\n<p>zu ungewohnter Zeit ein RPG. Die andere Idee kommt vielleicht noch, sonst die Tage&#8230; sonnigen Sonntag!<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p># Ort: Besprechungsraum<br \/># Zeit: MD 8.1910<\/p>\n<p>Die Besprechung l\u00f6ste sich rasch auf.<\/p>\n<p>\u201eCounselor, auf einen Moment noch.\u201c Sagte Shay und bedeutete Ettore, noch zu bleiben.<\/p>\n<p>Claudia, die schon fast an der T\u00fcr war, drehte sich ebenfalls um und kam zur\u00fcck an den Tisch.<\/p>\n<p>\u201eNein, Gespr\u00e4ch unter vier Augen\u201c, sagte Shay.<\/p>\n<p>Schon machte die Commodore den Mund auf, um zu widersprechen. Da kam ihr Shay elegant zu vor.<\/p>\n<p>\u201eAuch Dein Stern kann mir ein Gespr\u00e4ch mit dem Counselor ohne weitere Zuh\u00f6rer nicht verbieten. Bitte geh jetzt, damit es nicht in einer dramatischen Situation endet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas werde ich mir merken, Shay, dass Du mich einfach so hinaus zitierst!\u201c, sagte sie, ging aber dennoch mit einer etwas w\u00fctenden Grimasse auf dem Gesicht.<\/p>\n<p>\u201eNein, tue ich gar nicht. Da Du zur Besprechung gar nicht eingeladen warst, kann ich Dich formal jetzt auch nicht rauszitieren.\u201c Shay klang ruhig, aber unter der Oberfl\u00e4che war er reichlich sauer. Warum nur mischte sie sich in alles ein.<\/p>\n<p>Als die T\u00fcr endlich zuzischte atmete Shay erleichtert auf. \u201eWomit habe ich das nur verdient?\u201c<\/p>\n<p>\u201eSicher nicht einfach, jedenfalls sieht es nicht nach gl\u00fccklichem Familientreffen aus\u201c, stimmte ihm Ettore zu.<\/p>\n<p>\u201eNein. Aber da kann ich wohl nichts machen&#8230; Weswegen ich Sie eigentlich sprechen wollte ist aber etwas anderes. Es geht um Ihre Einsch\u00e4tzung der Lage vorhin. So einen ausweichenden Ratschlag haben Sie mir noch nie gegeben. Was war denn los?\u201c Shay musterte seinen Counselor.<\/p>\n<p>\u201eNun Sir, es war der beste Ratschlag, den ich Ihnen unter diesen Umst\u00e4nden geben konnte. Wir tappen im Dunklen, da wir keinerlei Informationen haben. Aber unter so klaustrophobischen Zust\u00e4nden kann es wirklich schnell zu einer Massenpanik kommen. Es reicht, wenn eine Person damit anf\u00e4ngt. Daher ist die Realit\u00e4t, dass es alles m\u00f6gliche sein kann.\u201c Der Italiener zuckte resigniert mit der Schulter.<\/p>\n<p>\u201eJa, das verstehe ich. Aber Ihre Andeutungen vorhin und jetzt dieses ausweichende Antworten. Das kenne ich sonst gar nicht von Ihnen. Gibt es da noch etwas, von dem ich wissen sollte?\u201c Shay musste sich konzentrieren. Es gab so viele Ideen, die ihm durch den Kopf gingen. Aber das hier war auch wichtig.<\/p>\n<p>\u201eNa ja, eigentlich ist es nur so ein Gef\u00fchl. Erlaubnis offen zu sprechen, Sir?\u201c erkundigte sich Ettore.<\/p>\n<p>\u201eFahren Sie fort, Counselor.\u201c Shay war irgendwie froh, dass sich sein Verdacht best\u00e4tigt hatte, dass der Counselor mit irgendwas besch\u00e4ftigt war. Aber nun war er gar nicht so sicher, ob ihm die Antwort gefallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eWie gesagt, es ist nur ein Gef\u00fchl&#8230; aber ich habe nun mal das Gef\u00fchl, dass seit einiger Zeit mit uns irgendwie falsch gespielt wird\u201c, erl\u00e4uterte der Italiener.<\/p>\n<p>Jetzt war Shay wieder hellwach. \u201eBitte erl\u00e4utern Sie das.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun ja&#8230; also vorweg m\u00f6chte ich sagen, dass ich niemandem der folgend genannten Personen irgendetwas unterstelle. Vielleicht sind sie auch nur die Figuren eines gro\u00dfen Spiels und unbeteiligt. Ich habe keinerlei pers\u00f6nliche Vorbehalte Ihnen gegen\u00fcber. Nur die Anh\u00e4ufung der Ereignisse stimmt mich irgendwie nachdenklich.\u201c Er hielt einen Augenblick inne, um sich noch einmal alles vor Augen zu f\u00fchren. Er r\u00e4usperte sich und begann:<\/p>\n<p>\u201eEs fing damit an, dass wir Commander Bateh als Erste Offizierin an Bord bekommen haben. Also wirklich nichts gegen Ihre Kompetenz. Sie ist zweifelsohne ein hervorragender Offizier. Aber sie hatte schon selber ein Kommando. Wir verlieren derzeit im Krieg mit den Klingonen laufend gute Offiziere. Warum wurde sie als EO versetzt, statt wieder ein eigenes Kommando zu bekommen, wo das FKOM dauernd COs sucht?<\/p>\n<p>Dann als n\u00e4chstes unser Auftrag. Die Hephaistos wird ausgew\u00e4hlt, f\u00fcr eine Mission, weil angeblich keine anderen Schiffe den Auftrag \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Um zur Minenkolonie zu fliegen, sollen wir einen neuen Antrieb einbauen und testen und d\u00fcrfen sogar die Tarntechnologie nutzen. Die F\u00f6deration ist also bereit, den Vertrag von Algeron f\u00fcr diese Mission zu brechen. Das ist fast so, wie die Schlachtung des Heiligen Kuh, wenn Sie mir diesen Vergleich erlauben.<\/p>\n<p>Kurz darauf bekommen wir einen Botschafter an Bord. Seit Eintreffen bekomme ich keine Aktualisierung des diplomatischen Status mehr. Normalerweise bekomme ich als f\u00fcr die diplomatischen Belange an Bord zust\u00e4ndiger Offizier in einer solch heiklen Mission regelm\u00e4\u00dfige Updates, die u.a. auf den aktuellen Geheimdienst-Informationen beruhen. Ich gehe davon aus, dass Sie ebenfalls keine Aktualisierung erhalten haben?\u201c Ettore blickte Shay fragend an.<\/p>\n<p>\u201eNein habe ich nicht, allerdings war ich mit allem an Bord auch viel zu sehr besch\u00e4ftigt, als dass es mir aufgefallen w\u00e4re.\u201c Jetzt, wo der Italiener das sagte, viel Shay auch auf, dass es erstaunlich ruhig mit Informationen gewesen war. Doch mit dem Transwarp und der Spionage war er viel zu besch\u00e4ftigt gewesen, als die Berichte zu vermissen. Shay machte eine entschuldigende Geste.<\/p>\n<p>\u201eJa, das ist kein Problem. Ich kann mir denken, dass sie mehr als ausgelastet waren, Captain.\u201c Ettore hob beschwichtigend die Hand.<\/p>\n<p>\u201eWar das alles?\u201c erkundigte sich Shay, wobei er ahnte, wohin die Aufz\u00e4hlung des Italieners f\u00fchrte.<\/p>\n<p>\u201eLeider nein. Als n\u00e4chstes bekommen wir in einem Krieg mit den Klingonen einen klingonischen Offizier an Bord. Wie gesagt, keinerlei Vorbehalte. Zuf\u00e4lligerweise hat der auch noch ein neues taktisches System im Gep\u00e4ck. Und kaum ist es installiert, befinden wir uns auch schon im ersten kriegerischen Akt mit den Klingonen und das System kommt zum Einsatz.<\/p>\n<p>Dann taucht Ihre Schwester auf, eine Commodore. Ich gehe davon aus, dass Folter und Zerst\u00f6rung eines Schiffes kein Teil des von mir gerade angenommenen hypothetischen Plans waren. Wieso ist Ihre Schwester hier, im urspr\u00fcnglichen Auftrag hie\u00df es doch, es sei kein Schiff der Flotte nah genug, um f\u00fcr die Sicherheit des Konvois zu sorgen. Meiner Nachforschung zufolge, w\u00e4re die USS Ainama durchaus allein in der Lage gewesen, diese Rettungsmission zu \u00fcberwachen. Man h\u00e4tte uns nicht dorthin beordern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich erhalten wir einen Notruf. Der sich exklusiv an ein Schiff der Sternenflotte wendet. Also ich wei\u00df ja nicht, wie Sie es sehen. Wenn es wirklich um Leben und Tod geht, dann ist es mir egal, wer mich rettet.<\/p>\n<p>Na ja, obwohl ich kein Anh\u00e4nger von Verschw\u00f6rungstheorien bin, summa sumarum habe ich das Gef\u00fchl, dass wir von einem manipulierten Ereignis ins n\u00e4chste st\u00fcrzen. Timeo danaos et dona ferentes. Ein Spielball f\u00fcr andere. Wenn ich _wir_ sage, meine ich die Hephaistos allgemein. Aber es k\u00f6nnte jetzt auch eine einzelne Person sein. Sie z.B., Captain. K\u00f6nnen Sie sich diese ganzen Ereignisse erkl\u00e4ren?\u201c<\/p>\n<p>\u201eGrmpf.\u201c Ein undefinierter schottischer Laut entfuhr der Kehle des Skippers.<\/p>\n<p>\u201eVon Sabotage und Spionage an Bord einmal ganz abgesehen\u201c, erg\u00e4nzte der Italiener.<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Vielleicht ist doch alles ganz anders? Ball f\u00fcr Mac &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p># Ort: Besprechungsraum<br \/># Zeit: MD 8.1910<br \/>Ettore erkl\u00e4rt, was ihm in den letzten Tagen an Bord seltsam vorkam. Viele Einzelereignisse, die in der Summe ganz anders erscheinen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>submitted by<br \/>Kim<br \/>aka<br \/>LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala<br \/>CNS \u2013 USS Hephaistos<\/p>\n<p>SD 250217.5<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trojanische Pferde Betreff: Trojanische Pferde Von: v2vc Datum: 17.02.2019, 12:31 An: USS-Hephaistos@yahoogroups.de Moin, zu ungewohnter Zeit ein RPG. 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