{"id":5082,"date":"2019-10-19T21:14:32","date_gmt":"2019-10-19T21:14:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190329-soap-essen-fuer-zwei-544\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:53","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:53","slug":"20190329-soap-essen-fuer-zwei-544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190329-soap-essen-fuer-zwei-544\/","title":{"rendered":"[Soap] Essen f\u00fcr Zwei"},"content":{"rendered":"<p>[Soap] Essen f\u00fcr Zwei<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>[Soap] Essen f\u00fcr Zwei<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Christian <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>29.03.2019, 01:37<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>USS-Hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;NRPG&gt;Hallo ihr Lieben,Miri und ich haben uns an ein Soap-Post gesetzt, das ihr im folgenden lesenk\u00f6nnt.Nichts zur Mission, aber doch Char Building f\u00fcr Emily und Trish sowie derein oder andere Verweis auf die Situation an Bord.Wir hoffen, ihr habt Spa\u00df beim Lesen.Effi,mit Miri im SinnUnd Emily kann wirklich viel essen!&lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;# Ort: USS Hephaistos, Quartier der CING# Zeit: MD 8.1415Trish hatte sich beeilt, um ihr Werkzeug wegzubringen und die Leckereien(sowie etwas zum Umziehen) aus den Mannschaftsquartieren zu holen. Nunstand sie, immer noch in Uniform aber mit gro\u00dfem Korb im Arm, vor der T\u00fcrder CING und l\u00e4utete. Eine rote Haarstr\u00e4hne hatte sich aus dem Zopf, densie heute trug, gel\u00f6st und kringelte sich vorwitzig an ihrer Schl\u00e4feentlang.Einen Gast zu empfangen war eigentlich immer eine aufregende Angelegenheit,vor allem weil es eine angenehme Abwechslung von dem Alltag einesTechnikers war. Wie viele Relais Em in den letzten Wochen getauscht hatte,vermochte sie gar nicht zu sagen. Es schien fast immer so, als w\u00fcrden dreiDinge kaputt gehen, wenn man eines gerade wieder notd\u00fcrftigzusammengeflickt hatte. In den letzten Tagen hatten alle Mitglieder dertechnischen Abteilung Doppelschichten geschoben, viel zu wenig geschlafen -das hatte Spuren hinterlassen. Und die Leute wunderten sich dann auch noch,dass man vielleicht ab und an ein klein wenig verstimmt war und zickigwirkte.Die Aussicht auf eine Mahlzeit war ja auch immer eine angenehmeAbwechslung, aber an etwas wirklich Gekochtes zu kommen, war wie eingewonnenener Berg Latinum. Stressig wurde es allerdings wenn man in demQuartier, in dem gekocht werden sollte, nie richtig gewohnt hatte.Nachdem Emily geduscht hatte und sich in eine nette Kombination aus gr\u00fcnerLeggings und Lilafarbenen Shirt geworfen hatte, war sie wie ein nerv\u00f6sesFrettchen durch das Quartier gewuselt und hatte versucht es irgendwiewohnlich zu gestalten, mit sehr m\u00e4\u00dfigem Erfolg. Auf die Schnelle wollte ihreinfach nicht einfallen wie man den offensichtlich unbewohnten Raum auchnur ansatzweise wohnlich gestalten sollte.Dabei halfen auch nicht die fragenden Blick von Elvis der das Treiben ausseiner Ecke des Raumes, aus dem riesigen High Tech Rattenk\u00e4fig beobachtete.Eine rettende L\u00f6sung kam Em nun doch in den Sinn: Rasch trat sie vor denReplikator und replizierte drei gelbe Plastik &#8211; Enten die sie auf denEsstisch stellte. Geschmackvolle Deko hatte die Trill drauf.Noch einmal huschte ihr blick zu dem 1 x 2 Meter K\u00e4fig ihres Freundes, derauf vier Etagen ein wahres Luxusanwesen, mit H\u00f6hlen und Pool sein Eigennennen konnte, als das Signal auch schon von Eintreffen ihres Gast zeugte.Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich und Emily lief zur Begr\u00fc\u00dfung auf Trish zu, blieb abervor ihr stehen und musterte sie nicht im Geringsten unauff\u00e4llig, \u201eDu siehstgut aus\u2026komm rein.\u201c Den Drang direkt zufragen, wann das Essen fertig war,konnte Emily gerade noch unterdr\u00fccken.&#8220;Du meinst den Korb, oder?&#8220; lachte sie und hob diesen hoch. &#8222;Ich bin immernoch genauso dreckig wie vor 10 Minuten&#8220; So hatte man also zum Dugewechselt. &#8222;Aber ich sehe, du hast schon geduscht&#8220;\u201cIch glaube dem halben Schiff ist bereits aufgefallen, dass du \u00f6lig undverschmiert auch deine Vorz\u00fcge hast.\u201cEmilys Blick huschte zu dem Korb, \u201eDer Korb sieht aber auch gut aus\u2026 oderbesser das Essen darin sieht gut aus\u201c, zumindest das war Em gerade soerkennen konnte.Die Rothaarige war vermutlich in diesem Moment zu m\u00fcde, um &#8218;Nur das halbe?&#8217;zu fragen. Stattdessen trat sie ein, sah sich um, um einen Platz zu finden,wo sie den Korb abstellen konnte. &#8222;Das Stew muss gew\u00e4rmt werden, Nachtischist schon k\u00fchl&#8220; erg\u00e4nzte sie. &#8222;Ich habe uns noch Zutaten f\u00fcr eine hei\u00dfeBloody Marry Soup mitgebracht &#8211; ich hoffe du magst es etwas sch\u00e4rfer?&#8220;fragte sie.\u201eJa, ich mag es scharf und f\u00fchl dich wie zu Hause\u201c, mit einer Handbewegungdeutete die Trill auf den K\u00fcchenbereich und wuselte auch direkt neugierighinterher.Es ging hier ganz klar ums Essen und doch erinnerte Em sich an ihre guteErziehung, \u201eWenn du dich vor dem Essen frisch machen willst, dann kannst dumein Bad benutzen.\u201cNun w\u00fcrde Emily also drei Minuten l\u00e4nger durchhalten m\u00fcssen, ohne demHungertot zu erliegen, aber diese bl\u00f6den Manieren forderten so etwas wohlein.&#8220;Das w\u00e4re gro\u00dfartig&#8230;&#8220; Sie sah zum Korb. &#8222;Ich w\u00fcrde nur schnell dieTomaten sch\u00e4len, dann kannst du sie schneiden, w\u00e4hrend ich dusche&#8230; es seidenn, du kommst nochmal mit&#8220; machte sie Em ganz eindeutig Avancen,zwinkerte aber dabei.Emily starrte einen Moment lang auf die rote Frucht, oder auf das roteGem\u00fcse. Bis jetzt hatte sie nicht gewusst dass man das Zeug sch\u00e4len konnte.Auch die Aussicht die zu scheiden lie\u00df Emily etliche Formen gedanklichdurchspielen.\u201cIch war doch gerade duschen\u201d; stellte sie geistesabwesend fest und blicktedabei auf die Tomaten.Erst nach einem Moment machte es klick, \u201cAch so\u2026hm\u2026 ich w\u00fcrde lieber erstmal essen. Also klar kannst du duschen, aber wenn wir zu zweit gehen, danndauert das und dann bin ich verhungert bis das Essen fertig ist.\u201dLangsam aber sicher musste Emily sich doch wirklich mit der Frage befassen,in welche Richtung das hier gehen wird &#8211; und das auf n\u00fcchternem Magen.Trish betrachtete Emily f\u00fcr einige Momente, legte den Kopf schief, sch\u00fcrzteleicht die Lippen &#8211; und sch\u00fcttelte dann leicht den Kopf, am\u00fcsiert l\u00e4chelnd.&#8220;Du kochst nicht oft, mh&#8220; stellte sie fest und begann dann Wasseraufzustellen sowie den Korb auszupacken. Obwohl es nicht ihr Quartier war,fand sie sich in der K\u00fcche \u00fcberraschend schnell zurecht &#8211; kein Wunder, warja alles unber\u00fchrter Standard. &#8222;Keine Angst vor Tomaten. Aber nein,verhungern lassen wollen wir dich nicht &#8211; das hie\u00dfe ja, mein Versprechen zubrechen. Au\u00dferdem bringt das Ungl\u00fcck&#8220; sagte sie. Da Emily das &#8218;Ich will wasEssen&#8216; Schild in den Augen hatte, musste Trish selbst wohl das Gespr\u00e4ch amLaufen halten.&#8220;Ich mach schon und du schaust zu?&#8220; schlug sie dann vor. &#8222;Ich kann ja dannduschen gehen, wenn es k\u00f6cheln muss. Vorausgesetzt ich kriege dann nochwas, wenn ich wieder komme!&#8220; lachte sie. Tats\u00e4chlich hatten sich EmsEssgewohnheiten durchaus herumgesprochen. Klack, da war der Ofen an undeine Pfanne mit \u00d6l stand anschlie\u00dfend auch auf dem Herd. Trish schien nurso durch die K\u00fcche zu t\u00e4nzeln, w\u00e4hrend sie sprach.Das Wasser war dank moderner Technik flux hei\u00df und so \u00fcbergoss sie dieTomaten, die sie auf DS9 gekauft und eingelagert hatte, mit diesem &#8211; nur umdann gleich darauf zu beginnen ihnen die Haut abzuziehen,Emily lie\u00df sich auf einen der Hocker vor der Kochnische nieder undbeobachtete Trish. Sie konnte nicht leugnen dass die roten Haare derTechnikerin sie in ihren Bann zogen.\u201eNe, ich repliziere das Essen eigentlich immer\u201c, stellte sie mit einemSchulterzucken fest, \u201eAber daf\u00fcr ist die K\u00fcche dann doch so gut wie neu.\u201cEmily \u00fcberlegte ob sie die Energieversorgung noch einmal nachregeln solltedamit das Essen schneller fertig war, aber sie war sich nicht sicher ob dasKochen mathematischen Regeln folgte. Wenn etwas bei 200 \u00b0C eine Stundekochen musste, brauchte es dann bei 400\u00b0C nur 30 Minuten? Vielleicht ergabsich ja noch eine Gelegenheit Trish danach zu fragen.Emily l\u00e4chelte, \u201eIch esse nicht ohne dich\u2026 ich verspreche es.\u201c Um denSchwur zu untermalen hob sie den kleinen Finger! \u201eFingerschwur?\u201cTrish musste kurz lachen, harkte dann aber ihren kleinen Finger ein.Fasziniert beobachtete Emily die Tomaten die in kleine St\u00fccke zerlegtwurden, \u201c Hast du das Kochen von deinen Eltern gelernt?\u201cJa, Em war f\u00fcr den Moment mehr an ihrem Gegen\u00fcber als an ihrem Esseninteressiert.&#8220;Eher von meiner Gro\u00dfmutter, die mir die franz\u00f6sische K\u00fcche n\u00e4her brachte&#8220;erkl\u00e4rte sie. &#8222;Und dann habe ich mir aus Trotz die irische K\u00fcche selbstbeigebracht, weil sie kein gutes Haar an meinem Vater lie\u00df&#8220; lachte sie.&#8220;Mutter starb, als ich neun war&#8220;Tats\u00e4chlich konnte sie sehr unbek\u00fcmmert dar\u00fcber sprechen. Sie hatte diesenTeil ihres Lebens akzeptiert und blickte stets nach vorne.Derweil legte sie ein paar Tomaten beiseite und begann geschickt, aus den\u00fcbrigen W\u00fcrfel zu schneiden.&#8220;Und dann waren da nat\u00fcrlich noch meine &#8218;Onkel&#8216; und &#8218;Tanten&#8216; von derK\u00fcnstlerkommune auf Betazed, in der ich lebte, bis Mutter starb. Da habeich alles m\u00f6glich gegessen und gelernt. Aber frische betazoidische Zutatensind stellenweise echt schwer zu bekommen&#8220; Sie lachte.&#8220;Auf der Schule kochte ich dann, um der Kantine zu entkommen. Und auf derAkademie merkte ich dann, dass auch Leidenschaft durch den Magen gehen kann&#8220;Ihre H\u00e4nde bewegten sich schnell und formten die Grundform der Suppezusammen.&#8220;Das Geheimnis ist aber wohl einfach, dass ich gerne koche und backe.&#8220;Aufmerksam beobachtete Em wie die schlanken Finger ihres Gegen\u00fcbers dasEssen zubereiteten und ja\u2026 sie konnte nicht leugnen das diese Unterhaltungin eine interessante Richtung verlief. Au\u00dferdem schienen sie Beide etwasgemeinsam zu haben, \u201eMeine Eltern sind beide gestorben als ich noch kleinwar.\u201c \u00dcber solche Dinge sprach Emily eigentlich nicht, aber Gemeinsamkeitenkonnte man ab und zu offenbaren, wenn man daf\u00fcr etwas zu Essen bekam. \u201eEineK\u00fcnstlerkommune ist sicher\u2026 anstrengend? Ich stell mir das auf jeden Fallecht anstrengend vor.\u201c Schnell stibitzte Em sich einen W\u00fcrfel aus Tomaten,\u201eNur damit ich nicht verhungere, bis du fertig bist.\u201cTrish lachte wieder, als Em eine Tomate stahl und es mit ihrem Hungerbegr\u00fcndete und versuchte ihr spielerisch auf die Finger zu schlagen,verfehlte aber. &#8222;Das mit deinen Eltern tut mir leid&#8220; sagte sie offen undaufrichtig. &#8222;Ich w\u00fcnsche immer allen, dass sie mit ihren Eltern undGeschwistern aufwachsen k\u00f6nnen &#8211; aber manchmal kommt es eben anders&#8220; Dochda Em wieder auf die Kommune zu sprechen kam, nahm sie das als Zeichen,hier erstmal nicht weiter nachzuforschen.&#8220;Anstrengend?&#8220; Sie dachte nach. &#8222;Ich wei\u00df nicht &#8211; f\u00fcr mich war es dasNormalste der Welt. Ich bin mit Musik aufgewachsen, mit Malerei undBildhauerei. Ich habe mich ums Modell stehen gedr\u00fcckt, denn das warlangweilig, aber ich habe immer gerne zugesehen und Grimassen geschnitten,wenn andere dort standen. Ich erinnere mich an Abende an einem Lagerfeuer,in dem gesungen und gelacht wurde. Ich erinnere mich an viele Onkel undTanten, die ganz selbstverst\u00e4ndlich auf mich aufgepasst haben, angemeinsames Kochen und gro\u00dfe Tafeln, an denen viele Menschen sa\u00dfen. Wirwaren irgendwie eine gro\u00dfe Familie.&#8220; Sie l\u00e4chelte, als sie davon erz\u00e4hlte.&#8220;F\u00fcr mich war es eher anstrengend, als ich auf die Erde, zu meinenGro\u00dfeltern kam. Strenge Regeln, verschlossene T\u00fcren, hochgeschlossene,kratzende Kleidung, langweilige Schulen, anderes Wetter&#8230;&#8220; Sie sch\u00fctteltesich kurz. &#8222;War ein ziemlicher Kulturschock &#8211; zumal ich alle Leute vermissthabe&#8230;&#8220;Mittlerweile war sie dabei, die Tomaten in einen Topf zu geben und dieSuppe anzur\u00fchren. Wie beil\u00e4ufig f\u00fcgte sie Gew\u00fcrze hinzu, sah jedoch zu derTrill.Es war erstaunlich mit wie viel Leuchten in den Augen Trish \u00fcber ihreKindheit berichtete und ja\u2026 Emily besa\u00df gen\u00fcgend Phantasie um sich einkleines freches M\u00e4dchen mit rotem Haar vorzustellen, das immer zu fr\u00f6hlichdurch eine Gruppe von K\u00fcnstlern h\u00fcpfte. Auch der Trill zauberte dieseVorstellung ein L\u00e4cheln auf die Lippen. Ihre Kindheit war vielleicht einklein wenig anders verlaufen. Emily erinnerte sich an die Gesichter ihrerEltern, was erstaunlich war nach all den Jahren, an das Gl\u00fchen des Schiffeskurz nachdem die Teile ins All geschleudert wurden und an die Finsternisdie sie verschlingen wollte, als sie allein in dieser Rettungskapselgesessenhatte. Emilys Blick floh zu der k\u00f6chelnden Suppe, w\u00e4hrend die Bilder ihreKindheit aufflammten, die ihrer etwas ruppigen Familie, die der schlechtenZeiten in denen sie Tiere wie Elvis in den unterschiedlichen Frachtr\u00e4umengejagt hatte und die Suppe aus ihnen sah kaum anders aus, als der Inhalt,der nun vor ihr k\u00f6chelte.W\u00e4hrend Trish zwischen Musik und Kunst aufgewachsen war, hatte Emily anirgendwelchen Systemen herumgeschraubt und gehofft nicht in der n\u00e4chstenWoche zu verhungern. Noch einmal atmete die Trill tief ein, um so dieseGedanken zu verbannen. Sie fand zu ihrem \u00fcblichen Grinsen zur\u00fcck, \u201eIch magRegeln auch nicht\u201c, das zumindest hatten sie beide gemeinsam, wenn auch ausanderen Gr\u00fcnden.\u201eUnd kratzige Kleidung mag ich auch nicht\u2026was mich daran erinnert das duduschen wolltest. Das Essen kocht ja nun, also K\u00f6nntest du duschen und dannk\u00f6nnen wir essen. Wenn du was anderes zu anziehen brauchst, bediene dich anmeinen Sachen und wenn wir essen musst du mir bitte unbedingt mehr vondeiner Familie berichten und der Kunst\u2026 ich bin so kreativ wie sein Stein.\u201c&#8220;Danke &#8211; aber meinst Du, das passt mir?&#8220; fragte die Rothaarige und sah ansich herunter, da sie in ihren Formen nun doch etwas \u00fcppiger gebaut war alsdie schlanke Trill. Sie konnte das ganz entspannt sehen, immerhin hatte siesich Kleidung mitgebracht. &#8222;Nur noch ein paar Handgriffe &#8211; dann bin ichsoweit&#8220; erkl\u00e4rte sie dann.W\u00e4hrend Trish noch ein paar Dinge zusammen packte, bediente Emily denReplikator, \u201eIch sorge wenigstens f\u00fcr etwas Gutes zu Trinken.\u201c&#8220;Gut. Ich bin gespannt&#8220; l\u00e4chelte Trish und machte sich dann auf den Weg genDusche. &#8222;Bin gleich wieder da. Lass die meiste Zeit den Deckel drauf undr\u00fchre nur alle 5 Minuten um. Dreimal, gegen den Uhrzeigersinn.K\u00fcchenmagie!&#8220;Dann verschwand sie in der Dusche &#8211; ohne die T\u00fcre ganz zu schlie\u00dfen. War janicht ihre.# Ort: USS Hephaistos, Quartier der CING# Zeit: Etwa eine Viertelstunde sp\u00e4terNat\u00fcrlich hatte Emily in Erw\u00e4gung gezogen, einfach alles auf zu futternw\u00e4hrend ihr Besuch unter der Dusche stand. Da das Essen aber wirklichkochte und vor sich hinblubberte, war es schlichtweg zu hei\u00df, um es inWindeseile zu vernichten.Vielleicht schwang hier gerade auch ein klein wenig die Erziehung ihrerV\u00e4ter durch, die ja nicht vollkommen auf taube Ohren gesto\u00dfen war. Alsodeckte Emily den Tisch und replizierte zwei gro\u00dfe Gl\u00e4ser mit Ahoi \u2013 Brause,nat\u00fcrlich in den buntesten aller Farben und stellte sie siegessicher aufden Tisch.Ein Schwall Dampf spie die Technikerin aus, die sich noch die Haareeinigerma\u00dfen trocken rubbelte. Am Leib trug sie nun ein helles Sommerkleidmit Bl\u00fcmchenaufdruck, das ihre Kurven umrahmte und am Knie endete. Sie gingbarfu\u00df, als w\u00e4re es das Nat\u00fcrlichste von der Welt. &#8222;Riecht, als w\u00e4re dasEssen fertig&#8220; sagte sie und trat an den Herd, um mit wenigen ge\u00fcbtenHandgriffen genau jenes zu \u00fcberpr\u00fcfen und die Speisen dann auf den Tisch zubringen.Als Erstes stellte sie zwei dampfende Teller pikanter Tomatensuppe auf denTisch, die die Vorspeise bildete.Die Suppe wurde vorsichtig von Emily mit dem L\u00f6ffel angestupst bevor sieauch schon im Mund der Trill verschwand. \u201eWow, das ist\u2026 krasser Stoff.\u201cStellte die Trill fest und \u00fcberlegte es auch mal mit dem Kochen zuversuchen, offensichtlich war das Equipment ja vorhaben. \u201eIch h\u00e4tte jetztecht nicht gedacht, dass dieses rote Obst so gut schmeckt.\u201c&#8220;Fruchtgem\u00fcse&#8220; zwinkerte Trish. &#8222;Auch hier kommt es auf die Qualit\u00e4t an&#8220;erkl\u00e4rte sie dann. &#8222;Wer auch immer den Replikator der Sternenflotteprogrammiert hat, stand auf Wasser-Tomaten&#8220; Sie sch\u00fcttelte sich. &#8222;Ich habeschon ein paar mal \u00fcberlegt, die Replikatordatenbank zu modifizieren &#8211; abereinfach so w\u00e4re das ja illegal&#8220; erw\u00e4hnte sie unschuldig.Emily nickte, &#8222;Leider sind viele Dinge die Spa\u00df machen illegal. Was vollunfair ist, irgendwer beschlie\u00dft das und das ist bestimmt ein Typ der keineAhnung von Spa\u00df hat.&#8220; Ein Kopfsch\u00fctteln und ein leicht anklagender Blickfolgte.&#8220;Die Tomaten hier habe ich auf DS9 gekauft und eingelagert&#8220; Dann l\u00e4cheltesie &#8222;Und es freut mich, dass es dir schmeckt&#8220;Auch sie a\u00df ihre Suppe, die neben einem tomatigen Geschmack auch einedeutliche W\u00fcrze besa\u00df.&#8220;Die Getr\u00e4nkewahl hingegen ist&#8230; extravagant&#8220; bemerkte sie. &#8222;Erinnert michein wenig an betazoidische Aldora-Brause. Oh, habe ich die als Kindgeliebt!&#8220; Ihre H\u00e4nde schossen dabei in einer beinahe schon theatralischenGeste empor, w\u00e4hrend die Stimme Begeisterung ausdr\u00fcckte. &#8222;Jedenfalls, bisich erfahren habe, wie sie gemacht wurde. Dann fand ich das eklig.. als7-j\u00e4hrige. Sp\u00e4ter, auf der Erde, habe ich sie dann wieder sehr vermisst&#8220;Sie seufzte, sah dann auf Ems schon fast leeren Teller. &#8222;Es ist noch Suppeda&#8230; oder m\u00f6chtest du erst das Hauptgericht probieren?&#8220;Mit geweiteten Augen blickte die Trill ihr Gegen\u00fcber an, &#8222;Wie wird das denngemacht?&#8220;Die Suppe war gut, so wirklich gut und ja\u2026 Emily h\u00e4tte gern noch etwasdavon gegessen, aber die Aussichten auf ein Hauptgericht waren auch sehrverlockend, vor allem war ihr Plan die Reste des Essens einfach dreisterWeise zu behalten. \u201eIch probiere dein Hauptgericht\u201c; stellte sie strahlendfest und r\u00e4umte sogar die Suppenteller schnell in die K\u00fcche.  Es war aufder einen Seite eine h\u00f6ffliche Geste, auf der anderen Seite hatte Trish sodie H\u00e4nde frei um das Hauptessen zu verteilen. Oder war das Wort&#8217;Hauptgericht&#8216;? &#8211; wenn es ums Essen ging, dann war Em immer so nerv\u00f6s undkonnte sich nicht mehr allzu gut konzentrieren.&#8220;Das willst du wirklich wissen?&#8220; fragte Trish, neckend-mahnend.Emily nickte, mehrmals. Als Antwort lachte die Rothaarige. &#8222;Na, gut &#8211; dannerz\u00e4hle ich es dir. Sobald ich den n\u00e4chsten Gang verteilt habe&#8220; k\u00fcndigtesie an. Mit diesen Worten stand sie auf, um das Stew zu holen, dass siegro\u00dfz\u00fcgig auf Teller verteilte.&#8220;Fonn maith&#8220; w\u00fcnschte sie, w\u00e4hrend das Gericht mit Lammfleisch, Speck,Kartoffeln, Kohl, Karotten, Zwiebeln und Sellerie  in der eigenen Br\u00fche aufden Tellern dampfte.&#8220;Also, Aldora-Brause&#8230;&#8220; griff Trish dann wieder das Thema von vorher auf.&#8220;Zuerst einmal verwenden Betazoiden zum Anr\u00fchren Aldrix-Milch anstattWasser&#8220; z\u00e4umte sie das Pferd von Hinten auf. &#8222;Gut, ganz eigentlich hat manfr\u00fcher mit Fejchmal-Saft vergorene Aldrix-Milch verwendet, die damit einemilde halluzinogene Wirkung hat &#8211; aber das bekommt man heute kaum noch&#8220; F\u00fcreinen Moment musste sie grinsen, als sie sich an ein besonderes Ereignisaus ihrer Kindheit erinnerte, nachdem die ganze Kommune bunt undausgelassen gewesen war &#8211; hach, eine sch\u00f6ne Zeit.&#8220;Als Grundlage verwendet man, wie \u00fcblich, ganz normalesNatriumhydrogencarbonat&#8220; Dass man dieses umgangssprachlich auch als Natronbezeichnete, musste sie der Trill vermutlich nicht erkl\u00e4ren, also unterlie\u00dfsie es auch.&#8220;Damit fehlen dann noch ein S\u00fc\u00dfungsmittel und eine S\u00e4ure&#8220; erz\u00e4hlte sieweiter, um die Spannung zu erhalten. &#8222;F\u00fcr ersteres verwenden sie Jadra,eine kristalline Ausscheidung einer lokalen Wurmart. Klingt seltsam, aberletztendlich ist der irdische Honig ja auch von Bienen &#8230; produziert&#8220; Siemachte eine kleine Pause. &#8222;Was mich abgehalten hat, war das S\u00e4urungsmittel.In der Original-Brause verwendet man die zerquetschten Hinterleiber vonhunderten und aber-hunderten Dorara &#8211; eine Sch\u00e4dlingsart, dieMalala-Pflanzen bef\u00e4llt, welche wiederum dort wachsen, wo sich der Wurmaufh\u00e4lt, der Jadra produziert. Diese Zutat ist auch f\u00fcr die rubinrote Farbedes Originals verantwortlich&#8220; erz\u00e4hlte sie, blies dann auf das hei\u00dfe Stewauf ihrem L\u00f6ffel und steckte es in den Mund.&#8220;Mittlerweile&#8230;&#8220; setzte sie die Erkl\u00e4rung zwischen zwei Bissen fort &#8222;&#8230;wei\u00df ich, dass diese Art der S\u00e4uerung viel zu aufw\u00e4ndig und teuer ist undman den Stoff k\u00fcnstlich herstellt.&#8220;Emily dachte angestrengt nach, es klang ein wenig seltsam und sie fragtesich ob die Sch\u00e4dlinge mitbekamen, dass sie zu Tausenden f\u00fcr ein Getr\u00e4nkget\u00f6tet wurden. Die Viecher taten ihr leid, auch wenn man ihr so vielMitgef\u00fchl gar nicht zugetraut h\u00e4tte und sie es nat\u00fcrlich auch nie zugegebenh\u00e4tte.\u201eDas klingt irgendwie eklig\u201c, stellte sie einfach mal trocken festund nahm sich vor, sp\u00e4ter mal ein wenig Forschung auf diesem Gebiet zubetreiben.&#8220;Ist lecker &#8211; aber ja, deswegen habe ich sie ja eine Weile nicht mehrgetrunken. Bis ich entdeckte, dass es sie k\u00fcnstlich gibt&#8220;&#8220;Das hei\u00dft, mann kann sie replizieren?&#8220; wollte Emily wissen.&#8220;Nun, theoretisch. Auch wenn die Replikatoren das Original-Rezeptblockieren. Und Aldrix-Milch bekommen sie irgendwie nicht vern\u00fcnftig hin&#8230;Naja, man hat hin und wieder so seine Quellen, um doch noch einmal inKindheits-Erinnerungen zu schwelgen&#8220;&#8220;Du wolltest mir von Betazed erz\u00e4hlen!&#8220; griff die Trill da dieGespr\u00e4chswendung auf, schob sich dann erneut einen Bissen in den Mund &#8211; underwischte eine hei\u00dfe Kartoffel, die sie erst einmal etwas im Mundbalancieren musste.&#8220;mmh&#8230; Da gibt es so viel zu erz\u00e4hlen. Und doch ist es eigentlich sobanal..&#8220; \u00fcberlegte Trish.&#8220;Wenn ich mich zur\u00fcck erinnere, denke ich gerne an die gemeinsamenAbendessen zur\u00fcck. Wir haben meist drau\u00dfen gegessen. Unser Haus&#8230; es warziemlich gro\u00df, mit mehreren Anbauten &#8230; stand auf einem H\u00fcgel, umgeben vonbl\u00e4ulich-gr\u00fcnem Gras. Ich erinnere mich, dass irgendwo ein See war&#8230; aberwir haben immer vorne heraus gesessen. Da war ein gro\u00dfer, langer undbreiter Tisch&#8230; nein, es m\u00fcssen zwei gewesen sein, in L-Form. Sie standenunter einem alten, knorrigen Baum, an dessen Zweigen Gl\u00fccksbringer undbunte Lichter hingen. Wir konnten immer in das Tal hinunter sehen&#8230;&#8220; Siel\u00e4chelte. &#8222;Meine Onkel und Tanten&#8230; also, es waren nicht biologisch meineOnkel und Tanten, aber ich nannte alle so &#8230; kochten abwechselnd, oft auchin kleineren Gruppen zusammen. Wir Kinder&#8230; wir waren zu viert.. sprangenmeist den ganzen Tag herum und mussten so manches Mal gescheucht werden.Aber zum Essen waren wir immer alle da&#8230;&#8220; Sie strich sich durch das Haarund schob sich eine Locke hinter das Ohr.&#8220;Onkel Idriza war meist nicht von der Malerei weg zu kriegen und sa\u00df oftnoch mit Staffelei zu Tische. Mum und Tante Odisa haben oft gesungen&#8230; dasfehlt mir sehr&#8220; Sie wirkte f\u00fcr einen Augenblick traurig, ehe der Ausdruckso schnell verschwand wie er gekommen war und sie l\u00e4chelte.&#8220;Dad hatte einen ganzen Raum voller Musikinstrumente&#8230; Ich mochte dieGeigen&#8220; fuhr sie fort. &#8222;Aber er hatte auch einige echt gruslige Sachen. Dawar zum Beispiel dieses Gestell mit unterschiedlichen Kugeln, die auf dasbio-elektrische Feld des K\u00f6rpers reagierten. Heute ist mir das Prinzip klar- als Kind hatte ich einen Heidenrespekt vor dieser Maschine. Ich glaube,das lag daran, dass ich einmal einen elektrisches Schlag bekommen habe,weil es falsch eingestellt war.&#8220;Emily hatte aufmerksam gelauscht und bewunderte, wie Trish ihre Kindheit soplastisch und in leuchtenden Farben vor ihr auszubreiten wusste.&#8220;\u00dcbrigens glaube ich nicht, dass du kreativ wie ein Stein bist, meine liebeEmily&#8220; sagte sie der CING in einem Tonfall, der mehr an das Schnurren einerKatze erinnerte, w\u00e4hrend sie den Blick ihrer rehbraunen Augen auf die Trillkonzentrierte. &#8222;Deine Kreativit\u00e4t \u00e4u\u00dfert sich nur anders &#8211; im Umgang mitMaschinen. Was ist schon eine Gesangsausbildung im Gegensatz zurBef\u00e4higung, die Symphonie der Maschinen zu dirigieren, so dass auf einemSchiff wie diesem alles ineinander greift, all dass Surren, Stampfen undKlicken sich zu einem einzigen Lied erhabener Sch\u00f6nheit vereint um uns aufstillen Schwingen sicher durch das All zu tragen?&#8220;F\u00fcr einen kurzen Augenblick entglitten Emily alle Gesichtsz\u00fcge, Irgendwerhatte in ihrer Erziehung vergessen ihr irgendetwas brauchbares \u00fcber Kunstund Poesie beizubringen. Einen Moment lang fixierte Em ihr Gegen\u00fcber undversuchte auszumachen ob Trish sie nu \u00e4rgerte, &#8222;AHM&#8230; also&#8230; so habe ichdas noch nie gesehen&#8230; ich sehe mich immer als Schrauber&#8220;, einSchulternzucken folgte.Immer noch starrte Emily ihren Gast an und versuchte diesem Thema von demsie so rein gar keine Ahung hatte aus dem Weg zu gehen, &#8222;Du bist \u00fcbrigensmein erster Gast&#8230; ich nehme sonst eigentlich keine Leute mit zu mir. Ichlass mich einladen und verschwinde dann wenn ich&#8230; andere Dinge zu tunhabe&#8220;, wenn sie keine Lust mehr auf ihr Gegen\u00fcber hatte, oder fertig war&#8230;klang irgendwie so gar nicht mehr passend nach den k\u00fcnstlerischen fastschon poetischen Worten von Trish.&#8220;War das jetzt die sanfte Andeutung, ich sollte nach dem Essen gehen?&#8220;fragte die Rothaarige, mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ihremsorgenfreien Wesen schien diese Option jedoch keinen Abbruch zu tun.\u201eH\u00e4\u201c, Emilys Blick wurde fragend, warum verstanden die Leute ihreEhrlichkeit denn nicht. Ein wildes Kopfsch\u00fctteln folgte, \u201eNEIN; das hei\u00dftdoch das ich dich nicht hier h\u00e4tte, wenn ich dich nicht leiden k\u00f6nnte unddas du dich geehrt f\u00fchlen kannst.\u201c Ab und zu konnte Em schon unh\u00f6flichsein, aber so unh\u00f6flich war sie ganz bestimmt nicht. \u201eIch w\u00fcrde dich echtnicht nach dem Essen raus werfen.\u201c Immer noch sch\u00fcttelte die Trill denKopf. Ob die manchmal echt so einen schlechten Eindruck auf Menschenmachte. Okay, ihre Umgangsformen konnten schon stellenweise w\u00fcnschen lassen.\u201eIch meinte das echt nett\u201c, stellte sie klar und war selbst verbl\u00fcfftdar\u00fcber das sie das ganze so sehr klar stellen wollte. Vielleicht weil esihr nach reichlicher \u00dcberlegung doch gar nicht so unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re.Ob sie schon oft unabsichtlich so fies zu anderen Wesen gewesen war? Undwarum hatte sie denn auf einmal immer wieder diese ungute Gef\u00fchl in derMagengegend, war es der Einfluss der Menschen\u2026 der Sternenflotte, aberirgendwie wuchs ihr Gewissen seit dem sie auf diesem Schiff war stetig an.&#8220;Emily&#8230;Emily&#8230;&#8220; versuchte Trish sanfte Stimme zu ihr durch zu dringen&#8220;Es ist ok&#8220; l\u00e4chelte die Rothaarige. &#8222;Ich f\u00fchle mich tats\u00e4chlich sehrgeehrt&#8220; Das sagte sie ernst, fast feierlich.Sie sah sich noch einmal um. &#8222;Du bist auch nicht oft hier, mmh?&#8220; fragtesie, denn trotz Emilys Versuche, das Quartier wohnlich zu gestalten, fielenTrish die leeren Stellen ebenso auf, wie die Anzeichen sternenflottlichenStandards. &#8222;Oder ich hatte bisher eine andere Vorstellung davon, wasOffiziere tun, wenn sie ein eigenes Quartier haben&#8220; grinste sie. Dann hobsie schnell die Hand vor den Mund, um ein G\u00e4hnen zu unterdr\u00fccken. DieSchicht war arbeitsreich gewesen und letzte Nacht kurz &#8211; das merkte siedoch.Auch Emily blickte sich in ihrem Quartier um, hier fehlten wirklich Dinge\u2026wenn man sie fragte viele Dinge in Violett und Pink. Nachdenklich zucktedie junge Frau mit den  Schultern. \u201eDas letzte Schiff auf dem ich war istexplodiert. Mit all meinen Sachen. Dann kam ich hier an und wir hatten dasProblem mit der Energie, also habe ich lieber Essen repliziert als Dingeund dann\u2026 hatte ich mein Quartier den Zivilisten \u00fcberlassen und habe in derZeit bei Nik gewohnt\u2026 der von der COMM. Netter Kerl, ist ein bisschensch\u00fcchtern, aber cool.\u201c Gut das Emily reden und essen konnte, das hatteviele Vorteile.\u201eIch schlaf&#8216; immer noch oft bei ihm, aber jetzt wo ich Elvis habe, schlaf&#8217;ich auch ab und zu hier, aber ich hatte noch nie so ein gro\u00dfes Quartier undwei\u00df nicht so genau was ich hier reinstellen soll.\u201cEin weiteres Schulterzucken folgte und Em wurde klar, dass diese Essennicht mehr allzu lange dauern w\u00fcrde, da sie nun auch mit dem Hauptgangdurch waren. Es war immer eine schrecklich traurige Angelegenheit wenn dasEssen beendet war, ABER es gab ja noch Nachtisch\u2026 zumindest wurde derversprochen.&#8220;Ach, bei Nikolaj?&#8220; horchte Trish auf. &#8222;Ja, kann ich verstehen. Er ist nettund gebildet&#8230; und er kann so sch\u00f6n vorlesen. Aber er ist wirklichsch\u00fcchtern&#8230; ich glaube, ich habe ihn mal verschreckt&#8220; kicherte sie, inErinnerungen schwelgend. &#8222;Ich f\u00fcrchte, ich bin ihm &#8211; wie nannte er es: &#8218;zuemotional'&#8220; Auch das sagte sie mit der f\u00fcr sie typischen Leichtigkeit.Dinge kamen und gingen im Leben.&#8220;Ich glaube, ich h\u00e4tte kein Problem ein gr\u00f6\u00dferes Quartier zu f\u00fcllen&#8220; lachtesie. &#8222;Aber eigentlich braucht man nicht viel im Leben. Das Gep\u00e4ck kleinhalten.. Hat Mum immer gesagt&#8220; Dann sah sie von ihrem noch halb vollemTeller zu Ems geleertem. &#8222;Willst du noch einen Nachschlag? Oder l\u00e4sst dudir Platz f\u00fcr den Nachtisch?&#8220;&#8220;F\u00fcr einen Nachtisch ist immer Platz! Ich nehme noch &#8211; das ist lecker&#8220;antwortete die Trill mit leuchtenden Augen und hielt Trish den Teller hin,damit diese ihr auftat.\u201eDu kannst hier schlafen\u2026wenn du willst. Du siehst m\u00fcde aus und dann musstdu nicht noch zur\u00fcck laufen, wenn du vollgefuttert bist\u2026 Essen macht michauch immer m\u00fcde.\u201c&#8220;Das hei\u00dft, du und Elvis leisten mir dann Gesellschaft?&#8220; wollte sie wissenund schien da \u00fcberhaupt nichts dagegen zu haben, im Gegenteil.Selbstverst\u00e4ndlich kannte sie Emilys rattiges Haustier &#8211; das blieb nichtaus, wenn man mit ihr in der gleichen Abteilung arbeitete. In der Tat hattesie sogar ein bisschen Technik zum High-Tech K\u00e4fig beigesteuert.\u201cNat\u00fcrlich leisten wir dir Gesellschaft\u201c; stellte Emily freundlich fest,\u201ewir k\u00f6nnen eigentlich froh sein, dass Elvis uns hier \u00fcberhaupt nochschlafen l\u00e4sst, immerhin ist es eigentlich sein Quartier, er ist fast denganzen Tag hier und h\u00e4lt Wache.\u201c Wahrscheinlich schlief er sehr viel, aberEm war davon \u00fcberzeugt das ihre Ratte auch im Schlaf Wache halten konnte,genau daf\u00fcr wurden Ratten ja seit Jahrhunderten auf der Erde gehalten umHaus und Hof zu bewachen und ab und zu konnten sie auch mit ihren Besitzernauf Jagd gehen oder gro\u00dfe Schafherden bewachen\u2026 das hatte ihr zumindestTemba von der COMM berichtet, vielleicht hatten sie sich aber auchmissverstanden.&#8220;Dir ist schon bewusst, dass die Leute wieder reden k\u00f6nnten?&#8220; fragte sie.&#8220;Nicht, dass es mich st\u00f6ren w\u00fcrde&#8220; Tats\u00e4chlich wirkte sie entspannt undam\u00fcsiert.&#8220;Die Leute hier auf dem Schiff reden immer, besonders die von demKlatsch-und-Tratsch-Club, aber wahrscheinlich ist das nur ihr Weg mit demStress umzugehen und sich ein wenig abzulenken&#8220;, erkl\u00e4rte Emily sich dieseVerhalten und hoffte trotzdem das sich diese Eigenart auch irgendwannwieder geben w\u00fcrde.&#8220;Aber ja &#8211; wenn das Angebot gilt, nehme ich gerne an. Dann laufe ich auchSarah nicht \u00fcber den Weg&#8220;, erkl\u00e4rte Trish dankbar.Emilys Blick wurde ernster, was zum Teil auch daran lag, dass sie nunwieder ihren Teller geleert hatte und f\u00fcr einen Moment in Panik verfallenwar, bevor sie sich dar\u00fcber klar wurde, dass es ja noch Nachtisch gab. \u201cIch habe tats\u00e4chlich vom Klatsch und Tratsch Club erfahren m\u00fcssen dass esbei euch nicht so besonders gut l\u00e4uft\u201c; stellte Emily fest und beeilte sichden Tisch abzur\u00e4umen, diese mal war die Trill damit tats\u00e4chlich schnellerals ihr Gast.\u201eForbes hat gesagt das sie gestern tauschen wollte, um nicht mit dirzusammen zu arbeiten\u2026 ich habe eigentlich gedacht ich warte mal ab, wiesich das entwickelt, aber vielleicht sollte ich die Tage doch mal mit euchBeiden sprechen.\u201cTrish seufzte. &#8222;Ich wei\u00df nicht, ob das was bringt. Ich verstehe ihr Problemnicht &#8211; und sie sagt mir ja nicht, was los ist&#8220; antwortete die Rothaarige,w\u00e4hrend sie sich anschickte, den Sticky Toffee Pudding zu verteilen.&#8220;Sicher, Sarah z\u00e4hlt nicht unbedingt zu meinen Freundinnen und hatstellenweise sehr&#8230; konservative Ansichten, aber ich habe nichts gegenSie. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen mit ihr zusammen zu arbeiten.Aber gleichsam merke ich, dass das mit ihr und mir nicht funktioniert&#8220; Siezuckte mit den Schultern. &#8222;Vielleicht ist es ja manchmal so, dass sichMenschen einfach nicht gr\u00fcn sind?&#8220;Sie stellte den Nachtisch auf den Tisch und setzte sich wieder.Emily krallte sich eine gro\u00dfe Portion des Nachtischs, h\u00f6rte dabei jedochweiterhin auf das was Trish sagte, \u201eIch bin kein Mensch, also kann ich dasnicht beurteilen\u201c; versuchte sie die Situation aufzulockern und dachtedar\u00fcber nach wie sie das Problem l\u00f6sen k\u00f6nnte, \u201eVielleicht braucht ihreinfach ein wenig Abstand. Ich mein ihr arbeitet zusammen und ihr teilteuch ein Quartier\u2026 vielleicht solltet ihr euch einfach eine Weile aus demWeg gehen und in ein paar Tagen k\u00f6nne wir uns dann zu dritt unterhalten.\u201cEmily griff nach einem PADD und checkte die Belegungen der Quartiere, daihr geliebtes Schiff jedoch als reisende Zielscheibe durchs All zog, warenimmer noch so viel Quartiere besch\u00e4digt, dass die meisten eh schon doppeltgelegt waren. Das erschwerte die Idee einfach mit irgendwem zu tauschendoch sehr. \u201eHmmm&#8220;, gab Emily mit vollem Mund von sich, gefolgt von einemleisen, \u201eManno\u201c.Trish musterte als erstes den Teller der Trill dieser war jedoch noch halbvoll, das schein also nicht der Grund f\u00fcr diese seltsamen Ger\u00e4usch zu sein.\u201eIch muss dann morgen sofort mit ihr sprechen, es ihr erkl\u00e4ren und dannsollte es klappen\u201c; murmelte Em vor sich hin. \u201eWas?\u201c Fragte Trish nun leisenach.Emily wurde aus ihren Gedanken gerissen, \u201eIch spreche morgen fr\u00fch mitSarah, damit sie nicht meint, wir h\u00e4tten uns verbr\u00fcdert und erkl\u00e4re ihr,dass ihr einfach mal ein paar Wochen Abstand braucht. Und dann reden wir inden n\u00e4chsten Tagen noch mal dr\u00fcber, wie es mit euch weiter geht\u2026 ich mageuch beide, aber wir befinden uns im Krieg. Ich kann bei den Schichtenkeine R\u00fccksicht darauf nehmen, wer aktuell mit wem nicht gr\u00fcn ist.\u201cTrish nickte und wusste nicht so genau was sie davon halten sollte, siew\u00fcnschte sich sehr das sie und Sarah einfach Frieden schlie\u00dfen w\u00fcrden.\u201eUnd wie stellst du dir das aus dem Weg gehen vor Emily, ich lebe mit ihrin einem Quartier\u201c; bohrte sie dann nach.W\u00e4hrend Em den Rest des Puddings in sich schaufelte, \u201eDu kannst hierbleiben\u2026. Ich lass und morgen hier zwei Betten rein stellen und dann hastdu eine neue Mitbewohnerin, aber ich warn dich\u2026 ich bin nicht ordentlich.\u201cNachdenklich legte Em nun den Kopf schief, &#8222;Aber du gibst mir doch jetztkeinen Korb&#8230; denk an die K\u00fcche!&#8220;Trish sah sie an, blinzelte &#8211; und fing dann glucksend an zu lachen. IhreAugen strahlten, w\u00e4hrend sich die Bauchdecke der Rothaarigen h\u00fcpfend aufund ab bewegte.&#8220;Sorry, aber die ganze Situation ist irgendwie skuril&#8220; kicherte sie. &#8222;Dubist also ganz uneigenn\u00fctzig?&#8220; fragte sie am\u00fcsiert, schaute nochmal zurK\u00fcche.\u201cNat\u00fcrlich ist das ganz uneigenn\u00fctzig\u201d, Emily inhalierte den restlichenPudding, \u201cIch mein wenn du halt gern kochst, dann helfe ich dir beimEssen.\u201d Ja, doch Emily fand sich wirklich total nett.&#8220;Dabei br\u00e4uchte ich nicht einmal ein extra Bett&#8220; zwinkerte sie, wurde dannernster: &#8222;Ok, kriegen wir hin&#8220; best\u00e4tigte sie dann.Nachdenklich legte Em den Kopf etwas schief, \u201eWenn man zusammen lebt undarbeitet, sollte man nix mit einander anfangen\u2026 das hat mein Vater immergesagt und er ist echt gut in so Psychodingen. F\u00fcr heute Nacht lass ichdich mal in mein Bett, aber ab Morgen besorg ich dir ein eigenes.\u201c &#8222;Das kommt wohl darauf an, wie man damit umgeht&#8220; erwiderte die Rothaarigeernster. Dann atmete sie durch, lehnte sich zur\u00fcck. &#8222;Ich bin satt und m\u00fcde.Ich werde heute nichts anderes tun als schlafen, sobald ich liege&#8220;  Das wardann wohl das Einverst\u00e4ndnis &#8211; oder die Kapitulation? \u201eWillst du noch irgendwas holen, oder direkt hier bleiben?\u201c wollte Emilyvon ihrer neuen Mitbewohnerin wissen. &#8222;Wenn es f\u00fcr dich ok ist, w\u00fcrde ich mir das was ich brauche, einfachreplizieren und morgen meine Sachen packen, nachdem du mit Sarah gesprochenhast. &#8220; &#8222;Gut, dann machen wir es so&#8220;&#8220;Soll ich dir den Rest Pudding noch auftun?&#8220; fragte da die Rothaarige dieTrill.Ihren Teller streckt die Trill Trish entgegen und griff so den \u00fcbrigenPudding ab, \u201eIch bin fast satt, aber bis zum Fr\u00fchst\u00fcck wird es reichen.\u201c&#8220;Na, da haben wir aber Gl\u00fcck&#8220; lachte Trish und leerte die Puddingsch\u00fcssel.&lt;\/RPG&gt;&lt;SUM&gt;# Ort: USS Hephaistos, Quartier der CING# Zeit: MD 8.1415Trish kommt mit gepacktem Korb in Emilys Quartier an und beginnt zu kochen.W\u00e4hrend des darauf folgenden Essens sprechen beide \u00fcber Kindheit, \u00fcberBrause &#8211; und \u00fcber die Probleme zwischen Trish und Sarah.Emily bietet an, dass Trish tempor\u00e4r bei ihr \u00fcbernachtet und will sich desProblems annehmen.&lt;\/SUM&gt;Miri &amp; Effi[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Soap] Essen f\u00fcr Zwei Betreff: [Soap] Essen f\u00fcr Zwei Von: Christian Datum: 29.03.2019, 01:37 An: USS-Hephaistos@yahoogroups.de &lt;NRPG&gt;Hallo ihr Lieben,Miri und ich haben uns an ein Soap-Post gesetzt, das ihr im folgenden lesenk\u00f6nnt.Nichts zur Mission, aber doch Char Building f\u00fcr Emily und Trish sowie derein oder andere Verweis auf die Situation an Bord.Wir hoffen, ihr habt&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190329-soap-essen-fuer-zwei-544\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;[Soap] Essen f\u00fcr Zwei&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5082","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5082"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5082\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5240,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5082\/revisions\/5240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}