{"id":5102,"date":"2019-10-19T21:14:36","date_gmt":"2019-10-19T21:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190521-moeglichkeiten-565\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:53","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:53","slug":"20190521-moeglichkeiten-565","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190521-moeglichkeiten-565\/","title":{"rendered":"M\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p>M\u00f6glichkeiten<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>M\u00f6glichkeiten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Christian <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>21.05.2019, 00:03<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>USS-Hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;NRPG&gt;Hallo zusammen,hier dann das von Mac angek\u00fcndigte RPG Nr. 2, welches sich in denMittelteil von &#8222;Vorbereitung zur Geiselbefreiung&#8220; einf\u00fcgt.Viel Spa\u00df!Mac &amp; Effi&lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;Das Universum ist voller Wunder. Und nicht nur dieses!Auch wenn die Spezies der F\u00f6deration in ihrer Wahrnehmung sowohl auf einenlineare Zeitverlauf als auch auf eine einzelne Realit\u00e4t beschr\u00e4nkt sind, sowissen sie doch, dass es auch andere Realit\u00e4ten gibt. Wie auch, dass esWesen gibt, die Zeit, Raum und sogar Realit\u00e4ten nicht nur singul\u00e4r undlinear wahrnehmen k\u00f6nnen. Jeder Moment besteht aus Hunderten und tausendenvon M\u00f6glichkeit, die sich alle irgendwie abspielen und ihre Konsequenzenhaben k\u00f6nnen. Manche Versionen einer Geschichte unterscheiden sich nur inNuancen und f\u00fchren am Ende zu den gleichen Ausg\u00e4ngen. Andere ziehen einegravierend andere Handlung nach sich. Und manches mal werden Details wieder Schlag eines Schmetterlingsfl\u00fcgels zu einem Orkan.F\u00fcr die Besatzung der Hephaistos gibt es, in jener Nacht im dunklen All,nur eine Realit\u00e4t. Oder unerkannt und unbemerkt befindet sich ganz in derN\u00e4he noch jemand&#8230; etwas anderes. Ein Zuschauer, der durch dieverschiedenen Fenster der Realit\u00e4ten auf die Geschichten blickt, die durchdie M\u00f6glichkeiten geschrieben werden&#8230;# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 3861)# Ort: C\/2402 T7[Isarielth\u2019riara an Ensign Sink. Vorr\u00fccken.]Die beiden Sicherheitsteams hatten sich aufgeteilt, um den Entf\u00fchrer undseine Geisel in die Zange zu nehmen. Das Vorgehen war heikel, aber derChamelonide hatte bereits gemordet und war unberechenbar. Man konnte nichtdavon ausgehen, dass er einlenkte oder auch nur, dass man sich auf Zusagen,die er gab, verlassen konnte.Ungl\u00fccklicherweise hatte er sich mit Sureya an eine Stelle zur\u00fcck gezogen,wo eine besonders dicke Kelbonit-Ader immer noch das Beamen verhinderte.Jedenfalls ohne weitere Markierung der Ziele. Also mussten sie schnell undkonzentriert vorgehen. Die oberste Priorit\u00e4t galt der Rettung Sureyas,danach kam die Festsetzung Ralfs.Akeela behielt den Countdown im Auge, der auf ihr Helmvisir projeziertwurde, w\u00e4hrend sie ihr Team zur r\u00fcckwertigen Seite der H\u00f6hle f\u00fchrte, in dersich Ralf und Sureya befanden. Leise ging das gut geschulte Team inStellung und hielt sich bereit. Sink hielte den Atem an. 3, 2, 1&#8230; jetzt.Mit einer einfachen Handgeste sandte sie das Team vor. Sie selbst sch\u00e4rftedie Bet\u00e4ubungsgranate, die sie in der Hand hatte, mit einem Fingerdruck undwarf nach einer winzigen Pause das Ei nach vorne. Ihr Team hatte ebenfallsgehandelt. Sie waren dazu da, Ralf abzulenken und einen Wand aus Nebel undRauch zu legen, ehe man versuchen w\u00fcrde, ihn &#8211; und zur Not auch Sureya &#8211; zubet\u00e4uben.Als die ersten Granaten landeten, sprang auf der anderen Seite Lisyhra ausihrer Deckung. Die Zielvorrichtung der Hazard Suit erfasste ihr Ziel imBruchteil von Sekunden und die Eldaril musste nur abdr\u00fccken. Der isolineareMarker traf Sureya in der Schulter &#8211; dann verdunkelte sich das Visier derTAK, als der Helm die Explosion einer Blendgranate kompensierte.Als die Sicht sich durch die Sensoren des Helms wieder normalisierte,konnte sie noch das Ende des Transportervorgangs sehen. Sureya war also inSicherheit. &#8222;Ausschalten&#8220; befahl sie &#8211; und mehrere Phaserstrahlen trafenden orientierungslos umherwirbelnden Ralf, der im n\u00e4chsten Moment zu Bodensackte.&#8220;Gesichert.&#8220;***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 143)# Ort: C\/2402 T7Ralf blinzelte, dann verzog sich seine Miene zu einem kalten, w\u00f6lfischenGrinsen.&#8220;Bullshit. Fast h\u00e4tte ich es geglaubt&#8220; sagte er dann. &#8222;Aber ihr Captain hates mit der Ehrengarde \u00fcbertrieben&#8220; knurrte er.Sureya atmete durch. Verdammt, das k\u00f6nnte eng werden.&#8220;Vermutlich nutzt er die Ank\u00fcndigung von Explosionen, um Bohrungen zukaschieren. Oder das Vorr\u00fccken von Leuten&#8220; folgerte Ralf weiter.&#8220;Rufen Sie ihren Captain. Sagen Sie ihm, dass er durchschaut ist&#8220; befahlRalf, w\u00e4hrend er aus einer Kiste eine flache Disk nahm, wie sie benutztwurde, um lokale Sprengungen an Fl\u00f6zen durchzuf\u00fchren.&#8220;Wenn er seine Leute nicht gleich zur\u00fcck zieht und irgendwelchen krummenDinger versucht, sind sie tot. Und wenn sich jemand n\u00e4hert, sprenge ichuns. Da ich keine Lust habe, in einer Zelle zu versauern, kann ich auch sogehen&#8220; Er fixiert Sureya mit kalten Echsenaugen.&#8220;Wenn er sie wieder haben will, soll er ein Langstrecken-Shuttle bereitstellen und uns abziehen lassen. So bald wir weit genug weg sind, setze ichsie irgendwo aus, wo es h\u00fcbsch ist und schicke ein Notsignal&#8220;&#8220;Warum sollte er ihnen trauen?&#8220;&#8220;Weil ich leben will und keine Lust habe, f\u00fcr alle Zeiten gesucht zu werden&#8220;***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 5969)# Ort: C\/2402 T7&#8243;Sie erz\u00e4hlen einen M\u00fcll!&#8220; knurrte Ralf auf Sureyas Aussage hin, dass dieSternenflotte nicht mit Terroristen verhandelte.&#8220;Die Sternenflotte l\u00e4sst keinen zur\u00fcck &#8211; und t\u00f6tet keine Unschuldigen&#8220;&#8220;Aber sie sind nicht unschuldig&#8220; antwortete Sureya. &#8222;Und wenn sie wissen,dass die Flotte niemanden zur\u00fcck l\u00e4sst &#8211; wieso haben sie dann diesenAufstand geprobt.&#8220;&#8220;Wir wollten nur unsere Freiheit!&#8220;&#8220;Na, das hat ja toll geklappt. Freiheit wovon \u00fcberhaupt? Und wof\u00fcr? Um vonden Klingonen in ein Arbeitslager gesteckt zu werden? Toller Plan. Da hatwohl jemand nicht so richtig nachgedacht, wie?&#8220; reizte Sureya denGestaltwandler, der mit der Waffe herum fuchtelte. Langsam stand sie auf.&#8220;Hinsetzen!&#8220; sagte Ralf, seine Stimme \u00fcberschlug sich fast. Er kam n\u00e4her,bedeutete mit dem Phaser, dass sie sich setzen sollte.&#8220;Sonst was? Sie erschie\u00dfen mich?&#8220; lachte Sureya. &#8222;Los, tun sie es! Istsicher angenehmer, als mit dem Asteroiden in St\u00fccke gerissen zu werden.&#8220;sagte sie.&#8220;Ich habe mit meinen G\u00f6ttern Frieden geschlossen. Sie auch?&#8220;&#8220;Schnauze!&#8220; schrie Ralf, seine Stimmer zitterte. Er kam noch einen Schrittn\u00e4her.&#8220;Verstehen Sie es nicht, sie Idiot? Sie haben verloren. Es ist vorbei&#8220;&#8220;Es ist vorbei, wenn ich es sage!!!&#8220; brauste Ralf auf &#8211; und trat nochn\u00e4her, ins Sureyas Reichweite. Ein Fehler. Blitzschnell sprang die\u00c4gypterin nach vorne und rammte dem gr\u00f6\u00dferen Mann den linken Ellenbogen indie Brust. Gleichzeitig vollf\u00fchrte sie mit dem rechten Arm eineHalbkreisbewegung und dr\u00fcckte so Ralfs Hand mit dem Phaser zur Seite. Zwarbet\u00e4tigte dieser noch die Waffe, doch die Garbe aus der Waffenm\u00fcndung trafnur Fels.Knie hoch, Ellenbogen vors Kinn, Schlag mit beiden H\u00e4nden ins Gesicht.Als das heran eilende Sicherheitsteam um die Ecke eilte, lag Ralf st\u00f6hnendauf dem Boden und wimmerte vor Schmerzen. Blut lief ihm aus der Nase und errang nach Atem.&#8220;Ah, da sind Sie ja. Nehmen Sie ihn mit&#8220; sagte Sureya und rief sich dieFingerkn\u00f6chel.&#8220;Sie wollten wohl nicht warten, Sir&#8220; bemerkte Ensign Sink trocken, woraufSureya w\u00f6lfisch l\u00e4chelte. &#8222;Vielleicht habe ich heute ja noch etwas vor,Ensign?&#8220;***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 1172)# Ort: C\/2402 T7Der Gestaltwandler schluckte, als Sureya das gesagte hatte. &#8222;Sie sind alsosicher, dass ihr Captain sie hier sterben lassen wird?&#8220; hakte er nach, diegelblichen Pupillen zu schmalen Schlitzen verengt.&#8220;Ja&#8220; sagte Sureya fest, erhob sich langsam. Sicher w\u00fcrde sich gleich eineChance ergeben, Ralf zu \u00fcberw\u00e4ltigen oder zu entkommen.&#8220;Und meine einzige M\u00f6glichkeit ist, mich zu ergeben?&#8220;&#8220;Richtig&#8220; Sureya atmete aus. Der Mann vor ihr war gef\u00e4hrlich und sie konntenicht wirklich absch\u00e4tzen, wie er reagieren w\u00fcrde. Gestaltwandler waren vonNatur aus nur schwer zu lesen. Aber nun schien er es zu verstanden haben.Wahrscheinlich w\u00fcrde er gleich die Waffe senken und&#8230;&#8220;Dann stehen meine Chancen hier weg zu kommen wohl besser ohne dass ichmich mit ihnen belaste&#8220;Ohne eine Regung bet\u00e4tigte Ralf den Phaser, traf Sureya zentral in dieBrust. Die \u00c4gypterin konnte nicht einmal mehr schreien, ehe sie sichaufl\u00f6ste.***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 8898)# Ort: C\/2402 T7&#8243;Das.. kann er doch nicht tun!&#8220; rief Ralf aus.Sureya seufzte und senkte den Kopf, um das Gesicht in den H\u00e4nden zu bergen.Die schwarzen Haare fielen wie Wellen \u00fcber ihre Schultern. Dunkle Wellendes Todes, wie es schien.&#8220;Er sollte nicht. Aber er wird&#8220; sagte sie, tonlos. &#8222;Und mit seinen letztenWorten verspottet er mich noch.&#8220;&#8220;&#8230; wie?&#8220; fragte Ralf, verwirrt. Doch nicht so verwirrt, um dem Phaserrunter zu nehmen.&#8220;Shay Ruthven ist ein Aas. Dem Mann kann man nicht trauen! Der ist&#8230;gest\u00f6rt. Was wohl genau der Grund war, weswegen man ihm das Kommando gab.&#8220;&#8220;Warum sollte die Flotte das tun?&#8220; Ralf schien nicht \u00fcberzeugt.&#8220;Weil Krieg ist. Ich bitte Sie &#8211; ein Kriegsschiff der Flotte, aufgemotztbis zum geht nicht mehr, nahe an den feindlichen Linien. Mit einer Crew,die entbehrlich ist. Ich glaube, die Sternenflotte hofft, dass wir nichtmehr zur\u00fcck kommen &#8211; und dabei so viel Schaden wie m\u00f6glich anrichten. AberCaptain Ruthven hat vor, allen Admir\u00e4len ins Gesicht zu spucken. Der istz\u00e4h. So einfach wird er nicht sterben. Und er wird tun, was immer er f\u00fcrrichtig h\u00e4lt, um verbrannte Erde zu hinterlassen.&#8220;&#8220;Wie meinen Sie das&#8230; entbehrliche Crew? Sie sind doch Offizierin an Bord!&#8220;&#8220;Pff. Bei Isis und Osiris&#8230; unsere Leben sind alles andere als musterhaft&#8220;lachte Sureya da, bitter. &#8222;Captain Ruthven war zwischenzeitlich auf einemB\u00fcroposten in der Akademie. Wurde wegbef\u00f6rdert. Ich h\u00f6rte irgend etwas vongewaltt\u00e4tiger Auseinandersetzung. Ist schon seltsam, dass er pl\u00f6tzlichwieder ein Kommando bekam. Ich wiederum hatte bereits ein eigenes Schiff,wurde degradiert.&#8220; Sie hob die Finger, um abzuz\u00e4hlen. &#8222;Unser CSO ist zurH\u00e4lfte Borg und eine tickende Zeitbombe. Der TAK ein klingonischer\u00dcberl\u00e4ufer, dem man nicht traut. Unsere leitende Flugoffzierin istnymphoman, sorgt f\u00fcr Unruhe und d\u00fcrfte eigentlich gar nicht fliegen. UnserCWI wurde als Kind einer verbotenen Genbehandlung unterzogen und m\u00fcssteeigentlich aus der Flotte fliegen. Der CNS ist ein Kr\u00fcppel, der sich nichtum seine Dienstpflichten k\u00fcmmert und unser CM h\u00e4tte sicherlich auch Leichenim Keller, w\u00e4re er nicht tot. Soll ich weiter machen?&#8220;Sie hob den Kopf und blickte Ralf mit steinerner Miene an. Der Anblickeines Menschen, der an seinen Tod glaubte, lie\u00df Ralf zur\u00fcck weichen.&#8220;Also ja&#8230; ich habe keinen Zweifel, dass Shay Ruthven diesen St\u00fcck Felsenin etwa einer Minute in die Luft jagen wird, egal ob wir beide noch hiersind oder nicht. Dass er mich vorgewarnt hat und mir ganze f\u00fcnf MinutenZeit gibt, mich zu befreien, liegt entweder daran, dass ich so verdammt gutin seinem Bett bin &#8211; oder dass er noch etwas anderes bergen wollte.Vermutlich letzteres.&#8220;Sie presste die Lippen zusammen. Ralf konnte sehen, dass sie nicht sterbenwollte &#8211; aber zu stolz war, darum zu bitten.Zitternd lie\u00df Ralf die Waffe sinken und sagte tonlos: &#8222;Sagen Sie ihremCaptain, dass ich mich ergebe. Schnell!&#8220;*** Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 351)# Ort: C\/2402 T7&#8243;Das kann er doch nicht ernst meinen!?&#8220; fragte die Echse, nerv\u00f6s undmusterte die in schwarzen Leder gekleidete Frau, die vor ihm sa\u00df. Er fragtesich, wer um aller Welt auf die Idee gekommen war, ein Korsett mit vollem,tiefen Ausschnitt und Stiefel mit 10cm Abs\u00e4tzen in die Uniform dieser Frauzu integrieren.&#8220;Nat\u00fcrlich meint der Lord-Captain das ernst, Made. Das Imperium scherztnicht&#8220; Sureya r\u00e4kelte sich leicht auf ihrem Stein und hielt Ralf denAusschnitt entgegen, l\u00e4chelte b\u00f6se. Der Goldschmuck, der vom linken Ohr zuihrer Nase ging, verlieh ihr in dieser Umgebung ein merkw\u00fcrdiges Aussehen.&#8220;Es wird ihm eine Freude sein, die Gefangenen in ein Arbeitslager zustecken. Das Imperium kann immer Arbeitskr\u00e4fte gebrauchen, die Erfahrungenin Minen haben. Und den Rest sprengt er einfach &#8211; so wie uns. Im Kampfgegen die Klingonen k\u00f6nnen wir uns keine Schw\u00e4che leisten.&#8220;&#8220;Aber Sie werden auch sterben!&#8220;&#8220;Ja, das ist ein Detail, das mich betr\u00fcbt. Aber ich war unvorsichtig undhabe mich von ihnen \u00fcberrumpeln lassen. F\u00fcr diesen Fehler muss ichbezahlen. Vermutlich gibt es Schlimmeres, als in die Luft gesprengt zuwerden&#8230;&#8220;zuckte sie mit den Achseln.&#8220;Sie sind wahnsinnig!&#8220;&#8220;Nein. Ich bin \u00fcberzeugt. Das ist etwas ganz anderes. Heil dem Imperium,m\u00f6ge es ewig bestehen!&#8220;&#8220;Und&#8230; wenn ich mich ergeben w\u00fcrde?&#8220;Sureya l\u00e4chelte und erhob sich. &#8222;Das kommt darauf an&#8230;&#8220; sagte sie und gingmit wiegendem Schritt auf den Gestaltwandler zu, immer einen Fu\u00df vor denanderen stellend, so dass ihre H\u00fcften kreisten.&#8220;Mit gewaltt\u00e4tigen Rebellen machen wir eigentlich kurzen Prozess&#8220; erkl\u00e4rtesie. &#8222;..bestenfalls w\u00fcrde auch das Arbeitslager auf Sie warten.Allerdings&#8230;&#8220; Sie strich mit dem Zeigefinger \u00fcber Ralfs Brust &#8222;&#8230; k\u00f6nnteich mir vorstellen, dass das Imperium Verwendung f\u00fcr einen Mann mit ihrenTalenten h\u00e4tte, der die Situation nur&#8230; falsch eingesch\u00e4tzt hat&#8230;&#8220;Ralf nickte. &#8222;Ja&#8230; es war ja nicht ganz offensichtlich, wer uns evakuierenwill. Es h\u00e4tte ja auch ein Trick der Klingonen sein k\u00f6nnen&#8230;&#8220;Sureya l\u00e4chelte w\u00f6lfisch und nickte. &#8222;Genau&#8230; Sie sind eben einumsichtiger Mann.&#8220;&#8220;K\u00f6nnen&#8230; Sie mich zu einem&#8230; Vorstellungsgespr\u00e4ch mit ihrem Captainbringen?&#8220;&#8220;Lord-Captain&#8220; berichtigte Sureya ihn. &#8222;Und nichts lieber als das&#8230;&#8220;Sie bet\u00e4tigte den Kommunikator an ihrer \u00fcppig ausgestellten Brust. &#8222;SureyaBateh an Lord-Captain Ruthven. Ich habe hier ein Angebot, dass Sie sichanh\u00f6ren sollten&#8230;&#8220;***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 759)# Ort: C\/2402 T7&#8243;Geary an Kinap&#8220; meldete der sCSO der Langley sich bei seinem Vorgesetzten.[Ich h\u00f6re, Ensign?]&#8220;Ich habe hier an meiner Position einen versteckten Gang gefunden. Er warhinter einigen F\u00e4ssern und einem Blech verborgen&#8220;[Irgendwelche Lebenszeichen?]&#8220;Zu viele Interferenzen. Ich werde nachsehen, wo hin der Tunnel f\u00fchrt.Nicht dass wir noch ein paar Leute \u00fcbersehen&#8220;[Verstanden. Ich schicke ein Team zu ihrer Position. Seien Sie vorsichtig,Ensign]John versicherte sich, dass der Phaser auf Bet\u00e4ubung stand, aber nichtgesichert war und nahm diesen in die Linke, um mit der Rechten einenLeuchtstab zu greifen und noch einmal in das Loch zu leuchten. DenTrikorder hatte er schon lange wieder weggesteckt.Der Gang sah stabil aus. Sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfte er, ob er irgendeine Form vonFalle sehen konnte &#8211; doch tats\u00e4chlich konnte er nichts finden.&#8217;Also dann&#8230;&#8216; dachte er so bei sich und trat geb\u00fcckt in den Gang, um sichweiter vorzuarbeiten. Der Tunnel war eng und eher niedrig, wand sichmehrfach durch den Fels. Unwillk\u00fcrlich bewegte sich John leiser, umniemanden aufzuscheuchen, der sich vielleicht hier versteckt hielt.Dann, mit einem Mal, hielt er inne, als er Stimmen h\u00f6ren konnte.&#8220;&#8230;Nein, die Flotte w\u00fcrde nicht sprengen. Das ist ein Bluff. Einverdammter Bluff&#8230;&#8220;&#8220;Nun, wenn Sie sich sicher sind, k\u00f6nnen sie ja einfach die restlichen zweibis drei Minuten warten.&#8220;&#8220;Du bist verdammt ruhig daf\u00fcr, dass du sterben wirst!&#8220;Die Stimme eines Mannes und einer Frau. Und man schien sich nicht einig zusein.John bewegte sich langsam voran, n\u00e4herte sich einer Tunnel\u00f6ffung, die aberebenfalls verstellt schien.Vorsichtig legte er die Hand an das Blech und schob es vorsichtig zur Seite.&#8220;Ich bin Offizierin der Sternenflotte. Ich wei\u00df, worauf ich mich einlasse.Und ich habe dem Tod schon mehrfach in die Augen gesehen. Wenn ich heutehier sterben werden, dann ist das eben so. Ich kann nichts tun &#8211; es liegtin ihrer Hand. Nicht in meiner.&#8220;&#8220;Du willst mich nur austricksen. Willst, dass ich aufgebe und dichwegbeamen lasse. Und dann&#8230;? Dann wird man mich erschie\u00dfen. Oder nochschlimmer: wegsperren&#8220;John konnte die beiden Sprechenden nicht sehen. Sie schienen sich hintereiner kleinen Biegung zu befinden. Vorsichtig glitt er aus dem Tunnelheraus und n\u00e4herte sich der Tunnelkante.&#8220;Mir reicht es!&#8220; h\u00f6rte er da die m\u00e4nnliche Stimme wieder und sie schiensich zu \u00fcberschlagen. Innerlich fluchend trat John einen Schritt zur\u00fcck -und stie\u00df gegen ein Metallteil, dass auf dem Boden lag und laut klappernddavon rollte.&#8220;Was&#8230;?&#8220;Der sCSO der Langley reagierte instinktiv. Wer auch immer dort war, erw\u00fcrde gleich eine Dummheit machen. Und so drehte sich John um die Ecke -und schoss. Der Bet\u00e4ubungsstrahl traf den Chameleoniden mitten in die Brustund lie\u00df ihn umfallen, wie ein Sack Mehl.&#8220;Guter Schuss, Ensign&#8220; kommentierte eine kurz gewachsene Frau, w\u00e4hrend sievon ihrem Sitzstein aufstand und sich den Schmutz vom Anzug wischte.&#8220;Bateh an Hephaistos &#8211; Geiselnehmer ausgeschaltet.&#8220;***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 91873)# Ort: C\/2402 T7&lt;Sureya lockt ihn ein paar Schritte weiter in den Gang, beide werdengebeamt und die Waffe dabei deaktiviert&gt;&#8220;Sie erz\u00e4hlen einen M\u00fcll!&#8220; knurrte Ralf auf Sureyas Aussage hin, dass dieSternenflotte nicht mit Terroristen verhandelte.&#8220;Die Sternenflotte l\u00e4sst keinen zur\u00fcck &#8211; und t\u00f6tet keine Unschuldigen&#8220;&#8220;Aber sie sind nicht unschuldig&#8220; antwortete Sureya. &#8222;Und wenn sie wissen,dass die Flotte niemanden zur\u00fcck l\u00e4sst &#8211; wieso haben sie dann diesenAufstand geprobt.&#8220;&#8220;Wir wollten nur unsere Freiheit!&#8220;&#8220;Na, das hat ja toll geklappt. Freiheit wovon \u00fcberhaupt? Und wof\u00fcr? Um vonden Klingonen in ein Arbeitslager gesteckt zu werden? Toller Plan. Da hatwohl jemand nicht so richtig nachgedacht, wie?&#8220; sagte Sureya sp\u00f6ttisch.Langsam stand sie auf, die Handfl\u00e4chen nach au\u00dfen.&#8220;Hinsetzen!&#8220; sagte Ralf, seine Stimme \u00fcberschlug sich fast. Er kam n\u00e4her,bedeutete mit dem Phaser, dass sie sich setzen sollte.&#8220;Sonst was? Sie erschie\u00dfen mich?&#8220; lachte Sureya. &#8222;Los, tun sie es! Istsicher angenehmer, als mit dem Asteroiden in St\u00fccke gerissen zu werden.&#8220;sagte sie, w\u00e4hrend sie sich ein St\u00fcck zur Seite und nach hinten bewegte.Sie konnte sehen, wie Ralf z\u00f6gerte.&#8220;Ich habe mit meinen G\u00f6ttern Frieden geschlossen. Sie auch?&#8220;&#8220;Schnauze!&#8220; schrie Ralf, seine Stimmer zitterte. Er folgte Sureya langsam,blieb aber auf Abstand.&#8220;Verstehen Sie es nicht? Sie haben verloren. Es ist vorbei&#8220;Wieder entfernte sich Sureya.&#8220;Es ist vorbei, wenn ich es sage!!!&#8220; brauste Ralf auf, folgte Sureya.&#8220;Bleiben Sie endlich stehen!&#8220;&#8220;Verstehen Sie es denn nicht? Ihre Drohungen haben kein Gewicht&#8220; Nur nochein kleines St\u00fcck, dann w\u00e4re sie bestimmt&#8230;&#8220;Ich sagte, sie sollen stehen bleiben!&#8220; bellte Ralf, trat auf sie zu. Erdr\u00fcckte auf den Phaserknopf und schoss ein Loch in die Wand neben Sureya,um sie zum Anhalten zu bewegen.Im n\u00e4chsten Moment wurden beide vom Transporterstrahl erfasst.Nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter blinzelte Sureya, als sie auf derTransporterplattform der Langley wieder zu sich kam.&#8220;Wie&#8230; wo&#8230;?&#8220;&#8220;Willkommen an Bord, Commander&#8220; wurde sie vom Transporteroffizier begr\u00fc\u00dft.Wir konnten ihre beiden Signale erfassen, nachdem sie sich vomKelbonitblock wegbewegt hatten.Die EO der Hephaistos nickte. &#8222;Und&#8230; dieser Ralf?&#8220;&#8220;Im Transporterpuffer, Ma&#8217;am&#8220; lachte der Techniker. &#8222;Ich materialisiere ihngleich, wenn sie die Plattform frei machen. Nat\u00fcrlich mit deaktivierterWaffe&#8220;***# Zeit: MD 10.0208 (Realit\u00e4t 11532)# Ort: C\/2402 T7&#8243;Ihr Captain w\u00fcrde niemals diesen Asteroiden sprengen, wenn noch jemanddarinnen ist. Schon gar nicht seine Erste Offizierin. Das passt nicht zurStern&#8230;&#8220; Ralfs Worte wurden je unterbrochen, als der ganze Felsen untereiner Explosion erzitterte.Auch Sureya wirkte \u00fcberrascht &#8211; das hatte sich verdammt echt angef\u00fchlt. Wiehatte die Hephaistos das nur simuliert? Vielleicht mit der Ausr\u00fcstung zurseismischen Messung? Sowohl die CING alsauch der CWI hatten sich ja alssehr erfindungsreich gezeigt, was die Zweckentfremdung von Ausr\u00fcstunganging.[Ruthven an Bateh] meldete sich da auf einmal ihr Kommunikator. SureyasK\u00f6rper spannte sich an, als sie den Stress in Shays Stimme h\u00f6rte. Das warnicht gespielt.[Wir werden angeriffen. Zwei Schlachtkreuzer der Klingonen und 5, nein 6Bird of Prey. Wir k\u00f6nnen Sie nicht lange aufhalten. Die Langley ist schwerbesch\u00e4digt, ich wiederhole&#8230;] Mit einem Rauschn brach die Verbindung ab.&#8220;Das.. das ist ein Trick!&#8220; rief Ralf aus, doch ein neuer Erdsto\u00df sorgtedaf\u00fcr, dass er das Gleichgewicht verlor und fiel. Das war der Moment, aufden Sureya gewartet hatte! Sie musste hier raus! Die Transporterplattformenwaren nicht weit &#8211; sie konnte nur hoffen, dass die Hephaistos noch dortdrau\u00dfen war und sie beamen w\u00fcrde, sobald man ihr Signal erfassen konnte.Wie beim Duat konnten die Klingonen mit solcher Schlagkraft angreifen?Jetzt schon? Und warum?Die \u00c4gypterin dr\u00fcckte sich vom Felsen ab und sprintete in Richtung derTransporterplattformen. Sie konnte h\u00f6ren, wie Ralf den Phaser abfeuerte,doch traf der Energiestrahl die Wand und verfehlte sie. Schon war sie umdie Ecke, bog in den Tunnel ein, der zu den rettenden Plattformen f\u00fchrte.Ringsherum konnte sie Risse im Gestein erkennen und sie verdoppelte ihreAnstrengungen. Schon konnte sie die Lichter der ersten Plattform sehen, alsein weiterer Sto\u00df &#8211; wohl von einem Torpedotreffer &#8211; sie von den Beinenholte. Ein ohrenbet\u00e4ubendes Krachen und Poltern erf\u00fcllte ihre Ohren. Dasletzte was sie sp\u00fcrte, war das Zerschmettern ihrer Wirbels\u00e4ule, als sieunter Tonnen von Gestein begraben wurde.***Der Beobachter war zufrieden. So viele M\u00f6glichkeiten, so viele Geschichten.So viel Unterhaltung. F\u00fcr ihn gab es viele Wahrheiten. Doch f\u00fcr die Wesendieser Realit\u00e4t nur eine&#8230;&lt;\/RPG&gt;&lt;NRPG&gt;So weit einige M\u00f6glichkeiten, wie die Situation um die Geiselnahme ausgehenk\u00f6nnte. Das Post entstand tats\u00e4chlich, weil Mac und ich \u00fcber einigeOptionen sprachen und uns erst nicht entscheiden konnten.  Nat\u00fcrlich k\u00f6nntihr noch weitere Varianten schreiben, wenn ihr wollt.Was wir dann letztendlich als L\u00f6sung gew\u00e4hlt haben, erfahrt ihr im drittenPost :)&lt;\/NRPG&gt;&lt;SUM&gt;# Zeit: MD 10.0208# Ort: C\/2402 T7In der Vielzahl der parallelen Realit\u00e4ten gibt es viele M\u00f6glichkeiten, wiedie Geiselname ausgehen kann. Manche kennen einen Helden, andere nur Opfer.Am Ende ist die Geiselnahme auf jeden Fall aufgel\u00f6st.&lt;\/SUM&gt;\u00fcbermittelt vonMac &amp; Effi[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6glichkeiten Betreff: M\u00f6glichkeiten Von: Christian Datum: 21.05.2019, 00:03 An: USS-Hephaistos@yahoogroups.de &lt;NRPG&gt;Hallo zusammen,hier dann das von Mac angek\u00fcndigte RPG Nr. 2, welches sich in denMittelteil von &#8222;Vorbereitung zur Geiselbefreiung&#8220; einf\u00fcgt.Viel Spa\u00df!Mac &amp; Effi&lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;Das Universum ist voller Wunder. 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