{"id":5122,"date":"2019-10-19T21:14:40","date_gmt":"2019-10-19T21:14:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190604-ein-leichtes-durcheinander-584\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:54","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:54","slug":"20190604-ein-leichtes-durcheinander-584","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190604-ein-leichtes-durcheinander-584\/","title":{"rendered":"ein leichtes Durcheinander"},"content":{"rendered":"<p>ein leichtes Durcheinander<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>ein leichtes Durcheinander<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Jetsun.Pema@gmx.org<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>04.06.2019, 11:50<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;RPG&gt;   Ort: USS Hephaistos, Krankenstation  Zeit: MD -2.1000   Commodore Ruthven hatte in Jetsuns Augen eine immense Selbstbeherrschung gezeigt. Wie es in ihr aussah, das konnte die CM nur erahnen. Sie kannte die Nebenwirkungen der Strahlentherapie f\u00fcr die Haut nur aus dem Lehrbuch (wie so ziemlich alles), aber wenn dort etwas von Juckreiz zu lesen war, dann musste dieser wohl sehr \u00fcbel sein. Jetsun hatte Claudia daher vorsichtshalber eine Salbe mitgegeben, die etwas Linderung versprach. Claudia hatte diese mit stoischer Gelassenheit entgegen genommen und war dann gegangen. Dennoch tat die Commodore ihr leid. Sie selber w\u00fcrde wahrscheinlich wahnsinnig werden von dem Jucken. Und nicht einmal Kratzen half da.   Jetzt gab es nur noch zwei Patienten auf der Station. Lt. Thomas, der Borg, der in Stase lag. Und Ileytis, die schlief. Zu ihr wandte sich Jetsun und ber\u00fchrte die Liduuri an der Schulter. Sofort schlug diese ihre Augen auf und eine Welle von W\u00e4rme durchfloss die CM. &#8222;Hallo!&#8220; sagte sie. &#8222;Gute Nachrichten. Ich war eben beim CO. Dein Status wurde best\u00e4tigt. DU bist somit Gast an Bord des Schiffes.&#8220;   &#8222;Danke!&#8220; erwiderte Ileytis. &#8222;Und das bedeutet?&#8220;   Jetsun l\u00e4chelte etwas d\u00fcmmlich. &#8222;Das bedeutet, dass Du nicht l\u00e4nger hier in der Krankenstation sein musst. F\u00fcr mein Daf\u00fcrhalten bist Du auch gesund. Du darfst also gehen, wohin Du m\u00f6chtest, solange es sich nicht um sicherheitsrelevante Bereiche des Schiffes handelt. Die sind aber entsprechend gekennzeichnet.&#8220;   &#8222;Ah.&#8220; Ileytis richtet sich auf der Liege auf und Jetsun bemerkte ein Vers\u00e4umnis.   &#8222;Oh. Wir sollten Dir etwas zum Anziehen besorgen.&#8220; meinte sie. Die Liduuri war zwar bildsch\u00f6n anzusehen, dennoch w\u00fcrde es Probleme geben, sollte sie so unbekleidet im Schiff umher gehen. &#8222;Ich&#8230; komm stelle Dich einmal hier hin.&#8220;   Ileytis tat wie ihr gehei\u00dfen und Jetsun befahl: &#8222;Computer! Einen K\u00f6rperscan der hier anwesenden Ileytis von Las&#8217;Tor. Dann repliziere ihr einen Satz Zivilkleidung, komplett.&#8220; Jetsun trat dann an das Ausgabefach des Replikators und nahm den Satz Kleidung heraus um ihn Ileytis in die Hand zu dr\u00fccken. Dabei vermied sie es, die Liduuri anzusehen, auch wenn ihr das schwer fiel.   Ileytis nahm die Sachen aber nicht entgegen. Stattdessen legte sie Jetsun eine Hand auf die Schulter. &#8222;Ist es Dir unangenehm, mich anzusehen?&#8220; fragte sie leise.   &#8222;Nein, ich&#8230;&#8220; begann Jetsun, stockte dann aber.   &#8222;Das muss es auch nicht.&#8220; meinte Ileytis. &#8222;Wir sind Freunde. Ich empfinde sehr stark f\u00fcr Dich. Und erinnere Dich, Du hattest mich schon im Arm gehalten, w\u00e4hrend Du mich von diesem furchtbaren Film befreit hattest. Ich habe das nicht vergessen und ich habe es als sehr angenehm empfunden.&#8220;   &#8222;Warum sagst Du das jetzt?&#8220; fragte Jetsun und schaute auf. Dabei bemerkte sie das kleine eif\u00f6rmige VERM, das an der Kette zwischen Ileytis Br\u00fcsten ruhte. Seltsamerweise half ihr der Gedanke an dieses Ger\u00e4t, sich wieder etwas zu sammeln.   &#8222;Weil ich m\u00f6chte, dass Du Dich, was mich betrifft, nicht unn\u00f6tig qu\u00e4lst. Dich einschr\u00e4nkst. Oder Dich aus falschen Gr\u00fcnden irgendwie zur\u00fcck h\u00e4ltst. Ich verdanke Dir mein Leben. Ich habe das nicht vergessen. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb ich mich zu Dir hingezogen f\u00fchle.&#8220; Dann beugte sie sich vor und gab der v\u00f6llig \u00fcberrumpelten CM einen schnellen Kuss auf die Lippen.   &#8222;Bitte&#8230; Das ist nicht gut.&#8220; war alles, was Jetsun hervorzubringen vermochte.   &#8222;Warum?&#8220; fragte Ileytis und nahm Jetsun jetzt die Kleider aus den H\u00e4nden.   &#8222;Weil&#8230; ich die CM bin. Und Du meine Patientin. So etwas ist nicht zul\u00e4ssig.&#8220;   &#8222;Du hast mich doch gerade als gesund entlassen. Oder habe ich das falsch verstanden?&#8220;   &#8222;Nein&#8230; das hast Du nicht. Ich&#8230; habe es mehr&#8230; weitl\u00e4ufig gemeint. Ich f\u00fchle mich nur weiterhin f\u00fcr Dich verantwortlich. Daher.&#8220;   &#8222;Ah.&#8220; machte Ileytis und schl\u00fcpfte in die Unterw\u00e4sche. &#8222;Oder gibt es ein kulturelles oder religi\u00f6ses Tabu?&#8220;   Jetsun seufzte. Sie war Buddhistin. Und sie war ledig. Ungebunden. Von daher hatte sie weder religi\u00f6se noch kulturelle Probleme, nein. Im Gegenteil f\u00fchlte sie sich ihrerseits ebenfalls sehr zu dieser Liduuri hingezogen. Nein, ihr Problem war eher, dass sie ihre Stellung als CM und in ihren Augen Verantwortliche gegen\u00fcber Ileytis nicht ausnutzen wollte. Aber wie sollte sie dieser das klar machen, wenn diese sich \u00fcberhaupt nicht ausgenutzt f\u00fchlte?   Zum Gl\u00fcck verfolgte die Liduuri dieses Thema aber nicht weiter. Flink hatte sie den Rest der Pseudo-Uniform angezogen und schl\u00fcpfte dann in die Schuhe. Dann strich sie \u00fcber den Stoff. &#8222;Hat diese Kleidung irgendeine Aussage? So wie Deine Uniform zum Beispiel?&#8220;   &#8222;Nein.&#8220; Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nur, dass es eben keine Uniform sein soll. Dennoch haben wir keine gro\u00dfe Auswahl an Zivilkleidung. Genauer gesagt gibt es nur diesen Schnitt. Alles andere muss man sich selber machen oder machen lassen. Wir haben aber niemanden an Bord, der so etwas kann. Jedenfalls wei\u00df ich von niemanden. Aber es gibt Programme um sich Kleidung zu designen. Ich kann es Dir nachher gern einmal zeigen, wenn Du m\u00f6chtest. Jetzt besorgen wir Dir erst einmal eine Unterkunft.&#8220; Und sie deutete zur T\u00fcr.   &#8222;Ich werde nicht bei Dir bleiben?&#8220; fragte Ileytis und es klang f\u00fcr Jetsun ein klein wenig bedauernd. Gleichzeitig sp\u00fcrte sie wieder diese immense W\u00e4rme in ihrem Magen, der sich jetzt auch noch etwas nach unten ausbreitete. \/\/Du meine G\u00fcte!\/\/ dachte Jetsun. \/\/Habe ich mich etwa verliebt?\/\/ Doch die Frage war weniger das &#8218;ob&#8216;, das war der CM sofort klar. Vielmehr sollte sie sich fragen, weshalb und vor allem, wie das so Hals \u00fcber Kopf geschehen konnte!     Ort: USS Hephaistos, G\u00e4nge Zeit: MD -2.1010   &lt;NRPG: Ich glaube, dass Billy zu diesem Zeitpunkt ja seinen Dienst noch nicht aufgenommen hat, nicht wahr? @Billy: Hast Du Lust, hierzu ein CoPost mit mir zu schreiben? =&gt; Ball &gt;   Der Besuch in der Operationsabteilung war kurz. Und unergiebig. Ensign K&#8217;erral war nicht mehr an Bord und die gesamte OPS irgendwie etwas unoperativ. Auf jeden Fall bat man Jetsun und Ileytis, sp\u00e4ter noch einmal nachzufragen. Bis dahin hatte man sich hier sicher neu strukturiert. Das sollte nat\u00fcrlich nicht hei\u00dfen, dass die OPS derzeit nicht arbeitsf\u00e4hig war. Nur Crewman Rhixx war gerade nicht anwesend und CPO Galivan sa\u00df mitten in einer Restrukturierung der Aufgabencodes oder Zust\u00e4ndigkeiten fest, etwas, was Jetsun auch nicht verstand. Die anderen anwesenden Mitglieder der Operationsabteilung konnten ihnen da keinen anderen Rat geben. Immerhin aber hatte Ileytis einen Kommunikator bekommen, der ihr die Zugriffsrechte f\u00fcr Zivilisten an Bord gab. Und sie sende- und Empfangsf\u00e4hig war. Sie war also offiziell an Bord!   Jetsun brachte Ileytis dann einfach doch erst einmal in ihr eigenes Quartier, das sie selber gerade einmal zwei Tage lang bewohnte. So lange hatte es gebraucht, Dr. Skubalons pers\u00f6nliche Sachen auszulagern und das Quartier zu reinigen und zu &#8217;neutralisieren&#8216;. So etwas lag in der Liste der Priorit\u00e4ten einfach nicht sehr hoch.     Ort: USS Hephaistos, Quartier Jetsun Pema Zeit: MD -2.1015   Die T\u00fcr schloss sich hinter den beiden Frauen und Ileytis sah sich um. &#8222;Es ist nicht sehr pers\u00f6nlich eingerichtet.&#8220; sagte sie. &#8222;Aber es wirkt sehr stilvoll.&#8220; Sie trat an das Au\u00dfenfenster und schaute hinaus ins All. Jetsun war immer noch sehr durcheinander und insgeheim froh, dass die Liduuri nicht weiter dr\u00e4ngte. Oder wie man das nennen sollte. &#8222;Ich gebe Dir einfach erst einmal die Zugangsberechtigung f\u00fcr meine R\u00e4ume. Das dort ist der Nahrungsmittelreplikator. Hier kannst Du Dir einfache Speisen und Getr\u00e4nke ordern. Und hier&#8230;&#8220; sie gab Ileytis ein PADD&#8230; &#8222;kannst Du Dich einmal durch die Men\u00fcs durchhangeln. Da ist auch das Designprogramm f\u00fcr Kleidungsst\u00fccke drin. Probiere es einfach aus. Was Dir nicht gef\u00e4llt kannst Du einfach wieder dereplizieren lassen. Du kriegst das schon hin. Ich muss wieder zum Dienst. Wenn was ist, rufe mich einfach \u00fcber den Kommunikator oder den Computer.&#8220;   Sekunden sp\u00e4ter war Ileytis alleine und sah leise l\u00e4chelnd zur T\u00fcr durch die Jetsun eben mehr oder weniger geflohen war. Sie wusste ziemlich genau, was diese gerade empfand. Ihr selber ging es kaum anders. Nur dass sie besser damit umgehen konnte. Die Leute hier in der F\u00f6deration mussten ja einer Menge Regeln und Tabus unterliegen. Vielleicht w\u00e4re es nicht dumm, sich dahingehend einmal zu informieren. Mal sehen, was dieser Computer so hergab.   &lt;\/RPG&gt;    &lt;SUM&gt;   Ort: USS Hephaistos, Krankenstation  Zeit: MD -2.1000   Ileytis von Las&#8217;Tor wird aus der Krankenstation entlassen. Dabei merkt Ileytis, dass sie sich m\u00f6glicherweise in die Liduuri verliebt hat.     Ort: USS Hephaistos, G\u00e4nge Zeit: MD -2.1010   Die OPS ist nicht besetzt. Ileytis muss wegen ihrer Unterkunft noch einmal wiederkommen. (Ball an Billy)     Ort: USS Hephaistos, Quartier Jetsun Pema Zeit: MD -2.1015   Jetsun nimmt Ileytis erst einmal zu sich in ihr Quartier. Dann geht sie zur\u00fcck zur KS. Ileytis besch\u00e4ftigt sich so lange mit dem Computer und dem Replikator um sich eigene Kleidung zu fertigen.   &lt;\/SUM&gt;     submitted by Isabelle a.k.a. Ens. Jetsun Pema  (i)CM USS Hephaistos[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ein leichtes Durcheinander Betreff: ein leichtes Durcheinander Von: Jetsun.Pema@gmx.org Datum: 04.06.2019, 11:50 An: &lt;RPG&gt; Ort: USS Hephaistos, Krankenstation Zeit: MD -2.1000 Commodore Ruthven hatte in Jetsuns Augen eine immense Selbstbeherrschung gezeigt. Wie es in ihr aussah, das konnte die CM nur erahnen. 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