{"id":5123,"date":"2019-10-19T21:14:40","date_gmt":"2019-10-19T21:14:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190606-recollection-586\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:54","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:54","slug":"20190606-recollection-586","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190606-recollection-586\/","title":{"rendered":"Recollection"},"content":{"rendered":"<p>Recollection<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Recollection<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>MacKyMacKenzie@googlemail.com<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>06.06.2019, 19:57<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Moin,  ich habe mich zusammen mit Kim mal dran gemacht und versucht Claudias Gefangenschaft bei den Klingonen zu beschreiben. Der Text enth\u00e4lt also gewisse Gewaltszenen und ist nicht wirklich Missionsrelevant sondern soll einfach nur einen Einblick geben in das was sie erlebt hat. Au\u00dferdem ist er ebenfalls sehr lang, wer also keine Lust drauf hat muss ihn nicht lesen &#8211; es sind keine B\u00e4lle drin und wie gesagt nicht relevant f\u00fcr die Mission. Allen anderen w\u00fcnsche ich dennoch viel Spa\u00df beim lesen. Und an Kim ein Danke das du du das mit mir durchgezogen hast auch wenn es sehr langwierig war und doppeltes Danke f\u00fcr die Schreibfehler und Grammatik Korrektur \ud83d\ude09   Gru\u00df  Mac  &lt;RPG&gt;   # Zeit: MD 03.2130 # Ort: G\u00e4stequartier Claudia Ruthven  Das Licht im Quartier war gedimmt, sodass der bunte Schein der Lavalampe die meiste Helligkeit spendete und besser zu Geltung kam. Warum ihr Bruder auf die Idee gekommen war, die Lampe k\u00f6nnte ihr helfen, erschloss sich ihr nicht ganz, aber sie musste zugeben, dass es eine beruhigende Wirkung auf sie hatte. Ihre Gedanken kreisten um ihre Crew, wieder einmal, und um die Klingonen. Vor allem um M&#8217;Kor. Ihr Gef\u00fchl sagte ihr, dass er jemand war, den man nicht untersch\u00e4tzten sollte und das war auch etwas das er ihr mehr als einmal w\u00e4hrend ihrer Gefangenschaft unter Beweis gestellt hatte. Ihr Gefangenschaft &#8211; das n\u00e4chste gro\u00dfe Thema.   Claudia griff nach ihrem Glas Whiskey und nahm einen gro\u00dfen Schluck daraus, ehe sie es wieder abstellte, dann setzte sie sich so entspannt wie m\u00f6glich hin und schloss die Augen. Der Alkohol half beim entspannen und sie genoss die W\u00e4rme, die sich in ihrem Magen durch ihn ausbreitete. &#8222;Computer, starte neuen Eintrag im pers\u00f6nlichem Logbuch Claudia Ruthven&#8220;, befahl sie und wartete auf die Best\u00e4tigung der Maschine.   Durch ihre geschlossenen Lider konnte sie immer noch das wabernde Licht der Lavalampe ausmachen. Sie brauchte etliche Atemz\u00fcge, bis sie bereit war, zu beginnen. Hinabzutauchen in ihre eigenen Erinnerungen. Zulassen das die Gef\u00fchle und Empfindungen wieder hervorkamen. Dinge die sie teilweise sehr tief vergraben hatte wieder heraus zu holen. Sich zu erinnern und alles noch einmal durchleben.   ###   Als sie erwachte, waren ihre Gedanken unklar. Sofort bemerkte sie die schwere, schw\u00fcle Luft und den gammeligen Gestank, der es ihr fast unm\u00f6glich machte zu atmen. Ganz gezielt musste sie sich beruhigen und auf die Atmung konzentrieren, um nicht einem W\u00fcrgen nachzugeben: \/\/ Ich  habe bisher geatmet, also werde ich auch weiter atmen. Die Luft ist f\u00fcr mich atembar, ich muss es nur tun. Alles weitere ist unwichtig \/\/   Sie versuchte, etwas zu erkennen, aber obwohl sie die Augen weit aufri\u00df, konnte sie in der Dunkelheit nichts ausmachen. Es war und blieb Dunkel. War das eine leichte Vibration? War sie auf einem Schiff?   Langsam machte sie eine weitere Bestandsaufnahme. Sie lag auf einer Pritsche, konnte sich aber nicht aufrichten. Jegliche Versuche, dies zu tun, scheiterten. Eine unsichtbare Kraft schien sie genau dort zu fixieren. Nein, die Zehen konnte sie noch sp\u00fcren, mit den Fingern konnte  sie die Pritsche ertasten. Also funktionierte ihr K\u00f6rper noch.   Was anderes konnte es sein? War sie an die Pritsche fixiert? Langsam versuchte ihr Geist, die Lethargie abzusch\u00fctteln. Sie versuchte, sich zu erinnern. Wo war sie und was war geschehen?   Langsam kamen die Erinnerungen zur\u00fcck. Der rote Alarm, der Angriff der Klingonen. Die explodierenden Konsolen. Ihr Schiff hatte schwere Sch\u00e4den einstecken m\u00fcssen und sie hatte den Evakuierungsalarm gegeben. Der Rauch  der in ihre Nase bi\u00df war abscheulich. Verschmorte Kabel, Qualm. Ihre TAK, die ihr sagte, das sie nun ebenfalls gehen musste. Der flackernde Schirm, auf dem die Rettungskapseln zu sehen waren. Rettungskapseln die im kalten Weltraum schwebten und zwischen den Tr\u00fcmmern, die einmal ein Sternenflottenschiff gewesen waren, hindurchman\u00f6vrierten. Nicht jede Kapsel schaffte es &#8211; einige wurden zerst\u00f6rt, weil sie mit Tr\u00fcmmerteilen kollidierten oder schlicht in der Schussbahn der Klingonen waren. Andere wurden mit Traktorstrahlen eingefangen. Einige wenige, die offenbar entkamen. Was w\u00fcrde aus ihren Leuten werden? Klingonische Gefangenschaft relativ zu Beginn eines Kriegs war keine sehr hoffnungsfrohe Aussicht. Sie war Commodore, die Ainama war ihr Schiff. Sie w\u00fcrde damit untergehen, wie es sich geh\u00f6rte. Ihr Vater w\u00e4re vielleicht dann endlich stolz auf sie. Ein wenig schade fand sie es, dass sie Shay nicht noch mal begegnen w\u00fcrde. Es gab so viel, das sie ihm noch hatte an den Kopf werfen wollen &#8230;.   Sie erinnerte sich daran, die Selbstzerst\u00f6rung aktiviert zu haben. Das w\u00fcrde also ihr Ende werden &#8211; nur das es das eben nicht war. Sie war hier. Hatte \u00fcberlebt &#8211; nur &#8211; wie? Der Nebel in ihrem Kopf lichtete sich langsam, was man von der schwarzen Umgebung nicht sagen konnte.   Das Enterkomando. Sie erinnerte sich. Klingonen hatten sich auf der Br\u00fccke materialisiert. Zu sp\u00e4t, um die Selbstzerst\u00f6rung noch zu verhindern -aber nicht zu sp\u00e4t, um noch eine Commodore zur Gefangenen zu machen. Der Kampf war kurz gewesen, etwas hatte sie am Hinterkopf  getroffen und &#8230; sie musste ohnm\u00e4chtig geworden sein. Bis jetzt.   Wo war sie? Was wollte man von ihr? Wieso konnte sie sich nicht bewegen? Fragen auf die sie keine Antwort fand.   Sie lauschte in die Dunkelheit, doch abgesehen von dem beinah unbemerkten Vibrieren konnte sie keine Ger\u00e4usche wahrnehmen. Sie schloss bewusst die Augen &#8211; nicht das es in der Dunkelheit einen Unterschied gemacht h\u00e4tte. Dennoch war die Dunkelheit nichts Neues. Sie hatte einmal  3 Tage in einer unterirdischen H\u00f6hle ohne Licht zugebracht &#8211; Dunkelheit war ihr nicht fremd. Sie kontrollierte ihren Atem und lauschte bewusster als zuvor. Sie sp\u00fcrte das Vibrieren und war sich nicht sicher, ob sie auch ein leises Schleifen h\u00f6rte. Vielleicht bildetete sie es sich nur ein, vielleicht auch nicht.   Erneut versuchte sie, sich zu bewegen doch es gelang ihr nicht &#8211; egal wie sehr sie es versuchte. Was ihr blieb, war warten. Warten auf was immer folgen w\u00fcrde.   Claudia versuchte, sich an irgendetwas in ihrer Ausbildung zu erinnern, was ihr in dieser Situation h\u00e4tte helfen k\u00f6nnen. Aber selbst im Kommandolehrgang hatte man ihr nichts Konkretes beigebracht, was ihr nun hilfreich erscheinen w\u00fcrde. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit ging die T\u00fcr  auf. Sie wurde mit einer kleinen Leuchte angeleuchtet, sodass sie blinzeln musste, weil Ihre Augen sich nicht schnell genug an das Licht gew\u00f6hnen konnten. Dann merkte sie, wie zwei Gestalten auf sie zu kamen. Au\u00dferhalb ihres Gesichtsfeldes h\u00f6rte sie das akustische Signal einer  Konsole und wie von Zauberhand schien das Gewicht, das sie auf die Pritsche gedr\u00fcckt hatte, verschwunden. Ein Kraftfeld also. Sie spannte ihre Muskeln an und machte sich bereit. Kaum das der Klingone nach ihr griff, um sie hoch zu ziehen, schnappte sie seine Hand und drehte es in  unnat\u00fcrlichem Winkel. Er schrie auf, als das Handgelenk mit einem schnappenden Ger\u00e4usch brach.   Allerdings stachelte der Schmerz auch seine Wut an und die Faust der anderen Hand bohrte sich hart in Claudias Magen. Sie schnappte nach Luft und sah Sterne vor ihren Augen tanzen.   &#8222;Das Weibchen will spielen &#8211; dann tun wir ihr doch den Gefallen&#8220;, knurrte der zweite Klingone und obwohl Claudia den ersten Hieb abwehren konnte, war sie auf den zweiten nicht vorbereitet. Die Faust brach ihre Nase und im n\u00e4chsten Moment fand sie sich auf dem Boden liegend vor. Nur noch bem\u00fcht die Tritte, mit denen die Klingonen sie bedachten halbwegs abzuwehren, war an so etwas wie Verteidigung oder gar Gegenangriff nicht zu denken,   Ein dumpfes Grollen ert\u00f6nte pl\u00f6tzlich und einer der beiden Klingonen krachte knapp neben Claudia zu Boden. &#8222;Bringt dieses St\u00fcck Schei\u00dfe raus&#8220;, knurrte der hinzugetretene Klingone, der &#8211; obgleich er die anderen nicht \u00fcberragte &#8211; wohl Respekt genoss, der auf Angst fu\u00dfte. Bei  diesen Worten deutete er auf den klingonischen Soldaten, der nun neben Claudia auf dem Boden lag und es gewagt hatte, sich an seiner Gefangenen zu vergreifen. Der am Boden liegende wurde nach drau\u00dfen gezogen. Es war der, dem sie selbst das Handgelenk gebrochen hatte und eine leise Genugtuung erf\u00fcllte sie bei diesem Anblick. Dann wurde auch Claudia grob gepackt und auf die Beine gestellt. Diesmal wehrte sie sich nicht. Jeder Zentimeter ihres K\u00f6rpers schmerzte.   Halb selber gehend, halb abgeschleppt eskortierte man sie einen schwach erleuchteten Gang entlang. Als sie an einer T\u00fcr vorbei kamen, konnte sie am T\u00fcrschild noch Schriftzeichen erkennen. Sie hatte deutlich das Wort \u201aM\u00fcll\u2018 erkennen k\u00f6nnen. Das erkl\u00e4rte wenigstens den Gestank, der in diesem Raum war und der zweifelsohne auch an ihr haftete. Dass es keine eigene Arrestzelle gab, sprach daf\u00fcr, dass es sich um ein kleines Schiff handeln musste oder aber um einen St\u00fctzpunkt, der f\u00fcr diese Zwecke nicht eingerichtet war. Das k\u00f6nnte sich noch als Pluspunkt f\u00fcr sie herausstellen.   W\u00e4hrend sie stolpernd durch die G\u00e4nge gef\u00fchrt wurde, versuchte sie die Umgebung wahrzunehmen und sich einzupr\u00e4gen. Aber nichts deutete auf ihren Aufenthaltsort hin. Eine T\u00fcr wie die andere. Die G\u00e4nge reihten sich aneinander. Sie versuchte, ihrer Bewacher einzuordnen. Es waren  Klingonen, die mit stoischem Blick nach vorne guckten. Der dritte ging voraus, und schien den kleinen Trupp nicht weiter zu beachten. Stolperte sie, so zerrten sie weiter an ihr, ohne ihren Schnittrhythmus auch nur ein wenig zu ver\u00e4ndern. Sie w\u00fcrdigten sie keines Blickes und sie selber konnte zu wenig erkennen. Nur die roten Tupfen auf ihren Uniformen pr\u00e4gten sich ihr ein. Zuerst hatte sie es f\u00fcr normale Blutflecken gehalten, aber dann stellte sie fest, dass diese ein Muster bildeten und das dieses auf allen Uniformen gleich war.   Schlie\u00dflich glitt ein gro\u00dfes Schott auf und zu ihrer \u00dcberraschung befand sich dahinter ein Transporterraum. Ohne Umschweife wurde sie auf eine der Plattformen gestellt und sp\u00fcrte das bekannte Prickeln eines Beamvorgangs. Als sie ihre Umgebung wieder wahrnahm, befand sie sich in  einem kargen Raum mit einem Tisch und zwei St\u00fchlen. Ihre Bewacher gaben ihr einen kr\u00e4ftigen Schubser, sodass sie erst nach vorne strauchelte und dann der L\u00e4nge nach hin fiel.   Aus dem Augenwinkel sah sie einen Stiefel und w\u00e4hrend sie versuchte, sich aufzurichten sp\u00fcrte sie den zweiten Stiefel in ihrem R\u00fccken, der sie zwang, am Boden liegen zu bleiben. &#8222;Sie haben sich gefangen nehmen lassen wie ein ehrloser Hund. Den Rang Commodore haben sie nicht  verdient. Wenn die Sternenflotte nur mit solchen Leuten k\u00e4mpft, wird der Krieg bald gewonnen sein&#8220;, erkl\u00e4rte der \u00e4ltere Klingone mit einem verachtenden Unterton und verst\u00e4rkte sein Gewicht, sodass Claudia h\u00e4rter gen Boden gepresst wurde.   Sie spuckte das Blut, das sich in ihrem Mund gesammelt hatte aus und hatte nur ein &#8222;Screw you.&#8220; f\u00fcr den Mann \u00fcbrig.   Ein kehliges Auflachen erklang und der Stiefel in ihrem R\u00fccken entfernte sich. Dennoch wagte sie noch nicht, sich zu erheben. Die Pr\u00fcgel, die sie zuvor bezogen hatte, waren ihr noch zu lebhaft in Erinnerung. Sie schniefte, sp\u00fcrte das Blut, das ihr aus der Nase rann und nach unten  tropfte. Der metallische Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus. Sie h\u00e4tte sonst was f\u00fcr einen Schluck Wasser und ein Taschentuch gegeben aber sie wusste auch, dass sie sich ihrem Gegen\u00fcber keine Bl\u00f6\u00dfe geben durfte.   &#8222;Sieh zu, dass du die Informationen bekommst, die wir brauchen, M&#8217;Kor. Ich bin wieder auf der Br\u00fccke&#8220;, knurrte der \u00e4ltere Klingone nun und schien den Raum zu verlassen.   Der anderen, der den der Alte mit M&#8217;Kor angesprochen hatte (und den sie als jenen wieder erkannte, der den Tritten Einhalt geboten hatte), trat nun zu ihr und zog sie in die H\u00f6he um sie schlie\u00dflich auf den bereitgestellten Stuhl zu setzen. Ihre Arme wurden nach hinten gezogen  und gefesselt. Er ging dabei nicht unbedingt zart oder zimperlich mit der Gefangenen um &#8211; aber er bezeugte einen gewissen Respekt, der darin lag, dass er sie nicht am Boden liegen lie\u00df. Und die Fesseln deuteten darauf hin, dass er offenbar kein Risiko eingehen wollte.   Dann nahm er ebenfalls Platz, ihr gegen\u00fcber. Claudia blies sich eine Haarstr\u00e4hne aus dem Gesicht und bewegte ihren schmerzenden Kiefer, w\u00e4hrend sie den klingonischen Offizier mit den seltsamen roten Sprenkeln auf den Uniform-Schultern anfunkelte. Dieser lie\u00df sich davon aber nicht  beirren, sondern zog ein Messer. Nicht den Zeremoniendolch, sondern ein kleines, leicht gebogenes, scharfes Messer. Es war die Beil\u00e4ufigkeit dieser Geste, die Claudias Atem innehalten lie\u00df. H\u00e4tte er eine gro\u00dfe Geste daraus gemacht, drohend geknurrt und sie angestarrt &#8211; sie h\u00e4tte  gewusst, dass es ein Versuch w\u00e4re, sie einzusch\u00fcchtern. Doch diese Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der der Klingone das Messer pl\u00f6tzlich in der Hand hielt, konnte einem Angst machen. Hatte er sie vor der Pr\u00fcgelattacke gerettet, um sie jetzt zu t\u00f6ten? Vermutlich nicht. Aber es  gab viele unangenehme Dinge, die man mit einem Messer tun konnte und die einen Menschen nicht umbrachten. Jedenfalls nicht sofort. Fast schon verbl\u00fcfft nahm sie wahr, wie der Klingone eine ovales P\u00e4ckchen aus einer Tasche zog, das Papier auffaltete und darunter eine blutrote, eher eif\u00f6rmige Frucht zum Vorschein kam, die er in aller Seelenruhe zu sch\u00e4len begann.   &#8222;Verzeihen Sie den Ausbruch meines Untergebenen&#8220;, lie\u00df er sie im akzentuierten Sternenflottenstandard wissen. Die Tonlage seiner Stimme war ein emotionaler Bass. &#8222;Wir sind keine unbeherrschten Tiere, auch wenn manche unserer Feinde das wohl glauben wollen&#8220; Er sprach ruhig und  gesittet, wie ein Mann mit Bildung. &#8222;Oh &#8211; und damit wir uns nicht missverstehen: Nat\u00fcrlich sind sie eine Kriegsgefangene und das Zuf\u00fcgen von Schmerzen geh\u00f6rt zu unserer Kultur. Es ist quasi ein Zeichen der Ehrerbietung&#8220; Er l\u00e4chelte k\u00fchl. &#8222;Also werde auch ich ihnen Schmerzen  zuf\u00fcgen. Mindestens so lange, bis sie mir die Dinge sagen, die ich wissen will, denn ich wei\u00df, dass ihr Menschen ein ganz anderes Verh\u00e4ltnis zu Schmerzen habt wie wir &#8211; aber das muss ja nicht ungesittet geschehen.&#8220;   &#8222;Diese Nettigkeiten k\u00f6nnen Sie sich sparen, Sie&#8230;&#8220;, brauste Claudia auf, nur um auf einen beil\u00e4ufigen Wink von M&#8217;Kor hin von Schmerzen durchzuckt zu werden, wie sie nur ein klingonischer Schmerzstab verursachen konnte. &#8222;hnggghhhh&#8220; keuchte sie und ihr standen mit einem  Mal Tr\u00e4nen in den Augen.   &#8222;Das war Einstellung 6 von 15&#8220; informierte sie M&#8217;Kor. &#8222;Normalerweise fangen wir bei Menschen niedriger an&#8220;, lie\u00df er sie wissen. &#8222;Aber sie sind Commodore. Eine Flagoffizierin, nicht wahr? Also sollen sie auch entsprechend ihres Rangs behandelt werden.&#8220;   Claudia rang noch zu sehr nach Luft, um antworten zu k\u00f6nnen. Vor ihren Augen tanzten Sterne.   &#8222;Sehen Sie, Commodore &#8211; f\u00fcr viele Klingonen sind sie vor Allem eine Frau. Eine Menschenfrau noch dazu. Doppelt schwach. Man k\u00f6nnte sie versuchen zu vergewaltigen. Oder noch schlimmer &#8211; nicht ernst nehmen.\u201c   Claudia ben\u00f6tigte etliche Atemz\u00fcge ehe sie f\u00e4hig war zu antworten. &#8222;Was wollen sie?&#8220; brachte sie kr\u00e4chzend hervor. Stufe 6 von 15 &#8211; bei allen G\u00f6ttern und Heiligen. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, wie die restlichen Stufen sich anf\u00fchlten.   M&#8217;Kor schien \u00fcber die Frage beinah entt\u00e4uscht zu sein, l\u00e4chelte aber, ehe er sich eine Scheibe der Frucht g\u00f6nnte und gen\u00fcsslich a\u00df.   &#8222;Informationen nat\u00fcrlich. Was will die Flotte hier direkt vor unserer Haust\u00fcr? Einen St\u00fctzpunkt aufbauen?&#8220;, fragte er dann.   &#8222;Wir haben lediglich F\u00f6derationsb\u00fcrger evakuiert, ehe sie zwischen die Fronten geraten&#8220;, beharrte Claudia und zuckte im n\u00e4chsten Moment erneut unter dem Schmerzstab zusammen. Schwei\u00df lief ihr \u00fcber die Stirn, ihr Puls raste, schwarze Flecken tanzen vor ihren Augen und sie musste sich zwingen dringend ben\u00f6tigten Sauerstoff in ihre brennenden Lungen zu f\u00fcllen.   &#8222;Halten sie mich nicht f\u00fcr dumm, Commodore. Man schickt keinen Flagoffizier f\u00fcr solch ein Aufgabe.&#8220; meinte M&#8217;Kor gelangweilt. &#8222;Was ist ihre wirkliche Mission in diesem Sektor?&#8220; wiederholte er seine Frage.   Claudia zog r\u00f6chelnd die Luft ein und spuckte erneut Blut. &#8222;Ich war zuf\u00e4llig in der N\u00e4he&#8220;, kr\u00e4chzte sie und ein Nicken von M&#8217;Kor lie\u00df den Stab erneut zum Einsatz kommen. Diesmal verlor sie jedoch tats\u00e4chlich das Bewusstsein.   ###   Wie viel Zeit vergangen war, konnte sie nicht sagen. Es war eine Abfolge ewigen Dunkels gewesen. Schon schien die Begegnung mit M\u2019Kor nur noch eine fast unwirkliche Erinnerung. Sie war allein mit ihren Gedanken. Zu viele Gedanken f\u00fcr eine einzige Person. Die Gedanken konnten rasen, machten Spr\u00fcnge, dehnten sich aus und doch drehten sie sich immer wieder im Kreis: Was war mit ihrer Crew passiert und wie lange w\u00fcrde sie dieser Befragung noch standhalten k\u00f6nnen? Ihre einzige Hoffnung auf einem kleinen Schiff zu sein hatte sich inzwischen in Luft aufgel\u00f6st. Auch wenn sie nicht viel auf dem Weg von ihrer Zelle bis zum Befragungsraum erkannte, so war sie inzwischen auf einem deutlich gr\u00f6\u00dferen Schiff. Ihre Zelle hatte sogar sanit\u00e4re Anlagen, auch wenn sie vermutete, dass sie den urspr\u00fcnglichen Geruch niemals wieder aus der Nase bekommen w\u00fcrde. An eine Flucht war hier nicht zu denken. Selbst wenn es ihr gelang, aus der Zelle zu entkommen, w\u00fcrde sie es niemals bis in einen Hangar schaffen oder gar ein Shuttle stehlen k\u00f6nnen.   Ihr w\u00e4re es lieber gewesen, wenn es ein schnelles Ende gegeben h\u00e4tte &#8211; so oder so. Sie mochte es sich nicht eingestehen. Aber dieses Hinhalten machte sie langsam m\u00fcrbe. Dieses Existieren im zeitlichen Nirgendwo war nichts f\u00fcr Sie. Ein Flagoffizier der Sternenflotte war nicht dazu  ausgebildet, nur zu existieren. Er war daf\u00fcr ausgebildet, die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen. Die Kontrolle zu haben. Aber hier hatte sie keine Kontrolle. Es gab auch keine Situation, \u00fcber die man Kontrolle haben konnte. Es gab nichts, nur die Dunkelheit und das Surren des schwach erleuchteten Kraftfeldes ihrer Zelle.   Manchmal versuchte sie, sich in Gedanken zu etwas Sch\u00f6nem zu fl\u00fcchten. Etwas, f\u00fcr das es sich zu Leben lohnte. Sie wusste, sie brauchte so etwas. Etwas an dem sie sich festhalten konnte, zu dem sie sich geistig fl\u00fcchten konnte, wenn die n\u00e4chste Befragung begann. Die Fragen, die er ihr stellte, hatten sich ver\u00e4ndert. Fast schien es als w\u00fcsste er bereits mehr und wollte nur noch eine Best\u00e4tigung durch sie. War das m\u00f6glich? Konnte es sein, dass andere Gefangene ihrer Crew den Befragungen nicht standgehalten hatten? Nein, niemand au\u00dfer ihr war eingeweiht gewesen. Nicht einmal ihr XO hatte alle Einzelheiten gekannt und der war tot.   Sie sch\u00fcttelte den Kopf und glitt von der Pritsche. Es half nichts, sich \u00fcber solche Dinge Gedanken zu machen. Sie sollte bei Kr\u00e4ften bleiben. Eine Fluchtm\u00f6glichkeit finden. Sie begann mit Liegest\u00fctz, auch wenn ihr K\u00f6rper schmerzte. Sie biss die Z\u00e4hne zusammen und versuchte den Schmerz zu ignorieren. Immerhin das dies ein Zuckerschlecken im Vergleich zum Schmerzstab den M&#8217;Kor an ihr benutzte.   ###   Irgendwann kam jemand und holte sie ab. Wieder wurde sie auf beiden Seiten eskortiert. Dann brachte man sie in eine Art Frachtraum. Dort fesselte man sie an eine solide S\u00e4ule, sodass sie so aufrecht stehen musste, dass es ihr im R\u00fccken wehtat.   Vermutlich sollte sie zu einem anderen Ort gebracht werden und musste hier nun warten. Aber dann erkannte sie, dass vor ihr eine sehr mitgenommene Rettungskapsel der Ainama stand. Die Kennung war nur noch zu erahnen. Aber sie konnte es f\u00fchlen, dass es ein Teil von dem Schiff  war, dass sie einmal befehligt hatte.   Verwundert stellte sie fest, dass die Begleiter sie alleine lie\u00dfen. Noch bevor die T\u00fcr zuglitt, h\u00f6rte sie M&#8217;Kors ruhige Stimme. \u201cIhre letzte M\u00f6glichkeit, Commodore. Was will die FLotte in diesem Sektor? Wen sie das Leben ihrer Leute retten wollen, antworten sie mir jetzt.&#8220;   Claudia schluckte und sah zur Rettungskapsel. Sie wusste nicht, wer drin war. Ob \u00fcberhaupt jemand drin war. Sie sp\u00fcrte die inneren Zweifel.   &#8222;Ihre Antwort Commodore!&#8220;, forderte M&#8217;Kor und riss Claudia aus ihren finsteren Gedanken.   &#8222;Ist die Gleiche wie immer. Wir wollten nur unsere B\u00fcrger aus dem Frontgebiet evakuieren. Ich kann ihnen keine andere Antwort geben, weil es keine andere gibt&#8220;, beharrte sie und wusste, dass das Schicksal der Insassen der Kapsel damit besiegelt war.   In diesem Moment glitt das Schott auf der anderen Seite des Frachtraums ohne Vorwarnung auf. S\u00e4mtlicher Sauerstoff und aller Inhalt des Raums wurden in den Weltraum gesogen. Und w\u00e4re Claudia nicht an der S\u00e4ule festgebunden gewesen, so w\u00e4re auch sie mit hinausgezogen worden. So aber sah sie zu ihrem Entsetzen, wie die Rettungskapsel in der Unendlichkeit des Weltraums verschwand. Noch immer war das Schott ge\u00f6ffnet. Sie hatte vor lauter \u00dcberraschung eingeatmet, das war ihr Gl\u00fcck gewesen, denn so hatte sie ein paar wertvolle Sekunden gewonnen. Was wollten die Klingonen von ihr, wenn sie sie hier einfach ersticken lassen wollten?   Jetzt war unweigerlich der Moment gekommen, an dem sie den Reflex zu Atmen nicht l\u00e4nger unterdr\u00fccken konnte. Sie wusste, sie w\u00fcrde nichts Einatmen. Noch mit einer letzten Anstrengung versuchte sie, den Moment hinauszuz\u00f6gern. Doch dann passierte es und als sie den Mund \u00f6ffnete,  f\u00fcllten sich ihre Lungen nicht, sondern die Leere schien sich noch weiter in ihr auszubreiten. Der Atemreflex lie\u00df sie immer wieder nach Luft schnappen. Langsam sickerte die Gewissheit in ihr Bewusstsein, dass sie hier einen qualvollen Erstickungstod erleiden w\u00fcrde.    ###   Als sie erwachte, war sie erneut in ihrer alt bekannten Zelle. Sie war nicht tot. Noch nicht. Die Klingonen&#8230; M&#8217;Kor war also immer noch nicht mit ihr fertig. Die Fesseln hatten sich tief in ihre Haut gegraben, w\u00e4hrend das Universum versucht hatte, sie aus jenem Frachtraum zu  ziehen. Der Schmerz der ihren K\u00f6rper erf\u00fcllte war ihr bekannt. Zu gut bekannt. Sie versuchte, sich daran zu erinnern, wie ein Leben ohne Schmerzen aussah. Die Leute in der Rettungskapsel w\u00fcrden nun keine Schmerzen mehr haben. Nie wieder Schmerzen haben. Sie waren tot, w\u00e4hrend  sie selbst noch immer lebte.   Die Erinnerung daran sorgte daf\u00fcr das ihr Magen rebellierte und sie er gerade noch schaffte, sich zur Seite zu drehen. Der Geruch ihres eigenen Erbrochenen stieg in ihre Nase und verst\u00e4rkte den W\u00fcrgreflex nur noch.   M\u00fcde und durch die Anstrengung verschwitzt lie\u00df sie sich wieder auf die Pritsche sinken. Dunkler Schlaf \u00fcbermannte sie und sie lie\u00df einfach darin fallen.   ###   Der Aufprall war heftig und irgend was schien gebrochen zu sein. Der hei\u00dfe Schmerz, der ihren K\u00f6rper durchfuhr, begann an ihrer H\u00fcfte und strahlte \u00fcber den gesamten K\u00f6rper. Sie versuchte, sich aufzurichten, lie\u00df es jedoch schnell bleiben. Die Art wie sich der Untergrund bewegte  sagte ihr, dass dieses Schiff in einem Gefecht war. Leise Hoffnung keimte in ihr auf. Vielleicht w\u00fcrde all dies nun ein Ende haben? Das Letzte was sie wollte, war ausgerechnet auf einem klingonischen Kreuzer sterben, aber inzwischen befand sie sich in einem Stadium, in dem sie  den Tod als solches durchaus willkommen hie\u00df.   Pl\u00f6tzlich deaktivierte sich das Kraftfeld ihre Zelle und einer der W\u00e4chter trat hektisch ein. Es schien Ironie des Schicksals zu sein, dass jetzt, da sie mit einem W\u00e4chter allein war, sie au\u00dfer Stande war, sich irgendwie zu wehren. Stattdessen schrie sie vor Schmerzen auf, als  dieser sie grob packte und sie hochzog. Ihr wurde schwarz vor Augen. Ihre H\u00fcfte war eindeutig gebrochen. Das n\u00e4chste was sie wahrnahm, waren blinkende Lichter und klingonische Hektik, die sich in lautstarken Fl\u00fcchen \u00e4u\u00dferte. Ihr W\u00e4chter hatte sie kurzer Hand \u00fcber seine Schulter geworfen und lie\u00df sie nun erneut zu Boden fallen. Diesmal brachte sie lediglich ein kurzes Wimmern zustande, ehe M&#8217;Kor seine Hand in ihre Haare grub und ihren Kopf nach oben ri\u00df.   Der Schmerz lie\u00df sie f\u00fcr einen Augenblick vieles in absoluter Klarheit sehen. Sie erkannte, dass sie auf der Br\u00fccke des Kreuzers war, dass diese schon bessere Zeiten gesehen hatte &#8211; und dass ihr Bruder Shay ihr mit versteinerter Mine \u00fcber den Hauptschirm entgegenblickte.   Ihre Gedanken rasten und stolperten zeitgleich, w\u00e4hrend sie versuchte, der Unterhaltung zu folgen.   &lt;QUOTE&gt;  &#8222;Folgen Sie uns &#8211; oder retten Sie sie. Ihre Wahl. Wir sind auf jeden Fall mit ihr fertig&#8220; sagte der Klingone grimmig.  &lt;\/QUOTE&gt;   Der Schirm erlosch und Claudia sp\u00fcrte wie M&#8217;Kor seinen Griff in ihren Haaren l\u00f6ste.   &#8222;Sie waren eine ausgezeichnete Gefangene. Viel widerstandsf\u00e4higer, als Kaybok erwartet hatte. Sie haben ihren Rang zu Recht. Leben Sie wohl &#8211; und sterben Sie gut&#8230; an einem anderen Tag&#8220; Sie konnte sp\u00fcren, dass er es ernst meinte. Die Emotionen des b\u00e4rtigen Klingonen lagen deutlich in seiner Stimme &#8211; auch wenn dies nichts mit Sentimentalit\u00e4t zu tun hatte.   &#8222;Ach &#8211; und verzeihen Sie bitte die Sache mit der Kapsel. Das war nicht meine Idee &#8211; ich mache Dinge richtig.&#8220;   Im n\u00e4chsten Moment sp\u00fcrte Claudia das bekannte Kribbeln des Transportvorgangs &#8211; und fand sich im n\u00e4chsten Augenblick in der Schw\u00e4rze des Alls wider. Die erbarmungslose K\u00e4lte des Weltraums, in dem sie nun schwebte,trieb ihr die letzte verbliebene Luft aus ihren Lungen. Ein  kleiner Teil ihres Gehirns sagte ihr, dass der Ort wohl kalkuliert gewesen sein musste, denn weder erstarrte sie sofort zu Eis, noch wurde sie von der Strahlung des Sterns gebraten. Aber was bedeutete das schon? Sie riss die Augen auf, die aus den Augenh\u00f6hlen hervorzutreten drohten. Lichter tanzten vor ihren schmerzenden Augen und sie wusste nicht, ob das Raumschiffe waren und nur eine Einbildung. Aber irgendwie, schien das Flimmern um sie herum einer Transportererfassung zu \u00e4hneln. Dann h\u00fcllte v\u00f6llige Dunkelheit sie ein.   ####   Claudia atmete tief durch und starrte auf die Lavalampe. Erneut ben\u00f6tigte sie Zeit, um sich zu sammeln. Die Gedanken wieder zu ordnen.   &#8222;Als ich wieder erwachte, befand ich mich auf der Krankenstation der Hephaistos, wie mir gesagt wurde. Man hatte &#8211; Shay &#8211; hatte also die Verfolgung der Klingonen tats\u00e4chlich abgebrochen, um mich zu retten. Die Tatsache, dass ich ausgerechnet ihm mein Leben verdanke ist schon eine  bittere Ironie des Schicksals. Schlie\u00dflich war er es, der damals meinen Traum von einer Familie platzen lie\u00df. Und nun &#8230; nun hat er alles, was ich jemals wollte. Ein Kommando, einen Ehepartner und nun sogar ein Kind. Zwar nur ein Pflegekind aber dennoch &#8230;. Er lebt meinen Traum &#8230; &#8220; Sie stockte, als sie sp\u00fcrte, wie die alte Wut auf ihren Bruder hochkochte.   W\u00e4hrend ihrer Gefangenschaft hatte sie sich geschworen sich mit Shay auszusprechen wenn sie \u00fcberlebte und die Chance dazu bekam und nun &#8230; nun waren sie beide hier und sie hatte nicht den Mut dazu.   &#8222;Computer, pers\u00f6nliches Logbuch schlie\u00dfen.&#8220; befahl sie schlie\u00dflich und r\u00e4usperte sich anschlie\u00dfend. Ihre Stimme klang rau und belegt. Der Computer quittierte den Befehl mit einem best\u00e4tigenden Piepsen. Sie versp\u00fcrte eine innere Ruhe und musste zugeben, dass Shays Idee mit der Lampe vielleicht doch nicht so schlecht gewesen war.   Einige Male hatte sie bereits versucht, die Geschehnisse in ihrem pers\u00f6nlichen Logbuch aufzuzeichnen und war bislang immer gescheitert. Die Erinnerungen waren frisch, zu frisch vielleicht, andererseits f\u00fchlt es sich nun, da sie alles verbal losgeworden war, sehr viel besser an.  Sie f\u00fchlte sich ruhiger und entspannter. Vielleicht w\u00fcrden nun auch die Albtr\u00e4ume aufh\u00f6ren oder zumindest weniger werden. Falls nicht blieb ihr immer noch der Weg zu einem Psychologen. Blieb noch die Aussprache mit Shay.   Mit einem Seufzen erhob sie sich und griff nach der Lampe. Sie w\u00fcrde sie ihm zur\u00fcckbringen und dann &#8230;   So ganz konnte sie sich Shay nicht dabei vorstellen sie zu benutzen, andererseits machte er seit neustem auch Yoga \u00dcbungen. Es war also nicht so weit her geholt und nach den aktuellen Ereignissen um seine Chefingenieurin w\u00fcrde er die Lampe vielleicht selbst brauchen.    &lt;\/RPG&gt;  &lt;SUM&gt;  # Zeit: MD 03.2130 # Ort: G\u00e4stequartier Claudia Ruthven Claudia versucht sich mit Hilfe von Shays Lavalampe zu entspannen und die Gefangenschaft bei den Klingonen aufzuarbeiten  &lt;\/SUM&gt;  &#8212;  submitted by  Kim &amp; Mac [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Recollection Betreff: Recollection Von: MacKyMacKenzie@googlemail.com Datum: 06.06.2019, 19:57 An: Moin, ich habe mich zusammen mit Kim mal dran gemacht und versucht Claudias Gefangenschaft bei den Klingonen zu beschreiben. Der Text enth\u00e4lt also gewisse Gewaltszenen und ist nicht wirklich Missionsrelevant sondern soll einfach nur einen Einblick geben in das was sie erlebt hat. Au\u00dferdem ist er&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190606-recollection-586\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Recollection&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5123","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5123"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5123\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5281,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5123\/revisions\/5281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}