{"id":5131,"date":"2019-10-19T21:14:42","date_gmt":"2019-10-19T21:14:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190622-willkommen-594\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:54","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:54","slug":"20190622-willkommen-594","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190622-willkommen-594\/","title":{"rendered":"Willkommen"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Willkommen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Christian <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>22.06.2019, 10:18<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>USS-Hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;NRPG&gt;Hallo ihr Lieben,hier dann also &#8211; f\u00fcr die, die schon auf die Hauptmission warten &#8211; dasangek\u00fcndigte RPG zum Einflug in das Thassos-System mit dem Versuch eines&#8220;Kameraschwenks&#8220; \u00fcber das System und erste Bilder zu erzeugen, die einEintauchen in die fremde Kultur erlauben. Wir hoffen, dass uns diesgelungen ist., und freuen uns \u00fcber die ersten RPGs im Thassos-System.Wenn ihr schreibt, denkt bitte daran, dass es eine Speziesbeschreibung<a class=\"moz-txt-link-rfc2396E\" href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/logbuch\/spezies-kikonen\/\">&lt;https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/logbuch\/spezies-kikonen\/&gt;<\/a>gibt, in der es absichtlich von sozialen Fallen und Schwierigkeiten nur sowimmelt. Nat\u00fcrlich sind die Offiziere der Sternenflotte nicht dumm undeinige Dinge &#8211; wie die Zusammensetzung der Atmosph\u00e4re &#8211; k\u00f6nnen sicherlichleicht heraus gefunden werden. Andere Dinge sind schwieriger zu umschiffenund es ist gewollt, dass wir mit der Fremdartigkeit einer anderen Kulturund den Schwierigkeiten im Umgang miteinander spielen. L\u00f6st also bittenicht alle Schwierigkeiten sofort auf, in dem wir &#8218;zuf\u00e4llig&#8216; einen altenDatenspeicher oder einen hilfreichen Erkl\u00e4rb\u00e4ren finden. Fragt eucheinfach, was eine spannende Star Trek Folge ergeben w\u00fcrde und was ihr gernesehen w\u00fcrdet &#8211; wenn die Crew der Enterprise die Probleme der &#8218;FairpointStation&#8216; (TNG 1&#215;01 und 1&#215;02) sofort durch schaut h\u00e4tte, w\u00e4re es eine sehrkurze Folge geworden :)Und wie Mac schon sagte: Ob die Mission gelingt oder scheitert und aufwelche Art und Weise ist vollkommen offen. Weder m\u00fcssen wir zwangsl\u00e4ufig&#8217;gewinnen&#8216;, noch ist es verboten, dass wir die Schildtechnologie docherlangen.Dann also viel Spa\u00df beim Lesen. Und lasst euch bitte von dieser Mail auchnicht unter Druck setzen, die anderen Handlungsstr\u00e4nge sofort zu beenden:Ich freue mich pers\u00f6nlich noch sehr \u00fcber weitere Mails zum Thema &#8222;Rettungder Ainama Crew&#8220;, der &#8222;Party im Topf voll Gold&#8220; und anderer Geschehnisse!In R\u00fccksprache mit Mac habe ich dieses RPG auf MD 5 datiert &#8211; dann bleibtuns auch noch Zeit, weitere Notsignale anzufliegen und die Leuteaufzusammeln &#8211; wenn dann auch vielleicht eher im &#8222;off&#8220;.Liebe Gr\u00fc\u00dfeEffi&lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;#Ort: Am Rande des Thassos Systems, in der N\u00e4he des klingonischen Raums -USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: MD 5.21.41&#8243;Sir, wir erreichen gleich das Thassos System&#8220;Die Meldung von der Flugkontrolle lie\u00df Sureya aufschrecken. Sie hatte essich auf dem Kommandosessel gem\u00fctlich gemacht und bis eben ihren eigenenGedanken nachgehangen. Nun aber richtete sich die \u00c4gypterin auf, streckteden R\u00fccken und zog sich in einer fast unterbewussten Geste die Uniformglatt.&#8220;Deaktivieren Sie die Tarnvorrichtung und gehen Sie unter WARP&#8220; befahl siemit ruhiger Stimme. &#8222;Voller Stopp bei 1 AU Entfernung zum System.&#8220;&#8220;Aye, Sir&#8220; best\u00e4tigte Ensign Savek, der in der heutigen Nachtschicht dasSchiff steuerte. Sureya sch\u00e4tzte den jungen Vulkanier, der sich stets imHintergrund hielt und kaum auf sich aufmerksam machte.Im n\u00e4chsten Moment endete der blaue Alarm, als die Tarnvorrichtung von dertaktischen Konsole deaktiviert wurde.&#8220;Unter Warp&#8220; meldete der Pilot, was auch gleich zu sp\u00fcren war. &#8222;Entfernungzur Heliopause betr\u00e4gt 17 AE, n\u00e4hern uns auf vollem Impuls.&#8220;&#8220;Haben wir irgendwas auf den Frequenzen? Scans?&#8220; wollte die EO von denanderen Stationen wissen.&#8220;Nichts auf den \u00fcblichen Gru\u00dffrequenzen, keine Notrufe. Ich empfangeverschl\u00fcsselte Datenverkehr auf dem unteren Theta-Subwellen-Band&#8220;  meldeteEnsign Temba Qwara.&#8220;Ich scanne verrrrschiedene Objekte am Rrrrand des Systems. Es scheint sichum eine Arrrrt Sondennetz zu handeln&#8220; Lt. S\u2019eerrin stand an der taktischenKonsole und lie\u00df ihre Pfoten \u00fcber diese huschen. &#8222;Das System selbst weistSpuren einer WARP-Zivilisation auf, ich kann derzeit aber noch keineSchiffe zuordnen. Au\u00dferhalb des Systems keine Auff\u00e4lligkeiten.&#8220;&#8220;Danke. Auf den Schirm&#8220;Der Hauptschirm flammte auf und f\u00fcllte sich mit der Schw\u00e4rze des Weltraums,in deren Mitte ein gelblich-wei\u00dfer Punkt leuchtete. Langsam vergr\u00f6\u00dfertesich der Ausschnitt und zeigte ein Sonnensystem von schr\u00e4g oben. Um diezentrale Sonne kreisten mehrere Planeten. Wie viele Systeme teilte sichauch das Thassos-System in einen inneren und einen \u00e4u\u00dferen Bereich, diedurch einen Asteroideng\u00fcrtel von einander getrennt waren. Die beiden\u00e4u\u00dferen Planeten, jenseits des Asteroideng\u00fcrtels, waren zwei beringteGasriesen, ein blaues und ein gr\u00fcnes Juwel in der  Dunkelheit des Alls,jeweils umkreist von mehreren Monden.W\u00e4hrend der gr\u00fcne Gasriese mit seiner glatten, fast wie poliert wirkendenOberfl\u00e4che, auf Sureya beruhigend wirkte, so empfand sie das unruhige Blaudes anderen Gasriesen irgendwie als t\u00fcckisch, fast wie ein b\u00f6sartiges Auge,dass sie anstarrte. Da die Farbe gr\u00fcn &#8211; wadj &#8211; im alt\u00e4gyptischen Glaubendie Bedeutung von Leben, Wachstum, Fruchtbarkeit, Regeneration, Vegetationund Freude hatte, konnte sie die Wirkung der F\u00e4rbung des ersten Gasriesennachvollziehen. Khesbedj &#8211; blau &#8211; war aber ebenfalls eine positive Farbe:Die Farbe von Wasser, des fruchtbarem, lebensspendenden Nils, aber auch dieFarbe des Himmels, der G\u00f6tter und der Sch\u00f6pfung. Warum also empfand sie denAnblick als unangenehm? Waren es die St\u00fcrme, die anscheinend auf derOberfl\u00e4che tobten? Oder war es ein Omen, eine Warnung ihrer G\u00f6tter gar? Wardieser Gasriese vielleicht der Sitz der G\u00f6tter der Kikonen  &#8211; G\u00f6tter, diew\u00fctend \u00fcber ein Eindringen sein w\u00fcrden?Obgleich Sureya eine moderne Frau und Offizierin der Sternenflotte war, warsie doch auch eine religi\u00f6se Frau und vertraute auf ihr Bauchgef\u00fchl.Vielleicht sollten sie vorsichtig sein, das &#8218;Blau&#8216; nicht zu ver\u00e4rgern. Siew\u00fcrde es im Hinterkopf behalten &#8211; wof\u00fcr auch immer das gut sein mochte.&#8220;3,5 AE&#8220; riss die Meldung des Vulkaniers an der Flugkontrolle sie aus ihrenGedanken.&#8220;Noch immer nichts auf den Gru\u00dffrequenzen. Soll ich die Kikonen rufen?&#8220;fragte der Afrikaner an der COMM.&#8220;Noch nicht, Ensign. Wir wollen nicht ungeduldig erscheinen&#8220;Ihrer Erfahrung nach hatte die Sternenflotte die Tendenz, des \u00f6fteren mitder T\u00fcr ins Haus zu fallen. Die menschliche Natur war eine neugierige undman neigte dazu, sich lautstark anzuk\u00fcndigen. Doch auch in der irdischenGeschichte gab es Kulturen, die h\u00f6fliches Warten und Zur\u00fcckhaltungsch\u00e4tzten. Und die Tatsache, dass von den Kikonen so wenig zu sehen war,lie\u00df Sureya instinktiv vermuten, dass ein solches Verhalten hier diebessere Wahl war. Immerhin deuteten die Daten an, dass die Kikonentechnologisch en par mit der Sternenflotte und dem klingonischen Reich war.Da sie zudem anscheinend nur auf ihr eigenes System beschr\u00e4nkt war, war essehr unwahrscheinlich, dass man sie nicht bereits wahr genommen hatte.&#8220;2,7 AE&#8220;Stille breitete sich auf der Br\u00fccke aus, nur unterbrochen vom sporadischenPiepen einer Konsoleneingabe. Sureya konnte sp\u00fcren, wie die Spannunglangsam auf die Br\u00fccke kroch und sich dort fest setzte. Diese Spannungber\u00fchrte jeden hier und sorgte daf\u00fcr, dass sich die Muskeln anspannten.Vermutlich war es die Ungewissheit, die diese Spannung erzeugte. Dieseseltsame Mischung aus aufregender Neugier und  gespannter Vorsicht, diesich einstellte, wenn man dabei war, etwas zu tun, was noch niemand zuvorgetan hatte. Wie die Kikonen wohl sein w\u00fcrden?&#8220;1,1 AE&#8220; vermeldete Ensign Savek da von vorne. &#8222;Voller Stopp&#8220; DerGegenschub lie\u00df die Hephiastos an der Stelle halten, wonach das  mittelseine Schwerefeldes verankert wurde. &#8222;0% Impuls. Entfernung zur Heliosph\u00e4re149\u202f592\u202f619\u202f560 Meter&#8220;Streng genommen nicht exakt eine AE, aber nahe genug dran.&#8220;Sir?&#8220; stellte Quemba eine Frage, ohne sie wirklich auszusprechen.&#8220;Wir warten&#8220; entschied Sureya.***&lt;NRPG&gt;Zur Erinnerung &#8211; die Speziesbeschreibung der Kikonen findet ihr unter<a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/logbuch\/spezies-kikonen\/\">https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/logbuch\/spezies-kikonen\/<\/a>Hier schreiben wir nun etwas zur \u00c4sthetik der Kikonen.Zu den Namen, die im ersten Moment etwas kompliziert wirken k\u00f6nnen, hiernoch einmal der \u00fcbliche Aufbau: [optional Titel] [Sippennamen][Familiennamen] [Vornamen] atto [Herkunft, meist Stadt oder Region]&lt;\/NRPG&gt;#Ort: Taktische Station &#8218;Themos&#8216;, auf einem der Monde um Thassos VII#Zeit: w\u00e4hrend des Anflugs der Hephaistos&#8220;Ein fremdes Schiff ist gerade au\u00dferhalb unserer Grenzen aus dem Andersraumgekommen und n\u00e4hert sich, Yevirax&#8220;Die Meldung lie\u00df <b class=\"moz-txt-star\">*Sikaar Numaris Adaia atto Tyre*<\/b>, Generalin derSystemverteidigung, den Kopf drehen. Die gr\u00fcn-braunen Augen der Kikoninsahen zu der deutlich j\u00fcngeren Lieutenant, die am Bedienungsfeld desScanners stand und Meldung gemacht hatte. Der Scanner bestand aus einemgeschwungenen metallenen Fu\u00df, der einen entarteten, bauchigen Halbkreisbeschrieb und eine auf der oberen Spitze platzierten Kugel, welche an deroberen Seite schr\u00e4g abgeschnitten worden war und so eine Bedienfl\u00e4che bot.\u00dcber ihr schwebte eine holographische Ansicht des sich n\u00e4hernden Schiffs,als Display. Das widerstandsf\u00e4hige, nicht-rostende und wenig reaktiveMetall hat eine rot-goldene F\u00e4rbung und wurde von den Kikonen &#8218;Oricalk&#8217;genannt. Viele haltbare technische Gegenst\u00e4nde bestanden aus diesemMaterial, w\u00e4hrend das silbrige, noch stabilere aber auch schwerere &#8218;Adamas&#8217;eher f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Strukturen wie Raumschiffh\u00fcllen oder St\u00fctzpfeilerVerwendung fand.&#8220;Ist es die Erden-F\u00f6deration, Ypolochatrix?&#8220;Die von der Generalin angesprochene <b class=\"moz-txt-star\">*Gete Strovakos Elena atto Tyre*<\/b> wareine dunkelblonde, athletische Kikonin Ende 20. Wie viele Soldatinnen ihresRanges trug sie eine knielange, asymmetrische, \u00e4rmellose Tunika aus einemleichten Stoff &#8211; dem irdischen Leinen nicht un\u00e4hnlich &#8211; mit aufwendigverziertem, farbigen Saum. Diese Tunika war \u00fcber den Schultern mit Klammernaus Oricalk geschlossen und an den Seiten offen. Als Leutnant durfte sie essich erlauben, den trainierten Bauch zu zeigen und so hatte der Stoff dorteine Aussparung, die den Blick auf einen Edelstein im Bauchnabel frei gab(was ihr allerdings den Ruf eingebracht hatte, eitel zu sein). Im Bereichder Brust trug sie eine Art Panzerung aus Oricalk-Schuppen, die die schmaleOberweite umschmeichelte und einen Ausschnitt zauberte. Gleichzeitig dientediese Vorrichtung als Projektor f\u00fcr den Schildgenerator, den sie amWaffeng\u00fcrtel trug, wo auch ihr schlankes, in der Mitte der Klinge mitseitlichen Einbuchtungen versehenes, Schwert in seiner Scheide hing. An denUnterarmen trug sie Armschienen aus Oricalk, die nicht nur ein Rundschildprojizieren konnten, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht praktischwaren. So war in ihnen ein Kommunikator ebenso eingebaut, wie einAnalyseger\u00e4t &#8211; dem Trikorder der Sternenflotte nicht un\u00e4hnlich. Auchgew\u00e4hrte ein holographisches Interface Zugriff auf die milit\u00e4rischenSysteme der Kikonen und die darin eingebetteten Datenbanken.Um den Hals trug sie einen schmalen, offenen Reif mit ihrem Rangabzeichen -dieser war urspr\u00fcnglich aus einer Halskrause mit Schulterpanzer entstanden,die die Vorfahren der heutigen Kikonen als Schutz gegen bestimmte Raubtiereihres Planeten getragen hatte. Im Laufe der Jahrhunderte war er &#8211; mangelsNotwendigkeit &#8211; immer weiter geschrumpft. Da er aber traditionell dieRangabzeichen einer Soldatin getragen hatte, wurde er nie ganz entferntsondern entwickelte sich in seine heutige Form. Komplettiert wurde dieAufmachung durch den &#8211; aufgeschlagenen &#8211; schwarzen Mantel (einem irdischenChlamys nicht un\u00e4hnlich) mit rotem Saum und dem Wappen derSystemverteidigung sowie leichten Schn\u00fcrsandalen aus hellem Leder.&#8220;Der Kennung entsprechend ist dem so, Yevirax&#8220; meldete Elena.&#8220;Sie kommen sp\u00e4ter als erwartet.&#8220;&#8220;Herrin?&#8220;&#8220;Schon gut, Ypolochatrix. Beobachten. Melden, sollten sie versuchen, in dasSystem einzudringen.&#8220;Nun war es also soweit. Die F\u00f6deration war da. Adaia war nicht gl\u00fccklich\u00fcber die Entscheidung ihrer Atrexa, die Fremden einzuladen &#8211; aber nat\u00fcrlichfolgte sie. Sie pers\u00f6nlich war der Meinung, dass die Kikonen auch zuk\u00fcnftiggut alleine zurecht kommen w\u00fcrden &#8211; doch die Atrexa hatte entschieden, eine\u00d6ffnung in Erw\u00e4gung zu ziehen, insbesondere in Anbetracht der Entwicklungenbei diesen barbarischen Klingonen, bei denen die Frauen ihre M\u00e4nner in denKrieg schickten und ihnen hohe Positionen zu sprachen. Vermutlich einzigund allein deswegen, weil bei ihnen Kunst und Kultur nicht weit genugentwickelt waren, um die M\u00e4nner angemessen zu besch\u00e4ftigen.Die Zeit verstrich. Zeit, in der das Schiff der Erdenflotte n\u00e4her kam. Dannjedoch vermeldete Elena:&#8220;Das fremde Schiff hat gestoppt. Etwa 1,3 Helionos vom Rand unsererSchildlinie entfernt.&#8220;&#8220;Es ist gut zu sehen, dass sie mehr Anstand besitzen, als diese Klingonen.&#8220;&#8220;Soll ich sie kontaktieren, Yevirax?&#8220;&#8220;Nat\u00fcrlich nicht, Ypolochatrix&#8220; antwortete die Generalin mit einemStirnrunzeln. &#8222;Noch nicht. Wir wollen ja schlie\u00dflich nicht, dass es soaussieht, dass sie sich versp\u00e4tet haben und sich deswegen sch\u00e4men m\u00fcssen.&#8220;Au\u00dferdem wollte Adaia pr\u00fcfen, ob die Fremden auch weiterhin \u00fcber Anstandverf\u00fcgten.***#Ort: USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: Etwa eine Stunde sp\u00e4ter&#8230;Dunkle Schatten, die sich an ein Flu\u00dfufer dr\u00e4ngten. Lange Schatten mitHundeschnauzen, die sich geduckt hielten, als seien sie auf der Jagd. DasWasser des Flu\u00df war grau und tr\u00e4ge, wie fl\u00fcssiges Blei, dass die S\u00fcnderumfangen sollte.Ein einzelnes, blaues Auge blickte aus dem Himmel herab. Erbarmungsloserfasste es die Gestalt der EO und sah tief in sie hinein. Ein Sturm schiendie \u00c4gypterin zu erfassen und durchzusch\u00fctteln. Eine Feder schwerer alsGold schwebte zu ihr hinab, w\u00e4hrend sie Schiffbruch erlitt und langsam indas Blei hinabsank&#8230;&#8220;Sir, wir empfangen jetzt eine Transmission. Standard-Gru\u00dffrequenzen&#8220;meldete der Afrikaner an der Comm, was Sureya hoch schrecken lie\u00df.War sie eingenickt? Das letzte, woran sie sich erinnern konnte, war, dasssie das Abbild von Thassus VII auf dem Bildschirm angestarrt hatte. Sierieb sich kurz \u00fcber die Nasenwurzel und fragte dann: &#8222;Quelle des Signals?&#8220;&#8220;Es scheint von einem der Monde um Thassus IV zu kommen, Sir.&#8220;Sureya erhob sich, richtete die Uniform und murmelte &#8222;..na dann wollen wirmal&#8230;&#8220; Sie strich sich noch eine Haarstr\u00e4hne hinter das Ohr und befahl&#8220;Auf den Schirm!&#8220;Das Bild auf dem Hauptschirm \u00e4nderte sich und gab den Blick in eine ArtKontrollraum frei. Im Gegensatz zur n\u00fcchternen K\u00fchle einerSternenflottenbr\u00fccke wirkte dieser Raum irgendwie&#8230; w\u00e4rmer, organischer.Zum einen schien es so, als w\u00e4re Holz verbaut. Zum Anderen waren viele dereigent\u00fcmlichen Konsolen(?) aus rot-goldenem Material und nicht im dumpfenChrom-Plastik-Erscheinungsbild der Sternenflotte.In der Mitte des Bildes sa\u00df eine Frau auf einer Art Divan aus dunklem Holzund rotem Stoff. Sie wirkte nach menschlichen Ma\u00dfst\u00e4ben wie um die vierzig,besa\u00df aber die typischen Nasenw\u00fclste und spitzen Ohren einer Kikonin -jedenfalls so, wie sie in den Akten beschrieben waren. Dicke, schwarzeHaare in denen einzelne graue Str\u00e4hnen zu sehen waren, fielen ihr in einemstrengen, geflochtenen Zopf weit den R\u00fccken hinab. Eine Art Kamm ausGoldbronze steckte im Haar.Gekleidet war die Frau mit einer Art wei\u00dfem Stoff-BH, der an denSchl\u00fcsselbeinen verzierte Befestigungen aus dem rot-goldenen Metallaufwies. Es schien der Br\u00fccken-Besatzung so, als w\u00e4re der Stoff derBrustbedeckung durchsichtig genug, um zu erkennen, dass sie darunterSchmuck trug. Die K\u00f6rpermitte war blo\u00df, w\u00e4hrend sie eine Art metallenenG\u00fcrtel um die \u00fcppige H\u00fcfte trug, von der \u00fcbereinander liegende wei\u00dfeStoffstreifen als eine Art Streifenrock bis zur Mitte des Oberschenkelsfielen.Die Oberarme waren blo\u00df, die Unterarme hingegen von kunstvoll gearbeitetenmetallenen Armschienen bedeckt, die verschiedene Vertiefungen undVerzierungen aufwiesen. Die F\u00fc\u00dfe steckten in kniehoch geschn\u00fcrten Sandalen,die ebenfalls einen gold-bronze Ton aufwiesen, aber vermutlich eher ausLeder bestanden. Komplettiert wurde dieses eher knappe Outfit durch eineArt schwarzes M\u00e4ntelchen mit rot-gesticktem Saum.Die Frau trug runde Ohrringe, mehrere Zehen- und Fingerringe und eine Artschmalen, runden Halsreif auf dem etwas angebracht war, dass vielleicht einreligi\u00f6ses Symbol oder eine Kastenzugeh\u00f6rigkeit sein mochte. Odervielleicht ein Rangabzeichen?Sureya bemerkte, dass die blonde, j\u00fcngere Kikonin, die schr\u00e4gt hinter der\u00c4lteren stand, ebenfalls einen solchen Reif trug, dessen Abzeichen sichaber unterschieden. Auch die Kleidung unterschied sich &#8211; bis auf dieArmschienen &#8211; hatte aber einen \u00e4hnlichen Stil. F\u00fcr einen Moment f\u00fchlte sichSureya in ihrer Uniform overdressed, doch schob sie diesen Gedanken schnellzur Seite.Andere Personen waren im Bildausschnitt nicht zu sehen, obgleich die EOnicht zu unrecht vermutete, dass es dort noch mehr Kikonen gab.Die gr\u00fcn-braunen Augen der \u00e4lteren Kikonin auf dem Divan schienen Sureya zubetrachten. Der Schnitt des Gesichts h\u00e4tte sicherlich klassischenSch\u00f6nheitsidealen gen\u00fcgt, w\u00e4hrend die Haut eine \u00e4hnliche goldbronze-T\u00f6nungwie die Sureyas aufwies.&#8220;Das kikonische Reich gr\u00fc\u00dft die Besucher der &#8218;Sternenflotte&#8216;. Ich binGeneralin Sikaar Numaris Adaia atto Tyre, Kommandantin der Station Themos.&#8220;Sureya merkte, dass ihre Gegen\u00fcber scheinbar noch auszumachen versuchte,mit wem sie sprechen sollte und sich nicht ganz sicher war, ob sie mit denrichtigen sprach. Also legte sie ein L\u00e4cheln auf und trat einen Schritt vor.&#8220;Wir sind die USS Hephaistos, ein Schiff der Sternenflotte, gesandt von derVereinten F\u00f6deration der Planeten &#8211; und wir bedanken uns f\u00fcr diefreundlichen Gr\u00fc\u00dfe. Ich bin Commander Sureya Bateh, die erste Offizierindieses Schiffs.&#8220;Die Generalin hob den linken Arm und legte den linken Zeigefinger unter ihrKinn.&#8220;&#8230; ungew\u00f6hnlich &#8220; sagte sie dann, lie\u00df aber offen, was sie meinte. Dochnoch bevor Sureya nachfragen konnte, was ungew\u00f6hnlich war, fuhr dieGeneralin fort.&#8220;Ich wurde angewiesen, Ihnen zu versichern, dass ihr Schiff und seine Crewf\u00fcr Gespr\u00e4che in friedlicher Absicht willkommen sind und sie dieGastfreundschaft der Kikonen genie\u00dfen werden. Weiterhin wurde ichautorisiert, ihnen den Einflug in unser System zu gestatten&#8220; Die Kikoninl\u00e4chelte nicht, wirkte aber auch nicht unfreundlich. Sie trug vielmehr denn\u00fcchternen Ausdruck einer Kriegerin zur Schau, die ihre Aufgabe ernst nahm.&#8220;\u00dcblicherweise w\u00fcrde ein Leitstrahl sie durch das Asteroidenfeld zu einerPosition im Orbit Thyenes leiten &#8211; wir sind uns jedoch nicht sicher, ob dasSignal mit ihren Systemen kompatibel ist. Daher m\u00f6chten wir ihnen einEhrengeleit stellen, dass sie eskortiert.&#8220;Sie blickte Sureya ernst an, als warte sie auf eine Antwort.Der EO war bewusst, dass die Entscheidung hier und jetzt, gleich zu Anfang,eine Auswirkung darauf haben w\u00fcrde, wie man sie wahrnahm. Sollte sieabbrechen und sich mit dem Captain besprechen? Nein, das w\u00e4re vermutlichnicht gut. Wenn sie doch nur w\u00fcsste, wie die Kikonen hier dachten. Bei denKlingonen w\u00fcrde man jeden, der dies widerspruchslos annahm, als schwach undleicht zu beeinflussen ansehen. Andererseits schienen die Kikonen nicht gutmit den Klingonen zurecht zu kommen &#8211; was vermuten lie\u00df, dass ihre Kulturauf anderen Prinzipien beruhte. Also&#8230;&#8220;Wir f\u00fchlen uns geehrt und nehmen die Eskorte selbstverst\u00e4ndlich an. Ebensobedanken wir uns f\u00fcr die Zusicherung der Gastfreundschaft und k\u00f6nnen imGegenzug versichern, in friedlicher Absicht hier zu sein&#8220; antwortete die\u00c4gypterin und bem\u00fchte sich, alle Aufrichtigkeit, die sie aufbringen konnte,in Stimme und Haltung zu legen.&#8220;Wir sind erfreut, dies zu h\u00f6ren&#8220; antwortete die Generalin. Dann schien sieeinen Moment zu \u00fcberlegen.&#8220;Im Sinne einer friedlichen Zusammenkunft gestatten Sie mir hoffentlicheinen Ratschlag&#8230;&#8220; begann Adaia einen Satz, der Sureya verriet, dasssolche Art von Ratschl\u00e4gen in der Kultur der Kikonen nicht unbedingt \u00fcblichwar. Vermutlich gab es bei den Kikonen auch so etwas wie ein Gesicht, dasses zu wahren galt, und allzu offensive Ratschl\u00e4ge w\u00fcrden leicht alsBeleidigung wahr genommen werden. Eine wichtige Information. Gleichsamschien sich aber zumindest die Generalin bewusst zu sein, dass dieMitglieder der Sternenflotte nicht alles wissen konnten und versuchte so,eine Br\u00fccke zu bauen.&#8220;Nat\u00fcrlich. In der Sternenflotte haben wir eine Kultur der h\u00f6flichenRatschl\u00e4ge&#8220; versuchte sie, der Generalin entgegen zu kommen.Diese nickte.&#8220;Von einer unserer Handelsgesandten ist mir mitgeteilt worden, dass dieSternenflotte gleichsam an Neuem interessiert als auch besorgt um das Wohlihrer Mitglieder ist&#8220; Sureya merkte, dass die Generalin die Worte sehrbed\u00e4chtig w\u00e4hlte.&#8220;Insbesondere wurde mir mitgeteilt, dass Schiffe der Sternenflotte dazuneigen, ihre Sensoren sehr frei zu nutzen. In unserer Kultur gilt es alsunh\u00f6flich, wenn G\u00e4ste zu sehr versuchen &#8230; hinter die Dinge zu blicken.Gleichsam verstehe ich, als Kriegerin, aber auch das Bed\u00fcrfnis, sicher zugehen, dass keine Gefahr f\u00fcr diejenigen droht, f\u00fcr die man Verantwortungbesitzt. Daher werden wir gestatten, dass sie die Sonden, die sie geleitenwerden, scannen &#8211; dieses eine Mal.&#8220;Sureya neigte den Kopf in einer dankbaren Geste.&#8220;Ich danke f\u00fcr den Ratschlag und das uns entgegen gebrachte Vertrauen. Wirwerden sowohl der gro\u00dfz\u00fcgigen Einladung folgen als auch den Ratschlagbeherzigen.&#8220;Das Gelernte w\u00fcrde sie unbedingt weiter geben m\u00fcssen.&#8220;M\u00f6ge ihr Schild stets sicher sein, Commander Sureya Bateh&#8220;Sureya \u00fcberlegte einen Moment: &#8222;M\u00f6gen Sie stets fruchtbare Wasser haben&#8220;Dann endete die Verbindung. Sureya atmete durch und lie\u00df sich wieder inihren Sessel fallen, nachdem sie zu diesem zur\u00fcck gegangen war.&#8220;Uff.&#8220; entfuhr es ihr. Das war dann wohl ganz gut gelaufen.&#8220;Irgendwelche Ver\u00e4nderungen?&#8220;&#8220;Vierrr der Kugeln in der Heliosph\u00e4rrre l\u00f6sen sich aus dem Verbund&#8220;berichtete die Caitianerin an der taktischen Konsole. &#8222;Sie&#8230; bilden eineArrrt Korrridorrr &#8211; zwei rechts, zwei links. Soll ich Sie scannen?&#8220;&#8220;Bringen Sie uns zwischen die Kugeln, Ensign Savek&#8220; befahl die EO derFlugkontrolle. Sie wollte den Vertrauensbeweis erwidern.Dann wandte sie sich an Lt. S\u2019eerrin. &#8222;Scannen Sie, aber nur unser Geleit.Wenn wir schon eine entsprechende Einladung haben, w\u00e4re es unh\u00f6flich sieauszuschlagen. Gleichsam sollten wir die Warnung f\u00fcr&#8217;s Erste aberbeherzigen&#8220;&#8220;Die Warrrrnung, Sirrr?&#8220;&#8220;Haben Sie es nicht geh\u00f6rt? Die Kikonen wollen anscheinend nicht, dass wirsie scannen.&#8220;&#8220;Das errrrscheint mirrr verd\u00e4chtig&#8220; brummte die stellvertretende TAK.&#8220;Uns mag das verd\u00e4chtig erscheinen, f\u00fcr die Kikonen ist es aber vielleichtkulturell bedingt. Genau dieses Misstrauen und die damit einhergehendenMissverst\u00e4ndnisse sind der Grund, warum wir mit den Kikonen seit langemquasi T\u00fcr an T\u00fcr leben und doch so gut  nichts \u00fcber sie wissen. Ich werdedas mit dem Captain besprechen &#8211; aber vorerst werden wir uns daran halten.&#8220;***#Ort: USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: Noch etwas sp\u00e4ter (MD 5.2309)&#8220;Captain auf derrrr Brrrr\u00fccke&#8220; k\u00fcndete die Katze an der taktischen Konsoleals Shay zusammen mit Sureya aus dem Turbolift stieg. Seine EO hatte ihnaus dem Bett geholt und auf dem Weg hierher \u00fcber das Gespr\u00e4ch in Kenntnisgesetzt.&#8220;Danke, Leftenant. Was haben wir?&#8220;&#8220;Wirrr fliegen gerrrade durrrch den Asterroideng\u00fcrrtel&#8220;  machte die sTAKMeldung.&#8220;Wirrrr werrrrden von zwei mal zwei Sonden eskorrrrtierrrrt. Ich habe siegescannt, aber sonst nichts weiterrr, wie von Commander Bateh angeorrrdnet.&#8220;&#8220;Gut. Was wissen wir \u00fcber diese Sonden?&#8220;&#8220;Sie sind rrrrund und haben einen Durchmesserrr von etwa 59,3 Meterrrrn.Sie bestehen aus einer uns unbekannten, aber anscheinend sehrrrrwiderstandsf\u00e4higen und rrrreaktionstrrr\u00e4gen Metalllegierung von silbrrrigerFarbe&#8220;W\u00e4hrend sie berichtete legte S&#8217;eerrin Aufnahmen zur Verdeutlichung auf denHauptschirm.&#8220;Diese Sonden besitzen einen hoch entwickelten, verschl\u00fcsseltenComputerkerrrn und ein volles Set an Sensorrren undSubraum-Kommunikationseinrrrrichtungen. Wirrrr konnten nurrrrrrudiment\u00e4rrre Waffensysteme scannen, allerrrrdings k\u00f6nnen die Sondenihrrrre H\u00fclle wohl magnetisieren und auch auf Schwerrrrefelderreagierrrren.&#8220;&#8220;Raumminen?&#8220; fragte Shay alarmiert.&#8220;M\u00f6glich. Es scheint aberrr, als w\u00fcrrrden die Sonden auch Emitterrrr zurrrrkonfigurrativen Erzeugung einer Enerrrgie-Matrrix besitzen&#8220;&#8220;K\u00f6nnten das Schildemitter sein?&#8220; wollte nun Sureya wissen.&#8220;Das kann ich nicht beantworrrten. Wenn dann sind sie so hoch entwickelt,dass wirrrr uns durrrch einen einfachen Scan keinen Rrreim darrraus machenk\u00f6nnen&#8220;&#8220;Danke, Leftenant&#8220; lie\u00df der schottische CO die Katze wissen und nahm inseinem Sessel Platz.&#8220;Sir&#8230; ein Schiff&#8220; Der Vulkanier wirkte \u00fcberrascht. Shay hatte noch garnicht gewusst, dass Vulkanier so \u00fcberrascht klingen konnten. Tats\u00e4chlichmusste er gar nicht nach einer weiteren Erkl\u00e4rung fragen oder befehlen,dass man das Bild auf den Schirm legte &#8211; das geschah bereits ohne seinZutun.Auf dem Bildschirm konnte man noch die Ausl\u00e4ufer des Asteroidenfeldessehen, dass die Hephaistos gerade durchquert hatte. Der innere Ring desFeldes war erstaunlich dicht und metallhaltig gewesen, doch nun schwebtennur noch einige  por\u00f6se Steine weit voneinander entfernt durch das All. AmRande des Bildschirms, im Hintergrund, war bereits Thassos V als kleinerPunkt voller blauer, gr\u00fcner und gelber Sprenkel zu sehen. Der gr\u00f6\u00dfte Teildes Bildes wurde aber durch ein langgezogenes, schlankes Raumgef\u00e4hrteingenommen. Es hatte in seiner Grundform keine \u00c4hnlichkeit zum Design oderSternenflotte oder des klingonischen Reichs. Das im Lichtschein derzentralen Sonne silbrig-wei\u00df gl\u00e4nzende Schiff erinnerte Sureyaunwillk\u00fcrlich an eine Barke oder Ruderschiff, denn es hatte zwar eine ovaleGrundform, aber einen hochgezogenen Bug und verbreitertes Heck. ImGegensatz zu vielen bekannten Designs verf\u00fcgte es nicht \u00fcber fl\u00fcgelartigeAusleger oder deutlich abgegrenzte Antriebssektionen. Diese schienen eherin den verzierten Rumpf integriert zu sein.Was die Br\u00fcckencrew auf Grund der Ma\u00dfangaben auf dem Schirm sagten konnte,war, dass dieses Schiff gro\u00df war. Verdammt gro\u00df. Mehr als doppelt so langwie die Hephaistos und damit immer noch um 1\/3 l\u00e4nger als eineGalaxy-Klasse.&#8220;Wundersch\u00f6n&#8230;&#8220; hauchte Sureya, die die schlanke Linienf\u00fchrung der Schiffezu sch\u00e4tzen wusste. &#8222;Ich wusste gar nicht, dass die Kikonen so etwashaben&#8230;&#8220;&#8220;Ich auch nicht&#8230;&#8220; brummte Shay. Er hasste \u00dcberraschungen dieser Art.&#8220;Sir, das fremde Schiff hat einen kurzen Gru\u00df geschickt, den ich mit &#8218;GutenWeiterflug&#8216; \u00fcbersetzen w\u00fcrde&#8220; meldete Temba.&#8220;Das fremde Schiff befindet sich nun auf einem parallelen Kurs zu uns unddreht nun bei, weg von uns.&#8220; berichtete Savek.&#8220;Zufall?&#8220; fragte  die \u00c4gypterin, glaubte aber selbst nicht daran.&#8220;Wohl kaum&#8220; teilte Shay ihre Einsch\u00e4tzung.&#8220;Das hatte etwas von einerrrr Warrnung&#8220; \u00e4u\u00dferte die Katze an der taktischenKonsole ihre Meinung. &#8222;&#8218;Benehmt euch, sonst k\u00f6nnen wir auch anders'&#8220;&#8220;Vielleicht war es auch ein Zeichen des Respekts?&#8220; warf Sureya ein.&#8220;Immerhin hie\u00df es, wir bek\u00e4men ein Ehrengeleit.&#8220;&#8220;Wir befinden uns auf dem Terrain gef\u00e4hrlicher Mutma\u00dfungen&#8220; stellte der COfest.&#8220;Lassen Sie uns aufh\u00f6ren zu spekulieren und weiterhin sehr vorsichtig sein.Was wir zum aktuellen Zeitpunkt sagen k\u00f6nnen ist, dass sie uns nichtbeschossen haben. Und dass wir wissen, das wir Vieles nicht wissen.&#8220;***#Ort: USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: 11 Minuten sp\u00e4ter (MD 5.2320)&#8220;Wir befinden uns nun im Orbit um Thassos IV&#8220; meldete der Vulkanier an derFlugkontrolle.&#8220;Danke, Ensign&#8220; best\u00e4tigte Shay die Meldung. Er hatte sich mittlerweileeinen Tee genehmigt, um wach zu werden. Von diesem nippte er nun auchwieder einen Schluck &#8211; die n\u00e4chsten Tage w\u00fcrden ihm wom\u00f6glich kaum Zeitdazu lassen.Er betrachtete das Bild auf dem Hauptschirm. Dieser zeigte eine Welt,welche im Bild der Erde nicht un\u00e4hnlich war. Allerdings besa\u00df sie deutlichweniger blau, was sie mehr wie ein Smaragd denn wie ein Saphir wirken lie\u00df.Die Atmosph\u00e4re schien &#8211; zumindest unter dem Ort, an dem sie schwebten -aufgew\u00fchlt und st\u00fcrmisch. Alles in allem d\u00fcrfte die Grundtemperatur desPlaneten vermutlich etwas h\u00f6her liegen, als die der Erde.Im Orbit unter ihnen schien es dutzende und aber dutzende von Sateliten zugeben &#8211; viele davon den Kugeln, die sie hergebracht hatten, nichtun\u00e4hnlich, jedoch gab es auch andere. Shay vermutete eine ArtVerteidigungsschild, denn immerhin hatten die Kikonen den Klingonen bisherwiderstanden &#8211; und das seit Jahrhunderten.&#8220;Ich empfange eine Nachricht&#8220; st\u00f6rte der Afrikaner an der COMM die\u00dcberlegungen des CO. &#8222;Nur Audio. Es scheint, als habe derUniversal\u00fcbersetzer Probleme&#8220;Er hob den Zeigefinger, als Bitte ihn erst einmal nicht zu st\u00f6ren undlauschte angestrengt. Dabei bediente er mit der Hand die Konsole vor sich,las das ein oder andere ab. Shay kam es so vor, als w\u00fcrde sich Temba dieMeldung mehrfach anh\u00f6ren. Dann endlich atmete dieser durch und machteMeldung.&#8220;Wir wurden noch einmal willkommen gehei\u00dfen und gebeten zu warten unduns&#8230; frisch zu machen?&#8220; Da schien er sich nicht sicher. &#8222;Ich nehme an,Sir, dass diese Metapher sich auf eine Art traditionelle Warteperiodebezieht.&#8220; erkl\u00e4rte er.&#8220;Man wird sich bei uns melden. Insbesondere wird es *Prinkipax MyzenElektryon Lysikia Mideia atto Myzen* und *Prinipas Myzen ElektryonCheiromach atto Myzen* eine Ehre sein, bei Zeiten das F\u00fchrerpaar derHephaistos bei einer&#8230; Feierlichkeit? einem Ball? Empfang? &#8230; kennen zulernen&#8220; \u00fcbersetzte er.&#8220;Diese Namen!&#8220; seufzte Sureya. Wie sollte man sich diese jemals merken! Undvermutlich w\u00fcrde man sie auch nicht einmal abk\u00fcrzen d\u00fcrfen.&#8220;Haben wir einen Anhaltspunkt darauf, wer das ist?&#8220; wollte Shay von COMMwissen.&#8220;Ich gehe &#8211; Analogien folgend &#8211; davon aus, dass es sich bei &#8218;Prinkipax&#8216; und&#8217;Prinipas&#8216; um Titel handelt. Anscheinend konnte unser Universal\u00fcbersetzermit diesen aber noch nichts anfangen. Durch die Struktur der Namen und aufGrund des Kontext gehe ich davon aus, dass es sich dabei um so etwas wieLokalgouverneure oder Landesherrscher recht weit oben in der Hierarchiehandelt. Vielleicht so \u00e4hnlich wie die Pr\u00e4sidenten der vormaligen irdischenNationalstaaten&#8220; machte Temba seine Arbeit. &#8222;Leider wissen wir noch zuwenig \u00fcber das politische System der Kikonen, um die Legitimation dieserTitel abzuleiten. Ich vermute aber, dass es sich bei den beiden Kikonen umein Ehepaar und nicht etwa um Geschwister handelt.&#8220;&#8220;Danke, Ensign. Gute Arbeit&#8220; lobte Shay und wandte sich dann an seine EO.&#8220;Scheint, als w\u00e4re die Nacht vorbei &#8211; ich m\u00f6chte Punkt Mitternacht alleAbteilungsleiter in Besprechungsraum I sehen, um den bisherigenWissensstand zu teilen und das weitere Vorgehen zu planen. Laden Sie auchBotschafter Jared&#8230; und Commodre Ruthven ein.&#8220;Streng genommen war diese Mission genauso sehr die Mission seiner Schwesterwie seine. Und sie w\u00fcrde ohnehin keine Ruhe geben&#8230;&#8220;Aye, Captain&#8220;&lt;NRPG&gt;So &#8211; damit ist quasi das Buffet der Fettn\u00e4pfchen er\u00f6ffnet. Undnat\u00fcrlich kommt man nicht gleich zu den obersten Herrschern sondern wirderst einmal von Landesf\u00fcrsten begutachtet \ud83d\ude42 Ob der Event eine zwangloseFeier oder eher ein steifer Empfang wird, haben wir noch nicht festgelegtund \u00fcberlassen das euch. Allerdings werden wir ein Au\u00dfenteam brauchen.Freiwillige? \ud83d\ude42  &lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;&lt;Glossar&gt;Atrexa &#8211; Titel der obersten Herrscherin der KikonenPrinkipax &#8211; Titel. (Landes-) F\u00fcrstinPrinipas &#8211; Der analoge m\u00e4nnliche Titel zu PrinkipaxYevirax &#8211; milit\u00e4rischer Rang, entspricht etwa dem General (weiblich)Ypolochatrix &#8211; milit\u00e4rischer Rang, entspricht etwa dem Lt. sg. (weiblich)Oricalk &#8211; ein r\u00f6tlich-goldenes MetallAdamas &#8211; ein sehr widerstandsf\u00e4higes Metall von silbriger F\u00e4rbungHelionos &#8211; ein L\u00e4ngenma\u00df, dass dem Abstand der Sonne im Thassos-System biszum Beginn der habitablen Zone entspricht. 1,3 Helionos entsprechen etwa 1AE. Thassos IV ist etwa 2 Helionos von seiner Sonne entfernt.Tetatoras &#8211; Zeiteinheit. Etwas mehr als eine Viertelstunde nach irdischemMa\u00dfstabToras &#8211; Zeiteinheit. Ungef\u00e4hr eine Stunde.Myzen &#8211; eine bedeutende Region auf Thyene (Thassos IV), die traditionelldem Herrscherhaus nahe steht.Tyre &#8211; eine gro\u00dfe Stadt und eigene Region auf Thyene (Thassos IV)&lt;\/Glossar&gt;&lt;Personen&gt;*Ypolochatrix Gete Strovakos Elena atto Tyre  *Eine Offizierin derSystemverteidigung. Sie ist eine dunkelblonde, athletische Kikonin Ende 20.*Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre *Generalin der Systemverteidigung.Eine Kikonin, die wie um die 40 wirkt, mit dicken, schwarzen Haaren, indenen einzelne graue Str\u00e4hnen zu sehen sind und die in einem strengen,geflochtenen Zopf gebunden sind.*Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen und Prinipas MyzenElektryon Cheiromach atto Myzen  *Das F\u00fcrstenpaar der Region Myzen.&lt;\/Personen&gt;&lt;SUM&gt;#Ort: Am Rande des Thassos Systems, in der N\u00e4he des klingonischen Raums -USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: MD 5.21.41Die Hephaistos n\u00e4hert sich dem Thassos System. Es scheint alles ruhig &#8211; soruhig, dass das Sternenflottenschiff nicht einmal gerufen wird.Sureya beschlie\u00dft, dies als Geduldsspiel zu betrachtet und platziert dieHephaistos 1 AE au\u00dferhalb des Systems.***#Ort: Taktische Station &#8218;Themos&#8216;, auf einem der Monde um Thassos VII#Zeit: w\u00e4hrend des Anflugs der HephaistosYpolochatrix Gete Strovakos Elena atto Tyre meldet ihrer Vorgesetzten,Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre, das Herannahen einesSternenflottenschiffs. Man beh\u00e4lt es im Auge und ist erfreut, dass diesesvor den Grenzen des kikonischen Systems anh\u00e4lt und wartet. Man beschlie\u00dftnicht unh\u00f6flich zu sein und die Besatzung der Hephaistos noch etwas wartenzu lassen.***#Ort: USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: MD 5.22.41Sureya wird von Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre kontaktiert, die derHephaistos den Einflug in das System erlaubt und wertvolle(?) Tipps gibt.Das Schiff der Sternenflotte wird nachfolgend von vier Sonden durch dasSystem geleitet.***#Ort: USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: MD 5.2309Shay wird von Sureya auf die Br\u00fccke geholt. W\u00e4hrend man noch \u00fcber Sinn undF\u00e4higkeiten der Sonden mutma\u00dft, trifft man unerwartet auf ein gro\u00dfes Schiffder Kikonen, welches aber nur Pr\u00e4senz zeigt.***#Ort: USS Hephaistos, Hauptbr\u00fccke#Zeit: MD 5.2320Im Orbit um Thassos IV angekommen, empf\u00e4ngt man eine Nachricht, dass man&#8217;demn\u00e4chst&#8216; von Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen undPrinipas Myzen Elektryon Cheiromach atto Myzen empfangen werde, welche sichdarauf freuen das f\u00fchrende Paar des Schiffs kennen zu lernen. Shay ordnetf\u00fcr Mitternacht eine Besprechung der Abteilungsleiter an.&lt;\/SUM&gt;&lt;NRPG&gt;Da die Klingonen und die Kikonen ja auch Stress miteinander haben, ist esvermutlich sinnvoll, wenn Ajur nicht auf dem Planeten in Erscheinung tritt- das ist f\u00fcr mich vollkommen in Ordnung. Ich kann mich sowohl auf demSchiff besch\u00e4ftigen, als auch Kikonen auf dem Planeten schreiben. Und f\u00fcrAu\u00dfenteameins\u00e4tze habe ich zur Not auch noch Trish :)&lt;\/NRPG&gt;\u00fcbermittelt vonEffiakaLt. jg- Ajur, Sohn des NedekMr. Ich-sollte-definitiv-nicht-mit-auf-diese-Au\u00dfenmissionTAK, USS Hephaistos[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen Betreff: Willkommen Von: Christian Datum: 22.06.2019, 10:18 An: USS-Hephaistos@yahoogroups.de &lt;NRPG&gt;Hallo ihr Lieben,hier dann also &#8211; f\u00fcr die, die schon auf die Hauptmission warten &#8211; dasangek\u00fcndigte RPG zum Einflug in das Thassos-System mit dem Versuch eines&#8220;Kameraschwenks&#8220; \u00fcber das System und erste Bilder zu erzeugen, die einEintauchen in die fremde Kultur erlauben. Wir hoffen, dass uns&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190622-willkommen-594\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Willkommen&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5131","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5131"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5289,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5131\/revisions\/5289"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}