{"id":5137,"date":"2019-10-19T21:14:43","date_gmt":"2019-10-19T21:14:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190703-schein-und-wirklichkeit-599\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:54","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:54","slug":"20190703-schein-und-wirklichkeit-599","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190703-schein-und-wirklichkeit-599\/","title":{"rendered":"Schein und Wirklichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Schein und Wirklichkeit<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Schein und Wirklichkeit<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Jetsun.Pema@gmx.org<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>03.07.2019, 14:41<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>So&#8230; endlich B\u00e4lle abgearbeitet und zur\u00fcckgespielt, wo es ging.   Das Essen mit dem Captain w\u00fcrde ich aber wirklich gern als CoPo spielen wollen \ud83d\ude42     &lt;RPG&gt;   # Ort: Quartier der CM # Zeit: MD -2.1905   Der Tag war lang gewesen. Und interessant. Aber wenigstens nicht so furchtbar, wie es in den letzten Tagen gewesen war. Jetsun war insgesamt froh, wie sich alles soweit entwickelt hatte. Die K\u00e4mpfe waren vorbei und auch wenn es haarig gewesen war, so hatten sich die Verluste doch sehr in Grenzen gehalten. Ein Mann war tot, ermordet von diesem Ralf, wie es hie\u00df. Und der sa\u00df in Haft um seine Strafe zu bekommen. Lt. Thomas geh\u00f6rte auch zu den Verlusten, und auch wenn er noch am Leben war, so waren seine Borg-Implantate durcheinander geraten und niemand hier an Bord wusste, wie die wieder zu richten waren. Insgeheim glaubte Jetsun, dass Thomas wohl nur zu retten w\u00e4re, wenn man diese Implantate komplett aus seinem K\u00f6rper nehmen w\u00fcrde. Dann w\u00fcrde er wieder ein Mensch sein und w\u00e4re das nicht das Beste? Nur damit hatte eben auch niemand hier an Bord Erfahrung.   Sie war vor ihrem Raum angekommen und lie\u00df die T\u00fcr aufgleiten. Und erstarrte.   Der Raum war nicht wieder zu erkennen. Sicher, alle Dinge waren noch da. Und auch weitgehend auf ihrem Platz. Doch waren etliche Dekorationsartikel hinzugekommen, die dem Raum eine v\u00f6llig andere Atmosph\u00e4re verliehen. Alles wirkte&#8230; erhabener. Jetsun f\u00fchlte sich sofort an zuhause erinnert, an ihr Heim in Thimphu. Das war fr\u00fcher ein Palast gewesen und dann, zu ihrer Jugendzeit, ihr Zuhause. Allerdings, so fand die junge Bhutanerin, war dieser Raum doch deutlich moderner und weniger traditionell. Es wirkte auch offener, lichter. Und doch&#8230;   Ileytis tauchte auf. Sie hatte ein hellgr\u00fcnes Kleid an, das aus einem weiten, flie\u00dfenden Rock bestand und oben herum ausgesprochen freiz\u00fcgig war. Dabei war der Stoff so fein, dass es in einigen Regionen der Erde zumindest in der \u00d6ffentlichkeit so nicht unbedingt zugelassen worden w\u00e4re. Jetsun sah sich hektisch um, dann trat sie schnell ein und lie\u00df die T\u00fcr hinter sich zugehen. &#8222;Was in Buddhas Namen&#8230;&#8220; begann sie, unterbrach sich aber als die Liduuri sie \u00fcberraschend in die Arme nahm und an sich dr\u00fcckte. Ihre eben noch existierenden Vorbehalte verpufften.   &#8222;Gef\u00e4llt Dir, was ich aus unserem Raum gemacht habe?&#8220; fragte Ileytis mit entwaffnender Fr\u00f6hlichkeit, die auf Jetsun sofort ansteckend wirkte.   &#8222;Es ist toll!&#8220; erwiderte sie und meinte es auch so. Sie selbst hatte noch keine einzige Sekunde damit verbracht, diesen Raum wohnlicher zu machen. Wenn man von dem herumliegenlassen getragener Uniformteile absah. Hoffentlich hatte Ileytis nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig Ressourcen verbraucht. Aber jetzt dar\u00fcber zu Jammern brachte auch nichts. &#8222;Du bist unglaublich&#8230;&#8220; brachte sie hervor.   &#8222;Danke!&#8220; erwiderte die Liduuri. &#8222;Jetzt komm. Erst ein hei\u00dfes Bad und dann ein gutes Essen. Es ist alles vorbereitet. Und nach dem Essen verbringen wir ein wenig Zeit miteinander. Ich m\u00f6chte so viel von Dir und Deiner Welt wissen. Vor allem aber von Dir.&#8220;   &#8222;Erz\u00e4hlst Du mir dann auch etwas von Dir?&#8220; fragte Jetsun etwas lahm zur\u00fcck. Wie sollte sie diesem Ansturm an Emotionen nur widerstehen?   &#8222;Alles, was Du willst!&#8220; strahlte Ileytis, nahm ihre Freundin bei der Hand und zog sie mit sanfter Gewalt ins Bad.     # Ort: Krankenstation # Zeit: MD 1.2105   Nataly Grace atmete tief aus. &#8222;So lange k\u00f6nnen wir nicht warten.&#8220; stie\u00df sie hervor und tippte auf ihren Kommunikator. &#8222;Ensign Grace an Ensign Pema. Kommen Sie sofort in die Krankenstation. Ich wiederhole: Kommen Sie sofort in die Krankenstation!&#8220; Dann, an Petty Officer gewandt: &#8222;Das n\u00e4chste Mal leiten Sie sofort einen Notfalltransport ein. Hoffen wir, dass dies hier harmlose Ursachen hatte.&#8220;   &#8222;Miss Grace,&#8220; bemerkte Ettore daraufhin &#8222;sein Sie versichert, dass mit mir alles in Ordnung ist. Es war nur ein Schw\u00e4cheanfall. Das geht vor\u00fcber.&#8220;   &#8222;Counselor,&#8220; erwiderte die Sanit\u00e4terin lieb aber bestimmt &#8222;davon gehe ich auch aus. Aber wir m\u00fcssen hier auf Nummer Sicher gehen und deshalb werden Sie jetzt erst einmal gr\u00fcndlich durchgecheckt. Legen Sie sich bitte zur\u00fcck und entspannen Sie. Haben Sie irgendwelche Schmerzen?&#8220;   Ettore tat wie gehei\u00dfen und schloss die Augen. Schmerzen hatte er nicht und verk\u00fcndete das auch. Naja, einmal abgesehen von einem leichten Ziehen in der rechten Seite, weil der PO ihn doch ziemlich kr\u00e4ftig angepackt hatte. Aber darauf ging er nicht ein. Wenigstens f\u00fchlte er keine L\u00e4hmung. Nirgendwo.   Nataly starte einen medizinischen Scan der Stufe drei, beginnend mit Ettores Kopf. Ein akuter Schw\u00e4cheanfall bedeutet immerhin eine Funktionsst\u00f6rung. In diesem Fall eine m\u00f6gliche neurologische Ausfallerscheinung, die durch St\u00f6rungen im Blutkreislauf des Gehirns verursacht wurde. So etwas musste sofort behandelt werden, da ansonsten \u00fcble Folgeerscheinungen auftreten k\u00f6nnen.   &#8222;Wie kam es zu diesem Schw\u00e4cheanfall, Sir?&#8220; fragte Nataly dann, w\u00e4hrend sie auf das Display schaute. &#8222;Ein verbaler Konflikt, sagten Sie?&#8220;   &#8222;Ach, ich habe mich nur ein wenig aufgeregt. Mehr nicht.&#8220; erwiderte Ettore. Der PO schwieg dazu, mehr aus H\u00f6flichkeit. Der Disput zwischen der Commodore und dem Counselor ging niemanden sonst etwas an.   In diesem Augenblick ging die T\u00fcr zur Krankenstation auf und die CO kam hereingelaufen. In ihrer wei\u00dfen Standard-Uniform f\u00fcr medizinisches Personal aber mit kurz\u00e4rmligem Oberteil und Rock. Und barfu\u00df. Sie sah auch ein klein wenig derangiert aus. &#8222;Nat?&#8220; keuchte sie. &#8222;Was ist los? Counselor della Scala?&#8220;   &#8222;Ein medizinischer Notfall. Commander della Scala hatte einen Schw\u00e4cheanfall nachdem er sich&#8230; ein wenig aufgeregt hatte \u00fcber etwas.&#8220; erkl\u00e4rte Nat ohne den Bildschirm aus den Augen zu lassen.   Jetsun nickte und sah kurz zum Counselor hin, der wieder die Augen geschlossen hatte und sich so weit wie m\u00f6glich zu entspannen versuchte. &#8222;TIA?&#8220; fragte sie dann.   &#8222;Wahrscheinlich.&#8220; erwiderte die Sanit\u00e4terin. Dann, nach einigen Augenblicken nickte auch sie. &#8222;Ja. Sieht gut aus.&#8220; Nat trat von dem Bildschirm weg um Jetsun schauen zu lassen. Die schaute sich das ganze etwas l\u00e4nger an, sah dann zu Nat, die ihr zunickte und wandte sich dann an den Counselor. &#8222;Commander,&#8220; sagte sie und w\u00e4hlte ihre Worte mit Bedacht. &#8222;Offensichtlich hatten sie in der Tat einen einfachen Schw\u00e4cheanfall. Das nennt man auch transitorische isch\u00e4mische Attacke oder auch TIA. Die meisten TIA-Anf\u00e4lle dauern weniger als eine Stunde und sind vergleichsweise harmlos. Jedenfalls im Vergleich zu einem Schlaganfall oder einem Kardiogenem Schock, auch Herzanfall genannt. Alle drei&#8230; Probleme gehen mit Schw\u00e4chegef\u00fchl einher. Sie hatten offenbar die harmloseste Variante. Das ist die gute Nachricht.&#8220;   &#8222;Gibt es auch eine schlechte Nachricht, Doktor?&#8220; fragte Ettore erwartungsgem\u00e4\u00df.   &#8222;Der medizinische Scan sagt nein. Jedoch werden TIA oft durch Arteriosklerose in den gro\u00dfen Blutgef\u00e4\u00dfen verursacht, wobei sich ein Blutgerinnsel abl\u00f6st und die Durchblutung zum Hirn blockiert. Eine mangelnde Blutversorgung zu Teilen des Hirns aufgrund eines Blutgerinnsels oder einer Blutung in einem Blutgef\u00e4\u00df des Hirns kann zu L\u00e4hmungen f\u00fchren. Wir k\u00f6nnen das behandeln, aber es w\u00e4re optimal, wenn wir die tats\u00e4chliche Ursache finden w\u00fcrden.&#8220;   Jetsun konnte die Skepsis im Gesicht des Counselors deutlich erkennen, deshalb f\u00fcgte sie hinzu: &#8222;Commander, deutlich gesagt, sich \u00fcber etwas so sehr aufzuregen, dass man deshalb einen solchen Schw\u00e4cheanfall erleidet hat andere Ursachen. Sir, Sie sind einfach noch nicht alt genug f\u00fcr derartige Symptome. Daher w\u00fcrde ich Sie entweder gern noch 24 Stunden hier behalten wollen, oder aber Sie bitten, zu einem anderen Zeitpunkt f\u00fcr einen Langzeit-Tiefenscan hierher zu kommen. Dann k\u00f6nnen wir dem Ganzen auf den Grund gehen.&#8220;   &lt;NRPG: Ball zur\u00fcck an Ettore. Nun..?&gt;     # Ort: USS Hephaistos \u2013 Wissenschaftslabor 1  # Zeit: MD 02.1110   &lt;sorry. DEN Ball habe ich echt vergessen.&gt;   &#8222;Gar nichts.&#8220; best\u00e4tigte der CWI. &#8222;Sagen Sie mir bitte so exakt als m\u00f6glich, was Sie hier sehen.&#8220; Jetsun sah den Lieutenant kurz an. Dann widmete sie ihre Aufmerksamkeit wieder den Tierchen. Eigentlich waren es nur klitzekleine Pferdchen. Aber mit einem einzelnen gedrehten geraden Horn oben auf der Stirn. Wie aus dem M\u00e4rchen. Nur, wie..? &#8222;Einh\u00f6rner.&#8220; sagte sie. &#8222;Sind das Hologramme?&#8220; Jetsun kniff die Augen zusammen. Sie mochte keine holografischen Lebewesen. Seit dem &#8218;Doktor&#8216;, dem MHN, der sie gestalked hatte, reagierte sie ausgesprochen allergisch darauf.   &#8222;Nein.&#8220; sagte Daniel. &#8222;Das hatten wir als erstes gepr\u00fcft. Obwohl alle Anzeichen darauf hindeuteten. Aber wir haben ein Inhibitionsfeld um die Tierchen gelegt. Darin war keine Holografie m\u00f6glich.&#8220; Er seufzte. &#8222;Sie waren aber trotzdem da. Und haben sich nicht st\u00f6ren lassen.&#8220;   &#8222;Was&#8230; wenn es etwas ganz anderes ist? Wenn es gar keine Herde von&#8230; Einh\u00f6rner ist? Sondern etwas anderes, fremdes, was sich nur in unsere K\u00f6pfe legt?&#8220; Sie wich unwillk\u00fcrlich etwas zur\u00fcck. &#8222;Vielleicht sollten wir jemanden mit mentalen Kr\u00e4ften fragen. Jemand, der sich besser mental abschirmen kann. Einen Vulkanier vielleicht. Oder&#8230;&#8220;   Daniel sch\u00fcrzte die Lippen. Als Wissenschaftler h\u00e4tte er lieber absolute Werte. Aber vielleicht w\u00e4re ein entsprechendes Kraftfeld sinnvoll. Dann w\u00fcrde man anstelle der Einh\u00f6rner vielleicht eher sehen, was da wirklich war.   &lt;NRPG: Ball zur\u00fcck an Daniel&gt;     # Ort: Quartier der CM # Zeit: MD 2.2020   &#8222;Was ist das denn f\u00fcr eine morbide Fantasie?&#8220; Ileytis sah Jetsun zweifelnd an. &#8222;Eine Feier, bei der sich die Teilnehmer so verkleiden, dass sie m\u00f6glichst&#8230; scheu\u00dflich aussehen sollen? Das erscheint mir als ein Zeichen von Degeneration.&#8220;   &#8222;Nicht scheu\u00dflich. Gruselig. Unheimlich. Furchterregend.&#8220; versuchte Jetsun ihrer Freundin zu verdeutlichen. &#8222;Es geht darum, die anderen ein wenig erschaudern zu lassen. Aber das Ganze soll dennoch fr\u00f6hlich sein.&#8220; Sie seufzte. &#8222;Ich wei\u00df, es klingt widerspr\u00fcchlich. Und diese Art von Feier stammt auch nicht aus meinem Kulturkreis. Wir feiern eher dann mit solcherlei Masken, um b\u00f6se Geister zu vertreiben, nicht um sie zu simulieren. Und das ist auch nur noch Brauchtum. Also eine \u00f6ffentliche Veranstaltung mit Musik und T\u00e4nzen und kein Fest um des Feierns willen.&#8220;   Ileytis zuckte mit den Schultern. &#8222;Nun gut. Ich will mich da gerne einf\u00fcgen. Ich habe nur absolut keine Vorstellung davon, was f\u00fcr eine Art von Kost\u00fcmierung hier angemessen ist.&#8220;   Jetsun nickte. Ihr ging es nicht anders. Ihr erster Gedanke w\u00e4re Bord. Die Feinde der F\u00f6deration schlechthin sahen aufgrund ihrer K\u00f6rperimplantate auch ziemlich erschreckend aus. Allerdings war ihr schon aufgrund des Aufenthalts von Lt. Thomas \u00fcberhaupt nicht danach, sich als Borg zu verkleiden. Ganz davon abgesehen, dass sie keine Vorstellung davon hatte, solch ein Kost\u00fcm zu erstellen. Am liebsten h\u00e4tte sie einfach ihre festliche Kira angezogen. Das w\u00e4re dann nicht gruselig aber dennoch unkonventionell. Und Emily hatte ihr gesagt, dass das ginge. &#8222;Vor was hatten denn die Leute bei Dir zuhause Angst?&#8220; fragte sie die Liduuri.   Die sah sie einen Augenblicklang seltsam an. Dann grinste sie ein wenig b\u00f6se. &#8222;Ich h\u00e4tte da etwas. Eine&#8230; Tracht, die auf den Welten der Insel eisiges Entsetzen ausgel\u00f6st hatte.&#8220;     Zehn Minuten sp\u00e4ter erklang der T\u00fcrgong. &#8222;\u00d6ffnen!&#8220; befahl Jetsun und das T\u00fcrschott glitt ger\u00e4uschlos in die Wand zur\u00fcck. Zwei&#8230;Gestalten standen davor, eines ohne Kopf, daf\u00fcr aber mit einem Pferd an der Leine. Die Andere war ein rosafarbenes&#8230; pl\u00fcschig-flauschiges-glitzerndes Einhorn auf zwei Beinen. Das war&#8230; musste Emily sein. Der andere&#8230; Jetsun hatte keine Ahnung.   Zu einer Frage oder Begr\u00fc\u00dfung kam sie nicht, denn Emily schielte an ihr vorbei in ihr Quartier. &#8222;Ohh! Du hast Dich neu eingerichtet. Das musst Du mir unbedingt zeigen. Nur jetzt nicht, nat\u00fcrlich, jetzt wollen wir ja zur Halloweenparty. Bist Du bereit? Und wer bist Du eigentlich? Also wer von euch beiden bist Du?&#8220;   Jetsun sah Emily Rosaeinhorn irritiert an, bis ihr einfiel, dass man sie in ihrem Kost\u00fcm gar nicht erkennen konnte. Und da sie und Ileytis exakt dasselbe trugen, konnte man sie kaum auseinander halten, nur dass sie selber etwas kleiner als die Liduuri war. Sie hob die behandschuhte Hand. &#8222;Ich bin Jetsun.&#8220; sagte sie und trat aus ihrem Raum heraus. &#8222;Und wir k\u00f6nnen uns gern einmal bei mir treffen.&#8220; Dann deutete sie mit ihrer Hand auf Ileytis, die ihrerseits heraustrat. Und Jetsun musste zugeben, dass die Liduuri allein schon diese zwei Schritte mit einer majest\u00e4tischen Eleganz tat, die sie wohl nie erreichen konnte. Sie war wohl wirklich einmal die Herrscherin eines Sternenreichs gewesen. Auch wenn sie nie zuvor etwas von deren Volk geh\u00f6rt hatte. &#8222;Das ist&#8230;&#8220; begann sie, wurde jedoch von Ileytis unterbrochen. &#8222;&#8230;Faktor Eins.&#8220; sagte Ileytis k\u00fchl. &#8222;Das muss reichen. Gehen wir&#8220;   &#8222;Wow! Du nimmst Deine Rolle ernst. Faktor Eins&#8230; und Faktor Zwei, ja? Sehr schick!&#8220; Emily besah sich kurz die Kost\u00fcme der zwei Frauen. Sie bestanden im Grunde aus einer tiefschwarzen Kutte, die jedoch mit silbernen F\u00e4den unregelm\u00e4\u00dfig durchwirkt war. Schwarze d\u00fcnne Stiefel und ebensolche Fingerhandschuhe sorgten daf\u00fcr, dass keine Haut zu sehen war. Unter den Kapuzen konnte man kein Gesicht sehen. Anstelle dessen sorgte eine Art holografisches Spiegelfeld daf\u00fcr, dass anstelle des Gesichtes ein Abbild einer Galaxis zu sehen war, die sich langsam um sich selbst drehte. Unterschwelliger Grusel, stellte Emily fest. Nicht so ihres, aber auch nicht schlecht.   Die junge Trill deutete auf Ajur. &#8222;Und das ist der kopflose Reiter. Samt Pferd. Was w\u00e4re ein Reiter ohne Pferd? Und er kann ja schlie\u00dflich nicht auf einem Einhorn reiten.&#8220; Emily war echt guter Laune.   &lt;NRPG: Ball zur\u00fcck an Emily und\/oder Ajur&gt;     #Ort: USS Hephaistos, neu renovierte Krankenstation #Zeit: MD 3.2017   Jetsun lie\u00df die Luft aus den Lungen fahren. Nat\u00fcrlich hatte Trish keine Schuld an dem ganzen Dilemma. Und niemand, der klaren Verstandes war l\u00e4sst seinen \u00c4rger an dem \u00dcberbringer schlechter Botschaften aus. Aber vor allem war Trish hier, um zu helfen und m\u00f6gliche Probleme zu beheben. Und das war, wie Jetsun fand, be\u00e4ngstigend und beruhigend gleicherma\u00dfen.   &#8222;Gut!&#8220; sagte sie entsprechend. &#8222;Wie kann ich helfen?&#8220;   Trish schaute kurz irritiert zur\u00fcck. Helfen? Wie sollte eine Medizinerin ihr helfen k\u00f6nnen? Bis ihr einfiel, dass diese Medizinerin auch Kadettin an der Sternenflottenakademie war und dementsprechend ihre Kurse belegt hatte. Sicherlich mit einem anderen Schwerpunkt, aber die Grundlagen der E-Technik hatte sie allemale belegt. &#8222;Okay!&#8220; sagte sie dann und seufzte einmal tief. &#8222;Sie k\u00f6nnen mir assistieren. Und vielleicht gehen die Scans dann tats\u00e4chlich schneller. Etwas.&#8220;   Zusammen l\u00f6sten die zwei Frauen dann die r\u00fcckw\u00e4rtigen Panele und legten die Wartungseing\u00e4nge frei. Wieder einmal zeigte es sich, dass dies hier ein Raumschiff war und kein Haus. Hinter fast jeder Wand verliefen Leitungen, Kabel und andere technische Einrichtungen um Lebenserhaltungs-, Informations- und Energiesysteme am Laufen zu halten. Ein unglaublich komplexes Netzwerk, von dem die meisten im Alltag \u00fcberhaupt nichts mitbekamen.   Nach etlichen Minuten war Der Scan abgeschlossen und Trish lehnte sich ersch\u00f6pft zur\u00fcck. &#8222;Und?&#8220; fragte Jetsun. &#8222;Wie sieht&#8217;s aus? Kann die KS wieder freigegeben werden?&#8220;   Trish nickte. &#8222;Sieht gut aus. Sind Sie noch in der Zeit? Wegen der Vorbereitung f\u00fcr die \u00dcbernahme der Verletzten meine ich.&#8220;   Dar\u00fcber machen Sie sich man keine Sorgen. Sie waren sehr flink. Danke daf\u00fcr. Hier nehmen Sie das!&#8220; Und Jetsun reichte Trish ein Glas mit einer blauen Fl\u00fcssigkeit.   &#8222;Was ist das?&#8220; fragte diese etwas skeptisch.   &#8222;Ein Energy-Drink. Wird sie wieder etwas auf die Beine bringen. Es sieht so aus, als ob Sie das echt n\u00f6tig haben.&#8220; Jetsun l\u00e4chelte. &#8222;Doctors Orders.&#8220;   &#8222;Danke!&#8220; Trish l\u00e4chelte zur\u00fcck. &#8222;Und danke f\u00fcr die Unterst\u00fctzung. Das hat wirklich Zeit gespart. Aber jetzt m\u00fcssen Sie sich auch saubere Sachen anziehen.&#8220;   &#8222;Ich habe Kittel genug.&#8220; meinte Jetsun und nahm Trish dann das leere Glas wieder ab. &#8222;Besser?&#8220;   &#8222;Besser. Etwas. Kann ich das Rezept daf\u00fcr haben?&#8220; Trish streckte sich.   &#8222;Lieber nicht. Auf Dauer ist das nicht so gesund. Aber kommen Sie vorbei, wenn Sie etwas brauchen.&#8220;   &#8222;Okay. Ich muss dann weiter. Ist noch einiges auf der Liste.&#8220; Trish winkte. Und war dann wieder weg.   &lt;\/RPG&gt;     &lt;SUM&gt;   # Ort: Quartier der CM # Zeit: MD -2.1905   Ileytis hat ihr gemeinsames Quartier ein wenig umdekoriert.     # Ort: Krankenstation # Zeit: MD 1.2105 # Ball: Ettore   Der Counselor wird nach seinem Schw\u00e4cheanfall untersucht. Jetsun kommt dazu und beide Mediziner diagnostizieren eine TIA. Daf\u00fcr ist Ettore aber eigentlich zu jung. Ihm wird empfohlen, sich Zeit f\u00fcr eine eingehendere Untersuchung zu nehmen.     # Ort: USS Hephaistos \u2013 Wissenschaftslabor 1  # Zeit: MD 02.1110 # Ball: Daniel   Jetsun begutachtet die winzigen &#8218;Einh\u00f6rner&#8216;. Und schl\u00e4gt vor, dass jemand mit mentalem Training hinzugezogen wird. Daraufhin \u00fcberlegt Daniel, ob ein mentales Eind\u00e4mmungsfeld helfen k\u00f6nnte.     # Ort: Quartier der CM # Zeit: MD 2.2020 # Ball: Emily und Ajur   Emily und Ajur holen Jetsun und Ileytis zur Halloween-Party ab.     #Ort: USS Hephaistos, neu renovierte Krankenstation #Zeit: MD 3.2017   Trish pr\u00fcft die Systeme auf der KS und l\u00e4sst sich dabei von Jetsun ein wenig helfen.   &lt;\/SUM&gt;   submitted by Isabelle  (Ens. Jetsun Pema, iCM)[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schein und Wirklichkeit Betreff: Schein und Wirklichkeit Von: Jetsun.Pema@gmx.org Datum: 03.07.2019, 14:41 An: So&#8230; endlich B\u00e4lle abgearbeitet und zur\u00fcckgespielt, wo es ging. Das Essen mit dem Captain w\u00fcrde ich aber wirklich gern als CoPo spielen wollen \ud83d\ude42 &lt;RPG&gt; # Ort: Quartier der CM # Zeit: MD -2.1905 Der Tag war lang gewesen. Und interessant. 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