{"id":5150,"date":"2019-10-19T21:14:46","date_gmt":"2019-10-19T21:14:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190810-die-foederation_-das-unbekannte-wesen-repost-615\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:54","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:54","slug":"20190810-die-foederation_-das-unbekannte-wesen-repost-615","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190810-die-foederation_-das-unbekannte-wesen-repost-615\/","title":{"rendered":"Die F\u00f6deration, das unbekannte Wesen [Repost]"},"content":{"rendered":"<p>Die F\u00f6deration, das unbekannte Wesen [Repost]<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Die F\u00f6deration, das unbekannte Wesen [Repost]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Nessy <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>10.08.2019, 21:18<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>uss-hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;NRPG&gt;sorry, hier noch mal mit vern\u00fcnftigen Zeilenumbr\u00fcchen&#8211;Hallo Hephaistos-Crew! Hier ein kleines Gastposting.Einige kennen mich von fr\u00fcher. Ich war etliche Jahre CING und sp\u00e4ter EOauf der USS Avalon, au\u00dferdem auf der Curie, Pheno und last but not leastder USS Berlin. Als mir k\u00fcrzlich die RPG-Archive in die Hand fielen,dachte ich mir wie es heute wohl zugeht, und hab mich von Mac auf dieListe setzen lassen. :-)Da ich offiziell gar nicht an Bord bin, habe ich mal etwas Worldbuildingbetrieben und den Kikonenchefs bei der Arbeit zugesehen.Ich will versuchen in den n\u00e4chsten Wochen \u00f6fter mal was beizutragen.Falls es klappt w\u00fcrde ich dann auch, sofern ihr mich reinlasst,irgendwann einen Char an Bord bringen.Ach ja, die kikonischen Namensregeln bereiteten mir leichteSchwierigkeiten, ich hoffe ich habe sie im Gro\u00dfen und Ganzen richtiginterpretiert.Gr\u00fc\u00dfe &amp; viel Spa\u00df beim Lesen, Johannes&lt;\/NRPG&gt;&lt;RPG&gt;# Ort: Thyene, Myzen-Region, Marktplatz# Zeit: MD -2.1200 (eine Woche vor Ankunft der Hephaistos im Thassos-System)Was f\u00fcr ein Gedr\u00e4nge! Prinipas Myzen Elektryon Cheiromach atto Myzenblieb einen Moment am Eingang des Marktplatzes stehen. Er hatte dieseUnternehmung auf die Mittagszeit gelegt, in der seiner Meinung nachweniger Betrieb hier sein w\u00fcrde.Nun, da er vor Ort war, erwies sich diese Annahme leider als zuoptimistisch. Er f\u00fchlte einen leichten Anflug von Erleichterung, dass erhier nicht regelm\u00e4\u00dfig einkaufen gehen musste, wie die allermeistenKikonen von geringerem Rang. Als Herrscher \u00fcber eine ganze Region hatteman den Luxus Dutzender Bediensteter, die einem die meistenVerrichtungen des Alltags ersparten, damit der Kopf frei blieb f\u00fcr denRest. Aber dennoch blieben einige Dinge, die man nun einmal einfachselbst machen musste.Sein Blick streifte \u00fcber den Basar. Den meisten Zuspruch hatten diekleinen Imbisst\u00e4nde. Unz\u00e4hlige Angestellte der umliegenden B\u00fcrogeb\u00e4udenutzten die Mittagspause, um sich hier zu verpflegen. In der Mehrzahlhandelte es sich nat\u00fcrlich um Frauen in mehr oder weniger eleganterKleidung. Da war ein Stand mit s\u00fc\u00dfem und herzhaften Backwerk; einanderer bot gebratenes Fleisch und Gem\u00fcse an; dort ein Fischh\u00e4ndler unddergleichen mehr. Der Wind trug die unterschiedlichsten Ger\u00fcche heran.Es roch nach frischgebackenem Brot (Anm. d. Red.: Nat\u00fcrlich keinirdisches, sondern das kikonische \u00c4quivalent desselben); nach Fleisch,das auf dem Grill brutzelte; nach frischen Pellas-Fr\u00fcchten (in der N\u00e4hegab es Smoothies); hier und da mischte sich auch ein unbekannter Hauchimportierter Gew\u00fcrze in den Mix.Es gab nat\u00fcrlich noch mehr als die Imbissbuden hier. Unz\u00e4hlige kleineSt\u00e4nde boten Kunsthandwerk, Taschen und Accessoires, Schmuck,Spezialit\u00e4ten, Handwerksprodukte, Keramik, Obst und Marmelade aus derRegion und vieles weitere an. Dazu gab es ungew\u00f6hnliche und exotischeDinge aus den Weiten des Universums. Eben alles, was man in den normalenMarkthallen (die es nat\u00fcrlich auch gab) nicht finden w\u00fcrde. DieArchitektur dieser St\u00e4nde reichte von einfachen Holzbuden, die mit dreiHandgriffen aufgebaut waren, bis zu klimatisierten kleinen H\u00fctten, dieoffensichtlich schon seit vielen Jahren ihren Platz innehatten. ImGegensatz zu den Warteschlangen an den Imbissbuden bestand dieKundschaft dieser Gesch\u00e4fte zum gro\u00dfen Teil aus M\u00e4nnern, denen ihr Jobnaturgem\u00e4\u00df mehr Zeit lie\u00df um mittags mal st\u00f6bern zu gehen;beziehungsweise die auf der Suche nach den verschiedensten Dingen f\u00fcrdie Wohnung, ihre Ehefrauen oder sich selbst waren. Hier suchte einergerade das sch\u00f6nste Holzpferd f\u00fcr seine Kinder. Ein anderer musterte mitfachm\u00e4nnischem Blick verschiedene Werkzeuge, die er f\u00fcr seineBildhauerei brauchte. Am n\u00e4chsten Stand kl\u00e4rte der Verk\u00e4ufer geradejemand \u00fcber die kommenden Modetrends bez\u00fcglich Handtaschen auf, wof\u00fcr erbereits seit zehn Minuten ununterbrochen redete. Dazwischen etlichePassanten, die mit suchendem oder auch staundendem Blick die Gassenentlang bummelten.Man h\u00e4tte hier stundenlang verweilen und einfach die Atmosph\u00e4re genie\u00dfenk\u00f6nnen.Das tat Cheiromach aber nicht. Zeit war kostbar, und das galt inbesonderem Ma\u00dfe f\u00fcr die Zeit des Prinipas Myzen. Nach einem kurzenMoment der Orientierung ging er weiter, schob sich zielstrebig durch dasGedr\u00e4nge in den Gassen zwischen den Marktst\u00e4nden. Teilweise trafen ihnerstaunte und\/oder respektvolle Blicke von B\u00fcrgern, die ihn erkannthatten. Die meisten jedoch waren entweder mit ihren eigenen Vorhabenbesch\u00e4ftigt, oder sortierten den Gedanken, dass der Prinipas einengew\u00f6hnlichen Markt besuchen w\u00fcrde, geistig gleich wieder aus. Somit kamer im Rahmen der M\u00f6glichkeiten rasch vorw\u00e4rts.Bald hatte er sein Ziel in Sicht. Es handelte sich um einen der festeretablierten St\u00e4nde, der direkt an die Front eines kleinen Hauses gebautwar. Hinter dem Verk\u00e4ufer f\u00fchrte eine schmale, offenstehende T\u00fcr insInnere des Hauses. In der Auslage waren Ringe, Halsketten und Armb\u00e4nderzu sehen, aber auch Uhren und kleinere technische Ger\u00e4te, deren Funktionsich dem ungeschulten Auge nicht auf den ersten Blick erschloss. Auch ander Dicke einiger der Ringe und Ketten war erkennbar, dass diese nichtzwangsl\u00e4ufig nur die Funktion von Schmuck innehatten. Eingelegentliches, schwaches Glimmen der Luft \u00fcber den Auslagetischenverriet, dass der Standbesitzer sich des Wertes seiner Ware wohl bewusstwar, und dass man schon fragen musste ehe man etwas in die Hand nehmenkonnte.Der Verk\u00e4ufer war ein Kikone durchschnittlicher Gr\u00f6\u00dfe, in eine dezentewei\u00dfe Toga gekleidet. Sein Bauchansatz, der trotz des lose fallendenStoffes sichtbar war, sowie die Geheimratsecken deuteten darauf hin dasser nicht mehr der J\u00fcngste war. Das Gesicht war sauber rasiert und dezentgepudert, die H\u00e4nde gut gepflegt, wie man es von einem H\u00e4ndler f\u00fcrLuxuswaren erwarten durfte.&#8220;Elektryon Cheiromach! Wie sch\u00f6n dass Du mal wieder hiervorbeischaust!&#8220;, begr\u00fc\u00dfte er den Ank\u00f6mmling. Er legte die rechte Handflach ans Brustbein und deutete eine Verneigung an. Vom Prinipas Myzenwurde diese Respektsgeste mit einem beil\u00e4ufigen &#8222;Ach komm&#8220; kommentiert.Dennoch erwiderte er die Geste mit einer nachl\u00e4ssig ausgef\u00fchrtenHandbewegung, die als Begr\u00fc\u00dfung eines Bekannten von geringerem Rang\u00fcblich war.&#8220;Apulis Gemates atto Turena, es freut mich auch dich wiederzusehen. Wiegeht es deiner Gro\u00dfmutter?&#8220;Ein melancholischer Zug legte sich auf das Gesicht des Verk\u00e4ufers. &#8222;Aufdem Wege der Besserung. Aber die linke Hand wird wohl auf Dauer nureingeschr\u00e4nkt beweglich sein. Wenn sie eher zum Arzt gegangen w\u00e4re,anstatt die Schmerzen einfach zu ignorieren&#8230; nun ja. Prestatio, meinGro\u00dfvater, wird jedenfalls froh sein wenn sie ihre diktatorische Aderwieder im Infrastrukturamt auslebt statt zuhause. Und selbst? Immer nochso viel zu tun?&#8220;&#8220;Wie du dir denken kannst. Kann dir leider keine Einzelheiten erz\u00e4hlen,aber du h\u00f6rst ja selbst was man auf der Stra\u00dfe so redet. Ich hab alleH\u00e4nde voll zu tun, Lisika den R\u00fccken freizuhalten. Zumindest hab nochHoffnung dass wir n\u00e4chste Woche mal einen Tag f\u00fcr uns nehmen k\u00f6nnen.&#8220;Gemates, der Verk\u00e4ufer, grinste. &#8222;Das sagst du schon, seit wir zusammendie Schule abgeschlossen haben. &#8230; Also, was treibt dich denn hierher?&#8220;&#8220;Ich suche nach einer Spange f\u00fcr Lisikas Toga. Sie braucht dringend eineneue. Es kann sich nur noch um Tage handeln bis ihre alteauseinanderf\u00e4llt. Auch wenn ihr selber das egal ist&#8230; wenn es nach ihrginge w\u00fcrde sie auch in ein Bettlaken gewickelt in die \u00d6ffentlichkeitgehen&#8230; aber daf\u00fcr hat man ja einen Mann der f\u00fcr einen sorgt.&#8220;&#8220;Verstehe&#8230;&#8220;, \u00fcberlegte Gemates. &#8222;Dann suchst du sicher was elegantes,nicht zu verspielt, und verborgene Talente sind auch nicht unwillkommen?&#8220;&#8220;Ja, genau richtig erkannt&#8220;, best\u00e4tigte der Prinipas. In derZwischenzeit hatte er schon die Auslagen gemustert. &#8222;Wie w\u00e4re es mitdieser da?&#8220;Gemates schaute auf die Spange, auf welche Cheiromach gezeigt hatte.&#8220;Nein&#8220;, sagte er sofort. &#8222;Ich wei\u00df sie sieht h\u00fcbsch aus, aber die kanngar nichts. Wirklich nur eine Spange. Nein, komm mal hier r\u00fcber&#8230;&#8220;Die Musterung dauerte nicht lange, denn schnell hatte Gemates drei inFrage kommende Exemplare ausgesucht. Cheiromach w\u00e4hlte eine schmale,geschwungene Oricalk-Spange mit Goldapplikationen. Sie enthielt einenkleinen Schildgenerator, der sich bei Beschu\u00df automatisch aktivierte unddessen Ladung f\u00fcr drei bis vier Treffer ausreichte. Dar\u00fcber hinaus warals Gimmick ein L\u00fcgendetektor enthalten, der durch ein leichtes Kribbelnauf der Haut anzeigte, ob das Gegen\u00fcber einen (m\u00f6glicherweise) geradebelog.&#8220;Vielen Dank&#8220;, wollte Cheiromach sich schlie\u00dflich verabschieden. &#8222;Gr\u00fc\u00dfdeine Cousine Apulis Itania, wenn sie wieder da ist. Zu schade dass siegerade auf Handelsreise ist, ich k\u00f6nnte ihren Rat momentan gut gebrauchen.&#8220;&#8220;Ach so!?&#8220;, entgegnete Gematis \u00fcberrascht. &#8222;Aber sie ist doch hier?&#8220;Nun war es an Cheiromach, sich zu wundern. &#8222;Tats\u00e4chlich! Sie wollte dochmindestens bis Ende des Metageitnion zwischen den Sternen unterwegssein. Wieso ist sie jetzt schon zur\u00fcck?&#8220;&#8220;Eins ihrer Besatzungsmitglieder hat die rhedesischen Masern gekriegt.So in etwa vor einer Woche&#8230; Und da sie sowieso in der N\u00e4he von Thassoswaren, hat sie die letzten geplanten Stationen sausen lassen und isterst einmal heimgekehrt. Tats\u00e4chlich ist sie gerade zu Besuch und spieltmeinen Nichten.&#8220; Er deutete beil\u00e4ufig auf die T\u00fcr hinter sich.&#8220;Oh, das ist ja ein Zufall!&#8220;, freute sich der Prinipas Myzen. &#8222;Sie hatnicht zuf\u00e4llig ein oder zwei Stunden Zeit f\u00fcr ein paar Fragen?&#8220;# Ort: Thassos IV, Haus Elektryon im Regierungssitz von Myzen# Zeit: MD -2 abends&#8220;Was f\u00fcr ein Tag&#8220;, seufzte die Prinkipax Myzen Elektryon Lisika Mideiaatto Myzen, w\u00e4hrend sich die T\u00fcr hinter ihr schloss. Mit einer Handl\u00f6ste sie die Spange von ihrer Toga und lie\u00df den Stoff einfach an Ortund Stelle auf den Boden fallen. Die Spange warf sie zielgenau in dieverzierte kleine Schale auf dem Schrank neben dem Eingang, wo siezweimal abprallte und dann liegenblieb.Von einem Kleiderst\u00e4nder, der am Weg lag, griff sie sich ein leichtesund bequemes Freizeitgewand und streifte es \u00fcber. Anschlie\u00dfend steuertesie die kleine K\u00fcche ihrer privaten R\u00e4umlichkeiten an und goss sicheinen Pellas-Saft ein. Elektryon Cheiromach, der vom Sessel aus zusah,entging nicht wie sie das Getr\u00e4nk mit einem kleinen Schuss Raki (einkikonischer Schnaps) veredelte, was er mit einem missbilligenden Blickquittierte.&#8220;Ich wei\u00df, entschuldige&#8220;, reagierte Lisika Mideia, trank aber dennocheinen gro\u00dfen Schluck, w\u00e4hrend sie ebenfalls auf die Sitzgarniturzusteuerte. Warmes Abendlicht fiel durch das gro\u00dfe Panoramafenster undvergoldete die hellen Polster sowie die gl\u00e4sernen Beistelltische. ImHintergrund spielte leise Musik, die aber das Pl\u00e4tschern desZimmerbrunnens nur geringf\u00fcgig \u00fcbert\u00f6nte.&#8220;Es ist nur, wir haben den ganzen Tag \u00fcber den kommenden Besuch derF\u00f6deration debattiert. Was k\u00f6nnen wir ihnen offenbaren, was k\u00f6nnten wirvon ihnen verlangen, wer soll alles in unsere Delegation und soweiter&#8230; und wir wissen ja praktisch nichts von ihnen, also wurdestundenlang spekuliert&#8230;&#8220;Sie lie\u00df sich auf dem zweiten Sessel nieder. &#8222;Eigentlich wollte ich michheute mit den Schwankungen im Energieversorgungsnetz befassen. In Thebiswar gestern schon wieder ein ganzer Stra\u00dfenzug ohne Strom. DiePolizeipr\u00e4sidentin geht mir auch auf den Senkel, wegen der Vorf\u00e4lle inder Bahnhofstra\u00dfe&#8230; alles liegengeblieben&#8230;&#8220;Sie seufzte tief und nahm einen weiteren Schluck aus dem Glas.Unterdessen hatte Cheiromach seine elektronische Zeitung auf Standbygeschaltet und akkurat auf dem Beistelltisch abgelegt.&#8220;Du solltest wirklich mehr delegieren&#8220;, sagte er in mildem Ton. &#8222;Gibdeinem Assistenten auch einmal eine Chance sich zu bew\u00e4hren. Das mit derPolizei schafft er doch ohne weiteres.&#8220;&#8220;Du hast gut reden&#8220;, meinte seine Frau. &#8222;Hab ich dir erz\u00e4hlt, wie die imInfrastrukturamt letzte Woche mit ihm umgesprungen sind? Der ist nochlange nicht soweit. Vielleicht ist so ein Job auch einfach nichts f\u00fcreinen Mann&#8230;&#8220;Sie massierte sich mit geschlossenen Augen die Schl\u00e4fen, w\u00e4hrend sieweitersprach. &#8222;Im Vertrauen, ich halte schon die Augen offen nach einemweiblichen Ersatz. Aber ich kann die Stelle nat\u00fcrlich nicht ausschreibenohne ihn vorher zu feuern. Also werde ich wohl noch eine Weile mit ihmklarkommen m\u00fcssen&#8230;&#8220;Cheiromach lie\u00df das Thema auf sich beruhen. &#8222;Ich gebe mal kurz Bescheid,dass sie uns dr\u00fcben das Abendbrot auftragen sollen, ja?&#8220;Seine Gemahlin nickte stumm. Er erhob sich und ging kurz hinaus.Als er zur\u00fcckkehrte, meinte er beil\u00e4ufig: &#8222;\u00dcbrigens war ich heute beiApulis Gematis atto Turena&#8230;&#8220;Lisika Mideia brauchte nur einen kurzen Moment um den Namen zuzuordnen.&#8220;Der Schmuckh\u00e4ndler? Hast du mir etwa eine Spange besorgt?&#8220;Cheiromach l\u00e4chelte leicht. &#8222;Du kennst mich viel zu gut. Das ist abernoch eine \u00dcberraschung&#8230; jedenfalls ist seine Cousine von ihrer Reisezur\u00fcck&#8230;&#8220;&#8220;Was war noch gleich ihr Beruf&#8220;, fragte Lisika Mideia dazwischen. So gutkannte sie sich mit den Bekanntschaften ihres Mannes dann doch nicht aus.&#8220;Sternfahrerin. Sie war auf einer l\u00e4ngeren Handelstour, aber sie istungeplant zur\u00fcckgekehrt, weil ein Besatzungsmitglied erkrankt ist.Jedenfalls, wie der Zufall so wollte war sie gerate bei Gematis zuBesuch. Da dachte ich mir ich nutze die Gelegenheit und erkunde mal wassie uns \u00fcber die F\u00f6deration so erz\u00e4hlen kann&#8230;&#8220;&#8220;Wenn ich dich nicht h\u00e4tte&#8220;, freute sich seine Frau, und zum ersten Malseit ihrer Ankunft erschien ein L\u00e4cheln auf ihren abgespannten Z\u00fcgen.&#8220;Was hat sie dir erz\u00e4hlt?&#8220;&#8220;Lass mich kurz nachdenken, damit ich nichts durcheinanderbringe&#8230; alsodie erste Station hatte sie an einer Raumstation von einem Volk, dassich Firengi oder so \u00e4hnlich nannte&#8230; Unsympathische Gesellen. Itaniasagt, sie halten sich selbst f\u00fcr ganz gro\u00dfe H\u00e4ndler. Sie hatte wohl ganzschon M\u00fche damit, sich mit ihnen \u00fcber den Wert ihrer Waren zu einigen.&#8220;&#8220;Harte Verhandlungspartner also.&#8220;&#8220;Ja es scheint so. Sie meinte aber auch, nach dem was sie soaufgeschnappt hat sind diese Firengi eher selten bei der f\u00f6deriertenSternenflotte zu finden. Wir werden sie eher nicht zu Gesicht bekommen.Ach ja, und sie sagte man kann sie ganz zweifelsfrei an ihren Ohrenerkennen.&#8220;Er hielt beide H\u00e4nde muschelf\u00f6rmig hinter die Ohren, so wie es Itaniaihm mittags gezeigt hatte. Ein albernes Grinsen konnte er sich nurteilweise verkneifen. Lisika Mideia schaute etwas zweifelnd, woraufhinCheiromach eine Geste analog des irdischen Schulterzuckens machte. Esw\u00fcrde sich schon erweisen, ob es sich um Raumfahrergarn gehandelt hatte.&#8220;Und sonst? Hat sie konkret was \u00fcber die Sternenflotte erz\u00e4hlt?&#8220;Ihr Gemahl \u00fcberlegte kurz. &#8222;Danach habe ich nat\u00fcrlich gefragt. Sie warsich nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig sicher was das anging, denn mit der Flotte hat sieeher fl\u00fcchtige Kontakte gehabt. Wer halt so als Laufkundschaftvorbeikam, oder in den Tavernen&#8230;Sie scheinem einen relativ strikten Ehren-und Moralkodex zu folgen. Siemeinte jedenfalls, dass sie nicht ein einziges Mal erlebt hat dass sichein Flottenangeh\u00f6riger wirklich danebenbenommen hat. Zudem haben sie einRangsystem \u00e4hnlich wie unser Milit\u00e4r. Die R\u00e4nge werden wohl ziemlichernstgenommen.&#8220;&#8220;Ah. Da scheinen sie uns ja gar nicht so un\u00e4hnlich zu sein.&#8220;&#8220;Warte&#8220;, bremste Cheiromach. &#8222;Es gibt durchaus auch Unterschiede. Siescheinen sehr neugierig zu sein. Sie haben Itania wohl des \u00f6fterenFragen \u00fcber ihr Schiff und ihre Herkunft gestellt, die f\u00fcr einefl\u00fcchtige Bekanntschaft mehr als unh\u00f6flich waren. Welche Route sieplant, wie schnell ihr Schiff ist, &#8230; das scheint ganz normal zu sein.Au\u00dferdem sagt sie dass es mehrheitlich Kunstbanausen sind. Viele habenl\u00e4cherlich niedrige Preise f\u00fcr ihre Statuen und Gem\u00e4lde geboten. Siewussten ihre Sch\u00f6nheit gar nicht zu w\u00fcrdigen. Andererseits waren siesehr interessiert an unserer Technik, zum Beispiel unseren Mikroger\u00e4ten.Auch da waren sie sehr neugierig wie alles funktioniert.&#8220;Lisika Mideia h\u00f6rte konzentriert zu und versuchte, alles geistig zueinem Bild zusammenzuf\u00fcgen.&#8220;H\u00e4ufiges Gespr\u00e4chsthema war wohl auch der Krieg mit den Klingonen.Viele waren besorgt \u00fcber die Verluste an der Front, und was passierenw\u00fcrde wenn ihre Planeten dem klingonischen Reich einverleibt w\u00fcrden.\u00dcberwiegend diskutierten sie aber \u00fcber Verteidigung und Absicherung; diewenigsten waren f\u00fcr offensives Vorgehen oder gar Eroberungen.&#8220;Cheiromach hielt inne. &#8222;Dann gab es noch etwas&#8230;&#8220;&#8220;ja?&#8220; fragte Lisika gespannt.&#8220;Ich wei\u00df nicht wieviel ich darauf geben soll&#8230; Vielleicht hat Itaniada auch einen verzerrten Eindruck mitgebracht&#8230;&#8220;&#8220;Jetzt red schon&#8220;, dr\u00e4ngelte seine Frau in freundlichem Ton.&#8220;Sie sagt dass nach ihrer Beobachtung mehr <b class=\"moz-txt-star\">*M\u00e4nner*<\/b> als Frauen in derFlotte sind. Sie will sogar hochrangige M\u00e4nner gesehen haben, dieAbteilungen oder sogar ganze Raumschiffe befehligen.&#8220;&#8220;Im Ernst? Als Mann?&#8220; fragte Lisika ungl\u00e4ubig.&#8220;Genau das habe ich auh gesagt &#8211; ungef\u00e4hr im gleichen Tonfall&#8220;,erwiderte er. &#8222;Sie beharrt aber felsenfest darauf. Sie will sogar erlebthaben wie Frauen angemacht und respektlos behandelt wurden &#8211; von M\u00e4nnern- und das ohne Gegenwehr \u00fcber sich ergehen lie\u00dfen.&#8220;&#8220;Jetzt spinnst du aber.&#8220; Lisika sah wenig \u00fcberzeugt aus. &#8222;Da hat Itaniadir bestimmt einen sch\u00f6nen F\u00e9roun aufgebunden.&#8220;&#8220;Warum sollte sie? Ich habe deutlich klar gemacht, wie wichtig dieseInformationen f\u00fcr uns sind. Ich&#8230;&#8220;Das Gespr\u00e4ch wurde durch ein dezentes Gongsignal unterbrochen. Soforterhob sich Lisika aus ihrem Sessel, das inzwischen geleerte Glas stehenlassend.&#8220;Ich bin am Verhungern. Wir gehen erst mal zu Tisch. Du kannst mir denRest dann noch erz\u00e4hlen.&#8220;&lt;\/RPG&gt;&lt;Glossar&gt;Atrexa &#8211; Titel der obersten Herrscherin der KikonenPrinkipax &#8211; Titel. (Landes-) F\u00fcrstinPrinipas &#8211; Der analoge m\u00e4nnliche Titel zu PrinkipaxYevirax &#8211; milit\u00e4rischer Rang, entspricht etwa dem General (weiblich)Ypolochatrix &#8211; milit\u00e4rischer Rang, entspricht etwa dem Lt. sg. (weiblich)Oricalk &#8211; ein r\u00f6tlich-goldenes MetallAdamas &#8211; ein sehr widerstandsf\u00e4higes Metall von silbriger F\u00e4rbungPellas &#8211; eine FruchtRaki &#8211; alkoholisches Getr\u00e4nkF\u00e9roun &#8211; gro\u00dfes kikonisches RaubtierHelionos &#8211; ein L\u00e4ngenma\u00df, dass dem Abstand der Sonne im Thassos-System biszum Beginn der habitablen Zone entspricht. 1,3 Helionos entsprechen etwa 1AE. Thassos IV ist etwa 2 Helionos von seiner Sonne entfernt.Tetatoras &#8211; Zeiteinheit. Etwas mehr als eine Viertelstunde nach irdischemMa\u00dfstabToras &#8211; Zeiteinheit. Ungef\u00e4hr eine Stunde.Metageitnion &#8211; Monat gegen Ende des SommersMyzen &#8211; eine bedeutende Region auf Thyene (Thassos IV), die traditionelldem Herrscherhaus nahe steht.Tyre &#8211; eine gro\u00dfe Stadt und eigene Region auf Thyene (Thassos IV)&lt;\/Glossar&gt;&lt;Personen&gt;*Ypolochatrix Gete Strovakos Elena atto Tyre *Eine Offizierin derSystemverteidigung. Sie ist eine dunkelblonde, athletische Kikonin Ende 20.*Yevirax Sikaar Numaris Adaia atto Tyre *Generalin der Systemverteidigung.Eine Kikonin, die wie um die 40 wirkt, mit dicken, schwarzen Haaren, indenen einzelne graue Str\u00e4hnen zu sehen sind und die in einem strengen,geflochtenen Zopf gebunden sind.*Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen und Prinipas MyzenElektryon Cheiromach atto Myzen *Das F\u00fcrstenpaar der Region Myzen.<b class=\"moz-txt-star\">*Apulis Gemates atto Turena*<\/b> &#8211; Schmuckh\u00e4ndler in der Region Myzen,ehemaliger Schulkamerad des Prinipas<b class=\"moz-txt-star\">*Apulis Itania atto Turena*<\/b> &#8211; seine Cousine, Sternfahrerin&lt;\/Personen&gt;&lt;SUM&gt;# Ort: Thyene, Myzen-Region# Zeit: MD -2 (eine Woche vor Ankunft der Hephaistos im Thassos-System)Prinipas Myzen Elektryon Cheiromach atto Myzen sammelt einigesH\u00f6rensagen \u00fcber die F\u00f6deration ein und bespricht dieses abends mitseiner Frau, der Prinkipax.&lt;\/SUM&gt;*** submitted byNessyaka \u00a7%&amp;$\u00a7\/ &#8212; transmission lost &#8212;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die F\u00f6deration, das unbekannte Wesen [Repost] Betreff: Die F\u00f6deration, das unbekannte Wesen [Repost] Von: Nessy Datum: 10.08.2019, 21:18 An: uss-hephaistos@yahoogroups.de &lt;NRPG&gt;sorry, hier noch mal mit vern\u00fcnftigen Zeilenumbr\u00fcchen&#8211;Hallo Hephaistos-Crew! Hier ein kleines Gastposting.Einige kennen mich von fr\u00fcher. Ich war etliche Jahre CING und sp\u00e4ter EOauf der USS Avalon, au\u00dferdem auf der Curie, Pheno und last but&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190810-die-foederation_-das-unbekannte-wesen-repost-615\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Die F\u00f6deration, das unbekannte Wesen [Repost]&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5150","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5150"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5308,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5150\/revisions\/5308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}