{"id":5173,"date":"2019-10-19T21:14:51","date_gmt":"2019-10-19T21:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190925-das-glueck-mehrt-sich-636\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:55","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:55","slug":"20190925-das-glueck-mehrt-sich-636","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190925-das-glueck-mehrt-sich-636\/","title":{"rendered":"Das Gl\u00fcck mehrt sich"},"content":{"rendered":"<p>Das Gl\u00fcck mehrt sich<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Das Gl\u00fcck mehrt sich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>&#8222;Debora Jarosch&#8220; &lt;malinali@xiduria-follow.de&gt;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>25.09.2019, 21:16<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Hallo ihr lieben,hier kommt ein RPG voll geballter Frauenpower &#8211; ein Copo von sunny, Sureyaund ela.Viel Spa\u00df beim Lesen!&lt;RPG&gt;Zeit:  MD 6.2100Ort: Silberner SalonMehr oder weniger irritiert folgten die weiblichen Besatzungsmitglieder derHephaistos der Prinkipax in den weiblichen Salon. Bevor sich Jetsun Pema und Botschafter Jared getrennt hatten, hatteletzterer die Ensign nochmals beiseite genommen. Dank seiner langj\u00e4hrigenErfahrung und der Beobachtungen schwante ihm langsam, dass er als Mannvermutlich eine deutlich schlechtere Verhandlungsposition haben w\u00fcrde, alses die Medizinerin hatte. Sein Rat an die Medizinerin war, sich auf ihreInstinkte verlassen und zu versuchen sich mit Claudia Ruthven abzusprechen.Mehr konnte er f\u00fcrs erste nicht zum Gelingen beitragen.Daher betrat Jetsun den silbernen Salon aber als Letzte. Am liebsten h\u00e4ttesie sich etwas abseits gesetzt, um erst zu beobachten und sich ein genaueresBild davon zu machen, was sie dort erwarten w\u00fcrde. Das konnte sie jedochnicht in die Tat umsetzen.&#8220;Jetsun Pema atto F\u00f6deration, setzen Sie sich doch zu mir.&#8220; Rief diePrinkipax in dem Moment.Ihre Nervosit\u00e4t unterdr\u00fcckend, folgte Jetsun Pema der Aufforderung &#8211; waskonnte sie auch anderes tun? &#8211; und bewegte sich m\u00f6glichst w\u00fcrdevoll an dieSeite der Prinkipax. Die anderen Delegationsmitglieder verteilten sich in der Zwischenzeit aufdie anderen Sitzgelegenheiten im Raum. Sureya, die mit Claudia Ruthvenzusammen durch die T\u00fcr getreten war, bem\u00fchte sich, sich nicht zuoffensichtlich neugierig umzusehen. Dieser Raum sah ganz anders aus, alsder, in dem der Empfang bisher stattgefunden hatte. Er war kleiner und stattRot und Gold und all den warmen Farben, die dort vorgeherrscht hatten,wirkte dieser Raum deutlich k\u00fchler. Die W\u00e4nde waren in verschiedenen hellenT\u00f6nen wie wei\u00df, grau in Abstufungen und blau sehr dezent, w\u00e4hrend es mehrereKunstgegenst\u00e4nde und Statuetten gab, die dem Raum Prunk verliehen. Soferndiese Kunstgegenst\u00e4nde Personen abbildeten, waren es alles Frauen &#8211; mal inDenkerpose, mal militaristisch, aber alle sehr dominant in der Haltung. Dasvorherrschende Metall war Silber, was auch in dem Spieseraum gar nichtvorgekommen war. An den gro\u00dfen Fenstern wehten durchscheinende, silbergraueVorh\u00e4nge und lie\u00dfen eine leichte Brise hinein. \u00dcber den Raum verteiltstanden hier ebenfalls Diven und bequeme Sitzb\u00e4nke, die jedoch locker sopositioniert waren, dass sich alle zugewand waren und sich somit alleansehen konnten, die dort sa\u00dfen.  Die bereits anwesenden Bediensteten wiesen den Damen der F\u00f6deration sehrh\u00f6flich und dezent Sitzgelegenheiten zu, und Sureya und Claudia fanden sichin unmittelbarer N\u00e4he der Prinkipax und Jetsun wieder. Sureya setze sichfl\u00fcssig auf den Divan und nahm eine bequeme, aber doch Aufmerksamkeitzeigende Sitzhaltung ein. Die \u00c4gypterin vermutete, dass hier nun wenigerSmalltalk stattfinden w\u00fcrde, als bisher, sondern eher direkter geredet w\u00fcrdeund wappnete sich innerlich. Die Kikoninnen setzten sich zwischen dieF\u00f6derationsfrauen und Sureya fand sich erneut in der N\u00e4he derWirtschaftsministerin Kalokairi Kataigida atto Glastria wieder, welche ihrfreundlich zunickte. Auch Claudia hatte eine Sitzposition gefunden die ihrbehagte und bis auch die letzte Dame sa\u00df, sagte niemand etwas. Die Diener servierten einige Erfrischungen, Getr\u00e4nke und auch Spezereien,die auf den kleinen, kunstvoll mit Silber und einer perlmutt\u00e4hnlichenSubstanz verzierten Tischschen zwischen den Sitzgelegenheiten abgestelltwurden. Dann richteten sich alle Augen gespannt auf die Prinkipax.Gerade als die Adelige zu sprechen beginnen wollte,wanderte ihr Blickmajest\u00e4tisch \u00fcber die Anwesenden mit einem Nicken in die Richtung einesDieners. Dieser huschte in Windeseile aus dem Raum. Claudia fragte sich, obes eine Demonstration ihrer Macht war, ein Schauspiel um die F\u00f6deration aufdiese Gespr\u00e4ch einzustimmen und ihnen einen klar zu machen wo ihr Platz indiesem Spiel war, oder ob wirklich etwas auf dem Tisch fehlte.Langsam wanderte eine Augenbraue der taktisch erfahrene Frau nach oben, ihrpers\u00f6nliches Empfinden sprach f\u00fcr Ersteres, allerdings hatte sie sich in denvergangen Jahren nicht unbedingt t\u00e4glich mit solch wichtigen diplomatischenEreignissen konfrontier gesehen. Wenn es irgendwie angemessen gewesen w\u00e4re,h\u00e4tte sie nun leise geseufzt, allerdings war das sicherlich auf so vieleunterschiedliche Arten ein Fauxpas das der Bericht den ihr Botschaftereinfordern w\u00fcrde, sicherden Speicherplatz eines Standard PADDs \u00fcbersteigen w\u00fcrde. Ein neutralesL\u00e4cheln legte sich auf Claudias Lippen was sie sogar noch halten konnte, alsirgendeinechsenartiges Wesen in der Gr\u00f6\u00dfe eine Bulldogge die T\u00fcr aufstie\u00df und eineRunde um ihre Sitzgelegenheit machte. \u0084Ein frohes Ereignis\u0085. Der Prix des Palasts hat seinen Weg zu uns gefunden.Das ist ein Zeichen von Freude und Gl\u00fcck\u0093, erkl\u00e4rte diePrinkipax lachend.Claudias Blick hing an dem Zeichen aus Gl\u00fcck und an dem Speichelfaden, derzu einer nassen Stelle aus ihrer Uniform f\u00fchrte. Das Zeichenden Gl\u00fccks sabberte sie an? Sie erhob gerade die Hand um den Kopf des Tieressanft davon zu schieben, als ein Diener panisch aufsprang und Claudia einenKelch reichte, den er auch umgehend f\u00fcllte. \u0084Es ist verboten das Gl\u00fcck zuber\u00fchren\u0085es kann tun was es will\u0093; fl\u00fcsterte er leise.Fast erschrocken hielt Claudia den Kelch mit beiden H\u00e4nden fest umgriffen.Dieses Fettn\u00e4pfchen hatte sie nicht genommen, aber warum sabberte dieEidechse weiter auf sie herab?W\u00e4hrend das Gl\u00fcck die Runde machte, sahen die Damen der F\u00f6rderationirritiert und teilweise ihren Ekel unterdruckend zu, w\u00e4hrend die Kikoninnenverz\u00fcckt waren. Die Teilnahme des Gl\u00fccks war eine besondere Ehre, die ihnenhier in der Provinz nur \u00e4u\u00dferst selten zu teil wurde. Manche der J\u00fcngerenhatten gar noch nie an einem solchen Ereignis teilnehmen d\u00fcrfen.W\u00e4hrend der Prix die Runde machte, ert\u00f6nten die ersten Kl\u00e4nge einer feinenMusik. Ein Kikone sa\u00df and\u00e4chtig \u00fcber einer Art kleinen Harfe. Seinverz\u00fccktes Gesicht strahlte, w\u00e4hrend seine lagen Finger \u00fcber die Saitenglitten. Auch hier war die Begeisterung der Kikoninnen deutlich zu sp\u00fcren.Akrotiri Hermos Orpheus atto Thera war ein Ausnahmetalent, und die Frauenund M\u00e4nner lagen ihm zu F\u00fc\u00dfen. Dass ihn dies in der Regel wederinteressierte oder es gar bemerkte, machte ihn gleich nochmal interessanter.Die Prinkipax lies ihren Blick \u00fcber ihre G\u00e4ste gleiten. W\u00fcrden sie sich demAnlass entsprechend zu benehmen wissen?Paismataris hielt sich beim Betreten des Salons in der N\u00e4he von Tine. Auchwenn jetzt anderes von ihr erwartet wurde, wollte sie das Gespr\u00e4ch mit derTO unbedingt weiter fortsetzen. Sie hoffte sehr, dass ihreGespr\u00e4chspartnerin nicht \u00fcbertrieben hatte mit dem Angebot die F\u00f6derationk\u00f6nne Glas in gr\u00f6\u00dferen Mengen liefern. Vor ihrem inneren Auge nahm ihrBauprojekt inzwischen Formen an. Sie hoffte, dass die Anwesenheit des Prixein Vorbote des kommenden Gl\u00fccks sein w\u00fcrde, der einem geeigneten Handel mitder F\u00f6deration mit sich brachte. Sie w\u00fcrde nacher der Prinkipax ein Zeichengeben, ging aber stark davon aus, dass ihre aufmerksame Herrscherin bereitsbemerkt hatte, dass sich hier ein intensives Gespr\u00e4ch entwickelt hatte.W\u00e4hrend im Hintergrund weiterhin die Musik zu h\u00f6ren war wandte sichPrinkipax an ihre so unterschiedlichen G\u00e4ste. Dabei legte sie besonders aufdie Mitglieder der Hephaistos ihr Augenmerk.&#8220;Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind. In unserer Kulturist es \u00fcblich, dass wir uns zur\u00fcckziehen, uns austauschen zu Fragen desWeltgeschehens und der Politik oder Fragestellungen er\u00f6rtern, manchmal eherhypothetischer Natur, manchmal auch sehr konkrete Dinge. Wir m\u00f6chten Siehiermit einladen, an unserer Gespr\u00e4chsrunde teilzuhaben und sich aktiv zubeteiligen.&#8220;Lange hatte Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen dar\u00fcbernachgedacht, welches Thema sie gemeinsam er\u00f6rtern konnten. Dass ihre G\u00e4steweder \u00fcber das lokale Politk- noch das Weltgeschehen gro\u00dfe Kenntnisse habenkonnten, war ihr durchaus bewusst. Es war demnach die Herausforderung, sichdem Kenntnisiveau der G\u00e4ste anzupassen ohne dass die Herausforderung derDiskussion verloren ging.Nat\u00fcrlich gab es dabei die gro\u00dfen Klassiker der gemeinsamenEr\u00f6rterungsstunden insbesondere \u00fcber die Rolle des Mannes.  Jetsun l\u00e4chelte freundlich, sie hatte aufmerksam den Worten der Monarchingelauscht und sich in ihrem Kopf schon passende Antworten zurecht gelegt.Von dem gro\u00dfen Gl\u00fcck war sie verschont geblieben, es hatte seine Rundegedreht nur um schlussendlich wieder neben Claudia zu landen. Die Pf\u00fctze desSabbers wurde neben ihr immer gr\u00f6\u00dfer und schwappte auf ihre Schuhe. Einvorsichtiger Blick nach unten verriet, dass ihre treuen Begleiter wohl ihrenletzten Gang getan hatten, denn nach dieser Spuckeduschew\u00fcrden sie aussortiert werden, besonders, da der Geruch des Speichels sieunweigerlich an faule Eier erinnerte. Claudia ergab sich in ihr Schicksal und beobachtetet das ganz gro\u00dfe Gl\u00fcckgenau, dabei fiel ihr auf das es ab und zu irgendwie seltsam zusammenzuckte. Wenn das Vieh nun zu ihren F\u00fc\u00dfen verrecken w\u00fcrde, dann stand dasGespr\u00e4ch wohl nicht mehr unter einem gl\u00fccklichen Stern. Langsam wanderteeine Augenbraue der Offizierin nach oben, als die Sch\u00fcttelattacken immerh\u00e4ufiger wurde. Gern h\u00e4tte sie ja die Temperatur gemessen, oder auch nurihren Hand auf den Kopf des Tieres gelegt, allerdingswar das ja verboten, und au\u00dferdem war sie sich nicht sicher, wie warm so einPrix-Kopf sein sollte.  Tine diskutierte gerade erneut \u00fcber Buntglas undauch andere Glassorten und ihre Vorteile wurden er\u00f6rtert. An dieser Frontlief das Gespr\u00e4ch wohl gut. Wenigstens etwas. Einer der Diener reichteClaudia erneut ein Getr\u00e4nk und schob ein Blumenarrangement etwas n\u00e4her.Sicherlich war sie nicht die einzige Person die den Geruch als unangenehmempfand.  Noch einmal nickte Jetsun der Monarchin aufmunternd zu, \u0084Auch inunserer Kultur ist es \u00fcblich \u00fcber viele Dinge zu philosophieren und zudiskutieren. Es erweitert den Horizont und ist immer eine Bereicherung.\u0093Ebenso weise wie die Monarchin w\u00e4hlte die junge Frau ihre Worte und schiendamit auch auf Wohlwollen zu sto\u00dfen, den ein kurzes L\u00e4cheln war die erstestumme Antwort mit der sie belegt wurde.  Die Monarchin sprach erneut, \u0084Unsist aufgefallen, dass die M\u00e4nner in Ihrer Gesellschaft einige \u0084Rechte\u0093 mehrinne haben, als es in unserer Kultur der Fall ist. Das klassischeFamilienbild ist bei uns immer noch davon gepr\u00e4gt, dass die M\u00e4nner sich umden Haushalt und die Kindererziehung k\u00fcmmern und auf diesem Gebiet ist ihreeinf\u00fchlsame und stark empathische Art kaum zu ersetzen.\u0093 Als Monarchinwusste sie genau wie man sich vorsichtig in ein Gespr\u00e4ch mit unbekanntemPartner wagte, auch wenn solch ein umsichtiges Verhalten sonst in ihrerPosition nicht \u00fcblich war, so war sie doch auf diese Art und Weise versuchtauf diese Art an weiterf\u00fchrende Informationen zu kommen, die an sp\u00e4tererStelle vielleicht wichtig sein k\u00f6nnten.Jetsun dachte kurz nach und auch Claudia horchte auf, sich bereithaltend,auf die Frage hin einzugreifen. An sich hatten sich die aufmerksamenSternenflottenoffiziere etwas \u00e4hnliches bereits denken k\u00f6nnen, nach derBegr\u00fc\u00dfung von Botschafter Jared. Jetsun Pema versuchte ihre Worte mitBedacht zu w\u00e4hlen. &#8222;Nun in unserer Kultur ist das klassische Familienbildwohl ein wenig anders als bei Ihnen.&#8220; Sie dachte kurz nach ob es zu sehrstarken Irritationen f\u00fchren w\u00fcrde, wenn sie von den patriarchalischenStrukturen von fr\u00fcher erz\u00e4hlen w\u00fcrde. Wenn eine Gleichberechtigung bereitszu Fragen f\u00fchrte, mochte sie sich nicht vorstellen, wie diese stolzen Frauenauf eine Unterdr\u00fcckung der Frau reagieren w\u00fcrde. Sie entschied sich daherspontan, dies auszulassen und nur vom Ist-Zustand zu berichten. &#8222;Tats\u00e4chlich sind bei uns M\u00e4nner und Frauen grunds\u00e4tzlich gleichberechtigt.Jedem stehen unabh\u00e4ngig vom Geschlecht alle M\u00f6glichkeit offen. Rang undPosition sind von den pers\u00f6nlichen F\u00e4higkeiten und Interessen abh\u00e4ngig. Derkommandierende Offizier meines Raumschiffes, die USS Hephaistos, ist einMann, Cpt. Shay Ruthven.&#8220; Jetsun beobachtete die Reaktionen der Kikoninnen,welche von Ablehnung \u00fcber Skepsis und wohlwollender Neugier bis hin zuoffenem Unglauben reichte. Die meisten Nebengespr\u00e4che hatten sich bei ihrenAusf\u00fchrungen gelegt. Nur Tine und Paismataris lie\u00dfen sich mitnichten vondieser Er\u00f6ffnung irritieren. Die beiden war derart in technische Planungenverstrickt, dass sie nichts mehr um sich herum bemerkten.  &#8222;Die rangh\u00f6chsteOffizierin unserer Delegation hingegen ist derzeit Commodore ClaudiaRuthven.&#8220; Jetsun Pema deutete mit einem Nicken auf Claudia. Bei sich dachtedie junge Medizinerin und Diplomatin erleichtert, dass es sehr wohl gut war,dass Commodore Ruthven als Frau den h\u00f6chsten Rang hatte. Sie merktedurchaus, dass ihre Er\u00f6ffnung eine explosive Stimmung in den Raum gebrachthatte. Jedoch sah sie es wichtig an, dass, bei allem Respekt f\u00fcr die fremdeKultur, ihren Gegen\u00fcbern klar war, mit wem die zuk\u00fcnftigen Verhandlungen zuf\u00fchren war. Sie konnte nur hoffen, dass sie nicht das Falsche tat, jedochbefand sie, dass die Reaktionen der Kikoninnen sp\u00e4ter deutlich aufgebrachterausfallen w\u00fcrden, wenn ihnen bewusst werden sollte, dass sie mit denfalschen Personen verhandelt hatten.&#8220;W\u00e4hrend Cpt.. Ruthven mir auf unserem Raumschiff vorgesetzt ist, istBotschafter Jared dies hinsichtlich der diplomatischen Mission.&#8220; versuchtesie daher zu erkl\u00e4ren. Sie wollte soeben weiter fortfahren und dieSprengkraft ihrer Aussage abmildern, als ein heiseres Quieken durch den Raumschrillte, welches ihre weiteren Worte im Keim erstickte. Die Kikoninnensprangen allesamt aufgeregt auf und der aller Blick richtete sich auf denPrix, welcher auf der Seite lag. Der Brustkorb hob und senkte sich hektisch.Der Bauch zuckte konvulsivisch und das Gl\u00fcck hatte die Augen geschlossen.Auch Jetsun sprang nun auf. Lag hier ein medizinischer Notfall vor? W\u00fcrdesie helfen k\u00f6nnen bei einer ihr v\u00f6llig fremden, tierischen Spezies? W\u00fcrdesie \u00fcberhaupt helfen d\u00fcrfen? Sie wollte einen Schritt vortreten, dochClaudia gab ihr mit einem kurzen Wink zu verstehen, dass sie bleiben solltewo sie war.Auch die Commodore \u00fcberlegte fieberhaft, was sie tun konnten. Das Gl\u00fcck lagihr zu F\u00fc\u00dfen, doch sie durften es nicht ber\u00fchren. Das Tier hatte eindeutigetwas, aber selbst die umstehenden Kikoninnen kamen nicht n\u00e4her. Niemandmachte Anstalten, dem Tier zu helfen. Doch wenn sie nun Jetsun gestattetedas Tier zu ber\u00fchren, w\u00fcrde dies nur zu einem Eklat f\u00fchren. Da trat die Prinkipax nach vorn und klatschte in die H\u00e4nde.IhrGesichtsausdruck dr\u00fcckte dabei schon fast Ekstase aus, doch ihre Stimmeklang fest und ruhig, w\u00e4hrend eilig ein paar Diener herbeigeeilt kamen.&#8220;Unser Gl\u00fcck hat uns und unseren Besuchern die gro\u00dfe Gunst seiner Gegenwartgeschenkt. Doch ein wahrlich gl\u00fccklicher Stern strahlt \u00fcber dieserZusammenkunft! So werdet denn Zeugen, wie unser Gl\u00fcck sich mehrt!&#8220; Sie sahsich strahlend im Kreis der verwunderten Gesichter um, die abwechselnd dieHerrscherin und den Prix mit gro\u00dfen Augen ansahen. Den besseren Beobachternunter der Sternenflottendelegation blieb nicht verborgen, dass die meistender anwesenden Kikoninnen genauso verwirrt waren, wie sie selbst, wobei sichdiese jedoch leichter von ihrer Prinkipax beruhigen zu lassen schienen. &#8222;Schafft schnell weiche Polster herbei und eine Schale Fruchtsaft, um dasGl\u00fcck zu unterst\u00fctzen&#8220;, sagte sie zu den Dienern, die daraufhindavonspritzten, um das Geforderte herbeizuschaffen. Sureya sah sich aufmerksam um, ihre eigene Verwirrung dabei gut verbergend.Auch, wenn sich das sogenannte &#8222;Gl\u00fcck&#8220; offenbar qu\u00e4lte und nun auch leisequiekte, war die Stimmung im Raum nicht zu den automatischenSchlussfolgerungen passend. Auch, wenn sich der Prax auf dem Boden wand, wardie Anspannung im Raum, die sie als trainierte K\u00e4mpferin deutlich wahrnehmenkonnte, nicht trauriger oder panischer Natur und es gab auch keine SpurFeindseligkeit. Nein, im Gegenteil &#8211; die Spannung und die Atemlosigkeit, diesie \u00fcberall, selbst bei den gesetztesten Kikoninnen versp\u00fcrte, war eherfreudiger Natur, ein Erstaunen, wie wenn ein Kind zum ersten Mal eineSternschnuppe sieht. Was auch immer hier gerade geschah, es schien -zumindest derzeit &#8211; zu keinermanns Schaden zu sein. Dennoch hielt sie ihreK\u00f6rperspannung aufrecht, um jederzeit einsatzbereit zu sein, zwang sichaber, die F\u00fc\u00dfe wieder ganz auf dem Boden aufzusetzen, anstatt auf denFu\u00dfballen zu stehen, wie sie es automatisch in den letzten paar Sekundengetan hatte. Schon eilten die Diener herbei und begannen, rund um das &#8222;&#8218;Gl\u00fcck&#8220; eine ArtNest aufzubauen &#8211; sorgsam darauf achtend, dass sie das Tier nicht ber\u00fchrten.Dicke, weiche Polster umgaben das Tier bald, und da es sich in seinen Qualenherumw\u00e4lzte, warteten die Diener, bis es sich auf eines dieser Polstergew\u00e4lzt hatte, um dann blitzschnell ein weiteres daneben zu legen, so dassnun auch der Prax bequem lag &#8211; sofern man das so sagen konnte. Auch wurdeeine breite, flache und kostbar verzierte Schale mit einem dunkelroten Saftneben das Nest gestellt. Die Diener traten zur\u00fcck und and\u00e4chtiges Schweigensenkte sich \u00fcber den Raum. Alle Augen beobachteten das echsenartige Wesen,dessen silbrige, leicht feucht wirkende Haut inzwischen einen rosigen Hauchbekommen hatte, w\u00e4hrend sich die Muskulatur im Bauch immer wieder starkbewegte, als w\u00fcrde das Wesen etwas herausquetschen wollen. Und wirklich -kurze Zeit sp\u00e4ter kam etwas aus dem Hinterteil des Gl\u00fccks, einf\u00f6rmig undblau mit leicht metallischem Schimmer, so gro\u00df wie Sureyas ganze Hand &#8211; undgro\u00dfer Jubel brach unter den Kikoninnen aus, angef\u00fchrt von der Prinkipax,die deutlich weniger ruhig und gefasst war, als bisher. &#8222;Das Gl\u00fcck mehrt sich!&#8220; Rief sie erneut.Doch noch war der Prax nicht fertig, und nach einer kurzen Pause begannendie Kontraktionen erneut. Sureya wurde klar, dass sie hier Zeuge wurden, wie das Gl\u00fcck Eier legte&#8230; &lt;\/RPG&gt;&lt;SUM&gt;Zeit:  MD 6.2100Ort: Silberner SalonDas Zusammentreffen der Frauen steht unter einem guten Stern, denn das Gl\u00fccknimmt an der Runde teil &#8211; auch wenn Claudia und ihre Schuhe dar\u00fcber wenigererfreut sind. W\u00e4hrend Jetsun noch mit der Prinkipax \u00fcber die Rechter der M\u00e4nner in derF\u00f6deration diskutiert, kommt es zu einem Zwischenfall. Das Gl\u00fcck mehrt sich!&lt;\/SUM&gt;***submittedy bySunny&amp;Sureya&amp;ela250925.11&#8212;Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren gepr\u00fcft.<a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/www.avast.com\/antivirus\">https:\/\/www.avast.com\/antivirus<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gl\u00fcck mehrt sich Betreff: Das Gl\u00fcck mehrt sich Von: &#8222;Debora Jarosch&#8220; &lt;malinali@xiduria-follow.de&gt; Datum: 25.09.2019, 21:16 An: Hallo ihr lieben,hier kommt ein RPG voll geballter Frauenpower &#8211; ein Copo von sunny, Sureyaund ela.Viel Spa\u00df beim Lesen!&lt;RPG&gt;Zeit: MD 6.2100Ort: Silberner SalonMehr oder weniger irritiert folgten die weiblichen Besatzungsmitglieder derHephaistos der Prinkipax in den weiblichen Salon. Bevor&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190925-das-glueck-mehrt-sich-636\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Das Gl\u00fcck mehrt sich&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5173"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5331,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5173\/revisions\/5331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}