{"id":5175,"date":"2019-10-19T21:14:51","date_gmt":"2019-10-19T21:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20190929-niemand-ist-gern-allein-638\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:55","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:55","slug":"20190929-niemand-ist-gern-allein-638","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20190929-niemand-ist-gern-allein-638\/","title":{"rendered":"Niemand ist gern allein&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Niemand ist gern allein&#8230;<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Niemand ist gern allein&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Sunny82_anna@yahoo.com<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>29.09.2019, 08:02<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Hallo Zusammen,   es ist schon etwas her seit ich das letzte mal allein geschrieben habe und in dieser Zeit haben sich viele abstrakte Ideen geformt.   Ich starte dann einfach mal mit ein paaren in diesem RPG und hoffe, dass ihr damit was anfangen k\u00f6nnt.   Ich hoffe sehr, dass ich keine zeitlichen Fehler eingebaut habe, wenn doch dann bitte ich um Nachsicht\u2026 ich bin immer noch von den Erk\u00e4ltungsd\u00e4monen besessen.   Ganz liebe Gr\u00fc\u00dfe Miri        &lt;RPG&gt;     #Ort: USS Hephaistos \u2013 Quartier Cat  #Zeit: MD 2.2241  Der Abgang der jungen Trill war sicherlich schon legend\u00e4r, zumindest wenn es nach dem Quatsch und Tratsch Club ging, der nat\u00fcrlich ebenfalls auf der Party anwesend gewesen war. Die Spekulationen setzten in dem Moment ein, indem sich das Schott hinter der Ingenieurin geschlossen hatte und gingen von Emily hatte Cat unabsichtlich ins All gebeamt bis hin zu, der Abgang der FLG war geplant und geh\u00f6rte zu deren ganz gro\u00dfen Auftritt. Irgendwie musste man ja schlie\u00dflich im Gespr\u00e4ch bleiben, wenn man durch die eigene Suspension schon ein paar Tage im Off festsa\u00df. Wie so oft lag die Wahrheit sicherlich irgendwo dazwischen und genau das interessierte den Klatsch und Tratsch Club herzlich wenig, denn im Grunde war die Wahrheit immer etwas grauer als die Geschichten die der Club mit schillernden Farben zeichnete.  Fakt war das Cat ins Off gebeamt wurde und das Emily nur Sekunden sp\u00e4ter die Party fast fluchtartig verlassen hatte. Unter solchen Bedingungen musste der Club seinem Ruf einfach gerecht werden.   Emily hingegen rannte \u00fcber den Flur, sie hasste es zu rennen, aber auch ihr wurde klar das Cat diese Aktion vielleicht und eventuell nicht so ganz lustig finden w\u00fcrde. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Sie waren ja nicht offiziell ein Paar und selbst wenn, dann war es ja auch okay wenn man Andere mochte\u2026 also so lang man seinen Partner am meisten mochte. Es war nicht okay das man gleich wen von einer Party beamten, nur weil der ein wenig Spa\u00df hatte und ganz besonders dann wenn die Beziehungsregeln noch nicht gekl\u00e4rt waren (beziehungsweise vertraglich fixiert)\u2026. Wenn noch nicht mal gekl\u00e4rt war, dass man sich in einer wie auch immer gearteten Beziehung befand.  Okay, das w\u00fcrde eine schwierige Unterhaltung werden! Aber Cats Kost\u00fcm war doch gar nicht gruselig, dass passte nicht zu den Regeln UND sie war viel viel viel zu luftig angezogen. Am Ende w\u00fcrde sie sich noch erk\u00e4lten, wenn man sie nicht warm hielt und Ajur konnte das nicht richtig. Okay, wahrscheinlich h\u00e4tte er es gekonnt, aber diesen Gedanken schob Emily mal dezent zur Seite. Einmal wollte man nett sein und eine gute Tat vollbringen und dann sowas. Okay, so ganz selbstlos war die gute Tat vielleicht auch nicht, denn Ajour war schon nett anzusehen. Nicht so nett wie Cat, aber wenn Cat nicht so cool w\u00e4re dann w\u00e4re Ajur eine Option. Wobei irgendwie konnte sie das nun nicht als Erkl\u00e4rung anf\u00fchren.   Ohne zu klingeln \u00f6ffnete Emily sich direkt das Quartier von Cat. Als CING kam man gl\u00fccklicher Weise \u00fcberall hinein. Wie nicht anders zu erwartet sa\u00df die unheimlich hei\u00dfe FLG auf ihrem Bett, die arme vor der imposanten Oberweite verschr\u00e4nkt.   \u201eDein Ernst?\u201c Waren die Worte die Cat ihr genervt entgegen schleuderte. Es war ja schon irgendwie niedlich das Emily eifers\u00fcchtig war und ja es schmeichelte ihr, ABER sie lie\u00df sich auch nicht so einfach wegbeamen. Sie war ein selbstbestimmter Mensch und tat was immer sie wollte, wenn sie nicht gerade von irgendwem suspendiert wurde.   \u201eDas es eine Fehlfunktion im Transpoertersystem war, nimmst du mir nicht ab?\u201c  Emily blickte verlegen auf den Boden. Sie hatte jetzt gar keine Lust sich bei Cat zu entschuldigen, viel lieber h\u00e4tte sie sich noch mal mit dem Beta Kost\u00fcm befasst, aber diese Vorhaben lag leider in weiter Fernen.   \u201eMir tut das leid, aber du h\u00e4ttest auf meinem Scho\u00df sitzen sollen, nicht bei Ajur!\u201c erkl\u00e4rte Emily verlegen.  \u201eUnd da beamst du mich weg? Ohne Vorwarnung!\u201c  Emily atmete tief durch und blickte Cat zuckers\u00fc\u00df an.   \u201eIch habe das alles vielleicht nicht ganz zu Ende durchdacht.\u201c     &lt; NRPG CO Post Luis?&gt;        # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse \u2013 Quartier des Kommandanten  # MD 03.2205  \u201eHerr Botschafter wir kennen uns doch nun schon eine ganze Weile\u201c, die Stimme des klingonischen Kommandanten war freundlich und doch umrundete er sichtlich aufgebrachte den Tisch samt Stuhl auf dem der Botschafter der F\u00f6deration sa\u00df. \u201eSie sollten die Regeln doch mittlerweile kennen.\u201c Erneut machte er ein paar Schritte durch den d\u00fcsteren, stickigen Raum und stie\u00df dabei gegen den K\u00e4fig mit diesem seltsamen Wesen darin. Durch die Ersch\u00fctterung des viel zu kleinen K\u00e4figs jaulte das Tier auf. Ein knapper Blick des Klingonen lag f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde auf dem K\u00e4fig samt Eindemmungsfeld. Das Fell des Tieres klebte seltsam an einigen Stellen zusammen, vielleicht hatte es doch Blut seines Besitzers abbekommen, als der den Kopf vom Torsos getrennt hatte. Mit einem Kopfsch\u00fctteln trennte der Offizier sich von diesem Gedanken und auch von diesem gezahntem Plagegeist und wendete sich wider dem sterbendem Greis zu.  \u201eLaut meiner \u00c4rztin sind Sie dem Tod n\u00e4her als dem Leben und doch gelingt es Ihnen immer wieder aus ihrer Zelle zu entschl\u00fcpfen\u2026. Wegen Ihnen musste ich eine meiner besten Wachen eigenh\u00e4ndig k\u00f6pfen und nun habe ich seine Beute\u2026 dieses quietschende und bei\u00dfende Tier am Hals.\u201c  Die Stimme des Klingonen schwoll immer weiter an, was das koboldartige Tier immer nerv\u00f6ser machte. Mit einer ruckartigen Bewegung des kr\u00e4ftigen Armes stie\u00df der Kommandant den K\u00e4fig vom Tisch. Leider war das Vieh z\u00e4h, denn der Sturz hatte seine Wut wohl nur weiter angeheizt.   \u201eEs ist der Instinkt eines jedes empfindungsf\u00e4higen Wesen die Freiheit zu suchen\u201c, erkl\u00e4rte der alte Mann sichtlich angestrengt und blickte dabei auf das tobende Tier.   \u201eMeine G\u00fcte das ist ein klingonisches Schlachtschiff\u2026. Ob Sie in einer Zelle sitzen oder nicht, es macht f\u00fcr sie keinen Unterschied.\u201c  Das Toben des Klingonen schwoll immer weiter an.      &lt;NRPG Gru\u00df an Ela&gt;        #Ort: USS Hephaistos, Holodeck zwei   #Zeit: MD 4.1600  Der Zeitpunkt war fragw\u00fcrdig und unternormalen Umst\u00e4nden h\u00e4tte Shay den Termin abgesagt, allerdings die Umst\u00e4nde waren nicht normal und da Emily das Programm mit entworfen hatte, das Holodeck reservierte und sowohl ihn und Ajur \u00fcber den Termin informiert hatte\u2026 da\u2026. Da hatte er es einfach nicht fertig gebracht den Termin abzusagen, zu verschieben, oder was auch immer. Es war Ajur gegen\u00fcber auch nicht fair, immerhin hatte das Verschwinden der allseits beliebten Trill die Mannschaft noch einmal etwas mehr gegen den Klingonen aufgebracht. Niemand wusste genau wo die Ingenieurin abgeblieben war, aber die Vermutung dass die Klingonen sie hatten, hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Unter diesen Umst\u00e4nden konnte ER Ajur nicht absagen und \u00e4hnliche Gedanken hatten wohl auch den Klingonen in Richtung Holodeck getrieben. Sehr gl\u00fccklich schein er auch nicht zu sein, aber immerhin hatte er wie auch Shay die Kleidung die Emily vorgegeben hatte repliziert und angezogen und irgendwie war er froh, dass sie Beide einen wei\u00dfen Cowboyhut trugen, die Hoffnung bestand also weiter das sie zu den GUTEN geh\u00f6rten. Bei Emily konnte man nie wissen, am Ende waren die D\u00e4monen noch die Guten und sie die B\u00f6sen, weil sie die armen Untoten zur\u00fcck in die H\u00f6lle schickten.  Was genau sie erwarten w\u00fcrde, da war Shay vorsichtig optimistisch und das war noch sehr positiv formuliert.   \u201eSch\u00f6n dass Sie gekommen sind\u201c, mit diesen Worten trat Shay ein paar Schritte auf den taktischen Offizier zu. Dieser nickte nur knapp und stie\u00df dabei unabsichtlich mit den Spitzen der Cowboystiefel gegen das Schott des Transporterraums, \u201eEs war eine Frage der Ehre.\u201c  Shay nickte, \u201eAye!\u201c  Zusammen betraten die Beiden das Holodeck, wo sich umgehend das Programm materialisiertest du vor einem Saloon zwei Reitpferde standen.   \u201eMeinen Sie das sind unsere\u201c, fragte Shay und zupfte an einem Hut um die Sonne aus dem Gesicht zu verbannen.   Ajur musterte die Pferde mit klassischem Westernsattel, bis er die H\u00f6rner auf den K\u00f6pfen der Tiere bemerkte, \u201eIch denke ja\u201c, stellte er knapp fest und konnte sich ein leichtes L\u00e4cheln nicht verkneifen. Er hatte sich nat\u00fcrlich in die Materie des wilden Westens eingelesen und auch ihm war klar, dass Cowboys nicht auf Einh\u00f6rnern ritten.   &lt; NRPG Shay und Ajur der Ball rollt auf euch zu&gt;        #Ort: USS Hephaistos, Holodeck zwei   #Zeit: MD 4.1900  Von dem Buch Mord im Orientexpress hatte Tine nat\u00fcrlich schon geh\u00f6rt, aber was auf dem Holodeck auf sie warten w\u00fcrde das konnte sie nicht sagen. Eigentlich hatte sie auch keine gro\u00dfe Lust auf das ganze hier, gerade nach den Ereignissen der letzten Tage, aber Billy hatte sie \u00fcberredet und ganz bestimmt war es eine gute Idee, denn Kopf auf diese Art und Weise einmal frei zu bekommen und so konnte sie mal wieder etwas mehr Zeit mit Billy verbringen, das war ein Umstand den die junge Frau sehr zu sch\u00e4tzen wusste. Immerhin hatten die gemeinsamen durchgestandenen Erlebnisse sie zusammengeschwei\u00dft und zu Freunden gemacht. Auch wenn sie Beide noch neu auf der Hephaistos warn, sie kannten sich schon l\u00e4nger und so war das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl auch tiefer. Er tat gut einen Freund in solchen Zeit an seiner Seite zu wissen.   Fast zeitgleich kamen Beide vor Holodeck zwei zum Stehen und begr\u00fc\u00dften sich mit einem vorsichtigen L\u00e4cheln. \u201eIst irgendwie schon seltsam das wir das jetzt machen\u201c; erkl\u00e4rt Tine vorsichtig, w\u00e4hrend Billy versuchte ihren Blick einzufangen und das vorsichtige L\u00e4cheln zu erwidern. \u201eWir versuchen das jetzt einfach und wenn es nicht l\u00e4uft, dann k\u00f6nnen wir das Programm auch unterbrechen und in ein paar Tagen noch mal weiter machen\u2026. Oder wenn es besser passt.\u201c  Tine nickte dank der beruhigenden Worte.  Gerade als sie das Holodeck betreten wollte, wurde sie auf eine Person aufmerksam die sich von hinten n\u00e4hrte. Einen Moment brauchte sie um die vulkanische Offizierin, ihr Name war Reha oder so und sie hatte auf der Party die Preise verk\u00fcndet.   Billy nickte der Vulkanierin freundlich zu, diese blieb abrupt vor den beiden Menschen stehen. \u201eHaben wir etwas vergessen\u2026 schickt Emily sie?\u201c Tine biss sich auf die Unterlippe, so hatte sie das jetzt nicht gemeint. Die Vulkanierin nickte, \u201eJa, Mss. Wells ist offenbar der Meinung das ich mich noch nicht gen\u00fcgend in die neue Crew eingef\u00fcgt habe und nun mit ihnen diese Spiel spielen soll.\u201c  Auf Tines Lippen legte sich ein L\u00e4cheln, irgendwie passte diese Idee zu Emily, aber wie hatte sie diese Vulkanierin davon \u00fcberzeug.  \u201eDann wollen wir einfach mal\u201c; mit diesen Worten aktivierte Billy das Programm und die elegante Einrichtung der Orient Express materialisierte sich vor den Dreien, w\u00e4hrend sich das Schott hinter ihnen schloss.   \u201eNur so aus Interesse, wie hat Emily sie \u00fcberredet\u201c, fragte Tine nun das Spitzohr recht direkt.   \u201eEs regnet seit heute Morgen in meinem Quartier und es war mir nicht m\u00f6glich diesen Fehler zu beheben.\u201c     &lt; NRPG Tine und Ich kann gern Billy schreiben\u2026. Vielleicht als Co Post?&gt;        # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Krankenstation# Zeit: MD 3.1845   &lt;NRPG&gt;  Kahli \u2013 \u00c4rztin  Wie viele ihrer Kollegen arbeitet auch Kahli viele Jahre f\u00fcr die Sternenflotte. Das sie nun auf dem klingonischen Schliff dient hat sie den radikalen Ansichten ihres Gemahls zu verdanken und dem Umstand das dieser mit ihrer Tochter bei Ausbruch des Krieges auf Kronos war und sie zwang dem klingonischen Reich die Treue zu schw\u00f6ren. Kahli hadert mit ihrem Schicksal, ist aber breit alles zu tun um die Sicherheit ihrer Tochter zu gew\u00e4hrleisten.   &lt;\/NRPG&gt;     Angespannt sa\u00df Emily auf einem Untersuchungsbett, die Beine \u00fcber die Seite geschwungen und leicht schwingend. Eine gef\u00fchlte Ewigkeit scannte diese seltsame \u00c4rztin schon an ihr herum. Die Masse an Daten die diese Frau nun bereits \u00fcber sie besa\u00df \u00fcberstieg sicher die gesammelten \u00c4rztlichen Daten ihrer gesamten Lebensspanne.   \u201eWie lang dauerte es denn noch\u2026 ich bin nicht besonders geduldig wenn ich still herumsitzen muss\u201c, erkl\u00e4rte die Trill.  \u201eSie k\u00f6nnen sich im Untersuchungsraum frei bewegen. Die Wachen stehen vor der Krankenstation und wenn sie sich besser f\u00fchlen, wenn sie ein wenig herumlaufen, dann bitte\u201c; erkl\u00e4rte die Klingonin unglaublich freundlich w\u00e4hrend sie irgendwelche Tests auszuwerten schien. Emily lie\u00df sich elegant von der Liege gleiten und bewegte sich auf die Regale in der hinteren Ecke zu. Ihr Blick huschte \u00fcber die Deko, aber abgesehen von vielen klingonischen kulturellen Dingen, gab es kaum etwas Pers\u00f6nliches. Em wusste selbst nicht genau was sie erwartete. Sie war eine Kriegsgefangene und wenn sie den Geschichten die sie geh\u00f6rt hatte Glauben schenkte, dann w\u00fcrde es nicht lange dauern bis sie gefoltert werden w\u00fcrde. Vielleicht untersuchten sie, sie deswegen schon so lange\u2026. Wobei es nicht besonders viel Sinn machte. Wenn man es mal herunterbrach, dann konnte sie rein gar nichts verraten\u2026. Nicht weil sie der Vorzeigeoffizier der Sternenflotte war, nein\u2026 schlichtweg weil sie eigentlich rein gar nichts wusste. Baupl\u00e4ne von Schiffen kannte sie auswendig, aber an solche Informationen kam man sicher auch einfacher. Es gab bestimmt den einen oder anderen Ingenieur der nach dem Krieg zur\u00fcck zu seinem Volk geflogen war, mit einigen Informationen im Gep\u00e4ck.   Was also konnte sie den Klingonen erz\u00e4hlen, damit diese sie nicht zum Fr\u00fchst\u00fcck verspeisten und dieser Gedanke war nicht als Metapher zu verstehen. Langsam und tief atmete die Trill ein.   \u201eSie atmen so schwer, soll ich noch mal ihre Lunge untersuchen\u201c, kam es von der \u00c4rztin am Schreibtisch fast schon beil\u00e4ufig, \u201eIch k\u00f6nnte Ihnen auch ein leichtes Beruhigungsmittel verabreichen.\u201c Eine der schmalen Augenbrauen der Ingenieurin wanderte ein kleines St\u00fcck weit nach oben, \u201eIch verzichte dankend.\u201c Nein, das war alles nicht richtig\u2026. So hatte sie sich eine Kriegsgefangenschaft nicht vorgestellt.   Mit den schlanken Fingern griff Em nach einem Bild von einer jungen Klingonin lachend an einem Meer. Es wirkte fast wie ein Familienausflug. Kaum anderes als die Bilder die ihre V\u00e4ter in den Regalen in ihrem Quartier von ihr selbst stehen hatte.   \u201eDas ist meine Tochter\u201c; antwortete Kahli und nahm Emily das Bild aus den H\u00e4nden, \u201eJetzt kommen Sie aber, ich muss noch mal ihr Organe untersuchen.\u201c        # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Arrestzelle  # Zeit: MD 03.2225  &lt; NRPG&gt;  Karx \u2013 Botschafter der vereinigten F\u00f6deration der Planeten &#8211; 70 Jahre   &lt;\/NRPG&gt;  Der Griff ihrer Wachen war fest und auch die abwertende Konversation der Beiden war mehr als ekelerregend. F\u00fcrs Erste hatte Emily sich jedoch dazu entscheiden einfach so zu tun, als w\u00fcrde sie rein gar nichts verstehen. Innerlich versuchte sie alle Informationen noch einmal abzurufen, die sie auf der Akademie gelernt hatte, allerdings war der Fall Kriegsgefangenschaft nicht so umfangreich unterrichtet worden wie sie es nun brauchen k\u00f6nnte. Wahrscheinlich h\u00e4tte ihr aber auch ein 12 monatiger Intensivkurs nicht viel weiter geholfen.   Die schwere Panzert\u00fcr \u00f6ffnete sich und Emily wurde so ruckartig hineingeschupst das sie der L\u00e4nge nach auf dem Boden landet. Das Schott schloss sich und so lag der Raum fast vollkommen im Dunkeln. Nach Luft ringend drehte die junge Frau sich auf den R\u00fccken und legte die Hand auf die schmerzende Stirn. Wussten die Klingonen denn nicht, dass es auch Zellen mit Kraftfeldern gab? Die waren gleich viel freundlicher, auch nicht so kalt und d\u00fcster. Vielleicht war das auch der Grund warum sie eben auf diese Kraftfelder verzichtet hatten.   Ein Husten schallte aus einer der Ecken und sorgte daf\u00fcr das Emily ruckartig wieder auf den eigenen Beinen stand, wenn auch ein wenig wackelig, \u201eWer ist da?\u201c  Vielleicht h\u00e4tte sie ihrer Stimme ein klein wenig mehr Kraft verleihen sollen, denn so klang sie wie ein kleines M\u00e4dchen. Schnell r\u00e4usperte Emily sich, \u201eIch bin ein Sternenflottenoffizier und wenn\u2026\u201c  \u201eSie mir was tun dann kommt ihr Captain und es wird mir sehr leid tun?\u201c  Wie sehr Em es hasste, wenn Andere ihre S\u00e4te einfach beendeten und dann noch anders als sie es wollte, das musste sie jetzt nicht klar stellen\u2026 oder doch?!  \u201eUnd was wenn dem so ist?!\u201c Quietschte sie zickig.  \u201eSeit wann schickt die Sternenflotte Kinder in den Krieg?\u201c  Der Typ hatte es wohl auf \u00c4rger angelegt, \u201eIch bin 21\u2026 fast\u2026 in ein paar Monaten.\u201c  \u201eHm, ja wenn das so ist, dann nehme ich alles zur\u00fcck\u201c, dieses Mal folgten seinen Worten ein erneuter Hustenanfall den Emily nutzte um etwas n\u00e4her zu huschen.   Nun stand die Ingenieurin direkt vor ihrem Gespr\u00e4chspartner und musterte den alten Mann, der sicherlich schon bessere Zeiten erlebt hatte.  \u201eWie hei\u00dfen Sie denn mein Kind?\u201c  Emily verdrehte die Augen, \u201eEmily Wells\u201c; ein r\u00e4uspern \u201eLieutenant Wells\u2026&#8230; und machen Sie sich keine Sorgen ich werde uns retten.\u201c  Ein herzhaftes Lachen konnte der Botschafter sich nicht verkneifen, \u201eMit ihrer Teenagersuperkraft oder der Superkraft der Sternenflotte?\u201c  Langsam wurde ihr der alte Mann irgendwie unsympathisch, erneut verdrehte sie die Augen und begann die Steine ihres Gef\u00e4ngnis abzutasten, w\u00e4hrend sie \u00fcberlegte woher sie den Typen kannte.   Schnell glitten ihre Fingerspitzen \u00fcber die K\u00fchlen Steine, unaufh\u00f6rlich auf der Suche nach einem Ausweg. Konzentriert versuchte Emily sich jeden Vorsprung einzupr\u00e4gen.   \u201eEmily ist ein ungew\u00f6hnlicher Namen f\u00fcr eine Trill.\u201c Der Typ war eine Quatschtante und so konnte man doch nicht konzentriert an Flucht denken.   Kopfsch\u00fcttelnd setzte Emily sich neben den alten Mann, \u201eMeine V\u00e4ter haben mir den Namen gegeben\u2026. Also mit meiner Hilfe, aber ja.\u201c  \u201eSternenflottenoffiziere?\u201c  Emily nickte, \u201eMitunter.\u201c  \u201eMenschen?\u201c  Ein erneutes Nicken.   \u201eWie ist denn vorher ihr Name gewesen?\u201c  Emily z\u00f6gerte, \u201eLesi, aber seit dem Tod meiner Eltern hat mich nie wieder jemand so genannt.\u201c  \u201eDann nenn ich sie nun Lesi, finde ich besser.\u201c  Emily sch\u00fcttelte energisch mit dem Kopf, so dass die gr\u00fcnen Haare wild umherwirbelten.   \u201eIch bin alt und werde sehr wahrscheinlich sehr bald sterben\u2026 wollen Sie den letzten Wunsch eines sterbenden ausschlagen?\u201c Emily seufzte, der Typ war anstrengend, aber pl\u00f6tzlich wusste sie woher sie ihn kannte, \u201eSie sind der Botschafter der bei dem Unfall get\u00f6tet wurde!\u201c  \u201eBravo\u2026 und deswegen setzte ich hier.\u201c Wieder rollte Emily mit den Augen, \u201eOkay, war wohl kein Unfall, aber sie sind der Botschafter Krax\u2026 oder so\u2026 klingt wie das Kratzenfutter was mein Freund Nik f\u00fcr seine Katze repliziert.\u201c  \u201eKarx hei\u00dft es, meine liebe Lesi.\u201c  F\u00fcr einen Moment hatte Emily wahrhaftig vergessen wo sie sich befand und das nur wegen der nervigen Art ihres Gegen\u00fcbers, ob das wohl seine Absicht war.   \u201eSie sollten sich etwas positives suchen\u201c, erkl\u00e4rte der Botschafter nun etwas ernsthafter, \u201eSo schlimm der Moment auch zu sein scheint, es ist immer noch ihre Entscheidung wie sie die Lasten die Ihnen auferlegt werden tragen.\u201c  Em schluckte tonlos und setzte sich etwas n\u00e4her neben den alten Mann, \u201eDas klingt nun irgendwie\u2026 wie aus nem Handbuch f\u00fcr Kriegsgefangene.\u201c  Der  Botschafter zuckte mit den Schultern, \u201eIrgendwer bei der Sternenflotte sollte wirklich mal eines schreiben\u2026 k\u00f6nnen Sie ja dann machen, wen sie alle gerettet haben.\u201c  Wenigstens war sie nicht allein! Mittlerweile sa\u00df die mutige Emily so nah neben dem Botschafter das ihre Schulter gegen seine stie\u00df, \u201eAlle?\u201c  \u201eDie Klingonen haben einige Rettungskapseln der zerst\u00f6rten Ainama eingesammelt\u201c, erkl\u00e4rte der alte Mann mit br\u00fcchiger Stimme.  \u201eOb das nun Gl\u00fcck f\u00fcr sie war\u201c, fragte Emily vorsichtig nach.   \u201eAls ich sie zuletzt gesehen habe, ging es ihnen den Umst\u00e4nden entsprechend gut\u201c, beruhigte der Botschafter die junge Frau.   \u201eAlso stimmen die Ger\u00fcchte nicht, dass die Klingonen ihre Gefangenen die ganze Zeit foltern und sie am Ende essen?\u201c  Mit einem fragenden Blick wurde die Gr\u00fcnhaarige belegt, \u201eDas schreiben sie bitte nicht in ihr Handbuch\u2026..\u201c        # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Arrestzelle  # Zeit: MD 03.2355  &lt; NRPG&gt;  Karx \u2013 Botschafter der vereinigten F\u00f6deration der Planeten &#8211; 70 Jahre   &lt;\/NRPG&gt;  Wenigstens war sie hier nicht allein, das war ein Umstand der beruhigend war und irgendwie hatte der Botschafter Recht, wenn man sich an diesen einen Gedanken klammerte, dann war das alles hier f\u00fcr den Moment zumindest zu ertragen. Der Typ war ein seltsamer Kauz, aber sie sa\u00df nicht das dritte Mal in ihrem Leben allein in einer Rettungskapsel in der Finsternis und wartete auf ihr Ende. Jetzt sa\u00df sie zumindest zu zweit in einer d\u00fcsteren und irgendwie k\u00fchl feuchten Zelle der Klingonen, f\u00fcr Ems Geschmack immer noch einen ganz kleinen Hauch besser.      Ein seltsames Ger\u00e4usch unterbrach den eh nur oberfl\u00e4chlichen Schlaf der jungen Trill und lie\u00df sie erschrocken hochschrecken. Ihr besorgter Blick glitt zu dem Botschafter dessen Brustkorb sich nur noch unregelm\u00e4\u00dfig hob und senkte, \u201eHey alles okay?\u201c Das dem nicht so war, das wusste Emily und doch hatte sie einfach irgendetwas sagen m\u00fcssen, jedoch schien ihr Gegen\u00fcber gar nicht darauf zu reagieren. Vorsichtig griff sie seine Hand, \u201eSie k\u00f6nnen doch jetzt hier nicht sterben und mich hier ganz allein lassen.\u201c Besonders dann nicht, wenn sie den Botschafter zu ihrem positivem Anker auserkorene hatte.   Alle Erstehilfma\u00dfnahmen die sie je gelernt hatte waren wie ausradiert. In einer klingonischen Arrestzelle hatte man wohl auch nicht die M\u00f6glichkeiten viel erste Hilfe zu leisten.   Der Brustkorb senkte sich ein letztes Mal und Emily starrte auf den sterbenden Mann.   Beatmen\u2026 Herzmassage\u2026 irgendetwas suppe in ihr Bewusstsein und auch wenn das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit aufkeimte versuchte sie den Mann wiederzubeleben, zumindest solang bis ihr wieder einfiel das man dies ja nur so lange tat bis Hilfe kam. Was f\u00fcr Hilfe sollte hier denn zu ihnen eilen?  Panisch sprang die Trill auf und H\u00e4mmerte von Angst und Wut erf\u00fcllt, mit der Faust gegen das Schott und fing an laut zu kreischen.  Eine gef\u00fchlte Ewigkeit hatte es gedauert bis die Wachen das Schott ge\u00f6ffnet hatten und sich einen \u00dcberblick verschafften. Sie scheinen nicht aufgeregt, eher genervt.  \u201eEr stirbt seht ihr das denn nicht\u201c, kreischte Emily auf klingonisch und lief auf die eine Wache zu.  \u201eNEIN, er ist tot\u201c; stellte die kleinere der beiden Wachen fest.  \u201eIhr m\u00fcsst ihn zur Krankenstation bringen\u2026. Die \u00c4rztin kann ihm sicher helfen\u201c; quietschte Emily so schrill das ihre Stimme sich \u00fcberschlug. Um ihren Worten Nachdruck zu verleihen lief sie auf die kleiner Wache zu, was dieser als drohenden Angriff wertete und die Trill auf den Boden stie\u00df. Ihr Kopf schlug ungebremst gegen den harten Boden und augenblicklich wurde ihr Bewusstsein in das dunkelste Schwarz geh\u00fcllt was sie sich vorstellen konnte.   Die gr\u00f6\u00dfere der beiden Wachen seufzte, \u201eKeiner sollte dem K\u00e4tzchen des Kommandanten auch nur ein Haar kr\u00fcmmen\u2026. Wenn die nun auch stirbt wird er dich bei lebendigem Leib h\u00e4uten.\u201c  Der Angesprochene verdrehte die Augen und blickte von dem Botschafter zu der Bewusstlosen, \u201eDas diese Trill auch so zerbrechlich sein m\u00fcssen.\u201c  Mit diesen Worten aktivierte er f\u00fcr alle vier einer direkten Transpost auf die Krankenstation.   &lt;\/RPG&gt;                &lt;SUM&gt;  #Ort: USS Hephaistos \u2013 Quartier Cat  #Zeit: MD 2.2241  Emily verl\u00e4sst fluchtartig die Party und eilt in Cats Quartier um sich zu erkl\u00e4ren und zu entschuldigen.      # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse \u2013 Quartier des Kommandanten  # MD 03.2205  Ein kleines verlorengegangenes Haustier wird von einem Besitzer durch dessen Tod zum n\u00e4chsten weitergereicht und hadert in Gefangenschaft mit seinem Schicksal.     #Ort: USS Hephaistos, Holodeck zwei   #Zeit: MD 4.1600  Shay und Ajur treffen sich auf dem Holodeck um ihren Gewinn von der Halloweenparty durchzuspielen, wenn auch mit gemischten Gef\u00fchlen.      #Ort: USS Hephaistos, Holodeck zwei   #Zeit: MD 4.1900  Auch Tine und Billy versuchen sich durch ihren Gewinn der Halloweenparty ein wenig abzulenken. Es stellt sich heraus dass sie eine Begleitung bekommen werden, die gen\u00f6tigt wird mitzuspielen.      # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Krankenstation  # Zeit: MD 3.1845  Emily wird in Gefangenschaft eingehend untersucht und wundert sich \u00fcber die klingonische \u00c4rztin und ihre seltsame Kriegsgefangenschaft.      # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Arrestzelle  # Zeit: MD 03.2235  Emily kommt in ihrer Arrestzelle an und lernt den Botschafter kennen, welcher seit Wochen als verstorben gilt, aber in dieser Zeit wohl der Gefangene der Klingonen war.      # Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Arrestzelle  # Zeit: MD 03.2355  Die Folter und der schlechte Gesundheitszustand des Botschafters lassen die unausweichliche Gewissheit werden, der Mann erleidet einen Herzinfarkt. Emily versucht alles um ihn zu retten mit m\u00e4\u00dfigen Erfolg.   &lt;\/SUM&gt;    [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemand ist gern allein&#8230; Betreff: Niemand ist gern allein&#8230; Von: Sunny82_anna@yahoo.com Datum: 29.09.2019, 08:02 An: Hallo Zusammen, es ist schon etwas her seit ich das letzte mal allein geschrieben habe und in dieser Zeit haben sich viele abstrakte Ideen geformt. 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