{"id":5178,"date":"2019-10-19T21:14:52","date_gmt":"2019-10-19T21:14:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/20191003-gefangenentransfer-641\/"},"modified":"2019-10-19T23:16:55","modified_gmt":"2019-10-19T21:16:55","slug":"20191003-gefangenentransfer-641","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/20191003-gefangenentransfer-641\/","title":{"rendered":"Gefangenentransfer"},"content":{"rendered":"<p>Gefangenentransfer<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part1\">\n<tr>\n<td><b>Betreff: <\/b>Gefangenentransfer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Von: <\/b>Nessy <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Datum: <\/b>03.10.2019, 22:25<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"100%\" class=\"header-part2\">\n<tr>\n<td><b>An: <\/b>uss-hephaistos@yahoogroups.de<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&lt;RPG&gt;# Zeit: MD 04.0800# Ort: Klingonischer Bird of Prey &#8222;PagH&#8220;Schw\u00e4rze. Leerer Weltraum. Das war alles, was der Gefangene auf denBildschirmen auf der Br\u00fccke des klapprigen alten Bird of Prey, der IKS&#8220;PagH&#8220;, wahrnehmen konnte. Er meinte noch ein blasses Nachleuchten desNeutrinoblitzes zu sehen, der das gerade erfolgte Verlassen derWarpphase begleitete. Wahrscheinlich Einbildung.Er gestattete sich eine leise Erleichterung, dass sie den Flug hintersich gebracht hatten, ohne dass das Schiff in seine Bestandteilezerfiel. Seit Kriegsbeginn schienen die Klingonen selbst die letztenSeelenverk\u00e4ufer vom Schiffsfriedhof zu holen und flott zu machen.Zugegeben, selbst neue Klingonenschiffe hatten, wenn man an Bord war,den Charme eines Heizungskellers in einem zwanzigst\u00f6ckigen B\u00fcrogeb\u00e4ude.Doch der Dreck in den Ecken und unter den Konsolen verriet, dass dieseEinheit schon seit gesch\u00e4tzt vierzig bis f\u00fcnfzig Jahren ihren Dienstverrichten musste.Der Gefangene hatte viel Zeit gehabt, jede Einzelheit der Br\u00fcckegenauestens zu betrachten. Seinem Zeitgef\u00fchl nach sa\u00df er jetzt etwa eineWoche angekettet in dieser Nische auf der Br\u00fccke. Die Gef\u00e4ngniszellenwaren blockiert, defekt oder so etwas \u00e4hnliches (sein klingonischreichte nicht aus um die Gespr\u00e4che der Besatzung auch nur halb zuverstehen). Die Klingonen ignorierten ihn so gut sie konnten.Schlimmer waren eigentlich nur die N\u00e4chte gewesen. F\u00fcr Kleinigkeiten wieSchlaf wurde er nat\u00fcrlich nicht losgekettet, so dass er im Sitzenschlafen musste, so gut es ging. Dar\u00fcber hinaus Unterbewusstsein warzudem der Meinung, seine Gefangennahme und die Beinahevernichtung derHumboldt wieder und wieder durchkauen zu m\u00fcssen. Klar hatten sie ihnzur\u00fccklassen m\u00fcssen, dennoch sp\u00fcrte er einen Stich wann immer er darandachte. Er hoffte nur dass das Schiff aus dem Schlamassel herausgekommenwar. Solche Gedanken dr\u00fcckten dann doch irgendwann aufs Gem\u00fct.Deswegen war er dankbar f\u00fcr jede Form der Abwechslung die sich bot.Diese schien sich nun anzubahnen. Nochmals studierte er das Bild auf demHauptbildschirm und die Computerterminals, die er von seinem Platz auseinsehen konnte. Eine Woche war ausreichend Zeit gewesen, um dieAnzeigen auch ohne Schriftkenntnisse deuten zu k\u00f6nnen. Nix. Rien. Nada.Dieser Sektor war so leer, dass sich die Gasatome wahrscheinlich allemit Vornamen kannten.Der Captain der PagH schien anderer Meinung als die Sensoren zu sein.&#8220;NugneH!&#8220; bellte er in sein Mikrofon. &#8222;Vor&#8217;cha Hol pong jIH! Vor&#8217;chaHol, jang!&#8220;Ah. Offensichtlich erwartete er ein getarntes Schiff in diesem Sektor.Dieses hatte aber anscheinend keine Lust zu antworten. Immer wiederfunkte der Captain ins Leere hinaus. Er wirkte schon leicht nerv\u00f6s (OK,Klingonen wirkten immer leicht nerv\u00f6s), als endlich, nach dem viertenRuf, eine Reaktion erfolgte. Die Schw\u00e4rze des Weltalls wurde ersetztdurch eine \u00fcberlebensgro\u00dfe, h\u00e4ssliche Klingonenvisage.&#8220;NuqneH!&#8220;, gr\u00fc\u00dfte der Captain des fremden Schiffes. F\u00fcr einen Klingonenmachte er einen gepflegten und umg\u00e4nglichen Eindruck. &#8222;QaQ meq DaghajvItul hrr chrr kchchckc&#8230;&#8220;Irgendwie h\u00f6rte sich Klingonisch immer wie ein schlimmer Asthmaanfallan, selbst wenn der Klingone sich gro\u00dfe M\u00fche gab, akzentuiert unddeutlich zu sprechen. Der Gefangene hatte den Eindruck, dass derGespr\u00e4chspartner trotz der (f\u00fcr Klingonen) neutralen Tonlage nicht sehrerfreut war, angefunkt zu werden. Die Captains wechselten einige S\u00e4tze.Er versuchte zu verstehen worum es ging, aber die Worte flogen einfachviel zu schnell hin und her um zu folgen.Dann ereignete sich etwas, was den Gefangenen veranlasste seinenErsteindruck zu korrigieren. Der Captain der PagH schien etwas gesagt zuhaben was dem Captain des getarnten Kreuzers \u00fcberhaupt nicht passte.\u00dcbergangslos verwandelte der distinguierte Konversationspartner sich ineinen rasenden Tiger und br\u00fcllte in deutlich erh\u00f6htem Tempo undLautst\u00e4rke klingonische Fl\u00fcche. Der Captain der PagH br\u00fcllte zur\u00fcck.Drohungen wurden ausgetauscht. F\u00e4uste wurden gesch\u00fcttelt. Als es schonfast aussah als w\u00fcrden demn\u00e4chst die Waffen sprechen, grunzte derGespr\u00e4chspartner noch einen letzten Satz, stampfte auf und verschwandgru\u00dflos vom Bildschirm.Der Captain der PagH spuckte auf den Boden, drehte sich um und machteeine befehlende Geste, die Ketten zu l\u00f6sen. Der Gefangene versuchte sichnoch einen Reim darauf zu machen was hier vor sich ging.# Zeit: MD 04.0800# Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-Klasse &#8211; Br\u00fcckeMagho tobte immer noch. Wie konnten sie es wagen! Die Funkstillebrechen, nur weil sie ihren M\u00fcll auf <b class=\"moz-txt-star\">*seinem*<\/b> Schiff abladen wollten!Sollte die Hol jetzt das Endlager f\u00fcr F\u00f6derationsabschaum werden, f\u00fcrGreise und Kinder!? Was f\u00fcr eine m\u00fcde Ausrede, die Arrestzellen w\u00fcrdennicht funktionieren. Woher wusste der Kerl \u00fcberhaupt die Position derHol? Das w\u00fcrde ein Nachspiel haben.W\u00fctend bellte er Befehle an seine Besatzung, die Umgebung zu sichern unddann die Tarnung zu senken, aber wehe es w\u00e4re auch nur eine Sekundel\u00e4nger als n\u00f6tig. Schlimm genug dass dieser rostige Bird of Prey hieroffen sichtbar f\u00fcr jedermann herumflog.Er wollte sich auf den Weg machen, den Gefangenen abzuholen; besann sichaber eines besseren. Soviel Ehre geb\u00fchrte einem dahergeflogenenSternenflottenoffizier bei weitem nicht. Von einer <b class=\"moz-txt-star\">*Frau*<\/b> bewacht zuwerden war noch zu gut f\u00fcr die.Hm&#8230;.- kurz darauf, Transporterraum -Mit goldenem Funkeln materialisierte der Sternenflottenoffizier auf derTransporterplattform. Pr\u00fcfend zog er die Luft durch die Nase. Auch wenndie Innenausstattung \u00e4hnlich war, stank es hier doch merklich anders.Zu seinem Erstaunen war das Empfangskomitee eine \u00e4ltere Klingonin, dieeinen alles andere als martialischen Eindruck machte. Sie wirkte eher&#8230; freundlich!!?Ja, doch, das traf es. Selbst, ohne dass Sie ein Wort gesprochen hatte,merkte man ihr an dass sie gewohnt war nett zu Leuten zu sein. Sie hatteso eine Anmutung wie &#8230; hm .. eine Krankenschwester oder \u00c4rztin vielleicht.&#8220;Willkommen an Bord der Hol&#8220;, begr\u00fc\u00dfte sie ihn mit freundlicher Stimme,die perfekt zum \u00e4u\u00dferen Eindruck passte. Der Gefangene mahnte sichinnerlich zur Vorsicht. Der Captain der Hol hatte vorhin auch erstfreundlich geklungen.&#8220;Ich bin Kahli, die Schiffs\u00e4rztin. Wir werden sicher noch das Vergn\u00fcgenhaben. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass ich Sie zu denGef\u00e4ngniszellen geleiten muss. Sie werden wohl verstehen, dass wir Sienicht frei herumlaufen lassen wollen.&#8220;&#8220;Gibts dort Betten?&#8220; fragte der Gefangene zur\u00fcck. Seine Stimmb\u00e4nder,lange nicht benutzt, klangen etwas kratzig.&#8220;\u00c4hm, sicher, &#8230; aber erwarten Sie keine f\u00fcnf Sterne&#8220;, entgegnete sie.&#8220;Jaaaah&#8220;, gab es einen spontanen Seufzer der Erleichterung, den dieKlingonin mit einem fragenden Blick quittierte. Schlie\u00dflich meinte Sie:&#8220;Folgen Sie mir. Ach und falls das nicht klar ist. Mich anzugreifen oderdavonzulaufen w\u00e4re eine \u00e4u\u00dferst dumme Idee, mit gravierenden Konsequenzen.&#8220;Auch der letzte Satz wurde mit ausgew\u00e4hlter H\u00f6flichkeit dargebracht, diedem Gefangenen ein unwillk\u00fcrliches Schmunzeln entlockte. Das war ihmsehr wohl klar gewesen. Au\u00dferdem freute er sich schon darauf, im Liegenzu schlafen. Somit nickte er und folgte der \u00c4rztin hinaus in die G\u00e4ngedes Schiffes.Der Weg zog sich etwas. Die Vor&#8217;cha-Klasse war immerhin 481.3 Meter lang(seltsam an was man sich in solchen Augenblicken erinnerte), und nachMeinung der Klingonen waren Turbolifte wohl unn\u00f6tiger Luxus. Das hie\u00dfSpie\u00dfrutenlaufen unter den Augen der klingonischen Besatzung. EtlicheCrewmitglieder starrten den Gefangenen an wie ein ekliges Insekt, dasungebeten im Wohnzimmer aufgetaucht war. Zwischendurch begegnete einemaber auch ein mitleidiger Blick, der schnell wieder versteckt wurde.Nach vielleicht hundert Metern, die sie im gro\u00dfen Hauptgang zur\u00fcckgelegthatten, bogen sie in einen Seitenkorridor. Schlagartig wurde es ruhig.Niemand ging hier ein oder aus; nur an einer Stelle weiter hinten knieteein klingonischer Techniker im Gang, der mit dem Austausch einigerSchaltkreise befasst war. Gemessenen Schrittes ging Kahli an ihm vor\u00fcberund vertraute darauf dass der Gefangene folgen w\u00fcrde.Der jedoch hatte seinen Schritt verlangsamt und war schlie\u00dflichunmittelbar bei dem Techniker stehen geblieben. Das war doch&#8230;zweifelnd blickte er auf den klingonischen R\u00fccken. Dieser kahle Fleckauf dem Hinterkopf, die f\u00fcr einen Klingonen ungew\u00f6hnlich grazilenFinger, &#8230; &#8222;Raka!?&#8220;Der Angesprochene drehte sich um, und kein Zweifel, er war es wirklich.&#8220;Raka altes Haus! Verdammt noch eins, also hier ist wirklich der letzteOrt an dem ich Dich erwartet h\u00e4tte!&#8220;&#8220;Fabi\u00e8n!?&#8220; Es war ein seltener Anblick, einen Klingonen v\u00f6llig verdutztund auf dem falschen Fu\u00df erwischt zu sehen. &#8222;Aber wie&#8230; Du&#8230;.&#8220;stammelte er, unf\u00e4hig zu entscheiden was er sagen sollte. In der Handhielt er noch die Platine, die er gerade in den Slot hatte schieben wollen.&#8220;Ja! Wie er leibt und lebt!&#8220;, erwiderte Fabi\u00e8n. &#8222;Die Jungs hier habendie Humboldt erwischt und mich einkassiert. Aber sag mal, sieht ja fastaus als ob du hier frei ruml\u00e4ufst, wie kommt das denn?&#8220;&#8220;Ah, also ich&#8230; &#8220; der Klingone sah hilfesuchend zu Kahli hin\u00fcber, diedie Begegnung fasziniert beobachtete. Um Zeit zu gewinnen, drapierte erdie Platine zur\u00fcck in ihre Antistatikverpackung. Allm\u00e4hlich gewann eraber die Fassung wieder.&#8220;Nun du hast recht, ich bin nicht als Gefangener hier.&#8220; Er z\u00f6gerte. &#8222;Wiesoll ich sagen. Die Arbeit im HQ war nicht mehr so das Wahre, seit eshei\u00df wurde. Als die ersten Verlustmeldungen kamen, mit Filmaufnahmen undallem&#8230; Man hat mir deutlich zu verstehen gegeben was man von Leutenwie mir h\u00e4lt&#8230;&#8220;Er straffte sich. &#8222;Ich habe es hingeschmissen und bin nach Hause zur\u00fcck.Jetzt bin ich hier. Da hast du es.&#8220; Er schien noch etwas sagen zuwollen, doch dann schwieg er.&#8220;Oh.&#8220; Nun war es an Fabi\u00e8n, um Worte verlegen zu sein. Auch er sah zuder \u00c4rztin, die geduldig wartete. &#8222;&#8230; dann sollte ich wohl weiter &#8230;&#8220;, er begann weiterzugehen. Doch dann blieb er noch einmal stehen unddrehte sich um. Raka stand noch da und sah ihm nach.&#8220;Nur damit du es wei\u00dft, <b class=\"moz-txt-star\">*ich*<\/b> habe viel von dir gehalten. Bis geradeeben zumindest.&#8220;Ohne eine Erwiderung abzuwarten, ging Fabi\u00e8n mit der \u00c4rztin weiter.Schlie\u00dflich erreichten sie den Arrestbereich. Die klingonische Kunst undKultur erreichte hier ihre maximale Bl\u00fcte in Form steinernerWandverkleidungen, die den Eindruck eines soliden, finsteren Kerkersuntermalten. Falls sie einen technischen Zweck hatten blieb dieserr\u00e4tselhaft. Kahli \u00f6ffnete eine der Panzert\u00fcren und sagte zur Sicherheitnoch &#8222;Keine Dummheiten bitte&#8220;.Fabi\u00e8n dachte nicht daran. Der Raum war \u00fcbersichtlich und fast leer. Nurauf einer der Pritschen lag eine junge Frau in Starfleet-Uniform undschien unruhige Tr\u00e4ume zu tr\u00e4umen. Er nickte der \u00c4rztin vor der T\u00fcr nocheinmal zu, H\u00f6flichkeit war nie verkehrt. Dann suchte er sich ebenfallseine Pritsche aus und genoss Augenblicke sp\u00e4ter den unglaublichen Luxus,einfach zu liegen. Bald d\u00f6ste auch er vor sich hin.&lt;\/RPG&gt;&lt;NRPG&gt;Bio:<a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/die-crew\/spieler\/fabien-lagroille\/\">https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/die-crew\/spieler\/fabien-lagroille\/<\/a>&lt;\/NRPG&gt;&lt;SUM&gt;# Zeit: MD 04.0800# Ort: Hol \u2013 Schiff der Vor&#8217;cha-KlassLt. Fabi\u00e8n LaGroille, Kriegsgefangener der Klingonen wird auf die Hol\u00fcberstellt. Auf dem Weg in die Gef\u00e4ngniszelle begegnet er Raka, einemklingonischst\u00e4mmigen (Ex)-Starfleet-Ingenieur den er von fr\u00fcher kennt.Er wird zur schlafenden Emily gesperrt.&lt;\/SUM&gt;**submitted byNessyaka Lt. Fabi\u00e8n L##+:&#8230; &#8211; hinter Tarnvorrichtung verschwunden &#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gefangenentransfer Betreff: Gefangenentransfer Von: Nessy Datum: 03.10.2019, 22:25 An: uss-hephaistos@yahoogroups.de &lt;RPG&gt;# Zeit: MD 04.0800# Ort: Klingonischer Bird of Prey &#8222;PagH&#8220;Schw\u00e4rze. Leerer Weltraum. Das war alles, was der Gefangene auf denBildschirmen auf der Br\u00fccke des klapprigen alten Bird of Prey, der IKS&#8220;PagH&#8220;, wahrnehmen konnte. 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