{"id":5397,"date":"2019-10-27T01:32:43","date_gmt":"2019-10-26T23:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/?p=5397"},"modified":"2019-10-27T21:10:31","modified_gmt":"2019-10-27T20:10:31","slug":"uss-hephaistos-geduld-ist-der-freund-des-jaegers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-geduld-ist-der-freund-des-jaegers\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] Geduld ist der Freund des J\u00e4gers"},"content":{"rendered":"<div dir=\"ltr\">&lt;NRPG&gt;<br \/>Hallo liebe Spieler,<\/p>\n<p>endlich dann mal wieder was von mir. Leider haben mich Arbeit und Krankheit l\u00e4nger vom Schreiben abgehalten. Ich hoffe, es wird nun wieder langsam besser. <br \/>Damit ich aber niemanden erschlage und Dinge auch nicht zu ewig liegen, werde ich eher mehrere, k\u00fcrzere Posts schreiben. <\/p>\n<p>Dieses RPG hier besch\u00e4ftigt sich &#8211; l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig &#8211; damit, was die Klingonen unter dem Kommando von M&#39;Kor &#8211; Ajurs Bruder &#8211; tun.<br \/>Dies sind nicht die gleichen Klingonen, die Emily gefangen haben. Eine Zusammenstellung der beiden derzeit im Spiel aktiven klingonischen Fraktionen findet ihr unter <a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/logbuch\/die-klingonen\/\">https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/logbuch\/die-klingonen\/<\/a><\/p>\n<p>Bitte beachtet, dass wir noch l\u00e4nger etwas von den Klingonen um M&#39;Kor haben wollen &#8211; jedenfalls storytechnisch &#8211; weswegen diese als gesch\u00fctzte NSC gelten.<\/p>\n<p>LG<br \/>Effi<\/p>\n<p>&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD 5.2140<br \/>#Ort: Br\u00fccke des getarnten Klingonischen Angriffkreuzers IKS Qu&#39;Vat, knapp au\u00dferhalb des Thassos Systems<\/p>\n<p>&quot;Captain, ich scanne Warpfelder&quot; meldete Pok, der derzeit die Ehre hatte, die Sensoren \u00fcberwachen zu d\u00fcrfen und vom Rang her etwa den eines Lt. jg. inne hatte. Der junge Klingone mit dem hellbraunen Haar und den nicht sehr stark ausgepr\u00e4gten Stirnw\u00fclsten trug auf seiner Sch\u00e4rpe stolz das Zeichen des kleinen Hauses Kenka. Nicht minder stolz trug er die roten Flecken des Kriegsgesangs auf Khitomer. Schon fr\u00fch hatte Pok erkennen m\u00fcssen, dass er mit seiner Herkunft und seinem Aussehen wenig Chancen in der klingonischen Gesellschaft hatte &#8211; doch die Br\u00fcder und Schwestern des Kriegsgesangs hatten ihm Gemeinschaft, Richtung und Ziel gegeben. Und so war er der Gruppe loyal ergeben &#8211; was der Grund war, weswegen M&#39;Kor ihn auf der Br\u00fccke hatte. <\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;Wir stellen uns das Bild der Br\u00fccke des klingonischen Kreuzers vor, auf der die Schauspieler in der Serienfolge lange einge\u00fcbtes klingonisch sprechen, w\u00e4hrend die \u00dcbersetzung als Untertitel zu sehen sind. Da RPG-Mails mit Untertiteln schwierig sind und ich auch keine Zeit f\u00fcr einen VHS-Kurs in Klingonischer Br\u00fcckensprache habe, schreibe ich die Gespr\u00e4che gleich in der \u00dcbersetzung.&lt;\/NRPG&gt; <\/p>\n<p>&quot;Identifikation?&quot; bellte M&#39;Kor, der zwar auf dem Captains Chair geruht aber nicht geschlafen hatte. Der neue Captain der Qu&#39;Vat hatte die Zeit des Herflugs genutzt, um seine R\u00e4nge zu s\u00e4ubern &#8211; die meisten instabilen und eigensinnigenIndividueen hatten nun andere Posten an Bord. Nur sein 2O stand noch auf der Liste&#8230;<\/p>\n<p>&quot;Ein Sternenflottenschiff ist unter WARP gegangen und hat sich enttarnt. Es ist die Hephaistos&quot; vermeldete Pok, was zu einem allgemeinen Knurren auf der Br\u00fccke f\u00fchrte. Man hatte die Schmach nicht vergessen! Nur M&#39;Kor hatte keinen Laut von sich gegeben, seine Augen erfassten die Reaktionen seiner Br\u00fcckencrew.<\/p>\n<p>&quot;Sollen wir sie abschie\u00dfen?&quot; fragte Jarg, Sohn des Ultor aus dem Hause Restok. Der breitschultrige, vollb\u00e4rtige Klingone war mit der Wappe stets zur Hand. Ein gro\u00dfer Hammer f\u00fcr brutale L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>&quot;Nein. Wir bleiben passiv&quot; befahl M&#39;Kor &#8211; und gestattete sich ein L\u00e4cheln, als er zwar leises Murren aber keinen Widerstand h\u00f6rte. Man folgte ihm, auch wenn seine Befehle die Crew nicht erfreuten.<br \/>&quot;Gibt es ein Zeichen von der O\u2019thor und der Ukvat?&quot; wollte er wissen. Die beiden Bird of Prey hatten ja den Befehl gehabt, der Hephaistos zu folgen. Das war nun bei einem getarnten Schiff nicht einfach, insbesondere wenn man selbst unentdeckt bleiben wollte &#8211; wenn man aber sowohl Ausgangspunkt als auch Ziel der Reise kannte, war es wiederum nicht ganz so schwer.<\/p>\n<p>&quot;Ich habe ihre Signaturen erfasst. Sie sind nicht ganz auf dem gleichen Kurs, werden aber in etwa einer halben Stunde hier ankommen, Captain&quot; meldete Pok.<\/p>\n<p>&quot;Gut. Bereite eine Kommunikationssonde f\u00fcr die O&#39;thor vor. Beide Schiffe sollen sich au\u00dferhalb des Systems auf die Lauer legen und warten. Oberste Priorit\u00e4t ist dabei, den Scannern der Thassosianer zu entgehen. Kein Angriff ohne mein Kommando.&quot; \u00a0befahl M&#39;Kor. Die Qu&#39;Vat hatte sich in den Schatten eines vorbeiziehenden Asteroiden geh\u00e4ngt und arbeitete mit passiven Sensoren. Selbst wenn das Sternenflottenschiff nun einen Breitband-Scan durchf\u00fchrte, w\u00fcrde sie &#8211; auch dank der modernen Tarnvorrichtung des klingonisches Kreuzers &#8211; nichts finden.<\/p>\n<p>&quot;Das Sternenflottenschiff hat gestoppt. Sie scheinen zu warten&quot; meldete Pok, was wieder ein Schnauben der Klingonen auf der Br\u00fccke ausl\u00f6ste.<br \/>&quot;Keine Reaktion der Systemverteidigung.&quot;<\/p>\n<p>M&#39;Kor faltete die H\u00e4nde und nickte.<br \/>&quot;Wir warten eine halbe Stunde und n\u00e4hern uns dann vorsichtig dem Sternenflottenschiff von bilgauf achtern. Voller Stopp wenn wir unter ihnen sind. Nutzen wir die Warpzellen-Interferenzen als Tarnung.&quot; <br \/>Ein nicht g\u00e4nzlich unriskantes Man\u00f6ver, denn niemand hatte ausprobiert, ob die Tarnvorrichtung auch auf diese Entfernung vollkommen unsichtbar war. Allerdings m\u00fcssten die Sternenflottler erst einmal auf die Idee kommen, dass dort etwas sein k\u00f6nnte &#8211; und das war nun, nach diesem Zeitrahmen, unwahrscheinlich. Problematischer war da, wenn die &#39;Gastgeber&#39; pl\u00f6tzlich ungewohnten Eifer an den Tag legen und die Hephaistos in das System einfliegen lassen w\u00fcrden, bevor man auf Position war. Aber das Risiko musste er eingehen &#8211; bisher waren die Bewohner des Thassos Systems eher&#8230; verl\u00e4sslich in ihrer Vorsicht und Feigheit gewesen.<br \/>Dann wandte er sich an seinen Ersten Offizier. &quot;Kang, mein Freund und Kampfbruder, lass dich von Yok abl\u00f6sen und finde etwas Ruhe. Die n\u00e4chsten Tage m\u00fcssen wir abwechselnd sehr wachsam sein.&quot;<\/p>\n<p>Der Angesprochene &#8211; Kang, Sohn des Oort &#8211; erhob sich und schlug sich gegen die Brust. &quot;Wie es dein Wunsch ist, M&#39;Kor&quot; best\u00e4tigte er.<\/p>\n<p>&quot;Oh&#8230; und lasse eine Zelle in der Brigg bereit machen&quot; l\u00e4chelte M&#39;Kor schmal. &quot;Nur f\u00fcr alle F\u00e4lle.&quot;<\/p>\n<p>Auch das best\u00e4tigte Kang und verlie\u00df dann die Br\u00fccke. M&#39;Kor sah seinem Vetter noch einige Momente nach und wandte sich dann wieder der Br\u00fcckenbesatzung zu,<br \/>&quot;Sonde aussetzen, sobald bereit!&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ja, Captain!&quot;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>#Zeit: MD 5.2245<br \/>#Ort: Br\u00fccke des getarnten Klingonischen Angriffkreuzers IKS Qu&#39;Vat, unterhalb der USS Hephaistos<\/p>\n<p>&quot;Einige der Verteidigungssonden setzen sich in Bewegung, Captain&quot; meldete Pok, Sohn des Jhakto, aus dem Haus Kenka. M&#39;Kor stellte fest, dass seine Stimme etwas nerv\u00f6s klang.<\/p>\n<p>&quot;Wir halten die Position&quot; befahl der kommandierende Klingone ruhig. Mittlerweile hatten sie ihre Position unterhalb des Sternenflottenschiffs angenommen und lagen nun schon seit einem guten Dutzend Minuten auf der Lauer.<br \/>Frustriertes Knurren auf der Br\u00fccke, aber alle folgten. Oder.. ? M&#39;Kor blickte zu seinem Zweiten Offizier, Yok, der bis eben schwitzend umher gegangen war und die Kn\u00f6chel hatte knacken lassen. Nun jedoch war er herum gefahren und sah zu seinem kommandierenden Offizier. M&#39;Kor hielt den Blick des anderen kalt. Yok \u00f6ffnete den Mund &#8211; und schloss ihn wieder, griff stattdessen nach dem Griff seines Ehrendolches um damit zu spielen.<\/p>\n<p>&quot;Das Sternenflottenschiff setzt sich in Bewegung&quot; vermeldete Pok dann, in die angespannte Stille hinein. &quot;Es scheint&#8230; sich um eine Art Geleit zu handeln.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Gleiche unseren Kurs dem des Sternenflottenschiffs an. Wir fliegen mit hinein!&quot; gab M&#39;Kor den Befehl.<\/p>\n<p>&quot;Captain? Sollten wir nicht jetzt direkt angreifen? Die Tarq der F\u00f6deration werden unseren Angriff nicht kommen sehen und ohne Schilde&#8230;&quot; begann da Yok nun doch, Einw\u00e4nde zu erheben.<\/p>\n<p>&quot;Und was soll das bringen, du r\u00e4udiges Schwanzfell eines Paq-Bullen?&quot; knurrte M&#39;Kor. &quot;Das Sternenflottenschiff jetzt abzuschie\u00dfen bringt keine Ehre und nur eine kurze Genugtuung&quot; wies er den anderen zurecht.<\/p>\n<p>&quot;Sie w\u00fcrden nicht im Kampf sterben und&#8230;&quot; begann Yok knurrend dagegen zu halten.<\/p>\n<p>&quot;Aber sie sterben unwissend. Kaum Schmach. Wenn sie sterben, sollen sie wissen, wer triumphiert. Und sie sollen Zittern vor Angst und sich selbst entehren&quot; M&#39;Kor sch\u00fcttelte den Kopf.<br \/>Au\u00dferdem war diese Frau noch an Bord. Diese Frau, die sich wi ein Krieger verhalten hatte. So w\u00fcrde sie nicht sterben.<br \/>&quot;Zudem w\u00fcrde das unseren Feinden helfen. Siehst du das nicht?&quot;<br \/>Yok sah ihn an wie ein Schaf, w\u00e4hrend der Rest der Br\u00fcckencrew den Atem anhielt.<br \/>&quot;Wenn die Thassos-Schw\u00e4chlinge Zeuge werden, wie wir das Sternenflottenschiff direkt vor ihren Sonden zerst\u00f6ren, werden sie nicht so vern\u00fcnftig sein und sich ergeben, sondern nur noch mehr nach einem B\u00fcndnis mit der F\u00f6deration suchen. Die Sternenflotte wird mehr Schiffe schicken und die Allianz ist schon so gut wie besiegelt&quot; erkl\u00e4rte M&#39;Kor und sch\u00fcttelte den Kopf. Wie hatte Yok ohne taktischen Verstand je aufsteigen k\u00f6nnen?<br \/>&quot;So wird sich die Sternenflotte entweder selbst entehren und das B\u00fcndnis auf Dauer vereiteln &#8211; oder sie erhalten die Technologie und wir k\u00f6nnen sie ihnen abnehmen, nachdem sie das System verlassen haben. Wie die J\u00e4ger, die wir sind.&quot; Er bleckte die Z\u00e4hne. &quot;Noch dazu k\u00f6nnen wir Informationen sammeln, die unserem Vormarsch n\u00fctzt.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Aber wir sind Krieger, keine Spione!&quot; schlug Yok mit der Faust auf eine Konsole.<\/p>\n<p>&quot;Jetzt sind wir J\u00e4ger. Und J\u00e4ger lernen zu warten!&quot;<\/p>\n<p>Wieder fand ein Blickduell statt, doch die ganze Atmosph\u00e4re im Raum war zu M&#39;Kors Gunsten. Der 2O konnte nicht gewinnen &#8211; und das merkte er. M&#39;Kor bedauerte dies. W\u00e4re Yok nicht so feige, h\u00e4tte sich das Problem &#8211; das er darstellte -jetzt und hier erledigt.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>#Zeit: MD 5.2330<br \/>#Ort: Br\u00fccke des getarnten Klingonischen Angriffkreuzers IKS Qu&#39;Vat, Thassos System<\/p>\n<p>M&#39;Kor blickte auf den Bildschirm, wo der vierte Planet des Systems zu sehen war, um den das Sternenflottenschiff kreiste. Die Qu&#39;Vat war der Hephaistos nicht bis zum Planetenorbit gefolgt sondern hatte im Asteroidenfeld halt gemacht. Wenn man ich dem Planeten zu sehr n\u00e4herte, w\u00fcrde den Sensoren vielleicht doch irgendwann auffallen, dass etwas nicht stimme. So waren sie jedoch nur ein Objekt unter vielen, konnten aber alles im Blick behalten.<\/p>\n<p>&quot;Es gibt Funkverkehr zwischen dem Sternenflottenschiff und der Oberfl\u00e4che&quot; meldete Jarg.<\/p>\n<p>&quot;Aufzeichnen&quot; befahl M&#39;Kor. \u00a0&quot;Was wird gesprochen?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Verstanden Captain.&quot; best\u00e4tigte der klingonische Offizier und lauschte. &quot;Es handelt sich wohl um eine Einladung. Zu einem&#8230; irgendwas Friedliches.&quot; <\/p>\n<p>M&#39;Kor lachte, als er den Abscheu in der Stimme Jargs f\u00f6rmlich greifen konnte.<br \/>&quot;Nur Geduld, Jarg. Du wirst deine Gelegenheit bekommen.&quot;<\/p>\n<p>Dann blickte der klingonische Kapit\u00e4n zu seinem Zweiten Offizier.<br \/>&quot;Bring dein Weibchen her!&quot;<\/p>\n<p>&quot;Mein Weibchen?&quot; Yok war verwirrt.<\/p>\n<p>&quot;Dieses Sternenflotten-Ding, dass du behalten hast. Ich sagte doch, du sollst gut auf sie aufpassen.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Das ist meine Beute!&quot; grollte Yok. <\/p>\n<p>&quot;Ja. Und doch wirst du sie jetzt her holen.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Es reicht, M&#39;Kor!&quot; brauste Yok auf. Der schwei\u00dfige Duft des kranken Klingonen war wie eine Wolke, die sich mit steigender Erregung weiter ausbreitete. M&#39;Kor verzog angewidert das Gesicht. Dann schoss sein Arm nach vorne, um den Arm des anderen zu packen, der seinen Dolch gezogen und vorgest\u00fcrmt war. Ein kr\u00e4ftiger R\u00fcckhandschlag lie\u00df den Kiefer des Zweiten Offiziers knacken und schleuderte diesen zur\u00fcck. Noch ehe Yok sich wieder aufrichten konnte, erklang ein pfeifendes Zischen und M&#39;Kors eigener Dolch bohrte sich &#8211; geworfen &#8211; in den Unterleib Yoks, welcher aufst\u00f6hnte und grunzend zu Boden rutschte.<\/p>\n<p>&quot;Jarg, Pok &#8211; eskortiert den zweiten Offizier zu Doktor On&#39;ugh. Wenn er die Krankenstation ohne meine Erlaubnis verl\u00e4sst, landet er in der Brigg.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Aye, Captain!&quot; Beide Angesprochene sprangen sofort herbei, um die Anweisung auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>&quot;Und Pok &#8211; bitte hole dann das Sternenflotten-Weibchen au Yoks Quartier und bringe sie hierher&quot; Er l\u00e4chelte. &quot;Sei nett.&quot;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>#Zeit: MD 5.2342<br \/>#Ort: Br\u00fccke des getarnten Klingonischen Angriffkreuzers IKS Qu&#39;Vat, Thassos System<\/p>\n<p>Lydia schluckte, als sie die Br\u00fccke des Kreuzers betrat. Eigentlich wollte sie das nicht, doch der Klingone hinter hier lie\u00df ihr keine Wahl. Vorsichtig sah sich die Griechin um. Sie f\u00fchlte sich seltsam nackt &#8211; und das lag nicht nur daran, dass sie barfu\u00df war und nur eine Art r\u00fcckenfreies Kleidchen trug, dass in der Mitte der Oberschenkel endete. Es war selten ein gutes Zeichen, auf die Br\u00fccke geholt zu werden. Andererseits &#8211; sie war nicht so weit gekommen, weil sie gezaudert hatte. Also atmete sie durch &#8211; an die aus menschlicher Sicht stinkende Atmosph\u00e4re an Bord hatte sie sich mittlerweile gew\u00f6hnt &#8211; streckte den R\u00fccken und versuchte jene Mischung aus Selbstsicherheit und Unterw\u00fcrfigkeit auszustrahlen, die sie bisher f\u00fcr die Klingonen interessant gemacht hatte.Schwieriger waren da schon die Lichtverh\u00e4ltnisse &#8211; nachdem sich ihre Augen nun an das seltsame Halbdunkel gew\u00f6hnt hatten, das an Bord herrschte, erschienen ihr die vielen Lichter hier fast grell.<\/p>\n<p>&quot;Ah, unser Gast&quot; gr\u00fc\u00dfte der breit gebaute Klingone mit den langen, lockigen Haaren, den Lydia eher an Hand dessen Uniform als am \u00c4u\u00dferen als den amtierenden Kapit\u00e4n erkannte. Positionen schienen ja auf einem klingonischen Schiff schnell wechseln zu k\u00f6nnen, wie sie in den letzten Tagen mitbekommen hatte. Allerdings hatte sie das Gef\u00fchl gehabt, dass dieser Klingone &#8211; M&#39;Kor &#8211; seine Macht zementierte. Und sie wusste nur zu gut, dass dieser es auch gewesen war, der stark in die &#39;Befragung&#39; der Gefangenen involviert gewesen war. Also auch in ihre.<br \/>Unwillk\u00fcrlich zuckte sie also vor ihm zur\u00fcck, selbst als er ihr scheinbar freundlich einen Sitzplatz anbot. Die Erinnerung an Schmerz sa\u00df zu tief.<\/p>\n<p>M&#39;Kor bemerkte dies und das L\u00e4cheln gefror. &quot;Setzen, Lydia!&quot; sagte er, leise aber deutlich. Der vormaligen Ensign w\u00e4re es lieber gewesen, er h\u00e4tte sie wie so viele andere einfach &#39;Weibchen&#39;, &#39;Sternenflotten-Abschaum&#39; oder sonstwie genannt. Dass er ihren Namen benutzte, jagte ihr einen Schauer \u00fcber den R\u00fccken, der seinesgleichen suchte.<br \/>&quot;Blutwein?&quot; fragte M&#39;Kor und dr\u00fcckte der Griechin eine Becher in die Hand. Lyias Finger umklammerten diesen schon, ehe sie vorsichtig nickte. Erst jetzt fiel ihr wirklich auf, dass der Hauptschirm einen Planeten zeigte, um den ein Sternenflottenschiff kreiste. Doch gleich darauf forderte der klingonische Kapit\u00e4n wieder ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>&quot;Ich muss dich leider dar\u00fcber informieren, dass Yok sich derzeit in der Krankenstation aufh\u00e4lt. Es gab einen kleinen&#8230; Unfall und er wird wohl erst einmal dort bleiben m\u00fcssen&#8230;&quot;<br \/>Lydias erste Reaktion war ein aufatmen, gefolgt von einem sorgenvollen, brennenden Kn\u00e4ul in ihrem Inneren. Einerseits w\u00fcrde der grobe Kerl nun erst einmal die Finger von ihr lassen&#8230; andererseits war sie nun auch ohne seinen Schutz. Und das bedeutete, dass es noch viel schlimmer werden konnte.<br \/>&quot;Aber keine Sorge: Du kannst erst einmal in seinem Quartier bleiben. Es ist ja ohnehin eng an Bord&#8230; und es w\u00e4re tragisch, sollte dir etwas zusto\u00dfen&quot; M&#39;Kor legte keine unn\u00f6tige Betonung in diese Worte. Und so verstand Lydia die darin enthaltene Nachricht sehr deutlich: M&#39;Kor wollte etwas von ihr und es lag wieder an seinem Wohlwollen, ob es ihr gut ging &#8211; oder ob man sie in eines der dunklen, feuchten L\u00f6cher zur\u00fcck steckte, von denen sie geglaubt hatte, sie w\u00fcrde darin sterben.<\/p>\n<p>&quot;Danke&quot; h\u00f6rte Lydia sich selbst sagen. Sie zwang sich sogar zu einem L\u00e4cheln. &quot;Das ist sehr freundlich. Kann ich irgendwie helfen?&quot;<br \/>Sie w\u00fcrde nicht untergehen. Nein, das w\u00fcrde sie nicht!<\/p>\n<p>&quot;Es ist sch\u00f6n, dass zu fragst. Ich wollte mich ein wenig mit dir unterhalten, wie Commodore Ruthven wohl bei einer Au\u00dfenmission vorgeht&#8230;&quot;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p>#Zeit: MD 5.2140<\/p>\n<p>Der klingonische Angriffskreuzer IKS Qu&#39;Vat &#8211; unter dem Kommando von Ajurs Bruder M&#39;Kor &#8211; erwartet die Hephaistos schon am Thassos System. Anstatt jedoch anzugreifen, legt man sich auf die Lauer: Ein Angriff auf die Hephaistos w\u00fcrde das drohende B\u00fcndnis der Kikonen mit der Sternenflotte nur zementieren. So jedoch kann die Hephaistos die Sternenflotte entweder unm\u00f6glich machen &#8211; oder man wird beim Verlassen des Sektors die Hephaistos pl\u00fcndern k\u00f6nnen.<br \/>Tats\u00e4chlich folgt die Qu&#39;Vat unbemerkt dem Sternenflottenschiff in das System und versteckt sich dort im Asteroidenfeld, von wo man die Bem\u00fchungen der Crew beobachtet. <br \/>M&#39;Kor l\u00e4sst zudem die vormalige Adjutantin Claudias, Lydia Antoniou, auf die Br\u00fccke bringen und befragt diese zu den Gepflogenheiten bei Au\u00dfenmissionen &#8211; da er nicht ganz zu unrecht davon ausgeht, dass Claudia Ruthven &#8211; als rangh\u00f6chste Offizierin &#8211; dieser ihren Stempel aufdr\u00fccken wird. Au\u00dferdem hat die Sternenflotte ja f\u00fcr alles Standardprotokolle&#8230;<br \/>Die beiden Bird of Prey, O\u2019thor und Ukvat, bleiben derweil auf M&#39;Kors Befehl au\u00dferhalb des Systems und gehen dort auf Lauerstellung, um bereit zu sein, wenn die Hephaistos das System verl\u00e4sst.<\/p>\n<p>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<div><\/div>\n<div>\u00fcbermittelt von<\/div>\n<div>Effi<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ajur, Sohn des Nedek<\/div>\n<div>TAK USS Hephaistos<\/div>\n<div><\/div>\n<div>M&#39;Kor, Sohn des Nedek<\/div>\n<div>CO\u00a0<br \/>\nIKS Qu&#39;Vat\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Trish Greene<\/div>\n<div>Technikerin USS Hephaistos<\/div>\n<\/div>\n<div width=\"1\" style=\"color:white;clear:both\">_._,_._,_<\/div>\n<hr>\n<p> Groups.io Links:<\/p>\n<p>\nYou receive all messages sent to this group.<\/p>\n<p>\n<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/652\" rel=\"noopener noreferrer\">View\/Reply Online (#652)<\/a> |<br \/>\n   <a target=\"_blank\" href=\"mailto:USS-Hephaistos@groups.io?subject=Re:%20%3D%3FUTF-8%3FB%3FW1VTUy1IZXBoYWlzdG9zXSBHZWR1bGQgaXN0IGRlciBGcmV1bmQgZGVzIErDpGdlcnM%3D%3F%3D\" rel=\"noopener noreferrer\">Reply To Group<\/a>        | <a target=\"_blank\" href=\"mailto:efferdan@gmail.com?subject=Private:%20Re:%20%3D%3FUTF-8%3FB%3FW1VTUy1IZXBoYWlzdG9zXSBHZWR1bGQgaXN0IGRlciBGcmV1bmQgZGVzIErDpGdlcnM%3D%3F%3D\" rel=\"noopener noreferrer\">Reply To Sender<\/a><br \/>\n |<br \/>\n        <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/38378699\/2325319\" rel=\"noopener noreferrer\">Mute This Topic<\/a><br \/>\n| <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/post\">New Topic<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/editsub\/2325319\">Your Subscription<\/a> | <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\">Contact Group Owner<\/a> |<br \/>\n<a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">Unsubscribe<\/a><br \/>\n [rpg-hephaistos@sf-germany.com] <\/p>\n<div width=\"1\" style=\"color:white;clear:both\">_._,_._,_<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;NRPG&gt;Hallo liebe Spieler, endlich dann mal wieder was von mir. Leider haben mich Arbeit und Krankheit l\u00e4nger vom Schreiben abgehalten. Ich hoffe, es wird nun wieder langsam besser. Damit ich aber niemanden erschlage und Dinge auch nicht zu ewig liegen, werde ich eher mehrere, k\u00fcrzere Posts schreiben. Dieses RPG hier besch\u00e4ftigt sich &#8211; l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-geduld-ist-der-freund-des-jaegers\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;[USS-Hephaistos] Geduld ist der Freund des J\u00e4gers&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5397","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5397"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5397\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}