{"id":5422,"date":"2019-10-29T17:20:10","date_gmt":"2019-10-29T16:20:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/?p=5422"},"modified":"2019-10-29T20:44:47","modified_gmt":"2019-10-29T19:44:47","slug":"uss-hephaistos-erwachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-erwachen\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] Erwachen"},"content":{"rendered":"<p>Hiermit wird Sam mal geweckt<br \/>\n<RPG> Ort: Krankenstation MD 5.1023<br \/>\nJetsun Pema stand nachdenklich vor der Liege auf der Samantha schlief.  Insgesamt hatte sich der Zustand ihrer Patientin verbessert. Sie hatte  aber auch in den letzten Tagen verschiedene Medikamente an ihr  ausprobiert um den Grad der Erholung zu erh\u00f6hen und die Kopplung der EO  der zerst\u00f6rten USS Ainama mit ihrem Haustier zu d\u00e4mpfen.<br \/>\nIn Absprache mit dem CNS Ettore della Scala hatten sie es schlussendlich  mit einer niederschwelligen Dosis eines Neuroleptikums versucht, von  welchem sie sich eine d\u00e4mpfende Wirkung versprachen. Tats\u00e4chlich hatte  sich der Schlaf ihrer Patientin anschlie\u00dfend etwas ruhiger gestaltet  jedoch war sich die CM nicht sicher, was wohl passieren w\u00fcrde, wenn sie  Samantha deCoster weckten. Jeder reagierte auf die Gabe der Neuroleptka  etwas anders. Daher hatte sie sich f\u00fcr diesen Nachmittag mit den CNS  verabredet um den Weckvorgang der Patientin gemeinsam zu betreuen.  Hinter ihr zischte es und Ettore betrat die Krankenstation.<br \/>\n&#8222;Ist alles vorbereitet?&#8220; fragte er die CM. Diese nickte angespannt. &#8222;Ich  habe vor einer halben Stunde die sedierenden Medikamente schrittweise  reduziert und w\u00fcrde diese nun komplett zur\u00fcckfahren.&#8220; Sie blickte auf  die Uhr, stellte die Zufuhr der Sedativa ab und dokumentierte diesen  Vorgang auf einem Padd.<br \/>\nBereits in den zur\u00fcckliegenden Minuten hatte sich die Pulsfrequenz der  Patientin erh\u00f6ht und Jetsun betrachtete die Werte der Vitalzeichen auf  dem Monitor. Im Moment deutete alles daraufhin, dass die Patientin bald  aufwachen w\u00fcrde. Mit ruhiger Stimme fing sie an zu reden.<br \/>\n&#8222;Es ist soweit alles in Ordnung Lt. Cmdr DeCoster. Sie sind an Bord der  USS Hephaistos. Sie sind unter Freunden. Sie wachen gerade langsam auf  weil wir Sie zur Erholung k\u00fcnstlich sediert haben&#8230;.&#8220;<br \/>\nEttore sah Jetsun fragend an. Soweit er das sah schlief die Lt.Cmdr im  Moment noch. Nichts deutete daraufhin, dass die Frau sie bereits h\u00f6ren  konnte.  Jetsun sprach trotzdem hochkonzentriert und ruhig weiter. Dabei  hielt sie sowohl Samantha, als auch die Anzeigen immer wieder im Blick.  Sie sah kurz zum CNS auf und registrierte den fragenden Ausdruck in  seinem Gesicht.<br \/>\n&#8222;Ms DeCoster kann uns gegebenenfalls bereits h\u00f6ren. Ich m\u00f6chte  verhindern, dass sie aufgrund nicht zuordenbarer Sinneseindr\u00fccke  Schwierigkeiten hat. Sie hat bereits vor ihrem k\u00fcnstlichen Schlaf  beunruhigendes erlebt und wenn ich die Aufzeichnungen der letzten Tage  richtig interpretiere, hat sie auch recht&#8230; wild getr\u00e4umt. Es ist nicht  auszuschlie\u00dfen, dass sie sich in klingonischer Gefangenschaft w\u00e4hnt und  entsprechend&#8230;&#8220; Jetsun unterbrach sich und ihr Blick hing wieder an den  Anzeigen. Sie griff nach der Hand ihrer Patientin, denn diese begann  pl\u00f6tzlich zu zittern. Schwei\u00df bildete sich auf der Haut. Samantha wirke  mit einem mal unruhig und der Blutdruck schnellte in die H\u00f6he. Der  systolische Wert schoss auf Werte jenseits der 200 mmHg. Eine Schwester  erschien im Zimmer und Jetsun versuchte einen k\u00fchlen Kopf zu behalten.<br \/>\n&#8222;Reden Sie mit ihr.&#8220; forderte sie Ettore auf w\u00e4hrend sie erst den Alarm  am Monitor stumm schaltete und anschlie\u00dfend nach einem Medikament griff.  Noch z\u00f6gerte sie.<br \/>\nDer CNS schaltete schnell und Jetsun h\u00f6rte im Hintergrund seine ruhige,  tiefe Stimme, welche Samantha erkl\u00e4rte, was passierte und wo sie war,  w\u00e4hrend sie selbst weiter auf die Ger\u00e4te schaute. Wenn sich der  Kreislauf ihrer Patientin nicht zeitnah von selbst regulierte und  beruhigte, w\u00fcrde sie eingreifen m\u00fcssen. Ihre Sinne waren zum zerrei\u00dfen  angespannt. In der einen Hand hielt sie den Hypospray und mit der andern  hielt sie die Hand ihrer Patientin.<br \/>\n&#8222;Warum geben Sie ihr nichts?&#8220; unterbrach Ettore seine beruhigenden Worte  f\u00fcr Samantha und blickte die CM auffordernd an.<br \/>\n&#8222;Wenn ich ihr jetzt das Beruhigungsmittel gebe, wird sie nicht  aufwachen.&#8220; Und es w\u00fcrde im Zweifelsfall bedeuten, dass das gleiche  sp\u00e4ter von vorn begann, eventuell schlechter kontrollierbar. Sie hoffte  einfach, dass die Selbstregulation des K\u00f6rpers eingriff. Sie k\u00f6nnte  versuchen den Blutdruck kurzfristig zu senken, aber lief dann Gefahr,  dass er, sollte die Selbstregulation greifen gleich darauf komplett  zusammensackte und in die Knie ging. Dann w\u00fcrde sie wieder in die andere  Richtung stabilisieren m\u00fcssen. Lange jedoch konnte sie den K\u00f6rper jedoch  auch nicht gew\u00e4hren lassen ohne einzugreifen.<br \/>\nUnterdessen h\u00f6rte Samantha die Stimmen um sich herum nur sehr ged\u00e4mpft  und verf\u00e4lscht. Sie war in einer gro\u00dfen Halle. Rings um sie herum lagen  K\u00f6rper, regungslos, genau wie sie. Sie wollte ihren Kopf wenden, doch  gelang ihr das nicht. Sie f\u00fchlte sich beinah schwerelos. Sie wollte  ihren Arm heben, aber wie auch Kopf und Hald gehorchte dieser ihr nicht.  Hinter sich h\u00f6rte sie Schritte, doch sie konnte nichts sehen und auch  nicht hinschauen. Verzweifelt versuchte sie gegen die inneren Fesseln  anzuk\u00e4mpfen, zog, zerrte, wollte sich aufb\u00e4umen, doch ihr K\u00f6rper bewegte  sich keinen Millimeter. Beunruhigt versuchte sie zu sp\u00fcren ob sie  \u00fcberhaupt noch atmete. Hob sich ihr Brustkorb \u00fcberhaupt? Panik \u00fcberfiel  sie. Wenn sie nicht mehr atmete, dann w\u00fcrde sie sterben! Sie versuchte  einzuatmen, aber nichtmal das gelang ihr. Wie lang wohl konnte man ohne  Einatmen aushalten? Nochmal versuchte sie krampfhaft einzuatmen, doch  ihr Brustkorb hob sich kein St\u00fcck. Und die Schritte hinter hier kamen  n\u00e4her!<br \/>\n&#8222;Der hier&#8220; murmelte die Stimme und sie h\u00f6rte ein Rumpeln, als etwas  schweres weggefahren wurde. &#8222;Der auch&#8220; wieder ein Rumpeln. &#8222;Was ist mit  dem?&#8220; fragte eine andere Stimme. Die Schritte verstummten. &#8222;Hier  lassen.&#8220; Ein neuer Schritt war zu h\u00f6ren &#8211; kurz geriet er ins Stocken.  &#8222;Doch, kommt mit&#8220;  erkl\u00e4rte da die erste Stimme wieder. Sam hatte das  Gef\u00fchl, dass die Schritte nun fast bei ihr waren. Sie hatte das Gef\u00fchl,  dass es k\u00e4lter wurde. Sie wollte den Atem anhalten. Aber auch das ging  nicht. Man konnte nichts anhalten, was nicht da war. Die Schritte  blieben vor ihr stehen. &#8222;Du nicht&#8220; murmelte die Stimme. &#8222;Du bleibst  hier.&#8220; Die Schritte entfernten sich wieder.<br \/>\nSam wollte den Mund aufrei\u00dfen, wollte schreien, aber kein Muskel zuckte.  Nichts bewegte sich. Sie wollte panisch um sich schlagen. Sie sp\u00fcrte  eine Ber\u00fchrung am Handgelenk. sie wollte sie abstreifen, wegschieben!<br \/>\n *** eine gef\u00fchlte Ewigkeit sp\u00e4ter ***<br \/>\nEs schien, dass Samantha \u00fcber den Berg war. Atmung und Kreislauf waren  soweit stabil und Jetsun hatte nicht eingreifen m\u00fcssen. Langsam konnte  sie sich etwas entspannen, denn es schien, dass vorerst keine weitere  Krise zu erwarten war. Die Schwester brachte ihr und dem Counselor ein  Wasser, welches beide dankbar annahmen. Die zur\u00fcckliegenden Minuten  waren kr\u00e4ftezehrend gewesen auch wenn sie \u00fcberwiegend gewartet und  \u00fcberwacht hatten. Doch nun war der Blutdruck im oberen Normbereich und  die Augenlider der EO der Ainama flackerten. Es schien, dass sie  aufzuwachen begann, diesmal ohne Zwischenf\u00e4lle. Jetsun warf einen Blick  auf die Monitore und griff wieder nach Sams Handgelenk.<br \/>\n&#8222;Wachen Sie auf Ms. DeCoster. Sie sind in Sicherheit.&#8220; Und tats\u00e4chlich  schlug Sam die Augen auf und Jetsun Pema l\u00e4chelte sie an.<br \/>\n&#8222;Willkommen Samantha DeCoster, sch\u00f6n, dass Sie wach sind.&#8220;<br \/>\nEin St\u00f6hnen entglitt Sams Kehle. &#8222;Wo bin&#8230; ich? Wer&#8230;. sind&#8230; Sie?&#8220;  Ihr Blick war fragend und Jetsun runzelte kurz die Stirn. &#8222;Ich bin Ens. Jetsun Puma, derzeit Chefmediziner der USS Hephaistos. Die  USS Hephaistos hat Sie und einige andere Besatzungsmitglieder der USS  Ainama aus Raumnot gerettet.&#8220;<br \/>\nJetsun musterte Sam aufmerksam. &#8222;K\u00f6nnen Sie sich daran erinnern?&#8220; Als  Sam vorsichtig den Kopf sch\u00fcttelte, schlich sich Besorgnis in den Blick  der CM. Zumindest im Moment wirkte Samantha desorientiert und das  beunruhigte sie.<br \/>\n&#8222;Wissen Sie, wer Sie sind?&#8220; Samantha sp\u00fcrte, wie wichtig ihrem Gegen\u00fcber  diese Frage war und nickte daher auch wenn sie sich mit dieser Antwort  ganz und gar nicht sicher war.<br \/>\n&#8222;K\u00f6nnen Sie uns sagen, wer Sie sind?&#8220; mischte sich an dieser Stelle  Ettore ein und Samanthas Blick schwankte zwischen den beiden Offizieren  hin und her. Nein konnte sie nicht&#8230; oder doch? Sie kramte in ihrem  Ged\u00e4chtnis.<br \/>\n&#8222;DeCoster&#8230;. Samantha&#8230;.&#8220; das hatte Ens. Pema zumindest soeben beim  Wecken zu ihr gesagt. Und das unmerkliche Nicken des braunhaarigen  Mannes best\u00e4tigte ihr, dass sie richtig geraten hatte.<br \/>\n&#8222;Wie f\u00fchlen Sie sich?&#8220; hakte nun die CM wieder ein und Samantha verzog  ihr Gesicht ein wenig.<br \/>\n&#8222;Ger\u00e4dert und&#8230; ersch\u00f6pft. Schwach, denke ich&#8220; sie lauschte in sich  hinein. &#8222;Ich habe ganz dumpf das Gef\u00fchl, irgendetwas fehlt mir.&#8220;  Samantha seufzte. &#8222;Aber das ist wohl verst\u00e4ndlich, wenn ich aus Raumnot  gerettet wurde.&#8220;<br \/>\nJetsun Pema nickte. &#8222;Ich denke Commodore und Captain Ruthven werden  beide erleichtert sein, dass Sie wieder wach sind.&#8220; meinte sie selbst  ebenfalls erleichtert.<br \/>\n&#8222;Wer?&#8220; fragte Sam daraufhin spontan und biss sich sofort auf die Zunge,  w\u00e4hrend Jetsun Pema und Ettore einen langen Blick tauschten.<br \/>\n B\u00fcro CM Zeit: MD 5.1230<br \/>\nEigentlich war Shay auf direktem Weg zur Br\u00fccke gewesen. Nachdem er  Ileytis ins Miniosum gebracht hatte, hatte er es nun eilig, zur\u00fcck an  die Arbeit zu kommen. Doch dann hatte ihn der Ruf von CM und CNS direkt  zur Krankenstation gelenkt. Die beiden hatten ihn aber nicht direkt zu  ihr gelassen, sondern ihn erstmal beiseite genommen.<br \/>\n&#8222;Ich gehe davon aus, dass Lt.Cmdr. DeCoster ein Durchgangssyndrom hat.&#8220;  versuchte die CM ihm gerade zu erkl\u00e4ren und Shay runzelte die Stirn. Wo  sollte sie durchgegangen sein?<br \/>\n&#8222;Dabei handelt es sich um eine Art Delir welches nach  intensivmedizinischer Betreuung auftreten kann. Es sollte sich in den  n\u00e4chsten Stunden bis Tagen geben. Leider ist weder die Hephaistos f\u00fcr  sie vertraute Umgebung, noch kennt sie jemand von uns. Ich habe aber die  Hoffnung, dass eine Konfrontation mit Ihnen &#8230; oder ihrer Schwester ihr  helfen k\u00f6nnte.&#8220;<br \/>\nShay war immer noch ratlos. &#8222;Und was bedeutet das konkret?&#8220;<br \/>\n&#8222;Sie hat eine Amnesie und ist zumindest momentan weder r\u00e4umlich noch  zeitlich orientiert. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie sich  tats\u00e4chlich erinnert, wer sie selbst ist. Aber wie gesagt, ich gehe  davon aus, dass sich dies zeitnah geben wird.<br \/>\n<\/RPG> Ort: Krankenstation MD 5.1023<br \/>\nEttore und Jetsun Pema beginnen mit dem Eckvorgang von Samantha. Dieser  geht leider nicht so glatt wie geplant und es stellt sich heraus, dass  sie eine Amnesie hat<br \/>\nB\u00fcro CM Zeit: MD 5.1230<br \/>\nShay wird dar\u00fcber informiert, dass Sam derzeit Erinnerungslos ist. Es  wird die Vermutung aufgestellt, dass eine Konfrontation mit ihm und\/oder  Claudia helfen k\u00f6nnte <SUM><br \/>\n ***submitted by Samantha %%% durch welche T\u00fcr soll ich gehen? %%%<br \/>\n-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=- Groups.io Links: You receive all messages sent to this group.<br \/>\nView\/Reply Online (#657): <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/657\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/657<\/a> Mute This Topic: <a href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/39431830\/2325319\">groups.io\/mt\/39431830\/2325319<\/a> Group Owner: <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\" >USS-Hephaistos+owner@groups.io<\/a> Unsubscribe: <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy<\/a>  [rpg-hephaistos@sf-germany.com] -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiermit wird Sam mal geweckt Ort: Krankenstation MD 5.1023 Jetsun Pema stand nachdenklich vor der Liege auf der Samantha schlief. 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