{"id":5468,"date":"2019-12-14T13:19:59","date_gmt":"2019-12-14T12:19:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/hephaistos\/?p=5468"},"modified":"2019-12-14T21:03:37","modified_gmt":"2019-12-14T20:03:37","slug":"uss-hephaistos-bortas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-bortas\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] bortaS"},"content":{"rendered":"<p> Hey Zusammen!<br \/>\ngut Post will Weile haben.. In diesem Sinne, ich freu mich endlich mein erstes Post auf der Heph anbringen zu k\u00f6nnen. Auf eine freudige gemeinsame Schreiberei!<br \/>\nLieben Gru\u00df  Mo<br \/>\n<NRPG> Kurze Info und Warnung zur teilweise expliziten Gewalt. Da Charley und Mozart teil des Hazard Teams sein werden, was ja haupts\u00e4chlich bei ziemlich viel Action zum Einsatz kommt, wollte ich dies im Eingangspost auch so darstellen. Sowohl als Actioneinlage, als auch ein kurzer Spiegel der \u00c4ngste und Probleme mit denen sie h\u00e4ufig konfrontiert werden. Ich hoffe, niemand st\u00f6rt sich daran.<br \/>\nsprachliche Anmerkung: bortaS = Rache <\/NRPG><br \/>\n <RPG><br \/>\nZeit: MD 5.1421 Ort: Klingonischer Kreuzer &#8222;Hol&#8220; \/ Hochsicherheitszelle \u201ebortaS\u201c<br \/>\nDie Augen von Ruan \u201ePlaton\u201c Lombard schlossen sich f\u00fcr immer. Der Amerikaner hatte die Behandlung des klingonischen Inquisitors nicht \u00fcberstanden. Ganz allein lag er leblos in seinem Bereich der Zelle. Der gesamte Raum war in vier Bereiche unterteilt. Hell bl\u00e4uliche Energiebarrieren verhinderten ein freies Bewegen im Raum. Seine beiden Teammitglieder hatten ihm \u00fcber Stunden beim Sterben zusehen m\u00fcssen, ohne das sie eingreifen konnten.<br \/>\nMozart hatte sich abgewendet. Seine Augen waren geschlossen aber Charley sah wie seine Schultern vibrierten. Die unb\u00e4ndige Wut des Andorianers waberte durch den Raum wie Morgennebel in einem dunklen Tannenwald.<br \/>\n\u201eShib?\u201c, sagte Charley leise, aber Mozart reagierte nicht. Charleys Augen wanderten \u00fcber Platons Leichnam. Lance Corperal Ruan \u201ePlaton\u201c Lombard war seit vier Jahren Teil seines Teams gewesen. Anfangs oft der S\u00fcndenbock, hatte sich sein Wesen im Laufe der Zeit zu einem geachteten Mitglied des Marinesquads gewandelt. Er war unaufgefordert mitgekommen, als Charley der Truppe den R\u00fccken gekehrt hatte, um als Ausbilder zu fungieren. Als Targeting-Instruktor hatte er seine Erf\u00fcllung als Coach gefunden. Trotzdem war er Charley hierhin zur\u00fcck gefolgt. In den aktiven Dienst, zu ihrem n\u00e4chsten Einsatz auf die USS Ainama. Sie waren zusammen Teil des Sicherheitsteams gewesen, als Charley den Posten des Sicherheitschef angenommen hatte. Gemeinsam hatten sie hilflos in einer Rettungskapsel zusehen m\u00fcssen, wie Commodore Ruthven die Ainama zerst\u00f6rte. Das kam Charley vor, als w\u00e4re es schon Jahre her&#8230;<br \/>\nSeine Hand ballte sich zur Faust, als er auf dem Gang Schritte h\u00f6rte. \u201eShib!\u201c Mit einem eisernen Kreischen glitt das Schott zur\u00fcck und drei ihrer Peiniger betraten den Raum. Die beiden hinteren Klingonen geh\u00f6rten zur Sorte Handlanger, das hatte er mittlerweile herausbekommen. Sie hatte er vor ihrem ersten Fluchtversuch h\u00e4ufiger gesehen. Es war der Anblick des gro\u00dfen Klingonen vor ihnen, der Charley Angst machte. Ihn hatte Charley das erste Mal auf der Krankenstation zu Gesicht bekommen. Gro\u00df war er. Er \u00fcberragte die anderen Beiden um fast einen Kopf. Seine Haut war heller und das Horn auf seiner Stirn hatte einen schlohwei\u00dfen Glanz. Anfangs hatte Charley ihn f\u00fcr einen weiteren Mediziner gehalten. Aber dann war der H\u00fcne in ihrer Zelle aufgetaucht. Zu seinen Aufgaben schien das Foltern zu geh\u00f6ren. Er war es gewesen, der sie nach der Flucht verh\u00f6rte. Er hatte Platon ausgew\u00e4hlt und ihm auf auf&#8217;s Brutalste gefoltert. Ohne eine einzige Frage zu stellen. Dabei hatte er stets darauf geachtet, dass Charley und Mozart zu jeder Zeit in die Augen ihres Freundes schauen mussten.<br \/>\nOhne ein Wort zu sagen, deaktivierte der H\u00fcne die Energiebarriere und betrat Platons Bereich. Sein Blick ruhte ausdruckslos auf der Leiche ihres Kameraden. Dann hob er den Kopf und betrachtete die beiden verbliebenen Gefangenen.<br \/>\nCharley starrte zur\u00fcck. Es gab nichts zu bereden. Sie hatten bereits deutlich gemacht, dass sie nichts kriegsentscheidendes wussten. Die Klingonen glaubten ihnen nicht \u2013 ergo war die Richtung klar in die der Aufenthalt auf der Hol laufen w\u00fcrde. Seit sie es gemeinsam geschafft hatten aus der Gruppenzelle zu entkommen, waren die Klingonen deutlich vorsichtiger geworden. Dass sie w\u00e4hrend dieser ersten Flucht drei Klingonen get\u00f6tet hatten, hatte ihre Lage nicht unbedingt verbessert. Ihre Bewachung war verdoppelt worden und die Besuche des Inquisitors hatten begonnen.<br \/>\nOhne die beiden Gefangenen aus den Augen zu lassen deutete der Wei\u00dfbeh\u00f6rnte auf den Leichnam. Einer der W\u00e4chter setzten sich in Bewegung. Charley wurde unruhig.<br \/>\n\u201eWo bringt ihr ihn hin?\u201c, fragte er. Keiner reagierte. Mozart hatte sich umgedreht und starrte die Klingonen an. Sein Blick fiel immer wieder an die Stelle wo die Energiebarrieren das Wandpanel verlie\u00dfen. Es sah fast so aus als wollte er nur durch seinen Blick das Ger\u00e4t abschalten, was leider nicht funktionierte.<br \/>\n\u201eWo bringt ihr ihn hin?\u201c, wiederholte Charley seine Frage, w\u00e4hrend er dabei zusehen musste, wie der W\u00e4chter seinen toten Kameraden hochhob und zum Ausgang trug. Wie einen nassen Sack zerrte er den toten K\u00f6rper hinter sich her. Charley biss sich auf die Lippen.<br \/>\n\u201eWO BRINGEN IHR IHN HIN???\u201c, Charleys Stimme schall durch den kleinen Raum und machte auch vor der Energiebarriere nicht halt. Der gro\u00dfe Klingone machte einen Schritt auf Charley zu.<br \/>\n\u201eDas wirst du niemals erfahren, du St\u00fcck Dreck!\u201c, zischte der H\u00fcne. \u201eDu wirst der N\u00e4chste sein!\u201c, fuhr er abgehakt fort. Und fort waren sie. Das Schott fiel hinter ihnen zu. Charley atmete sto\u00dfweise, w\u00e4hrend er hilflos mit den H\u00e4nde gegen das Wandpanel hieb.<br \/>\n Zeit: MD 5.2104 Ort: Klingonischer Kreuzer &#8222;Hol&#8220; \/ Quartier des Kommandanten<br \/>\nDas Licht war wie immer sehr d\u00e4mmrig als der Inquisitor den Raum betrat. Der Kommandant der Hol, sa\u00df an der langen Tafel, an dem bis vor ein paar Minuten noch seine &#8222;G\u00e4ste&#8220; gesessen hatten. Nachdenklich drehte er den Kopf um.<br \/>\n&#8222;nuq jatlh chaH la&#8216; hom? Haben sie etwas herausgefunden LtCmdr?&#8220;, brummte der Klingone. Da Krieg herrschte, hatte er leider nicht die Wahl, also musste er diese komischen Typen ertragen. Inquisitoren! Sie waren ihm nicht geheuer. Einer von Ihnen war eigentlich schon genug, aber im Moment wanderten ganze drei Inquisitoren durch sein Schiff und gingen Gesch\u00e4ften nach, mit denen er lieber nichts zutun haben wollte. Der H\u00fcne mit dem schlohwei\u00dfen Horn blieb direkt neben ihm stehen. Seine Augen blickten ausdruckslos.<br \/>\n&#8222;Qo&#8216;. De&#8216; DaHutlh&#8217;a&#8216;? Nein, haben Sie Neuigkeiten?&#8220;<br \/>\nGegen seinen Willen hatte der Kommandant das Gef\u00fchl sich erkl\u00e4ren zu m\u00fcssen. Dabei stand er weit \u00fcber diesem Kerl! Er w\u00fcrde ihm bei n\u00e4chster Gelegenheit das vorlaute wei\u00dfe Horn herausrei\u00dfen! Er blickte den Inquisitor streng an. &#8222;Qo&#8216;! nuqneH vo&#8216; jIH? Nein! Was wollen Sie von mir?&#8220;<br \/>\nDer Angebsprochene blickte sich um. Au\u00dfer den Beiden war niemand im Raum. Sein Kopf drehte sich langsam zum Captain zur\u00fcck. In seinen Augen war ein unheimlicher, gr\u00fcner Schein zu sehen. Er trat einen Schritt vor.<br \/>\n&#8222;loS jIH De&#8216; potlh. Ich warte auf sehr wichtige Neuigkeiten.&#8220;, knurrte er leise. &#8222;jIHbe&#8216; tuv. Meine Geduld ist am Ende.&#8220;, drohte der Typ ihm nun auch noch? Unter anderen Umst\u00e4nden h\u00e4tte der Captain niemanden im ganzen Empire solch ein respektloses Verhalten durchgehen lassen. Aber leider waren die Umst\u00e4nde im Moment nicht wie immer und er wusste das die Inquisitoren zu jemandem geh\u00f6rten, mit dem man sich unter keinen Umst\u00e4nden anlegen wollte. Unter keinen Umst\u00e4nden! Widerwillig schluckte er die Wut herunter und richtete sich auf.<br \/>\n&#8222;De&#8216; chu&#8216; pagh tu&#8217;lu&#8216;! Es gibt keine Neuigkeiten!&#8220; Umst\u00e4ndlich stand er auf. &#8222;nuq Qu&#8216; jenwI&#8216;-Hung qama&#8216;? Hegh qotlh SoH! Was haben sie mit den Hochsicherheitsgefangenen vor? Sie verdienen endlich den Tod!&#8220;, fauchte er den H\u00fcnen an. Dieser schien davon v\u00f6llig unbeeindruckt. Der gr\u00fcnliche Schein in seinen Augen hatte sogar zugenommen.<br \/>\n&#8222;latlh nab QaQ vIghaj. Ich habe andere Pl\u00e4ne mit Ihnen.&#8220;, die Stimme des Inquisitor war sehr leise. Seine Worte besa\u00dfen trotzdem soviel Nachdruck, dass der Captain unwillk\u00fcrlich einen Schritt zur\u00fccktreten musste.<br \/>\n&#8222;wIlegh! Wir werden sehen!&#8220; grollte der Captain. Ohne einen weiteren Blick auf den Inquisitor zu verschwenden, drehte er sich um. Es gab wirklich wichtigeres um was er sich k\u00fcmmern musste! Vielleicht konnte er diesem petaQ nicht in seine Befehle reinreden. Aber sich ihm ergeben kam nicht in Frage! Er hatte auch schon einen Plan&#8230;<br \/>\nDer Klingone mit dem schlohwei\u00dfen Horn lie\u00df den Anderen nicht aus den Augen. Das Ger\u00e4usch des schlie\u00dfenden Schotts hallte durch den Raum. Die Stille die sich ausbreitete war tr\u00fcgerisch. Auf dem Gesicht des Wei\u00dfbehornten machte sich ein h\u00f6nisches Grinsen breit. Er schob den Stuhl zur\u00fcck, in dem Sekunden vorher noch der Captain gesessen hatte. Er strich kurz mit der Hand \u00fcber die Lehne, bevor er sich hinsetzte.<br \/>\nEr legte die H\u00e4nde aufeinander und wartete.<br \/>\n Zeit: MD 6.0323 Ort: Klingonischer Kreuzer &#8222;Hol&#8220; \/ Hochsicherheitszelle \u201ebortaS\u201c<br \/>\nCharley schien endlich zu schlafen.<br \/>\nMozart lehnte an der R\u00fcckwand seiner Zelle und hatte die Beine \u00fcbereinander geschlagen. Der Andorianer, dessen voller Name Shib Ch\u2019raalon lautete, hatte seine Wache vor einer knappen Stunde angetreten. Fast liebevoll hatte er dabei zugesehen, wie Charley langsam zur Ruhe kam, was in ihrer augenblicklichen Situation ein absolutes Wunder war. Sie hatten sich die wachen Stunden haupts\u00e4chlich mit sehr fantasievollen Racheaktionen vertrieben. Nicht gerade hilfreich, es hatte sie aber eine gewisse Zeit lang von der unumst\u00f6\u00dflichen Wahrheit abgelenkt. Nat\u00fcrlich hatten sie hin und wieder eine Idee ernsthafter verfolgt. Aber zu jeder Idee geh\u00f6rten eine unglaublich hohe Anzahl an unbekannten Variablen. Shib war kein Mathegenie, aber f\u00fcr diese Aufgabe musste er das auch nicht. Er wusste, dass sie in dieser Zelle sterben w\u00fcrden.<br \/>\nLeise tippelte er mit den Fingern gegen die Wandverkleidung. Die Tatsache, dass es nun soweit war, erschreckte ihn nicht besonders. Es war eher das wie. Sich einem physischen Gegener in einem direkten Kampf zu stellen, das hatte er \u00fcber viele Jahre sehr h\u00e4ufig getan. Ein toxischer Gegner war etwas v\u00f6llig anderes. Egal was passierte, sie w\u00fcrden nicht noch einmal so unvorbereitet den Klingonen gegen\u00fcbertreten.<br \/>\nPl\u00f6tzlich Schritte. Mozart kam mit einem schnellen Satz nach vorne auf die Beine. Immer wieder hatte er auf dem Gang die steifen Schritte der Patrouillen geh\u00f6rt. Aber diese Ger\u00e4usche geh\u00f6rten mehr als einem Klingonen. Und sie kamen schnell n\u00e4her.<br \/>\n&#8222;Gandhi!&#8220;, zischte Mozart leise, w\u00e4hrend Charley sich sofort aufrichtete. Die intellektuellen Spitznamen waren ein \u00dcberbleibsel aus ihrer aktiven Zeit bei den Marines. Immer wieder hatten die Mitglieder der Truppe mit Vorurteilen um ihre Bildung und ihrer Einstellung zu k\u00e4mpfen. Die Spitznamen waren eine Art Auszeichnung nach dem ersten aktiven Jahr in der Truppe gewesen.<br \/>\nCharleys Blick glitt zur T\u00fcr. Die Schritten waren direkt davor angekommen. Mit dem typischen Zischen verschwand die T\u00fcr in der Wand und zwei Klingonen betraten den Raum. Die Handlanger!  Der Hintere warf einen letzten Blick um die Ecke des Gangs. &#8222;chob tlhab! Der Korridor ist leer!&#8220; Weder Charley oder Mozart hatten den geknurrten Satz verstanden, aber ihre Haltung zeigte sofort, dass sie nicht hier drin gesehen werden wollten. Das warf einige Fragen auf.<br \/>\n&#8222;tugh wIghaj, jatlh HoD. Der Captain hat gesagt, beeilt euch!&#8220; kam es murrend vom vorderen Handlanger. Charley kannte nur das Wort &#8222;HoD. Das stand f\u00fcr Captain. Was wollten die Beiden? Der vordere Klingone machte sich an der Bedienung der Energiebarriere zu schaffen, die direkt neben der T\u00fcr lag. Seine Haut war etwas dunkler als die seines Kollegen, der immer noch im T\u00fcrrahmen stand. Mit einem leisen Zischger\u00e4usch verschwand die bl\u00e4uliche Energiewand zu Charleys Zelle.<br \/>\nCharleys K\u00f6rper spannte sich an. Der dunklere Klingone trat direkt auf ihn zu. &#8222;Das hier&#8230; ist von unserem Captain&#8220;, gurgelte der Klingone stockend in F\u00f6derationsstandard. Mit einer flie\u00dfenden Bewegung riss er einen Handphaser vom G\u00fcrtel. Mozarts Schrei ging im Handgemenge unter als Charley die Hand des Klingonen wegstie\u00df und dem Klingonen mit der anderen Hand an den Hals griff. Dieser extreme Gewaltausbruch war selbst f\u00fcr den Klingonen \u00fcberraschend. Charley hatte nach der Hand mit dem Phaser gegriffen. Aber der Klingone war schnell. Er lie\u00df sein gesamtes K\u00f6rpergewicht nach vorne kippen, was Charley zwang den Hals loszulassen und zur Seite zu springen. Mit der anderen Hand landete der Klingone einen Treffer auf Charleys Seite.<br \/>\n&#8222;petaQ! nuH luQoyDI&#8216;! Idiot! Wenn sie die Waffe h\u00f6ren!&#8220; keifte der Klingone an der T\u00fcr, w\u00e4hrend Charley rasch Luft holte. Der Klingone mit der dunkleren Haut fluchte und warf den Phaser weg. Seine Hand schnellte zum G\u00fcrtel, w\u00e4hrend Charley zur\u00fccktaumelte. Die Klinge eines kut&#8217;luch blitzte auf. Mit viel Gl\u00fcck, konnte der Veteran einem direkten Hieb entkommen. Er stand nun mit dem R\u00fccken direkt vor der Energiewand zu Mozarts Zelle. Der Andorianer stand direkt dahinter und schrie die ganze Zeit, aber Charley hatte alles ausgeblendet. F\u00fcr ihn gab es nur das kut&#8217;luch. Seine Instinkte hatten die Kontrolle \u00fcbernommen.<br \/>\nUnd dann kam das kut&#8217;luch! Ohne dr\u00fcber nachzudenken zog Charley dem Klingonen die Beine weg, w\u00e4hrend er den Dolcharm mit beiden H\u00e4nden sicherte. Die Wucht des Gegner ausnutzend, zwang er den Klingonen in eine Rolle hinter sich. Der Klingone schrie auf als er mit dem Kopf voran in die Energiebarriere knallte. Der Klingone lag nun b\u00e4uchlings auf dem Boden, den Dolch immer noch fest umklammert. Charley war schnell. Er dr\u00fcckte den Kopf des Klingonen mit aller Kraft gegen die Barriere. Unter normalen Umst\u00e4nden war der Klingone Charley rein physisch deutlich \u00fcberlegen. Im Stillen dankte Charley seinen Eltern f\u00fcr die vielen Aikidostunden, ein Kampfsport in dem es in erster Linie um das Umlenken der Energie des Angreifers ging.<br \/>\nDer Klingone gurgelte vor sich hin w\u00e4hrend von seinem Kopf dunkelblauer Verbrennungsdunst und ein Geruch von verbranntem Fleisch aufstieg. Charley biss die Z\u00e4hne zusammen. Sein Blick fiel auf die Dolchhand, in der der kut&#8217;luch nur noch locker lag. Er verlagerte sein Gewicht auf die Knie, um dem Klingonen keinen Vorteil zu geben und entwand dem Gegner die Waffe.<br \/>\n&#8222;Das ist f\u00fcr Platon&#8220;, zischte Charley und \u00f6ffnete mit einem senkrechten Hieb die Halsschlagader des Klingonen. Hellrotes Blut rann \u00fcber Charleys Finger. &#8222;Der Andere, der Andere!&#8220;, h\u00f6rte er die Stimme Mozarts. Sein Kopf fuhr herum. Der andere Klingone war nicht unt\u00e4tig geblieben. Mit einem Schrei war er direkt \u00fcber Charley. Einem Dolchhieb konnte er ausweichen, allerdings erwischte ihn die Faust in der die Waffe lag. Benebelt lie\u00df Charley sich fallen. Der Klingone setzte sofort nach. Mit einem Purzelbaum schaffte es Charley im letzten Moment die Seiten zu wechseln. Keuchend kam er wieder auf die Beine. Der Klingone stand nun direkt neben seinem toten Kameraden an der bl\u00e4ulichen Energiewand.<br \/>\nCharley begann zu grinsen. Der Klingone riss seinen Phaser aus dem Halfter und zielte direkt auf Charleys Herz. &#8222;Weg von dem Schalter!&#8220;, schnaubte der Klingone nach Atmen ringend. Aber es war zu sp\u00e4t. Charley bet\u00e4tigte die Schaltfl\u00e4che am Wandpanel und die bl\u00e4uliche Wand zu Mozarts Zelle verschwand augenblicklich. Bevor der Klingone reagieren konnte prasselte die gesamte Wut des Andorianers auf ihn ein. Der Phaser wurde nach vorne gerissen, wurde aber mit aller Kraft zur Seite gelenkt, als sich Mozart mit einem markersch\u00fctternden Schrei auf den Klingonen warf.<br \/>\nDer Klingone hatte den Phaser fallen gelassen. Die Situation entwickelte sich zu einer handfesten Pr\u00fcgelei. Mozart machte die fehlenden Aikidof\u00e4higkeiten durch rohe Gewalt wett. Der Klingone hatte M\u00fche, Hiebe zu landen. Er musste immer weiter zur\u00fcckweichen, um dem rasenden Andorianer Paroli zu bieten. Ein Verzweiflungsschlag an die Schl\u00e4fe tr\u00fcbte Mozarts Augen und zwang ihn, einen Ausfallschritt zu machen, um sein Gleichgewicht zu halten. Der Klingone setzte nach, als er aus dem Nichts einen gewaltigen Tritt in die Bauchgegend einstecken musste. Charley stand mit hassverzehrten Gesicht neben dem taumelnden Gegner. Er legte dem keuchenden Mozart das blutverschmierte kut&#8217;luch in die Hand. Dieser richtete sich auf.<br \/>\nSeine Augen blitzten auf als er den Dolch hob. Mit einem Schrei lie\u00df er das kut&#8217;luch auf den Gegner niederfahren. Immer und immer wieder. Der Klingone gab ein helles Kreischen von sich was langsam in ein r\u00f6chelndes Gurgeln \u00fcberging. In v\u00f6lliger Raserei drosch Shib den Dolch in das Fleisch seines Gegners w\u00e4hrend sich die gesamte Anspannung der letzten Stunden entlud. Erst als Charley ihn laut anschrie und vorsichtig von ihrem Opfer wegzog, sackte der Andorianer schwer atmend in sich zusammen.<br \/>\nTr\u00e4nen rannen Shib \u00fcber die Wangen. Vielleicht w\u00fcrden sie doch nicht sterben. Nach Luft ringend, legte Charley seinen Stirn an die Stirn des Freundes. &#8222;Wir werden Platon mitnehmen. Wir nehmen ihn mit, h\u00f6rst du? Niemand wird zur\u00fcck gelassen.&#8220;, stammelte er. Mozart nickte stumm.<br \/>\nMehrere Minute vergingen. Nachdem sie die Klingonen in der hintersten Ecke des Raumes versteckt und sie nach n\u00fctzlichen Gegenst\u00e4nden durchsucht hatten, entschieden die Beiden ihre neu gewonnene Freiheit besser als beim letzten Mal einzusetzen. Immerhin lief der M\u00f6rder ihres Freundes noch auf dem Schiff herum.<br \/>\nTief einatmend standen die Beiden vor der verschlossenen T\u00fcr und wechselten einen letzten Blick. Irgendwo dort drau\u00dfen war die Leiche ihres Freundes. Und so verlie\u00dfen Charley Crane und Shib \u201eMozart\u201c Ch\u2019raalon die Hochsicherheitszelle \u201ebortaS\u201c. Auf der Suche nach ihrem Freund Ruan Lombard, genannt Platon.<br \/>\n <\/RPG><br \/>\n <SUM><br \/>\nZeit: MD 5.1421 Ort: Klingonischer Kreuzer &#8222;Hol&#8220; \/ Hochsicherheitszelle \u201ebortaS\u201c Lt. Charley Crane und WO. Shib \u201eMozart\u201c Ch\u2019raalon m\u00fcssen dabei zusehen wie die Leiche ihres Freundes und Teammitglieds Ruan Lombard, genannt Platon, von seinem Peiniger entf\u00fchrt wird. Ohnm\u00e4chtig m\u00fcssen sie einsehen das es kein Entkommen gibt.<br \/>\nZeit: MD 5.2104 Ort: Klingonischer Kreuzer &#8222;Hol&#8220; \/ Quartier des Kommandanten Der Inquisitor besucht den Captain in seinem Quartier und \u00fcbt Druck auf ihn aus. Dieser will sich das nicht gefallen lassen und plant dem Inquisitor ein Strich durch die Rechnung zu machen indem er die Hochsicherheitsgefangenen t\u00f6ten lasst.<br \/>\nZeit: MD 6.0323 Ort: Klingonischer Kreuzer &#8222;Hol&#8220; \/ Hochsicherheitszelle \u201ebortaS\u201c Zwei klingonische Handlanger des Captains wollen dessen Plan ausf\u00fchren, stellen sich bei der Ausf\u00fchrung aber d\u00e4mlich an und m\u00fcssen den Mordversuch mit dem Leben bezahlen. Charley und Mozart machen sich auf die Suche nach den sterblichen \u00dcberresten ihres Freundes Platon.<br \/>\n<\/SUM> <\/p>\n<p>Submitted by<br \/>\nLt. Charley Crane HAZOP USS Hephaistos Aka Mo Bishop <\/p>\n<p> -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=- Groups.io Links: You receive all messages sent to this group.<br \/>\nView\/Reply Online (#670): <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/670\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/670<\/a> Mute This Topic: <a href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/68620429\/2325319\">groups.io\/mt\/68620429\/2325319<\/a> Group Owner: <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\" >USS-Hephaistos+owner@groups.io<\/a> Unsubscribe: <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy<\/a>  [rpg-hephaistos@sf-germany.com] -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hey Zusammen! gut Post will Weile haben.. In diesem Sinne, ich freu mich endlich mein erstes Post auf der Heph anbringen zu k\u00f6nnen. Auf eine freudige gemeinsame Schreiberei! Lieben Gru\u00df Mo Kurze Info und Warnung zur teilweise expliziten Gewalt. Da Charley und Mozart teil des Hazard Teams sein werden, was ja haupts\u00e4chlich bei ziemlich viel&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-bortas\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;[USS-Hephaistos] bortaS&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5468","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5468"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5468\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}