{"id":5619,"date":"2020-02-02T22:26:07","date_gmt":"2020-02-02T21:26:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/?p=5619"},"modified":"2020-02-03T21:32:16","modified_gmt":"2020-02-03T20:32:16","slug":"uss-hephaistos-an-der-flanke-des-feuerbergs-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-an-der-flanke-des-feuerbergs-2\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] An der Flanke des Feuerbergs"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"moz-text-plain\" wrap=\"true\" style=\"font-size: 16px;\"        lang=\"x-unicode\">\n<pre class=\"moz-quote-pre\" wrap=\"\">&lt;RPG&gt;    # Ort: Vulkangebirge Kerbas, Thassos IV  # Zeit: MD 8.1515  # Team Vulkan: C. Ruthven, Geary, Enovo \/ MiA: PO Greene  # zusammen mit Kalokairi Kataigida (Wirtschaftsministerin), Dak Arouraia  atto Tyre (Kriegerin \u2013 insgeheim Agentin der Prinkipax Crobyzes),  # und Dynatos Istorios Tragodistis atto Turena (Dichter &amp; S\u00e4nger), Gete  Pararthma Sithon atto Myzen (Silberschmied)      &lt;quote&gt;  In diesem  Moment war der Prix \u00fcber ihr. Die gewaltigen Kiefern schnappten ins Leere,  doch die Klauen bekamen den Leib der Rothaarigen zu fassen.  Mit wildem Gebr\u00fcll umgriff das M\u00e4nnchen den weiblichen Leib der irischen  Franz\u00f6sin und lie\u00df sich von starken Schwingen nach oben tragen...    \"Neeein!\" ert\u00f6nte es, von mehreren Kehlen, aus der H\u00f6hle.  John griff einen Stein und schleuderte ihn mit aller Kraft, doch hatte der  Prix schon an H\u00f6he gewonnen und das Wurfgeschoss prallte nur wirkungslos  gegen den Fels.    \"Es... tut mir leid\" gab sich die Kriegerin reum\u00fctig, w\u00e4hrend der Prix  mitsamt seiner Beuge hinter einer Biegung weiter oben am Berg verschwand.  \"Ich... konnte nichts tun...\" Und jeder hatte es gesehen. Perfekt.  &lt;\/quote&gt;    Wie bet\u00e4ubt stolperten die Kameraden aus der H\u00f6hle und sahen dem Prix  hinterhier, wie er irgendwo zwischen den schroffen Gipfeln verschwand.  Warum? Was hatte das Tier bewogen, Trish mitzunehmen? Warum hatte er sie  \u00fcberhaupt angegriffen?    Nach einer scheinbaren Ewigkeit kam Claudia wieder etwas zur Besinnung.  \"Ich rufe das Schiff\", verk\u00fcndete sie entschlossen.    \"Aber...\" setzte Kataigida an, sah dann aber selbst ein dass dies eine  Ausnahmesituation war. \"Versuchen Sie es.\" Sie sah noch immer auf die  Stelle zwischen den Felsen, wo der Prix verschwunden war.    Wortlos begannen Dak Arouraia und Pararthma Sithon, ihre Ausr\u00fcstung  wieder aus der H\u00f6hle zu holen. Lethargisch folgte Enovo ihnen.    Claudia tippte an den Kommunikator auf ihrer Brust. \"Ruthven an  Hephaistos. Hephaistos, bitte kommen.\"    Stille. Sie tippte noch mal und wiederholte die Worte. Wieder geschah  nichts.    Sie tippte ein weiteres mal auf ihr Abzeichen. \"Kommunikator,  Selbstdiagnose.\"    [\"Das Ger\u00e4t funktioniert ordnungsgem\u00e4\u00df.\"]    \"Kommunikator, Verbindungsdiagnose - Hephaistos.\"    [\"Verbindung zu Hephaistos nicht m\u00f6glich.\"]    \"Grmpf\", grummelte die Commodore. \"Kommunikator, ausf\u00fchrliche  Verbindungsdiagnose - warum gibt es keine Verbindung!?\"    [Verbindung zu Hephaistos nicht m\u00f6glich.\"], wiederholte das Ger\u00e4t stur.    \"Verd..\", in letzter Sekunde erinnerte sie sich ihrer Vorbildfunktion.  \"Warum will das Ding nicht.\" Wenn sie nur eine Technikerin im Team ... oh.    Obwohl sie wusste dass es sinnlos war, versuchte sie es trotzdem weiter.  \"Ruthven an Hephaistos. Ruthven an Hephaistos, verdammt.\"    Nikolaj, der gerade mit einer Kiste in der Hand aus der H\u00f6hle geschlurft  kam, meinte lethargisch: \"Wahrscheinlich im Funkschatten.\"    \"Wie bitte?\", fuhr Claudia herum.    \"Funkschatten. Die Heph ist hinter dem Planeten. Im aktuellen Orbit  dauert es bestimmt wenigstens ... hm ... drei, vier Stunden ehe sie  wieder erreichbar ist. Hier in den Bergen eher noch l\u00e4nger.\" Enovo  setzte die Kiste ab, lie\u00df sich darauf nieder und lie\u00df die Schultern h\u00e4ngen.    \"Grmpf!!\" Mangels weiterer \u00f6ffentlichkeitstauglicher Kraftausdr\u00fccke trat  sie gegen einen Stein, welcher polternd etliche Meter Richtung Tal kullerte.    Kataigida legte ihr vorsichtig eine Hand auf den Arm, f\u00fcr eine Kikonin  eine ungew\u00f6hnlich vertrauliche Geste. \"Wir sollten weiter den Berg  hinaufsteigen, dem Prix hinterher. Vielleicht finden wir sowohl den  geh\u00f6rnten Kopf als auch Ihre ... unsere Kameradin.\"    Claudia nickte stumm.    - drei Stunden sp\u00e4ter (ca. MD8.1900) -    Sie waren dem Vorschlag der Ministerin gefolgt (was h\u00e4tten sie auch  anderes tun sollen) und den Weg den Berg hinauf fortgesetzt. Wie es in  den Bergen h\u00e4ufig der Fall war, schienen in der klaren Luft Entfernungen  viel k\u00fcrzer, als sie in Wirklichkeit waren. Sie waren auf den Pass  zugeritten, den der Prix so m\u00fchelos \u00fcberflogen hatte. Obwohl sie die  Reittiere angetrieben hatten so gut es ging, hatten sie ihn erst nach  \u00fcber einer Stunde erreicht.    Als sie schlie\u00dflich auf dem karg bewachsenen Sattelpunkt standen, lag  vor ihnen ein langer Anstieg zwischen steilen Bergw\u00e4nden. In der Ferne  m\u00fcndete er in einen weiteren Pass, hinter dem wer wei\u00df was liegen  mochte. Zumindest konnten sie sicher sein, dass der Prix dort  entlanggeflogen war, denn die W\u00e4nde links und rechts h\u00e4tte wohl auch das  gro\u00dfe Flugtier nicht \u00fcberwinden k\u00f6nnen.    Also waren auch sie dem Weg hinauf gefolgt. Inzwischen hatten sie die  zweite Passh\u00f6he beinahe erreicht. Die Bergr\u00fccken links und rechts wurden  langsam niedriger und gaben nach links und rechts mehr Platz frei. Die  Hitze der W\u00fcste war vergessen - hier auf dem Weg war es noch angenehm  warm, doch oben auf den Gipfeln konnte man wei\u00dfe Schneefelder in der  Abendsonne blinken sehen.    Claudia war keine Expertin, doch sie hatte auch den Eindruck, dass ihre  Reitdinos mit der H\u00f6henluft zu k\u00e4mpfen hatten. Sie schienen kurzatmiger  zu sein und waren unwillig sich zu beeilen oder gro\u00dfe Steigungen zu  \u00fcberwinden. Auf der Plus-Seite konnte sie verzeichnen dass sie sich  langsam wieder etwas klarer f\u00fchlte. Soweit sie beurteilen konnte traf  das auch auf ihre Kameraden zu. Wahrscheinlich kam ihnen der reduzierte  Sauerstoffgehalt hier in der H\u00f6he zugute.    Leider bedeutete das, dass ihr auch ihre Situation klarer bewusst wurde.  Schon wieder hatte sie die ihr anvertraute Crew entt\u00e4uscht.    \"Ich h\u00e4tte mich gar nicht erst darauf einlassen sollen\", seufzte sie zu  sich selbst.    \"Hm?\" fragte Kataigida und ritt n\u00e4her heran.    \"Ach nichts.\" Claudia warf einen kurzen Blick nach hinten. Die anderen  folgten ihnen, waren aber nicht in H\u00f6rweite.    \"Denken Sie dass wir den Prix einholen k\u00f6nnen? Ich glaube nicht daran\",  sie hatte gerade keine Lust irgendwem etwas vorzuspielen.    \"Die Chancen stehen schlecht\", stimmte die Wirtschaftsministerin zu.  \"Doch wir m\u00fcssen es versuchen. Wir werden unser Bestes geben.\"    \"Hmhm\", nickte Claudia, und fuhr resigniert fort: \"Manchmal ist das  Beste eben einfach nicht genug.\"    \"Wie meinen Sie das?\", fragte Kataigida.    \"Wissen Sie, ich hatte ein eigenes Kommando. Ein eigenes Schiff, die  Ainama. Ich hatte die Verantwortung f\u00fcr mehrere hundert Leute...\"    Kataigida nickte und h\u00f6rte zu. Sie ahnte was kommen w\u00fcrde.    \"Die Klingonen haben uns erwischt. Das Schiff zerst\u00f6rt. Wir ... \" sie  stockte - \" wir gaben unser Bestes aber es reichte nicht. So viele sind  gestorben... und etliche haben die Klingonen gefangen...\"    Sie brauchte einen Moment ehe sie weitersprechen konnte. Auch wenn sie  es niemals zugegeben h\u00e4tte (vor allem nicht ihrem Bruder gegen\u00fcber), es  tat gut es jemandem zu erz\u00e4hlen. Und manchmal war es einfach leichter,  sich jemand Fremden anzuvertrauen.    \"Ich denke immer wieder dar\u00fcber nach... was h\u00e4tte ich anders machen  k\u00f6nnen ... h\u00e4tten wir der Schlacht irgendwie entkommen oder sie ganz  vermeiden k\u00f6nnen...\"    \"Manchmal muss man einfach entscheiden, ohne den rechten Weg zu kennen\",  bemerkte die Kikonin. \"Daf\u00fcr haben wir unsere Ehre und unsere Familie um  uns zu leiten.\"    &lt;NRPG: Ball an Yvonne&gt;      - gegen MD8.2000 -    Als sie den zweiten Pass erreichten, war von der Sonne war nur noch ein  schmaler Strich am Horizont zu sehen. Lange Schatten flossen ineinander  und verblassten allm\u00e4hlich, w\u00e4hrend die D\u00e4mmerung sich herabsenkte. Der  Wind legte sich langsam und brachte K\u00e4lte mit sich.    Die Gespr\u00e4che hatten sich gelegt - sie alle waren ersch\u00f6pft. Inzwischen  f\u00fchrten sie die Dinos am Z\u00fcgel, nachdem sich die sturen Tiere geweigert  hatten, sie weiter bergauf zu schleppen. Ihnen allen war bewusst, dass  sie l\u00e4ngst einen Unterschlupf f\u00fcr die Nacht suchen h\u00e4tten sollen. M\u00fcde  einen Schritt vor den anderen setzend, erstiegen sie gemeinsam die  letzte Anh\u00f6he, um auf dem Pass Halt zu machen.    Das Erste, was sie bemerkten, war das Auffrischen des Windes. Alle  fr\u00f6stelten in der k\u00fchlen Abendluft. Vor ihnen lag ein Plateau, das von  zerkl\u00fcfteten Rissen durchzogen war. Die niedrigh\u00e4ngenden Wolken dar\u00fcber  zeigten einen rot-orangen Widerschein, dessen Quelle irgendwo vor ihnen  liegen musste. Vom Prix keine Spur.    Jetzt, wo sie es sahen, fiel ihnen auch der leichte Hauch von Schwefel  auf der hier in der Luft lag. W\u00fcrde der Wind nicht hangaufw\u00e4rts, auf den  Vulkan zu wehen, so w\u00e4re es ihnen wohl noch deutlich fr\u00fcher aufgefallen.    Wo war nur dieser Drache hin? ... Doch da bemerkten sie etwas anderes.  \"Da!\", rief Dak Arouraia. Die anderen folgten ihrem ausgestreckten  Finger und sahen es ebenfalls. Da war eine Felsformation, die genau  aussah wie...    \"Der geh\u00f6rnte Kopf!\" rief Tragodistis.    &lt;NRPG: noch einen Ball in die Luft werf. Denkt daran, Kontakt zur Heph  kam erst 8.2116 zustande (Elas Post vom 5.1.)&gt;    &lt;\/RPG&gt;    &lt;SUM&gt;  # Ort: Vulkangebirge Kerbas  # Zeit: MD8.1515 - MD8.2000  Alle sind schockiert von Trish's Entf\u00fchrung. Claudia versucht die Heph  zu erreichen, doch es kommt kein Kontakt zustande.  Mangels Alternativen steigt man weiter den Vulkan empor. Gegen Abend  sto\u00dfen die Gef\u00e4hten auf den \"geh\u00f6rnten Kopf\", eine Felsformation.  &lt;\/SUM&gt;    ** submitted by  Johannes  aka Lt. Fabien LaGroile, MiA  <\/pre>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; # Ort: Vulkangebirge Kerbas, Thassos IV # Zeit: MD 8.1515 # Team Vulkan: C. 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