{"id":5658,"date":"2020-02-24T13:15:17","date_gmt":"2020-02-24T12:15:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/?p=5658"},"modified":"2020-02-24T20:53:23","modified_gmt":"2020-02-24T19:53:23","slug":"uss-hephaistos-meinungsverschiedenheiten-und-loesungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-meinungsverschiedenheiten-und-loesungen\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] Meinungsverschiedenheiten und L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"<p>Hallo!<br \/>\n<NRPG><br \/>\nWeiter bei den Rebellen. Ich habe eine l\u00e4ngere QUOTE mit aufgenomen, damit wir uns daran erinnern, wer die Rebellen hier noch sind und was sie wollten. Ich habe auch die bisherigen f\u00fcnf Hauptpersonen der Rebellen auch gleich zu deren lokalen Anf\u00fchrern hier vor Ort gemacht.<br \/>\n<\/NRPG><br \/>\n <QUOTE><br \/>\nCarpianis Tibiscum Charis sah sich nach ihrer Gef\u00e4hrtin, Carpianis Thoas Isidora, um. Beide Kikoninnen trugen lange, vergleichsweise eng anliegende Kleidung in Gr\u00fcnt\u00f6nen. Sie stammten beide aus der Sippe Carpianis, die an der K\u00fcste auf der anderen Seite der Meerenge zu dieser Insel siedelte. Ihrer Geschichte nach waren sie einst ein stolzes Volk, das aber schon vor Jahrhunderten unterworfen und ihrer f\u00fchrenden Familie beraubt worden waren. Seitdem arbeiteten die Frauen der Sippe als Fischer und J\u00e4ger, K\u00fcrschner, Holzf\u00e4ller, Pflanzer, Weber und in K\u00fcchen. Prestigetr\u00e4chtigere Gewerbe wie der Bootsbau oder das Schneiderhandwerk war ihnen von alters her verboten und sorgte f\u00fcr eine Abh\u00e4ngigkeit der Sippe von anderen. Nat\u00fcrlich sorgte dies daf\u00fcr, dass man unzufrieden war &#8211; doch da nur wenige Carpianis in den Milit\u00e4rdienst aufgenommen wurden, hatten sie auch kaum die Mittel sich zu wehren. Dachten die hohen Familien zumindest. Charis und Isidora geh\u00f6rten zu den &#8218;Rebellen&#8216;, wie manche sie nannten. Sie sahen sich als Freiheitsk\u00e4mpfer, die f\u00fcr eine gerechtere Ordnung und die Abkehr von der St\u00e4ndegesellschaft ein traten. F\u00fcr die herrschende Klasse waren sie nat\u00fcrlich Terroristen. Und auch Charis und Isidora w\u00fcrden wohl ohne gro\u00dfe Umschweife angeklagt und hingerichtet werden, wenn man sie f\u00e4nde &#8211; schlie\u00dflich trugen sie milit\u00e4rische Schildgeneratoren und Waffen, die nicht f\u00fcr ihre H\u00e4nde bestimmt waren.<br \/>\nMelissa und Elpis waren zwei weitere Frauen die zu ihrer Gruppe geh\u00f6rten. Melissa geh\u00f6rte ebenfalls der Carpianis-Sippe an, Aristotle war ihr Bruder &#8211; ein Poet und S\u00e4nger. Elpis hingegen stammte aus dem Landesinneren, von der Sippe der Sepitalas, die ebenfalls seit Generationen nicht mehr waren als Dienstboten f\u00fcr die m\u00e4chtigen Frauen des Planeten.<br \/>\nWenn sie etwas \u00e4ndern wollten, w\u00fcrden sie Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen. Doch ohne Zugang zu Raumschiffen, ohne die M\u00f6glichkeit zur interstellaren Kontaktaufnahme (einfach, weil die entsprechenden Anlagen f\u00fcr sie nicht zug\u00e4nglich waren) waren sie auf Gelegenheiten wie diese angewiesen. Seit Jahrhunderten war das Sozialgef\u00fcge auf Thyene starr geregelt und aufgeteilt &#8211; in Familien die herrschten und jene, die dienten. Das wollten sie so nicht mehr hinnehmen!<br \/>\n<\/QUOTE><br \/>\n <RPG><br \/>\n# Ort: Verstecktes Rebellenlager, Kommandoh\u00fctte # Zeit: MD 9.09:50<br \/>\n# Carpianis Thoas Isidora atto Thermidava &#8211; Kikonische Freiheitsk\u00e4mpferin # Carpianis Tibiscum Charis &#8211; Kikonische Freiheitsk\u00e4mpferin # Carpianis Antheia Melissa &#8211; Kikonische Freiheitsk\u00e4mpferin # Carpianis Aniketos Aristotle &#8211; Melissas Bruder, Poet und S\u00e4nger # Sepitalas Briseis Elpis &#8211; Kikonische Freiheitsk\u00e4mpferin<br \/>\n *Klatsch*<br \/>\nElpis, also eigentlich Sepitalas Briseis Elpis, Freiheitsk\u00e4mpferin aus der Sippe der Sepitalas und in ihren eigenen Augen stolze Kriegerin, landete auf ihrem Hinterteil und hielt sich ihre schmerzende Wange, die sich schnell r\u00f6tete. &#8222;Was..?&#8220; brachte sie hervor. Sie hatte ja mit einer ganzen Menge gerechnet, nicht aber mit einer derart furiosen Ohrfeige.<br \/>\n&#8222;Du dumme&#8230; irre&#8230; wahnsinnige&#8230; v\u00f6llig realit\u00e4tsfremde&#8230; ach verdammt!&#8220; Charis war ihr Temperament durchgegangen. Selbst die eher besonnenere Isidora und deren Schwester Melissa starrten Charis an, w\u00e4hrend Aristotele sich beide H\u00e4nde vor das Gesicht hielt und ein paar Schritte r\u00fcckw\u00e4rts machte. So schnell, wie sie aufgebraust war, so schnell hatte Charis sich aber wieder in der Gewalt. Dennoch! Bereuen tat sie ihren Schlag nicht. Elpis hatte ihn verdient. Hatte weitaus mehr als nur dies hier verdient. Ihr G\u00f6tter!<br \/>\n&#8222;Charis! Rei\u00df Dich zusammen. Wenn uns die F\u00f6derierten so sehen&#8230;&#8220; brachte Isidora alle Anwesenden wieder auf den Teppich zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;Was wenn? Die sind in ihren H\u00fctten. Unseren H\u00fctten. Und selbst wenn&#8230;&#8220; gab Charis bissig zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;Lasst das jetzt!&#8220; kam, etwas \u00fcberraschend, von Melissa die Aufforderung. &#8222;Kommt mit rein. Wir m\u00fcssen und unbedingt besprechen. Jetzt.&#8220;<br \/>\nDie f\u00fcnf Kikonen &#8211; vier Frauen und ein Mann &#8211; waren die mehr oder weniger homogene F\u00fchrungsspitze der Rebellen hier. Jedenfalls dieser Gruppe. Nat\u00fcrlich&#8230; oder auch nicht&#8230; gab es noch einige andere Gruppen, doch diese&#8230; nun, sie hatten eine gewisse Eigendynamik entwickelt und wollten nicht einfach nur mehr abwarten und auf den wachsenden Druck im Kessel warten bis dieser \u00fcberkocht. Zumal das mit dem Druck irgendwie nicht funktionieren wollte. Jedenfalls stieg der Druck nicht an sondern stagnierte&#8230; bestenfalls. Und das gefiel ihnen so gar nicht.<br \/>\nDie f\u00fcnf betraten die kleine H\u00fctte im Zentrum des auf rund zwei Dutzend Unterk\u00fcnften bestehenden Lagers und schlossen die T\u00fcr hinter sich. Ein paar Niedrigenergielampen spendeten ausreichend Licht und Aristotele machte sich daran, Tee zuzubereiten. Er wusste genau, dass die Frauen den jetzt rauchen w\u00fcrden. Er war schon immer die Stimme der Besonnenheit hier gewesen und war sich im Klaren dar\u00fcber, dass er, abgesehen von dem revolution\u00e4ren Gedanken, als Mann eine mehr als nur beratende Funktion innezuhaben vor allem deshalb hier in der F\u00fchrungsriege sa\u00df.<br \/>\nErst nachdem er f\u00fcnf Becher mit hei\u00dfer, aromatisch dampfender Fl\u00fcssigkeit ausgeteilt hatte und alle daran genippt hatten, ergriff Melissa das Wort. Etwas zu fr\u00fch dennoch und das brachte ihr einen irritierten Blick Isidoras ein. Doch es gab, anders als im Palast der Prinkipax hier im Lager keine feste zeremonielle Ordnung. Das war nicht gew\u00fcnscht. Dass die F\u00fcnf, \u00e4hnlich wie alle anderen Kikonen, nicht aus ihrer Haut konnten und dennoch an einer solchen Ordnung festhielten, war etwas Anderes.<br \/>\n&#8222;Also&#8230; wieso musste diese Kriegerin, diese Cyra sterben?&#8220; fragte Melissa in die Runde, sah aber vor allem Isidora an.<br \/>\n&#8222;Das hat uns&#8230;&#8220; begann Charis, wurde jedoch durch eine erhobene Hand Isidoras gestoppt und biss sich auf die Unterlippe.<br \/>\nIsidora seufzte. &#8222;Es war eine taktische Entscheidung.&#8220;<br \/>\nJetzt hielt es Charis nicht mehr aus. &#8222;Du hast das entschieden?&#8220;<br \/>\n&#8222;Ich. Jawohl. Und ich verantworte es auch. Allein.&#8220; gab Isidora betont selbstsicher zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;Allein?&#8220; Charis lachte h\u00f6hnisch&#8230; oder eher frustriert auf. &#8222;Die Streitkr\u00e4fte der Prinkipax werden sich wohl kaum darauf beschr\u00e4nken, Dich zur Rechenchaft zu ziehen. Vor allem, nachdem sie glauben, dass wir auch die Insel in Brand gesteckt haben. Ihr G\u00f6tter, die werden uns jagen. Und dann haben wir noch die Prinkipaxillis hier. Arsinoe. Ausgerechnet sie. Eine Medizinerin. Nicht mal eine Kriegerin. Wir haben uns nicht in die Nesseln gesetzt, wir haben uns in alle Nesseln gelegt, die \u00fcberhaupt zu finden sind. Oh, M&#8230;&#8220;<br \/>\n&#8222;Bist Du fertig?&#8220; unterbrach diesmal Elpis. Charis sah sie verbl\u00fcfft an.<br \/>\nIsidora atmete ger\u00e4uschvoll ein, was die Aufmerksamkeit aller wieder auf sie selbst lenkte. &#8222;Es war eine taktische Entscheidung. Wir waren nur zu f\u00fcnft und wir mussten unbedingt eine Konfrontation vermeiden. Ruhe! Ich bin noch nicht fertig! Ihr habt gesehen, wie aggressiv Arsinoe schon reagiert hatte. Und die hatte nur ein kleines Xiphos (Kurzschwert). Diese Kriegerin dagegen war viel st\u00e4rker und trainierter und stellte eine gewisse Gefahr dar. Eine Bedrohung, derer wir uns entledigen mussten.&#8220;<br \/>\nDie h\u00e4tte uns niemals besiegen k\u00f6nnen!&#8220; warf Charis ein und Melissa stimmt ihr nickend zu. &#8222;Das stimmt. Au\u00dferdem w\u00e4re dann die Aggression auf deren Seite gewesen.&#8220;<br \/>\n&#8222;Mag sein.&#8220; Gab Isidora zur\u00fcck. &#8222;Aber erstens wissen wir nicht, wie die F\u00f6derierten reagiert h\u00e4tten. Was, wenn sie die Partei ihrer Gastgeber ergriffen h\u00e4tten? Unsere Chance, uns mit ihnen zu verst\u00e4ndigen w\u00e4re ungleich geringer geworden. Und selbst wenn nicht&#8230; w\u00e4re es zu einem Kampf gekommen, w\u00e4re Blut geflossen. Und Gewalt w\u00e4re genau das, was wir den F\u00f6derierten nicht bieten wollten. Auch keinen Kampf, den wir gewonnen h\u00e4tten. Vielleicht h\u00e4tte es Opfer gegeben. Tote oder zumindest Verletzte, die wir h\u00e4tten transportieren m\u00fcssen. Wohlm\u00f6glich h\u00e4tten dann die F\u00f6derierten darauf bestanden, doch auf die Feuerk\u00e4mpfer und andere Rettungskr\u00e4fte zu warten. Nein, das durften wir unter keinen Umst\u00e4nden riskieren.&#8220;<br \/>\nCharis seufzte tief. &#8222;Also sind wir jetzt wirklich M\u00f6rder.&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein!&#8220; warf Melissa ein. &#8222;Wir sind Krieger. Soldaten. Freiheitsk\u00e4mpfer. Wir bringen Opfer und tun, was n\u00f6tig ist, um unsere Freiheit zu erringen. Auch wenn es manchmal nicht sch\u00f6n ist.&#8220;<br \/>\n&#8222;Charis!&#8220; f\u00fcgte Elpis hinzu. &#8222;Wir sind in einem Krieg. In einem Krieg, den wir nicht gewollt haben, den wir aber jetzt nun einmal f\u00fchren m\u00fcssen. Und wir m\u00fcssen eben manchmal auch k\u00e4mpfen und nicht nur Resolutionen verfassen und Zettelchen \u00fcberbringen. Begreif das endlich mal. Himmel!&#8220;<br \/>\nCharis sah Elpis verabscheuend an. &#8222;Mag ja sein. Aber das ist dann eben eine Art Krieg, den ich nicht mag.&#8220;<br \/>\n&#8222;Steigst Du aus?&#8220; entfuhr es Melissa.<br \/>\nCharis sah sie einige Augenblicke lang an, dann sch\u00fcttelte sie den Kopf. &#8222;Aussteigen? Nein. Aber ich bin desillusioniert. Ich frage mich, ob diese Art der Revolution die Richtige ist. Wenn wir das Ziel \u00fcber die Mittel stellen, dann wird uns irgendwann auffallen, dass die Mittel zum Ziel wurden.&#8220;<br \/>\nIsidora l\u00e4chelte und streckte ihre Hand aus um Charis an der Schulter zu ber\u00fchren. &#8222;Eben deswegen brauchen wir Dich. Ebenso wie Aristotele. Frauen wir Du und&#8230; M\u00e4nner wie er sind es, die uns immer wieder daran erinnern m\u00fcssen, dass wir besser sind als die Damen oben in ihren Pal\u00e4sten. Es ist gut, dass Du uns daran erinnerst, dass wir die Moral auf unserer Seite haben.&#8220;<br \/>\n&#8222;Aber haben wir das noch?&#8220; fragte Charis zur\u00fcck.<br \/>\nIsidora und Elpis nickten deutlich. Melissa z\u00f6gerte. Charis&#8216; Worte hatten sie getroffen. Sie warf einen kurzen Seitenblick zu Aristotele. Dieser atmete tief ein und aus, machte aber sonst keine weitere Geste. Offenbar hatte auch er jetzt seine Zweifel bekommen.<br \/>\nDas war alles irgendwie gar nicht gut.<br \/>\n Aristotele riss alle aus ihren Gedanken. &#8222;Und wie wollen wir nun weiter gegen\u00fcber den F\u00f6derierten auftreten?&#8220;<br \/>\nIsidora nahm den Faden auf. &#8222;Wir suchen das Gespr\u00e4ch mit ihnen. Wir schildern unsere Situation und bitten sie um Verst\u00e4ndnis. Und Unterst\u00fctzung. Vor allem indem sie uns Kommunikationsmittel zur Verf\u00fcgung stellen.&#8220;<br \/>\n&#8222;Das ist doch illusorisch.&#8220; Charis war eindeutig furchtbarer Stimmung. &#8222;Die sind G\u00e4ste der Prinkipax. Wurden von der zusammen mit deren Tochter auf eine heilige Queste geschickt. Und wir sind die St\u00f6rer&#8230;&#8220;<br \/>\n&#8222;Wir sind deren Retter.&#8220; warf Elpis ein. &#8222;Wir haben auch der Prinkipaxilis das Leben gerettet! Nicht vergessen!&#8220;<br \/>\n&#8222;Dieser f\u00f6derierte Kommandant hat das auch so best\u00e4tigt.&#8220; best\u00e4tigte Melissa, die ihren Mut zur\u00fcck gewann.<br \/>\n&#8222;Gut. Treten wir genau so an die F\u00f6derierten heran. Wir haben kaum etwas zu verlieren aber sehr viel zu gewinnen.&#8220; riet Isidora.<br \/>\n&#8222;Nehmt mich besser nicht mit.&#8220; meinte Charis d\u00fcster.<br \/>\nMelissa hob ihre Hand. &#8222;Doch! Wir treten gemeinsam auf. Dein Rat ist wichtig und teuer. Aber Du magst ja etwas im Hintergrund bleiben.&#8220;<br \/>\n&#8222;Hat noch jemand Einw\u00e4nde?&#8220; fragte Isidora. Ihr Gesicht deutete an, dass sie keine w\u00fcnschte.<br \/>\nEs gab keine.<br \/>\n # Ort: Verstecktes Rebellenlager,  # Zeit: MD 9.10:00<br \/>\n# Myzen Elektryon Arsinoe Xanthia Solange atto Myzen, Prinkipaxilis (F\u00fcrstentochter) # Jetsun Pema Wangchuck atto Bhutan, ihre Geleiterin, # Berenike &#8211; junge kikonische Freiheitsk\u00e4mpferin<br \/>\n&#8222;Woran denkst Du?&#8220;<br \/>\nArsinoe, also eigentlich Myzen Elektryon Arsinoe Xanthia Solange atto Myzen, die Prinkipaxilis, also F\u00fcrstentochter, sah auf. Jetsun, also Jetsun Pema Wangchuck atto Bhutan, ihre Geleiterin, war wieder zur\u00fcckgekommen vom Gespr\u00e4ch mit ihrer&#8230; ihrem F\u00fchrungsoffizier. Kurz l\u00e4chelte sie auf bei dem Gedanken an einen m\u00e4nnlichen FO, doch dann bew\u00f6lkte sich wieder ihr Gem\u00fct. &#8222;Ich dachte an Lochagis Cyra Nephele atto Akragas.&#8220;<br \/>\n&#8222;Cyra. Ja.&#8220; Jetsun trat gar nicht erst zu ihrer eigenen Lagerstatt sondern setzte sich einfach neben die Kikonin auf deren Bett. Das war, ebenso wie das ganze Zelt und die Inneneinrichtung nicht etwa ein rustikales Teil Marke Eigenbau sondern hochmoderne Technologie. Die Zeltwand bestand aus einer Art Nanogewebe, Wetter- und feuerfest aber Luftdurchl\u00e4ssig. Und das Bett war eine Feldliege, die einen Vergleich zu Sternenflottenstandards nicht zu scheuen brauchte. Daher knirschte es auch nicht, als sie sich neben Arsinoe setzte. &#8222;Ich habe eben mit dem Captain \u00fcber sie gesprochen.&#8220;<br \/>\n&#8222;Und? Wird er sich wenigstens um ihr Opfer Willen von diesen Verbrechern hier distanzieren?&#8220; Arsinoes Stimme war anzumerken, dass sie sehr betroffen war. Jetsun biss die Lippen aufeinander. &#8222;Er&#8230; will kein Urteil f\u00e4llen ohne exakte Beweise zu haben. Auch wenn es so aussieht, als ob diese Leute hier ihre Hand im Spiel haben, k\u00f6nnen wir es nicht wirklich wissen.&#8220;<br \/>\nArsinoes Kopf fuhr zu Jetsun herum und sie sah der Terranerin in die Augen. &#8222;Und&#8230; was denkst Du?&#8220;<br \/>\nJetsun nickte leicht. &#8222;Ich glaube Dir. Ich glaube n\u00e4mlich auch, dass Du keine vorschnellen Urteile f\u00e4llst. Das \u00e4ndert nichts daran, dass wir um Cyra trauern. Und dass wir wissen, dass diese Leute hier gegen geltendes Recht versto\u00dfen. Aber ich frage mich eines&#8230;&#8220; Sie schwieg.<br \/>\nArsinoe seufzte tief. Dann nickte sie ihrerseits. &#8222;Ja?&#8220;<br \/>\nJetsun \u00fcberlegte kurz. Das war nicht einfach jetzt. Sie musste ihre Worte mit Bedacht w\u00e4hlen. &#8222;Bei uns auf der Erde gab es immer wieder mal Terroranschl\u00e4ge. Der verschiedensten Arten. Meist waren das politisch oder religi\u00f6s motivierte Taten. Manchmal aber auch einfach nur die Taten \u00e4u\u00dferst frustrierter Einzelt\u00e4ter, die keinen anderen Hintergrund hatten als ihre eigene Aussichtslosigkeit oder Verzweiflung. Das \u00e4ndert nat\u00fcrlich nichts daran, dass es im h\u00f6chsten Ma\u00dfe verwerflich ist, deshalb anderen Leuten Schaden zuzuf\u00fcgen. In meinen Augen rechtfertigt nichts, aber auch gar nichts Gewalt, es sei denn um Gewalttaten zu verhindern. Aber dennoch ist es immer bedeutsam, die Ursache solcher Anschl\u00e4ge zu erkennen. Es gab beispielsweise mehr als einmal sogenannte Amokl\u00e4ufe. Da hatte dann ein oder mehrere T\u00e4ter wahllos und v\u00f6llig willk\u00fcrlich auf andere Personen geschossen. Ein furchtbares Verbrechen. So etwas darf einfach nicht passieren und es muss alles getan werden, damit so etwas nicht wieder geschieht. Doch die politische F\u00fchrung damals hatte das einfach nicht begriffen. Da wurden Beileidbekundigungen und wilde Verurteilungen vorgelesen, einfach nur Wort f\u00fcr Wort vom Blatt. Keine Emotionen. Kein Mitgef\u00fchl. Aber vor allem \u00fcberhaupt kein Verstehen der Situation. Denn tats\u00e4chlich hatte die politische F\u00fchrung diese fatale Situation selbst hervorgerufen, indem sie f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse im Land verantwortlich waren, die diese T\u00e4ter erst zu ihren Taten veranlassten. Es ben\u00f6tigte tats\u00e4chlich einen politischen Wechsel im Land, der eine neue Regierung ins Amt brachte, welche dann auf die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung einging. Dann erst wurde die Lage wieder besser.&#8220;<br \/>\nArsinoe sah Jetsun an. &#8222;Das war in Deinem Land passiert?&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein. In einem Anderen.&#8220;<br \/>\n&#8222;In Deinem Land hat doch Deine Familie regiert. Dort gab es also keine solchen Anschl\u00e4ge?&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein. Der K\u00f6nig hat immer gern direkt mit der Bev\u00f6lkerung gesprochen. Er wanderte tats\u00e4chlich zu Fu\u00df durchs Land und redete mit den einfachen Leuten in deren H\u00e4usern. Er trank Tee mit ihnen und h\u00f6rte sich deren Sorgen an.&#8220; Jetsun l\u00e4chelte bei der Erinnerung, auch wenn sie diese nur aus Geschichtsb\u00fcchern hatte. &#8222;Der K\u00f6nig war bei der Bev\u00f6lkerung so beliebt, dass als er freie Wahlen einf\u00fchrte, die seine eigene Macht beschnitten, die Leute ihn baten ihnen doch zu sagen, was sie denn bitte w\u00e4hlen sollten.&#8220;<br \/>\nAuch Arsinoe l\u00e4chelte. &#8222;Ich vermute, dass das Land nicht wirklich sehr gro\u00df war, nicht wahr?&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein!&#8220; Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Es hatte gerade einmal siebenhundertf\u00fcnfzigtausend Einwohner. Bei 40.000 Quadratkilometern Fl\u00e4che.&#8220;<br \/>\n&#8222;Oh. So klein hatte ich mir das Land dann noch nicht vorgestellt.&#8220; Arsinoe l\u00e4chelte nun breit. Doch dann sch\u00fcrzte sie ihre Lippen. &#8222;Ich vermute, Du hast mir von diesen Anschl\u00e4gen erz\u00e4hlt, um eine Analogie zu den Verh\u00e4ltnissen hier herzustellen. Du implizierst damit, dass auch unsere Regierung, oder gar unsere Gesellschaftsform f\u00fcr die Unzufriedenheit mitverantwortlich ist.&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein!&#8220; Jetsun sch\u00fcttelte ihren Kopf. &#8222;Dazu kenne ich weder eure Gesellschaftsform noch die Situation in der Bev\u00f6lkerung hier. Ich wollte nur darstellen, dass es so etwas bei uns eben auch gegeben hatte. Und welches die Ursachen da waren. Das muss auf die Situation hier gar nicht zutreffen. Das ist sogar wahrscheinlich. Denn das Land damals war eine parlamentarische Demokratie. Also sehr anders als hier. Was ich aber sagen wollte war, dass es gut w\u00e4re, die Ursache der Probleme zu suchen. Also zu forschen, was die Leute bewegte, so zu handeln. Und es nicht einfach nur als Wahnsinnstat abzutun, auch wenn es eine solche war. Das hat man bei uns damals einfach ignoriert. Und das war grundfalsch.&#8220;<br \/>\nArsinoe atmete tief durch. &#8222;Cyra&#8230; Die Verbrecher werden dadurch aber nicht schuldlos.&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein.&#8220; Jetsun sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Werden sie nicht. Keinesfalls. \u00dcber sie muss ein Gericht entscheiden. M\u00f6glichst unter Ber\u00fccksichtigung aller Fakten und Umst\u00e4nde.&#8220;<br \/>\nArsinoe nickte. &#8222;Ja. Unter Ber\u00fccksichtigung aller Fakten und Umst\u00e4nde. Hier muss Gerechtigkeit walten. Sonst wird so etwas nie ein Ende haben.&#8220; Sie seufzte tief. &#8222;Jetsun, ich bin furchtbar traurig. Cyra&#8230; unsere Queste&#8230; das alles h\u00e4tte ein sch\u00f6nes Fest werden sollen. Etwas Wundervolles. Und jetzt endet es so. Mit Blutvergie\u00dfen. Die heilige Insel in Flammen. All die Tiere, die qualvoll sterben. Das tut so weh!&#8220;<br \/>\nJetsun legte ihren Arm um Arsinies Schulter und zog die Kikonin an sich heran, so dass deren Kopf an ihrer Halsbeuge lag. Sie f\u00fchlte die warme Feuchtigkeit von Arsinoes Tr\u00e4nen auf ihrer Haut. Sie schloss die Augen und wiegte die junge Frau ein wenig hin und her. Sie konnten wenigstens einander etwas Kraft geben.<br \/>\nDabei verga\u00dfen beide Frauen v\u00f6llig, dass sie gar nicht alleine im Zelt waren!<br \/>\nBerenike, die andere Kikonin, die junge Rebellin, musste schwer schlucken und das versuchte, so leise wie m\u00f6glich zu tun. Sie f\u00fchlte sich irgendwie wie ein Eindringling und w\u00e4re am liebsten jetzt aus dem Zelt heraus geschlichen um die beiden Frauen alleine zu lassen, doch ihre Befehle lie\u00dfen das nicht zu. Also verhielt sie sich einfach so leise wie m\u00f6glich. Dennoch gingen ihr viele, viele Gedanken im Kopf herum.<br \/>\n<\/RPG><br \/>\n <SUM><br \/>\n# Ort: Verstecktes Rebellenlager, Kommandoh\u00fctte # Zeit: MD 9.09:50<br \/>\nDie f\u00fcnf Anf\u00fchrer der lokalen Rebellengruppe treffen sich. Es kommt zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Verlauf Isidora ihre Handlungsweise erkl\u00e4rt. Dabei werden nicht alle Meinungsverschiedenheiten gekl\u00e4rt. Dennoch einigen sie sich auf ein gemeinsames weiteres Vorgehen gegen\u00fcber der Sternenflotte.<br \/>\n # Ort: Verstecktes Rebellenlager, Unterkunft von Arsinoe, Jetsun und Berenike # Zeit: MD 9.10:00<br \/>\nEntgegen ihrer Aussage gegen\u00fcber Captain Ruthven beginnt Jetsun ein Gespr\u00e4ch mit Arsinoe um diese gegen\u00fcber der Situation der Rebellen zu sensibilisieren. Dies gelingt aber nur teilweise, wenn \u00fcberhaupt. Arsinoe ist viel zu sensibler Stimmung und die beiden jungen Frauen m\u00fcssen einander erst einmal gegenseitig Kraft geben.<br \/>\n<\/SUM><br \/>\n Submitted by Isabelle Ens. Jetsun Pema, (i)CM USS Hephaistos<br \/>\n -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=- Groups.io Links: You receive all messages sent to this group.<br \/>\nView\/Reply Online (#694): <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/694\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/694<\/a> Mute This Topic: <a href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/71509617\/2325319\">groups.io\/mt\/71509617\/2325319<\/a> Group Owner: <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\" >USS-Hephaistos+owner@groups.io<\/a> Unsubscribe: <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy<\/a>  [rpg-hephaistos@sf-germany.com] -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo! Weiter bei den Rebellen. Ich habe eine l\u00e4ngere QUOTE mit aufgenomen, damit wir uns daran erinnern, wer die Rebellen hier noch sind und was sie wollten. Ich habe auch die bisherigen f\u00fcnf Hauptpersonen der Rebellen auch gleich zu deren lokalen Anf\u00fchrern hier vor Ort gemacht. Carpianis Tibiscum Charis sah sich nach ihrer Gef\u00e4hrtin, Carpianis&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-meinungsverschiedenheiten-und-loesungen\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;[USS-Hephaistos] Meinungsverschiedenheiten und L\u00f6sungen&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5658","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5658"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5658\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}