{"id":5667,"date":"2020-02-27T00:45:17","date_gmt":"2020-02-26T23:45:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/?p=5667"},"modified":"2020-02-27T21:08:47","modified_gmt":"2020-02-27T20:08:47","slug":"uss-hephaistos-srday-a-long-sleep-i-revelations","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-srday-a-long-sleep-i-revelations\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] [Srday] A Long Sleep I &#8211; Revelations"},"content":{"rendered":"<div dir=\"ltr\">&lt;NRPG&gt;<br \/>Hallo liebe Spieler,<\/p>\n<p>dieses RPG und jene, die aus der Reihe &quot;A Long Sleep&quot;, die noch folgen werden, &#8211; ja, mehrere &#8211; sind sicherlich etwas ungew\u00f6hnlich.\u00a0 Daher lasst mich kurz erkl\u00e4ren, wie es zu diesen kommt:<br \/>\u00a0 \u00a0 <br \/>Als ich vor Jahren bei der SFG anfing, belebte ich mit meinem zweiten Charakter eine Spezies wieder, die bis dato in den Archiven der SFG geschlummert hatte &#8211; die Srday. Spielte ich diesen Charakter zun\u00e4chst nur einzeln auf der USS Vampire, entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Metaplot \u00fcber mehrere Einheiten hinweg, an dem nicht nur viele verschiedene Spieler mit ihren Charakteren teil nahmen, sondern der auch Eingang in die damalige SFG-Zeitlinie fand.<br \/>Zu den besten Zeiten waren wir gut zwei Dutzend Spieler, die an diesem Plot aktiv mitschrieben, darunter auch mehrere mit Srday Charakteren.<br \/>Wie das Leben aber so spielt, musste ich die SFG irgendwann verlassen&#8230; und irgendwann sp\u00e4ter schlief auch der Plot ein.<\/p>\n<p>Als ich nun vor einigen Monaten zur\u00fcck kam, entdeckte ich, dass die Spezies der Srday noch in die &quot;\u00fcberarbeitete&quot; SFG \u00fcbernommen worden war, wenngleich auch unbespielt. Doch viele andere Elemente, die den Plot damals so spannend gemacht hatten, sind verschwunden &#8211; und mit ihnen die SFG-Zeitlinie, die ja irgendwann zu Gunsten der SFO-Zeitlinie aufgegeben wurde.<br \/>Sollte ich also mit einem uralten Charakter an eine \u00fcber Jahre bespielte und dann eingeschlafene Plotlinie ankn\u00fcpfen? Sollte ich einfach weiter machen? Ich kam zu dem Schluss, dass das keine gute Idee w\u00e4re. Bis auf einige wenige Ausnahmen wurde keiner der alten Charaktere mehr bespielt, die meisten Spieler hatten die SFG auch verlassen oder sind nur noch passiv dabei.<\/p>\n<p>Die Meisten, aber nicht alle.<\/p>\n<p>Und so habe ich hinter den Kulissen noch einmal Absprachen getroffen und mich flei\u00dfig mit aktiven, inaktiven und wieder aktiven Spielern besprochen, um dem, was vor so vielen Jahren begonnen wurde, nun zu einem &#8211; hoffentlich &#8211; w\u00fcrdigen Abschluss zu verhelfen.<br \/>Das Ergebnis dieser Bem\u00fchungen habt ihr nun vor euch. Wir &#8211; die Schreibenden &#8211; haben uns bem\u00fcht, viele Erkl\u00e4rungen einzuf\u00fcgen und Referenzen aufzul\u00f6sen, aber vermutlich ist nicht f\u00fcr alle alles verst\u00e4ndlich. Wir hoffen dennoch, dass das Lesen dieser RPGs euch Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>An alle (ehemaligen) Srday-Spieler dort drau\u00dfen,<br \/>an all jene, die damals wie heute etwas zu dieser phantastischen Geschichte beigetragen haben<br \/>und an alle, die sich erinnern: Vielen Dank f\u00fcr den wilden Ritt.<br \/>Nun wird es Zeit, ein altes Kapitel zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<br \/>Effi<\/p>\n<p>mit Dank an Mac, ela, auri und Liz f\u00fcr ihre Ideen und Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>&lt;Konvention&gt;<br \/>W\u00f6rtliche Rede wird mit &quot;&#8230;&quot; und Gedanken werden mit \/\/ &#8230; \/\/ gekennzeichnet, wie gehabt.<\/p>\n<p>W\u00f6rtliche Rede in Gedanken schreibe ich mit \/\/&quot;. &#8230; &quot;\/\/. Wieso w\u00f6rtliche Rede in Gedanken? Weil Tr\u00e4ger eines Srday mit ihrem Geistbruder beziehungsweise ihrer Geistschwester in Gedanken reden k\u00f6nnen.<br \/>Srday verwenden \u00fcbrigens &gt;&gt;&quot; &#8230; &quot;&lt;&lt; f\u00fcr gedankliche Rede und &gt;&gt; &#8230; &lt;&lt; f\u00fcr reine Gedanken.<\/p>\n<p>&lt;\/Konvention&gt;<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p><i>Viele Wesen stellen sich eine angenehme Welt hell und geordnet vor. <br \/>Chaos ist f\u00fcr viele etwas b\u00f6ses, wie auch die Furcht vor der Dunkelheit in vielen tief verwurzelt ist.<br \/>Doch vergessen wir nur zu leicht, wie wichtig die Entropie ist:<br \/>Nicht nur als physikalische Gr\u00f6\u00dfe oder zur Stabilisierung chemischer Systeme, auch zur Weitergabe von Informationen und vielem mehr.<br \/>Entropie gibt vielem erst Bedeutung.<br \/>Und so ist sie eine der wahren Bausteine der Sch\u00f6pfung.<\/i><\/p>\n<p># Ort: USB Ganymed, Sol-System<br \/># Zeit: 30.12.2415, 05:43 Uhr<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt;Und gleich noch eine Hommage &#8211; damals, als die USB Ganymed noch bespielt wurde, war Flt. Cpt. Tonmo Goodman ebenfalls ein Charakter von mir&lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>[&quot;Flugleitstelle an Captain Goodman, Lieutenant Bradley spricht.&quot;]<\/p>\n<p>Fleet Captain Tonmo Goodman seufzte und stellte die Kaffeetasse auf dem Glastisch seines Quartiers ab. Vermutlich sollte er in diesen Tagen nicht darauf offen, morgens noch in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken zu k\u00f6nnen. Er bet\u00e4tigte den Kommunikator an seiner noch offenen Uniformjacke.<br \/>&quot;Goodman f\u00fcr Flugleitstelle. Was gibt es denn, Lieutenant?&quot;<\/p>\n<p>[&quot;Wir haben soeben eine Subraum-Nachricht erhalten, dass die &#39;Corenne&#39; im Sol-System ank\u00fcndigt. Die \u00fcbermittelten Daten sind identisch mit dem diplomatischen Kreuzer der Srday. Daher informiere ich sie.&quot;] erkl\u00e4rte der Lieutenant &#8211; denn immerhin galt das Protokoll, dass der kommandiere Offizier sofort zu informieren war, wenn sich diplomatischer Besuch ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>&quot;Das ist das Schiff des Botschafters Simarian&quot; runzelte Tonmo die Stirn.<\/p>\n<p>[&quot;Sir &#8211; ist Botschaftern Simarian nicht hier?&quot;] fragte der Lieutenant &#8211; was den CO daran erinnerte, dass Bradley erst seit Kurzem auf Ganymed war.<\/p>\n<p>&quot;Sie sprechen von Botschafterin Shanya Duunar Simarian. An Bord d\u00fcrfte sich Botschafter Dosho Jumaaj Simarian befinden, ihr Bruder. Zweieiige Zwillinge, um genau zu sein.&quot;<\/p>\n<p>[&quot;Ich verstehe, Sir. Soll ich dann die \u00fcblichen Protokolle veranlassen?&quot;]<\/p>\n<p>&quot;Ja, Lieutenant. Und beeilen Sie sich besser. Wenn die Corenne sich gemeldet hat, ist sie gleich hier.&quot; W\u00e4hrend er das sagte, erhob sich der Fleet Captain bereits um zum Schrank zu gehen und die Uniform zu wechseln.<\/p>\n<p>[&quot;Sir? Die Sensoren haben noch keinen Anflug gemeldet. Die Corenne ist also noch mindestens&#8230; WAS?&quot;]<\/p>\n<p>Tonmo musste kein Hellseher sein um zu wissen, dass die Corenne just in diesem Moment in das System gesprungen war.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p># Ort: USB Ganymed, Sol-System &#8211; Habitatring, Sektion der Botschafter, Wohnquartier von Botschafterin Simarian.<br \/># Zeit: 30.12.2415, 06:32 Uhr<\/p>\n<p>&quot;Also haben Sie sich entschieden&quot; Das war keine Frage, die dort aus Shanyas Mund kam. Sie trug noch einen creme-wei\u00dfen, seidigen, halb durchsichtigen Morgenmantel, der viel von ihren langen Beinen frei lie\u00df, w\u00e4hrend sie ihrem Bruder einen hei\u00dfen Tee servierte. Dieser war eher konservativ gekleidet, in eine Art schwarze, traditionelle Uniform mit silbernen Kn\u00f6pfen, die seine W\u00fcrde als Botschafter unterstreichen sollte. Er hatte sich mittlerweile an das privat eher freiz\u00fcgige Auftreten seiner Schwester gew\u00f6hnt &#8211; was nicht hie\u00df, dass er es guthie\u00df. In den letzten Jahren _hatte_ sie sich ver\u00e4ndert. Aber er wohl auch.<\/p>\n<p>&quot;Ich bin hier, um die F\u00f6deration \u00fcber diese Entscheidung in Kenntnis zu setzen und die Formalien zu erledigen.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Dann ist es wohl gut, dass wir nie formal Mitglied der F\u00f6deration wurden, sondern nur Verb\u00fcndete&quot; sagte Shaya und setze sich mit einem Knie zuerst auf eine der Couches, zog das andere Bein nach und r\u00e4kelte sich dann f\u00f6rmlich, so dass man es knacken h\u00f6rte. Die zierliche Blondine mit den gr\u00fcnen Augen drehte leicht den Kopf, als wolle sie eine Verspannung im Nacken l\u00f6sen.<\/p>\n<p>&quot;Ich hoffe, dass wir morgen Abend zur\u00fcck fliegen k\u00f6nnen. Haben Edwin und Shakrat alles vorbereiten k\u00f6nnen?&quot; wollte ihr hochgewachsener, dunkelhaariger Bruder wissen. Wo seine Schwester mehr wie die unbefleckte, lockende Unschuld wirkte, besa\u00df der Botschafter ein dunkles, anziehendes Charisma, dass sich gut mit einer Aura des Geheimnisvollen vertrug.<br \/>Edwin Shakrat Balwer war offiziell der Adjutant von Shaya, aber inoffiziell der Geheimdienstkoordinator der Srday &#8211; w\u00e4hrend der offizielle Geheimdienstkoordinator, Sevrim Ensaraan Khaled, in Wahrheit f\u00fcr Balwer arbeitete. Shakrat war einer von nur drei bekannten Traumwebern &#8211; Srday, die sich nicht nur im Tel&#39;aran&#39;rhiod &#8211; der &#39;Traumwelt&#39; und urt\u00fcmlichen Heimat der Srday &#8211; bewegen, sondern sie auch frei ver\u00e4ndern konnten. Und nur einer von zwei ausgebildeten ebensolchen. Shakrats ehemaliger Mentor war gleichzeitig der m\u00e4chstigste lebende Traumweber wie auch der &#39;Verr\u00e4ter&#39; Averon, welcher die Srday zur\u00fcck in die Finsternis hatte f\u00fchren wollen. Zur\u00fcck deswegen, da die Srday fr\u00fcher ein Volk der &#39;Finsternis&#39; &#8211; der Entropie, des Verfalls und des Wandels &#8211; gewesen waren, welche sich irgendwann dazu entschieden hatte, zu &#39;Schatten&#39; zu werden, um sich zwischen Licht &#8211; Wachstum, Ordnung, Stabilit\u00e4t und Stillstand &#8211; zu stellen und dem ewigen Kampf dieser M\u00e4chte und ihrer V\u00f6lker Einhalt zu gebieten. Averons Ansinnen hatte zu einer Art &#39;kalten B\u00fcrgerkrieg&#39; gef\u00fchrt, der aber letztendlich gel\u00f6st worden war &#8211; auf eine Art und Weise, mit der vorher niemand gerechnet hatte.<\/p>\n<p>&quot;Du kennst die beiden doch. Sehr gewissenhaft. Mir wurde versichert, es w\u00e4re alles bereit&quot; l\u00e4chelte Shaya. &quot;Allerdings&#8230; Dunaar und ich werden nicht mitkommen.&quot; Ihre Mimik hatte etwas von der \u00fcblichen Leichtigkeit verloren, war ernst und auch irgendwie traurig geworden. Doch konnten Dosho und Jumaaj auch Entschlossenheit wahrnehmen.<\/p>\n<p>&quot;Was? Aber&#8230; Du willst hier bleiben?&quot; war Dosho verbl\u00fcfft. Und auch seine Geistschwester war \u00fcberrascht. \/\/&quot;Wie meinen sie das?&quot;\/\/<br \/>Genauso wie Dosho und Shaya Zwillinge waren, waren Jumaaj und Dunaar Geschwister &#8211; etwas sehr Seltenes bei den Srday. Jumaaj erg\u00e4nzte Dosho, genau wie ihr Bruder seine Schwester komplettierte. Zu viert waren sie die perfekte Balance. <\/p>\n<p>***<\/p>\n<p># Ort: Erde, B\u00fcro der Pr\u00e4sidentin der F\u00f6deration<br \/># Zeit: 30.12.2415, 12:08 Uhr<\/p>\n<p>&lt;NRPG&gt; Zur Pr\u00e4sidentin der F\u00f6deration siehe <a href=\"https:\/\/www.sf-germany.com\/wiki\/index.php?title=Portal:Pr%C3%A4sidentschaftswahl\">https:\/\/www.sf-germany.com\/wiki\/index.php?title=Portal:Pr%C3%A4sidentschaftswahl<\/a> &lt;\/NRPG&gt;<\/p>\n<p>&quot;Danke, dass Sie so kurzfristig Zeit f\u00fcr mich haben, Frau Pr\u00e4sidentin&quot; Dosho trug seine offizielle, dunkelgraue Botschafter-Uniform, die ihn &#8211; so hatten schon viele gesagt &#8211; schneidig wirken lie\u00df. Zwei &#39;Gefl\u00fcgelte&#39; &#8211; Srday Elitegardisten &#8211; hatten ihn auf die Erde begleitet, warteten aber drau\u00dfen, kritisch be\u00e4ugt durch die Sternenflottensicherheit.<\/p>\n<p>&quot;Die Bitte um einen so kurzfristigen Termin ist mindestens&#8230;ungew\u00f6hnlich&quot; entgegnete Chiyo Yokinobu k\u00fchl und erweckte den Anschein, dass der Charme des Botschafters wirkungslos von ihr abprallte.<br \/>&quot;Allerdings haben meine Berater mir geraten, Sie zu empfangen. Bisher wollten die Srday ja auch nur zweimal einen Termin, soweit mir berichtet wurde &#8211; den ersten, um ein B\u00fcndnis vorzuschlagen und den zweiten w\u00e4hrend der Konflikte mit den Sept&#39;arin und den Mani&#39;Pas. Was ist es dieses Mal?&quot; Sie deutete auf den Stuhl vor ihrem Tisch. Eine Geste, die der Botschafter geflissentlich \u00fcbersah.<\/p>\n<p>&quot;Ja, das dritte Mal&quot; sinnierte Dosho. &quot;Das erste Gespr\u00e4ch f\u00fchrte meine Schwester. Das zweite f\u00fchrten sie und ich gemeinsam. Und nun bin ich es, der alleine hier steht&#8230;&quot;<\/p>\n<p>Die Asiatin hinter dem Schreibtisch runzelte die Stirn. Sie hatte weder Zeit noch Lust f\u00fcr Sentimentalit\u00e4ten noch f\u00fcr philosophische Debatten. Zumal der Botschafter so aussah, als w\u00e4re er noch ein Knabe gewesen, als der Vertrag mit den Srday geschlossen worden war.<br \/>&quot;Kommen Sie bitte auf den Punkt, Botschafter Simarian.&quot;<\/p>\n<p>Der Blick des Angesprochenen wurde k\u00e4lter und h\u00e4rter.<br \/>&quot;Wir kamen einst, um der F\u00f6deration die Hand zu reichen. Wir kamen einst, als sie der Galaxie Frieden brachte und davon bedroht war, zwischen zwei uralten M\u00e4chten zu zerschellen. Sie war das M\u00e4dchen, auf den wir unsere Hoffnungen setzten und der Knabe, den wir sch\u00fctzen wollten. Nun ist die Zeit gekommen, dass wir uns erneut zur\u00fcck ziehen und uns um unseren eigenen Frieden k\u00fcmmern. Um unsere Kinder..&quot;<br \/>Er l\u00e4chelte schief und \u00f6ffnete die Diplomatenmappen, die er bei sich trug. Aus dieser holte er einige Dokumente und legte sich Yokunobu auf den Tisch. &quot;Mit Wirkung um 01.01.2416, 0:00 Uhr, werden die Srday alle B\u00fcndnis- und Unterst\u00fctzungsvertr\u00e4ge mit der F\u00f6deration. ruhen lassen. Einzige Ausnahme sind die Handelsvertr\u00e4ge, die mit der Bev\u00f6lkerung von Lundraja IV, ohne direkte oder indirekte Beg\u00fcnstigung des Rats der Srday, geschlossen wurden. Gleichsam gehen wir davon aus, dass s\u00e4mtliche noch in der Sternenflotte verbliebene Geistgeschwister eines Srday ihren Dienst quittieren werden oder dies schon haben.&quot;<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin sah die Dokumente gar nicht an, sondern blickte dem Botschafters ins Gesicht. Ihre Z\u00fcge waren in diesem Moment wie ein Eisberg: hart, kalt und scharfkantig.<br \/>&quot;Wir haben aktuell Krieg mit den Klingonen &#8211; und nun ziehen sie sich zur\u00fcck? Ist das ihr Verst\u00e4ndnis von &#39;B\u00fcndnis&#39;? Jetzt, wo sie an unserer Seite k\u00e4mpfen sollten? Was ist denn mit der hochentwickelten Technologie der Srday, von der ich immer h\u00f6rte? Alles nur leere Gerede?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Wir haben gek\u00e4mpft, Frau Pr\u00e4sidentin. Wir haben viele Schlachten geschlagen und den Preis bezahlt. Nicht nur f\u00fcr die F\u00f6deration, sondern f\u00fcr alle bekannten V\u00f6lker in diesen Quadranten&quot; Er sch\u00fcttelte den Kopf. &quot;Ihr aktueller Konflikt mit den Klingonen ist wie der Streit zweier Kinder, die zusammen aufwuchsen und einander doch fremd sind.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Welche hochn\u00e4sige Ansicht. Was ist, wenn ihr Volk das n\u00e4chste ist? Wenn es von den Klingonen angegriffen wird? Vielleicht treten wir einfach beiseite?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Mein Volk wird nicht in Gefahr sein. Wir werden uns zur\u00fcckziehen und eine Phase des langen Schlafes begehen. Die Srday werden f\u00fcr eine ganze Weile verschwunden sein &#8211; vielleicht sogar so lange, bis die Erinnerung an uns nur noch Legenden sind.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Sie wollen sich schlafen legen? Das hei\u00dft nur, dass ihr Planet schuztlos ist. Und da k\u00fcndigen sie uns die Vertr\u00e4ge? W\u00e4re es nicht kl\u00fcger, uns mit Technologie zu versorgen, um sie zu sch\u00fctzen?&quot; hakte die Pr\u00e4sidentin mit blitzenden Augen nach.<\/p>\n<p>&quot;Die F\u00f6deration ist noch nicht bereit f\u00fcr das, was wir haben&quot; entgegnete Dosho k\u00fchl. &quot;Und schutzlos sind wir nicht. Ein jeder, der uns st\u00f6rt, der uns anzugreifen wagt, wird die Konsequenzen tragen.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Drohen Sie uns etwa?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Nein. Ich warne lediglich davor, dass jeder, der versucht, unsere scheinbare Abwesenheit im Lundraja System auszunutzen, feststellen wird, dass wir die alten Tempel stets und immer besch\u00fctzen werden. Das Lundraja-System ist ein Ort des Friedens und kein Ort f\u00fcr kriegerische Handlungen. Das sollten Sie in den Sternenkarten vermerken.&quot;<br \/>Er holte ein weiteres Dokument hervor.<br \/>&quot;Im \u00dcbrigen wird Lundraja IV auch kein guter Ort f\u00fcr Telepathen und Empathen mehr sein. Wir haben allen entsprechenden Personen auf dem Planeten bereits empfohlen, diesen bis heute um Mitternacht zu verlassen. Ich m\u00f6chte Sie bitte, ebenfalls eine entsprechende Quarant\u00e4nezone in ihren Datenbanken zu vermerken.&quot;<\/p>\n<p>Die Asiatin wirkte nun \u00e4rgerlich und rang sichtlich mit der Fassung.<br \/>&quot;Sonst noch etwas, Botschafter?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Zeit, Frau Pr\u00e4sidentin. Leben Sie wohl &#8211; wir werden uns vermutlich nicht wieder sehen. M\u00f6gen Sie Ihren Pfad stets zwischen Licht und Finsternis finden.&quot;<br \/>Damit senkte er respektvoll den Kopf &#8211; und ging. Was getan werden musste, war getan worden.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p># Ort: USB Ganymed, Sol-System &#8211; Habitatring, Sektion der Botschafter, Wohnquartier von Botschafterin Simarian.<br \/># Zeit: 30.12.2415, 21:06 Uhr<\/p>\n<p>&quot;Ich kann es noch immer nicht fassen!&quot; Dosho sa\u00df auf der Couch und sch\u00fcttelte den Kopf.<br \/>&quot;Warum?&quot; fragte er seine Schwester &#8211; und den Geistbruder seiner Geistschwester gleich mit.<\/p>\n<p>&quot;Weil es der richtige Weg ist. Du bist die Finsternis im Rat &#8211; und ich das Licht in der Dunkelheit. Oder vielleicht bin ich auch schw\u00e4rzer als die tiefste Nacht und du die Kerze, die den Weg erhellt. Irgendwie ist beides richtig.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Wir k\u00f6nnen uns nicht trennen, wir&#8230;&quot;<\/p>\n<p>&quot;Wir geh\u00f6ren zusammen? Weil wir zweimal Zwillinge sind?&quot; Shanya lachte.<br \/>&quot;Vermutlich sagt dir Jumaaj gerade, wie l\u00e4cherlich das ist.&quot;<br \/>Die schlanke Frau trat an ihren Bruder heran und fuhr ihm durch das Haar.<br \/>&quot;Gerade weil wir Zwillinge sind, m\u00fcssen wir uns trennen. Wir sind zwei Seiten der selben Medaillie, genau wie unser Volk am Ende eins ist, auch wenn wir uns an zwei verschiedenen Orte befinden werden&quot; sagte sie Sanft.<br \/>&quot;Die Tr\u00e4umer werden die Verbindung zu unserer Wiege wieder herstellen und daf\u00fcr sorgen, dass wir erneut wachsen k\u00f6nnen. Es m\u00fcssen zweimal zw\u00f6lf sein &#8211; und sie waren nur zweimal elf. Wir werden uns immer wieder finden, kleiner Bruder &#8211; und so wird sich auch unser Volk wiederfinden&#8230;&quot;<\/p>\n<p>Das Piepsen des Interkomms unterbrach das Gespr\u00e4ch.<br \/>[&quot;Ganymed Flugleitkontrolle an Botschafterin Simarian.&quot;]<\/p>\n<p>&quot;Die Botschafterin und der Botschafter h\u00f6ren. Was gibt es, Flugleitkontrolle?<\/p>\n<p>[&quot;Ma&#39;am&#8230; noch ein Kreuzer der Srday&quot;] Die Stimme der Frau wirkte unsicher.<br \/>[&quot;Die &#39;Schwert der Finsternis&#39; meldet dass sie gleich hier sein wird und bat uns, Sie zu benachrichtigen.&quot;]<\/p>\n<p>&quot;Danke, Flugleitkontrolle. Der Kreuzer wird erwartet. Bitte weisen Sie ihm Zielkoordinaten zu.&quot;<\/p>\n<p>[&quot;Ja, nat\u00fcrlich, Ma&#39;am. Ich werde mich..&quot;]<\/p>\n<p>Die Meldung brach ab und wurde durch eine andere \u00fcberlagert.<br \/>[&quot;Hier spricht Colin Averon.&quot;]<\/p>\n<p>&quot;Ihr seid fr\u00fch&quot; bemerkte Shanya spitz, dr\u00fcckte Dosho &#8211; der auffahren wollte &#8211; wieder in den Sessel.<\/p>\n<p>[&quot;Wir wollten euch ausreichend Zeit geben, Shanya, Duunar.&quot;] wandte sich die tiefe Stimme an die Botschafterin und ihren Geistbruder.<br \/>[&quot;Wir werden um Mitternacht aufbrechen. Vorher haben wir auch noch etwas zu erledigen.&quot;]<\/p>\n<p>&quot;Ich verstehe. Ich werde bereit sein.&quot;<br \/>[&quot;Wir wissen.&quot;] Damit brach die Verbindung ab.<\/p>\n<p>Die Botschafterin l\u00f6ste sich von ihrem Bruder. &quot;Dann hei\u00dft es jetzt wohl Abschied nehmen, Geschwister&#8230;&quot;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p># Ort: Quartier Careen, Schottland, Erde<br \/># Zeit: 30.12. 2415, 21:30<br \/>\u00a0 \u00a0 <br \/>\u00a0&lt;NRPG&gt;Und hier das inoffizielle Thema der betroffenen Charaktere: Helen Jane Long &#8211; &quot;The Aviators&quot;\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Oug2c6gTvX4\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Oug2c6gTvX4<\/a>\u00a0&lt;\/NRPG&gt;\u00a0 \u00a0<\/div>\n<div>\u00a0 \u00a0 <br \/>Elli schrak zusammen, als es mit einem Mal stockfinster in ihrem Quartier wurde. Nun, mit einem Mal stimmte nicht ganz &#8211; den f\u00fcr einen kurzen Moment flackerte das Licht, ehe die Lampen zwar weiter leuchteten, aber nichts mehr beleuchteten. Unwillk\u00fcrlich sprangen ihre Augen auf rot, als die Implantate die Infrarotsicht aktivierten. Sie konnte f\u00f6rmlich ihren Herzschlag in ihren eigenen Ohren h\u00f6ren, w\u00e4hrend ihr Atem stockte. Ihre blasse Haut wurde k\u00fchl, die Hand zitterte leicht. Langsam tastete sie nach dem Typ I Phaser, den sie noch irgendwo hatte.<\/p>\n<p>&quot;Elisa?&quot; Die tiefe, m\u00e4nnliche Stimme lie\u00df die Texanerin inne halten. Sie kannte diese Stimme, doch schien sie ihr wie aus einem anderen Leben.<br \/>Wieder flackerte das Licht &#8211; dann zog sich die Dunkelheit zusammen, konzentrierte sich auf einen einzigen Punkt im Raum. Dieser Punkt war der Knauf eines Schwertes an der Seite eines schwarz gekleideten Mannes, der in der Mitte des Raumes stand und sich augenscheinlich sehr konzentrierte. <br \/>Elisas Augen verdunkelten sich im gleichen Ma\u00dfe, wie sich der Raum erhellte. Ihr Blick glitt pr\u00fcfend \u00fcber die kantigen Gesichtsz\u00fcge, \u00fcber das kurze schwarze Haar mit der wei\u00dfen Stirnstr\u00e4hne, die athletische Gestalt in der schwarzen, unbekannten Uniform ohne Abzeichen. Es schien, als habe sich der Mann in all den Jahren nicht ver\u00e4ndert &#8211; und doch war es irgendwie ein ganz anderer, der vor ihr stand.<br \/>&quot;Colin&#8230;&quot; entkam nun sein Name mit deutlicher Versp\u00e4tung ihren Lippen. Sie sprach nicht laut, das Wort glich mehr einem Hauch.<\/p>\n<p>Der Mann mit den dunklen, ja schwarzen, Augen blickte in die gr\u00fcnen der Sternenflottenoffizierin. <br \/>&quot;Ja&#8230;.&quot; best\u00e4tigte er. Die Spannung im Raum war fast greifbar.<\/p>\n<p>Elisa atmete durch und trat auf Colin zu, der sich nicht r\u00fchrte. Dann&#8230;<br \/>Das Klatschen der Ohrfeige hallte laut durch den Raum.<\/p>\n<p>&quot;Jetzt kommst du zur\u00fcck?!? Nach all den Jahren?&quot; \u00a0fragte Elisa bebend. Sie hatte die H\u00e4nde in die H\u00fcften gestemmt und funkelte den ehemaligen Sicherheitsoffizier an. In diesem Augenblick wirkte sie irgendwie gr\u00f6\u00dfer und furchteinfl\u00f6ssender als sonst. &quot;Nachdem du einfach so gegangen bist?! Ohne ein Wort!&quot;<\/p>\n<p>&gt;&gt;&quot;Ich habe es dir doch gesagt&#8230;&quot;&lt;&lt;<br \/>Colin rieb sich die linke Wange. &quot;Das habe ich wohl verdient&#8230;&quot; murmelte er.<br \/>&quot;Ich wollte dich sehen&#8230; wenigstens diesmal wollte ich mich verabschieden&quot; sagte er dann, leise.<\/p>\n<p>Vielleicht waren es die Worte oder der Tonfall &#8211; irgend etwas lie\u00df Elisa inne halten.<br \/>&quot;Du bist her gekommen, um&#8230; dich zu verabschieden?&quot; Das ergab im ersten Augenblick keinen Sinn. Und auch beim zweiten Nachdenken war es schwer zu verstehen. Der dritte Gedanke f\u00fchrte hingegen zu einer Schlussfolgerung, die sie nicht denken wollte. <\/p>\n<p>&quot;Ja. Und um mich zu entschuldigen&quot; gestand er. &quot;Ich h\u00e4tte mir damals gew\u00fcnscht, bleiben zu k\u00f6nnen. Aber das war nicht m\u00f6glich.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ausreden!&quot; antwortete Eli, mit zittrigerer Stimme, als sie es wollte. &quot;Es w\u00e4re sicher m\u00f6glich gewesen, wenn du es nur versucht h\u00e4ttest&quot;<\/p>\n<p>&quot;Nein&quot; sagte Colin, schlicht. &quot;Ich bin jede M\u00f6glichkeit durchgegangen, hunderte Male. Am Ende stand nur der Tod. Dein Tod. Manchmal durch Srday, im Traum. Andere Male durch die Mani&#39;Pas, die Sept&#39;arin oder Agenten&#8230; anderer. In manchen Varianten durch Averon &#8211; oder durch mich selbst.&quot; Er atmete tief durch. &quot;Nur, indem ich verschwand&#8230; indem ich ging, ohne mich auch nur einmal umzudrehen&#8230; indem ich tat, als w\u00fcrdest du mir nichts bedeuten und alle Br\u00fccken abbrach, konnte ich hoffen, dein Leben zu sch\u00fctzen.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Und doch bist du jetzt zur\u00fcck&#8230;&quot; sagte Eli leise, lies die Arme herab fallen.<br \/>&quot;Nach all den Jahren, in denen ich Zeit hatte zu vergessen&#8230; gerade jetzt&#8230; warum?&quot; Sie sch\u00fcttelte den Kopf. &quot;Bringst du mich nun nicht in Gefahr?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Es ist vorbei&quot; Colin legte die H\u00e4nde aufeinander. &quot;Der Krieg. Die Rebellion. Die Flucht. Wir haben gewonnen. Und verloren. Am Ende war der Weg das Ziel. Doch&#8230; eines gibt es noch zu tun. Und daf\u00fcr muss ich gehen&#8230;&quot;<\/p>\n<p>&quot;&#8230; wohin?&quot; <br \/>Es gab so viele Frage. Tausende Fragen. Fragen zu M\u00f6glichkeiten. Dazu, ob es nicht doch andere M\u00f6glichkeiten gegeben h\u00e4tte. Dazu, wo er gewesen war und was er getan hatte. Wie er das meinte, wenn er sagte, der Krieg sei vorbei. Ja selbst, ob er jemanden gefunden hatte, der an seiner Seite war. Doch tats\u00e4chlich war es wohl diese eine Frage, die wirklich Bedeutung hatte. Die Frage, an der sich die Zukunft entschied. Dieser kleine Schalter im gro\u00dfen Schaltkreis des Lebens, des Universums &#8211; und des ganzen Rests.<\/p>\n<p>&quot;Jenseits des Traums. Zum Ursprung und zum Ende&#8230;&quot; Colin rang selbst mit den Worten. Es klang alles so sehr nach dramatischer Plattit\u00fcde &#8211; doch, wie sollte er es erkl\u00e4ren? Er holte Luft und versuchte aus neu.<br \/>&quot;Der Krieg wurde beendet, weil das Gleichgewicht wieder hergestellt wurde. Aber die Srday werden aussterben, wenn ihre Verbindung zu ihrer Herkunft nicht wieder gest\u00e4rkt wird. Viele nennen das &#39;Finsternis&#39;, aber in Wahrheit ist es der Ort gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichster Unordnung. Dort wo entropische Kr\u00e4fte jede Ordnung einrei\u00dfen und nur der blo\u00dfe Gedanke bleibt. Das was war, bevor alles wahr &#8211; der Traum von M\u00f6glichkeiten, der Traum vom Universum, von der Sch\u00f6pfung.&quot; Er l\u00e4chelte schief. &quot;Ich gehe also dorthin, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist&#8230; und wo vermutlich auch so schnell niemand mehr hinkommt.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Du&#8230; und Averon? Ihr geht alleine?&quot; wollte sie wissen, versuchte diese Offenbarung noch zu verarbeiten.<\/p>\n<p>&quot;Nein. Wir sind Zw\u00f6lf. Oder zweimal Zw\u00f6lf, um genauer zu sein. &quot;<\/p>\n<p>&quot;Und was werdet ihr dort tun? G\u00f6tter spielen?&quot;<\/p>\n<p>Der schwarzhaarige Mann mit der wei\u00dfen Str\u00e4hne schnaubte belustigt. &quot;Nein, Elisa &#8211; Gottkomplexe hege ich nicht. Und Averon ist so gesehen schon einer.&quot; Er knetete etwas nerv\u00f6s die eigenen Finger. Ein seltsames Detail, wie Elli fand &#8211; sie hatte Colin als Mann kennen gelernt, der nicht gez\u00f6gert hatte, dass All nach ihr zu durchk\u00e4mmen. Der sich Tod und Zerst\u00f6rung stellte, der nicht aufgab und sogar von den Fast-Toten zur\u00fcck gekehrt war. Und nun stand er hier, vor ihr, und hatte etwas von einem Schuljungen an sich.<br \/>&quot;Wir werden&#8230; schlafen? Ja, so k\u00f6nnte man wohl sagen: Schlafen in der Finsternis. Wir werden der Akkumulator und das Tor sein, damit die Srday erneut wachsen k\u00f6nnen. Ende und Neubeginn.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Schlafen? Das klingt, als w\u00fcrdet ihr auch irgendwann wieder aufwachen?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ja, vielleicht. Vermutlich. Irgendwann. Wenn der neue Zyklus da ist, vielleicht.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Aber.. hast du mir nicht damals erkl\u00e4rt, dass so ein Zyklus 997,347 Standardjahre dauert, plus \/ minus ein paar Minuten? &quot;<\/p>\n<p>Er nickte nur. &quot;_Deswegen_ wollte ich mich wenigstens diesmal von dir verabschieden.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Du fragst mich gar nicht, ob ich mit will?&quot; fragte Elli nun spitz, blickte ihn ernst an.<\/p>\n<p>&quot;Nein. Warum sollte ich?&quot; sagte er, mit ebenso ernstem Blick. &quot;Du bist verheiratet, hast dir &#8211; wie es aussieht &#8211; ein gutes Leben aufgebaut. Ich w\u00fcnsche dir, dass du ein langes, gl\u00fcckliches, erf\u00fclltes Leben hast und in hohem Alter zufrieden einschl\u00e4fst&quot; Tats\u00e4chlich kam dieser Wunsch von Herzen.<\/p>\n<p>Und gerade diese Aufrichtigkeit war es, die in Elisa selten gekannten Zorn weckte. Au\u00dferdem musste sie so nicht dar\u00fcber nachdenken, wie weh ihr diese Unterstellung tat. Ja, sie war verheiratet, aber es war doch anders als er dachte! Doch diesen Gedanken schob sie f\u00fcrs Erste beiseite. &quot;Und du schulterst mal wieder die Last des gesamten Universums?&quot; Sie wurde lauter, als sie beabsichtigt hatte. &quot;Bist der einsame Ritter, der sich alleine dem Drachen stellt, damit wir alle besch\u00fctzt werden &#8211; ohne zu fragen, ob wir das \u00fcberhaupt wollen? Denkst du auch mal an dich? Und daran, dass du jemandem fehlen k\u00f6nntest, verdammt? &quot; Sie trat dicht an ihn heran.<br \/>&quot;War da nicht diese Lieutenant? Sofia Yori? Sie hast du gehen lassen, weil du nicht gut w\u00e4rst, oder? Und was war mit dieser Commander K&#39;lao? Bist du nicht da auch weggelaufen, bevor etwas h\u00e4tte werden k\u00f6nnen? Wie auch vor mir&#8230;&quot; Ihr ganzer K\u00f6rper bebte. &quot;Und nun reicht es dir nicht mehr vor einzelnen Personen davon zu laufen &#8211; nun l\u00e4ufst du vor dem Universum davon!?!&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ich rette ein Volk. Und nebenbei hat das daf\u00fcr gesorgt, dass die Mani&#39;Pas und die Sept&#39;arin nicht mal eben den gesamten Alpha-Quadranten in ihrem alten Krieg verbrannt haben&quot; entgegnete Colin. &quot;Ich finde, daf\u00fcr kann man schon mal zur\u00fcck stecken&quot; Er klang trockener als er wollte. &quot;Aber ich bin auch nicht gekommen um dar\u00fcber mit dir zu diskutieren. Ich wollte dich eigentlich nur sehen und dir etwas geben &#8211; aber vermutlich war das eine bl\u00f6de Idee&quot;<br \/>So, wie sie den Abstand verringert hatte, vergr\u00f6\u00dferte er ihn mit einem Schritt nach hinten wieder.<\/p>\n<p>&quot;Nein, ich&#8230; &quot; Elisa atmete durch. &quot;Was wolltest du mir geben? Ich bin nicht der Mensch f\u00fcr romantische Geschenke&quot; sagte sie d\u00fcnn.<br \/>&quot;Ich wei\u00df&quot; antwortete Colin, \u00fcberlegte einige Momente. &quot;Aber du bist einer der wenigen, denen ich vertraue &#8211; und so wollte ich, dass du etwas f\u00fcr mich&#8230; f\u00fcr uns aufbewahrst.&quot; Er griff in eine Tasche an seinem G\u00fcrtel und holte etwas hervor, dass wir ein alter Kompass aus Kupfer und Kristall aussah. Das Design war fremdartig, wie es auch die Zeichen waren, und doch wirkte es sofort wie ein Kompass. Er war nicht unbedingt gro\u00df, passte auf Colins Handteller und auch eher flach. &quot;Es sollte nicht bekannt werden, dass du ihn hast. Auch nicht Shay &#8211; gerade nicht er&quot; sagte er ernst. &quot;Aber er sollte weiter gegeben werden und am Ende auffindbar sein.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ist das&#8230; Das ist einer der Teile, die man brauchen wird, um euch zu wecken, oder?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Ja, das ist es&quot; nickte er dann. &quot;Vor dir kann man das aber auch nicht verbergen. Und deswegen musst du mir bitte versprechen, dass du es nicht versuchen wirst &#8211; also uns zu wecken. Nicht vor der Zeit.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Sie z\u00f6gerte&quot; Und was, wenn wir dich brauchen?<\/p>\n<p>&quot;Ich hoffe nicht, dass das in den n\u00e4chsten 990 Jahre irgendwie der Fall sein wird&quot; sagte er.<\/p>\n<p>&quot;Nun gut&quot; Sie seufzte. &quot;Ich kann dich nicht abhalten. Und wenn ich es nicht tue, verschwindest du und gibst es irgendwem anderen&#8230; der nicht deine erste Wahl war. Und wer wei\u00df, was dann passiert&#8230;&quot; Und dann, leiser. &quot;So habe ich immerhin ein Andenken&quot; Sie streckte die Hand aus.<\/p>\n<p>Colin wirkte \u00fcberrascht, dass sie so schnell einwilligte, nickte dann aber erleichtert und l\u00e4chelte wieder leicht, als er den Kompass in ihre Hand gab. &quot;Danke&quot;<\/p>\n<p>Sie nickte nur. &quot;Du bist ein Idiot, Colin Azzrael Shamar. Das wei\u00dft du. Aber ich kann dich nicht aufhalten. Das kann niemand.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Sonst w\u00e4re ich nicht hier&quot; sagte er schlicht. Er ging auf die Beleidigung nicht weiter ein &#8211; denn er wusste genau, was sie eigentlich hatte sagen wollen. Ob es wohl in einer anderen Zeit, unter anderen Umst\u00e4nden anders gelaufen w\u00e4re?<br \/>&quot;Nun denn&#8230;&quot; Er z\u00f6gerte. Es schien so, als w\u00fcrde der Abschied nahen.<\/p>\n<p>&quot;Warst du schon bei meinem Ehemann &#8211; oder fliegst du noch zu ihm?&quot; fragte Elisa da pl\u00f6tzlich.<\/p>\n<p>&quot;Zu Commander Ruthven?&quot; Colin wirkte verbl\u00fcfft. &quot;Ich wollte als n\u00e4chstes zu ihm.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Er ist seit Kurzem Captain&quot; korrigierte sie Colin &#8211; und irgendwie spitzb\u00fcbisch erfreut, dass sie einmal besser informiert war als der Mann vor ihr.<br \/>&quot;Nimmst du mich mit? Bitte.&quot; So k\u00e4me sie zur\u00fcck auf die Hephaistos &#8211; und h\u00e4tte zumindest noch ein paar Stunden mehr, um sich von Colin zu verabschieden&#8230; oder sich dar\u00fcber im Klaren zu werden, was dies alles bedeutete und was sie wollte.<\/p>\n<p>Colin z\u00f6gerte, nickte dann aber. &quot;Du solltest packen. Wir fliegen um Mitternacht ab.&quot;<\/p>\n<p>Elisa nickte. Sie konnte, wenn es sein musste, schnell aufbrechen. Das war einfach. Sie wollte sowieso die Erde verlassen. Sie z\u00f6gerte kurz und schluckte. Dann gab sie sich einen Ruck:<br \/>&quot;Colin&#8230; &quot; setzte sie an. Sie wollte ihn ansehen und wagte es nicht. &quot;darf&#8230;&quot; Elisa biss sich auf die Lippen, unschl\u00fcssig, ob sie ihren Gedanken aussprechen sollte. Dann schloss sie kurz die Augen und holte tief Luft &quot;Darf ich dich ein letztes mal k\u00fcssen?&quot; Sie f\u00fcrchtete seine Reaktion und hatte sowohl Angst vor einem Nein, wie vor einem Ja.<\/p>\n<p>Colin war schon wieder dabei gewesen, sich umzudrehen und die Finsternis zuzulassen. Nun stockte er und die Dunkelheit umgab sie beide mit schwarzen Schwingen, die Mitte &#8211; dort wo Elisa stand &#8211; noch nicht ber\u00fchrend.<br \/>&quot;H\u00e4ltst du das.. f\u00fcr klug?&quot; Er schien selbst zu z\u00f6gern, schien sich selbst unsicher. Ein Riss in der harten Schale, die ihn sonst so umgab. Tats\u00e4chlich w\u00fcrde er sie gerne k\u00fcssen. Teile seines Selbst sehnten sich danach, sie in den Arm zu nehmen und nicht wieder los zu lassen. Nicht umsonst war er hierher gekommen. Doch nun war alles noch schwerer als gedacht.<\/p>\n<p>Sie \u00f6ffnete vorsichtig ihr Augen und blickte ihn an. Sie erschauerte als sie sah, wie er sie eindringlich musterte. Sein Blick schien den Ihren festzuhalten. Z\u00f6gerlich nickte sie und r\u00e4usperte sich. &quot;ich glaube schon. Ich wei\u00df nicht wie es f\u00fcr dich sein wird&#8230; zu schlafen meine ich. Wirst du da f\u00fchlen, &#8230; denken? Wirst du es bewusst erleben?&quot; Die Vorstellung klang f\u00fcr sie nicht erstrebenswert und umso mehr sorgte sie sich um Colin wegen dem was vor ihm lag. Sie biss sich wieder auf die Unterlippe. &quot;Aber ich w\u00fcrde es den Rest meines Lebens bereuen, wenn ich nicht gefragt h\u00e4tte. Auch wenn der Rest nur wenige Jahrzehnte dauern wird, nicht Jahrhunderte!&quot; Nun wirkte ihr Blick fest und schien den seinen festzuhalten. Sie war sich ihrer Sache sicher &quot;Ich kann dich nicht aufhalten, ich kann nicht verhindern, was vor dir liegt&#8230; aber ich&#8230; w\u00fcrde dich tats\u00e4chlich gern k\u00fcssen, wenigstens ein letztes mal &#8211; Ohne Angst vor dem was vor uns liegt&#8230; einfach nur f\u00fcr den Moment.&quot; Sie seufzte &quot;Aber wenn es dir unangenehm ist oder&#8230; &quot; sie brach ab. &quot;Darum frage ich dich, darf ich dich ein letztes mal k\u00fcssen?&quot;<\/p>\n<p>&quot;Du d\u00fcrftest mich ein Dutzend Mal k\u00fcssen. Hunderte Male&quot; sagte er dann, nach einer langen Pause, in der die Zeit fast stillgestanden hatte.<br \/>Er trat wieder auf sie zu. &quot;Es ist Averons Schicksal. Es braucht einen Traumweber. Und den Schwerttr\u00e4ger. Also ist es auch mein Schicksal&quot; Er stand vor ihr, hob langsam die H\u00e4nde. &quot;Ohne Averon w\u00e4re ich bereits zweimal gestorben. Ich lebe mit geborgter Zeit&#8230;&quot; Seine H\u00e4nde legten sich an ihre Oberarme, hielten sie fest. Das was er zu sagen hatte war wenig romantisch. Doch Elisa war schon immer eine Frau gewesen, die die Wahrheit wissen, die Fakten wollte.<br \/>&quot;Dort, in der jenseitigen Tiefe des Traums, kann ich nicht \u00fcberleben. Nicht so. Also werde ich erneut fast sterben. Averon und ich &#8211; wir werden die Pl\u00e4tze tauschen&#8230; &quot;<br \/>Er l\u00e4chelte schief. &quot;Also ja. K\u00fcss mich. Lass mich diese Erinnerung mit nehmen in den Traum, auf dass sie tausend Jahre \u00fcberdauere!&quot;<\/p>\n<p>Erleichtert, beunruhigt und verwirrt trat Elisa n\u00e4her. Die H\u00e4nde auf ihren Armen f\u00fchlten sich warm an. Verlegen sah sie Colin an. &quot;Kann Averon nicht allein gehen?&quot; seufzte sie &quot; und dich freigeben? Wenn du nicht \u00fcberleben kannst meine ich.&quot; Sie hob sacht ihrerseits ihre Arme und legte sie auf seine H\u00fcfte. <\/p>\n<p>Er sch\u00fcttelte den Kopf. &quot;Du wei\u00dft, dass es eine Symbiose ist. Im Traum sterbe ich nur fast. Wenn wir hier getrennt werden bleiben mir allenfalls noch Minuten. Und ihm auch, ohne neuen Geistbruder. Aber selbst dann w\u00e4re dieser kein Schwerttr\u00e4ger. Die Finsternis ist k\u00f6rperlich \u00a0&#8211; also an mich gebunden. Nur zusammen konnten wir soweit kommen. Und nur gemeinsam k\u00f6nnen wir den letzten Schritt gehen.&quot;<br \/>Er zog die Texanerin eng an sich.<\/p>\n<p>Elisa nickte bedauernd. Sie verstand und lie\u00df es geschehen, dass sie nun direkt vor ihm stand. Sie sah zu ihm auf. Dann hob sie ihren Kopf unsicher, wie sie ihn k\u00fcssen sollte. Sie hatte gefragte ob sie ihn k\u00fcssen durfte. Es war nie die Rede davon gewesen ob Colin einen Kuss erwidern w\u00fcrde. Kurz flackerte ihre Unsicherheit auf. Dann rang sie sich dazu durch und wischte ihre Angst weg. Ihr Mund n\u00e4herte sich seinem. Schnell wollte sie ihn k\u00fcssen, ehe er es sich anders \u00fcberlegen konnte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Elisa zu ihm hoch streckte, beugte er sich zu ihr hinunter. Seine k\u00fchlen, rauen Lippen pressten sich auf ihre. Erst zaghaft, dann intensiver. Und w\u00e4hrend sie sich k\u00fcssten, hielt \u00a0er sie fest, dr\u00fcckte sie an sich, als g\u00e4be es kein Morgen.<\/p>\n<p><i>&#8212; Fortsetzung folgt &#8212;<\/i><\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p><\/div>\n<div><\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div><\/div>\n<div># Ort: USB Ganymed, Sol-System<br \/># Zeit: 30.12.2415, 05:43 Uhr\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Srday-Kreuzer &#39;Corenne&#39; springt in das Sol-System. An Bord befindet sich der Botschafter der Srday, Dosho Jumaaj Simarian.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>***<\/div>\n<div><\/div>\n<div># Ort: USB Ganymed, Sol-System &#8211; Habitatring, Sektion der Botschafter, Wohnquartier von Botschafterin Simarian.<\/div>\n<div># Zeit: 30.12.2415, 06:32 Uhr\u00a0\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Botschafter sucht seine Zwillingsschwester auf und informiert sie \u00fcber die Entscheidung des Rats der Srday. Doch auch\u00a0<br \/>\nShanya Duunar Simarian, die Botschafterin, hat Neuigkeiten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>***\u00a0\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div># Ort: Erde, B\u00fcro der Pr\u00e4sidentin der F\u00f6deration<br \/># Zeit: 30.12.2415, 12:08 Uhr\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Dosho erh\u00e4lt einen sehr kurzfristigen Termin bei der Pr\u00e4sidentin der UFP und erkl\u00e4rt dieser, dass die Srday alle Vertr\u00e4ge mit der F\u00f6deration ruhen lassen und sich auf unbestimmte Zeit zur\u00fcckziehen werden.<\/div>\n<div>Pr\u00e4sidentin Chiyo Yokinobu\u00a0nimmt die Nachricht nicht g\u00e4nzlich gut auf.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>***\u00a0 \u00a0\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div># Ort: USB Ganymed, Sol-System &#8211; Habitatring, Sektion der Botschafter, Wohnquartier von Botschafterin Simarian.<\/div>\n<div># Zeit: 30.12.2415, 21:06 Uhr<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ein zweiter Kreuzer der Srday, die &#39;Schwert der Finsternis&#39; springt ebenfalls in das Sol-System. Colin A. &#39;Averon&#39; Shamar informiert die Botschafterin dar\u00fcber, dass sie um Mitternacht abfliegen werden. Derweil versucht diese ihrem Bruder zu erkl\u00e4ren, warum sie gehen muss.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>***<\/div>\n<div><\/div>\n<div># Ort: Quartier Careen, Schottland, Erde<br \/># Zeit: 30.12. 2415, 21:30\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Elli erh\u00e4lt \u00fcberraschend Besuch von einer alten Liebe.\u00a0<\/div>\n<div><\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u00fcbermittelt von<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Effi<\/div>\n<div><i>aka<\/i><\/div>\n<div>Colin A. &quot;Averon&quot; Shamar (MiA)<\/div>\n<div>Schwerttr\u00e4ger, Verr\u00e4ter, Prophet und Traumweber<\/div>\n<div><\/div>\n<div>und<\/div>\n<div>elamatrix<\/div>\n<div><i>aka<\/i><\/div>\n<div>Cmdr. Elisa Careen<\/div>\n<div>mit schmerzendem Herz<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div width=\"1\" style=\"color:white;clear:both\">_._,_._,_<\/div>\n<hr>\n<p> Groups.io Links:<\/p>\n<p>\n You receive all messages sent to this group.<\/p>\n<p>\n<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/697\" rel=\"noopener noreferrer\">View\/Reply Online (#697)<\/a> |<br \/>\n   <a target=\"_blank\" href=\"mailto:USS-Hephaistos@groups.io?subject=Re:%20%5BUSS-Hephaistos%5D%20%5BSrday%5D%20A%20Long%20Sleep%20I%20-%20Revelations\" rel=\"noopener noreferrer\">Reply To Group<\/a>        | <a target=\"_blank\" href=\"mailto:efferdan@gmail.com?subject=Private:%20Re:%20%5BUSS-Hephaistos%5D%20%5BSrday%5D%20A%20Long%20Sleep%20I%20-%20Revelations\" rel=\"noopener noreferrer\">Reply To Sender<\/a><br \/>\n |<br \/>\n        <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/71576898\/2325319\" rel=\"noopener noreferrer\">Mute This Topic<\/a><br \/>\n| <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/post\">New Topic<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/editsub\/2325319\">Your Subscription<\/a> | <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\">Contact Group Owner<\/a> |<br \/>\n<a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">Unsubscribe<\/a><br \/>\n [rpg-hephaistos@sf-germany.com] <\/p>\n<div width=\"1\" style=\"color:white;clear:both\">_._,_._,_<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;NRPG&gt;Hallo liebe Spieler, dieses RPG und jene, die aus der Reihe &quot;A Long Sleep&quot;, die noch folgen werden, &#8211; ja, mehrere &#8211; sind sicherlich etwas ungew\u00f6hnlich.\u00a0 Daher lasst mich kurz erkl\u00e4ren, wie es zu diesen kommt:\u00a0 \u00a0 Als ich vor Jahren bei der SFG anfing, belebte ich mit meinem zweiten Charakter eine Spezies wieder, die&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-srday-a-long-sleep-i-revelations\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;[USS-Hephaistos] [Srday] A Long Sleep I &#8211; Revelations&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5667","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5667"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5667\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}