{"id":5673,"date":"2020-03-01T10:19:56","date_gmt":"2020-03-01T09:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/?p=5673"},"modified":"2020-03-01T20:57:03","modified_gmt":"2020-03-01T19:57:03","slug":"uss-hephaistos-nix-wie-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-nix-wie-weg\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] Nix wie weg"},"content":{"rendered":"<p><RPG><br \/>\n# Zeit: MD 07.2330 # Ort: Experimentalraumschiff &#8222;Hol-X03&#8220;<br \/>\n<quote> Ship zuckte mit den Schultern, \u201eIch sag doch \u2026 ich, mag die Kleine!\u201c <\/quote><br \/>\nDie T\u00fcr schloss sich. Fabi\u00e8n hatte einen zwiesp\u00e4ltigen Eindruck von Emily gewonnen &#8211; impulsiv aber irgendwie durchgeknallt &#8211; zumindest aber hatte sie eine ganz passable Blindenf\u00fchrerin abgegeben. Jetzt war sie weg. Von den akustischen Eindr\u00fccken her war er jetzt ganz allein in diesem Kindergarten. Diese Erzieherin, Tulpi wie sie die Kinder nannten klang jetzt auch nicht direkt erfahren und souver\u00e4n.<br \/>\nDamit ruhte nun, nachdem auch die Marines weg waren, die ganze Hoffnung der Gruppe auf Lt. Jack Miller. Es sei denn&#8230; Fabi versuchte vorsichtig zu blinzeln. Doch es war zwecklos. Zumindest war irgendwann in den vergangenen Stunden die \u00dcberempfindlichkeit seiner Augen abgeklungen. Nun war er wirklich blind, auch mit offenen Augen sah er nur noch Schw\u00e4rze. W\u00e4re aber auch zu einfach gewesen.<br \/>\nM\u00fchsam ertastete er einen Sitz der sich wie der Copilotensessel anf\u00fchlte, und lie\u00df sich nieder. Neben sich h\u00f6rte er das leise Klicken von Schaltern. Vermutlich war das also das Pilotenpult und Jack versuchte gerade den Kahn zu starten.<br \/>\n&#8222;Klappt alles&#8220;, fragte er vorsichtig in die Richtung in die er Jack vermutete.<br \/>\n&#8222;Hmhm&#8220;, meinte der junge Lieutenant. Der Stimme nach sch\u00e4tzte Fabi ihn irgendwo um die 30 Jahre. Es machte ihn nerv\u00f6s, nicht sehen zu k\u00f6nnen was passierte. Er konzentrierte sich auf die Betriebsger\u00e4usche des Schiffes. Es klang als ob sie gerade im Antigravbetrieb im Hangar schwebten.<br \/>\n &#8212; gleichzeitig, Quartier des Captains &#8212;<br \/>\nLeise Geigenmusik erf\u00fcllte den Raum. Magho genoss die ineinander verwobenen Akkorde. Eines musste man den Menschen lassen, ihre Musik war durchaus vielseitiger als die klingonischen Opern.<br \/>\n\/\/ Notiz an mich selbst, bei der Eroberung der Erde ein paar Musiker versklaven \/\/ dachte er halb-ernst w\u00e4hrend er eine Schale frisches Gagh zu sich nahm. Bedauernd stellte er dabei fest, dass er heute gar keine Zeit f\u00fcr seine Versuchskaninchen gehabt hatte. Er hatte den Tag vorm Kom-Bildschirm verbracht und die Details ihres Einsatzes bei Thassos gekl\u00e4rt.<br \/>\nMagho war nicht einmal dazu gekommen sich die kleine Trill zum Abendessen zu holen. Nicht dass er davon ausging sie damit weich zu kriegen, aber er mochte diesen unterschwelligen Anflug von Furcht hinter ihrem impulsiven Gehabe. Auch diese pelzige Kreatur faszinierte ihn wider Willen.<br \/>\nNun, vielleicht morgen wieder. Zufrieden stellte er die leere Gagh-Schale beiseite. F\u00fcr heute&#8230;.<br \/>\nBeep-Beep-Beep!, riss ihn ein Dringlichkeitsruf aus seinen Gedanken. Der Bildschirm zeigte ihm, dass der Anruf aus dem Zellentrakt kam.<br \/>\n&#8222;nugneqH!?&#8220;, fauchte er dem Anrufer entgegen.<br \/>\n[&#8222;Mein Kommandant, die Wachabl\u00f6sung hier. Die Wachen vor den Zellen der F\u00f6derationsgefangenen sind verschwunden, und die Zellen sind leer.&#8220;]<br \/>\n&#8222;Was!?&#8220;, fuhr er auf, beruhigte sich aber gleich wieder. Wohin sollten sie schon gehen. Sollten sie den Auslauf genie\u00dfen, er w\u00fcrde sie schon schnell genug wieder einfangen lassen.<br \/>\n&#8222;Welche Zelle?&#8220; verlangte er zu wissen.<br \/>\n[&#8222;Mein Kommandant, ich f\u00fcrchte alle Gefangenen sind geflohen!&#8220;]<br \/>\n&#8222;Die Marines auch?&#8220;<br \/>\n[&#8222;Alle Gefangenen!&#8220;]<br \/>\nHm. Magho \u00fcberlegte. Die Elitesoldaten waren nicht ungef\u00e4hrlich, wer wei\u00df was sie ihm kaputtmachen w\u00fcrden ehe sie wieder in Ketten lagen. Da sollte er vielleicht doch gleich jemanden losschicken.<br \/>\n&#8222;Gut, danke f\u00fcr die Meldung! Wie war doch noch ihr Name?&#8220;<br \/>\n[&#8222;Kap&#8217;tor, zweite Einheit, dritte Division, Dienstnummer 7342 Sir!&#8220;]<br \/>\n7 &#8230; 3 &#8230; 4 &#8230; 2 tippte Magho in sein Computerterminal und bet\u00e4tigte noch einige Tasten. Im Kom war ein scharfer Knall zu h\u00f6ren, dann nur noch Rauschen. Es war ein gutes Gef\u00fchl, jemanden f\u00fcr die Unf\u00e4higkeit seiner Crew b\u00fc\u00dfen zu lassen. Mit einigen weiteren Handgriffen sorgte er daf\u00fcr, dass die \u00dcberreste ins Weltall gebeamt w\u00fcden.<br \/>\nIn diesem Moment erreichte ihn ein weiterer Dringlichkeitsruf, diesmal von der Br\u00fccke. Mit scheinbar ruhiger Stimme nahm Magho ihn entgegen.<br \/>\n&#8222;Ja?&#8220;<br \/>\n[&#8222;Br\u00fccke hier, wir haben die Kontrolle \u00fcber Teile des Schiffes verloren. Anscheinend gab es in dem abgesperrten Korridor eine Havarie, die einen wichtigen Rechnerknoten besch\u00e4digt hat.&#8220;]<br \/>\n &#8212; Korridor nahe des Hangars &#8212;<br \/>\nSo weit so gut. Der erste Sprengsatz hatte durchschlagende Wirkung gezeigt. Laut Raka verloren die Klingonen damit die automatischen Kontrollen \u00fcber die Schiffssysteme. Jede Disruptorkanone, jede Antriebsspule musste somit von Hand eingestellt werden. Beim Hochfahren des Sekund\u00e4rsystems w\u00fcrden sie feststellen dass jemand einige wesentliche Verbindungskabel entfernt hatte.<br \/>\nIm zu erwartetenden Chaos w\u00fcrde das \u00d6ffnen des Hangartores hoffentlich nicht weiter auffallen. Raka sendete soeben eine Textnachricht an das Schiff, dass sie zusehen sollten dass sie weg kamen.<br \/>\nVom anderen Ende des Korridors klang das Fauchen von Disruptorsch\u00fcssen her\u00fcber. Charley und Shib hatten eine weitere Patrouille in die Falle gelockt und souver\u00e4n erledigt.<br \/>\n&#8222;Weiter&#8220;, dr\u00e4ngelte Emily, die unterdessen auf dem Deckplan die Route zu ihrem n\u00e4chsten Ziel ausgemacht hatte.<br \/>\n &#8212; auf der &#8222;Hol-X03&#8220; &#8212;<br \/>\nAuf Jack Millers Display blinkte eine Textnachricht auf. &#8222;Endlich!&#8220;, erleichtert schickte er das \u00d6ffnungskommando an das Hangartor. Langsam begannen die schweren Schotts sich zur Seite zu schieben.<br \/>\n&#8222;Besuch!&#8220;, rief die klingonische \u00c4rztin von hinten. Sie hatte durch die r\u00fcckw\u00e4rtigen Fenster hinausgeblickt, wo der Eingang zu sehen war durch den sie hereingekommen war. Dort war gerade ein Trupp Klingonen hereingest\u00fcrmt. Sie begannen mit ihren Handwaffen auf das Schiff zu feuern. Obwohl sie im Grunde nichts ausrichten konnten, klang es doch im Inneren des Schiffes recht bedrohlich, so dass die Kinder etwas furchtsam schauten.<br \/>\n&#8222;Keine Angst&#8220;, rief Fabi in Richtung der Stimmen. &#8222;Gleich sind wir hier weg. Uns kann nichts mehr passieren.&#8220;<br \/>\n&#8222;Das Tor k\u00f6nnte sich ruhig schneller \u00f6ffnen&#8220;, murmelte Jack neben ihm.<br \/>\nVon hinten war ein klingonischer Fluch zu h\u00f6ren. Kahli hatte bemerkt dass die Soldaten aufgeh\u00f6rt hatten zu feuern, und nun auf das Schiff zukamen. &#8222;Ich kann die T\u00fcr nicht verriegeln!&#8220;<br \/>\n\u00c4ngstlich schauten Kinder und Erwachsene zum Personenschott des kleinen Schiffs. Wenn die Klingonen da reinkamen, w\u00fcrde sie keiner von ihnen aufhalten k\u00f6nnen.<br \/>\nJack reagierte, indem er das Schiff in langsamen Vorw\u00e4rtsflug versetzte. Die Klingonen drau\u00dfen fingen an zu rennen, doch nat\u00fcrlich konnten sie nicht mit einem Raumschiff Schritt halten. Dummerweise sah der Spalt des sich \u00f6ffnenden Hangartores immer noch *sehr* schmal aus. Jack stoppte das Schiff als sie angekommen waren. Es hatte ihnen vielleicht f\u00fcnfzehn Sekunden verschafft.<br \/>\n&#8222;Sie sind gleich da!&#8220; rief Kahli. &#8222;Was nun!?&#8220;<br \/>\n&#8222;Einfach wieder zur\u00fcck?&#8220; schlug Fabi vor.<br \/>\n&#8222;Das ist so bl\u00f6d, das k\u00f6nnte klappen&#8220;, meinte Jack und lie\u00df das Schiff in flottem Schritttempo wieder r\u00fcckw\u00e4rts schweben. Die Klingonen hatten damit tats\u00e4chlich nicht gerechnet, machten auf dem Absatz kehrt und rannten wieder hinterher. Noch mal f\u00fcnfzehn Sekunden gewonnen.<br \/>\nSie waren fast wieder bei der T\u00fcr, als diese sich \u00f6ffnete und einen zweiten Trupp Klingonen einlie\u00df.<br \/>\n&#8222;Muss halt reichen&#8220; kommentierte Jack nihilistisch und fuhr den Impulsantrieb hoch. Wie aus der Pistole geschossen sauste das Experimentalschiff durch den Hangar auf das immer noch nur halb offene Tor zu. Es gab einen m\u00f6rderischen Knall als sie wie der Korken aus der Flasche schossen. Die \u00d6ffnung war wohl doch noch nicht gro\u00df genug gewesen. Fabi hoffte dass sie keine lebenswichtigen Teile dabei verloren hatten.<br \/>\n&#8222;Wie siehts aus?&#8220;, fragte der Franzose nerv\u00f6s.<br \/>\n&#8222;Wir sind drau\u00dfen&#8220;, kommentierte Jack. &#8222;Achthundert Meter Abstand.&#8220;<br \/>\n&#8222;Schie\u00dfen sie schon auf uns?&#8220;, Fabi senkte die Stimme um die Kinder nicht zu beunruhigen.<br \/>\n&#8222;Nein. Ich vermute die haben jetzt andere Probleme&#8230;&#8220;<br \/>\nSchnell lie\u00dfen sie das getarnte Schiff hinter sich zur\u00fcck. Nur das Transpondersignal verriet, dass die Hol noch irgendwo da drau\u00dfen war. Doch wie es schien war die Flucht gegl\u00fcckt. Schon wurde den ersten Kindern langweilig. Es war doch immer wieder erstaunlich, wie schnell Kinder so eine Situation abhaken und weitermachen konnten. Tulpi begann ein Lied mit ihnen zu singen.<br \/>\nFabi\u00e8n unterhielt sich mit Jack. Es war nicht ganz einfach, die Navigationskarte zu verstehen, da die Klingonen sowohl andere Koordinaten verwendeten als auch viele Sternsysteme anders bezeichneten. Nach einer Weile war es ihnen gelungen, das Thassos-System auszumachen und einen Kurs zu setzen.<br \/>\nDer Warpantrieb des Schiffes war nicht sehr leistungsf\u00e4hig, und so w\u00fcrden sie wohl einige Stunden unterwegs sein. Nun versuchten sie herauszufinden ob es eine Tarnvorrichtung gab, denn vielleicht war es nicht so schlau dort einfach reinzufliegen, besonders wenn weitere Klingonenschiffe in der Umgebung waren.<br \/>\nAllm\u00e4hlich gew\u00f6hnten sie sich an den Gedanken dass sie es tats\u00e4chlich geschafft hatten. Unglaublich, wenn man bedachte mit welchen Voraussetzungen sie diese Aktion begonnen hatten. Allen, Erwachsenen wie Kindern fiel allm\u00e4hlich die Anspannung von den Schultern und sie begannen m\u00fcde zu werden.<br \/>\n&#8222;Hupps, was ist.. oh!&#8220; kommentierte Jack da pl\u00f6tzlich.<br \/>\n&#8222;Was ist, was ist!?&#8220; schreckte Fabi auf.<br \/>\n&#8222;Die Hol hat sich enttarnt. Sieht nicht aus als ob es Absicht gewesen w\u00e4re&#8230;&#8220;<br \/>\nInzwischen waren sie zum Gl\u00fcck weit genug entfernt, dass sie sich keine Sorgen mehr machen mussten, es sei denn die Klingonen kriegten ihr Triebwerk wieder in den Griff und verfolgten sie. Danach sah es aber nicht aus.<br \/>\nEin Krater mit gezackten R\u00e4ndern in der H\u00fclle verriet den Grund des Auftauchens. Noch w\u00e4hrend das Gl\u00fchen des geborstenen Metalls allm\u00e4hlich verblasste, ersch\u00fctterte ein zweiter und dritter Explosionsblitz das Schiff. Die Positionslichter verloschen.<br \/>\nFabi\u00e8n dachte an Emily und Permin und die Marines. Hoffentlich hatten sie einen Plan, wie sie dort wegkommen sollten&#8230;<br \/>\n<\/RPG><br \/>\n<SUM> # Zeit: MD 07.2330 # Ort: Experimentalraumschiff &#8222;Hol-X03&#8220; &#8211; Die Gefangenen verlassen die Hol. Emily, Reka, Charley und Shib bleiben zur\u00fcck um zu sabotieren. Einige Minuten sp\u00e4ter beobachten die Fl\u00fcchtlinge Explosionen auf der Hol. <\/SUM><br \/>\n** submitted by Johannes a.k.a. Lt. Fabien LaGroille, auf der Flucht<br \/>\n-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=- Groups.io Links: You receive all messages sent to this group.<br \/>\nView\/Reply Online (#700): <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/700\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/700<\/a> Mute This Topic: <a href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/71647702\/2325319\">groups.io\/mt\/71647702\/2325319<\/a> Group Owner: <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\" >USS-Hephaistos+owner@groups.io<\/a> Unsubscribe: <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy<\/a>  [rpg-hephaistos@sf-germany.com] -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p># Zeit: MD 07.2330 # Ort: Experimentalraumschiff &#8222;Hol-X03&#8220; Ship zuckte mit den Schultern, \u201eIch sag doch \u2026 ich, mag die Kleine!\u201c Die T\u00fcr schloss sich. 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