{"id":5693,"date":"2020-03-22T15:39:44","date_gmt":"2020-03-22T14:39:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/?p=5693"},"modified":"2020-03-22T20:55:15","modified_gmt":"2020-03-22T19:55:15","slug":"uss-hephaistos-vulkanquest-in-der-heissen-phase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/uss-hephaistos-vulkanquest-in-der-heissen-phase\/","title":{"rendered":"[USS-Hephaistos] Vulkanquest in der hei\u00dfen Phase"},"content":{"rendered":"<p>Hallo zusammen,<br \/>\nCopo von Friddi und mir. Es geht weiter mit unserer Vulkang\u00f6ttin \ud83d\ude42<br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe, \u00a0Friddi &#038; Johannes<br \/>\n<RPG> Ort: Vulkangebirge Kerbas, Thassos IV, am Krater Zeit: MD 9.0930<br \/>\n<quote><br \/>\nLange Beine schwangen sich vom R\u00fccken des m\u00e4nnlichen Prix. Beine, die zu einem wohlproportionierten, weiblichen K\u00f6rper geh\u00f6rten. Die \u00dcberreste einer Tunika bedeckten nur noch Tallie, H\u00fcfte und Teile der Oberschenkel. Lange rote Haare fielen lockig \u00fcber den blo\u00dfen R\u00fccken und bedeckten die nicht mehr bl\u00e4uliche sondern nur irgendwie&#8230; golden leuchtende Haut. Trish t\u00e4tschelte die Wange des erstaunlich zutraulichen Drachenm\u00e4nnchen, griff in die \u00dcberreste ihrer Kleidung und holte etwas hervor, dass sie ihm vor die Nase hielt. Gierig streckte der Drache die Zunge danach aus und zog es in den Mund, schleckte der Rothaarigen die Hand ab. &#8222;Gut dass Sie da sind, Commodore &#8211; mir geht langsam das Amorita aus&#8220; Noch bevor sie antworten konnte, fl\u00fcsterte Dynatos Istorios Tragodistis atto Turena nur &#8222;D\u00e9ax ton prix&#8230;&#8220; und ging auf die Knie. Alle Kikonen taten es ihm gleich. Zuletzt auch Dak Arouraia atto Tyre. So etwas hatte es noch nie gegeben&#8230;<br \/>\n<\/quote><br \/>\nAuch Claudia blickte vollkommen fassunglos auf die halbnackte Trish. Sie kam sich vor wie in einem schlechten Holoroman. Warum mussten dabei die Frauen immer ihre Kleidung verlieren? Andererseits trug sie im Moment auch nicht sehr viel Kleidung. Trotzdem, was geschah hier? Die Kikonen blickten ehrf\u00fcrchtig zu dem m\u00e4nnlichen Prix und Trish, die tats\u00e4chlich mit dem goldenen Glanz etwas von einem \u00e4therischen Wesen hatte. Langsam machte Claudia Schritte auf Trish zu, dabei achtete sie immer auf das drachen\u00e4hnliche Tier. Dieses be\u00e4ugte sie sehr genau, doch offenbar entschied es sich, dass von der Frau keine Gefahr ausging. Vielleicht lag es aber auch daran, das Trish ihm beruhigend \u00fcber seinen langen Hals strich.<br \/>\n&#8222;Trish, was ist passiert?&#8220;<br \/>\n&#8222;Es war seltsam, doch ich sp\u00fcre eine Verbindung zu dem Tier. Irgendwie erinnert mich das alles an King Kong, haben sie die Holofilme dazu schon einmal gesehen?&#8220;<br \/>\nOh ja, Claudia hatte diese leider schon gesehen. Vielleicht war es genau das, was sie so sehr an einen schlechten Roman oder Film erinnerte. Das edle Tier, dass sich ausgerechnet immer eine Frau griff. Nicht einmal auf einem Planeten wie Thassos IV schien das anders zu sein. Obwohl hier die Frauen doch das Sagen hatten. Konnten nicht die M\u00e4nner hier mal die Sexsymbole sein? Warum mussten es immer die Frauen sein? Claudia entfuhr ein unwirscher Laut.<br \/>\nDie Technikerin der Hephaistos konnte nicht in die Gedanken der Commodore blicken. Also zog sie fragend die Brauen zusammen.<br \/>\nClaudia sah die Verwirrtheit der jungen Frau und wedelte mit der rechten Hand. &#8222;Nicht so wichtig. Nicht so wichtig. Doch k\u00f6nnen wir jetzt die Lava holen?&#8220;<br \/>\nDie Kikonen schauten sprachlos zu Claudia Ruthven. Wie konnte die Frau so respektlos mit der G\u00f6ttin der Drachen sprechen? Selbst Auroraia stand der Mund offen. Sie hatte ganz vergessen das sie eigentlich die ganze Aktion sabotieren oder behindern sollte. Die Prix hatten entschieden und die ganze Queste schien ihr nun unter einem g\u00f6ttlichen Schutz zu liegen. Doch niemand sollte es wagen, so mit der G\u00f6ttin zu sprechen. W\u00fctend erhob sich die Kikonin. Der Prix reagiert daraufhin \u00e4u\u00dferst ungehalten.<br \/>\nEin ohrenbet\u00e4ubendes Br\u00fcllen erklang. Alle Kikonen die noch knieten warfen sich zu Boden. Die Sternenflotten Offizere griffen nach ihren Phasern, nur um festzustellen, dass sie kikonische Speere dabei hatten. Claudia war die Ruhe im Sturm. Sie hatte so viel auf den Br\u00fccken von Sternenflottenschiffen erlebt, da war ein br\u00fcllender Drache unangenehm aber nichts was ihr die Sprache verschlug. &#8222;Halt die Klappe!&#8220; br\u00fcllte sie so laut sie konnte.<br \/>\nDoch der Drache dachte nicht daran aufzuh\u00f6ren. Er geb\u00e4rdete sich wie ein liebestolles M\u00e4nnchen. Wieder einmal konnte die m\u00e4nnliche Spezies mit nichts anderem denken als mit ihrem&#8230; Den Rest der Gedanken verwarf Claudia und blitzte Trish w\u00fctend an. Wenn sie schon die erlauchte G\u00f6ttin dieser Viecher war, dann sollte sie gef\u00e4lligst das neue Scho\u00dftier auch im Griff haben.<br \/>\nTrish sah den Blick der Commodore und zuckte entschuldigend mit den Schultern. Dann sprach sie beruhigend auf das Tier ein. Doch dieses wollte sich nicht beurhigen lassen. Es hatte die Kikonin als Gefahr erkoren. Mit seiner Pranke schlug es immer wieder nach der armen Frau, welche sich behende wegrollte, sobald die Pranke auf den Boden schlug.<br \/>\nAuroraia war in einer unangenehmen Lage. Ihr \u00dcberlebensinstinkt sagte ihr sich gegen das Tier zu wehren. Doch die Tiere waren heilig und es war \u00e4u\u00dferst schlecht ein M\u00e4nnchen zu t\u00f6ten. Dazu hatte die Sternenflotte bewie\u00dfen dass sie \u00fcber den Segen der G\u00f6ttin der Prix verf\u00fcgte. Wer h\u00e4tte gedacht, dass die G\u00f6ttin der Prix von einer Au\u00dfenwelt stammte. Vielleicht war dies komplett neue BEdeutung auf ihre Mythologie. In Auroraia wuchs ein Hunger. Ein Hunger nach dem Universum. Sie wollte Thassos IV verlassen k\u00f6nnen. Sie wollte noch mehr erleben was so wunderbar war wie dieser Augenblick. Ein verzweifeltes, ja schon fast irres Lachen entrang sich ihrer Kehle.<br \/>\n&#8222;Auch das noch&#8230;&#8220; Claudia blickte verzweifelt auf die Kikonin. Welche sich als \u00e4u\u00dferst geschickt erwies. Vielleicht lag es aber auch daran, das der Drache Instinktgesteuert war. M\u00e4nner, die waren einfach zu nichts f\u00e4hig. Endlich gelang es Trish den Drachen zu beruhigen. Sie fl\u00fcsterte ihm leise, s\u00fc\u00dfe Worte zu. Und tats\u00e4chlich wurde das Tier immer ruhiger. Schlie\u00dflich legte es sich auf den Boden und schnaubte nur noch vor sich hin. Dabei stie\u00df er immer wieder kleine Feuerw\u00f6lkchen aus. Dies f\u00fchrte dazu, dass m\u00f6glichst wenige der Questenden vor seinem Kopf sich aufhalten wollten.<br \/>\nAuroraia kam zu Trish. Sie beugte ihre Knie vor Trish. &#8222;D\u00e9ax ton prix Trish, ich bin schuldig geworden. Ich wollte gegen Sie und ihr Volk agieren. Vergebt mir meine Schuld und zeigt mir Eure Welt! Ich bin Eure Dienerin!&#8220; Verwirrt blickte Trish auf die Kikonin. Was bedeutete das alles? &#8222;\u00c4h&#8230;, &#8230;., wie?&#8220;<br \/>\nClaudia hingegen reagierte blitzschnell. &#8222;Erz\u00e4hlt uns alles!&#8220; erklang befehlsgewohnt ihre Stimme.<br \/>\nAuroraia blickte fragend zu Trish. Diese l\u00e4chelte verlegen und blickte zu Claudia Ruthven, welche leicht entnervt mit der Stirn runzelte. Dann hob sie ihre linke Hand und deutete auf Trish und dann auf die Kikonin. &#8222;Ja, erz\u00e4hlt uns alles!&#8220;<br \/>\nOrt: Thassos IV, Krater des Vulkanes Zeit: MD 9.1301<br \/>\nDie Geschichte war aufschlussreich gewesen. Claudia hatte nun einen sch\u00f6nen Trumpf in der Hand, auch wenn sie noch nicht genau absehen konnte wann und wo der beste Moment sein w\u00fcrde, um ihn auszuspielen. Ein Rest Zweifel blieb allerdings, ob Dak ihnen jetzt wirklich alles offenbart hatte, oder ob es sich nicht vielleicht um ein Man\u00f6ver mit doppeltem Boden handelte.<br \/>\nDer Prixdrache, dem das Geschnatter der kleinen Zweibeiner zu langweilig war, hatte unter Trish&#8217;s sanften H\u00e4nden die Augen geschlossen und war eingeschlafen. Auch die Herde der Prixk\u00fche, die nach wie vor in der N\u00e4he weidete, ignorierte die Gruppe inzwischen.<br \/>\nIm Kopf sortierte Claudia die erhaltenen Informationen. Die Prix. Der Vulkan. Die intrigante Prinkipax Crobyzes.<br \/>\n&#8222;Was meinen Sie, wie sollten wir weiter vorgehen?&#8220; wandte sie sich dann an Kataigida. Am Lagerfeuer gestern abend hatte sich das Gerangel um die F\u00fchrung endg\u00fcltig in Luft aufgel\u00f6st.<br \/>\n&#8222;Nun,&#8220; meinte die Ministerin, &#8222;als erstes sollten wir wohl tun wozu wir hergekommen sind, und die Lava einsammeln. Danach&#8230;&#8220; &#8211; vielsagend blickte sie zu Trish hin\u00fcber. Ein goldenes Glimmen schien in ihren Augen zu stehen.<br \/>\nClaudia wurmte es etwas, dass sie pl\u00f6tzlich einer h\u00f6heren Instanz unterstellt sein sollte. Vor allem, wenn diese h\u00f6here Instanz eine einfache Petty Officer der Sternenflotte sein sollte. Im Moment blieb aber nichts anderes \u00fcbrig, als das Spiel der Kikonen mitzuspielen, wollten sie sich nicht v\u00f6llig unm\u00f6glich machen.<br \/>\nSie r\u00fcsteten also zum Aufbruch. Viel gab es nicht zu packen, und so waren sie bald bereit, aus der Senke wieder zum &#8222;Geh\u00f6rnten Kopf&#8220; hinaufzusteigen, wo sie der Sage nach die Lava finden sollten.<br \/>\nTrish jedoch w\u00fcrde hier bleiben, hatten sie gemeinschaftlich beschlossen. Zum einen da es unter ihrer W\u00fcrde als G\u00f6ttin war, in H\u00f6hlen herumzukriechen, zum anderen auch weil der Prixdrache unruhig anfing zu knurren, als sie Anstalten machte sich zu entfernen.<br \/>\nNach kurzer Beratung bestimmten Kataigida und Claudia, dass Geary und der Dichter ebenfalls am Lagerfeuer bleiben w\u00fcrden. Tragodistis wirkte etwas geisesabwesend und war damit besch\u00e4ftigt Verse zusammenzuf\u00fcgen. &#8222;Sie halten hier die Stellung, ja?&#8220; ermahnte Claudia den CSO.<br \/>\n&#8222;Yes Ma&#8217;am&#8220; salutierte dieser ein klein wenig \u00fcbertrieben. Claudia sah es ihm nach, sie wusste dass er Probleme mit dem Sauerstoffgehalt der Luft hatte. Was sie daran erinnerte&#8230; &#8222;Passen Sie vor allem auf das Feuer auf, sie haben ja gestern abend geh\u00f6rt was auf der Insel passiert ist.&#8220;<br \/>\nSomit zogen sie zu f\u00fcnft los in Richtung des geh\u00f6rnten Kopfes. Sithon f\u00fchrte das Packtier mit den schweren Lavakesseln am Z\u00fcgel. In die H\u00f6hle hinein w\u00fcrden sie es nicht mitnehmen k\u00f6nnen. Die Kessel von Hand zu tragen versprach eine ordentliche Plackerei zu werden.<br \/>\nDak schien wild entschlossen sein, Reue zu zeigen indem sie besonders eifrig auf die Gruppe aufpasste. Es war teils witzig, teils etwas anstrengend ihr zuzusehen, wie sie von Fels zu Fels sprang und nach verborgenen Gefahren Ausschau hielt, bisher ohne etwas zu entdecken. Auf diese Weise n\u00e4herten sie sich allm\u00e4hlich dem markanten Felsen. Aus dieser Richtung sah er einem Kopf mit H\u00f6rnern sogar noch \u00e4hnlicher. War er von Wind und Wetter in diese Form gebracht worden, oder hatte ihn die Hand eines K\u00fcnstlers so geformt? Schwer zu sagen. Von Zeit zu Zeit wehte eine schweflige Windb\u00f6 vom Berg herab.<br \/>\nAls sie den Kopf erreicht hatten, blickten sich alle etwas ratlos um. Eigentlich hatte Claudia und auch der Rest der Mannschaft gehofft auf einen Lavateich zu sto\u00dfen, aus welchem man die Lava entnehmen kann. Doch dieser Kopf stierte in die Gegend und schien sie regelrecht zu verh\u00f6hnen. Tats\u00e4chlich erklang ein tiefes Lachen. Verwirrt blickte die Gruppe auf den Kopf. Das durfte doch jetzt nicht wahr sein. Ein Drache, der sich eine junge Frau griff, dazu waren diese Drachen dann auch noch so heilig, wie in Indien K\u00fche, eine heilige Quest, die \u00fcber den Ausgang der diplomatischen Gespr\u00e4ch entscheiden w\u00fcrde und nun auch noch ein Kopf aus Stein der sie auslachte? Am liebsten h\u00e4tte Claudia den Kopf einen Tritt gegeben. Doch wahrscheinlich w\u00fcrde sie sich dabei nur den Fu\u00df verstauchen. In diesem Moment erkannte Claudia das Lachen, es klang wie der CSO der Hephaistos. Diese verdammte Luft. Eigentlich w\u00fcnschte sie sich nun auch etwas von dieser Euphorie, vielleicht w\u00fcrde sie dann mit dem allen besser umgehen k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8222;Hier, hier dr\u00fcben!&#8220; erklang es aufgeregt hinter dem Stein hervor.<br \/>\nDie Gruppe umrundete den geh\u00f6rnten Kopf, immer noch von diesem leicht diabolischen Lachen verfolgt. Wurde es eigentlich durch das Echo so verzerrt? Dann erkannten sie Auroraia. Diese deutete mit ihrem Speer auf einen Eingang. Tats\u00e4chlich wirkte die H\u00f6hle wie der Mund des Kopfes. Zwei Stalagtiten sahen dabei auch noch aus wie Fangz\u00e4hne. Claudia Ruthven beschloss das dies so langsam zum schlimmsten Tag ihrer Karriere wurde. Mussten sie jetzt auch noch in einen Teufelskopf hinabsteigen? War dies der Weg in die H\u00f6lle? Zumindest kam es ihr so vor wie diese. &#8222;Wenn es denn sein muss!&#8220;<br \/>\nAuroraia merkte von dem Frust der Sternenflottenoffizieren nichts. Hatte sie noch zum Beginn der Quest alles daf\u00fcr getan ihrer Prinkipax zu gefallen, so war sie nun von einem heiligen Ernst ergriffen. Sie wollte alles tun um der G\u00f6ttin der Drachen Ehre zu bereiten. Deshalb musste man sie auch nicht lange bitten, sie bildete freiwililig die Vorhut.<br \/>\nSchon beim ersten Schritt in die H\u00f6hle stellte Claudia fest, dass es noch eine Spur W\u00e4rmer wurde. Hoffentlich war dies ein gutes Zeichen und sie n\u00e4herten sich der Lava. Sie wollte schon fragen ob jemand Licht machen kann. Doch da sprangen die eingebauten Leuchtmittel an den Speeren der Kikonen an. Wieder einmal blickte die Offizierin \u00fcberrascht auf die an sich rituell wirkenden Waffen. Es waren diese Momente, die deutlich machten, dass sie sich nicht auf einem antiken Planeten befanden, sondern dass sie es mit einer technologischen Kultur zu tun hatten.<br \/>\n&#8222;Hatten die urspr\u00fcnglichen Questenden auch schon solche Hilfsmittel?&#8220; stellte Claudia die Frage.<br \/>\n&#8222;Nein, bestimmt nicht. Doch mit diesen Speeren ehren wir die Einfachheit. Trotzdem m\u00fcssen wir nicht auf jeglichen Komfort verzichten, oder?&#8220; lautete die kikonische Antwort.<br \/>\nClaudia verzichtete auf einen Kommentar. Sie und Kataigida trugen zwischen sich ein schweres Metallgef\u00e4\u00df &#8211; einen der Lavakessel den sie dem Reittier abgenommen hatten. Sithon hatte sich vornehm zur\u00fcckgehalten als es ans Tragen ging. In der kikonischen Kultur war so eine Arbeit anscheinend Frauensache. Um sich keine unn\u00f6tige Bl\u00f6\u00dfe zu geben hatte Claudia auch Nikolai verschont. Somit bummelten die beiden M\u00e4nner hinter den schwitzenden Frauen her und betrachteten neugierig die Felsw\u00e4nde. Das geschulte Auge erkannte, wie die Gesteinsstrukturen sich allm\u00e4hlich von Vulkanit zu Plutonit ver\u00e4nderte. Kristallite glitzerten im Licht der Speere.<br \/>\nDer Weg wand sich in einer engen Spirale immer tiefer in den Berg hinab. Je weiter sie hinabstiegen umso W\u00e4rmer wurde es. Jetzt war die Commodore schon fast wieder froh, dass sie eher sp\u00e4rliche Kleidung trug. Vor ihnen konnte man so langsam einen r\u00f6tlichen Schimmer erkennen. Kamen sie nun endlich dem Ziel ihrer Reise n\u00e4her?<br \/>\nSchlie\u00dflich gab es eine letzte Gangbiegung, und dann ging es geradeaus zu einem Durchgang. Hier zeigte sich dass sie nicht die Ersten waren, die diesen Ort betraten- der steinerne Bogen war links und rechts mit der B\u00fcste eines Drachenkopfes geschm\u00fcckt. Bei genauem Hinsehen erkannte man eine verbl\u00fcffende \u00c4hnlichkeit der beiden B\u00fcsten mit dem lebendigen Exemplar, das sie am Lagerfeuer zur\u00fcckgelassen hatten.<br \/>\nVorsichtig gingen sie weiter. Als sie durch den Durchgang traten, war es, als ob sie gegen eine gl\u00fchende Wand gelaufen w\u00e4ren, so \u00fcbergangslos schlug ihnen Hitze entgegen. Sie betraten einen schmalen Felsbalkon, nein &#8211; eine Felsgalerie. Arouraia stand schon vorne an der Kante und schaute hinab.<br \/>\nClaudia und Kataigida setzten den Lavakessel ab und traten zu ihr. Da war sie &#8211; kochende, gl\u00fchende Lava, die sich als tr\u00e4ger Strom vorbeiw\u00e4lzte. Es war tats\u00e4chlich noch hei\u00dfer, wenn man in die leuchtende Masse hineinsah.<br \/>\nEinen Moment schwiegen alle und betrachteten das Inferno. H\u00e4tte Arouraia noch Hintergedanken gehabt, jetzt h\u00e4tte sie ohne weiteres jemanden hinunterschubsen k\u00f6nnen. Doch auch sie war vom Augenblick ergriffen.<br \/>\nDer wortkarge Sithon brach schlie\u00dflich das Schweigen. &#8222;Warm hier. Lasst uns weitermachen.&#8220;<br \/>\nClaudia war dem Kikonen einen w\u00fctenden Blick zu. Doch dieser Griff nach dem Kessel und blickte Nikolaj abwartend an. Dieser nahm das andere Ende der Kette in die Hand. Diese war unter dem Henkel des Kessels durchgezogen worden. Mit der Kette w\u00fcrden sie nun den Kessel in die Lava hinablassen. Die beiden M\u00e4nner wuchteten den Kessel \u00fcber die Kante. Es waren vielleicht vier bis f\u00fcnf Meter die sie von der Lava trennten. Besorgt blickte die Commodore auf die Kette. W\u00fcrden sich die M\u00e4nner nicht die H\u00e4nde an dem Metall verbrennen?<br \/>\nKataigida schien die Sorge der Offizierin zu erraten. &#8222;Keine Sorge, dieses Metall wurde extra f\u00fcr diese Art von Arbeit entwickelt. Es hat eine \u00e4u\u00dferst schlechte w\u00e4rmeleitenden Eigenschaft. Dadurch wird es die H\u00e4nde der M\u00e4nner nicht verbrennen!&#8220;<br \/>\nDann trat Auroraia an den Deckel des Kessels heran. Diesen hatten sie abgenommen bevor sie den Kessel Richtung Lava herabgelassen hatten. Die Kikonin drehte den Deckel herum, ging auf die Knie und hob in Claudia entgegen. &#8222;Sie sind die Drachenschwester, die Ehre geb\u00fchrt Ihnen, Siteria Deax ton Prix.&#8220;<br \/>\nUnd schon wieder ein neuer Titel. Claudia runzelte die Stirn. Es wurde ihr so langsam einfach zu viel. Sie betrachte den Deckel und war erstaunt. Offenbar verf\u00fcgt dieser \u00fcber eine technologische Komponenten. Das Bedienfeld war dem Interface der Sternenflotte gar nicht so un\u00e4hnlich. Sie tippte zweimal auf ein Feld und h\u00f6rte ein Summen. Verwirrt blickte sie nach unten. Kataigida trat zu Claudia und zeigte ihr, welche Felder sie nun bedienen musste. Das Summen verst\u00e4rkte sich. Der Unterboden des Kessels \u00f6ffnete sich und ein Transporterstrahl zog einen gro\u00dfen Haufen fl\u00fcssige Lava zum Kessel hinauf. Die M\u00e4nner begannen zu schwitzen. Das zus\u00e4tzliche Gewichte machte sich jetzt schon bemerkbar. Auch begann die Kette r\u00f6tlich zu schimmern. Nikolaj biss die Z\u00e4hne zusammen.<br \/>\n&#8222;Sagten sie nicht, dass das Metall eine schlechte W\u00e4rmeleitende Eigenschaft hat?&#8220;<br \/>\n&#8222;Hat es doch auch.&#8220; lautete Kataigidas knappe Antwort. Sie nickte anerkennend. Die Lava war mittlerweile im Kessel und dieser hatte seinen Unterboden wieder geschlossen. Nun mussten die beiden M\u00e4nner den Kessel an der Kette hochziehen.<br \/>\n&#8222;Das Metall wird nicht hei\u00dfer als 45 Grad.&#8220;<br \/>\n&#8222;Das bedeutet aber, dass die M\u00e4nner sich Brandwunden holen werden!&#8220; Claudia blickte besorgt zu Nikolaj, der tapfer weiter an der Kette zog obwohl er deutliche Schmerzen hatte. Bei dem Kikonen war davon nichts zu sp\u00fcren.<br \/>\nAuroraia reagiete als erste. &#8222;Der Brotero Deax ton Prix Trish verbrennt sich die Haut, dies d\u00fcrfen wir nicht zulassen, wir beleidigen damit die G\u00f6ttin!&#8220; Sie nahm Nikolaj die Kette aus der Hand und half Sithon den Kessel hochzuwuchten. Offenbar hatten die Kikonen eine gr\u00f6\u00dfere Toleranz gegen\u00fcber Hitze als Menschen, stellte nun Claudia fest. Was bei einem Planeten wie Thassos IV durchaus Sinn ergab.<br \/>\nEndlich stand der dampfende Kessel auf dem Boden. Claudia durfte den Deckel auf den Kessel setzen. Ein Kraftfeld umh\u00fcllte den Kessel. Dann wurden Stangen am Kessel befestigt. In diesem Moment erklang wieder ein ohrenbet\u00e4ubendens Br\u00fcllen. Dieses Mal aus den K\u00f6pfen der Drachen in der H\u00f6hle. Eine Stimme verk\u00fcndete etwas, doch Claudia verstand es nicht und der Universal\u00fcbersetzer konnte es nicht \u00fcbertragen.<br \/>\nKataigida \u00fcbersetzte es f\u00fcr ihre G\u00e4ste. &#8222;Die Stimme sagte, das heilige Feuer ist entnommen, die G\u00f6ttin ist erschienen, das vierte Zeitalter beginnt!&#8220; Man sp\u00fcrte der Kikonin die Ergriffenheit an. W\u00e4hrenddessen fragte sich Claudia was das alles zu bedeuten hatten.<br \/>\nSchlie\u00dflich machten sie sich an die Arbeit, den nun doppelt so schweren Kessel den Gang hinauf zu bef\u00f6rdern.<br \/>\n # Zeit: MD 09.1000 # Ort: USS Cassandra, Deck 4 Krankenstation<br \/>\n&#8222;Aaah..&#8220; wohlig strich sich Fabi\u00e8n \u00fcber seinen Bauch. Nach zehn Tagen klingonischer Gef\u00e4ngnisdi\u00e4t war das Standardreplikatorfr\u00fchst\u00fcck No. 2 das k\u00f6stlichste, was er jemals zu sich genommen hatte. Brot und K\u00e4se, frisches Obst (aus dem Replikator), ein hei\u00dfer Kaffee&#8230; was wollte man mehr. Gut, die Arzthelferin hatte zwischenzeitlich etwas angenervt geklungen. Blind zu essen, war viel schwieriger als man meinen sollte. Er hatte sie bestimmt ein halbes Dutzend mal um Hilfe bitten m\u00fcssen.<br \/>\nNun, ausgeschlafen und satt, sah der Franzose schon wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Das mit dem nichts mehr sehen war allerdings schon ein kleiner Abstrich dabei. Er wusste dass die Medizin in dieser Hinsicht erstaunliches leisten konnte, aber auch dass Wunder nach wie vor nicht m\u00f6glich waren.<br \/>\n&#8222;Entschuldigung&#8220;, fragte er darum die Arzthelferin ein weiteres Mal. Er konnte nat\u00fcrlich nicht sehen wie sie die Augen verdrehte. &#8222;Gibt es schon irgendwelche Erkenntnisse \u00fcber mein .. \u00e4h &#8230; Problem?&#8220;<br \/>\nDas milderte die Stimmung etwas. &#8222;Leider nein&#8220;, antwortete sie bedauernd. &#8222;Wir haben gestern Abend aber auch nur erstmal einen kurzen Scan gemacht. Es war aber schon ziemlich sp\u00e4t, und nachdem klar war dass Sie stabil sind, wurde erstmal Nachtruhe angeordnet. Die Kommandantin hat entschieden, dass die klingonische \u00c4rztin aus ihrer Begleitung heute hier &#8230; oh&#8220;<br \/>\nFabi h\u00f6rte die T\u00fcr zischen, anscheinend der Grund warum die Frau sich unterbrochen hatte. Jemand kam herein. Als sie sprach, erkannte er die klingonische \u00c4rztin, Kahli.<br \/>\n&#8222;Guten Tag&#8220;, gr\u00fc\u00dfte sie h\u00f6flich. &#8222;Ist Dr. Pennycod schon hier?&#8220;<br \/>\n&#8222;Nein&#8220;, erwiderte die Arzthelferin k\u00fchl. &#8222;Bitte warten sie hier an der T\u00fcr.&#8220; Es war deutlich zu h\u00f6ren dass sie erhebliche Vorbehalte gegen die Anwesenheit einer feindlichen Gefangenen in ihrer Krankenstation hatte.<br \/>\n&#8222;Gut&#8220;, entgegnete Kahli sanftm\u00fctig.<br \/>\nGroille sp\u00fcrte wie sich die Arzthelferin wieder zu ihm wandte. &#8222;Ja, also, die Kommandantin hat angeordnet dass diese .. Person uns helfen soll aus den Sensorwerten schlau zu werden. Besser als wenn wir tagelang r\u00e4tseln was da mit Ihnen gemacht wurde.&#8220;<br \/>\nKahli erg\u00e4nzte: &#8222;Ich war an dem Experiment nicht selbst beteiligt. Aber ich habe eine ungef\u00e4hre Vorstellung was man Ihnen verabreicht hat und wie es wirkt.&#8220;<br \/>\n&#8222;Fassen Sie blo\u00df nichts an.&#8220;<br \/>\n # Zeit: MD 09.1500 # Ort: USS Cassandra, Deck 4 Krankenstation<br \/>\nNachdem der Doktor dann aufgetaucht war, war die Zeit wie im Flug vergangen. Nach einigen Hinweisen der Klingonin hatte er einige spezielle Tests gemacht. W\u00e4hrend die Auswertung lief, hatte er nach Emily gesehen, die sich noch gesund schlief. Zwischendurch hatte er mit Kahli gefachsimpelt. Es hatten sich diverse Meinungsverschiedenheiten zwischen der einschl\u00e4gigen Literatur der menschlichen und der klingonischen Medizin ergeben, die teils lautstark ausdiskutiert werden mussten.<br \/>\nFabi\u00e8n war bei einem Nachmittagssnack, als Pennycod wieder hereinkam. &#8222;Lassen Sie es sich schmecken&#8220;, meinte der Arzt zur Begr\u00fc\u00dfung.<br \/>\n&#8222;Danke&#8220;, entgegnete LaGroille. &#8222;Und, Erkentnisse?&#8220;<br \/>\n&#8222;Hm.&#8220; Pennycod setzte sich aufs Fu\u00dfende seiner Behandlungsliege. &#8222;Also.. die gute Nachricht ist&#8230; wir haben rausgekriegt was sie ihnen verabreicht haben. Es ist anscheinend ein Neurostimulanz basierend auf RNA-Fragmenten, die sich an verschiedenen Funktionsbereichen des Sehsystems anlagern und dort zur Neubildung von Sensorzellen f\u00fchren. Anscheinend mit dem Ziel, Ihnen einen hochempfindlichen Infrarotsinn zu verpassen. Es ist ein sehr interessanter Wirkmechanismus basierend auf Llamar-Mayer-Proteinen, die mit einer speziellen Markersequenz &#8230; \u00e4hm..&#8220;<br \/>\nAnscheinend hatte er gesehen wie Fabiens Augen glasig wurden, denn er f\u00fchrte den Satz nicht zu Ende.<br \/>\n&#8222;Jedenfalls, anscheinend gibt es da in den Datenbanken der Klingonen verschiedene Ungenauigkeiten bez\u00fcglich der menschlichen Biologie, so dass das ganze gr\u00fcndlich in die Hose gegangen ist. Prinzipiell hat sich da etwas in ihrer Netzhaut entwickelt, aber wir wissen noch nicht so genau was es ist. Man kann Sie insofern begl\u00fcckw\u00fcnschen, dass sie der erste Patient sind der \u00fcberlebt hat&#8230;&#8220;<br \/>\n&#8222;Okay..&#8220; meinte Fabi\u00e8n. &#8222;K\u00f6nnen Sie den etwas dagegen tun?&#8220;<br \/>\n&#8222;Tja,&#8220; meinte der Arzt in einer Art die LaGroille \u00fcberhaupt nicht gefiel. &#8222;Ganz kurz gesagt, leider nicht.&#8220;<br \/>\nFabi bemerkte wie es ihn hei\u00df und kalt \u00fcberlief.<br \/>\n&#8222;Aber..&#8220; &#8211; &#8222;Ja??&#8220; &#8211; &#8222;ich denke das Problem ist eher die generell erh\u00f6hte Leistungsf\u00e4higkeit ihrer Sehzellen und des Sehnervs. Die Signale kommen in einer Intensit\u00e4t, die ihr Gehirn einfach nicht verarbeiten kann. Deswegen hat ihr Sehzentrum irgendwann einfach abgeschaltet und deswegen sehen Sie nichts mehr.&#8220;<br \/>\nFabi nickte. Der Arzt merkte dass er zum Punkt kommen sollte.<br \/>\n&#8222;Mit einem Neuralmanipulator k\u00f6nnte man Ihre Sehnerven drosseln und damit wieder normale Verh\u00e4ltnisse herstellen. Ich denke, dass ihr Sehsinn dann zur\u00fcckkehren m\u00fcsste. Wobei ich nicht sagen kann wie die neuen Sensorzellen sich auswirken.&#8220;<br \/>\n&#8222;Hm okay, ich bin daf\u00fcr?&#8220; meinte Fabi etwas z\u00f6gernd.<br \/>\n&#8222;Das Problem ist nur, so ein Ger\u00e4t haben wir hier nicht an Bord. Die Cassandra ist ein kleines Schiff und diese Krankenstation ist leider nur ein besseres Feldlazarett. Sie werden sich also gedulden m\u00fcssen bis man Sie anderswo richtig behandeln kann.&#8220;<br \/>\n<\/RPG><br \/>\n<SUM><br \/>\n# Ort: Thassos IV, Krater des Vulkanes # Zeit: MD 9.1301 Angesichts der G\u00f6ttin gesteht Dak Arouraia alles und wechselt die Seite. Ein Teil des Teams zieht los, um die Lava zu besorgen, womit sie schlie\u00dflich Erfolg haben.<br \/>\n # Zeit: MD 09.1500 # Ort: USS Cassandra, Deck 4 Krankenstation Fabi wird auf der Cassandra untersucht und der Grund seiner Blindheit festgestellt. Es liegt an einer \u00dcbersensitiv\u00e4t von Netzhaut und Sehnerven, die behandelbar ist &#8211; jedoch nicht mit den auf der Cassandra vorhandenen Ger\u00e4ten.# <\/SUM><br \/>\n**submitted by Johannes &#038; Friedemann<br \/>\n -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=- Groups.io Links: You receive all messages sent to this group.<br \/>\nView\/Reply Online (#709): <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/709\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/709<\/a> Mute This Topic: <a href=\"https:\/\/groups.io\/mt\/72467710\/2325319\">groups.io\/mt\/72467710\/2325319<\/a> Group Owner: <a href=\"mailto:USS-Hephaistos+owner@groups.io\" >USS-Hephaistos+owner@groups.io<\/a> Unsubscribe: <a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy\">groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/leave\/4773858\/302900500\/xyzzy<\/a>  [rpg-hephaistos@sf-germany.com] -=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen, Copo von Friddi und mir. Es geht weiter mit unserer Vulkang\u00f6ttin \ud83d\ude42 Viele Gr\u00fc\u00dfe, \u00a0Friddi &#038; Johannes Ort: Vulkangebirge Kerbas, Thassos IV, am Krater Zeit: MD 9.0930 Lange Beine schwangen sich vom R\u00fccken des m\u00e4nnlichen Prix. Beine, die zu einem wohlproportionierten, weiblichen K\u00f6rper geh\u00f6rten. 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