{"id":5781,"date":"2020-05-27T12:19:35","date_gmt":"2020-05-27T10:19:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bekenntnisse-und-gestaendnisse\/"},"modified":"2020-05-27T12:19:35","modified_gmt":"2020-05-27T10:19:35","slug":"bekenntnisse-und-gestaendnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bekenntnisse-und-gestaendnisse\/","title":{"rendered":"Bekenntnisse und Gest\u00e4ndnisse"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>Hallo!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ich habe den Plot mit den Kikonen weitergef&uuml;hrt.<\/div>\n<div>Und die Idee aufgegriffen, dass die Delegation der Kikonen jetzt an Bord eingeladen wird.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Tabitha und ihre Leute geh&ouml;ren hier nicht noch nicht dazu, da es sich ja um die offizielle Gesandtschaft handelt. Tabithas Besuch m&uuml;sste also ein anderes Mal abgehandelt werden.<\/div>\n<div>Wohin die Kikonen gef&uuml;hrt werden, ob sie eine komplette F&uuml;hrung durch das Schiff bekommen, ob es nur in einen Konferenzraum geht, oder ob sie in den &#8218;Topf voll Gold&#8216; auf dem Holodeck eingeladen werden, ist noch v&ouml;llig offen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Hat jemand Lust, sowas mit mir als CoPo zu schreiben?<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 10.1140<\/div>\n<div># Ort: Thyene (Thassos IV), Myzen, Palast Myzia, Wohnung von Arsinoe<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun hatte ihrerseits bemerkt, dass irgendetwas vorgefallen war. Der Captain hatte sich kurz mit Arsinoe besprochen und dann verabschiedet um zur&uuml;ck an Bord zu gehen. Die anderen f&ouml;derierten G&auml;ste hatten es ihm gleich getan. Nur sie blieb noch, weil Arsinoe ihr noch etwas zeigen wollte, wie diese gesagt hatte.<\/div>\n<div>Jetsun musste sich eingestehen, dass es ihr hier auf der Oberfl&auml;che des Planeten Thyene gut gefiel. Sie bekam Anerkennung und durfte dabei so sein wie sie mochte. Ihr Kleid gefiel ihr gut, was nicht direkt daran lag, dass es viel nackte Haut und sogar ihre Br&uuml;ste zeigte. Es war vielmehr das Gef&uuml;hl, kaum gesellschaftlichen Zw&auml;ngen zu unterliegen, was wohl sicher eine Illusion war. M&ouml;glicherweise war es sogar einfach nur die Tatsache, dass sie sich in einer Position wiederfand, die ihr geradezu immense gesellschaftliche Annehmlichkeiten brachte. Aber alle hier waren ausgesprochen zuvorkommend und freundlich und Arsinoe war so lieb, dass sie die Kikonin als ihre Freundin betrachtete.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Nachdem sie beide sich dann von der Prinkipax verabschiedet hatten nahm Arsinoe Jetsuns Hand und f&uuml;hrte sie aus dem Palastgarten heraus.<\/div>\n<div>&#8222;Was willst Du mich zeigen?&#8220; fragte Jetsun, bem&uuml;ht, sich ein wenig in der kikonischen Sprache zu verst&auml;ndigen, was ihr allerdings noch reichlich schwer fiel. Sie kam sich vor wie eine Erstkl&auml;sslerin, wollte aber nach M&ouml;glichkeit nicht immer auf den Universal&uuml;bersetzer angewiesen sein.<\/div>\n<div>Arsinoe lachte leise auf und versuchte dann ihrerseits auf F&ouml;derationsstandard, wobei ihr die Sprache &auml;hnliche Probleme bereitete.<\/div>\n<div>&#8222;Nicht zeigen. Oder doch. Aber komm. Ich f&uuml;hre Dich.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Kikonin f&uuml;hrte die Bhutanerin dann durch ein bewachtes (und gesichertes) Tor hindurch in einen benachbarten Garten und dort einen schmalen Plattenweg an mehreren Teichen vorbei zu einer Terrasse vor einem sch&ouml;nen, offen gebauten Haus. Dieses erinnerte Jetsun wie alle Geb&auml;ude hier stark an eine Mischung aus griechisch-&auml;gyptischen Bauwerken. Vielleicht h&auml;tte so das Brucheion ausgesehen, der Palastbezirk im ptolem&auml;ischen Alexandria aus der Zeit von K&ouml;nigin Kleopatra. Am auff&auml;lligsten war, dass es wie &uuml;blich keine Glasscheiben in den Fensterh&ouml;hlen gab. Nur d&uuml;nne Vorh&auml;nge, die in der leichten Brise wehten. &Uuml;berhaupt war hier alles eine Nummer schlichter als im Palast nebenan.<\/div>\n<div>Zwei Dienerinnen in hauchd&uuml;nnen Gew&auml;ndern erwarteten sie und verbeugten sich erwartungsvoll. Jetsun erwiderte die Verbeugung, was ein leises Kichern hervorrief, hielt sich dann aber zur&uuml;ck, weil sie nicht wusste, was nun von ihr erwartet wurde.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Arsinoe l&auml;chelte ein wenig und sagte mittels Translator: &#8222;Ich f&uuml;hle mich ein wenig&#8230; nicht so ganz wohl. Am liebsten w&uuml;rde ich jetzt gern ein Bad nehmen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Oh.&#8220; machte Jetsun, etwas entt&auml;uscht. Wollte Arsinoe ihr nicht etwas zeigen?<\/div>\n<div>&#8222;Dann will ich Dich nicht st&ouml;ren. Bitte entschuldige, ich ziehe mich dann zur&uuml;ck.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Nein, nein!&#8220; Arsinoe hob beide H&auml;nde. &#8222;Nein. Bitte nicht.<\/div>\n<div>Ich wollte Dich einladen zusammen mit mir zu baden.&#8220; Und sie machte eine einladende Geste zu dem gro&szlig;en Pool vor der Hauptterrasse, in dem einige Bl&uuml;ten schwammen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Oh&#8230;&#8220; machte Jetsun wieder. Dann nickte sie langsam.<\/div>\n<div>Ein Bad hatte sie auf dieser Welt schon erlebt. Vor der Queste. Das war eine Art rituelle Reinigung gewesen. Dies hier war dagegen wohl eher Entspannung. Kurz sah sie an sich herunter. Ein gro&szlig;er Unterschied w&auml;re es auch nicht, da dieses Kleid an Stoff kaum noch zu unterbieten w&auml;re.<\/div>\n<div>&#8222;Es w&auml;re mir eine Freude!&#8220; sagte sie und erntete damit ein breites L&auml;cheln.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die zwei Dienerinnen halfen den beiden Frauen dann beim Auskleiden und wuschen ihnen dann die Farben von der Haut ehe sie sie dann alleine lie&szlig;en. Jetsun fragte sich, was man wohl mit dem Goldstaub machte, den sie zuvor auf ihrem Dekollet&eacute; gehabt hatte. Schminke war ja eine Sache, aber die kleinen Steinchen auf Arsinoes Schl&auml;fen und eben der, wie sie glaubte, echte Goldstaub, das w&uuml;rde man doch sicher nicht einfach fortwerfen. Aber die Kikonen wussten sicher, was sie taten.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Nackt und vollkommen sauber stiegen die beiden dann ins Wasser. Dieses war herrlich warm, beinahe hei&szlig;. Arsinoe f&uuml;hrte Jetsun zu einem Platz, wo sich unter der Wasseroberfl&auml;che eine Art Sitz befand. Am Ufer stand ein R&auml;uchergef&auml;&szlig; in dem angenehm riechend und irgendwie anregend wirkende Kr&auml;uter verbrannt wurden.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ist das nicht sch&ouml;n?&#8220; fragte Arsinoe und schloss ihre Augen. Der Universal&uuml;bersetzer, den Jetsun neben sich ans Ufer gelegt hatte, konnte die Stimmung der Kikonin nicht &uuml;bersetzen, doch die Klangfarbe von Arsinoes Stimme hatte einen etwas anderen Ton bekommen.<\/div>\n<div>&#8222;Hier verbringe ich gern etwas Zeit nach dem Dienst oder nach anstrengenden Feiern. Wie gef&auml;llt es Dir?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Es ist wundervoll.&#8220; best&auml;tigte Jetsun. &#8222;Aber ich glaube, es macht vor allem Freude, wenn man nicht alleine hier ist, nicht wahr? Hast Du viel Besuch?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Nein,&#8220; gab Arsinoe zu, &#8222;meine T&auml;tigkeit als Medizinerin ist nicht so hoch angesehen und meine Position als Prinkipaxillis&#8230; nun, es bem&uuml;hen sich laufend Leute, meine Bekanntschaft zu machen. Ich mag das nicht. Du bist eine wundervolle Ausnahme. Du bist nicht von hier und versuchst nicht, meine Position auszunutzen um deine eigene aufzuwerten. Du bist einfach nur Du. Das finde ich so sch&ouml;n. Dich finde ich so sch&ouml;n!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun schluckte leicht. Hatte der Translator das richtig &uuml;bersetzt? Aber Arsinoes Stimme klang danach und ihr Blick, den sie ihr jetzt zuwarf ebenfalls.<\/div>\n<div>In diesem Augenbick erfasste sie auch, was das f&uuml;r ein Geruch war, der von dem R&auml;uchergef&auml;&szlig; ausging. Es erinnerte sie an ein &auml;hnliches R&auml;ucherwerk, was man in ihrer Heimat im Tempel benutzt hatte, damals, bei ihrer Hochzeit. Iriswurzel. Dazu etwas wie Perubalsamharz oder Tolubalsamharz. Eine Mischung, die anregend, inspirierend und auch etwas aphrodisierend wirkte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Wollte Arsinoe sie etwa verf&uuml;hren? Jetsun hatte inzwischen ganz stark diesen Verdacht. Sie glaubte aber auch, dass die junge Kikonin keine Hintergedanken dabei hatte. Nacktheit war hier ja kein Tabu. Vielleicht waren sexuelle Abenteuer ebenfalls keine. Und wenn Arsinoe bislang furchtbar vorsichtig im Umgang mit sogenannten Freunden sein musste, dann konnte es durchaus sein, dass eine Au&szlig;enweltlerin wie sie geradezu katalysierend auf sie wirkte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Nur&#8230; wie sollte sie damit umgehen?<\/div>\n<div>Durfte sie das? Sollte sie es? Wollte sie?<\/div>\n<div>Die Antwort war einfach: Ja. Wollte sie. Gerne!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Also erwiderte Jetsun das L&auml;cheln, streckte eine Hand aus und strich der Kikonin sanft &uuml;ber deren Oberarm, was bei Arsinoe eine G&auml;nsehaut ausl&ouml;ste. Sekunden sp&auml;ter lagen beide Frauen einander in den Armen und gaben sich ganz ihren Gef&uuml;hlen hin.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 10.1815<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos \/ Quartier Jetsun<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;QUOTE&gt;<\/div>\n<div>&#8222;Und was ist mit dir, was hast du in meiner Abwesenheit getan?&#8220; fragte Jetsun dann und versuchte sich selbst damit auch auf andere Gedanken zu bringen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich? Oh nicht viel. Es gibt ja nichts zu tun f&uuml;r mich hier. Zumindest vermittelt man mir immer wieder diesen Eindruck. Die Dinge die ich tun k&ouml;nnte darf ich nicht wegen Sicherheitsbedenken. Das ist alles ziemlich frustrierend gerade.&#8220; platzte es aus Ileytis raus.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei&szlig;, das tut mir leid. Aber du hast doch sicher nicht die ganze Zeit damit zugebracht das Quartier umzur&auml;umen?&#8220; hakte Jetsun nach.<\/div>\n<div>&lt;\/QUOTE&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ileytis grinste nun breit und drehte sich auf die Seite um Jetsun besser anschauen zu k&ouml;nnen.<\/div>\n<div>&#8222;Nein, habe ich nicht. Ich habe&#8230; sagen wir&#8230; Selbststudien betrieben. Zum Beispiel in der Astrometrie. Wei&szlig;t Du, es war ern&uuml;chternd, keinerlei Anzeichen meines Systems zu finden. Dabei habt ihr hier in eurer Datenbank wirklich eine ganze Menge der Systeme dieser Galaxis erfasst. Und ich wei&szlig;, dass das Sulvy-System nicht gerade in einem Randgebiet lag.<\/div>\n<div>Ich hatte dann die Idee, nach anderen mir bekannten Systemen zu suchen und habe ebenfalls nicht den kleinsten Hinweis finden k&ouml;nnen. Nichts. Gar nichts. Du kannst Dir vorstellen, wie frustrierend das war.&#8220; Und sie strich mit ihren zarten Fingern &uuml;ber Jetsuns Wange.<\/div>\n<div>&#8222;Doch dann hatte ich eine ungew&ouml;hnliche Idee. Ich hatte Dir ja erz&auml;hlt, dass unsere Ursprungswelt, Tiamur, nicht in der &#8218;Insel&#8216;, sondern in der Nachbargalaxis lag. Also habe ich nach dem Tiamur-System gesucht. Das war im Grunde ein zweckloses Unterfangen, denn den Planeten gibt es nicht mehr. Aber dennoch wurde ich f&uuml;ndig. Es gab mehrere Systeme, die in Frage k&auml;men. Nur ungef&auml;hr, weil ja Tiamur selber nicht mehr existierte. Aber immerhin. Das bedeutet n&auml;mlich, dass all die Systeme nach denen ich zuvor gesucht haben nicht in dieser Galaxie liegen sondern in der Galaxis, die wir Liduuri die Insel nennen und ihr Andromeda.&#8220;<\/div>\n<div>Sie seufzte. &#8222;Ich war so dumm. H&auml;tte ich die Symmetrie dieser Galaxis n&auml;her angeschaut, h&auml;tte ich gleich darauf kommen m&uuml;ssen.<\/div>\n<div>Ich bin also weiter von zuhause entfernt als ich dachte.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Oh&#8230;&#8220; machte Jetsun, etwas was sie immer tat, wenn sie nicht so recht, was sie sagen sollte.<\/div>\n<div>&#8222;Das ist leider weit au&szlig;erhalb unserer Reichweite.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja.&#8220; Ileytis l&auml;chelte leicht s&auml;uerlich.<\/div>\n<div>&#8222;Meine Heimreise wird sich wohl noch um einige Zeit verz&ouml;gern.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Einige Zeit ist gut!&#8220; Jetsun richtete sich auf, was Ileytis zum Anlass nahm, sich auf den R&uuml;cken zu rollen. &#8222;Kein Schiff ist in der Lage, die Entfernung nach Andromeda zu &uuml;berwinden. Bei weitem nicht. Das k&ouml;nnen nicht einmal die Borg. Ganz davon abgesehen, dass es auch viel zu lange dauern w&uuml;rde.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei&szlig;!&#8220; best&auml;tigte Ileytis. &#8222;Glaub mir, das wei&szlig; ich. Es ist auch rein akademisch. Das ganze muss auch sehr lange her sein, denn die Systeme sind alle irgendwie anders. Das muss mit der Umlaufgeschwindigkeit der Galaxie wie auch mit der Fluchtgeschwindigkeit der Systeme innerhalb der Galaxie zusammenh&auml;ngen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ileytis sah zu Jetsun hoch, die das Ganze nicht so recht zu fassen schien.<\/div>\n<div>Sie beugte sich spontan auf und k&uuml;sste Jetsun auf den Mund.<\/div>\n<div>&#8222;Ach komm, schau nicht so. Mich belastet das nicht. Es ist alles so furchtbar weit weg, r&auml;umlich wie auch zeitlich, dass es mir auch egal sein kann.<\/div>\n<div>Wichtig ist das Hier und Jetzt. Und Du. Du bist mein Halt. Komm her!&#8220;<\/div>\n<div>Und sie zog Jetsun zu sich herunter, umarmte sie und k&uuml;sste sie erneut.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Um sie sich dann wieder etwas zur&uuml;ckziehen lassen. Etwas.<\/div>\n<div>&#8222;Du bist ein wenig abwesend.&#8220; stellte Ileytis fest.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin etwas fertig.&#8220; erwiderte Jetsun ausweichend.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Wegen Arsinoe?&#8220; kam die Frage unvermittelt.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Temperatur schien pl&ouml;tzlich zu fallen.<\/div>\n<div>&#8222;Bitte?!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Hast Du nicht mit ihr geschlafen?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun verkrampfte etwas, doch Ileytis lie&szlig; sie nicht los.<\/div>\n<div>&#8222;Wir&#8230; haben zusammen gebadet. Und&#8230; ja.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Es muss Dir nicht leid tun. Das w&auml;re nicht nur falsch, es w&auml;re auch unw&uuml;rdig.<\/div>\n<div>Liebst Du sie?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun beruhigte sich wieder. Sie hatte das getan. Sie w&uuml;rde sie selbst sein und dazu stehen. Und bestimmt nicht l&uuml;gen.<\/div>\n<div>&#8222;Ich hab sie lieb. Sehr lieb.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und sie? Was glaubst Du?&#8220; kam die Frage, ausgesprochen sanft.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Genauso. Ich bin sicher. Ich hatte den Eindruck, dass sie mich gern zur Freundin h&auml;tte. Ich h&auml;tte nichts dagegen. Ich glaube auch, dass ihr gut miteinander ausk&auml;mt. Aber sie ist eine Kikonin, geh&ouml;rt zur Herrschenden Familie dort und wird ihr Heimatsystem nicht verlassen. Wir dagegen schon bald, glaube ich.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Sie wei&szlig; das, nicht wahr?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ileytis streichelte nun Jetsuns R&uuml;cken.<\/div>\n<div>&#8222;Arme, liebe Frau. Ja, ich w&uuml;rde sie sehr gern einmal kennen lernen.&#8220;<\/div>\n<div>Dann lie&szlig; sie Jetsun los.<\/div>\n<div>&#8222;M&ouml;chtest Du jetzt gern auch mit mir&#8230; baden?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun legte beide H&auml;nde an Ileytis&#8216; Wangen.<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Sehr gerne. Sehr, sehr gerne!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8212;-<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: Thyene (Thassos IV), Myzen, Palast Myzia, Garten<\/div>\n<div># Zeit: MD 11.1810<\/div>\n<div># Personen: Shay, Jared, Sam, Trish, Jetsun, Arsinoe, Prinkipax Lysikia, Atrexa Diomeda<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Man hatte sich darauf geeinigt, die Verhandlungen f&uuml;r diesen Tag zu beenden. Der f&ouml;derierte Captain hatte sich zusammen mit seinen Leuten wieder zur&uuml;ck auf sein Schiff begeben und die Kikonen mussten beratschlagen, wie sie weiter verfahren wollten.<\/div>\n<div>Richtig zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis war niemand.&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 11.2000<\/div>\n<div># Ort: Bereitschaftsraum des CO<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Botschafter Jared hatte sich angek&uuml;ndigt. Nachdem die f&ouml;derierte Delegation zur&uuml;ck zur Hephaistos gebeamt war, hatte Jared den Captain sofort sprechen wollen, war aber abgewiesen worden. Jared hatte sich daraufhin f&uuml;r 20 Minuten mit Jetsun beraten ehe er sich zur&uuml;ckgezogen hatte. Um 20 Uhr hatte er es dann nicht mehr ausgehalten und hatte den Captain einfach unaufgefordert aufgesucht. Nur um zu erfahren, dass dieser nicht an Bord sei und stattdessen Commodore Ruthven mit ihm spreche wollte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Commodore!&#8220; begr&uuml;&szlig;te Jared die (f&uuml;r ihn) junge Frau.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Herr Botschafter. Nehmen Sie Platz.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Danke sehr.&#8220; Jared setzte sich und fragte sich, was dieses Spielchen nun wieder sollte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Wie Sie sehen ist mein Bruder nicht zugegen. Er ist zu einer anderen &auml;u&szlig;erst wichtigen und unaufschiebbaren Mission unterwegs. Soviel m&ouml;chte ich Ihnen sagen. Oh, und jene Mission hat nichts mit den Verhandlungen hier zu tun, die ich jetzt &uuml;bernehmen werden.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Na herzlichen Gl&uuml;ckwunsch. Dann ist es jetzt an Ihnen, die Scherben aufzusammeln, die ihr Bruder vorhin verursacht hatte.&#8220; gab Jared bissig zur&uuml;ck.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Scherben?&#8220; Claudia runzelte die Stirn. Hatte sie was verpasst?<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Scherben entstehen meisthin, wenn man Porzellan zerschl&auml;gt. Auch politisches Porzellan. Und Ihr werter Herr Bruder hatte darin vorhin ein Meisterst&uuml;ck vollbracht.&#8220;<\/div>\n<div>Er seufzte.<\/div>\n<div>&#8222;Mit Verlaub, Commodore, ich war kurz davor einfach zur&uuml;ckzutreten von meinem Amt als Botschafter. Oder Ihren Bruder abzusetzen. Nur die Sorge um unser Ansehen hat mich davor zur&uuml;ckschrecken lassen.&#8220;<\/div>\n<div>Er bemerkte Claudias Irritation.<\/div>\n<div>&#8222;Oh, Sie wissen nichts davon? Kann es sein, dass Ihr Bruder Sie reingelegt hat?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Herr Botschafter, ich verbitte mit diesen Ton. Erkl&auml;ren Sie ganz einfach, wie die Situation ist. Und das bitte m&ouml;glichst knapp und pr&auml;zise.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jared atmete tief durch. Nat&uuml;rlich wusste er, dass er zu weit gegangen war, aber das hatte einfach mal gut getan.<\/div>\n<div>&#8222;Nat&uuml;rlich. Bitte entschuldigen Sie.<\/div>\n<div>Die Situation ist diese: Eine junge Dame aus dem Haushalt des Palastes hat f&uuml;r sich und f&uuml;r ihre gesamte Familie inklusive deren Dienerschaft um politisches Asyl in der F&ouml;deration gebeten. Der Captain hat dieses Asyl angenommen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und..?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und? Verstehen Sie nicht&#8230; Nein. Tun Sie nicht.&#8220;<\/div>\n<div>Jared r&auml;usperte sich um seine Verzweiflung zu &uuml;berspielen. Diese Milit&auml;rs!<\/div>\n<div>&#8222;Er hat das getan im Beisein der Atrexa und der Prinkipax.<\/div>\n<div>Die Kikonen haben den Captain daraufhin aufgefordert&#8230; wohlgemerkt, nicht gebeten&#8230; diese Zusage zur&uuml;ckzunehmen und haben ihm eine diplomatische L&ouml;sung angeboten. Die der Captain zur&uuml;ckgewiesen hat. Allerdings hat er angeboten, diese kikonische L&ouml;sung der Asylantin als Option vorzuschlagen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Das klingt in meinen Ohren erst einmal nach einer vern&uuml;nftigen L&ouml;sung.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jared rollte mit den Augen.<\/div>\n<div>&#8222;Das war ein Schlag ins Gesicht gegen&uuml;ber den Kikonen. Vor versammelter Mannschaft hat der Captain der kikonischen Herrscherin eine diplomatische Ohrfeige verpasst!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Wieso das?&#8220; Claudia war bestimmt nicht dumm und auch die war als Flagg-Offizierin diplomatisch geschult. Aber diese Hintergr&uuml;nde wollten sich ihr nicht erschlie&szlig;en.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Weil erstens der Captain durch die Zusage des politisches Asyls der kikonischen Atrexa gegen&uuml;ber deutlich gemacht hat, dass er und damit die gesamte F&ouml;deration anerkennt, dass es auf Thyene politische Verfolgung gibt. Und dass die F&ouml;deration solches nicht duldet. Und dass die F&ouml;deration auch gegen geltendes Recht auf Thyene handelt und handeln wird, indem sie solche politisch Verfolgten &#8218;Opfer&#8216; aufnimmt. Das ist ein unertr&auml;glicher Eingriff in die inneren Angelegenheiten einer fremden Macht. Und das inmitten politischer Verhandlungen, die wir angestrebt haben, nicht die Kikonen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Claudia dachte nach. &#8222;Geht es um diese Rebellin Isidora?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Nein. Da hatte der Captain das auch schon gemacht, doch die Kikonen hatten dieses Man&ouml;ver geschickt gekontert indem sie der Rebellin Straffreiheit zusicherten. Es ging um die Dame Thabita.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Aha&#8230;&#8220; machte Claudia.<\/div>\n<div>&#8222;Aber handelte es sich bei dieser Besprechung nicht um ein informelles Treffen?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Das war der einzig positive Aspekt daran. Man k&ouml;nnte diese Angelegenheit als reines Gedankenspiel abtun. Sollten wir unsere Position darin &uuml;berdenken.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;K&ouml;nnen wir das? Und vor allem&#8230; wollen wir das?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jared l&auml;chelte bissig.<\/div>\n<div>&#8222;Warum glauben Sie, gestalten sich die Verhandlungen um die Schildtechnologie wohl so z&auml;h? Die Kikonen sind zutiefst beleidigt. Gekr&auml;nkt. Was auch immer. Und das, obwohl sie genau wissen, dass sie uns ebenso brauchen wie wir sie. Immerhin haben wir sie in unseren Krieg mit den Klingonen hineingedr&auml;ngt.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Sie meinen, weil die Klingonen unsere Anwesenheit hier bemerkt haben?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Exakt das. Die Kikonen kommen um eine Konfrontation mit den Klingonen nicht mehr herum, denn diese m&uuml;ssen ja davon ausgehen, dass die Kikonen und wir uns einigen. Und selbst wenn nicht, sind die Kikonen jetzt im Fokus der Klingonen. Nein, diese Sache ist &#8218;ipso facto&#8216;.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Wenn wir also alle jetzt mal vern&uuml;nftig sind, w&auml;re ein B&uuml;ndnis f&uuml;r die Kikonen und die F&ouml;deration von beiderseitigem Vorteil.&#8220; schlussfolgerte Claudia.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Nur dass die Kikonen im Augenblick nicht vern&uuml;nftig sein k&ouml;nnen. Nicht, nachdem man sie so geohrfeigt hat.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Claudia seufzte tief. Ihr lieber Herr Bruder! Allerdings konnte sie ihn absolut verstehen. Die F&ouml;deration half eben den Unterdr&uuml;ckten und Verfolgten. Und Shay ganz besonders. Es war seine Natur.<\/div>\n<div>Nur wenn die Unterdr&uuml;cker &#8211; wenn man es so nennen wollte &#8211; diejenigen waren, mit denen man sich gern und unbedingt verb&uuml;nden wollte und m&uuml;sste, dann wurde das ganze ausgesprochen problematisch.<\/div>\n<div>&#8222;Und wie l&ouml;sen wir das Ganze?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jared seufzte kurz und zuckte mit den Schultern.<\/div>\n<div>&#8222;Da gibt es nur eine L&ouml;sung. Und die gef&auml;llt Ihnen gewiss nicht.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Klein beigeben? Dann stehen wir aber dumm da. Und Shay besonders.&#8220;<\/div>\n<div>Nicht dass ihr das Letztere missfallen w&uuml;rde.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jared hatte sich inzwischen beruhigt.<\/div>\n<div>&#8222;Die Problematik liegt in der Natur des Herrschaftssystems der Kikonen.<\/div>\n<div>Unsere F&ouml;deration ist eben genau das, was der Name hergibt: Ein f&ouml;derales System. Ein solches System kann leicht die eigenen Prinzipien variieren. Nicht verletzten, nein. Denn auch ein f&ouml;derales System muss verl&auml;sslich sein. Aber Variationen sind m&ouml;glich.<\/div>\n<div>Die Kikonen dagegen haben eine Art oligarchisches System, die Herrschaft von Adelsh&auml;usern mit begrenzter Demokratie. Eben eine Oligarchie.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Das klingt aber nicht gut.&#8220; warf Claudia ein.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Oh, ich wei&szlig;, was sie meinen. Ende des zwanzigsten Jahrhundert hat es auf der Erde mehrere solche oligarischen Systeme gegeben. Jedoch waren das keine Adelsh&auml;user, die regiert hatten, sondern eher Finanzimperien, die daraus aus waren, ihre eigenen Mittel zu mehren.<\/div>\n<div>Ein besserer Vergleich war die altgriechische Demokratie mehrere hundert Jahre vor der Zweitwende. Die hatten sogar recht gut regiert, was vor allem daran lag, dass das Wohl der Bev&ouml;lkerung auch das Wohl der Herrschenden bedeutete. So etwas in der Art haben wir hier bei den Kikonen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und das bedeutet..?&#8220; fragte Claudia ein wenig ungeduldig.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Das bedeutet, dass die Kikonen leider deutlich unflexibler sind, was&#8230; nun, sagen wir&#8230; Einmischungen in deren innere Angelegenheiten bedeutet.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und ich soll das jetzt bereinigen?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei&szlig;, dass das bedeuten w&uuml;rde, gegen die Ideen des Captains zu handeln. Ja. Aber es liegt bei Ihnen, die Verhandlungen mit den Kikonen zu einem Abschluss zu bringen, der beiden Parteien helfen w&uuml;rde.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Okay&#8230;&#8220; Claudia nickte langsam. Da hatte der Botschafter Recht. Das war beileibe keine lustige Aufgabe.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Commodore, ich&#8230;&#8220; begann Jared, doch Claudia winkte ab.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe das Problem erfasst. Wir werden morgen fr&uuml;h dar&uuml;ber reden, da wir erst morgen Vormittag wieder einen Termin mit den Kikonen haben. Vielleicht laden wir sie ja mal an Bord hierher ein. &Uuml;berlegen Sie sich hierf&uuml;r etwas. Und auch eine L&ouml;sung, die Ihrer Ansicht nach funktionieren kann und die m&ouml;glichst keinen Gesichtsverlust f&uuml;r die Kikonen aber auch f&uuml;r uns bedeutet.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Gut.&#8220; Der Botschafter erhob sich und nickte deutlich.<\/div>\n<div>&#8222;Ich werde mich darum k&uuml;mmern. Oh, und Commodore..?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Sch&ouml;n, dass Sie sich jetzt darum k&uuml;mmern. Einerseits, nun, sind Sie eine Frau, was unsere Position gegen&uuml;ber den Kikonen deutlich aufwerten wird. Und andererseits h&ouml;ren Sie zu. Das finde ich gut.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Claudia lachte. Das mochte einfach nur ein Kompliment sein, aber wer war sie, dass sie solches nicht mochte.<\/div>\n<div>&#8222;Bis morgen, Herr Botschafter!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: Thyene (Thassos IV), Myzen, Palast Myzia, Besprechungsraum der Prinkipax<\/div>\n<div># Zeit: MD 11.2000<\/div>\n<div># Personen: Prinkipax Lysikia, Atrexa Diomeda<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und&#8230; was denkst Du. K&ouml;nnen wir soweit zufrieden sein?&#8220;<\/div>\n<div>Die Stimme der Prinkipax klang ersch&ouml;pft. Auch es bereits eine Stunde her war, dass die letzten Vertreter der F&ouml;deration den Planeten wieder verlassen hatten. Denn auch das Tagesgesch&auml;ft ruhte nicht und durch diese stundenlangen Besprechungen mit den F&ouml;derierten gingen immer viele Stunden verloren, die nicht alle durch sekund&auml;res personal oder Vertreter aufgeholt werden konnten.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Machst Du Witze?&#8220; erwiderte die Atrexa, die einfach zu m&uuml;de war, um mit dem ihr sonst eigenen feinsinnigen Humor zu reagieren. Der schwere Rotwein half da auch eher nicht. Und so jung war die Herrscherin Thyenes auch nicht mehr, wie sie frustriert feststellte. Auch wenn man ihr das rein &auml;u&szlig;erlich nicht wirklich anmerken konnte.<\/div>\n<div>Sie seufzte tief.<\/div>\n<div>&#8222;Wir haben uns &uuml;ber den Tisch ziehen lassen. Dieser Mann&#8230; dieser Captain der Sternenflotte hat seine Position sehr gut ausgespielt. Zu gut.&#8220;<\/div>\n<div>Sie rieb sich die Augen.<\/div>\n<div>&#8222;Ich bin es einfach nicht gew&ouml;hnt, in Gespr&auml;chen oder gar Verhandlungen mit einem Mann solche Rhetorik und Argumentation zu erleben. Nur gut, dass das Gespr&auml;ch informell war. Unterzeichnen werde ich ein solches Verhandlungsergebnis nicht. Nie und nimmer.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich pers&ouml;nlich finde das Ergebnis v&ouml;llig in Ordnung.&#8220; warf Lysikia ein, was ihr einen skeptischen Blick der Atrexa einbrachte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Das Ergebnis&#8230; ja. Aber nicht die Art. Wie h&auml;tte die alte Atrexa Andromache gesagt: Die F&ouml;deration redet mit gespaltener Zunge.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Nicht die F&ouml;deration. Das ist nur der Kommandant. Captain Ruthven. Und das war auch keine &#8218;gespaltene Zunge&#8216;. Er hat nur eine pers&ouml;nliche Schuld seinerseits in die Verhandlungen mit eingebracht. Das war ein verdammt kluger Schachzug von ihm.&#8220;<\/div>\n<div>Prinkipax Lysikia nahm noch einen Schluck des schweren roten Weines. Ihr tat das gut, auch wenn sie wusste, dass ihr logisches Denkverm&ouml;gen nicht mehr hundertprozentig war. Es w&uuml;rde reichen.<\/div>\n<div>&#8222;Ich schlage vor, unser Abkommen mit der F&ouml;deration in zwei Vertr&auml;ge zu teilen. Und darauf zu bestehen, dass wir nur beide Abkommen oder keines abschlie&szlig;en werden.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und was soll das bringen?&#8220; fragte Diomeda zur&uuml;ck.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Wir k&ouml;nnen uns besser konzentrieren. Das milit&auml;rische Abkommen ist einfach. Wir brauchen den Schutz durch die F&ouml;deration und sie wollen unsere Schildsysteme. Geben wir ihnen, was sie wollen. Da wir eh auf Gedeih und Verderb mit ihnen verb&uuml;ndet sein werden, ist das auch unser Vorteil. Gleichzeitig k&ouml;nnen wir um deren modernste Waffensysteme bitten. Immerhin w&auml;ren wir Verb&uuml;ndete mit einem gemeinsamen Feind.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Diomeda winkte m&uuml;de ab. Dieser Teil war so klar wie das Glas der F&ouml;deration, auch wenn sie heute genau zu diesem Thema keinerlei Zugest&auml;ndnisse gemacht hatten.<\/div>\n<div>&#8222;Und weiter?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Die Krux ist der zivile, diplomatische Passus, den ich gern in einem eigenen Vertrag festgelegt sehen m&ouml;chte. Der, bei dem wir heute in den Verhandlungen so jammervoll versagt haben.<\/div>\n<div>Die absolute Unabh&auml;ngigkeit im Verbund mit gegenseitiger Nichteinmischung in innere Angelegenheiten.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja.&#8220; Diomeda fiel es zunehmend schwerer sich vern&uuml;nftig zu konzentrieren. Sie hatte wirklich zu viel Wein gehabt. Das w&uuml;rde ihr morgen nicht wieder passieren.<\/div>\n<div>&#8222;Fass es bitte noch einmal f&uuml;r mich zusammen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Gern.&#8220; Lysikia sah auf ihr PADD.<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe es vereinfacht.<\/div>\n<div>Kern ist, dass Thyene und die F&ouml;deration darauf verzichten, auf die inneren Angelegenheiten des jeweiligen Vertragspartners Einfluss zu nehmen. Dazu geh&ouml;rt auch, aber nicht ausschlie&szlig;lich, Handel, Wissenschaft, Kunst und Kultur und vor allem diplomatische und politische Kontakte.<\/div>\n<div>All diese Kommunikation hat ausschlie&szlig;lich &uuml;ber offizielle Kan&auml;le stattzufinden. Das dient dem Schutz unserer Kultur vor au&szlig;enweltlichen Einfl&uuml;ssen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Lysikia sah die Atrexa direkt an.<\/div>\n<div>&#8222;Hier kommt der Vorteil der Vertragsteilung zum Tragen. Wenn wir einander besser kennen und verstehen, kann dieser Vertrag einvernehmlich ge&auml;ndert werden, erweitert oder auch gek&uuml;ndigt, ohne dass der milit&auml;rische B&uuml;ndnisvertrag davon betroffen ist.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Diomeda nickte, jedoch machte ihr noch etwas Kopfzerbrechen.<\/div>\n<div>&#8222;Was ist mit dieser Familie, dieser Tabitha? Diese Leute wollten doch mit den F&ouml;derierten reisen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Nat&uuml;rlich. Das werde ich auch nicht verbieten. Aber eine solche Ausreise muss immer beantragt und genehmigt werden.&#8220; Sie l&auml;chelte.<\/div>\n<div>&#8222;Auch hier wieder die offiziellen Kan&auml;le. Einfach nur um Asyl bitten und dann wohlm&ouml;glich durch die F&ouml;deration gewisserma&szlig;en abgeholt zu werden, w&auml;re ein klarer Vertragsbruch.<\/div>\n<div>Was diese Leute dann in der F&ouml;deration machen ist deren eigene Angelegenheit. F&auml;llt also unter F&ouml;derationsrecht. Ebenso umgekehrt. Sollte irgendein F&ouml;derierter beispielsweise hier unsere Bev&ouml;lkerung politisch aufwiegeln, w&auml;re das eine Angelegenheit unserer Gesetze.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Atrexa nickte deutlich. Irgendwie wurde sie gerade wieder etwas wacher.<\/div>\n<div>&#8222;Das klingt gut. Damit bin ich einverstanden.<\/div>\n<div>Sag, hast Du Dir schon &uuml;ber diese f&ouml;derierte Idee eines Generalkonsulats Gedanken gemacht?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja, die F&ouml;deration m&ouml;chte hier gern einen Konsul als st&auml;ndigen Vertreter haben.&#8220; meinte die Prinkipax.<\/div>\n<div>&#8222;Das ist auch f&uuml;r uns nicht so dumm. So haben wir immer jemanden, den wir bei Problemen eben&#8230; konsultieren k&ouml;nnen. Hoffentlich nehmen sie eine Frau.&#8220;<\/div>\n<div>Sie seufzte. &#8222;Wir werden dann eine Art Vertretung dazu bilden m&uuml;ssen. Ein Ministerium f&uuml;r &auml;u&szlig;ere Angelegenheiten nennen sie das. Wir brauchen also eine Ministerin. Und die w&uuml;rde durchdrehen, wenn sie st&auml;ndig mit M&auml;nnern zu tun h&auml;tte. Es w&uuml;rde auch einen schlechten Einfluss auf unserer Kultur bedeuten. Ich denke, wir w&auml;ren gut beraten, hier eine klare vertragliche Regelung zu verlangen. Bis wir da etwas haben, denke ich, w&uuml;rde ich diese Angelegenheiten in die Hand nehmen. Dein Einverst&auml;ndnis vorausgesetzt.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Atrexa nickte nur.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Lysikia fuhr fort. Etwas z&ouml;gerlich.<\/div>\n<div>&#8222;Ich glaube allerdings, dass es sehr schwierig sein d&uuml;rfte, eine Kikonin zu finden, die bereit w&auml;re, einen solchen Posten als Konsulin bei der F&ouml;deration einzunehmen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich h&auml;tte da schon jemanden im Auge, der f&uuml;r einen solchen Posten geeignet w&auml;re.&#8220; meinte die Atrexa etwas verschmitzt.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Lysikia sah Diomeda an. &#8222;Nein&#8230; nicht meine Tochter!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Warum nicht? Letztendlich ist das noch Zukunft.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Arsinoe ist viel zu jung. Und ist Medizinerin. Und sie ist sensibel.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Und sie ist hoch intelligent. Au&szlig;erdem w&uuml;rde sie ja nicht alleine gehen.<\/div>\n<div>Aber, wie gesagt, das w&auml;re noch Zukunft.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja. Sicher.&#8220; Lysikia nickte, nachdenklich. Und stellte sich Arsinoe auf einer fremden Welt vor. Es gelang ihr nicht.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Was anderes!&#8220; Diomeda richtete sich auf ihrer Liege auf.<\/div>\n<div>&#8222;Ich finde, wir sollten der F&ouml;deration ein deutliches Zeichen setzen, dass wir mit deren Gehabe gestern nicht einverstanden sind. Ich denke, die n&auml;chste Verhandlungsrunde sollte von unserer Seite ohne Dich und mich von statten gehen. Also nur zweite Chargen. Und mit eindeutigen Vorgaben. Die F&ouml;derierten sollen merken, dass wir verstimmt sind.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich habe geh&ouml;rt, dass sie uns auf ihr Schiff einladen wollen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;So? Und? Interessiert Dich ihr Schiff?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ja, schon.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Nun&#8230; dann geh. Aber nimm Gete mit. Nein, besser Sikaar. Und Arsinoe.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Gut. Aber erst einmal m&uuml;ssen wir diese Einladung auch bekommen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Wahr!&#8220; Die Atrexa lie&szlig; sich zur&uuml;ck auf die Liege sinken.<\/div>\n<div>Was f&uuml;r ein Abend&#8230;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 12.0955<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Deck 8, Haupttransporterraum<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Einladung war am fr&uuml;hen Morgen eingetroffen und hatte dennoch niemanden &uuml;berrascht. Es geh&ouml;rte einfach zum guten Ton, rechtzeitig genug vorzuwarnen. Nur die Majordomina der Prinkipax Lysikia hatte die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammengeschlagen, weil ihre ganzen Vorbereitungen, f&uuml;r die sie einen kompletten Tag gebraucht hatte, umsonst waren.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Kikonen und die F&ouml;derierten waren dann &uuml;bereingekommen, dass die Anreise aus praktischen Gr&uuml;nden nicht mit einem (kikonischen) Shuttle, sondern mittels (Sternenflotten-)Transporter erfolgen sollte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun hatte sich wieder richtig h&uuml;bsch zurecht gemacht und dabei auf die ausgesprochen hilfreiche Unterst&uuml;tzung durch Ileytis zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen. Sie hatte das Kleid, welches sie von Arsinoe geschenkt bekommen hatte, angezogen und war dankbar, dass ihre Liduuri-Freundin ihre Freude daran hatte, sie zu schm&uuml;cken und zu schminken. Zwar hatte sie keinen echten Goldstaub, doch der Replikator, den sie in ihrem Quartier hatte, konnte einen &auml;hnlich gl&auml;nzenden Puder produzieren, den Ileytis dann mit einem Puderquast und breitem Grinsen auf ihr Schl&auml;fen, Lippen und Br&uuml;ste auftrug.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Du wirst die gesamte Mannschaft wieder in helle Aufregung versetzen!&#8220; meinte sie dazu.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei&szlig;!&#8220; gab Jetsun zu.<\/div>\n<div>&#8222;Als ich das letzte Mal in dieser Aufmachung zum Transporter gegangen war hatte mich ausnahmslos jeder, dem ich unterwegs dorthin begegnete, angestarrt. Manche wegen des Kleides, doch die meisten&#8230;&#8220; Sie zuckte mit den Schultern, dass ihr Pektoral klirrte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Eigentlich solltet ihr hier in der F&ouml;deration &uuml;ber derartige Tabus l&auml;ngst hinaus sein.&#8220; meinte Ileytis.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Es sind weniger Tabus. Es ist ja nicht verboten sich so zu kleiden. Es sind mehr Sitten und Gebr&auml;uche.&#8220; versuchte Jetsun zu erkl&auml;ren.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;In einer solchen Vielv&ouml;lker-F&ouml;deration? Kaum vorstellbar.&#8220;<\/div>\n<div>Ileytis beugte sich vor und gab ihrer Freundin einen schnellen Kuss auf den Scheitel. Dann verabschiedete sie sie.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Es war wie beim letzten Mal. Der noch leicht feuchte Puder sorgte f&uuml;r eine gewisse K&uuml;hle auf ihren nackten Br&uuml;sten und einer entsprechenden k&ouml;rperlichen Reaktion. Das wiederum sorgte f&uuml;r erstaunte Blicke, die Jetsun mit einem lieben L&auml;cheln quittierte, auch wenn nicht alle dieser Blicke freundlich waren.<\/div>\n<div>Das gr&ouml;&szlig;te Problem kam durch Commodore Ruthven, als diese die Ensign erblickte.<\/div>\n<div>&#8222;Ensign Pema! Was&#8230; soll dieser Aufzug, bittesch&ouml;n?!<\/div>\n<div>Ziehen Sie sich sofort Ihre Uniform an!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun runzelte die Stirn.<\/div>\n<div>&#8222;Darf ich Fragen, warum, Commodore? Bei den letzten Treffen mit den Kikonen habe ich doch ebenfalls dieses Kleid getragen. Es ist immerhin ein Geschenk der Kikonen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich wei&szlig;. Aber das war unten auf dem Planeten. Hier repr&auml;sentieren wir die Sternenflotte. Und die Sternenflotte tr&auml;gt Uniform.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Commodore, ich geh&ouml;re heute zum diplomatischen Korps. Und das diplomatische Korps tr&auml;gt zivil.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Einen kurzen Moment &uuml;berlegte Claudia, der Ensign einfach einen dienstlichen Befehl zu geben (was sie im Grunde ja schon getan hatte), besann sich dann aber eines Besseren. Zum einen reichte die Zeit eh nicht mehr und au&szlig;erdem kannte sie die Dienstvorschriften genau und wusste, dass in dieser Situation ein solcher Befehl unverbindlich w&auml;re und daher nicht ausgef&uuml;hrt werden musste.<\/div>\n<div>Claudia sch&uuml;ttelte den Kopf. Keine zehn Pferde h&auml;tten sie dazu gebracht, in einem solchen nuttigen Teil ihre blanken Titten derart zu pr&auml;sentieren&#8230;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 12.1000<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Deck 8, Haupttransporterraum<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Das letzte Flirren verflog und die Gesandtschaft der Kikonen, allen voran Prinkipax Lysikia trat von der Transporterplattform herab. Sie alle trugen das, was bei den Kikonen als Galauniform galt. Gro&szlig;artig verzierte, archaisch wirkende R&uuml;stungen, die jedoch immens viel nackte Haut zeigten und ohne die entsprechenden Schirmfelder &uuml;berhaupt keinen Schutz boten. Die Gala-Uniformen der Sternenflotte wirkten dagegen keinesfalls sch&auml;big, jedoch sehr schlicht im Vergleich.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Eure Majest&auml;t, Hoheiten und Exzellenzen, meine Damen! Ich freue mich, Sie herzlich an Bord der USS Hephaistos begr&uuml;&szlig;en zu d&uuml;rfen.&#8220; begr&uuml;&szlig;te Claudia die Kikonen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich danke Ihnen, Commodore!&#8220; erwiderte Lysikia, die zuvor informiert wurde, dass es nicht Captain Ruthven, sondern Commodore Ruthven sein w&uuml;rde, mit der sie heute verhandeln w&uuml;rde.<\/div>\n<div>&#8222;Die Freude ist ganz auf unserer Seite.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Kurz wurden alle Anwesenden namentlich vorgestellt, dann machte Claudia eine einladende Handbewegung.<\/div>\n<div>&#8222;Darf ich Sie bitten, mir zu folgen? Wir haben ein klein wenig f&uuml;r Sie vorbereitet.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 10.1140<\/div>\n<div># Ort: Thyene (Thassos IV), Myzen, Palast Myzia, Wohnung von Arsinoe<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun und Arsinoe kommen sich n&auml;her.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 10.1815<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos \/ Quartier Jetsun<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ileytis erz&auml;hlt Jetsun von ihren Bem&uuml;hungen, ihr Heimatsystem zu finden und erkl&auml;rt ihr dann, dass dieses in der Nachbargalaxis Andromeda liegen muss.<\/div>\n<div>Dann konfrontiert sie Jetsun mit ihrer Annahme, dass diese mit Arsinoe geschlafen habe.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: Thyene (Thassos IV), Myzen, Palast Myzia, Garten<\/div>\n<div># Zeit: MD 11.1810<\/div>\n<div># Personen: Shay, Jared, Sam, Trish, Jetsun, Arsinoe, Prinkipax Lysikia, Atrexa Diomeda<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Verhandlungen werden mit Captain Ruthvens Aufbruch auf den n&auml;chsten Vormittag vertagt.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 11.2000<\/div>\n<div># Ort: Bereitschaftsraum des CO<\/div>\n<div># Personen: Botschafter Jared, Commodore Claudia Ruthven<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Botschafter Jared konfrontiert Commodore Claudia Ruthven mit dem diplomatischen Scherbenhaufen, den der Captain seiner Ansicht nach hinterlassen hat. Er erhofft sich in der morgigen Zusammenarbeit mit der Commodore besser Ergebnisse.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: Thyene (Thassos IV), Myzen, Palast Myzia, Besprechungsraum der Prinkipax<\/div>\n<div># Zeit: MD 11.2000<\/div>\n<div># Personen: Prinkipax Lysikia, Atrexa Diomeda<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Auch auf Thyene wird &uuml;ber die letzte Verhandlungsrunde nachgedacht. Atrexa Diomeda und Prinkipax Lysikia einigen sich dar&uuml;ber, dass sie k&uuml;nftig ihre Forderungen deutlicher durchsetzen wollen. Daf&uuml;r sind sie auch bereit, der F&ouml;deration ihre Schildtechnologie zu &uuml;berlassen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 12.0955<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Deck 8, Haupttransporterraum<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsuns Kleidungswahl gef&auml;llt der Commodore nicht so recht.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Zeit: MD 12.1000<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Deck 8, Haupttransporterraum<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Gesandtschaft der Kikonen kommt an Bord.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Submitted by<\/div>\n<div>Isabelle<\/div>\n<div>a.k.a.<\/div>\n<div>Ens. Jetsun Pema<\/div>\n<div>(i)CM USS Hephaistos<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo! &nbsp; Ich habe den Plot mit den Kikonen weitergef&uuml;hrt. Und die Idee aufgegriffen, dass die Delegation der Kikonen jetzt an Bord eingeladen wird. &nbsp; Tabitha und ihre Leute geh&ouml;ren hier nicht noch nicht dazu, da es sich ja um die offizielle Gesandtschaft handelt. Tabithas Besuch m&uuml;sste also ein anderes Mal abgehandelt werden. Wohin die&#8230;<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/bekenntnisse-und-gestaendnisse\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Bekenntnisse und Gest\u00e4ndnisse&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5781","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5781"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5781\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}