{"id":5840,"date":"2020-07-31T12:19:41","date_gmt":"2020-07-31T10:19:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/plueschi\/"},"modified":"2020-07-31T12:19:41","modified_gmt":"2020-07-31T10:19:41","slug":"plueschi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/plueschi\/","title":{"rendered":"Pl\u00fcschi"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>Hallo,<\/p>\n<p>schnell noch einen Ball aufgenommen und als Freiball wieder zur&uuml;ck!<br \/>M&ouml;chte wer gern das Chaos auf der Krankenstation erleben?<\/p>\n<p><\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Haupttransporterraum<\/div>\n<div># Zeit: MD12.1500<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>So allm&auml;hlich war Jetsun am Ende ihrer Kr&auml;fte.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Bis 13:00 Uhr waren die Verhandlungen hin und her gegangen. Die Kikonen stellten sich als ausgesprochen hartn&auml;ckig&#8230; oder sogar pingelig heraus was ihre naja, kulturellen Pr&auml;ferenzen anging. Jetsun konnte das auch ziemlich gut nachvollziehen. Sicherlich war es f&uuml;r diese ein echter Kulturschock, sich so vielen M&auml;nnern in wichtigen Positionen gegen&uuml;ber zu sehen. Vielleicht w&auml;re es einfacher gewesen, w&auml;ren ihre Verhandlungspartner Gorn oder Tholianer gewesen. Jedenfalls von der Physis her. Bei denen waren die prim&auml;ren Geschlechtsorgane einfach nicht zu erkennen. Menschen aber &auml;hnelten den Kikonen einfach bis aufs Haar und das schien die Kikonen vor ungeahnte Probleme zu stellen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Das, oder aber die Kikonen waren einfach nur &auml;u&szlig;erst raffinierte Verhandlungspartner.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>So oder so war Jetsun am Ende der Verhandlungen mental v&ouml;llig ersch&ouml;pft.<\/div>\n<div>Und dann sollte sie zusammen mit Botschafter Jared die Kikonen auf deren Planeten begleiten um den Abschluss auch dort feierlich zu begehen. Urspr&uuml;nglich war auch die Commodore eingeladen, doch die &uuml;bertrug ihre Anwesenheit einfach auf Jetsun, da sie, wie sie sagte, noch Pflichten an Bord h&auml;tte. Jetsun nahm aber an, dass sie schlichtweg keine Lust mehr hatte auf kikonische Feiern.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die Feier entpuppte sich als Empfang in Anwesenheit der Atrexa und zwei weiteren Frauen, die den Handel und die Forschung repr&auml;sentierten. Hier musste Jetsun dann wieder die F&ouml;deration vertreten, da die Kikonen einfach einen Mann wie Botschafter Jared nicht als Ansprechpartner akzeptieren konnten (oder wollten). Auch hier hatte Jetsun den Eindruck, dass der Botschafter damit gar nicht ungl&uuml;cklich war. Jared war zwar absolut in der Lage, diese Art formale Verhandlungen zu f&uuml;hren und spielte die diplomatische Saite auf dem Verhandlungsinstrument vorz&uuml;glich, doch seine wahre St&auml;rke war wohl mehr die informellen Verhandlungen aus der zweiten Reihe. Hier hatte er in dem Ehemann der Prinkipax einen interessierten, wenn auch etwas vorsichtigen Gegenspieler. Beide M&auml;nner schienen sich nach einem etwas verkorksten Start doch recht gut zu verstehen. Und so blieb die Formale F&uuml;hrung der f&ouml;derierten Delegation an Jetsun h&auml;ngen. Wie gut, dass es nur noch um den Austausch zuvor gedruckter Urkunden ging. Mit dem ganzen Drumherum.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Als Jetsun dann zwei Stunden sp&auml;ter zusammen mit Botschafter Jared und drei neuen kikonischen Gew&auml;ndern als Geschenk wieder an Bord der Hephaistos eintraf, war sie ziemlich erledigt, leicht beschwipst und mit latenten Kopfschmerzen von zuviel kikonischen Wein und st&auml;ndiger Konzentration.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Herr Botschafter,&#8220; sagte sie daher, kaum dass sie von der Transporterplattform herabgestiegen war, &#8222;das war hochinteressant aber auch sehr anstrengend gewesen. Ich w&uuml;rde mich jetzt gern zur&uuml;ckziehen und ein wenig erholen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Oh, Ensign Pema, ich f&uuml;rchte, ich muss sie noch ein wenig beanspruchen. Wir m&uuml;ssen diese Urkunden und vor allem die beigef&uuml;gten vertragsunterlagen noch einmal genau durchgehen und eventuelle &Uuml;bersetzungsfehler oder -ungenauigkeiten ausmerzen.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Oh.&#8220; Jetsun seufzte. &#8222;Muss das jetzt sofort sein?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ich f&uuml;rchte schon, Ensign. Optimalerweise in den n&auml;chsten zwei-drei Stunden. Auf jeden Fall vor 23:00 Uhr Bordzeit. Die Kikonen warten darauf.&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Ach&#8230;&#8220; machte Jetsun, dann l&auml;chelte sie ein wenig verkrampft.<\/div>\n<div>&#8222;Nun gut. Je eher daran, je eher davon.&#8220;<\/div>\n<div>Sie &uuml;bergab ihren kleine medizinische Tasche und die drei h&uuml;bsch verpackten Gew&auml;nder einem Crewman mit der Bitte, dies in ihr Quartier zu bringen und folgte dem Botschafter in sein Quartier.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos<\/div>\n<div># Zeit: MD12.1700<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Sehr sch&ouml;n!&#8220; meinte der Botschafter, der diese ganze Angelegenheit unglaublich locker und gelassen hinter sich gebracht hatte. &#8222;Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihr Input, Ensign. Das war eine gro&szlig;e Hilfe. Sie m&ouml;gen vielleicht keine besonders umfangreiche diplomatische Erfahrung aufweisen, aber sie haben ein gutes Gesp&uuml;r f&uuml;r diese Kikonen.<\/div>\n<div>Auf jeden Fall sind wir jetzt fertig. Ich werde die aktualisierte Fassung zusammen mit einer ins Dako zur&uuml;ck&uuml;bersetzten Version an die kikonische Regierung schicken und dann werden wir in ein-zwei Tagen sicherlich eine feierliche Unterzeichnung erleben d&uuml;rfen.&#8220;<\/div>\n<div>Jared nickte zufrieden.<\/div>\n<div>&#8222;Einen sch&ouml;nen Feierabend jetzt. Sie haben ihn sich verdient!&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Dankesch&ouml;n.&#8220; sagte Jetsun etwas zerstreut. Ihre Kopfschmerzen waren weg. Daf&uuml;r hatte ein leichtes Analgetikum zusammen mit drei Bechern Kaffee gesorgt. Daf&uuml;r f&uuml;hlte Jetsun sich aber noch st&auml;rker gestresst und sehnte sich irgendwie in die Arme von Ileytis.<\/div>\n<div>Sie erhob sich und strich ihr Kleid glatt. Die kikonische Seide hatte zum Gl&uuml;ck keine Falten bekommen. Dennoch musste sie aufpassen, da der durchscheinende Stoff alles andere als stabil war.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Lassen Sie mich noch einmal anmerken, dass Ihnen dieses Gewand ganz ausgezeichnet steht.&#8220; f&uuml;gte Botschafter Jared artig an, als er Jetsun zur T&uuml;r brachte.<\/div>\n<div>&#8222;Danke.&#8220; erwiderte diese. Seltsamerweise beruhigte dieses liebe Kompliment ihre inzwischen ziemlich desolate Laune wieder ein wenig. Sie sah den Botschafter an, der wirklich einfach nur freundlich wirkte. Sein blick ruhte auf ihrem Gesicht und nicht etwa auf ihren nackten Br&uuml;sten. Jared schien sie wirklich zu m&ouml;gen und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Dabei war es keine echte Freundschaft sondern eher professioneller Respekt mit gegenseitiger Achtung. Eine wirklich sehr sch&ouml;ne Mischung, wie sie fand.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>W&auml;hrend sie langsam und m&uuml;de den Gang in Richtung Turbolift entlangging tippte sie mit ihren Fingern auf ihre linke Brust, wo sie ihren Kommunikator vermutete. Doch da war nichts.<\/div>\n<div>Ein-zwei Sekunden lang versuchte Jetsun zu begreifen, weshalb das so war, bis ihr einfiel, dass sie den Kommunikator ja an ihre Arzttasche geheftet hatte, da er an ihrem kikonischen Gewand einfach nicht passte. Und jetzt war er zusammen mit der Tasche in ihrem Quartier.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Mist!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun drehte sich um und ging ein paar Meter zur&uuml;ck bis zum n&auml;chsten Abzweiger, wo ein Wandterminal war. Dort tippte sie auf den Touchscreen.<\/div>\n<div>&#8222;Ensign Jetsun Pema!&#8220; sagte sie.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>[Ensign Jetsun Pema] kam die automatische Erwiderung.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Benachrichtigung an Iley&#8230;&#8220; begann Jetsun, doch wurde sie von dem Computer unterbrochen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>[Ensign Jetsun Pema, es liegen zwei Nachrichten f&uuml;r Sie vor. Eine ist mit der Kennzeichnung &#8218;wichtig&#8216; versehen. Wollen Sie sie sehen?]<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Von wem kommen die Nachrichten?&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>[Nachricht eins kommt von Ileytis von Las&#8217;Tor und tr&auml;gt den Betreff &#8218;ich warte auf Dich!&#8216;<\/div>\n<div>Die zweite mit der Kennzeichnung &#8218;wichtig&#8216; kommt von Ensign Nathaly Grace und tr&auml;gt den Betreff &#8218;Patient Ens. Fabien LaGroille &#8211; spziell&#8216;.]<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Spiele Nachricht zwei vor!&#8220; befahl Jetsun ein wenig nerv&ouml;s. Hoffentlich hatte sie da nichts verpasst.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>[Nachricht zwei.<\/div>\n<div>Datum: MD zw&ouml;lf, null-sieben-hundert<\/div>\n<div>Von: Ensign Natalie Grace<\/div>\n<div>An: Ensign Jetsun Pema<\/div>\n<div>Betreff: Patient Ensign Fabien LaGroille, spziell<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Hallo Jetsun, wir haben seit heute fr&uuml;h Ensign LaGroille bei uns auf der Station. Er war einer der geretteten Besatzungsmitglieder der USS Cassandra. Er hat aufgrund der Misshandlung durch die Kingonen leider sein Augenlicht verloren und bedarf daher unbedingt der Behandlung.<\/div>\n<div>Ich sehe das so, dass dies Deine Aufgabe als CM sein wird, stehe aber als Assistenz zur Verf&uuml;gung.<\/div>\n<div>Bitte melde Dich zu rasch als m&ouml;glich bei mir. Der Ensign ist zwar stabil, aber ich glaube, dass eine baldige Behandlung notwendig ist.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Ende der Nachricht]<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun keuchte auf. Seit sieben Uhr fr&uuml;h wartete dieser Ensign schon? Das waren jetzt satte zehn Stunden! Um Himmels Willen!!!<\/div>\n<div>Vor Jetsuns geistigem Auge entstand das Bild eines schwer verletzten, aus beiden leeren Augenh&ouml;hlen blutenden Mannes. Schnell sch&uuml;ttelte sie den Kopf um dieses furchtbare Bild loszuwerden, drehte sich wieder um in Richtung Turbolift. Sie raffte ihr Gewand, ignorierte die irritierten Blicke anderer Crewmitglieder und rannte los.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Krankenstation<\/div>\n<div># Zeit: MD12.1710<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Irgendwie war es Ensign LaGroille v&ouml;llig egal, wie dieses Huhn auf die Krankenstation gekommen war. Und vor allem, wie es das Wunder vollbracht hatte, mehr als zehn Stunden v&ouml;llig unbemerkt an Bord herumgeschlichen zu sein. Aber eigentlich freute er sich nur, das Tier in den H&auml;nden zu haben.<\/div>\n<div>Vielleicht war ja Emily das Wunder gewesen. Zehn Stunden. In dieser Zeit konnte man durchaus wenigstens die erste Handvoll Kurseinheiten f&uuml;r die Ausbildung zum Therapiehuhn geschafft haben. Fluffy&#8230; oder Pl&uuml;schi&#8230; es waren wohl ausgesprochen smarte H&uuml;hner. Und der Hahn auch, wenn er seine Frauen zur Schulung gehen l&auml;sst.<\/div>\n<div>Zufrieden krauelte er Fluffy&#8230; oder Pl&uuml;schi&#8230; was diese zu einem gl&uuml;cklichen Gackern veranlasste.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>In diesem Augenblick h&ouml;rte Fabien die T&uuml;r aufgleiten und dieses Mal auch Schritte hereinklackern. Schnelle Schritte. Und dann eine aufgeregte Frauenstimme rufen: &#8222;Kya, Buddh ke naam par&#8230;&#8220;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Pl&uuml;schi h&ouml;rte diese Stimme ebenfalls und sie gefiel dem Huhn &uuml;berhaupt nicht. Eben wurde man noch von diesem freundlichen, bekannten Menschen so sch&ouml;n gekrault und dann pl&ouml;tzlich von hinten angeschrien.<\/div>\n<div>Erschreckt flatterte Pl&uuml;schi auf und hob sich kurz in die Luft, wobei sie einige lose Federn verlor, die vom Luftstrom ihres Fl&uuml;gelschlags wild umher wehten.<\/div>\n<div>Pl&uuml;schi war ein Huhn. Und auch nicht gerade ein mageres Suppenh&uuml;hnchen, sondern eine stattliche H&uuml;hnerdame von Format. Als solche war sie nicht unbedingt sportlich veranlagt, was bei ihren letzten Wohnst&auml;tten auch nicht wirklich gef&ouml;rdert worden war. Das Leben auf der Stange war nun einmal ein eher sitzendes Dasein und das bisschen Sex mit dem Herrn Hahn verbrauchte auch nicht wirklich viele Kalorien. Von daher war Pl&uuml;schi keine echte Flugk&uuml;nstlerin und landete in Folge auf der n&auml;chstbesten Landefl&auml;che die sie entdecken konnte. Das war leider der Rand einer Besteckschale in der einige metallene Sonden und Pinzetten und &auml;hnliche Instrumente in einer Desinfektionsfl&uuml;ssigkeit lagen. Die kippte unter dem K&ouml;rpergewicht der H&uuml;hnerdame um und fiel klappernd und scheppernd auf den Boden. Pl&uuml;schi verlor das Gleichgewicht und flatterte unter lautstarken Protestgegacker und einer ganzen Reihe weiterer wei&szlig;er wirbelnden Federn wieder auf und suchte sich einen besseren Landeplatz wo sie erst einmal verschnaufen musste. Immer dieser Stress!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Fabien h&ouml;rte das Gegacker, das Geschepper und Geklapper, den Aufschrei der jungen Frau und kam sich schrecklich unbeholfen vor. Unwillk&uuml;rlich richtete er sich auf und schwang die beide von der Medoliege, wobei er sich an der Seitenlehne abst&uuml;tzen wollte. Dabei aber griff er ins Leere und verlor das Gleichgewicht.<\/div>\n<div>Fabien aber war im Gegensatz zu dem Huhn nicht in der Lage sich durch ein beherztes Flugman&ouml;ver zu retten. Stattdessen versuchte er mit beiden F&uuml;&szlig;en einen sicheren Stand zu erhaschen, was ihm unter besseren Umst&auml;nden auch gelungen w&auml;re. Jedoch landete sein linker Fu&szlig; ungl&uuml;cklich auf der auf dem Boden gelandeten Instrumentenschale und glitt sofort weg.<\/div>\n<div>Das war zufiel. Mit einem leisen &#8222;Merde!&#8220; griff er um sich nach dem n&auml;chstbesten Halt, erwischte aber nur ein St&uuml;ck Stoff, dass unter seinem Gewicht sofort zerriss. Es half nichts mehr, Fabien ging zu Boden!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Die hochhackigen Sandalen waren wirklich nicht geeignet um damit zu laufen. Das merkte Jetsun schon bei der ersten Kurve, als sie ums Haar eingeknickt war. Kuruentschlossen hatte sie die wundersch&ouml;nen aber f&uuml;r Sportveranstaltungen nun einmal v&ouml;llig ungeeigneten Sandalen ausgezogen, kaum dass sie den Turbolift betreten hatte. Die konsternierten Blicke der zwei jungen Crewmen, welche aber weniger ihre nunmehr nackten F&uuml;&szlig;e betrachteten versuchte sie zu ignorieren.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Endlich erreichte die CM ihre Krankenstation, trat ein und erstarrte. Da lag ein Mann, ein Sternenflottenoffizier, wie sie an der Uniform unschwer erkennen konnte, auf einer der Untersuchungsliegen und auf seinem Bauch sa&szlig; ein wei&szlig;es Huhn!<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&#8222;Was, im Namen Buddhas&#8230;&#8220; rief Jetsun laut auf und trat, w&auml;hrend sich hinter ihr wieder die T&uuml;r schloss, auf die Liege zu.<\/div>\n<div>Das Huhn flatterte wild auf, hopste auf die Anrichte und warf dabei eine Schale mit medizinischem besteck um, die klappernd auf dem Boden landete. Das wiederum erschreckte den Patienten, der sich hektisch aufrichtete. Jetsun erkannte einen frischen verband vor seinen Augen. Das musste Ensign LaGroille sein. Der arme Mann!<\/div>\n<div>Der arme Mann verlor durch sein hektisches Man&ouml;ver das Gleichgewicht. Wohlm&ouml;glich war ja auch sein Innenohr besch&auml;digt. Dann rutschte er auf der Besteckschale aus und fiel vorn&uuml;ber. Dabei griff er &#8211; sicher unwillk&uuml;rlich &#8211; nach Jetsun, erwischte ihr Gewand und zerriss den feinen Stoff. Jetsun wurde ihrerseits aus dem Gleichgewicht gebracht, rutschte mit ihren nackten F&uuml;&szlig;en in der Pf&uuml;tze Desinfektionsfl&uuml;ssigkeit aus und fiel ihrerseits zu Boden. Und Ensign LaGroille landete auf ihr.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Fabiene wusste nicht genau, was er da erwischt hatte. Auf keinen Fall war das eine Offizierin, denn was immer er da gegriffen hatte war definitiv keine Sternenflottenuniform. Eher so eine Art Nachthemd. Wohlm&ouml;glich hatte eine andere Patientin nach ihm sehen wollen oder war aus was f&uuml;r Gr&uuml;nden auch immer vorbei gekommen. Und hatte sich vor dem Huhn gef&uuml;rchtet. Jedenfalls war er gest&uuml;rzt, sie war gest&uuml;rzt und er war halbwegs auf ihr gelandet. Weich gelandet, wie er merkte. Auf nackter Haut!<\/div>\n<div>Fabien versuchte der armen Frau zu helfen, doch das erste, was er ertastete war weich, warm, und &#8211; mon dieu! &#8211; ganz eindeutig eine weibliche Brust.<\/div>\n<div>Wie von der Tarantel gestochen fuhr der junge Franzose auf und krabbelte zur&uuml;ck bis er mit dem R&uuml;cken gegen die Behandlungsliege stie&szlig;. Um Himmels willen! Fabien verfluchte seine Blindheit. Er verstand &uuml;berhaupt nicht mehr, was hier gerade vor sich ging.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun nahm das alles gar nicht mehr wahr. Ihr sch&ouml;nes kikonisches Kleid war kaputt und sie lag hier halbnackt auf dem Boden der Krankenstation in einer Lache aus Desinkektionsmittel. Und der Offizier, Ensign LaGroile lag halbwegs auf ihr und griff an ihre Brust.<\/div>\n<div>Jetsuns v&ouml;llig &uuml;berreizten Nerven gingen mit ihr durch. Sie drehte sich auf die Seite und begann hemmungslos zu weinen.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Haupttransporterraum<\/div>\n<div># Zeit: MD12.1500<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Nachdem Jetsun zusammen mit Commodore Ruthven und Botschafter Jared die Verhandlungen mit der kikonischen Delegation hinter sich gebracht hatte, durfte sie diese noch f&uuml;r zwei Stunden zu einem Empfang begleiten.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos<\/div>\n<div># Zeit: MD12.1700<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Anstatt endlich Feierabend zu haben, geht es &uuml;bergangslos weiter. Jetsun und Botschafter Jared pr&uuml;fen in epischer Kleinarbeit die kikonisch-f&ouml;derierten Vertragsunterlagen auf &Uuml;bersetzungsfehler und Missverst&auml;ndlichkeiten.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Krankenstation<\/div>\n<div># Zeit: MD12.1710<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>Jetsun erf&auml;hrt, dass ein dringender Patient seit zehn Stunden auf seine Behandlung wartet und eilt, ohne sich zuvor umzuziehen oder frisch zu machen auf die Krankenstation. Dort kommt es zu einem kleinen Unfall in dessen Verlauf sie und Ensign LaGroile zu Boden st&uuml;rzen. Jetsun bricht daraufhin in Tr&auml;nen aus.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>Isabelle<\/div>\n<div>a.k.a.<\/div>\n<div>Ens. Jetsun Pema<\/div>\n<div>(i)CM USS Hephaistos<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, schnell noch einen Ball aufgenommen und als Freiball wieder zur&uuml;ck!M&ouml;chte wer gern das Chaos auf der Krankenstation erleben? &lt;RPG&gt; &nbsp; # Ort: USS Hephaistos, Haupttransporterraum # Zeit: MD12.1500 &nbsp; So allm&auml;hlich war Jetsun am Ende ihrer Kr&auml;fte. &nbsp; Bis 13:00 Uhr waren die Verhandlungen hin und her gegangen. 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