{"id":5841,"date":"2020-07-31T23:11:17","date_gmt":"2020-07-31T21:11:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wer-ist-verrueckt\/"},"modified":"2020-07-31T23:11:17","modified_gmt":"2020-07-31T21:11:17","slug":"wer-ist-verrueckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wer-ist-verrueckt\/","title":{"rendered":"Wer ist verr\u00fcckt?"},"content":{"rendered":"<div><meta http-equiv=\"Content-Type\"><\/p>\n<div>&lt;RPG&gt;<br \/>\n# Ort: USS Hephaistos, G&auml;nge<br \/>\n# Zeit: MD 11.1030<\/p>\n<p>***<br \/>\n&bdquo;Ich muss um Entschuldigung bitten, Ma&rsquo;am. Es freut mich, dass Sie<br \/>\nanscheinend wieder Sie selber sind. Bei unserer letzten Begegnung war<br \/>\ndies leider nicht der Fall&ldquo;<\/p>\n<p>Sam streckte die Hand zur Begr&uuml;&szlig;ung aus und wunderte sich, dass ihre<br \/>\nGeste nicht erwidert wurde. Sie sah genauer hin und stellte fest, dass<br \/>\nihr Gegen&uuml;ber ebenfalls ein paar Padds in der Hand hielt. In Ermangelung<br \/>\neiner zweiten Hand war er aber damit bereits v&ouml;llig ausgelastet. Sie war<br \/>\nirritiert.<\/p>\n<p>&bdquo;Ja, Commander&ldquo;, beeilte sie sich zu sagen.<br \/>\n***<\/p>\n<p>Immer noch geringf&uuml;gig irritiert mussterte sie die Hand mit den Padds und erwartete, dass der Counselor nun endlich diese in die andere Hand wechselte um ihre Geste zu erwidern, doch nichts dergleichen geschah. Keine weitere Hand schnelllte nach vorn. In ihr wuchs das Bed&uuml;rfnis ihn ob seiner Unh&ouml;flichkeit anzufauchen und zurechtzuweisenn, doch das geh&ouml;rte sich nicht. Dennoch&#8230;. sie sp&uuml;rte wie sich ihr Mund &ouml;ffntete.<\/p>\n<p>&#8222;Sie ungehobelter Klotz! Nur weil ich unachtsam war, hei&szlig;t das noch lang nicht, dass Sie derart unh&ouml;flich zu mir sein m&uuml;ssen!&#8220; Sie riss dem Counselor w&uuml;tend die Padds aus der Hand, dr&uuml;ckte ihm diese in die andere Hand. Anschlie&szlig;end ergriff sie seine Rechte, um sie zu sch&uuml;tteln. Mit m&uuml;hsam unterdr&uuml;cktem Zorn in der Stimmte meinte sie: &#8222;Mein Name ist Samantha DeCoster und ich bin&#8230;.&#8220;\/\/&#8230; v&ouml;llig durchgeknallt\/\/ schoss es ihr pl&ouml;tzlich durch den Kopf, was war nur los mit ihr? Sie kannte sich gar nicht derart aufbrausend und unh&ouml;flich. Sie wollte sich gerade entschuldigen, stockte jedoch im letzten Moment und blieb an dem nach wie vor freundlichem Gesichtsausdruck CNS h&auml;ngen. Er wirkte &uuml;berhaupt nicht irritiert ob ihres seltsamen Verhaltens. Nun &ouml;ffnete sich sein Mund und eine freundlich-bestimmte Stimmte meinte:<\/p>\n<p>&bdquo;Ich muss um Entschuldigung bitten, Ma&rsquo;am. Es freut mich, dass Sie<br \/>\nanscheinend wieder Sie selber sind. Bei unserer letzten Begegnung war<br \/>\ndies leider nicht der Fall&ldquo;<\/p>\n<p>Sam runzelte die Stirn. Hatte er nicht gerade eben schon&#8230;.? Er schien ihren Ausrutscher gar nicht &uuml;bel zu nehmen. Sie streckte ihm ihre Hand entgegen um sich nach althergebrachter Weise vorzustellen, doch ein brauner Blitz pfiff zwischen ihnen durch. Permin baute sich direkt vor dem Counselor auf, knurrte und bleckte die Z&auml;hne. Ettore ging in die Hocke und streckte die linke Hand nach vorn, w&auml;hrend er mit der rechten Hand seine Padds auf den Knien balancierte. &#8222;Geh&ouml;rt dieser kleine Kerl zu Ihnen? Er sieht ein wenig gef&auml;hrlich aus.&#8220; Er l&auml;chelte Sam an und richtete sich wieder auf. Sam beachtete ihn jedoch nicht, sondern startte mit offenem Mund Permin an. Der hatte sich nun, nachdem er kurz an Ettore geschnuppert hatte auf dem Boden eingeringelt und schien zu schnurren. Wo war der Kobold so pl&ouml;tzlch hergekommen? Verwirrt drehte sich Sam zu Ettore und reichte diesem die Hand zur Begr&uuml;&szlig;ung, doch Ettore ergriff diese nicht, sondern umarmte sie &uuml;berschw&auml;nglich. Unwillk&uuml;rlich versteifte sich Samantha, als sich zwei fremde Arme um sie legten und kurz umarmten. Dann wurde sie wieder weggeschoben und die Arme brachten Sie auf Abstand. Eine Stimme rief voller Begeisterung:<\/p>\n<p>&bdquo;Ich muss um Entschuldigung bitten, Ma&rsquo;am. Es freut mich, dass Sie<br \/>\nanscheinend wieder Sie selber sind. Bei unserer letzten Begegnung war<br \/>\ndies leider nicht der Fall&ldquo;<\/p>\n<p>Samantha reichte es. Sie sp&uuml;rte, wie ihr das Blut aus dem Gesicht gewichen war. Sie stolperte einen Schritt zur&uuml;ck, drehte sich auf den Absatz herum und rannte den Gang zur&uuml;ck. Sie brauchte dringend Abstand und wohl einen neuen Schub ihrer Medikamente.<\/p>\n<p>Ettore blickte verwirrt der Fau hinterher. Sie hatte ausgesehen, als h&auml;tte sie einen Geist gesehen. Er war es gewohnt, dass manche Leute irritiert auf seinen fehlenden Arm reagierten. Aber dass jemand ohne ein Wort einfach davon rannte, war auch f&uuml;r ihn eine neue Erfahrung. <\/p>\n<p>\nZeit: MD 11.1110<br \/>\nOrt: des Holodocs Gef&auml;ngniszelle<\/p>\n<p>Samantha st&uuml;rmte in das Holodeck, in das der Holodoc seit einigen Tagen eingesperrt war. Keiner hatte wirklich Zeit gefunden, sich um seine Probleme und Befindlichkeiten zu k&uuml;mmern. Doch Sam war eingefallen, was der Doktor vor einigen Tagen noch gemurmelt hatte, ihre Medikamente w&uuml;rden nicht so passen. Daher hatte sie ihren Weg zur Krankenstation abgewandelt.<\/p>\n<p>&#8222;Doktor, ich glaube ich habe Halluzinationen!&#8220; Samantha war zu aufgew&uuml;hlt um sich das empfindsame MHN genauer zu betrachten. Daher nahm sie nicht wahr, wie das MHN im Morgenmantel am Fenster stand und versonnen in eine W&uuml;stenlandschaft starrte. Nur langsam drehte er sich herum und strich sich die verstrubbelten Haare glatt. Eine vorwitzige und widerspenstige Str&auml;hne stiekste trotzdem seitlich ab. Tiefe Augenringe hatten sich in das Gesicht des MHN gebrannt. Es g&auml;hnte ausgiebig und setzte sich auf das unordentliche Sofa, direkt auf ein paar dreckig-wei&szlig;er Socken. Mit seinem R&uuml;cken verdeckte er das unordentlich &uuml;ber die Lehne geh&auml;ngte schwarze Hemd.<\/p>\n<p>&#8222;Ma&#8217;am ich bin seit 94,5 Stunden in von Ihnen verh&auml;ngter Quarant&auml;ne, ich habe seitdem nicht mehr geschlafen. Ich hielte es f&uuml;r angemessen, wenn Sie sich zumindest nach meinem Befinden fragen w&uuml;rden!&#8220; lamentierte das MHN und holte Samantha ein St&uuml;ck weit aus ihrer eigenen Ratlosigkeit. Ihr schlechtes Gewisen meldete sich.<\/p>\n<p>&#8222;Doktor es tut mir leid, ich habe Ihr Anliegen nicht vergessen. Solang ich jedoch kein Personal habe, welches Ihre Routinen &uuml;berpr&uuml;fen kann, m&uuml;ssen Sie leider nach wie vor hier bleiben, werden jedoch zumindest auch nicht gel&ouml;scht.&#8220;<\/p>\n<p>Das MHN seufzte und holte unter einem der Sofakissen einen medizinischen Trikorder hervor.<\/p>\n<p>&#8222;Also gut&#8230;. nennen Sie die Art Ihres medizinischen Dramas.&#8220;<\/p>\n<p>Sam runzelte die Stirn und fragte sich kurz, ob dies auch wieder eine Halluzination war, wie diese mit dem unfreundlichen Counslor. <\/p>\n<p>&#8222;Doc, Sie sprachen vor 4 Tagen von einer Dysbalance bei mir. Wie &auml;u&szlig;ert sich diese?&#8220; versuchte sich Sam zu sammeln. Das MHN sch&uuml;telte den Kopf. &#8222;Ich sagte Sie sollten sich behandeln lassen. Der Coctail in Ihrem Blut und der Kaffee vertragen sich nicht. Und Ihre Alpha- und Theta-Wellen deuten auf eine tiefergehende Dysbalance hin. Aber wie ich die Psyche der Menschn kenne, haben Sie auf meinen Rat nicht geh&ouml;rt.&#8220; Er scannte in Ruhe weiter, w&auml;hrend Sam sich verteidigte &#8222;Ich habe deutlich weniger Kaffee getrunken!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ja, aber Sie haben sich nicht behandeln lassen, wie ich es Ihnen gesagt habe, Zumindest deutet die Phasenverschiebung der Theta-Wellen darauf, dass das Neuroleptikum nach wie vor falsch dosiert eingesetzt ist. Lassen Sie die Dosis anpassen auf 65% des jetzigen Wertes, dann sollten sich ihre Werte vorerst auf ein Optimum einpegeln. Das h&auml;tte schon vor Tagen geschehen sollen. Also gehen Sie endlich auf die Krankenstation und lassen Sie mich hier allein zur&uuml;ck in Einzelhaft! Bringen Sie das n&auml;chste mal bessere Nachrichten mit!&#8220;<\/p>\n<p>Mit den Worten klappte das empfindliche MHN den Trikorder ein und lie&szlig; sich r&uuml;ckw&auml;rts auf das Sofar sinken. Mit geschlossenen Augen signalisierte er, dass das Thema f&uuml;r ihn beendet war.<br \/>\n&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<br \/>\n# Ort: USS Hephaistos, G&auml;nge<br \/>\n# Zeit: MD 11.1030<\/p>\n<p>Sam und Ettore lernen sich kennen und doch ist nicht alles so, wie es scheint.<\/p>\n<p>Zeit: MD 11.1110<br \/>\nOrt: des Holodocs Gef&auml;ngniszelle<\/p>\n<p>Nach ihrem seltsamen Erlebnis mit dem CNS sucht Samantha den Holodoc auf und bittet ihn um Rat. Dieser r&auml;t zu einer Anpassung der Medikamente und m&ouml;chte ansonsten in seiner Depression nicht gest&ouml;rt werden<br \/>\n&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>***submitted by<br \/>\nela aka Samantha &#8211; hab ich Wahnvorstellungen? &#8211; DeCoster<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;RPG&gt; # Ort: USS Hephaistos, G&auml;nge # Zeit: MD 11.1030 *** &bdquo;Ich muss um Entschuldigung bitten, Ma&rsquo;am. Es freut mich, dass Sie anscheinend wieder Sie selber sind. 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