{"id":5883,"date":"2020-08-27T14:49:33","date_gmt":"2020-08-27T12:49:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/selene-eingerichtet\/"},"modified":"2020-08-27T14:49:33","modified_gmt":"2020-08-27T12:49:33","slug":"selene-eingerichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/selene-eingerichtet\/","title":{"rendered":"Selene &#8211; Eingerichtet"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>Hallo!<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>(dies RPG geht auch wieder an die USS Galathea)<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Quartier Selene<\/div>\n<div># Zeit: MD 15.1830<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ihr Gep\u00e4ck war auch da. Selene atmete erleichtert aus. Es gab zu viele &#8211; sicherlich ausgedachte &#8211; Geschichten von Gep\u00e4ck, welches eigentlich von Myzen nach Crobyzes geschickt werden sollte, stattdessen aber in Itira angekommen war. Selene hatte nicht ernsthaft angenommen, dass so etwas hier passieren w\u00fcrde, aber irgendwo ganz tief in ihrem Hinterkopf hatte sie diese M\u00f6glichkeit doch bef\u00fcrchtet.<\/div>\n<div>Nun, es war nicht so. Sie hatte schnell alle drei gro\u00dfe Kisten ge\u00f6ffnet und erst einmal ihre Kleider sorgsam aufgeh\u00e4ngt. Die Kabine, die sie bekommen hatte, war nicht sehr gro\u00df, doch das hatte sie auch nicht erwartet. Sie war ja nur eine junge Offizierin und nicht jedes Schiff hatte den Platz wie die gro\u00dfen Abwehrkreuzer der Gebirge-Klasse. Zufrieden musterte sie die Kleider. Der Stoff zog sich selbstst\u00e4ndig glatt und Selene freute sich irgendwie schon darauf, sie hier stolz tragen zu k\u00f6nnen. Zumal sie jetzt durch ihren neuen Status als Eroika noch etwas mehr Haut zeigen durfte. Ein wenig gespannt war sie schon, wie die Frauen hier an Bord des F\u00f6derationsschiffes mit dem ausgesprochen sch\u00f6nen Namen Hephaistos wohl aussahen, wenn sie mal nicht ihre schlichte Uniform trugen. Die fand Selene wiederum ausgesprochen&#8230; naja, viel zu dick irgendwie. Als ob man einen Schutzanzug trug. Nur das Gesicht und die H\u00e4nde blieben frei. SO als ob sie zur untersten Schicht schlechthin geh\u00f6rten. Fast wie diese Rebellen. Naja. Es waren eben Barbaren. Nett und ausgesprochen freundlich, aber dennoch.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie b\u00fcckte sich herunter um den Altar auszupacken, den ihr die Agia Mitera, die Hohepriesterin Aletheias geschenkt hatte und fiel dabei beinahe hinten\u00fcber. Himmel, die Gravitation auf diesem Schiff war genauso niedrig wie der Luftdruck. Sie musste echt aufpassen, sich nicht gleich am ersten Tag eine Beule zu holen. Vielleicht sollte sie ihren Schirmfeldgenerator aktivieren. Das half zwar nicht gegen die Gravitation, verhinderte aber, dass sie sich stie\u00df. Allerdings w\u00e4re das auch ziemlich unh\u00f6flich.<\/div>\n<div>Andererseits war es auch recht k\u00fchl hier an Bord. Und das Schirmfeld konnte auch W\u00e4rme erzeugen. Hmm. W\u00e4rme&#8230;<\/div>\n<div>Selene richtete sich auf und sagte mit Befehlsstimme: &#8222;Computer!&#8220;<\/div>\n<div>Das war ein F\u00f6derationswort, wohl das wichtigste \u00fcberhaupt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>*pling* machte es zur Best\u00e4tigung. Immerhin hatte der Computer sie tats\u00e4chlich verstanden. Also war zumindest dieses in F\u00f6derationsstandard gesprochene Wort verst\u00e4ndlich gewesen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Jetzt wurde es spannend. W\u00fcrde der Computer sie verstehen, wenn sie Dako sprach, ihre eigene kikonische Sprache?<\/div>\n<div>&#8222;Computer, erh\u00f6he die Raumtemperatur um zehn Prozent.&#8220; Das sollte ein vern\u00fcnftiger Wert sein. Denn von den aktuellen Wertetabellen der F\u00f6deration hatte sie noch keine Vorstellung.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein erneutes *Pling* best\u00e4tigte ihren Befehl. Jetzt war Selene ebenso beeindruckt wie erleichtert. Der Bordcomputer der Hephaistos hatte also Zugriff auf die \u00dcbersetzungsmatrix.<\/div>\n<div>*Ihre Eingabesprache wurde als &#8218;Dako&#8216; erkannt* gab der Computer dann aus.<\/div>\n<div>*Soll &#8218;Dako&#8216; f\u00fcr Sie als Standardsprache festgelegt werden?*<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Oh. Das war beeindruckend. Wenn allerdings auch furchtbar akzentuiert. Kurz \u00fcberlegte Selene. Eigentlich hatte sie sich ja vorgenommen, so schnell als m\u00f6glich die F\u00f6deratiosstandardsprache zu lernen, doch&#8230; das konnte sie ja immer noch. Und dann vielleicht mit einem entsprechenden Lernprogramm. So war es jedenfalls erst einmal sehr viel leichter.<\/div>\n<div>Also erwiderte sie: &#8222;Ja. Bitte mach das so.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>*Verstanden. &#8218;Dako&#8216; wurde f\u00fcr Sie als Standardsprache in Ein- und Ausgabe festgelegt. Sie k\u00f6nnen das jederzeit wieder \u00e4ndern.*<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>*Danke!&#8220; das war ja mal ein h\u00f6flicher Computer. Selene l\u00e4chelte.<\/div>\n<div>Der Akzent allerdings&#8230; Selene fragte sich, welche Wortfetzen die F\u00f6deration wohl als Grundlage f\u00fcr ihre \u00dcbersetzungsmatrix gew\u00e4hlt hatte. Wahrscheinlich kikonische Unterhaltungsmedien, die planetenweit drahtlos ausgestrahlt wurden und auch an die anderen Welten oder Schiffe des Reiches gesendet wurden.<\/div>\n<div>Vielleicht sollte sie doch besser ihre eigene \u00dcbersetzungseinrichtung nutzen. Die konnte sie wenigstens fehlerfrei verstehen. Doch dann fiel ihr ein, dass ihre Leute ja noch viel weniger Grundlagenmaterial f\u00fcr eine \u00dcbersetzungsmatrix hatten als die F\u00f6deration. Wohlm\u00f6glich war die Sprachausgabe ihres Translators noch viel furchtbarer zu verstehen. Wahrscheinlich war es besser, die f\u00f6derierte Matrix zu nutzen. Aber sie w\u00fcrde ihre eigene zumindest mith\u00f6ren lassen. So w\u00fcrde sie von Tag zu Tag besser werden. Die Daten konnte sie dann nach Hause senden, damit ihre Leute davon profitieren konnten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Etwa eine halbe Stunde sp\u00e4ter hatte sie alles einger\u00e4umt. ihr Altar war aufgestellt aber nicht aktiviert und alles andere war einger\u00e4umt. Der Computer war dabei eine immense Hilfe gewesen und Selene fragte sich, ob sie wohl zu viel Rechenleistung f\u00fcr sich in Anspruch genommen hatte. Und ob sich jetzt jemand k\u00f6stlich am\u00fcsierte, wenn er das Protokoll ihrer Aktivit\u00e4ten las. Dass sie Hilfe durch den Computer brauchte um die Schr\u00e4nke zu \u00f6ffnen. Jedenfalls das erste Mal. Aber woher sollte sie auch wissen, dass die Schrankt\u00fcren ein Touchpanel waren, welches bei der ersten Nutzung auf ihre Fingerabdr\u00fccke bzw. ihrer K\u00f6rpertemperatur oder was auch immer geeicht werden mussten. Egal. Ihre Kleider hingen glatt im Schrank und ihre Sandalen standen h\u00fcbsch aufgereiht darunter.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie hatte auch drei Uniformen dabei. Allesamt die Tuch-Varianten. Eine trug sie gerade, die anderen beiden hatte sie in die Regale gelegt. Auf die Hartschalen-Panzer hatte sie bewusst verzichtet. Sie n\u00fctzten \u00fcberhaupt nichts und sagen, wie sie fand, peinlich aus. Au\u00dferdem waren sie sich unbequem.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die zus\u00e4tzlich verschlossene Kiste mit der Froura-Ausr\u00fcstung hatte sie so wie sie war in einem anderen Schrank verstaut. In schweren Waffen wollte sie jetzt nicht herumlaufen. Vielleicht, so \u00fcberlegte sie, sollte sie die Armb\u00e4nder tragen. Damit w\u00e4re sie zumindest gesch\u00fctzt du bewaffnet ohne allzu martialisch zu wirken. Nun, sie w\u00fcrde es sich \u00fcberlegen. Sie war ja hier nicht in Gefahr.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Nett war, dass sie die gesamte Schrankfl\u00e4che in eine Spiegelfl\u00e4che verwandeln konnte. Selene war schon ein wenig selbstverliebt, legte aber auch Wert auf ein gutes Aussehen und kontrollierte sich dabei eben gern im Spiegel. So auch jetzt. Sie schaute sich an, drehte sich einmal halb nach links und zur\u00fcck, dann schob sie den Dachtylidi, den Ehrenring welcher den Stoff des Peril zusammenhielt so weit herunter, dass ihre Br\u00fcste frei lagen. Das gefiel ihr gut. Als Eroika durfte sie so auftreten und es unterstrich auch ihre gesellschaftliche Stellung. Ob sie nun unter Barbaren lebte oder nicht. Sie f\u00fchlte sich gut so.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Selene deaktivierte den Spiegel wieder und sah sich um. Im Grunde war sie fertig. Kurz \u00fcberlegte sie, ob sie das Bad einmal ausprobieren sollte. Die sanit\u00e4ren Einrichtungen waren gut und unterschieden sich kaum von den kikonischen, was nat\u00fcrlich auf die nahe k\u00f6rperliche Verwandtschaft zur\u00fcckzuf\u00fchren war.\u00a0 Ein wenig bedauerte sie, dass es nur eine Dusche gab und keine Badewanne. Nun, vielleicht gab es ja ein Schwimmbad an Bord des Schiffes. Sie konnte ja einmal danach fragen. Ansonsten musste sie eben mit dem Vorlieb nehmen was es gab.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Idee mit dem Bad verwarf sie dann doch wieder. Lieber wollte sie der G\u00f6ttin f\u00fcr die gute Ankunft danken. G\u00f6ttlichen Segen durfte man nicht f\u00fcr Selbstverst\u00e4ndlich erachten. Also \u00f6ffnete Selene den kleinen h\u00f6lzernen Schreinkoffer und klappte ihn auf.<\/div>\n<div>Oben auf lag eine kleine Decke, wie es schien. Doch als sie diese n\u00e4her betrachtete, stellte Selene fest, dass es sich dabei doch um eine Art Umhang handelte. Mit einer Kapuze. Er war aus Brokat und wundervoll bestickt. Und konnte mit einer Kette vorn verschlossen werden. Das war ein Akrotiri, ein Gebetscape, welches die Betende trug um sich selbst vor der G\u00f6ttin zu erniedrigen. Selene war hingerissen. Sie legte das Akrotiri vorsichtig um, zog die Kapuze auf und kniete sich dann vor den Schrein hin. Dann aktivierte sie ihn.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ein holographischer Kegel entstand und wuchs, bis er die Raumdecke erreichte. Dann schrumpfte er wieder 10 Zentimeter und manifestierte sich zu einer holografischen Gestalt. Diese zeigte ein wundervolles, splitternacktes Abbild der G\u00f6ttin Aletheia, aufrecht stehend und mit ausgebreiteten gefiederten Armen, so als ob sie die ganze Welt umarmen wollte. Das Gesicht der G\u00f6ttin war warm und freundlich und ihre ganze Ausstrahlung war so einnehmend, dass Selene sich sofort tief verneigte. Doch schnell sah sie wieder auf und bewunderte die G\u00f6ttin. Das feuerrote Haar Aletheias passte gro\u00dfartig zu ihrem hellen Teint und Selene hatte den Eindruck, der G\u00f6ttin leibhaftig gegen\u00fcber zu knien. Aber nat\u00fcrlich war dies nur ein Abbild der G\u00f6ttin und keine Animation oder so etwas. Nur anders als im Tempel, wo eine echte Statue aus Oricalk stand, war dieses Abbild fast schon kikonisch. Selene war entz\u00fcckt. Dann aber verbeugte sie sich wieder und sprach ihr Gebet.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie war fast fertig damit, als ein Gongton sie heftig zusammenzucken lie\u00df. Das Ger\u00e4usch kannte sie nicht. Was hatte das nun wieder zu bedeuten?<\/div>\n<div>&#8222;Computer!&#8220; rief sie ein wenig nerv\u00f6s. &#8222;Was bedeutet dieser Klang?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>*Eine Person begehrt Einlass in Ihr Quartier. Soll ich die T\u00fcre \u00f6ffnen?* erwiderte der immer h\u00f6fliche und hilfsbereite Bordcomputer.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ja&#8230;&#8220; machte Selene und straffte sich. &#8222;Nat\u00fcrlich!&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>*pling* kam zur Best\u00e4tigung und die T\u00fcr zu ihrem Quartier glitt auf.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Das ging der jungen Kikonin dann doch fast etwas zu schnell. Doch sie wollte nat\u00fcrlich niemanden ihrer Gastgeber warten lassen. Also richtete sie sich auf und sah sich um, wer wohl ihr Besucher war.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;NRPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Wer h\u00e4tte Lust Selene in ihrem Quartier zu besuchen?<\/div>\n<div>Logisch w\u00e4re der Captain, immerhin ist Selene ja sein Gast.<\/div>\n<div>Wenn aber niemand mag, lasse ich es Jetsun sein. Sch\u00f6ner aber w\u00e4re es, mit einem anderen Spieler zu schreiben.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/NRPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div># Ort: USS Hephaistos, Quartier Selene<\/div>\n<div># Zeit: MD 15.1830<\/div>\n<div># Ball: Freiball<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Selene richtet sich in ihrem Quartier ein, als sie Besuch erh\u00e4lt.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>submitted by<\/div>\n<div>Isabelle<\/div>\n<div>a.k.a.<\/div>\n<div>Eroika Anthipopliarchix Menodora Nikitidis Selene atto Loutra<\/div>\n<div>z.Z. Gast auf der USS Hephaistos<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo! \u00a0 (dies RPG geht auch wieder an die USS Galathea) \u00a0 \u00a0 &lt;RPG&gt; \u00a0 # Ort: USS Hephaistos, Quartier Selene # Zeit: MD 15.1830 \u00a0 Ihr Gep\u00e4ck war auch da. 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