{"id":5891,"date":"2020-08-30T17:49:42","date_gmt":"2020-08-30T15:49:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/genesung\/"},"modified":"2020-08-30T17:49:42","modified_gmt":"2020-08-30T15:49:42","slug":"genesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/genesung\/","title":{"rendered":"Genesung"},"content":{"rendered":"<div>Hallo zusammen,<\/p>\n<p>diesmal mehrere kurze Episoden, mit B\u00e4llen zum selber pfl\u00fccken. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>VG Johannes<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>Zeit: MD13.1230 (nach Fabis Operation)<br \/>Ort: Krankenstation<\/p>\n<p>&lt;quote&gt;<\/p>\n<p>Dabei fiel ihr ein, dass es vielleicht angebracht w\u00e4re, Dr. Renal zu kontaktieren. Die Rihanha war ja spezialisiert auf posttraumatische Stressprobleme. Doch bevor sie das tat wollte Jetsun erst einmal sehen, wie Fabien \u00fcberhaupt reagierte.<br \/>&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p>Es dauerte einige Minuten, bis der Patient sich regte. Jetsun sa\u00df in Sichtweite und nutzte die Zeit, um ein wenig Papierkram nachzuarbeiten. Ihr knurrte zwar der Magen, aber sie wollte nicht hier im Krankenzimmer essen.<\/p>\n<p>In ihrer Abwesenheit hatte sich hier einiges abgespielt. Auch wenn sie ihren Leuten vertraute, ihre Arbeit gut zu machen, wollte sie auf Stand sein was ihre Patienten betraf.<\/p>\n<p>Endlich brummte LaGroille irgend etwas unverst\u00e4ndliches und begann dann sich zu regen. Jetsun \u00fcberflog noch schnell den letzten Absatz auf dem Bildschirm, um sich anschlie\u00dfend zu ihm zu begeben.<\/p>\n<p>&#8222;Lieutenant, wie geht es Ihnen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hallo Doktor&#8220;, erwiderte der Franzose mit unsicherer Stimme, und lauschte kurz in sich hinein. &#8222;Irgendwie&#8230; verkatert wenn Sie mich fragen. Hab Kopfschmerzen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Verst\u00e4ndlich&#8220;, meinte sie freundlich. &#8222;Das d\u00fcrften die Nachwirkungen des Narkotikums sein. Das sollte innerhalb der n\u00e4chsten Stunde abklingen.<\/p>\n<p>Fabi\u00e8n setzte sich auf und griff sich fahrig an den Kopf. &#8222;Boah&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Er blinzelte. &#8222;Hat alles geklappt? Ich sehe nicht das geringste&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Doch, doch&#8220;, beruhigte Jetsun ihn. &#8222;Die Operation ist gut gelaufen. Aber ihre Neuronen m\u00fcssen sich erst wieder ans Arbeiten gew\u00f6hnen. F\u00fcr heute hei\u00dft es leider noch Augenbinde. Ich sch\u00e4tze, dass Sie fr\u00fchestens heute Abend irgendetwas wahrnehmen werden.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hm&#8220;, brummte LaGroille in leicht unzufriedenem Ton.<\/p>\n<p>&#8222;Haben Sie Geduld&#8220;, bat Jetsun. Fabi nickte. Jetsun fuhr fort: &#8222;Es gibt \u00fcbrigens auch gute Neuigkeiten. Die OPS-Abteilung hat es geschafft Ihnen ein Quartier aufzutreiben. Sie kriegen noch ein Mittagessen und nachher holt Ensign Larson Sie ab.&#8220;<\/p>\n<p># Zeit: MD 13.1700<br \/># Ort: neues Quartier Fabien<\/p>\n<p>Fabi hatte im Grunde keine wirklichen Erwartungen gehabt, was das neue Quartier anbetraf. Das war auch gut so, denn es h\u00e4tte wohl jede noch so niedrige Erwartung entt\u00e4uscht. Man hatte einfach ein regul\u00e4res Quartier genommen und Trennw\u00e4nde eingezogen, damit die so untergebrachten Leute wenigstens einen Hauch Privatsph\u00e4re hatten. Der resultierende Raum war nicht einmal so gro\u00df wie die klingonische Gef\u00e4ngniszelle. Das Bad musste er sich nat\u00fcrlich mit den anderen Bewohnern des Quartiers teilen.<\/p>\n<p>Obwohl&#8230; einen Unterschied gab es, und dieser war betr\u00e4chtlich. Man konnte die T\u00fcr jederzeit \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>&#8222;Sind Sie soweit versorgt?&#8220; fragte Jennifer. Die Ensign hatte ihn von der Krankenstation hier her gef\u00fchrt und ihm die Zugangscodes eingerichtet.<\/p>\n<p>So selten es war, die Frau war Fabi\u00e8n unsympathisch. Es fing schon damit an, dass sie nach Rauch roch. Unangenehm, besonders wenn man sich an der Hand f\u00fchren lassen musste und keinen Abstand halten konnte. Doch dar\u00fcber allein h\u00e4tte man vielleicht noch hinwegsehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ihre Art zu reden erinnerte Fabi\u00e8n an fr\u00fcher, als er den Antiquit\u00e4tenladen auf der Yadera gef\u00fchrt hatte. Die Natur ihrer Waren brachte es mit sich, dass auch etliche zwielichtige Gesellen unter ihrer Kundschaft waren, die Sachen aus dubiosen Quellen anboten oder suchten. Mit der Zeit entwickelte man eine Art inneren Alarm f\u00fcr Leute, mit denen es \u00c4rger geben w\u00fcrde. Kriminelle. Hehler. M\u00e4nner, die \u00fcber Leichen gingen, wenn es ihnen n\u00fctzte.<\/p>\n<p>Genau dieser innere Alarm meldete sich bei Ensign Larson sehr deutlich. Sie war nicht unfreundlich oder so, aber das Gef\u00fchl war trotzdem da. Wie bei einem Mosaikbild &#8211; jeder einzelne Stein mochte in Ordnung sein, und trotzdem ergaben sie zusammen ein anderes Bild.<\/p>\n<p>&#8222;Alles bestens, danke nochmal&#8220;, erwiderte er darum kurz angebunden und hoffte dass die Dame den Wink verstehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p># Zeit: MD 13.2000<br \/># Ort: Quartier LaGroille<\/p>\n<p>Langsam bewegte er die Hand vor seinen Augen hin und her. Kein Zweifel! Da tat sich etwas. Es waren zwar nur schwarze und weniger schwarze Schemen die er sah, doch eindeutig mehr als nichts.<\/p>\n<p>Fabi \u00f6ffnete die T\u00fcren; unmittelbar hinter dem Quartiereingang gab es eine Art kleinen Vorraum, der sich in die einzelnen Abteile verzweigte. Als er den Kopf nach oben drehte sah er die Lampen als kleine helle Lichtpunkte. Cool!<\/p>\n<p>Ob er es wohl schon wagen konnte, auf die Suche nach der Bordkantine zu gehen? &#8230; nein, es war wohl besser er blieb f\u00fcr heute noch bei Replikatornahrung. Aber ein kleiner Rundgang auf dem Gang war drin.<\/p>\n<p># Zeit: MD 14.1100<br \/># Ort: Thassos IV<\/p>\n<p>Die diplomatischen Verwicklungen waren weitgehend entknotet, und der Abflug r\u00fcckte in greifbare N\u00e4he. Es gab also keinen Grund mehr, der Crew den l\u00e4ngst f\u00e4lligen Landgang zu verweigern. Zumal sie bald wieder etliche Tage Richtung Sternbasis unterwegs sein w\u00fcrden. Und wer wusste schon, was da alles passieren konnte.<\/p>\n<p>Man war mit den Kikonen \u00fcbereingekommen, dass ein unkontrollierter Kontakt zwischen Crewmembern und Einheimischen eine zu starke Belastung der neu gekn\u00fcpften, zarten Bande w\u00e4re. Deswegen hatte die Prinkipax kurzerhand eines der Naherholungsgebiete in Myzen f\u00fcr heute abriegeln lassen, in welchem die F\u00f6derationsleute ungest\u00f6rt die Natur genie\u00dfen konnten. Lediglich einige handverlesene, charakterfeste Gardesoldatinnen passten auf, dass sich niemand danebenbenahm.<\/p>\n<p>Auch Fabi\u00e8n war unter den vielen, die die Gelegenheit nutzten. Sein Wunsch war nicht gerade auf Begeisterung bei den \u00c4rzten gesto\u00dfen, auch wenn sein Sehverm\u00f6gen \u00fcber Nacht erfreuliche Fortschritte gemacht hatte. Dennoch musste man Sorge haben dass er ein Erdloch \u00fcbersah oder anderweitig verloren ging. Schlie\u00dflich zog aber das Argument, dass er die letzten Wochen unter mehr oder weniger klaustrophobischen Bedingungen verbracht hatte. Ein Blick auf freien Himmel war also aus psychologischer Sicht dringend indiziert.<\/p>\n<p>So hatte Jetsun schlie\u00dflich z\u00e4hneknirschend zugestimmt, unter der Auflage, dass ein Aufpasser mitgehen und stets in Sichtweite bleiben w\u00fcrde. Dagegen hatte Fabi\u00e8n nichts einzuwenden, im Gegenteil freute er sich \u00fcber jemanden zum Schwatzen. Solange es nicht diese Larson war.<\/p>\n<p>Aaaah. Er atmete tief durch. Die Luft hier schien rein und unverbraucht zu sein, irgendwie&#8230; frischer. Morgens hatte es geregnet und hier und da glitzerte es noch auf den Bl\u00e4ttern. Bekannte und unbekannte Tierstimmen wetteiferten um die akustischen Frequenzen. Ein gelegentlicher Windhauch brachte angenehme K\u00fchle.<\/p>\n<p>Es war so sch\u00f6n wieder sehen zu k\u00f6nnen. Klar war es noch weit von Normalit\u00e4t entfernt. Alle feinen Details verschwammen zu farbigen Fl\u00e4chen; abseits des Fokus zitterte und flimmerte es als w\u00e4re er betrunken; und die B\u00e4ume und Personen schienen Auren in blassen Farben zu haben, die in merkw\u00fcrdiger, in sich selbst verdrehter Bewegung waren. Aber trotzdem!<\/p>\n<p>&#8222;Klasse, oder?&#8220; wandte er sich an seine(n) Begleiter(in).<\/p>\n<p># Zeit: MD 14.1900<br \/># Ort: Quartier Fabi\u00e8n<\/p>\n<p>Nach der obligatorischen Nachuntersuchung und einem ausgiebigen Abendessen kehrte er satt und zufrieden ins Quartier zur\u00fcck. Jetzt wo er ihn sehen konnte, wirkte der Raum noch kleiner als vorher. Einem spontanen Impuls folgend, lie\u00df er die T\u00fcr offen und h\u00e4ngte ein Handtuch \u00fcber den Sensor.<\/p>\n<p>Die Schalldusche war gerade besetzt. Fabi lie\u00df sich auf dem einen kleinen Stuhl nieder, den es gab, und blickte aus dem ihm zugeteilten St\u00fcck Fenster. Dort gab es nur nicht viel zu sehen, denn er konnte nur die hellsten Sterne als milchige Flecken warnehmen.<\/p>\n<p>Aus dem Augenwinkel sah er etwas blinken. Es war die Lampe am COM-Terminal. Neugierig schaute er wer ihm da wohl schreiben mochte. Nachdem er die maximale Schriftgr\u00f6\u00dfe eingestellt hatte, konnte er es sogar lesen. Genaugenommen waren es mehrere Nachrichten:<\/p>\n<p> * Um 09:13 Uhr hatte Dr. Renal ihm geschrieben, dass sie ihn gerne heute gegen 11:00 Uhr sprechen w\u00fcrde. (Da hatte er schon beim Fr\u00fchst\u00fcck gesessen, und war nicht mehr ins Quartier zur\u00fcckgekehrt).<br \/> * 11:14 hatte sie ihm geschrieben wo er bliebe.<br \/> * Noch einmal um 11:30.<br \/> * In der vierten Nachricht bat sie ihn, morgen 11:00 zu ihr zu kommen. Besser gesagt, wenn er nicht erschien w\u00fcrde sie daf\u00fcr sorgen, dass er es tat. Das war zumindest die Botschaft die zwischen den Zeilen zu lesen war.<\/p>\n<p>Fabi\u00e8n seufzte. Da hatte er ja schon einen tollen ersten Eindruck hinterlassen.<\/p>\n<p>Es blieb noch eine neue Nachricht \u00fcbrig. Eine Einladung zu einer Party!<\/p>\n<p>\/\/ So langsam gef\u00e4llt es mir hier \/\/ dachte Fabi. Wann sollte das denn &#8230; jetzt!?<\/p>\n<p>Er las es noch einmal. Doch, ja, heute ab 1800! Und er sa\u00df hier in seinem Quartier herum&#8230;<\/p>\n<p>&#8211; kurz darauf &#8211;<\/p>\n<p>Die Wegbeschreibung war nicht schwierig gewesen. Der T\u00fcrtroll hatte sich allerdings als erhebliches Hindernis erwiesen. Er hatte ein klares Konzept f\u00fcr seine Arbeit: Mit Uniform &#8211; kein Zutritt! Irgendwann hatte er aber (ansatzweise) verstanden, dass Fabi\u00e8n nichts anderes zum Anziehen besa\u00df, und hatte ihn doch durchgelassen.<\/p>\n<p>Es war schon ordentlich was los hier. Eine gr\u00fcn gekleidete Combo spielte flotte irische Folkmusik. Einige wenige tanzten sogar schon. Alle schienen gel\u00f6ster, fr\u00f6hlicher Stimmung zu sein. Fabi\u00e8n sah sich um, doch auf Anhieb sah er kein bekanntes Gesicht.. obwohl.. war das nicht Sam? <\/p>\n<p>Es war etwas irritierend, dass er nach wie vor farbige Auren um die Personen wahrnahm. Doch es war unverkennbar Samantha DeCoster. Sie sa\u00df auf einem Barhocker und unterhielt sich mit einem b\u00e4rtigen Mann mittleren Alters. Fabi\u00e8n ahnte nat\u00fcrlich nicht dass das der Captain war. Er hielt auf die beiden zu, um sich dazuzusetzen.<\/p>\n<p>&lt;NRPG: das mit den Auren bleibt erst mal, aber er wird es eher niemandem erz\u00e4hlen, schlie\u00dflich will er ja demn\u00e4chst FLG werden \ud83d\ude42 &gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<br \/>&lt;SUM&gt;<br \/>Zeit: MD 13.1230 \/ Ort: Krankenstation<br \/>&#8211; Jetsun ist zufrieden mit dem ZUstand ihres Patienten und bittet ihn um Geduld.<\/p>\n<p>Zeit: MD 13.1700 \/ Ort: Hephaistos<br \/>&#8211; Jenn bringt Fabi\u00e8n zu seinem neuen &#8222;Quartier&#8220; (optionaler Ball an Friddi)<\/p>\n<p>Zeit: MD 13.2000 \/ Ort: Hephaistos, Quartier LaGroille<br \/>&#8211; Fabi beginnt Schemen zu sehen, und macht einen Rundgang in der N\u00e4he des Quartiers. (optionaler Freiball)<\/p>\n<p>Zeit: MD 14.1100 \/ Ort: Thassos IV<br \/>&#8211; Zusammen mit anderen Crewmitgliedern geht Fabi\u00e8n auf Landgang, begleitet von einem (noch zu w\u00e4hlenden) Aufpasser (Freiball)<\/p>\n<p>Zeit: MD 14.1900 \/ Ort: QUartier LaGroille<br \/>&#8211; Fabi wird f\u00fcr MD15.1100 zum CNS bestellt, nachdem er den ersten Termin verpasst hat (Ball an Kim)<\/p>\n<p>Zeit: MD14.1910 \/ Ort: Topf voll Gold<br \/>&#8211; Fabi\u00e8n geht auf die Party und will sich erstmal zu Shay und Sam setzen. (Ball an Mac, Ela oder wen auch immer :-))<br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>**submitted by<br \/>Johannes<br \/>a.k.a Lt. Fabien LaGroille, USS Hephaistos<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen, diesmal mehrere kurze Episoden, mit B\u00e4llen zum selber pfl\u00fccken. \ud83d\ude42 VG Johannes &lt;RPG&gt; Zeit: MD13.1230 (nach Fabis Operation)Ort: Krankenstation &lt;quote&gt; Dabei fiel ihr ein, dass es vielleicht angebracht w\u00e4re, Dr. Renal zu kontaktieren. Die Rihanha war ja spezialisiert auf posttraumatische Stressprobleme. 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