{"id":5894,"date":"2020-09-01T13:30:28","date_gmt":"2020-09-01T11:30:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/der-entschluss\/"},"modified":"2020-09-01T13:30:28","modified_gmt":"2020-09-01T11:30:28","slug":"der-entschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/der-entschluss\/","title":{"rendered":"Der Entschluss"},"content":{"rendered":"<div>Hey ihr Lieben! <\/p>\n<p>Es wurde h\u00f6chste Zeit sich mal wieder zu melden, gleichzeitig m\u00f6chte ich mich entschuldigen das so lange nichts von mir auf der Heph kam. Ich gelobe Besserung und freu mich auf ein paar sch\u00f6ne B\u00e4lle! Mit diesem Post habe ich mich anfangs etwas schwer getan, es ist auch l\u00e4nger geworden als gedacht. Ich hab die Mittagspause zur Rechtschreibkontrolle genutzt, ich hoffe nichts Gro\u00dfes \u00fcbersehen zu haben \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Lieben Gru\u00df<br \/>Mo<\/p>\n<p>&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p>Zeit: MD 14.1419<br \/>Ort: USS Hephaistos, Deck 9, Krankenstation<\/p>\n<p>Auf der Krankenstation war nicht viel los. Hier und da war ein Biobett belegt, aber allgemein herrschte gerade immer noch Mittagspausenstimmung. Ensign Jetsun Pema kontrollierte am oberen Ende des Raums gerade die Biowerte einer Bolianerin mit einer sehr ungesunden Gesichtsfarbe: Terakotta Orange. <\/p>\n<p>&#8222;Ich muss sie darauf hinweisen das die Verwendung von Substanzen, die gegen das Gesetz der F\u00f6deration versto\u00dfen, strafbar ist. Auch wenn es sich um eine Hautcreme handelt&#8220;, grummelte Jetsun zwischen zusammengebissenen Z\u00e4hnen hervor. Die Bolianerin war bereits das dritte Mal diese Woche hier. <\/p>\n<p>&#8222;Fr\u00f6\u00f6uu D\u00f6\u00f6\u00f6gt\u00f6\u00f6r..&#8220; fing die Angesprochene an. Durch die angeschwollenen Lippen war sie sehr schlecht zu verstehen. &#8222;S\u00fc\u00fc\u00fc v\u00f6\u00f6rst\u00f6h\u00f6hn d\u00f6s n\u00f6\u00f6cht. \u00d6ch br\u00f6\u00f6che m\u00f6\u00f6\u00f6ne S\u00f6\u00f6lbbe.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Ihre Haut sieht das anders.&#8220;, stellte Jetsun trocken fest, w\u00e4hrend sie mit einem medizinischen Trikoder die dermatologischen Daten des Gesichts analysierte. &#8222;Die Salbe reagiert sehr agressiv auf die Blutgef\u00e4\u00dfe in ihrem Kopf. Das ist hier alles kein Spa\u00df. Das Ehtysyn in ihrer Salbe kann jederzeit einen anaphylaktischer Schock ausl\u00f6sen. Ich gebe ihnen Calcitisol, das bek\u00e4mpft die Schwellungen und und wirkt vorbeugend gegen Pilzbefall und Juckreiz. Die Farbe wird allerdings noch mindestens 12 Stunden bleiben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;D\u00f6\u00f6\u00f6ngg\u00f6\u00f6 Fr\u00f6uu D\u00f6\u00f6\u00f6gd\u00f6\u00f6r!&#8220;, keuchte die Bolianerin.<\/p>\n<p>&#8222;Gerne&#8230;&#8220;, log Jetsun, setzte das Hyprospray an und verdrehte heimlich die Augen. Sie wusste ganz genau wer sp\u00e4testens \u00fcbermorgen wieder hier lag. Eigentlich hatte sie Mitleid mit der Frau, aber auch der emphatischste Mensch hatte irgendwann die Nase voll wenn es um Unbelehrbare ging. Sicherheitshalber trug sie die Patientin zu einer dermatologischen Hautberatung ein. Das MHN w\u00fcrde sich freuen. <\/p>\n<p>Sie verabschiedete sich und ging. Eine Schwester dr\u00fcckte ihr im Weggehen ein Padd in die Hand, was sie signieren sollte. In den Text vertieft lies sie sich auf die Kante eines der leeren Biobetten nieder. <\/p>\n<p>&#8222;Ensign Pema?&#8220;, fragte eine M\u00e4nnerstimme neben dem Bett. Jetsun fuhr hoch. Vor ihr stand ein mittelgro\u00dfer Mann. Auf seinem Kopf wuchsen keine Haare, w\u00e4hrend auf seinen deutlich sichtbaren Wangenknochen ein Dreitagebart vor sich hin wuchs. Die Uniform wies ihn als Offizier auf der Durchreise aus. Aus einem Grund, der anscheint nichts mit der Temperatur zutun hatten, trug der Mann schwarze Lederhandschuhe. Es war sein linkes Auge was ihr sofort auffiel. Dort wo auf der anderen Seite ein moosgr\u00fcnes Auge war, schm\u00fcckte die linke Seite ein Okularimplantat. Ein schwarzer Oculussensor-Strich zog sich durch eine sonst reinwei\u00dfe Hornhautpartie. Ein durchaus einsch\u00fcchternder Anblick. Bis&#8230; Das Auge bewegte sich unnat\u00fcrlich hin und her. Es harkte immer wieder an den Augenwinkeln entlang. Der Mann setzte ein zerknirschtes L\u00e4cheln auf, was in der Summe schreiend komisch aussah.<\/p>\n<p>&#8222;Eh.. ja?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Lt. Charley Crane, ehemaliger CSO der Ainama. Wie sie sehen&#8230; habe ich Probleme mit meinem Okularimplantat. Normalerweise wird es alle drei Monate gewartet, leider ist in letzter Zeit viel dazwischen gekommen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich verstehe, Lt. Ich h\u00f6rte davon.&#8220;, sagte Jetsun beruhigend, lies das Padd sinken und zog in einer schnellen Bewegung den medizinischen Trikorder aus ihrem wei\u00dfen Kittel. Vorsichtig erfasste sie die biometrischen Daten des Augenk\u00f6rpers.<\/p>\n<p>&#8222;Seid wann tragen sie das Implantat?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Etwas mehr als drei Jahre.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Wo erhalten?&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;USS Aurora, medizinisches Versorgungsschiff an der Frontlinie.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Ah.. milit\u00e4rische Nutzung, das erkl\u00e4rt das Combat Tentacle. Wollen sie das ich es gegen ein ziviles Tentacle tausche? Die sind unkomplizierter in der Wartung.&#8220;<\/p>\n<p>Charley \u00fcberlegte kurz. Er hatte sich so an den Nachtsichtmodus gew\u00f6hnt und auch die biotronische Zielerfassung war im Kampf sehr praktisch. &#8222;Ich denke ich behalte es vorerst, Danke.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Wie sie wollen. Legen sie sich bitte kurz hin.&#8220;, sagte Jetsun. Charley kam der Anweisung der CM postwendend nach und machte sich auf dem Biobett lang. Die Medizinerin setzte vorsichtig das Vibroskapell an und begann mit der Justierung des Implantats. F\u00fcr Jetsun ein v\u00f6llig normaler Eingriff, f\u00fcr Charley das erste Mal seid langer Zeit jemanden so nah an sich heran zu lassen. Er schluckte mehrmals. Ob Ensign Pema dies bemerkt hatte konnte er nicht sagen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich rekalibriere die neurale Schnittstelle. Die Mikrobewegungen des Tentacles kommen von dort. Sie werden kurz nichts sehen k\u00f6nnen auf dem Auge.&#8220;, sagte Jetsun w\u00e4hrend sie mit dem Skalpell konzentriert den Inputknoten des Implantats \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>Charley verkniff sich ein Kommentar um sich nicht zu bewegen. Aber Jetsun hatte das Problem schnell im Griff. <\/p>\n<p>&#8222;So fertig, das m\u00fcsste es gewesen sein.&#8220;<\/p>\n<p>Charley richtete sich auf und lies seine Augen testweise einmal durch den Raum kreisen. &#8222;Vielen Dank Ma&#8217;am.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kein Problem, daf\u00fcr bin ich da.&#8220;, erwiderte Jetsun mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen. Charley sah die Bhutanerin einen Moment l\u00e4nger an als es sich geh\u00f6rte. Ihre Art wirkte irgendwie beruhigend auf ihn. Dabei fiel ihm etwas anderes ein&#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Ist es m\u00f6glich noch meinen medizinischen Check zu absolvieren? Ich trete die Stelle des HAZOPs an.. wenn alles gut geht.&#8220; <\/p>\n<p>Er sah sah auf und ihre Blicke trafen sich.<\/p>\n<p>&lt;hepp an Isabelle &#8211; Endlich :D&gt;<\/p>\n<p>Zeit: MD 14.2332<br \/>Ort: USS Hephaistos, Deck 16, Gastquartier Charley Crane<\/p>\n<p>Ein sanftes, gleichm\u00e4\u00dfiges Wummern legte den Grundton. Obwohl man das Gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichste getan hatte, war die Akustik in diesem Teil der Schiffes, wo die G\u00e4stequartiere der Mannschaft lagen, nicht gerade Premium. Die direkte N\u00e4he zum Maschinenraum war deutlich zu h\u00f6ren. Aber dem aktuellen Bewohner des Quartiers machte dies nichts aus, im Gegenteil. Charley empfand das monotone Ger\u00e4usch als sehr entspannend. <\/p>\n<p>Seid etwas mehr als zwei Stunden probierte der Gastoffizier die Augen zu schlie\u00dfen. Aber es sollte einfach nicht klappen. Je l\u00e4nger die Tage auf dem klingonischen Kreuzer zur\u00fcck lagen umso tiefer gruben sich die Ereignisse in seinen Kopf hinein. Dabei war es nicht unbedingt die Gewalt an sich &#8211; an Gewalt war der ehemalige Marine gew\u00f6hnt. Es waren einzelne Bilder, die aus dem Nichts in seinem Kopf erschienen wenn er sich zu entspannen versuchte. Bilder vom gefolterten Platon. Bilder von Mozarts verzweifeltem Gesicht w\u00e4hrend er versuchte seine Blutung zu stillen. Bilder von Emilys angstverzerrtem Blick. Je krampfhafter er versuchte zu schlafen umso wilder begannen sich die Bilder zu vermischen und ein Eigenleben zu f\u00fchren. <\/p>\n<p>Vor etwa 10 Minuten war er genervt aufgestanden. Mit einem Padd in der einen und einem Glas Whiskey in der anderen Hand lag er lang ausgestreckt auf dem kleinen Sofa in der Raummitte, das man ihm behelfsm\u00e4\u00dfig in den Raum geschoben hatte. Normalerweise waren so gro\u00dfe Sitzgelegenheiten wie diese in einem Mannschaftsgastquartier nicht Standard. Ensign Jennifer Larson, die als f\u00fcr die Zuteilung seines Quartiers zust\u00e4ndig gewesen war, hatte heimlich mit den Augen gerollt als der wei\u00dfe Wolf gebeten hatte in direkter N\u00e4he zu den anderen Marines untergebracht zu werden. <\/p>\n<p>Aber das Augenrollen hatte sich ausgezahlt. Nicht nur waren ihre Quartiere direkt nebeneinander, sie waren sogar miteinander verbunden. Drei bauartgleiche Quartiere, verbunden durch mehrere nachtr\u00e4glich installierte T\u00fcrschotts. Im mittleren Quartier, das von Platon, war der provisorische H\u00fchnerstall aufgebaut. Der Italiener hatte darauf bestanden. Vermutlich um Emily zu beeindrucken. Charley zuckte mit der Schulter.<\/p>\n<p>Er blickte gegen die T\u00fcr, die zu Platons Quartier grenzte, widerstand aber dem Drang nachzuschauen ob der Kamerad schlief. Dabei fiel sein Blick auf das Whiskeyglas in seiner Hand und er entschied sich gegen diese Idee. Schnell nahm er einen Schluck. W\u00e4re ja schade drum.<\/p>\n<p>Seine Gedanken schweiften eine Weile durch die Gegend. Dabei fiel dem Amerikaner ein das er erstaunlich wenig \u00fcber die USS Hephaistos wusste. Sicher, er hatte bereits ein paar der hiesigen F\u00fchrungsoffiziere kennengelernt inklusive des Captains, aber das wars auch schon. <\/p>\n<p>&#8222;Sieh dich an. Kraftloser Versager. Sauf dich ruhig zu Tode. &#8222;, erklang eine schneidende Stimme. Charley zuckte zusammen, hob aber nicht den Kopf. Schnell nippte er erneut an seinem Drink.<\/p>\n<p>&#8222;Was ist aus dir geworden. Das du dich nicht sch\u00e4mst in den Spiegel zu schauen. Glaubst du deine gefallenen Br\u00fcder w\u00e4ren stolz auf das was sie hier sehen?!&#8220;, die Stimme war leiser geworden. Gef\u00e4hrlicher. Jedes Wort wie ein Stich.<\/p>\n<p>Charley stierte weiter geradeaus w\u00e4hrend die Beklommenheit gerade zu greifbar wurde. Er wappnete sich f\u00fcr den dritten Angriff, wurde aber \u00fcberrascht. \/\/ Immer drei St\u00fcrme..\/\/ Seine Augen bewegten sich leicht zur Seite. Erst dann konnte er ihn sehen.<\/p>\n<p>Wenn Charleys Spitzname der wei\u00dfe Wolf war dann war dies der schwarze Wolf. Zu Beginn der Anf\u00e4lle war sein imagin\u00e4res Ich ausschlie\u00dflich in spiegelnden Oberfl\u00e4chen erschienen. Offensichtlich hatte er einen Ausweg gefunden. Mit l\u00e4ssig \u00fcberkreuzten Beinen sa\u00df sein b\u00f6ser Zwilling auf der Couch. Seine Augen waren schwarz wie zwei Kohlest\u00fccke. Sein L\u00e4cheln boshaftes L\u00e4cheln war schmerzhaft f\u00fcr Charley.<\/p>\n<p>\/\/Na sag endlich was&#8230; Ich will das es vorbei ist! Immer drei St\u00fcrme\/\/ dachte Charley. Er wusste das die Situation sich noch verschlimmern w\u00fcrde wenn er einfach die Augen schloss. Diesen Umstand machte seinen b\u00f6sen Zwilling noch m\u00e4chtiger. Der Charley mit den schwarzen Augen sch\u00fcttelte ganz langsam den Kopf und l\u00e4chelte ein weiteres Mal diabolisch.. und weg war er!<\/p>\n<p>Charley atmete tief durch. Er lehnte sich zur\u00fcck und entspannte seinen R\u00fccken, lie\u00df seine durchgedr\u00fcckten Schultern sinken. Sein Kopf fiel nach vorne.<\/p>\n<p>&#8222;Alles gut bei dir?&#8220;<\/p>\n<p>Blitzschnell fuhr Charley hoch. Chib stand in der T\u00fcr und blickte ihn fragend an. Er hatte das \u00d6ffnen der T\u00fcr nicht geh\u00f6rt! <\/p>\n<p>&#8222;Komm grad vom Sport. Klang als schreit jemand und dann Glassplittern&#8230;&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;N&#8230;Nein&#8230;.alles gut. <\/p>\n<p>Der Andorianer sah ihn zweifelnd an und trat ganz ins Quartier ein. Er sah sich suchend um und fixierte dann erneut Charley. Dieser f\u00fchlte sich ertappt.<\/p>\n<p>&#8222;Sicher?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wie gesagt.. Alles gut.&#8220;, best\u00e4tigte Charley, seine Stimme klang wie vor dem Anfall. <\/p>\n<p>Ohne ein weiteres Wort zu sagen schritt der Andorianer bis zum Tisch und beugte sich nach unten. Sein Augen blickten sorgenvoll auf Charley. Er hob die Hand. Darin war ein zerbrochenes Whiskeyglas. Er stellte es direkt vor Charley ab. Dieser war v\u00f6llig perplex. Er beugte sich direkt dar\u00fcber und griff fahrig danach. <\/p>\n<p>Das Licht des sp\u00e4rlich beleuchteten Apartments brach sich in der Reflexion des Glases. Die Gestalt des schwarzen Wolfs blickte ihn direkt an, formte mit den Lippen das Wort &#8222;Drei&#8220; &#8211; und verschwand. <\/p>\n<p>&#8222;Du wei\u00dft das du mit mir \u00fcber alles reden kannst oder?&#8220;, sagte der Andorianer mit leiser Stimme. Charleys Atmen war wieder schwerer geworden. Der Andorianer lie\u00df sich sanft in den Sessel gegen\u00fcber gleiten. <\/p>\n<p>&#8222;&#8230; Ich&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nicht jetzt..Dann wenn du es f\u00fcr richtig h\u00e4ltst.&#8220;, sagte Chib liebevoll und lehnte sich langsam in eine bequeme Haltung zur\u00fcck. Es war an der Zeit das Thema zu wechseln. Charley nickte langsam, w\u00e4hrend er versuchte sein feuchtes Gesicht vor dem Andorianer zu verstecken. <\/p>\n<p>&#8222;Hast du es dir schon \u00fcberlegt?&#8220;, fragte der Andorianer weiter und blickte sich erneut im Quartier um. Es wirkte fast so als versuche er Antworten auf diese Frage aus Details von Charleys Wohnung abzulesen. <\/p>\n<p>&#8222;Ich.. ich denk dr\u00fcber nach. Immerhin war ich heute schon beim Medizincheck. Mein Auge hat in letzter Zeit einige Probleme gemacht.&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Jaaaa!&#8220;, fuhr Mozart hoch und ballte die F\u00e4uste nach oben. Charley musste unwillk\u00fcrlich L\u00e4cheln. Seine Jungs machten kaum ein Geheimnis daraus das sie die USS Hephaistos und den Einsatz als Hazard Team als neue Heimat favorisierten.<\/p>\n<p>&#8222;Ich sagte ich denk dr\u00fcber nach.&#8220;, sagte Charley auch wenn er sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte.<\/p>\n<p>&#8222;Aber &#8211; um fair zu bleiben &#8211; es spricht viel f\u00fcr die Hephaistos. Neben den technischen Standards, die alle alternativen Schiffe locker abh\u00e4ngen, ist die Gelegenheit mit dem Hazard Command einfach zu gut.&#8220;, fuhr der wei\u00dfe Wolf fort. <\/p>\n<p>&#8222;Ist sie.&#8220;, best\u00e4tigte der Andorianer mit einem Kopfnicken, er grinste selig in sich hinein. &#8222;Doc wird sich freuen! Ich kann ihm direkt&#8230;.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du wirst deine F\u00fc\u00dfe still halten bis ich mit Shay Ruthven alles gekl\u00e4rt habe!&#8220;, sagte Charley in einem Ton der keinen Widerspruch duldete. &#8222;Das Chaos wird fr\u00fch genug \u00fcber dieses Schiff hereinfallen, lass uns das ganze nicht schon vor dem Start verkomplizieren. Es ist ein ganz sch\u00f6ner Aufwand das Hazard Team als eigenst\u00e4ndige Truppe einzuf\u00fchren, logistisch wie technisch. Von Trainingsr\u00e4umen und \u00dcbungsgel\u00e4nden mal ganz abgesehen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob der Captain wei\u00df was da alles auf ihn zu kommt. Es kann sehr gut sein das er auf den letzten Meter abspringt, f\u00fcrchte ich.&#8220;<\/p>\n<p>Der Andorianer schwieg und schaute konzentriert an die Decke. Ein sicheres Zeichen daf\u00fcr das ihn Charleys Worte getroffen hatten. <\/p>\n<p>&#8222;Aber ich geb mir M\u00fche ok?&#8220;, sagte der wei\u00dfe Wolf sanft und lehnte sich nach vorne.<\/p>\n<p>&#8222;Und keine Sorge wegen Doc Oljin. Ich steh mit Doc und ein paar anderen in engem Austausch. Wenn alles gut geht werden sie alle dabei sein, wenn Ruthven das absegnet. Immerhin l\u00e4dt er sich da eine ganze Horde hoch dekorierter Veteranen aufs Schiff, da w\u00fcrde jeder zweimal dr\u00fcber nachdenken&#8220;, sagte Charley mit einem sp\u00f6ttischen Unterton.<\/p>\n<p>Mozart l\u00e4chelte nur vertr\u00e4umt, w\u00e4hrend Charley sich erhob und zum Replikator schritt. Beim gehen stelle der Wolf ein weiteres mal fest wie nah dem Andorianer das gemeinsame Gespr\u00e4ch mit dem alten Freund gegangen war. <br \/>&lt;<a href=\"https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/720\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/groups.io\/g\/USS-Hephaistos\/message\/720<\/a>&gt;<\/p>\n<p>&#8222;Computer, Glenlivet Livet &#8211; Single Cask Wiskey, 14 Jahre gereift &#8211; zwei Gl\u00e4ser ohne Eis.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Single Cask?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der Wiskey stammt aus einem einzelnen Fa\u00df, weshalb der Geschmack teilweise variieren kann. Dieser ist ein absoluter Hochgenuss.&#8220;<\/p>\n<p>Der Andorianer zuckte unbeeindruckt mit den Schultern. &#8222;Er kommt aus dem Replikator oder?&#8220;<\/p>\n<p>Charley grinste, \u00fcberging den Einwand aber und entnahm dem Replikatorschacht die beiden zu 2\/5 gef\u00fcllten Whiskey Gl\u00e4ser. Feierlich reichte er Mozart einen. Dieser warf erst Charley und dann dem Whiskey einen unsicheren Blick zu. Chibs Blick war auf das zerst\u00f6rte Glas gerichtet, was immer noch auf dem Tisch stand. <\/p>\n<p>&#8222;Bist du sicher das es eine gute Idee ist?&#8220;<\/p>\n<p>Charley reichte ihm das Glas an. Einen Moment hing sein Arm ohne Aktion in der Luft, w\u00e4hrend Chib weiter abw\u00e4gte. Er wollte Charley nicht vor den Kopf sto\u00dfen. Andererseits&#8230;Er nahm das Glas entgegen. Charley l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&#8222;Auf die USS Hephaistos!&#8220;<\/p>\n<p>Die Gl\u00e4ser klirrten leise.<\/p>\n<p>Zeit: MD 15.0850<br \/>Ort: USS Hephaistos, Deck 1, Bereitschaftsraum des Captains<\/p>\n<p>&lt;QUOTE&gt;<br \/>Nach dem kurzen Gespr\u00e4ch entlie\u00df er Cat aus dem Zimmer so das er mit Charley alleine war. <\/p>\n<p>&#8222;Mr. Crane. Wie sie vielleicht festgestellt haben gibt es Bord nicht wirklich einen Platz f\u00fcr sie und ihre Marines. Ich wei\u00df das sie dem CSO angeboten haben ihn zu unterst\u00fctzen solange sie an Bord sind und ich w\u00fcrde gerne noch einen kleinen Schritt weiter gehen. Wir hatten in der Vergangenheit etwas an Bord das sich Hazard Team nannte. Da wir keinen Hazop haben und der CSO mit seiner Arbeit zur Zeit ausgelastet ist um diese zus\u00e4tzliche &#8218;Einheit&#8216; zu f\u00fchren w\u00fcrde ich ihnen gerne anbieten den Posten zu \u00fcbernehmen.&#8220; erkl\u00e4rte er dann. &#8222;Mir ist auch bewusst das sie und ihre Leute vor haben uns auf K7 zu verlassen, aber es w\u00e4re unverantwortlich von mir ihnen diesen Posten nicht zumindest anzubieten. Die Einzelheiten finden sich auf diesem PADD. Lesen sie es sich durch und teilen sie mir ihre Entscheidung bis morgen fr\u00fch mit.&#8220; reichte er Charley dann ein PADD. <br \/>&lt;\/QUOTE&gt;<\/p>\n<p>Das Licht der Br\u00fccke blendete. An der Betriebsamkeit des Br\u00fcckenbetriebs konnte man beim besten Willen keine Uhrzeit ableiten. Hier war auch w\u00e4hrend der Nachtstunden viel los. Nur die kleine analoge Uhr neben der T\u00fcr gab Auskunft \u00fcber die tats\u00e4chliche Uhrzeit. <\/p>\n<p>Ein Crewman in gelber Uniform salutierte vor einem Offizier. &#8222;Die Sensordaten sind optimal, das reicht mir. Danke Sir!&#8220;, sagte er und verschwand. Direkt hinter ihm betrat Lt. Charley Crane den Raum. Er blickte sich kurz um und strich ein wenig nerv\u00f6s \u00fcber seine Uniform &#8211; nur um die H\u00e4nde direkt wieder sinken zu lassen.<\/p>\n<p>Anscheint war das morgendliche Briefing noch nicht lange her, viele der Senior Offiziere waren bereits wieder auf der Br\u00fccke und in Vieraugengespr\u00e4che vertieft. Ensign John Geary rauschte heran und nickte Charley im vorbeigehen zu, dann nahm er einen Communicatorruf entgegen. Charley hatte gerade noch Zeit zur\u00fcck zu nicken. Der CSO war dieser Tage sehr besch\u00e4ftigt, was sich schon bei ihrem letzten Gespr\u00e4ch herausgestellt hatte. Jennifer Larson stand l\u00e4ssig mit den R\u00fccken an die OPS Konsole gelehnt w\u00e4hrend sie ein Gespr\u00e4ch mit dem TAK der Hephaistos f\u00fchrte: Ajur, Sohn des Nedek. Eins der Crewmitglieder die Charley noch nicht kennengelernt hatte. Er nickte beiden auf dem Weg zum Bereitschaftsraum zu. Dabei war seine Unterredung in Captain Ruthvens Kalender auf 0900 terminiert. In 10 Minuten also. <\/p>\n<p>Unschl\u00fcssig blieb Charley stehen. Er war froh das er die Wartung seines kybernetischen Auges bereits gestern erledigt hatte. Er wollte nicht in die Verlegenheit kommen vor Shay Ruthven sein durchdrehendes Okularimplantat erkl\u00e4ren zu m\u00fcssen. Die St\u00f6rungen waren seid dem Aufenthalt auf der Hol immer h\u00e4ufiger aufgetreten und hatten begonnen Charley zu nerven. <\/p>\n<p>Er schaute sich interessiert im Raum um, w\u00e4hrend er wie \u00fcblich die schwarz behandschuhten H\u00e4nde hinter dem R\u00fccken verschr\u00e4nkte. So verpasst er leider Emilys Auftritt. Das Schott des Bereitschaftsraums war zur Seite geflogen und die junge Frau verlie\u00df den Raum. <\/p>\n<p>Als sie Charley erkannte stoppte sie. Seid ihrer Ankunft an Bord der Hephaistos war f\u00fcr Em das normale Bordleben weitergegangen, w\u00e4hrend f\u00fcr ihn und seine Crew immer noch nicht klar war wie es weiterging. Obwohl sie sich hin und wieder gesehen hatten musste Charley tief im Inneren zugeben das er Emily darum beneidete, das sie offensichtlich bereits in ihrem &#8222;alten Leben&#8220; zur\u00fcck war. <\/p>\n<p>Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. <\/p>\n<p>&#8222;Hey.. auch Termine beim Chef?&#8220;<\/p>\n<p>&lt;hepp an Miri :)&gt;<\/p>\n<p>Nachdenklich sah Charley der Chefingenieurin nach.<\/p>\n<p>&#8222;Lt. Crane?&#8220;, wehte eine Stimme durch den Raum. Als Charley den Kopf drehte erkannte er im T\u00fcrrahmen des Bereitschaftsraumschotts die Silhouette von Shay Ruthven. Mit dem Arm l\u00e4ssig an das Schott abgest\u00fctzt warf der Captain einen kurzen Blick Richtung Br\u00fccke, w\u00e4hrend er Charley mit einem schnellen Blick von der Seite musterte. Eilig kam der Amerikaner der unausgesprochenen Aufforderung nach. Hinter ihm schloss sich das Schott, Shay war w\u00e4hrenddessen zur\u00fcck zu seinem Schreibtisch geschritten.<\/p>\n<p>&#8222;Sch\u00f6n das sie da sind. Ein Getr\u00e4nk? Kaffee?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gern. Ein St\u00fcck Zucker, keine Milch.&#8220;<\/p>\n<p>Shay nickte und trat an den Replikator heran. W\u00e4hrend er die Bestellung entgegen nahm lies sich Charley in Besucherstuhl vor dem Schreibtisch des Captains nieder. Vorsichtig stellte Shay die Tasse ab und setzte sich ebenfalls, den fremden Offizier nicht aus den Augen lassend. <\/p>\n<p>&#8222;Haben sie die Ruhe genutzt Mr. Crane?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Welche Ruhe Sir?&#8220; <\/p>\n<p>&#8222;Ich meine die Zeit die sie nun an Bord sind. Haben sie sie genutzt um sich zu erholen?&#8220;, frage Shay, etwas \u00fcberrascht vom Gespr\u00e4chseinstieg. Charley wiederum verfluchte sich innerlich f\u00fcr diese saubl\u00f6de Frage. Jetzt dachte der Captain er h\u00e4tte durchgemacht.. was er ja.. naja.. trotzdem! Keine Fehler ab jetzt, er ballte unauff\u00e4llig die behandschuhte Faust.<\/p>\n<p>&#8222;Selbstverst\u00e4ndlich Sir, danke der Nachfrage. Ich habe mir ihr Angebot \u00fcberlegt Sir.&#8220;, kam Charley direkt auf den Punkt. Die Kuh m\u00f6glichst sicher vom Eis kriegen bedeutete in diesem Fall den Grund seiner Anwesenheit so schnell wie m\u00f6glich abhandeln und weiteres Nachfragen vermeiden.<\/p>\n<p>&#8222;Sch\u00f6n. Mit welchem Ergebnis?&#8220;, k\u00fcrzte auch Shay das Kapitel Smalltalk ab.<\/p>\n<p>Charley griff mit der Hand nach der Tasse. Die schwarzen Lederhandschuhe schlossen sich um den Griff. Er nahm einen Schluck und wurde sich bewusst das es jetzt kein zur\u00fcck mehr gab. Eine Tatsache die etwas in ihm aufwirbelte&#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcrde das Angebot gerne annehmen, Captain Ruthven.&#8220;<\/p>\n<p>&lt;hepp an Mac :)&gt;<\/p>\n<p>&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p>&lt;SUM&gt;<br \/>Zeit: MD 14.1419<br \/>Ort: USS Hephaistos, Deck 9, Krankenstation<\/p>\n<p>Nachdem Jetsun eine l\u00e4stige Dauerpatientin versorgt hat lernt sie Charley Crane kennen, dessen Problem mit seinem Okularimplantat sie schnell l\u00f6sen kann. Darauf hin fragt Charley nach seinem medizinischen Check. <\/p>\n<p>Zeit: MD 14.2332<br \/>Ort: USS Hephaistos, Deck 16, Gastquartier Charley Crane<\/p>\n<p>Charley kann nicht schlafen und wird mal wieder unfreiwillig mit seinem dunklen Gegenst\u00fcck konfrontiert. Pl\u00f6tzlich steht Chib im Raum, es entsteht ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Zukunft an Bord der Hephaistos. <\/p>\n<p>Zeit: MD 15.0850<br \/>Ort: USS Hephaistos, Deck 1, Bereitschaftsraum des Captains<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Charley auf seinen Termin mit Shay wartet kommt er auf der Br\u00fccke mit Emily ins Gespr\u00e4ch. Unmittelbar danach beginnt sein Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Shay zu dessen Beginn Charley dem Captain mitteilt das er die Stelle als HAZOP gerne antreten w\u00fcrde. <br \/>&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p>Submitted by<\/p>\n<p>Lt. Charley Crane<br \/>HAZOP USS Hephaistos<br \/>Aka<br \/>Mo Bishop<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hey ihr Lieben! Es wurde h\u00f6chste Zeit sich mal wieder zu melden, gleichzeitig m\u00f6chte ich mich entschuldigen das so lange nichts von mir auf der Heph kam. Ich gelobe Besserung und freu mich auf ein paar sch\u00f6ne B\u00e4lle! Mit diesem Post habe ich mich anfangs etwas schwer getan, es ist auch l\u00e4nger geworden als gedacht&#8230;.<\/p>\n<p class=\"more-link-wrap\"><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/der-entschluss\/\" class=\"more-link\">Read More<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Der Entschluss&rdquo;<\/span> &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-5894","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5894"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5894\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}