{"id":5899,"date":"2020-09-09T11:12:31","date_gmt":"2020-09-09T09:12:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/ausflug\/"},"modified":"2020-09-09T11:12:31","modified_gmt":"2020-09-09T09:12:31","slug":"ausflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/ausflug\/","title":{"rendered":"Ausflug"},"content":{"rendered":"<div>\n<div># Zeit: MD 14.1110<\/div>\n<div># Ort: Thassos IV<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;QUOTE&gt;<\/div>\n<div>So hatte Jetsun schlie\u00dflich z\u00e4hneknirschend zugestimmt, unter der Auflage, dass ein Aufpasser mitgehen und stets in Sichtweite bleiben w\u00fcrde. Dagegen hatte Fabi\u00e8n nichts einzuwenden, im Gegenteil freute er sich \u00fcber jemanden zum Schwatzen. Solange es nicht diese Larson war.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>(&#8230;)<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Klasse, oder?&#8220; wandte er sich an seine(n) Begleiter(in).<\/div>\n<div>&lt;\/QUOTE&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Die Wahl, Lieutenant LaGroille auf die Oberfl\u00e4che Thyenes zu begleiten war auf Ilali ak Metano gefallen. Die Petty Officer first class hatte einfach die Dienstschicht gehabt. Da nun ein Gutteil der Crew au\u00dferhalb des Schiffes war, fielen automatisch weniger aktuelle Arbeiten auf der Krankenstation an und daher konnte man die Sanit\u00e4terin gut entbehren. So wurde auch ihr der Aufenthalt &#8218;drau\u00dfen&#8216; zuteil. Der Rest der Sanit\u00e4tscrew bereitete die Krankenstation auf die unweigerlich erfolgenden Unf\u00e4lle vor, die den Leuten unten auf dem Planeten wiederfahren w\u00fcrden.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ilali fand diese Option ausgesprochen gut. Ihre Aufgabe war es, ein Auge auf den noch immer halb blinden Lieutenant zu haben, nicht ihn zu bespa\u00dfen. Dazu w\u00e4re die eher introvertierte Renao auch nicht die Richtige. Sie genoss es einfach, einmal wieder Sonne auf der Haut zu sp\u00fcren und frische, sauerstoffreiche satte Luft zu atmen.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Dummerweise schien das der Lieutenant nicht zu wissen. Fabi\u00e8n LaGroille war ein eher direkter Mensch, dabei aber offen, fr\u00f6hlich und vorurteilsfrei. Falls also andere Leute die Renao irgendwie strange fanden&#8230; er nicht. F\u00fcr ihn war sie eine Frau und dazu auch noch eine h\u00fcbsche. Allerdings hatte er nicht vor, mit ihr anzub\u00e4ndeln. Er wollte sich einfach nur unterhalten.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ilali nickte daher auch nur bis ihr einfiel, dass der Lieutenant das m\u00f6glicherweise nicht so klar erkennen konnte und f\u00fcgte daher hinzu: &#8222;Ja, eine sch\u00f6ne Welt. Mit guter Luft. Die Kikonen haben wohl darauf geachtet, nicht allzu viel kaputt zu machen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;M-hm.&#8220; machte Fabi\u00e8n. &#8222;Wollen wir ein St\u00fcckchen gehen?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie waren auf einen Sportplatz gebeamt worden der zu dem Urlaubsressort geh\u00f6rte. Man hatte die Wahl gehabt zwischen einem solchen Ressort auf einer Urlaubsinsel in eher hei\u00dfem Klima, einem Ressort in einem Waldgebiet und einem an einem Berghang f\u00fcr Wintersport. Fabi\u00e8n hatte sich f\u00fcr die Heide entschieden. Wintersport gab ihm im Moment so gar nichts und er wollte vor allem Ruhe. Da die \u00fcberwiegende Mehrheit der Crewmitglieder den Beach Club bevorzugten hatte er sich bewusst dagegen entschieden. Au\u00dferdem war die Luft hier &#8217;noch&#8216; besser.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Sie schlenderten einen Waldweg entlang, der zu einer Gruppe kleinerer H\u00fctten f\u00fchrte. Direkt umliegend gab es mehrere gro\u00dfe umz\u00e4unte Koppeln auf denen unterschiedliche Tiere weideten, darunter auch recht gro\u00dfe Reitechsen, wie er aus einem Flyer nachlesen konnte, den er und Ilali direkt nach der Ankunft von einer uniformierten Sch\u00f6nheit in die Hand gedr\u00fcckt bekommen hatte. Was man hierzulande so als Uniform ansah.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Auf dem Flyer standen auch jede Menge Verhaltensregeln. Die wichtigste war der absolute Verbot, in irgendeiner Form Feuer zu machen. Dazu geh\u00f6rte auch das Rauchen, was f\u00fcr Fabi\u00e8n aber kein Problem war. Weshalb sollte er die gute Luft hier auch verpesten? Die Kikoninnen aber waren sehr deutlich mit ihren Ermahnungen, also war es wohl wichtig.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Seine Begleiterin war ausgesprochen still. Fabi\u00e8n f\u00fchrte das auf ihre Profession zur\u00fcck. War der Patient ruhig, war auch die Betreuerin ruhig um ihn nicht zu nerven.<\/div>\n<div>&#8222;Sagen Sie,&#8220; begann er daher wieder ein Gespr\u00e4ch &#8222;meinen Sie, dass die Frau Doktor mir wohl irgendwie b\u00f6se ist?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ilali wusste nat\u00fcrlich von dem &#8218;Zwischenfall&#8216; auf der Krankenstation, bei der dieser Lieutenant der Chef\u00e4rztin das Gewand heruntergerissen hatte. Sie wusste aber auch, dass das auf einen Unfall zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Immerhin hatte der Lieutenant ja nichts sehen k\u00f6nnen und war gest\u00fcrzt und hatte sich eben an dem erstbesten Objekt festgehalten, was er greifen konnte. Dass das das Seidenkleid der CM war, daf\u00fcr konnte er nichts.<\/div>\n<div>&#8222;Nein.&#8220; Erwiderte sie daher. &#8222;Ensign Jetsun Pema ist keine nachtragende Person. Nicht dass ich w\u00fcsste. Sicher war sie ungl\u00fccklich, dass ihr Kleid kaputt gegangen war. Aber das war ja nicht Ihr Verschulden, Lieutenant.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Ach herrje! Daran hatte Fabi\u00e8n gerade nicht gedacht. Sofort erinnerte er sich wieder an das Gef\u00fchl, als er der jungen Frau an die nackte Brust gefasst hatte. Das war ihm so verdammt peinlich gewesen. Zumal die Dame danach so herzerweichend geweint hatte. Er seufzte tief.<\/div>\n<div>&#8222;Ich danke Ihnen. Aber ich meinte eigentlich, dass Ensign Pema ausgesprochen unzufrieden dar\u00fcber war, dass ich heute hinunter auf den Planeten wollte.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Ach das! Das hatte rein medizinische Gr\u00fcnde. Wir hatten nur Sorge, dass Sie sich wohlm\u00f6glich \u00fcberanstrengen w\u00fcrden. Wissen Sie, es gibt so viele Leute hier an Bord, die sofort alle Bedenken \u00fcber Bord werfen und sich Hals \u00fcber Kopf in alle m\u00f6glichen Abenteuer st\u00fcrzen und dabei vergessen, dass es auf Planetenoberfl\u00e4chen keine Sicherheitsprotokolle wie auf dem Holodeck gibt. Von Konflikten mit den Einheimischen ganz zu schweigen.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Oh.&#8220; machte Fabi\u00e8n. &#8222;Nein, so etwas habe ich bestimmt nicht vor. Ich wollte mich einfach nur etwas erholen und meine Ruhe hier in Frieden genie\u00dfen. Wollen wir uns dort dr\u00fcben ein wenig hinsetzen? Das ist doch eine Bank, oder?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>PO Ilali l\u00e4chelte. Ja, bei Fabi\u00e8n hatte man wohl nicht zu bef\u00fcrchten, dass er jetzt einen Springparcours auf einer dieser Reitechsen absolvieren wollte. Eher w\u00fcrde er wohl einheimische Pilze sammeln wollen, w\u00fcrde er die nur richtig erkennen k\u00f6nnen.<\/div>\n<div>&#8222;Gerne.&#8220; Erwiderte sie und setzte sich dann neben ihm hin.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Diese Gegend erinnert mich ein wenig an meine Heimat.&#8220; meinte Fabi\u00e8n dann.<\/div>\n<div>&#8222;Meine Gro\u00dfeltern hatten einen kleinen Gutshof. Nat\u00fcrlich hatten sie keine Dinosaurier auf den Weiden. Eher K\u00fche. Und ein paar Pferde.&#8220;<\/div>\n<div>Er seufzte. &#8222;Ich w\u00fcnschte, wir h\u00e4tten jetzt einen Korb mit Brot, K\u00e4se und Wein dabei. Das w\u00e4re toll.&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&#8222;Wein haben wir nicht,&#8220; meinte Ilali &#8222;aber wenigstens ein paar K\u00e4secr\u00e4cker. Und Fruchtsaft.&#8220;<\/div>\n<div>Sie \u00f6ffnete ihre Tasche. &#8222;M\u00f6chten Sie etwas davon?&#8220;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;NRPG&gt; Ball an Nessy &lt;\/NRPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/RPG&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Fabi\u00e8n und Ilali machen einen Ausflug.<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>&lt;\/SUM&gt;<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<div>Submitted by<\/div>\n<div>Isabelle<\/div>\n<div>a.k.a.<\/div>\n<div>Ens. Jetsun Pema<\/div>\n<div>(i)CM USS Hephaistos<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p># Zeit: MD 14.1110 # Ort: Thassos IV \u00a0 &lt;QUOTE&gt; So hatte Jetsun schlie\u00dflich z\u00e4hneknirschend zugestimmt, unter der Auflage, dass ein Aufpasser mitgehen und stets in Sichtweite bleiben w\u00fcrde. Dagegen hatte Fabi\u00e8n nichts einzuwenden, im Gegenteil freute er sich \u00fcber jemanden zum Schwatzen. 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