{"id":5900,"date":"2020-09-13T21:58:16","date_gmt":"2020-09-13T19:58:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/eklat-im-topf-voll-gold-und-eine-naechtliche-begegnung\/"},"modified":"2020-09-13T21:58:16","modified_gmt":"2020-09-13T19:58:16","slug":"eklat-im-topf-voll-gold-und-eine-naechtliche-begegnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.org\/einheiten\/uss-hephaistos\/eklat-im-topf-voll-gold-und-eine-naechtliche-begegnung\/","title":{"rendered":"Eklat im Topf voll Gold und eine n\u00e4chtliche Begegnung"},"content":{"rendered":"<div><meta http-equiv=\"Content-Type\"><meta name=\"Generator\"><\/p>\n<div class=\"WordSection1\">\n<p class=\"MsoNormal\">Hallo Ihr Lieben,<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">sehr Jenn lastig heute, aber ich habe den Ball von Sunny mal aufgenommen. Habe selber noch nen kleinen Ball f\u00fcr Mo, falls er mag, w\u00fcrde ich mich freuen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;RPG&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zeit: MD 14.1845<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ort: USS Hephaistos, Ein Topf voll Gold<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn befand sich hinter dem Tresen. Wo auch sonst? Es ging einfach nicht anders. Trish hatte allerdings dieses Mal lange \u00fcberlegt. Es war ihr \u201eTopf voll Gold\u201c und irgendwie wollte sie dass das auch so blieb. Schnell hatte deshalb die OPS klargemacht \u2013 Deine Bar, Deine Regeln \u2013 und so funktionierte es auch ganz gut. Irgendwie war es ein willkommener Anlass. Die Crew konnte etwas ausspannen und sich auch die bevorstehende Heimreise freuen. Von daher hatte Jenn sich auch etwas f\u00fcr die Energie einfallen lassen, die das Holodeck an diesem Abend verbrauchte. F\u00fcr diesen einen Abend, wurde die Energie des Holodecks von einem Shuttle geliefert. Welches die Energie direkt in die Leitungen der Hephaistos einspeiste. Dadurch belasteten sie den angespannten Energiehaushalt nicht noch zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">So wirklich viele kannte Jenn an Bord des Schiffes noch nicht. Immerhin hatte sie heute Morgen an der Besprechung teilgenommen. So waren ihr schon ein paar mehr der Senioroffiziere bekannt. Zumindest vom Gesicht her. Vielleicht war es also eine gute Gelegenheit, im privaten noch etwas Kontakt mit dem Einen oder Anderen zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Als Emily hereinkam und sich durch die Menge schlug mit einem Gesicht welches tausend Tage Regenwetter verk\u00fcndete, da handelte Jenn rein instinktiv. Sie legte das Geschirrtuch beiseite, mit dem sie gerade Gl\u00e4ser abgetrocknet hatte, nickte einer der holographischen Bedienungen zu und machte sich auf dem Weg Emily beizustehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dadurch bekam sie gerade noch mit, wie diese auf der Toilette verschwand. Ein weiteres Alarmsignal. Jenn sah, wie sich Trish robust durch die Menge schob. Wo die rothaarige Sch\u00f6nheit einem Wirbelwind glich, w\u00e4hlte Jenn den Weg der Geschicklichkeit. Sie lie\u00df sich mit der Menge treiben, im richtigen Augenblick machte sie dann immer wieder einen oder zwei Ausfallschritte, die sie durch klitzekleine L\u00fccken zwischen den G\u00e4sten brachte. So gelang es ihr, vor Trish an den Toiletten zu sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;quote&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn hatte es geschafft Trish auf den letzten Metern zu \u00fcberholen und ihr den Weg zu versperren, \u201eIch glaub sie will ihre Ruhe haben!\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Trish runzelte die Stirn, \u201eDas glaub ICH aber nicht!\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;\/quote&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eGlaub mir, Emily will jetzt allein sein. Wenn Du ihr helfen willst, dann \u00fcberleg mit mir, wie wir sie aus diesem Bienenstock wieder herausbekommen!\u201c Jenn versuchte es freundlich, so freundlich wie sie nur konnte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eGeh mir aus dem Weg!\u201c Trish hingegen wollte nun jetzt ihrer Freundin helfen. Das ging so nicht weiter. Emily brauchte Hilfe. Hilfe die nur eine Freundin geben konnte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Leicht kniff Jenn ein Auge zusammen. Ein Reflex in ihr taxierte Trish. \u00dcberlegt wo sie ihren Schwerpunkt hatte. Sie kniff sich mit dem Nagel ihres Daumens in die Hand. Der Reflex verschwand. \u201eBitte Trish, vertrau\u2026\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch Trish war das zu viel. \u201eMein Pub, meine Regeln! Oder hast Du das vergessen?\u201c Sie wirkte nun eher wie eine wuterf\u00fcllte G\u00f6ttin. Kein Wunder, dass die Kikonen sie f\u00fcr so etwas in der Art hielten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch die OPS hatte schon ganz andere Situationen erlebt und schon ganz andere Probleme gemeistert. Dazu hatte sie lange Erfahrung mit der Arbeit in einer Bar. \u201eIch versuche nur\u2026\u201c versuchte es Jenn noch einmal mit aller Beherrschung, die ihr m\u00f6glich war. Sie war nun keine Freundin, keine OPS, sie hatte sich ein eine professionelle Barkeeperin verwandelt, die versuchte eine unangenehme Situation aufzul\u00f6sen. Aus den Augenwinkeln, bekam Jenn mit, wie bereits einige der Anwesenden auf den kleinen Disput vor der Toilette reagierten. Es wurden andere angestupst und es wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Kein gutes Zeichen!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eRaus hier! Verschwinde! Verschwinde aus meinem Quartier!\u201c brach es nun aus Trish heraus.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Sie hatte nicht geschrien, doch sie hatte alle Aufmerksamkeit auf sich und Jenn gelenkt. Im Pub wurde es schlagartig still.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn kniff beide Augen leicht zusammen. Auch in ihr brodelte es nun. Sie hatte doch nur das richtige tun wollen. Sie hatte sich wirklich darum bem\u00fchen wollen ein Teil dieser Mannschaft werden zu k\u00f6nnen. Neben sich h\u00f6rte sie ein Kichern. Ein leises Wispern drang an ihr Ohr \u201eDer hat sie es aber gegeben, was meinst Du, gibt es jetzt Frauencatchen?\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die dunkelhaarige Frau trat zur Seite. Sie machte Trish den Weg frei. Dann fixierte sie den Mann, der gewispert hatte. Ihr Blick war t\u00f6dlich. Dem Mann verschlug es die Sprache. Er l\u00e4chelte Jenn unsicher an, doch diese sch\u00fcttelte nur minimal den Kopf. Dann machte sie sich auf den Weg in Richtung Ausgang. Vor ihr bildete sich eine Schneise.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Sie hatte den Ausgang schon fast erreicht, als eine ihre unbekannte Frau in die Arme lief. Diese f\u00fchrte den noch gehandicapten Ens. LaGroille mit sich. \u201eSie sind doch Ens. Larson, oder?\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn hielt an, sie wollte nicht anhalten, sie wollte nur noch weg. Doch irgendetwas lie\u00df sie anhalten. War es der Leidensgenosse von Emily, oder die h\u00f6fliche Frage, im Nachhinein war Jennifer klar, sie h\u00e4tte besser nicht angehalten. Doch mit aller Kraft und einem genervten Blick meinte sie: \u201eJa.\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eGut, Lt. LaGroille braucht dringend ein anderes Quartier, er ist leider immer noch enorm beeintr\u00e4chtigt und diese Schuhschachtel die sie ihm als Quartier zugewiesen haben, dient auf keinen Fall der Heilung\u2026\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eWissen Sie, was Sie mich mal k\u00f6nnen?\u201c lautete Jenns Antwort, dann ging sie weiter. Nun hatte sie die Faxen wirklich dick.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eJetzt h\u00f6ren Sie mal\u2026?\u201c h\u00f6rte sie es von der emp\u00f6rten Frau, doch Jennifer war das egal.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zeit: MD 15.0300<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ort: USS Hephaistos, Massenquartier der USS Ainama \u00dcberlebenden<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn hatte sich wieder in dem Massenquartier eingenistet. Als erstes hatte sie einen Lt. aus dem besten Bett bef\u00f6rdert. Dieser wollte zuerst protestieren, dann auf seinen Rang pochen. Doch als er in Jenns Augen sah wurde er schlagartig still. Nun lag sie mit zu vielen Personen in einem Raum. Zwei davon schnarchten so laut, dass es schwierig war in den Schlaf zu finden. Zwei andere heulten leise vor sich hin. Noch immer war das Trauma des Angriffs, der Zerst\u00f6rung des Schiffes lebendig. Auch in Jenn wiederholten sich die Momente als die Ainama erbebte und Explosionen zu h\u00f6ren waren. Sie sah die Toten, welche in den G\u00e4ngen lagen, als sie zu einer der Rettungskapseln geeilt war. Dieser Krieg war verheerend. Er zerst\u00f6rte nicht nur Menschenleben, sondern er l\u00f6schte auch Existenzen aus. Nicht das Jenn damit nicht umgehen konnte. Sie hatte schon einmal eine Existenz angenommen. Vorgeben jemand zu sein, der sie nicht war. Sie hatte schon einmal \u00fcberlebt, sie w\u00fcrde auch wieder \u00fcberleben. Doch eines lehrte sie das Leben immer wieder ganz bitter, es war nicht gut Freundschaften zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ein Schnarcher, der gef\u00fchlt die ganze Hephaistos ersch\u00fcttern lie\u00df, schreckte alle auf. Mehrere Stimmen beschwerten sich lautstark, das Licht ging an. Jenn stand von ihrer Pritsche auf und schnappte sich ihre schwarze Trainingskleidung. Das einzige, was sie von der Ainama gerettet hatte. Was daran lag, dass sie es getragen hatte, als das Schiff evakuiert worden war. Die Kleidung war aus flexiblem Leder. Es schmiegte sich gut an ihren K\u00f6rper und erhielt ihr die Beweglichkeit. Schnell schl\u00fcpfte sie in die Trainingsklamotten und zog dann ihre Schuhe an.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eWo gehst Du hin?\u201c frage sie eine schl\u00e4frige Stimme.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch es war ihr nicht danach zu antworten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jedes Sternenflottenschiff befand sich um diese Uhrzeit im \u201eNachtmodus\u201c. Die meisten der Schiffsbewohner schliefen und die dritte oder vierte Schicht, je nach Schichtsystem versah ihren Dienst. Es war in der Regel eine reduzierte Crew und so war auch das Licht in den G\u00e4ngen ged\u00e4mpft. Sie mochte diese Stimmung. Sie mochte diese Zeit. Manchmal kam es ihr so vor, als w\u00fcrde sie das Schiff f\u00fcr sich haben. Schon auf der Ainama hatte sie manchmal diese Ausfl\u00fcge unternommen. W\u00e4hrend sie durch die G\u00e4nge lief, war ihr klar, dass in diesem Massenquartier nicht bleiben konnte. Nicht wenn sie jetzt tats\u00e4chlich Dienst versah an Bord der Hephaistos. Auf Dauer w\u00fcrde sie unter dem Schlafmangel, welchen sie durch die Mitbewohner erdulden musste, ihre Aufgaben nicht mehr versehen k\u00f6nnen. Nicht dass wahrscheinlich jemand darauf Wert legte. Doch sie wollte ihre Arbeit gewissenhaft machen. Gewissenhaft nach ihren Ma\u00dfst\u00e4ben. Das beste f\u00fcr das Schiff und die Crew. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde nicht jeder ihre Wege guthei\u00dfen. Sie hatte auch noch keine Vorstellung davon wie der CO, Shay Ruthven, auf sie reagieren w\u00fcrde. Doch bisher machte er einen vern\u00fcnftigen Eindruck.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch eigentlich war ihr das alles egal. Sie hatte sich ge\u00f6ffnet, hatte jemanden von sich erz\u00e4hlt. Zum Dank war sie eingesperrt worden. Okay, nicht weil sie sich ge\u00f6ffnet hatte, trotzdem dieser Arrest \u00e4rgerte sie immer noch. Und nun das von heute Abend. Ja, sie hatte sich in Trishs Leben gedr\u00e4ngt. Sie hatte sich in das Quartier der jungen Frau gedr\u00e4ngt. Doch der Ausbruch in der Bar hatte deutlich gemacht, dass Trish sich nicht wirklich an eine Mitbewohnerin gew\u00f6hnen wollte. War es H\u00f6flichkeit gewesen? Oder die verdammte Hierarchie? Egal, was auch immer, sie brauchte einen anderen Platz. Das Massenquartier war kleine L\u00f6sung. Das B\u00fcro des OPS hatte eine kleine Sanit\u00e4reinheit. In Jenn reifte ein Entschluss. Sie w\u00fcrde sich erst einmal dort unterbringen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">W\u00e4hrend all dieser Gr\u00fcbeleien hatte sie ihren Weg zur Sporthalle der Hephaistos gefunden. Das Schott \u00f6ffnete sich. Die Halle war leer. Das war auch gut so. W\u00e4hrend sie die Halle betrat, ging das Licht an. Auch hier ged\u00e4mmt. Jennifer hatte es extra so einstellen lassen. Auf einen Befehl hin, konnte man einzelne Bereich heller erleuchten. Doch bevor nicht klar war, das hier auch jemand Sport machen wollte, w\u00fcrde nicht sofort das komplette Licht anspringen. Wo sie nur konnte, hatte sie sich f\u00fcrs Energiesparen entschieden. Sie lief durch die halbdunkle Halle. An einer Wand hingen unterschiedliche Boxhandschuhe. Sie nahm sich die passende Gr\u00f6\u00dfe und zog diese an. Dann ging sie zu einem Sandsack. Sie begann sich zu dehnen und warm zu machen. Wenig sp\u00e4ter begann sie mit den ersten Kombinationen auf den Sack einzuschlagen. Es tat gut. Sie maltr\u00e4tierte den Sack als w\u00e4re er ein Gegner. So mancher Kampf zog in ihrem geistigen Auge an ihr vor\u00fcber. Es waren K\u00e4mpfe dabei, welche sie froh war, sie \u00fcberstanden zu haben. Nicht alle dieser K\u00e4mpfe waren k\u00f6rperlicher Natur gewesen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Schwei\u00df lief ihr \u00fcber das Gesicht. Sie achtete auf ihre Beinarbeit. Eins, zwei, eins zwei. Immer wieder der beruhigende Rhythmus. Das Klatschen der Boxhandschuhe auf den Sack. Dann wechselte sie ihren Stand. Wieder der Rhythmus, eins zwei, eins zwei. Dann eine schnellere Kombination, zu letzte sprang Jenn in die Luft und nach einer Drehung rammte sie ihren rechten Fu\u00df in den Sack. Als sie federnd wieder landete h\u00f6rte sie ihren Atem. Sie holte tief Luft.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In diesem Moment reichte ihr ein Mann eine Flasche mit Wasser. \u201eHier, das k\u00f6nnten sie jetzt gebrauchen!\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn nahm die Flasche mit den Boxhandschuhen. Sie hatte eine Sport\u00f6ffnung. Diese zog sie mit den Z\u00e4hnen heraus und lie\u00df sich dann das Wasser in den Mund und das Gesicht laufen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Vor ihr stand Charley Crane. Was machte er um diese Uhrzeit hier? Was hatte er gesehen?<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eIch w\u00e4re ungern der Boxsack gewesen!\u201c meinte Charley und deutete auf den immer noch hin und her schwingenden Sack.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eMusste sein.\u201c Kam es noch etwas atemlos aus Jenn heraus.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eIch halte ihn f\u00fcr sie, wenn sie m\u00f6chten?\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn nickte, nahm noch einen Schluck aus der Flasche und stellte sich dann wieder auf. Nun drosch sie auf den Sack ein. Eins zwei, eins zwei, eins zwei drei vier. Immer wieder der gleiche Rhythmus, dadurch das der Sack jetzt allerdings gehalten wurde, musste sie auf ihre Beinarbeit nicht mehr achten und konnte sich ganz darauf konzentrieren den Sack zu verm\u00f6beln.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Eine ganze Weile sp\u00e4ter lie\u00df sie von dem Sack ab. Charley rieb sich seine Schulter. \u201eSie haben einen heftigen Punch!\u201c Immer wieder hatte der Sack unter den Schl\u00e4gen erbebt. Er hatte ihn ganz festgehalten. Doch dabei war die Energie auch auf ihn \u00fcbergegangen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn nickte nur. Dann sah sie wie Charley sich Boxhandschuhe schnappte. Dazu f\u00fcr jeden einen Kopf- und Mundschutz. Er deutete zum Ring. \u201eSollen wir?\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eJa. Jetzt wo sie mich m\u00fcde gemacht haben\u2026\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ein schalkhaftes Grinsen lag auf dem Gesicht des Marines. \u201eMan muss seinen Gegner immer m\u00fcde machen.\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn rutschte durch die Ringbegrenzung, welche Charley sie f\u00fcr sie aufgezogen hatte und ging in Aufstellung. Auch Charley kam nach. Er ging ebenfalls in Aufstellung.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eWas treibt sie um diese Zeit hierher?\u201c fragte Jenn.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Charley wollte gerade antworten, als Jenn ihren Angriff begann. Die ersten Schl\u00e4ge waren fest und zielgerichtet. Es gelang ihm gerade noch seine Abwehr hochzunehmen. Bevor er jedoch in die Offensive gehen konnte, folgte schon das n\u00e4chste Paar Schl\u00e4ge. Dabei t\u00e4nzelte Jennifer, als h\u00e4tte sie nicht schon gef\u00fchlte Ewigkeiten auf den Boxsack eingeschlagen. Ihre Augen funkelten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;nrpg&gt; Ball an Mo &lt;\/nrpg&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;\/RPG&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;SUM&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zeit: MD 14.1845<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ort: USS Hephaistos, Ein Topf voll Gold<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jenn versucht Trish zu \u00fcberzeugen Emily in Ruhe zu lassen. Es gelingt ihr jedoch nicht. Trish schmei\u00dft daraufhin JEnn aus der Bar und dem Quartier. Die OPS verl\u00e4sst die Bar und ist sich jedes Blickes bewusst. Am Ausgang trifft sie auf Fabien und seine Betreuerin. Die Emotionen kochen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zeit: MD 15.0300<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ort: USS Hephaistos, Massenquartier der USS Ainama \u00dcberlebenden<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Im Massenquartier h\u00e4lt sie es nicht lange aus. Sie steht wieder auf und macht sich auf den Weg zur Sporthalle. Dabei fasst sie den Entschluss in das B\u00fcro des OPS einzuziehen. In der Sporthalle bearbeitet sie den Sandsack. Charley Crane kommt dazu und h\u00e4lt den Sack f\u00fcr sie fest. Danach beginnen die Beiden ein kleines Sparring.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&lt;\/SUM&gt;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Submitted by<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Friddi<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Aka<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ens. Jennifer Larson<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">OPS USS Hephaistos<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Ihr Lieben, \u00a0 sehr Jenn lastig heute, aber ich habe den Ball von Sunny mal aufgenommen. Habe selber noch nen kleinen Ball f\u00fcr Mo, falls er mag, w\u00fcrde ich mich freuen. \u00a0 &lt;RPG&gt; \u00a0 Zeit: MD 14.1845 Ort: USS Hephaistos, Ein Topf voll Gold \u00a0 Jenn befand sich hinter dem Tresen. 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